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René Littek

Armreif des N’Chrsch’Ziurg

armreif

Aussehen

Ein goldener, mehrfach gewundener Armreif in Form einer Natter, die sehr lebensecht erscheint.

Hintergrund

Im 11. Zeitalter lebte unter den Leviathanim der mächtige Beschwörer N’Chrsch’Ziurg, dessen Wissen um die Magie größer war als das der meisten seiner Artgenossen und dessen Ruf als Heiler derart berühmt wurde, dass sein Name bis heute im Begriff ›Chirurg‹ überlebt hat. Über N’Chrsch’Ziurg ist nur noch wenig bekannt, doch einige Achaz kennen bis heute Legenden, die von seiner Reise zum Wall der Welt berichten, um dem ältesten Drachen die 7 Fragen des Lebens zu stellen. Doch berichten sie auch davon, das N’Chrsch’Ziurg von Pyrdacors eisiger Tochter verraten wurde und trotz all seiner Macht den Tod fand. Interessant mag sein, dass zumindest ein Nachtalb seine Göttin mit den Worten »Bezwingerin des N'Chrsch'Ziurg« gepriesen haben soll und so die Geschichten der Echsen bestätigt.

Der Armreif ist eines von N’Chrsch’Ziurgs größten Artefakte und soll ihn auf seiner Reise zum Ehernen Schwert begleitet haben. Wie und wann der Leviathan den Armreif verlor ist nicht bekannt, doch konnte er den Tod seines Schöpfers nicht abwenden. Er taucht in einigen Legenden der Achaz wieder auf und soll von den Tulamiden Mhanadistans als Reliquie der Tsa verehrt worden sein. Später fiel er in die Hände der Magiermogule vom Gadang. Mit dem Fall der letzten Magiermogule am Ende der Skorpionkrieg verliert sich die Spur des Armreifs für mehrere Jahrhunderte, bis schließlich vor einigen Jahren Abenteurer den Armreif am vollständig verkohlten Skelett eines Magiermoguls vom Gadang fanden. Der Zauberer war offensichtlich durch einen starken Feuerzauber verschieden.

Wirkung

Eine magische Analyse enthüllt unbekannte echsische Magie der Heilung, des Humus und auch der Verwandlung von Unbelebtem. Ferner lassen sich auch Spuren einer geistigen Präsenz finden. Der Reif, obwohl für einen Leviathan gefertigt, passt sich dem Arm seines Trägers an, sprich, umwindet ihn entsprechend oft. Das Anlegen führt zu einem Biss des Schlangenkopfes, der jedoch vom Träger eher als versehentlicher Kratzer empfunden wird. Über Nacht bildet sich die Hand zu der eines Achaz, so scheint es und der Reif lässt sich nicht ohne weiteres entfernen. Ist die Hand sichtbar, führt sie zu Einbußen bei bestimmten gesellschaftlichen Proben und im schlimmsten Fall sogar zu Vermutungen über Dämonenpakte.

Der Armreif heilt meist innerhalb eines Tages nahezu alle gewöhnlichen Wunden, selbst solche, die das Leben des Trägers schon beendet haben. Es scheint zu reichen, das sich noch größere Reste lebendigen Humus an ihm befinden. Eine totale Vernichtung des Fleisches, wie das oben erwähnte Einäschern oder aber das Abtrennen des Unterarms, verhindert die Heilung. Da der Reif von N’Chrsch’Ziurg für seine eigene Art geschaffen wurde, heilen die Wunden mit einer grünen Haut, die bei wiederholten Heilungen zunehmend schuppig wird. Schlimmer noch, je schwerer die Verletzung desto größer sind die Eingriffe in die Anatomie des Körpers. Mit der Zeit entwickeln sich so die Nachteile Abstoßend und Widerwärtiges Aussehen und der Träger ähnelt mehr einem Achazmischling aus Selem als einem Menschen. Jedoch steigen im Ausgleich möglicherweise Ausdauer und Körperkraft oder ein natürlicher RS entwickelt sich. Doch auch die Psyche des Trägers ist in seinen Träumen und bei Schlüsselerlebnissen Echos von N’Chrsch’Ziurgs Geist ausgesetzt. Ob sich der menschliche Körper komplett in den eines Leviathans umwandelt ist ungewiss, denn bisher ist noch niemand derart schwer verletzt worden, obwohl einige seiner menschlichen Träger ein enorm hohes Alter erreicht haben sollen.

Meisterinformationen (anzeigen)

Die Wirkung des Armreifs ist bewusst sehr offen beschrieben und bleibt letztlich dem Spielleiter überlassen. In der Borbarad-Kampagne mag er als Ersatz für das Dritte Zeichen dienen.

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