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Thema: Schattenrüstung

Druckansicht | Archiv: Teestübchen

Asgarot

06.12.2006, 18:53 Uhr ~ #1

Hi,

ich plane eine alte Rüstung in unsere Kampagne einzuführen die früher einem Meuchler gehört hat der sie für viel Geld hat verzaubern lassen.

Ich dachte dabei an folgende Teile:

-eine leichte Lederweste (Krötenhaut, nur leichter und ohne Nieten) mit RS/BE 1/0

-eine Schulterplatte für Rechts mit zugehörigem Panzerarm RS/BE 1/1

- Beinschienen RS/BE 1/1

Die Rüstung bildet also ein äquivalent zu Calamans Rsütung wenn man so will, das sie ja auch nur noch in Teilen existiert.

Worum es mir jetzt geht.. Ich will das jeder Teil eine eigene .. Funktion hat. Das heißt jedes der oben aufgelisteten Teile verleit dem Träger eine besodnere Fähigkeit.

Welche Fähigkeiten könnten das sein?

Wird die komplette Rüstung getragen wäre zB ein Puzzeleffekt möglich, wie: dem Träger wird die Ecliptifactus Schattensprung- variante gewährt.

Also, die fragen an euch, damit ihr auch genau versteht wobei ich eure Hilfe benötigen könnte:

- Welche einzelnen Zaubereffekte könnten die 3 Rüstungsteile tragen

-ISt der ecliptifactus Schattensprung zu heftig um in Aventurien so zu existieren?

- ISt sowas überhaupt möglich?

Danke im Vorraus


Der Mönch

06.12.2006, 19:24 Uhr ~ #2

Denkst du nicht es reicht, wenn du deine Frage in einem Forum postest? Du wirst gerade im Alveran-Forum viele Leser erreichen, die dir bestimmt gerne weiterhelfen werden.


Asgarot

06.12.2006, 20:20 Uhr ~ #3

Oh, tut mir leid.. ich dachte ich poste lieber mal in einem Forum in dem sehr viele leute sind und einmal in einem Forum in dem viele LEute sind, die dafür im Schnitt qualifiziertere beiträge schreiben..

Von mir aus löschen


Chadim

07.12.2006, 10:37 Uhr ~ #4

@Mönch:

Aber mein lieber Benjamin, sei doch nicht so! Wenn es keinen interessiert, wird eh keiner antworten oder nur in ein Forum schreiben... ;-)

@Asgarot:

Konkrete Ideen habe ich jetzt so spontan nicht (kein Wunder nach 3 Stunden Schlaf und jetzt in ner wenig interessanten Vorlesung ;-)), aber zu bedenken gilt es, ob eine komplett magische Rüstung wirklich sinnvoll ist. Ich weiß nicht wie euer Aventurien gestaltet ist, aber bei mir hat sich immer der Eindruck eingestellt, daß das offizielle Aventurien nur extremst selten Artefakte solcher Art bereit hält.

Wenn mir aber noch was einfällt, dann schreib ich's hier rein ;-)


Der Mönch

07.12.2006, 11:09 Uhr ~ #5

Naja, es ist doch so dass die meisten, die hier schreiben, Doppelposts nicht befürworten.

Ich persönlich ärgere mich immer über so etwas und das musste mal raus! Die Gründe darüber dürften klar sein, oder? Gut, solche Kritik trifft wahrscheinlich immer den Falschen...

@Chadim

wie hälst du eigentlich sowas durch? 3 Stunden Schlaf und dann Vorlesung? Also ich könnt es ja nicht...^^ so, jetzt aber genug gespammt!


Dominic

07.12.2006, 11:29 Uhr ~ #6

Rüstungsset? Diablo 2 läßt grüssen... ;-)

Ist schon etwas sehr high Fantasy für DSA, komplett magische Rüstungssets auftauchen zu lassen, aber warum nicht.

Also um das Ganze etwas DSA-konform zu machen, würde ich erstmal schauen, dass Du z.B. anhand der Infos aus “Stäbe, Ringe Dschinnenlampen” eine Art von Artefakt raussuchst. Permanente Artefakte mit Infinitum verzaubert sind schon sehr selten und heftig, während welche mit einer bestimmten Anzahl Ladungen eher sinnlos sind bei einer Rüstung. Ich würde da deshalb was semipermanentes wählen, bei dem man die Zauber auslösen kann und das sich dann von alleine bzw. durch die “astrale Umgebungsstrahlung” langsam wieder auflädt, bevor man den Zauber wiederverwenden kann.

Gerade für eine Meuchler-Rüstung könnte ja der Ersteller, wahrscheinlich ein finsterer Schwarzmagier, sogar Blutmagie verwendet haben. Wäre vielleicht ganz cool, wenn ein Teil dieser AsP-Wiederaufladung also über die Lebensenergie des Trägers erfolgt...

Dann sollte man sich Gedanken über das Material machen: Je “edler” das Material, desto einfacher war damals für den Zauberer die Artefaktherstellung.

Ich würde also vorschlagen, hochwertigeres Material herzunehmen: Statt einer simplen Lederweste vielleicht Drachenleder oder sowas, statt einer Stahl-Schulterplatte Mindorium-durchsetztes Metall etc. pp.. Magier nehmen für mächtige Artefakte einfach nicht irgendein billiges Material, allein schon aus Stilgründen. :-)

Jetzt kommt die Assoziation der Rüstungsteile zum darauf liegenden Zauber: Man sollte schauen, einen zur Art des Gegenstands passenden Zauber daraufzulegen. Diese Ecliptifactus-Sache ist schon gut, aber wie wäre es dann statt einer Weste mit einem dunklen Umhang, denn ein verhüllender Umhang wird einfach eher mit Schatten und Nacht assoziiert als eine Weste. Weiterhin denkbar für so einen Umhang wären jegliche “Heimlichkeitszauber” wie Silentium, Visibili, Harmlose Gestalt usw.. Das wäre dann außerdem für einen Meuchler auch extrem nützlich.

Eine Schulterplatte würde ich jetzt mit Schutz assoziieren, also im einfachsten Fall ein Armatrutz oder Gardianum. Da es sich um ein Armbekleidungsstück handelt, wäre womöglich auch ein Stärkungs- oder Kampfzauber (Attributo, Sensattacco...) passend.

Zuletzt die Beinplatten. Die könnten den Träger z.B. “klassisch” per Axxeleratus oder Movimento schneller/ausdauernder machen oder ihm einen Krötensprung verleihen.

Das sind jetzt alles nur spontane Ideen, ich müsste mal zuhause das Zauberbuch durchgehen, um vielleicht etwas originellere Zauber zu finden, aber ich denke von der Idee her kam in etwa rüber, wie man diese Rüstung vom Konzept her aufbauen könnte, oder?


Chadim

07.12.2006, 12:30 Uhr ~ #7

OT:

@Benjamin:

Gut, ich kann mich halt nicht wirklich beschweren, nachdem ich ja selbst schon ein paar Mal Doppelposts geschrieben habe – stören tun sie mich aber normalerweise nicht. ;-)

Und was die Kombi Schlafmangel/Vorlesung angeht: mit viiiiiiiiiiieeeeeeeeeeelllllllllllllll Kaffee geht auch viel. Und hey – auf der RatCon war ich nach der zweiten Nacht stärker gebeutelt!!!


mYthology

09.12.2006, 09:16 Uhr ~ #8

Die Fähigkeit, die du der Rüstung zuweisen willst, habe ich auch schon durchdacht.

Mittlerweile habe ich meine Schattenkriegerin (3.Edition) in die 4. Edition konvertiert und da es da mit solch einer Gabe schwierig wird, habe ich es mir einfacher gemacht:

Viertelzauberer + Unsichtbarer Jäger (nur im Schatten, mit meisterlicher Erlaubnis)

Der Rüstung würde ich stattdessen vielleicht die Fähigkeit geben, Schatten zu schaffen. Dem anderen Teil würde ich die Fähigkeiten geben, dass der RS der Rüstung im Schatten um vielleicht 2 Punkte steigt, während der RS im direkten Sonnenlicht eher leidet.

Den Beinschienen würde ich die Fähigkeit zusprechen, sich im Schatten lautlos zu bewegen (Schleichenprobe erleichtert um 5 – 10 Punkte, je nach Dichte der Schatten)

Sowas in der Richtung. Allerdings würde ich die Rüstung dann auch nur mit diesen Fähigkeiten nutzen lassen, wenn sie komplett ist.

Ein Gesamt-RS von 3 ist wohl akzeptabel, die BE kannst du getrost auf 2 oder 1 senken.

Im Sonnenlicht hätte die Rüstung dann nur RS/BE 2-2/1, in der tiefsten Nacht 5 – 2/1.

Das macht die Rüstung zwar verdammt mächtig, aber wenn man schon so eine Rüstung erschafft, dann sollte man sie anhand der Seltenheit auch als richtig Super darstellen.


Der Mönch

09.12.2006, 11:32 Uhr ~ #9

Das erinnert mich alles sehr an die Lasombra von Vampire! Da könntest du dir eventuell auch noch ein paar Anregungen holen!


Jens

10.12.2006, 18:26 Uhr ~ #10

Ja, die guten alten Schattenspiele... @Dominic: die Sache mit dem LE-Klau ist gut (fast so wie damals in DSA3 mit semipermanentem) aber vielleicht muss man die Rüstung selbst aufladen... zum Beispiel mit einem Dolch, der die Lebensenergie in sich sammelt und mit einem kleine Ritual in die Rüstung packt. Sozusagen als Fokus. So kommt es dann auch, dass die Rüstung ohne Dolch nutzlos ist und man mit Ladungen arbeiten könnte :)

Der ECLIPTIFACTUS Schattensprung ist übrigens nicht zu heftig für Aventurien, sonst würde es ihn ja da nicht geben... also ich kann mir kleine Einzelwirkungen für die speziellen Bereiche vorstellen:

In den Panzerarm nen Sensatacco für gute kritische Schläge, in die Weste einen kleinen Chamaelioni und die Beinschienen können den Krötensprung haben.

Insgesamt mit dem Dolch kann man dann die komplexe Kraft der Rüstung nutzen: Schattensprung, sozusagen als großes Ziel, wenn man die Rüstungsteile gefunden hat, sie analysiert, den Dolch gefunden hat und das Ritual in irgendeinem verstaubtem Buch... okay.

Jetzt hab ich ne Abenteueridee :-D


Magister Bodiak

13.12.2006, 00:55 Uhr ~ #11

Hier stehen ja schon viele nette Ideen ddie man als Inspiration nehmen kann.

Allerdings wenn es nach mir geht, dann haben solch starke Artefakte meist auch eine Kehrseite...

Der positive nutzen überwiegt zwar am Anfang aber später wird es immer schwerer sich von ihr zu trennen (siehe z.b. die Drachenrüstung)

So könnte dem Träger je länger er sie trägt eine Mordlust verspüren, eine 2te Persönlichkeit entwickeln... etc

Das fände ich viel Interessanter als einfach nur diese Powerartefakte.

Selbst mächtige Zauber haben ihre Gefahren warum also nicht sowas.

mfg Jan


Dominic

13.12.2006, 09:19 Uhr ~ #12

Da kann ich dem werten Collega Magister Bodiak nur zustimmen. Neben der Idee mit der Blutmagie zum “Aufladen” der Rüstung wäre eine Beseelung des Artefakts auch sehr typisch und spannend, ähnlich wie bei den sieben Zeichen bei der 7G-Kampagne. Sie entwickelt eine Art Eigenleben, hat ihren eigenen Willen und tut manchmal nur das, was sie selbst für richtig hält. Womöglich ist eine dämonische Präsenz in sie gefahren oder etwas in der Art.

Man könnte ganze Abenteuer darauf aufbauen, beispielsweise dass die Rüstung sich während des Schlafs des Helden verselbständigt und irgendwie einen Weg gefunden hat zu morden.

Erinnert mich jetzt an den neuen Spiderman-Film irgendwie... :-)


Asgarot

13.12.2006, 14:57 Uhr ~ #13

Vielen dank für eure Beiträge,

das Vorläufige Konzept wie ich es mir bisher gedacht habe ist:

Die Beinschienen dienen für den Krötensprung

Die Armschiene dient dem Attributo( Nur körperlich)

Der leichte Lederharnsich dient dem Axxeleratus

Jedes der Artefakte raubt seinem Träger pro tag einen LeP der im verhältnis 1:1 benutzt werden kann um die ZAuber zu wirken (würde bedeuten 11 tage für einen axxeleratus) Durch diese Blutkomponente zeigt sich die wahre Natur des Artefaktes.

In Kombination getragen ermöglicht es einem zwar das Wirken des “Ecliptifactus” in der Schattensprung-Variante, fordert zugelich aber seinen Preis. Je länger der träger die Rüstung trägt, desto emhr wird er slebst zum Schatten. Er erhält mit der Zeit (100 geklaute LeP) den Nachteil Lichtscheu und meidet offne Plätze, da er nur noch dort sein will wo Schatten existieren kann (250 LeP) was sich in Platzangst +5 auswirkt.

Er beginnt nach sehr langer Zeit auch seine Eigenständigkeit zu verlieren und aknn die Rüstung nur noch benutzen wenn er im Auftrtag einer anderen Person handelt (bei etwa 850 LeP).

NAch etwa 5 JAhre des Tragens der Rüstung wird er dann allmählich selbst zum Schatten. Er erhält den Nachteil Lichtempfindlich und Angst vor hellem Licht auf 5.Gleichzeitig bekommt er aber eine Resistenz gegen profane Waffen da er immer unstofflicher wird.

Wenn der Träger 7 Jahre im Besitz der Rüstung war ist die Verwandlung beendet. Er ist vollkommen imun gegen profane Waffen, beherrscht die Ecliptifactus variante permanent. Allerdings wirkt Sonnenlicht auf ihn wie auf einen Praiosverfluchten da es ihn schlicht zersetzt ( 2W+6 bis zu 3W20 SP je nach Meisterentscheid) Die rüstung fällt dann von ihm ab und wartet auf einen neuen Träger

RS wäre dann

2/1 für die Armschienen(meisterlich gearbeitet )

1/1 für die Beinschienen

2/1 für den leichten Lederpanzer

Kombination ergibt also 5/3 Schattenrüstung

Was sagt ihr?


Asgarot

13.12.2006, 14:58 Uhr ~ #14

hbe mich da oben vertippt.. der Axxeleratus kostet ja nur 7 AsP, sry


Dominic

13.12.2006, 16:17 Uhr ~ #15

Klingt gut. Da sind ja viele meiner Vorschläge verarbeitet.

Da sollte man aber nun in jedem Fall Plot drumherum aufbauen. Ein paar der folgenden Fragen solltest Du Dir deshalb stellen:

Geht er der Geschichte der Rüstung nach? Was kann er dabei rausfinden?

Was wird er bei den ersten Anzeichen von negativen Wirkungen tun? Die Rüstung wegwerfen und alles war eigentlich umsonst? Oder gibt es einen Grund, warum er sie behält, vielleicht behalten muss? Welchen? Hat er vielleicht ein bestimmtes, eng mit der Rüstung verbundenes Schicksal zu erfüllen?

Wie geht er mit den immer heftiger werdenden Wirkungen der Rüstung um? Und wie seine Heldengruppe? Wird er verzweifeln an den negativen Auswirkungen, sich als Götterverfluchten sehen oder wird er es genießen? Meiden ihn seine Freunde aus genau diesem Grund?

Gibt es vielleicht irgendwann eine Heilung oder muss der Charakter eine Entscheidung treffen? Wird er vielleicht sogar irgendwann ein NSC und Erzfeind der Gruppe sein?

(“The Shadow!?” “The Shadow?” “The Shadow...”) :-)

Da solltest Du Dir was dazu überlegen, denn so ein wirkungsvolles Artefakt wäre erstens zu schade zum Verschwenden (“ach so, das zieht LE und ich krieg Nachteile. Nee, ich lass ich die hier irgendwo im Wald liegen.”), und zweitens eine Seltenheit in Aventurien mit eigener Geschichte. Das sollte man in jedem Fall nicht einfach “verheizen”.

Und es erinnert mich doch sehr an die sieben Zeichen, weshalb ich wohl nicht drumherum komme, vor dem inneren Auge immer wieder einen prophetisch vorbestimmten Zweck für diese Rüstung zu sehen.


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