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Onar Flammenbart 30.10.2003, 16:49 Uhr ~ #1 Mich interessiert durch welche Charaktere sich eure Gruppen zusammensetzten, welches Regelwerk ihr benutzt und ob in jedem Abenteuer die selbe Person die Meisterrolle ausübt. Ich fang mal mit meiner aktuellen Runde an. Wir haben uns entschieden mit nur drei Personen am Spieltisch zu sitzen. Das ganze läuft folgendermaßen ab: Reihum arbeitet jeder ein eigenes Abenteuer aus, in dem er natürlich anschließend die Rolle des Spielleiters übernimmt. Die anderen beiden spielen das Abenteuer. Der Charakter des aktuellen Meisters tritt während seines Abenteuers in der Regel nicht aktiv auf, allerdings ist auch diese inaktive Zeit für den Charakter von Nutzen: Er kann sich anderen Tätigkeiten, die in einem entsprechenden zeitlichen Rahmen liegen, widmen. Dies könnten beispielsweise Reisen, Besuche bei Freunden, Erlernen neuer oder verbessern alter Fähigkeiten, Studium eines Buches, Aufsuchen eines Lehrmeisters usw. sein. All diese Tätigkeiten nehmen natürlich in irgendeiner Weise Einfluss auf den Charakter bzw. dessen Entwicklung. Die Gruppenmitglieder: Mendor Greifenfels (Magier, Geweihter der Hesinde, Abgänger der Beilunker Akademie; Stufe 3) Xeranon Ayantis (Kämpfer, Ziel: Zum Paladin geschlagen werden; Stufe 3) Onar Flammenbart (Geode, Herr der Erde, Element: Feuer; Stufe 2) Benutztes Regelwerk: DSA2
30.10.2003, 16:49 Uhr ~ #1
Mich interessiert durch welche Charaktere sich eure Gruppen zusammensetzten, welches Regelwerk ihr benutzt und ob in jedem Abenteuer die selbe Person die Meisterrolle ausübt.
Ich fang mal mit meiner aktuellen Runde an.
Wir haben uns entschieden mit nur drei Personen am Spieltisch zu sitzen. Das ganze läuft folgendermaßen ab:
Reihum arbeitet jeder ein eigenes Abenteuer aus, in dem er natürlich anschließend die Rolle des Spielleiters übernimmt. Die anderen beiden spielen das Abenteuer. Der Charakter des aktuellen Meisters tritt während seines Abenteuers in der Regel nicht aktiv auf, allerdings ist auch diese inaktive Zeit für den Charakter von Nutzen: Er kann sich anderen Tätigkeiten, die in einem entsprechenden zeitlichen Rahmen liegen, widmen. Dies könnten beispielsweise Reisen, Besuche bei Freunden, Erlernen neuer oder verbessern alter Fähigkeiten, Studium eines Buches, Aufsuchen eines Lehrmeisters usw. sein. All diese Tätigkeiten nehmen natürlich in irgendeiner Weise Einfluss auf den Charakter bzw. dessen Entwicklung.
Die Gruppenmitglieder:
Mendor Greifenfels (Magier, Geweihter der Hesinde, Abgänger der Beilunker Akademie; Stufe 3)
Xeranon Ayantis (Kämpfer, Ziel: Zum Paladin geschlagen werden; Stufe 3)
Onar Flammenbart (Geode, Herr der Erde, Element: Feuer; Stufe 2)
Benutztes Regelwerk: DSA2
Windfeder 30.10.2003, 17:57 Uhr ~ #2 Heyho! Ich habe es ja erst für einen Tippfehler gehalten: ihr spielt tatsächlich DSA2 mit dem Buch der 11x11 Zauber und so? *staun* Da gab's doch noch gar keine Geoden... Wir bemühen uns, DSA4 zu spielen, auch wenn das viel Übung und Einspielzeit braucht, um die Regeln so drauf zu bekommen, wie es bei DSA3 der Fall war. Andererseits spielen wir auch relativ stark ohne Regeln, mehr mit Erzählungen, die über Gelingen und Misslingen entscheiden. Das Meisteramt wechselt gelegentlich (so alle paar Jahre... *g*), aber momentan spielen wir die Borbarad-Kampagne mit einem festen Spielleiter und drei SpielerInnen. Die Helden wechseln auch ein wenig, momentan zum “Stab” gehören: Melyan Hoffnungsstern, Halbelfische Wipfelläuferin Ranari von Olport, Magierin von eben dort, jedoch Wahlmaraskanerin Carnavas von Sichelgrund, Golgariter aus dem Almadanischen Jule Farlandring von Rhodenstein-Weißenfels, Rondrageweihte aus Weiden Yalissa ter Lionta, forschende Echsenkundlerin in Diensten des ODL Arvid Jedermann, zuletzt in der Rolle eines Hauptmanns des Mittelreichs... ;) An Abenteuern spielen wir hauptsächlich offizielle, nur für Zwischensequenzen oder besondere Gelegenheiten werden eigene Abenteuer erdacht. Das mit DSA2 musst du mir nochmal erklären... :) Lieber Gruß, Windfeder
30.10.2003, 17:57 Uhr ~ #2
Heyho!
Ich habe es ja erst für einen Tippfehler gehalten: ihr spielt tatsächlich DSA2 mit dem Buch der 11x11 Zauber und so? *staun* Da gab's doch noch gar keine Geoden...
Wir bemühen uns, DSA4 zu spielen, auch wenn das viel Übung und Einspielzeit braucht, um die Regeln so drauf zu bekommen, wie es bei DSA3 der Fall war. Andererseits spielen wir auch relativ stark ohne Regeln, mehr mit Erzählungen, die über Gelingen und Misslingen entscheiden.
Das Meisteramt wechselt gelegentlich (so alle paar Jahre... *g*), aber momentan spielen wir die Borbarad-Kampagne mit einem festen Spielleiter und drei SpielerInnen. Die Helden wechseln auch ein wenig, momentan zum “Stab” gehören:
Melyan Hoffnungsstern, Halbelfische Wipfelläuferin
Ranari von Olport, Magierin von eben dort, jedoch Wahlmaraskanerin
Carnavas von Sichelgrund, Golgariter aus dem Almadanischen
Jule Farlandring von Rhodenstein-Weißenfels, Rondrageweihte aus Weiden
Yalissa ter Lionta, forschende Echsenkundlerin in Diensten des ODL
Arvid Jedermann, zuletzt in der Rolle eines Hauptmanns des Mittelreichs... ;)
An Abenteuern spielen wir hauptsächlich offizielle, nur für Zwischensequenzen oder besondere Gelegenheiten werden eigene Abenteuer erdacht.
Das mit DSA2 musst du mir nochmal erklären... :) Lieber Gruß, Windfeder
Onar Flammenbart 30.10.2003, 23:47 Uhr ~ #3 Zum Gruße! Jetzt bin ich in der Tat etwas verwirrt. Ich habe nämlich noch nie wissentlich etwas vom “Buch der 11x11 Zauber” gehört. Ich werde dir einfach mal ein paar wichtige Quellenbücher aus dem Bereich Magie nennen, an denen wir uns orientieren. Da fallen mir spontan ein: “Die Magie des schwarzen Auges”, “Misteria Arkana”, “Codex Cantiones” und “Compendium Salamandris”. Vielleicht bin ich auch einfach nur voll ins Fettnäpfchen getreten, und all diese Regelwerke fallen in den Bereich von DSA3. Jedenfalls gehören all unsere Bücher und Hefte zu EINEM Regelwerk, ob das nun DSA2, DSA3 oder DSAwasauchimmer ist. Zu der Edition, zu der die oberen Werke also zählen, naja, diese Edition ist dann die von uns gespielte. Ich würde ja gern nachsehen ob es sich dabei um zwei oder drei handelt, aber ich habe gerade kein einziges Heft im Haus! Das ist mir jetzt etwas peinlich, denn ich sollte schon wissen, welches Regelwerk wir verwenden. Jedenfalls ist alles stimmig und gehört in eine Edition. Bitte um Aufklärung, Windfeder: Zu welcher Edition gehören die oben genannten Titel?
30.10.2003, 23:47 Uhr ~ #3
Zum Gruße!
Jetzt bin ich in der Tat etwas verwirrt. Ich habe nämlich noch nie wissentlich etwas vom “Buch der 11x11 Zauber” gehört. Ich werde dir einfach mal ein paar wichtige Quellenbücher aus dem Bereich Magie nennen, an denen wir uns orientieren. Da fallen mir spontan ein: “Die Magie des schwarzen Auges”, “Misteria Arkana”, “Codex Cantiones” und “Compendium Salamandris”. Vielleicht bin ich auch einfach nur voll ins Fettnäpfchen getreten, und all diese Regelwerke fallen in den Bereich von DSA3. Jedenfalls gehören all unsere Bücher und Hefte zu EINEM Regelwerk, ob das nun DSA2, DSA3 oder DSAwasauchimmer ist. Zu der Edition, zu der die oberen Werke also zählen, naja, diese Edition ist dann die von uns gespielte. Ich würde ja gern nachsehen ob es sich dabei um zwei oder drei handelt, aber ich habe gerade kein einziges Heft im Haus!
Das ist mir jetzt etwas peinlich, denn ich sollte schon wissen, welches Regelwerk wir verwenden. Jedenfalls ist alles stimmig und gehört in eine Edition. Bitte um Aufklärung, Windfeder: Zu welcher Edition gehören die oben genannten Titel?
Windfeder 31.10.2003, 10:14 Uhr ~ #4 Zu DSA3 – dem Vorläufersystem des jetzigen (DSA4 halt). Aber diese “Versionszählung” ist überhaupt erst mit DSA4 eingeführt worden, davor hat niemand in der Spielerschaft gesagt, man spiele “DSA3”... :) Deswegen wird auch in euren Regelbüchern nirgendwo DSA3 drinstehen, brauchst also nicht zu schauen. Das “Buch der 11x11 Zauber” war quasi der Codex Cantiones von DSA2 – denkbar bescheiden aber immerhin schon ein eigenes Buch für Zaubersprüche. Schade, es wäre witzig da nochmal hineinzuschauen – aber die Box habe ich damals an DSA-Nachwuchs verkauft... :) Lieber Gruß, Windfeder
31.10.2003, 10:14 Uhr ~ #4
Zu DSA3 – dem Vorläufersystem des jetzigen (DSA4 halt). Aber diese “Versionszählung” ist überhaupt erst mit DSA4 eingeführt worden, davor hat niemand in der Spielerschaft gesagt, man spiele “DSA3”... :) Deswegen wird auch in euren Regelbüchern nirgendwo DSA3 drinstehen, brauchst also nicht zu schauen.
Das “Buch der 11x11 Zauber” war quasi der Codex Cantiones von DSA2 – denkbar bescheiden aber immerhin schon ein eigenes Buch für Zaubersprüche. Schade, es wäre witzig da nochmal hineinzuschauen – aber die Box habe ich damals an DSA-Nachwuchs verkauft... :)
Lieber Gruß, Windfeder
Onar Flammenbart 31.10.2003, 13:04 Uhr ~ #5 Somit bin ich wieder im Bilde. Danke für die Aufklärung ;) Auf bald, Onar Flammenbart
31.10.2003, 13:04 Uhr ~ #5
Somit bin ich wieder im Bilde. Danke für die Aufklärung ;)
Auf bald, Onar Flammenbart
Mendor Greifenfels 03.11.2003, 14:51 Uhr ~ #6 Hesinde zum Gruße! Ich habe heute von Onar von dieser Seite gehört und habe dann gedacht, ich schaue mal vorbei, und ich muss sagen, sieht wirklich heimelig aus hier :) Du hast in der Tat recht, Windfeder, wir spielen DSA3. Ich habe prinzipiell auch nichts gegen die Saphiredition einzuwenden, allerdings ist es für einen armen Schüler wie mich, der sich mühsam durch die Bücher gearbeitet hat und hunderte Mark für die dritte Version ausgegeben hat, doch nicht so schön, sich umzustellen, und da wir immer gut klar kamen mit den Regeln und immer unseren Spaß haben bleibt es wohl auch so. Nebenbei möchte ich erwähnen, dass auch ich gerne mal (als Meister oder Spieler) die G7 erleben möchte, wobei in unserer aventurischen Wirklichkeit Borbarad nur einen legendäre Rolle spielt und die schwarzen Landen non-existent sind (hoffe, das war kein Spoiler).
03.11.2003, 14:51 Uhr ~ #6
Hesinde zum Gruße!
Ich habe heute von Onar von dieser Seite gehört und habe dann gedacht, ich schaue mal vorbei, und ich muss sagen, sieht wirklich heimelig aus hier :)
Du hast in der Tat recht, Windfeder, wir spielen DSA3.
Ich habe prinzipiell auch nichts gegen die Saphiredition einzuwenden, allerdings ist es für einen armen Schüler wie mich, der sich mühsam durch die Bücher gearbeitet hat und hunderte Mark für die dritte Version ausgegeben hat, doch nicht so schön, sich umzustellen, und da wir immer gut klar kamen mit den Regeln und immer unseren Spaß haben bleibt es wohl auch so.
Nebenbei möchte ich erwähnen, dass auch ich gerne mal (als Meister oder Spieler) die G7 erleben möchte, wobei in unserer aventurischen Wirklichkeit Borbarad nur einen legendäre Rolle spielt und die schwarzen Landen non-existent sind (hoffe, das war kein Spoiler).
Windfeder 03.11.2003, 16:23 Uhr ~ #7 Hallo Mendor! Ich würde auch sagen, dass man nicht unbedingt auf DSA4 umsteigen muss, wenn man mit DSA3 gut zurecht kommt und nicht das Geld investieren will – Rollenspiel ist schon ein teures Hobby... Die Borbarad-Kampagne kann ich in der Tat nur empfehlen – und was spricht dagegen? Man kann auch in mehreren “Aventuriens” spielen, im einen existieren die Schwarzen Lande, im anderen nicht. :) Lieber Gruß, Windfeder
03.11.2003, 16:23 Uhr ~ #7
Hallo Mendor!
Ich würde auch sagen, dass man nicht unbedingt auf DSA4 umsteigen muss, wenn man mit DSA3 gut zurecht kommt und nicht das Geld investieren will – Rollenspiel ist schon ein teures Hobby... Die Borbarad-Kampagne kann ich in der Tat nur empfehlen – und was spricht dagegen? Man kann auch in mehreren “Aventuriens” spielen, im einen existieren die Schwarzen Lande, im anderen nicht. :)
Katharina 03.11.2003, 18:54 Uhr ~ #8 Die “Saphiredition” ist übrigens nicht gleich DSA4, sondern ein sich noch in der Entwicklung befindliches inoffizielles Spielerprojekt von Alveran.org, und ist <a id=lex href=http://www.alveran.org/?pageID=236&navBereich=Saphir%20Edition target=_blank>hier</a> zu finden. Gruß, Katharina
03.11.2003, 18:54 Uhr ~ #8
Die “Saphiredition” ist übrigens nicht gleich DSA4, sondern ein sich noch in der Entwicklung befindliches inoffizielles Spielerprojekt von Alveran.org, und ist <a id=lex href=http://www.alveran.org/?pageID=236&navBereich=Saphir%20Edition target=_blank>hier</a> zu finden.
Gruß, Katharina
Mendor Greifenfels 03.11.2003, 19:10 Uhr ~ #9 Hesinde zum Gruße! Danke für deine Meinung, Windfeder, werde das bei Gelegenheit auch mal mit meinen beiden Begleitern diskutieren. Und das mit der Saphiredition tut mir leid, dass kommt davon, wenn man nur Teile eines Textes (bzw. nur die Überschrift) liest und dann auch noch dieses falsche Halbwissen publik macht, entschuldigt das bitte. Möge Hesindes Wissen euch leiten! Aventurischer Gruß von Mendor
03.11.2003, 19:10 Uhr ~ #9
Danke für deine Meinung, Windfeder, werde das bei Gelegenheit auch mal mit meinen beiden Begleitern diskutieren.
Und das mit der Saphiredition tut mir leid, dass kommt davon, wenn man nur Teile eines Textes (bzw. nur die Überschrift) liest und dann auch noch dieses falsche Halbwissen publik macht, entschuldigt das bitte.
Möge Hesindes Wissen euch leiten!
Aventurischer Gruß von Mendor
Wolkentanz 17.11.2003, 11:54 Uhr ~ #10 Sanyasala, Ja, wir spielen DSA4. Mir gefällts schon besser als sein Vorgänger(nachdem ich anfänglich Wutausbrüch bei der ersten Charaktergenerierung gut überstanden habe *ggg*). Das ist imho echt der erste Knackpunkt, wenn man den überwunden hat wird alles gut... *ggg* Ich spiele DSA in zwei Runden. Die erste wird fest von meinem Nochnichtmann geleitet und besteht aus einem ekelhaft ehrenhaften Krieger , einer ebenso ehrenhaften weißen Magae, einem deutlich weniger ehrenhaften horasischen Lebenskünstler, einem ständig breiten Thorwaler und mir ... ;o) (äh, Auenläuferin und WILD(!)elfe) Die zweite Runde, die sich leider aufgrund der räumlichen Trennung nur seltener treffen kann (1-2x im Monat), leite ich im Moment. Diese Runde besteht aus einem Zwergenschmied, einem al anfan´schen Jungadeligen (Forscher) (der behauptet aus Brabak zu kommen, was ich ehrlich gesagt nur unwesentlich besser finde ;o)) und einer ziemlich jungen naiven ...ääääh ... Kräuterkundigen (Hexe). Und wird hoffentlich demnächst noch einen Mitspieler dazu bekommen ... *winke* Wolkentanz
17.11.2003, 11:54 Uhr ~ #10
Sanyasala,
Ja, wir spielen DSA4. Mir gefällts schon besser als sein Vorgänger(nachdem ich anfänglich Wutausbrüch bei der ersten Charaktergenerierung gut überstanden habe *ggg*).
Das ist imho echt der erste Knackpunkt, wenn man den überwunden hat wird alles gut... *ggg*
Ich spiele DSA in zwei Runden. Die erste wird fest von meinem Nochnichtmann geleitet und besteht aus
einem ekelhaft ehrenhaften Krieger , einer ebenso ehrenhaften weißen Magae, einem deutlich weniger ehrenhaften horasischen Lebenskünstler,
einem ständig breiten Thorwaler und mir ... ;o) (äh, Auenläuferin und WILD(!)elfe)
Die zweite Runde, die sich leider aufgrund der räumlichen Trennung nur seltener treffen kann (1-2x im Monat), leite ich im Moment.
Diese Runde besteht aus einem Zwergenschmied, einem al anfan´schen Jungadeligen (Forscher) (der behauptet aus Brabak zu kommen, was ich ehrlich gesagt nur unwesentlich besser finde ;o)) und einer ziemlich jungen naiven ...ääääh ... Kräuterkundigen (Hexe).
Und wird hoffentlich demnächst noch einen Mitspieler dazu bekommen ...
*winke*
Wolkentanz
Jonas 17.11.2003, 19:23 Uhr ~ #11 Über unsere Gruppenkonstellation ist ja schon an anderer stelle einiges breitgetreten worden ;) Was mich zu dem Thema nochmal interessiert ist die Frage danach, wie ihr anderen es mit “Multiherogaming” *g*, also dem spielen von mehr als einem festen Char haltet. Mir ist nach nur 2 Sitzungen einiges an vor und nachteilen aufgefallen. Nachdem ich im letzten Abenteuer (PdG) meinen haupt Char pausieren lassen musste kam nun eben jener wieder zur Gruppe zurück. Somit spielte ich also zunächst mit 2 Figuren, von denen eine (Die an verfolgungswahn leidende Olporter Wahlmaraskanerin) allerdings die Klare Hauptfigur war. Darunter litt das Spiel des Liebfelder Auftragsganoven ziemlich. Ich konnte mich einfach nicht gleichzeitig auf 2 Figuren gefühlsmässig einstellen, da ich sonst nicht organisch in Dialogen agieren konnte, sondern immer auf einer gewissen art und weise an der Oberfläche blieb. Ich habe dann den “zweit helden” einfach als möglichkeit an gewisse dinge mal aus einer ganz anderen sicht heranzugehen, blieb aber immer auf einem “Meisterpersonen niveau”. Nun war es zwar spannend in Rollenspielsituationen auch mal ein paar andere Meinungen und reaktionen spielen zu können, aber irgendwie kommt es mir auch ein bischen wie ein verrat an der zweit figur vor, die ich durchaus mit einem schönen Hintergrund entworfen habe, welcher nun nicht mehr so zur geltung kommen wird... Habt ihr anderen auch schon erfahrungen damit gemacht? wie isses mit dir Katharina, du teilst mein los ja ;)
17.11.2003, 19:23 Uhr ~ #11
Über unsere Gruppenkonstellation ist ja schon an anderer stelle einiges breitgetreten worden ;)
Was mich zu dem Thema nochmal interessiert ist die Frage danach, wie ihr anderen es mit “Multiherogaming” *g*, also dem spielen von mehr als einem festen Char haltet. Mir ist nach nur 2 Sitzungen einiges an vor und nachteilen aufgefallen. Nachdem ich im letzten Abenteuer (PdG) meinen haupt Char pausieren lassen musste kam nun eben jener wieder zur Gruppe zurück. Somit spielte ich also zunächst mit 2 Figuren, von denen eine (Die an verfolgungswahn leidende Olporter Wahlmaraskanerin) allerdings die Klare Hauptfigur war. Darunter litt das Spiel des Liebfelder Auftragsganoven ziemlich. Ich konnte mich einfach nicht gleichzeitig auf 2 Figuren gefühlsmässig einstellen, da ich sonst nicht organisch in Dialogen agieren konnte, sondern immer auf einer gewissen art und weise an der Oberfläche blieb. Ich habe dann den “zweit helden” einfach als möglichkeit an gewisse dinge mal aus einer ganz anderen sicht heranzugehen, blieb aber immer auf einem “Meisterpersonen niveau”. Nun war es zwar spannend in Rollenspielsituationen auch mal ein paar andere Meinungen und reaktionen spielen zu können, aber irgendwie kommt es mir auch ein bischen wie ein verrat an der zweit figur vor, die ich durchaus mit einem schönen Hintergrund entworfen habe, welcher nun nicht mehr so zur geltung kommen wird...
Habt ihr anderen auch schon erfahrungen damit gemacht?
wie isses mit dir Katharina, du teilst mein los ja ;)
Onar Flammenbart 17.11.2003, 21:49 Uhr ~ #12 Tag auch! Auch ich habe schon mal mit mehr als einem festen Charakter gespielt. Ich bin zu einem identischen Fazit gekommen was die bereits angesprochenen Aspekte angeht. Ich denke, dass sich aus eben diesen Gründen der Reiz am “Multiherogameing” (*smile* was fürn Wort) schnell verliert. In meinen Augen ist es so ziemlich unmöglich, beide Charaktere gleich “liebevoll” und detailiert dazustellen. Außerdem sind Situationen, in denen die beiden miteinander Sprechen ziemlich blöde. Einer bleibt also unterm Strich wohl immer etwas auf der Strecke, is normal glaub ich. Bis denne
17.11.2003, 21:49 Uhr ~ #12
Tag auch!
Auch ich habe schon mal mit mehr als einem festen Charakter gespielt. Ich bin zu einem identischen Fazit gekommen was die bereits angesprochenen Aspekte angeht. Ich denke, dass sich aus eben diesen Gründen der Reiz am “Multiherogameing” (*smile* was fürn Wort) schnell verliert. In meinen Augen ist es so ziemlich unmöglich, beide Charaktere gleich “liebevoll” und detailiert dazustellen. Außerdem sind Situationen, in denen die beiden miteinander Sprechen ziemlich blöde. Einer bleibt also unterm Strich wohl immer etwas auf der Strecke, is normal glaub ich.
Bis denne
Mendor Greifenfels 17.11.2003, 22:21 Uhr ~ #13 Ich bin noch immer von der Idee, Magischen Raub zu erlernen und auf 18 zu steigern um mit zwei Dutzend stummen, bewegungsunfähigen Mendors in Hosentaschengröße herumzulaufen um so indirekt meinen Manavorrat ein wenig zu erhöhen *lol*
17.11.2003, 22:21 Uhr ~ #13
Ich bin noch immer von der Idee, Magischen Raub zu erlernen und auf 18 zu steigern um mit zwei Dutzend stummen, bewegungsunfähigen Mendors in Hosentaschengröße herumzulaufen um so indirekt meinen Manavorrat ein wenig zu erhöhen *lol*
Katharina 17.11.2003, 23:01 Uhr ~ #14 Ja, ich kann auch Jonas und Onar nur zustimmen: Es ist eigentlich unmöglich, beiden Charakteren gleichzeitig gerecht zu werden. Gerade in kniffligen ingame-Diskussionen fand ich es beim letzten Mal (wo ich auch meine PdG-Heldin und meine Hauptheldin gleichzeitig spielte) fast unmöglich, beide Charaktere zu berücksichtigen. Das ging sogar so weit, daß ich die eine Heldin Dinge sagen ließ, bei denen die andere eigentlich sofort interveniert hätte, ich es aber in dem Moment einfach nicht hinkriegte, aus der einen Figur raus zu kommen und die Intervention durch die andere Heldin zu machen. Ich werde wohl trotzdem beide Figuren im nächsten Abenteuer spielen, in der Hoffnung, daß in den meisten interaktiven Szenen klar ist, welche Heldin diejenig ist, die ich da tatsächlich spiele – und in der Hoffnung, daß mir dann nicht hinterher bedauernd und schuldbewußt und unzufrieden einfällt, was die jeweils andere in der Szene auch noch hätte machen können oder müssen... Na mal sehen, wie das wird... Ich denke, mehrere Charaktere können dannn gut sein, wenn man ein relativ komplexes Aufgabenfeld zu beackern hat, in dem ein Charakter nur für ganz bestimmte Dinge gut ist und deshalb in vielen anderen Situationen einfach außen vor bleibt (eine in ihren Fähigkeiten stark spezialisierte Figur, die zudem wegen ihrer Herkunft keine Autorität in ihrem Umfeld erlangen kann, wäre ein Beispiel). Da ist es gut, noch eine zweite Figur zu haben, die diese Lücken füllen kann, damit man als SpielerIn nicht die Hälfte des Abenteuers untätig daneben sitzen muß. Aber im Prinzip würde ich trotzdem sagen: Wirklich gutes und konsequentes Charakterspiel kann man eigentlich nur machen, wenn man sich nur auf eine Figur konzentrieren muß... Gruß, Katharina
17.11.2003, 23:01 Uhr ~ #14
Ja, ich kann auch Jonas und Onar nur zustimmen: Es ist eigentlich unmöglich, beiden Charakteren gleichzeitig gerecht zu werden. Gerade in kniffligen ingame-Diskussionen fand ich es beim letzten Mal (wo ich auch meine PdG-Heldin und meine Hauptheldin gleichzeitig spielte) fast unmöglich, beide Charaktere zu berücksichtigen. Das ging sogar so weit, daß ich die eine Heldin Dinge sagen ließ, bei denen die andere eigentlich sofort interveniert hätte, ich es aber in dem Moment einfach nicht hinkriegte, aus der einen Figur raus zu kommen und die Intervention durch die andere Heldin zu machen.
Ich werde wohl trotzdem beide Figuren im nächsten Abenteuer spielen, in der Hoffnung, daß in den meisten interaktiven Szenen klar ist, welche Heldin diejenig ist, die ich da tatsächlich spiele – und in der Hoffnung, daß mir dann nicht hinterher bedauernd und schuldbewußt und unzufrieden einfällt, was die jeweils andere in der Szene auch noch hätte machen können oder müssen...
Na mal sehen, wie das wird... Ich denke, mehrere Charaktere können dannn gut sein, wenn man ein relativ komplexes Aufgabenfeld zu beackern hat, in dem ein Charakter nur für ganz bestimmte Dinge gut ist und deshalb in vielen anderen Situationen einfach außen vor bleibt (eine in ihren Fähigkeiten stark spezialisierte Figur, die zudem wegen ihrer Herkunft keine Autorität in ihrem Umfeld erlangen kann, wäre ein Beispiel). Da ist es gut, noch eine zweite Figur zu haben, die diese Lücken füllen kann, damit man als SpielerIn nicht die Hälfte des Abenteuers untätig daneben sitzen muß.
Aber im Prinzip würde ich trotzdem sagen: Wirklich gutes und konsequentes Charakterspiel kann man eigentlich nur machen, wenn man sich nur auf eine Figur konzentrieren muß...
Wolkentanz 18.11.2003, 10:26 Uhr ~ #15 Hallo, ja! Seh ich auch so! Ich halte das auch für fast unmöglich ... ich hab das mal als Spieleiter gehabt, mit zwei ständig streitenden NPCs und es ist schon arg komisch, wenn man sich ständig selbst ins Wort fallen muß ... Vor allem je komplizierter der Charakter ist desto schlimmer wird es. Einen zweiten Charakter zu spielen halte ich für absolut sinnleer. Es soll ja Runden geben in denen das immer so gehandhabt wird, daß man mehr als einen Helden spielt, aber das geht wahrscheinlich nur in H&S Runden ohne Probleme. Wenn ich mir vorstelle, daß ich neben Wolkentanz noch meine Lieblingskriegerin spielen sollte ... ne, geht nicht ... ich muß mich für glaubhaftes Rollenspiel einfach zu sehr auf einen Charakter einlassen, als daß ich daneben noch einen anderen führen könnte. Wolkentanz
18.11.2003, 10:26 Uhr ~ #15
Hallo,
ja! Seh ich auch so!
Ich halte das auch für fast unmöglich ... ich hab das mal als Spieleiter gehabt, mit zwei ständig streitenden NPCs und es ist schon arg komisch, wenn man sich ständig selbst ins Wort fallen muß ...
Vor allem je komplizierter der Charakter ist desto schlimmer wird es. Einen zweiten Charakter zu spielen halte ich für absolut sinnleer.
Es soll ja Runden geben in denen das immer so gehandhabt wird, daß man mehr als einen Helden spielt, aber das geht wahrscheinlich nur in H&S Runden ohne Probleme. Wenn ich mir vorstelle, daß ich neben Wolkentanz noch meine Lieblingskriegerin spielen sollte ... ne, geht nicht ... ich muß mich für glaubhaftes Rollenspiel einfach zu sehr auf einen Charakter einlassen, als daß ich daneben noch einen anderen führen könnte.
Mendor Greifenfels 18.11.2003, 11:40 Uhr ~ #16 Ich habe ja schon manchmal Probleme, mich auf meinen einen Charakter einzulassen, weil ich noch zu sehr OOC bin. Nenne mal einfach das entfachen der magischen Fackel (Stabzauber) bei Dunkelheit als Beispiel, habe einfach nicht dran gedacht, das zu erwähnen. Oder auch die Ernährung, das wird bei uns öfters vernachlässigt wie auch viele andere Details, die ich eigentlich gerne ausspielen würde.
18.11.2003, 11:40 Uhr ~ #16
Ich habe ja schon manchmal Probleme, mich auf meinen einen Charakter einzulassen, weil ich noch zu sehr OOC bin.
Nenne mal einfach das entfachen der magischen Fackel (Stabzauber) bei Dunkelheit als Beispiel, habe einfach nicht dran gedacht, das zu erwähnen.
Oder auch die Ernährung, das wird bei uns öfters vernachlässigt wie auch viele andere Details, die ich eigentlich gerne ausspielen würde.
Onar Flammenbart 18.11.2003, 22:39 Uhr ~ #17 Jap, da kann ich dir nur recht geben. Die kleinen Details lassen mich zumindest immer ein ganzes Stück tiefer in das Geschehen eindringen. Ich denke, dass da der Meister auch ein wenig beitragen kann, indem er zum Beispiel (im Fall der Fackel) erwähnt, das jemand im Dunkeln stolpert, oder dass der Hunger so groß wird, dass man körperlichen Beanspruchungen schlechter standhält; so werden die Spieler nicht nur mit den Folgen ihres Vergessens konfrontiert, sondern gleichzeitig daran erinnert, dass sie wohl etwas ganz banales vergessen haben. Ich bin auch der Ansicht, dass wir die kleinen Dinge sowie kurze Zwischendialoge stärker einbauen sollten. Gerade der häufige Dialogmangel stört mich unglaublich...
18.11.2003, 22:39 Uhr ~ #17
Jap, da kann ich dir nur recht geben. Die kleinen Details lassen mich zumindest immer ein ganzes Stück tiefer in das Geschehen eindringen. Ich denke, dass da der Meister auch ein wenig beitragen kann, indem er zum Beispiel (im Fall der Fackel) erwähnt, das jemand im Dunkeln stolpert, oder dass der Hunger so groß wird, dass man körperlichen Beanspruchungen schlechter standhält; so werden die Spieler nicht nur mit den Folgen ihres Vergessens konfrontiert, sondern gleichzeitig daran erinnert, dass sie wohl etwas ganz banales vergessen haben. Ich bin auch der Ansicht, dass wir die kleinen Dinge sowie kurze Zwischendialoge stärker einbauen sollten. Gerade der häufige Dialogmangel stört mich unglaublich...
Onar Flammenbart 01.01.2004, 17:27 Uhr ~ #18 So, mal ein kleines “Update” zur Gruppe der Mendor und ich angehören. Bei uns gibt es zwei grundlegende Neuerungen: 1. Wir haben Zuwachs bekommen. Unsere Gruppe setz sich nun aus folgenden Mitgliedern zusammen: - Mendor Greifenfels (Magier, siehe Beitrag #1) - Seraphon (finsterer Streuner aus Al'Anfa, hab den Beinamen leider vergessen) - Fadril (“Waldläufer”, d.h. ein geringfügig modifizierter Jäger, aus Andergast) - Swafnan (passend zum Namen ein Geweihter des Swafnir, der aus Thorwal stammt) - Onar Flammenbart (in Eisenwald geborener Geode) 2. Wir verwenden von nun an das 3WS-Regelwerk von “Kampfregel-Projekt.de”. Wir haben es bis jetzt in einigen Probekämpfen getestet und sehen es als eine interessante Alternative.
01.01.2004, 17:27 Uhr ~ #18
So, mal ein kleines “Update” zur Gruppe der Mendor und ich angehören. Bei uns gibt es zwei grundlegende Neuerungen:
1. Wir haben Zuwachs bekommen. Unsere Gruppe setz sich nun aus folgenden Mitgliedern zusammen:
- Mendor Greifenfels (Magier, siehe Beitrag #1)
- Seraphon (finsterer Streuner aus Al'Anfa, hab den Beinamen leider vergessen)
- Fadril (“Waldläufer”, d.h. ein geringfügig modifizierter Jäger, aus Andergast)
- Swafnan (passend zum Namen ein Geweihter des Swafnir, der aus Thorwal stammt)
- Onar Flammenbart (in Eisenwald geborener Geode)
2. Wir verwenden von nun an das 3WS-Regelwerk von “Kampfregel-Projekt.de”. Wir haben es bis jetzt in einigen Probekämpfen getestet und sehen es als eine interessante Alternative.
Windfeder 03.01.2004, 14:09 Uhr ~ #19 Wir haben das 3WS früher auch gelegentlich verwendet, sind dann aber bald auf DSA4 umgestiegen. Ich hatte auch das Gefühl, dass es sich wirklich ganz gut spielen lässt, aber berichtet ruhig einmal von euren Erfahrungen, wenn ihr es ein wenig länger ausprobiert habt! :) Lieber Gruß, Windfeder
03.01.2004, 14:09 Uhr ~ #19
Wir haben das 3WS früher auch gelegentlich verwendet, sind dann aber bald auf DSA4 umgestiegen. Ich hatte auch das Gefühl, dass es sich wirklich ganz gut spielen lässt, aber berichtet ruhig einmal von euren Erfahrungen, wenn ihr es ein wenig länger ausprobiert habt! :)
Onar Flammenbart 05.01.2004, 13:02 Uhr ~ #20 Gern! Da ihr ja schon etwas mehr Erfahrung in der Anwendung dieses Systems habt, könnt ihr mir vielleicht verraten, wie ihr es mit der Regel für den Fernkampf gehalten habt? Gruß, Onar
05.01.2004, 13:02 Uhr ~ #20
Gern! Da ihr ja schon etwas mehr Erfahrung in der Anwendung dieses Systems habt, könnt ihr mir vielleicht verraten, wie ihr es mit der Regel für den Fernkampf gehalten habt?
Gruß, Onar
Mendor Greifenfels 05.01.2004, 13:51 Uhr ~ #21 Onar, vertraut ihr etwa nicht meinen Fähigkeiten für die Entwicklung einer guten Regel? *g* Ich habe eine Version ausgearbeitet, die mir realistisch und auch sonst gut erscheint, werde das gerne morgen erläutern. ;)
05.01.2004, 13:51 Uhr ~ #21
Onar, vertraut ihr etwa nicht meinen Fähigkeiten für die Entwicklung einer guten Regel? *g*
Ich habe eine Version ausgearbeitet, die mir realistisch und auch sonst gut erscheint, werde das gerne morgen erläutern. ;)
Onar Flammenbart 05.01.2004, 16:44 Uhr ~ #22 Sicher vertraue ich in eure Fähigkeiten, aber mich interessierten natürlich auch andere Sichtweisen; nur so erreichen wir Perfektion *g*!
05.01.2004, 16:44 Uhr ~ #22
Sicher vertraue ich in eure Fähigkeiten, aber mich interessierten natürlich auch andere Sichtweisen; nur so erreichen wir Perfektion *g*!
Alessa 26.01.2004, 23:51 Uhr ~ #23 Sanyasala! Nun ja, was “Multihero...” (wie-auch-immer) betrifft. Wir haben das in unserer Gruppe folgendermaßen geregelt: Aktuell sind wir 7 Personen, von denen 4 meistern können und 3 auch meistern wollen. Daher läuft auch bei uns das Meistern abwechselnd. Allerdings hat jeder Meister “seine” Heldengruppe. Was im Klartext bedeutet, daß aktuell 3 verschiedene Heldengruppen unabhängig voneinander bei uns existieren. Der Vorteil ist, daß jeder Meister auch ausreichend zum selberspielen kommt, genügend Zeit zur Vorbereitung der Abenteuer besteht und die Spieler sich abwechslungsreich “austoben” können. Ferner gibt es keine Überschneidungen der Chars und man muß nicht einen SC als NSC mit “durchschleppen”. “Meine” Heldengruppe besteht aus: einem Weidener äußerst gemütlichen Travia-Geweihten, einem Streuner (Halbelf-Magiedilletant) aus Gareth, einem inzwischen stark alkoholzugetanen Druiden (die Gruppe schafft ihn *g), einer noch sehr jungen Streunerin aus Andergast, einem Waldelfen, der nicht sicher ist, ob das alles wirklich gut für ihn ist und einem Holzfäller aus Weiden, der von einem Schelm einfach durch die Anderswelt an einen anderen Ort versetzt wurde und eigentlich nur nicht mehr nach Hause findet... ;-) Mal schauen, wie die sich so mausern, ich plane nämlich diese Gruppe in etwa 2 Monaten in die Simyala-Trilogie zu schicken... *g Ach ja, wir spielen nach den Regeln von DSA3. Ich hab diese Edition lieb gewonnen und mag sie nicht hergeben. Nützliche Regelergänzungen aus DSA4 transformieren wir in die Regeln des DSA3 und erweitern uns auf diesem Wege eben die Spielmöglichkeiten. Ferner gilt sowieso: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. So lange der Meister sein okay gibt, ist alles erlaubt! In dem Sinne, möge Aves stets mit Euch sein! Alessa <a id=lex href=http://www.yvenna.de/ target=_blank>www.yvenna.de</a> PS: Einen ganz speziellen Dank nochmal an Windfeder für das Feydao! Wir haben dieses zum Grundregelwerk für Elfen, sowie bei der Ausübung der Zauber für alle weiteren Naturzauberer (Hexen, Druiden etc.) erklärt! Super, mach weiter so! Edit: Habe den Link zu Deiner Homepage korrigiert, es ist jetzt der richtige. – Katharina
26.01.2004, 23:51 Uhr ~ #23
Sanyasala!
Nun ja, was “Multihero...” (wie-auch-immer) betrifft. Wir haben das in unserer Gruppe folgendermaßen geregelt:
Aktuell sind wir 7 Personen, von denen 4 meistern können und 3 auch meistern wollen. Daher läuft auch bei uns das Meistern abwechselnd. Allerdings hat jeder Meister “seine” Heldengruppe. Was im Klartext bedeutet, daß aktuell 3 verschiedene Heldengruppen unabhängig voneinander bei uns existieren.
Der Vorteil ist, daß jeder Meister auch ausreichend zum selberspielen kommt, genügend Zeit zur Vorbereitung der Abenteuer besteht und die Spieler sich abwechslungsreich “austoben” können. Ferner gibt es keine Überschneidungen der Chars und man muß nicht einen SC als NSC mit “durchschleppen”.
“Meine” Heldengruppe besteht aus:
einem Weidener äußerst gemütlichen Travia-Geweihten, einem Streuner (Halbelf-Magiedilletant) aus Gareth, einem inzwischen stark alkoholzugetanen Druiden (die Gruppe schafft ihn *g), einer noch sehr jungen Streunerin aus Andergast, einem Waldelfen, der nicht sicher ist, ob das alles wirklich gut für ihn ist und einem Holzfäller aus Weiden, der von einem Schelm einfach durch die Anderswelt an einen anderen Ort versetzt wurde und eigentlich nur nicht mehr nach Hause findet... ;-)
Mal schauen, wie die sich so mausern, ich plane nämlich diese Gruppe in etwa 2 Monaten in die Simyala-Trilogie zu schicken... *g
Ach ja, wir spielen nach den Regeln von DSA3. Ich hab diese Edition lieb gewonnen und mag sie nicht hergeben. Nützliche Regelergänzungen aus DSA4 transformieren wir in die Regeln des DSA3 und erweitern uns auf diesem Wege eben die Spielmöglichkeiten. Ferner gilt sowieso: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. So lange der Meister sein okay gibt, ist alles erlaubt!
In dem Sinne, möge Aves stets mit Euch sein!
Alessa
<a id=lex href=http://www.yvenna.de/ target=_blank>www.yvenna.de</a>
PS: Einen ganz speziellen Dank nochmal an Windfeder für das Feydao! Wir haben dieses zum Grundregelwerk für Elfen, sowie bei der Ausübung der Zauber für alle weiteren Naturzauberer (Hexen, Druiden etc.) erklärt! Super, mach weiter so!
Edit: Habe den Link zu Deiner Homepage korrigiert, es ist jetzt der richtige. – Katharina
Windfeder 27.01.2004, 00:15 Uhr ~ #24 @ Alessa: Mail ist unterwegs – vielen Dank für die Bilder! Und danke auch für das Lob, aber es darf nicht vergessen werden, dass Katharina ebensoviel Anteil an der Ausarbeitung von Feyamandra hat wie ich – und die Grundidee war sowieso ihre! :) Euer Spielprinzip hört sich toll an – besonders die getrennten Gruppen pro MeisterIn finde ich ein gutes Konzept. Und ‘deine’ Gruppe scheint ja für Simyala gut geeignet zu sein... hört sich sowieso interessant: wie spielt es sich so mit einem Travia-Geweihten und einem Holzfäller? Zu DSA4: Welche Regeln habt ihr denn zum Beispiel adaptiert? Wäre für die anderen DSA3ler hier ja sicher auch interessant, denke ich mir. Soweit, lieber Gruß – Windfeder :)
27.01.2004, 00:15 Uhr ~ #24
@ Alessa: Mail ist unterwegs – vielen Dank für die Bilder!
Und danke auch für das Lob, aber es darf nicht vergessen werden, dass Katharina ebensoviel Anteil an der Ausarbeitung von Feyamandra hat wie ich – und die Grundidee war sowieso ihre! :)
Euer Spielprinzip hört sich toll an – besonders die getrennten Gruppen pro MeisterIn finde ich ein gutes Konzept. Und ‘deine’ Gruppe scheint ja für Simyala gut geeignet zu sein... hört sich sowieso interessant: wie spielt es sich so mit einem Travia-Geweihten und einem Holzfäller?
Zu DSA4: Welche Regeln habt ihr denn zum Beispiel adaptiert? Wäre für die anderen DSA3ler hier ja sicher auch interessant, denke ich mir.
Soweit, lieber Gruß – Windfeder :)
Alessa 27.01.2004, 09:58 Uhr ~ #25 Hallo! @ Windfeder: Du scheinst mir ein nachtaktiver Elf zu sein... ;-) Jeder Charakter ist meiner Meinung nach spielbar, wenn der Spieler die nötige Zeit und Liebe investiert und der Meister richtig auf den jeweiligen Charakter eingeht. Der Holzfäller ist ein Kreation, die ich als Meister äußerst gelungen finde. Er ist zwar groß, kräftig usw. dafür aber auch recht dumm (leidet unter selektiver Wahrnehmung *g) und einfältig. Und der Travia-Geweihte stammt ebenfalls aus Weiden (ehemaliger Zögling von Mutter Linai, sollte Dir aus der G7 – denke ich – bekannt sein) und ist der „Gute Geist“ der Gruppe. Simyala: Nun, ich hatte die Trilogie schon einmal einer anderen Gruppe (auch andere Spieler, bei uns gab’s da einige Änderungen...) gemeistert. Ich finde diese Kampagne wunderschön, aber wenn man Spieler am Tisch hat, die sich nicht die Mühe machen, das Elfische mal zu ergründen, ist die Kampagne eine Qual... Umso mehr freue ich mich jetzt darauf, die Kampagne einer Gruppe zu präsentieren, die sich dafür interessiert und sicher daher auch viel mehr Spaß daran haben wird. Mal eine Frage, hast Du (und Deine Gruppe) die Simyala-Trilogie schon gespielt? Wenn nein, werde ich nämlich weiterhin so spatanisch mit meinen Auskünften darüber bleiben. ;-) Ach ja, Feyamandra war der rechte Name, aber Du wußtest anscheinend ja gleich, was ich meinte. ;-) Leider wußte ich nicht, wer genau wo federführend etc. ist / war. Selbstverständlich gilt mein Lob an jeden, der an dieser schönen Seite und den tollen Spielanregungen, die von sehr viel Liebe am Rollenspiel sprechen, beteiligt ist! Ich muß zugeben, egal wohin mich meine Füße in den Sphären des Limbus so tragen, ich kehre immer wieder an diesen Ort zurück!!!!! DSA4 zu DSA3: Nun, was das betrifft, stehen wir noch ziemlich am Anfang. Zu allererst einmal haben wir die Berufsbilder adaptiert und die Proben entsprechend der Logik den 7 Eigenschaften des DSA3 angeglichen. Jetzt wollen wir uns demnächst mal durchs Regelwerk wühlen, um zu schauen, was es noch für „neue“ Charaktere bei DSA4 gibt und wollen diesen dann nach dem System von DSA3 Startwerte verpassen. Andere Sachen haben wir beispielsweise schon immer wie bei DSA4 gespielt. Damit meine ich: ein Schelm könnte durchaus nach entsprechenden Erlebnissen Tsa-Geweihter werden, eine hesindegefällige Magierin die Weihe der Hesinde empfangen oder ein Scharlatan heimlich ein Geweihter des Phex sein. Dabei fand ich es bei DSA3 schon immer unverständlich, daß diese Charaktere dann ihre AE verlieren sollen. Daher haben wir das nie so gespielt. Deine e-mail kann ich mir erst heute Abend durchlesen... @ Katharina: Danke für die prompte Korrektur des Links! Wißt Ihr eigentlich, daß Ihr eine ganz besondere (aber leider aussterbende) Spezies im Limbus seid???? Fast jede andere Seite, die sich um die Belange Aventuriens sorgt, scheint inzwischen verwaist... Zumindest dauert es Ewigkeiten bis man dort (wenn überhaupt) Reaktionen erhält!!!! Von daher nochmal ein ganz dickes Lob an Euch und wehe Ihr laßt diese Seite irgendwann einmal verwaisen. *ggggg* In dem Sinne, möge Aves stets mit Euch sein! Alessa
27.01.2004, 09:58 Uhr ~ #25
Hallo!
@ Windfeder: Du scheinst mir ein nachtaktiver Elf zu sein... ;-)
Jeder Charakter ist meiner Meinung nach spielbar, wenn der Spieler die nötige Zeit und Liebe investiert und der Meister richtig auf den jeweiligen Charakter eingeht.
Der Holzfäller ist ein Kreation, die ich als Meister äußerst gelungen finde. Er ist zwar groß, kräftig usw. dafür aber auch recht dumm (leidet unter selektiver Wahrnehmung *g) und einfältig. Und der Travia-Geweihte stammt ebenfalls aus Weiden (ehemaliger Zögling von Mutter Linai, sollte Dir aus der G7 – denke ich – bekannt sein) und ist der „Gute Geist“ der Gruppe.
Simyala: Nun, ich hatte die Trilogie schon einmal einer anderen Gruppe (auch andere Spieler, bei uns gab’s da einige Änderungen...) gemeistert. Ich finde diese Kampagne wunderschön, aber wenn man Spieler am Tisch hat, die sich nicht die Mühe machen, das Elfische mal zu ergründen, ist die Kampagne eine Qual... Umso mehr freue ich mich jetzt darauf, die Kampagne einer Gruppe zu präsentieren, die sich dafür interessiert und sicher daher auch viel mehr Spaß daran haben wird.
Mal eine Frage, hast Du (und Deine Gruppe) die Simyala-Trilogie schon gespielt? Wenn nein, werde ich nämlich weiterhin so spatanisch mit meinen Auskünften darüber bleiben. ;-)
Ach ja, Feyamandra war der rechte Name, aber Du wußtest anscheinend ja gleich, was ich meinte. ;-)
Leider wußte ich nicht, wer genau wo federführend etc. ist / war. Selbstverständlich gilt mein Lob an jeden, der an dieser schönen Seite und den tollen Spielanregungen, die von sehr viel Liebe am Rollenspiel sprechen, beteiligt ist! Ich muß zugeben, egal wohin mich meine Füße in den Sphären des Limbus so tragen, ich kehre immer wieder an diesen Ort zurück!!!!!
DSA4 zu DSA3: Nun, was das betrifft, stehen wir noch ziemlich am Anfang. Zu allererst einmal haben wir die Berufsbilder adaptiert und die Proben entsprechend der Logik den 7 Eigenschaften des DSA3 angeglichen. Jetzt wollen wir uns demnächst mal durchs Regelwerk wühlen, um zu schauen, was es noch für „neue“ Charaktere bei DSA4 gibt und wollen diesen dann nach dem System von DSA3 Startwerte verpassen.
Andere Sachen haben wir beispielsweise schon immer wie bei DSA4 gespielt. Damit meine ich: ein Schelm könnte durchaus nach entsprechenden Erlebnissen Tsa-Geweihter werden, eine hesindegefällige Magierin die Weihe der Hesinde empfangen oder ein Scharlatan heimlich ein Geweihter des Phex sein. Dabei fand ich es bei DSA3 schon immer unverständlich, daß diese Charaktere dann ihre AE verlieren sollen. Daher haben wir das nie so gespielt.
Deine e-mail kann ich mir erst heute Abend durchlesen...
@ Katharina: Danke für die prompte Korrektur des Links!
Wißt Ihr eigentlich, daß Ihr eine ganz besondere (aber leider aussterbende) Spezies im Limbus seid???? Fast jede andere Seite, die sich um die Belange Aventuriens sorgt, scheint inzwischen verwaist... Zumindest dauert es Ewigkeiten bis man dort (wenn überhaupt) Reaktionen erhält!!!! Von daher nochmal ein ganz dickes Lob an Euch und wehe Ihr laßt diese Seite irgendwann einmal verwaisen. *ggggg*
Katharina 27.01.2004, 14:00 Uhr ~ #26 Hi Alessa! Zitat Fast jede andere Seite, die sich um die Belange Aventuriens sorgt, scheint inzwischen verwaist... Zumindest dauert es Ewigkeiten bis man dort (wenn überhaupt) Reaktionen erhält Naja, wir freuen uns immer so sehr, wenn sich mal jemand in unser kleines Forum verirrt, daß wir uns natürlich auch um diese BesucherInnen umso mehr bemühen ... :-) Danke jedenfalls für das Lob – und für die Bilder! Ich habe mir die auf Deiner Seite auch mal angeguckt und finde sie wirklich toll! Naja, man erkennt bei einigen schon sehr deutlich die Vorlage, aber das ist bei mir auch nicht anders – leider, denn manchmal wollte ich das eigentlich gar nicht ;-). (Zitat: “Kann es sein, daß da Vanya ein bißchen wie Sean Connery aussieht? :-) Naja, aber das Bild ist trotzdem schön.” ...) Zur Simyala-Trilogie: Windfeder und ich haben alle drei Abenteuer gelesen und Namenlose Dämmerung auch gespielt. Kennzeichne aber trotzdem Meisterinfos aus den Abenteuern durch [ MI ] ... [ /MI ] (nur ohne Leerzeichen) als solche, denn wer weiß, wer in diesem Forum noch alles mitliest. Was die 7G angeht: Die spielen wir grade unter Windfeders meisterlicher Knute, ähhh, Spielführung und sind da gerade ganz am Anfang von BB. Soweit, lieber Gruß, Katharina
27.01.2004, 14:00 Uhr ~ #26
Hi Alessa!
Zitat Fast jede andere Seite, die sich um die Belange Aventuriens sorgt, scheint inzwischen verwaist... Zumindest dauert es Ewigkeiten bis man dort (wenn überhaupt) Reaktionen erhält
Fast jede andere Seite, die sich um die Belange Aventuriens sorgt, scheint inzwischen verwaist... Zumindest dauert es Ewigkeiten bis man dort (wenn überhaupt) Reaktionen erhält
Naja, wir freuen uns immer so sehr, wenn sich mal jemand in unser kleines Forum verirrt, daß wir uns natürlich auch um diese BesucherInnen umso mehr bemühen ... :-)
Danke jedenfalls für das Lob – und für die Bilder! Ich habe mir die auf Deiner Seite auch mal angeguckt und finde sie wirklich toll! Naja, man erkennt bei einigen schon sehr deutlich die Vorlage, aber das ist bei mir auch nicht anders – leider, denn manchmal wollte ich das eigentlich gar nicht ;-). (Zitat: “Kann es sein, daß da Vanya ein bißchen wie Sean Connery aussieht? :-) Naja, aber das Bild ist trotzdem schön.” ...)
Zur Simyala-Trilogie: Windfeder und ich haben alle drei Abenteuer gelesen und Namenlose Dämmerung auch gespielt. Kennzeichne aber trotzdem Meisterinfos aus den Abenteuern durch [ MI ] ... [ /MI ] (nur ohne Leerzeichen) als solche, denn wer weiß, wer in diesem Forum noch alles mitliest.
Was die 7G angeht: Die spielen wir grade unter Windfeders meisterlicher Knute, ähhh, Spielführung und sind da gerade ganz am Anfang von BB.
Soweit, lieber Gruß, Katharina
Alessa 27.01.2004, 14:55 Uhr ~ #27 Hi Katharina! Hilfe, wie geht das mit den Zitaten???? Nun ja, bisher war es von den meisten meiner Mitspieler gewünscht, daß zu erkennen ist, wer die Vorlage für die Gesichter der Helden ist. Schlicht aus dem Grunde, weil es sehr viele Promis gibt, mit denen man unterbewußt Sachen verbindet. Beispielsweise war es seinerzeit eine sehr nette Idee, für eine Magierin, die sich mit der Geschichte der Echsen beschäftigte und viel an Ausgrabungen teilnahm, als Vorlage Rachel Weisz (Yvi aus Mumie) zu nehmen. Die Reaktion der Mitspieler war recht eindeutig (�Wir werden alle sterben!�, �Nicht aus schwarzen Büchern lesen!�) und witzig. Manchmal kreiere ich auch mal eine Heldin, weil mich ein Film, eine schauspielerische Rolle dazu animiert hat... (z.B. almadanische Fechterin entstand aus einer Idee während ich Zorro sah...) Da fällt mir doch gleich mal eine Frage ein: Wie macht Ihr das so, mit der Erschaffung von Helden. Woher nehmt Ihr Eure Ideen? Laßt Ihr Euch irgendwo animieren? Blättert Ihr einfach durch�s Regelwerk oder fallen Euch die Ideen einfach so zu??? Ich habe Zeiten, da ist es ein Krampf, auch nur ansatzweise eine Idee zu haben. Und diese Zeiten sind ungünstigerweise fast immer dann, wenn eine �neue� Gruppe startet. Dann gibt es wieder Wochen / Monaten, in denen ich vor Ideen so übersprudel. Sei es, daß ein Buch, ein Film den Anreiz geben oder das es mir einfach so in den Sinn kommt... Daher bin ich inzwischen dazu übergegangen, einfach jede Idee auf meinem Computer zu Hause festzuhalten, denn schließlich wird die Phase �Ich brauch einen neuen Held, aber ich hab Null Ideen!� garantiert wieder!!! G7: Ihr spielt nicht in zeitlicher Reihenfolge, oder??? Machen wir aber auch nicht (mehr). Es gibt viel zu viele schöne (alte) Abenteuer, die man sonst nicht mehr spielen könnte (z.B. �Fest der Schatten� Ich liebe es!). Liebe Grüße Alessa Edit: Ich habe mal für Deine ND-Frage einen eigenen Thread aufgemacht, hoffe, das ist ok – sonst geht das hier etwas durcheinander, und wenn man einen eigenen Thread für eine Frage hat, finden sich wahrscheinlich auch mehr, die was dazu schreiben. – Katharina
27.01.2004, 14:55 Uhr ~ #27
Hi Katharina!
Hilfe, wie geht das mit den Zitaten????
Nun ja, bisher war es von den meisten meiner Mitspieler gewünscht, daß zu erkennen ist, wer die Vorlage für die Gesichter der Helden ist. Schlicht aus dem Grunde, weil es sehr viele Promis gibt, mit denen man unterbewußt Sachen verbindet. Beispielsweise war es seinerzeit eine sehr nette Idee, für eine Magierin, die sich mit der Geschichte der Echsen beschäftigte und viel an Ausgrabungen teilnahm, als Vorlage Rachel Weisz (Yvi aus Mumie) zu nehmen. Die Reaktion der Mitspieler war recht eindeutig (�Wir werden alle sterben!�, �Nicht aus schwarzen Büchern lesen!�) und witzig.
Manchmal kreiere ich auch mal eine Heldin, weil mich ein Film, eine schauspielerische Rolle dazu animiert hat... (z.B. almadanische Fechterin entstand aus einer Idee während ich Zorro sah...)
Da fällt mir doch gleich mal eine Frage ein:
Wie macht Ihr das so, mit der Erschaffung von Helden. Woher nehmt Ihr Eure Ideen? Laßt Ihr Euch irgendwo animieren? Blättert Ihr einfach durch�s Regelwerk oder fallen Euch die Ideen einfach so zu???
Ich habe Zeiten, da ist es ein Krampf, auch nur ansatzweise eine Idee zu haben. Und diese Zeiten sind ungünstigerweise fast immer dann, wenn eine �neue� Gruppe startet. Dann gibt es wieder Wochen / Monaten, in denen ich vor Ideen so übersprudel. Sei es, daß ein Buch, ein Film den Anreiz geben oder das es mir einfach so in den Sinn kommt... Daher bin ich inzwischen dazu übergegangen, einfach jede Idee auf meinem Computer zu Hause festzuhalten, denn schließlich wird die Phase �Ich brauch einen neuen Held, aber ich hab Null Ideen!� garantiert wieder!!!
G7: Ihr spielt nicht in zeitlicher Reihenfolge, oder??? Machen wir aber auch nicht (mehr). Es gibt viel zu viele schöne (alte) Abenteuer, die man sonst nicht mehr spielen könnte (z.B. �Fest der Schatten� Ich liebe es!).
Liebe Grüße
Edit: Ich habe mal für Deine ND-Frage einen eigenen Thread aufgemacht, hoffe, das ist ok – sonst geht das hier etwas durcheinander, und wenn man einen eigenen Thread für eine Frage hat, finden sich wahrscheinlich auch mehr, die was dazu schreiben. – Katharina
Katharina 27.01.2004, 15:45 Uhr ~ #28 Zitate macht man durch [ quote ] Zitat [ /quote ] (ohne Leerzeichen). Unter dem Eingabefenster für einen neuen Beitrag sind die verschieden Coding-Möglichkeiten auch nochmal aufgelistet.
27.01.2004, 15:45 Uhr ~ #28
Zitate macht man durch [ quote ] Zitat [ /quote ] (ohne Leerzeichen). Unter dem Eingabefenster für einen neuen Beitrag sind die verschieden Coding-Möglichkeiten auch nochmal aufgelistet.
Alessa 27.01.2004, 15:48 Uhr ~ #29 @ Katharina: Danke, ich hab die Codings da unten schon gesehen, allerdings hatte ich “quote-Umgebung” nicht so interpretiert... Danke, für die Öffnung des Threads. Mal schauen, ob sich da wer zu meldet.
27.01.2004, 15:48 Uhr ~ #29
@ Katharina: Danke, ich hab die Codings da unten schon gesehen, allerdings hatte ich “quote-Umgebung” nicht so interpretiert...
Danke, für die Öffnung des Threads. Mal schauen, ob sich da wer zu meldet.
Windfeder 27.01.2004, 15:59 Uhr ~ #30 Das mit der Quote-Erklärung schreibe ich beizeiten mal deutlicher, du hast recht! Was Charaktere angeht: ich schmeiße oft verschiedene bekannte Charaktertypen zusammen – wenn's zu eindeutig ist, finde ich das nicht immer gut, denn eine eindeutige Assoziation mit bekannten Rollen oder berühmten SchauspielerInnen kann auch negativ sein und das Spiel in bestimmte Wege lenken, die durch Filme irgendwie vorgegeben sind, aber nicht dem Abenteuer dienlich. Ansonsten schreibe ich mir Charakterideen auch oft auf und arbeite sie bei Bedarf ein bisschen gründlicher aus – bei NSCs entsteht aber auch viel spontan. Das Regelwerk kann auch animierend wirken – ich ziehe manchmal Abenteuerideen oder Anregungen für kleine Szenen und Szenarien, Stimmungsbilder etc. aus den Beschreibungen von bestimmten Heldentypen (die Durro Dûn haben da zB großen Eindruck auf mich gemacht). Vor allem begeistert haben mich persönlich immer die Magierakademien mit ihren individuellen Profilen, da kann man so aus dem Vollen schöpfen und für jede Akademie fallen mir sehr schnell zwei, drei interessante Charaktere ein. Manchmal sind es aber auch nur Bilder von zB bestimmter Kleidung, die einen Helden formen können, der Klang einer Stimme, ein etwas humpelnder Gang oder eine bestimmte Redensart, ein prägnanter Charakterzug, der vielleicht in starkem Kontrast zu etwas anderem steht (starke Goldgier bei einer ansonsten total netten und harmlosen Figur, zB). Und ja: Filme und Bücher können da sehr anregend sein! :) Im Prinzip spielen wir schon ungefähr in zeitlicher Reihenfolge, wir sind halt nur noch nicht weiter als die BK gekommen... ;) Davor haben wir den Orkensturm gespielt. Aber wir haben eben auch nur im Wesentliche eine Heldengruppe und spielen sehr selten, da kommt man nicht so weit... Lieber Gruß, Windfeder
27.01.2004, 15:59 Uhr ~ #30
Das mit der Quote-Erklärung schreibe ich beizeiten mal deutlicher, du hast recht!
Was Charaktere angeht: ich schmeiße oft verschiedene bekannte Charaktertypen zusammen – wenn's zu eindeutig ist, finde ich das nicht immer gut, denn eine eindeutige Assoziation mit bekannten Rollen oder berühmten SchauspielerInnen kann auch negativ sein und das Spiel in bestimmte Wege lenken, die durch Filme irgendwie vorgegeben sind, aber nicht dem Abenteuer dienlich. Ansonsten schreibe ich mir Charakterideen auch oft auf und arbeite sie bei Bedarf ein bisschen gründlicher aus – bei NSCs entsteht aber auch viel spontan.
Das Regelwerk kann auch animierend wirken – ich ziehe manchmal Abenteuerideen oder Anregungen für kleine Szenen und Szenarien, Stimmungsbilder etc. aus den Beschreibungen von bestimmten Heldentypen (die Durro Dûn haben da zB großen Eindruck auf mich gemacht). Vor allem begeistert haben mich persönlich immer die Magierakademien mit ihren individuellen Profilen, da kann man so aus dem Vollen schöpfen und für jede Akademie fallen mir sehr schnell zwei, drei interessante Charaktere ein.
Manchmal sind es aber auch nur Bilder von zB bestimmter Kleidung, die einen Helden formen können, der Klang einer Stimme, ein etwas humpelnder Gang oder eine bestimmte Redensart, ein prägnanter Charakterzug, der vielleicht in starkem Kontrast zu etwas anderem steht (starke Goldgier bei einer ansonsten total netten und harmlosen Figur, zB). Und ja: Filme und Bücher können da sehr anregend sein! :)
Im Prinzip spielen wir schon ungefähr in zeitlicher Reihenfolge, wir sind halt nur noch nicht weiter als die BK gekommen... ;) Davor haben wir den Orkensturm gespielt. Aber wir haben eben auch nur im Wesentliche eine Heldengruppe und spielen sehr selten, da kommt man nicht so weit...
Alessa 27.01.2004, 16:20 Uhr ~ #31 Sanyasala feyiama Windfeder! Ups, nicht das jetzt hier jemand denkt, ich ahme grundsätzlich nur irgendwelche Filmrollen für meine Helden nach... Nee nee, so ist das nicht! Yes, ich finde solche “verdeckte” Charaktere (wie ich sie nenne) auch immer äußerst klasse. Sehr lieb gewonnen hatte ich (Boron habe sie selig!) meine Scharlatanin, die lauthals verkündete, die “Größte Magierin ganz Deres” zu sein und doch eigentlich nur ein paar Illusionen konnte und in Wahrheit Geweihte des Herrn Phex war. Auch gibt es dieses “Hallo, ich spiele einen Krieger!” an unserem Tisch nicht. Am liebsten ist es mir eigentlich, wenn keiner (außer der Meister) vom anderen weiß, was er spielt. Den Menschen auf Dere steht das schließlich auch nicht auf die Stirn tätowiert. Ferner mag ich dieses “Klassendenken” nicht. Ich meine, jedes Wesen auf Dere ist individuell und die Charaktere im Regelwerk sind lediglich Vorschläge... Von daher begrüße ich Eigenkreationen sehr, so lange nicht jemand versucht, sich auf diesem Wege einen Überhelden zu bauen. Ah, da erwähnst Du gerade etwas, was ich auch immer mache und zwar: Jeder Mensch / Elf / Zwerg hat so seine Eigenarten und gewissen Macken... Sowas verpasse ich jedem meiner Charaktere individuell. (Dazu braucht man kein DSA4! *g) Alessa
27.01.2004, 16:20 Uhr ~ #31
Sanyasala feyiama Windfeder!
Ups, nicht das jetzt hier jemand denkt, ich ahme grundsätzlich nur irgendwelche Filmrollen für meine Helden nach... Nee nee, so ist das nicht!
Yes, ich finde solche “verdeckte” Charaktere (wie ich sie nenne) auch immer äußerst klasse. Sehr lieb gewonnen hatte ich (Boron habe sie selig!) meine Scharlatanin, die lauthals verkündete, die “Größte Magierin ganz Deres” zu sein und doch eigentlich nur ein paar Illusionen konnte und in Wahrheit Geweihte des Herrn Phex war.
Auch gibt es dieses “Hallo, ich spiele einen Krieger!” an unserem Tisch nicht. Am liebsten ist es mir eigentlich, wenn keiner (außer der Meister) vom anderen weiß, was er spielt. Den Menschen auf Dere steht das schließlich auch nicht auf die Stirn tätowiert.
Ferner mag ich dieses “Klassendenken” nicht. Ich meine, jedes Wesen auf Dere ist individuell und die Charaktere im Regelwerk sind lediglich Vorschläge...
Von daher begrüße ich Eigenkreationen sehr, so lange nicht jemand versucht, sich auf diesem Wege einen Überhelden zu bauen.
Ah, da erwähnst Du gerade etwas, was ich auch immer mache und zwar: Jeder Mensch / Elf / Zwerg hat so seine Eigenarten und gewissen Macken... Sowas verpasse ich jedem meiner Charaktere individuell. (Dazu braucht man kein DSA4! *g)
Der Mönch 27.01.2004, 17:53 Uhr ~ #32 Zitat Auch gibt es dieses “Hallo, ich spiele einen Krieger!” an unserem Tisch nicht. Am liebsten ist es mir eigentlich, wenn keiner (außer der Meister) vom anderen weiß, was er spielt. Den Menschen auf Dere steht das schließlich auch nicht auf die Stirn tätowiert. Das sicherlich nicht, aber wenn sich die Helden kennenlernen, dann gibt es da doch äußerliche Anzeichen! Bei unserer Gruppe, die jetzt vor etwa einem halben Jahr wieder zusammenfand, lief es ungefähr so. Wir haben uns in einem Gasthaus kennengelernt (sehr klassisch, ich weiss:-). Auf genauerem Nachfragen meines Helden und einer gelungenen Menschenkenntnisprobe hin beschreibt der Meister dann das Äussere meines Gegenübers: “Vor dir steht ein großer, breitschultriger und ganz offensichtlich südländischer Mann. Er trägt, soweit du es erkennen kannst, eine gute, aber gebrauchte Rüstung und hinter seiner Schulter ragt ein Schwertgriff hervor. Zusätzlich hängt an seiner Seite noch ein langer Dolch in seiner Scheide. An seinem kühlen, abschätzenden Blick erkennst du, das er sicherlich versteht zu kämpfen.” Oder auch ein Magier wird an seiner Robe, an seinem Stab und seiner Ausdrucksweise recht schnell als Magier erkannt werden! Oder habe ich dich ganz falsch verstanden?
27.01.2004, 17:53 Uhr ~ #32
Zitat Auch gibt es dieses “Hallo, ich spiele einen Krieger!” an unserem Tisch nicht. Am liebsten ist es mir eigentlich, wenn keiner (außer der Meister) vom anderen weiß, was er spielt. Den Menschen auf Dere steht das schließlich auch nicht auf die Stirn tätowiert.
Das sicherlich nicht, aber wenn sich die Helden kennenlernen, dann gibt es da doch äußerliche Anzeichen! Bei unserer Gruppe, die jetzt vor etwa einem halben Jahr wieder zusammenfand, lief es ungefähr so. Wir haben uns in einem Gasthaus kennengelernt (sehr klassisch, ich weiss:-).
Auf genauerem Nachfragen meines Helden und einer gelungenen Menschenkenntnisprobe hin beschreibt der Meister dann das Äussere meines Gegenübers: “Vor dir steht ein großer, breitschultriger und ganz offensichtlich südländischer Mann. Er trägt, soweit du es erkennen kannst, eine gute, aber gebrauchte Rüstung und hinter seiner Schulter ragt ein Schwertgriff hervor. Zusätzlich hängt an seiner Seite noch ein langer Dolch in seiner Scheide. An seinem kühlen, abschätzenden Blick erkennst du, das er sicherlich versteht zu kämpfen.”
Oder auch ein Magier wird an seiner Robe, an seinem Stab und seiner Ausdrucksweise recht schnell als Magier erkannt werden!
Oder habe ich dich ganz falsch verstanden?
Windfeder 27.01.2004, 18:42 Uhr ~ #33 Hallo Alessa, hallo Mönch! Zitat An seinem kühlen, abschätzenden Blick erkennst du, das er sicherlich versteht zu kämpfen. *lol* Nicht bös gemeint, aber ausgerechnet am Blick erkennt man den Krieger, nachdem zuvor lang und breit die Rüstung und die Waffen beschrieben wurden!? *ggg* Köstlich... Aber im Ernst: wir handhaben das meist nicht so streng, meistens wissen alle, was die anderen spielen, das ergibt sich einfach bei den Treffen und die Charaktererschaffung findet nicht irgendwie abgeschottet statt. Aber reizvoll finde ich das schon, im letzten Abenteuer hatten wir gar einen Spielerhelden dabei, von dem nichtmal ich als SL wusste, was er nun eigentlich genau war und welche Fähigkeiten er hatte... *g* Prinzipiell muss man natürlich so etwas ausspielen, kein Held kann einen anderen vom Äußeren sofort als _Held_ erkennen. Aber Professionen sind ja meist schon recht offensichtlich, wenn der Travia-Geweihte eine orangene Robe trägt und der Holzfäller Schlaghosen, Axt und breitkrempigen Hut. Manchmal aber natürlich auch nicht, dann ist es schon angeraten, ein bisschen ein Geheimnis draus zu machen. _Das_ wiederum kann aber auch schief gehen: Sebastian hat einmal von einem Beispiel berichtet, wo ein Mitspieler einen Fasarer Bannmagier in verdeckter Mission gespielt hat und dabei ein ganzes Abenteuer lang unbedingt verbergen wollte, dass er überhaupt Magier ist. Hat ihn natürlich um einigen Spielspaß gebracht, denn das was er wirklich konnte – zaubern – durfte er nicht oder nur höchstheimlich. :/ Lieber Gruß, Windfeder
27.01.2004, 18:42 Uhr ~ #33
Hallo Alessa, hallo Mönch!
Zitat An seinem kühlen, abschätzenden Blick erkennst du, das er sicherlich versteht zu kämpfen.
An seinem kühlen, abschätzenden Blick erkennst du, das er sicherlich versteht zu kämpfen.
*lol* Nicht bös gemeint, aber ausgerechnet am Blick erkennt man den Krieger, nachdem zuvor lang und breit die Rüstung und die Waffen beschrieben wurden!? *ggg* Köstlich...
Aber im Ernst: wir handhaben das meist nicht so streng, meistens wissen alle, was die anderen spielen, das ergibt sich einfach bei den Treffen und die Charaktererschaffung findet nicht irgendwie abgeschottet statt. Aber reizvoll finde ich das schon, im letzten Abenteuer hatten wir gar einen Spielerhelden dabei, von dem nichtmal ich als SL wusste, was er nun eigentlich genau war und welche Fähigkeiten er hatte... *g*
Prinzipiell muss man natürlich so etwas ausspielen, kein Held kann einen anderen vom Äußeren sofort als _Held_ erkennen. Aber Professionen sind ja meist schon recht offensichtlich, wenn der Travia-Geweihte eine orangene Robe trägt und der Holzfäller Schlaghosen, Axt und breitkrempigen Hut. Manchmal aber natürlich auch nicht, dann ist es schon angeraten, ein bisschen ein Geheimnis draus zu machen.
_Das_ wiederum kann aber auch schief gehen: Sebastian hat einmal von einem Beispiel berichtet, wo ein Mitspieler einen Fasarer Bannmagier in verdeckter Mission gespielt hat und dabei ein ganzes Abenteuer lang unbedingt verbergen wollte, dass er überhaupt Magier ist. Hat ihn natürlich um einigen Spielspaß gebracht, denn das was er wirklich konnte – zaubern – durfte er nicht oder nur höchstheimlich. :/
Katharina 27.01.2004, 19:03 Uhr ~ #34 Zitat Wie macht Ihr das so, mit der Erschaffung von Helden. Woher nehmt Ihr Eure Ideen? Laßt Ihr Euch irgendwo animieren? Blättert Ihr einfach durch�s Regelwerk oder fallen Euch die Ideen einfach so zu? Hm, gute Frage! Also ich komme schon beim Durchschauen der Heldentypen in den Regelheften auf Ideen, aber auch die tollen Caryad-Bilder sind immer sehr anregend. Konkret wird es dann aber meistens aus anderen Gründen: Meine Hauptheldin, eine Halbelfe, war eigentlich eine NSC aus dem “Jahr des Greifen”, die mir der damalige Meister als SC überlassen hat, weil der 7G-Meister gerne noch eine magiebegabte Heldin dabeihaben wollte. Naja, Magierin hatten wir schon, Elfen fand ich interessant, aber “echte” Elfen stellte ich mir zu schwierig vor, also eine Halbelfe. Und dann sollte im Abenteuer in nächster Zeit eine NSC-Halbelfe auftauchen, die eigentlich nur einen wichtigen Auftritt hatte und dann den Rest des ABs der Gruppe mehr oder weniger hinterherlief. Das paßte also super. Die konkrete Ausarbeitung des Hintergrunds und die Entwicklung des Charakters passierte eigentlich während des Spiels, und als klar war, daß sie in der 7G eine wichtige Rolle übernehmen sollte, machte ich mir mehr und mehr Gedanken und so kam schließlich eine sehr individuelle und komplexe Person zustande... Oder ein andermal wollten wir mit einem befreundeten Meister “Reise zum Horizont” spielen, und der meinte, wir sollen uns mal zwei geeignete HeldInnen dafür überlegen. Ich blätterte das neuerstandene DSA4-Regelwerk durch und fand eine Forscherin und eine Pira, ähhh, Freibeuterin spannend. Leider wurde es mit dem Spielen dann nichts, aber als ich eine Zweitheldin für die 7G suchte und die Forscherin eigentlich ganz interessant fand, meinte der Meister, ja, die wäre ganz gut geeignet, gib ihr ruhig das Spezialgebiet Saurologie und denk dir ein bißchen Hintergrund mit Expeditionen etc. aus, um sie auf die 10. Stufe zu bringen. Auch da wurde der Charakter erst konkret, als klar war, ich will die Figur in dem und dem Zusammenhang spielen. Tja, und dann gibts noch ganz andere Quellen der Inspiration: Das Geräusch von leichten Lederschuhen auf einer Steintreppe -> alanfanische Meuchlerin mit einer Tarnidentität als Streunerin in Kuslik. Einige Zitate des zweckpessimistischen Moorwacklers aus “Die Tür nach Narnia” von C.S. Lewis -> zweckpessimistischer, schon recht alter, schrulliger, aber herzensguter Antimagier aus Perricum. Mit Film-/Romanfiguren hab ich es eher nicht so, die sind mir schon zu sehr festgelegt, irgendwie. Gruß, Katharina
27.01.2004, 19:03 Uhr ~ #34
Zitat Wie macht Ihr das so, mit der Erschaffung von Helden. Woher nehmt Ihr Eure Ideen? Laßt Ihr Euch irgendwo animieren? Blättert Ihr einfach durch�s Regelwerk oder fallen Euch die Ideen einfach so zu?
Wie macht Ihr das so, mit der Erschaffung von Helden. Woher nehmt Ihr Eure Ideen? Laßt Ihr Euch irgendwo animieren? Blättert Ihr einfach durch�s Regelwerk oder fallen Euch die Ideen einfach so zu?
Hm, gute Frage! Also ich komme schon beim Durchschauen der Heldentypen in den Regelheften auf Ideen, aber auch die tollen Caryad-Bilder sind immer sehr anregend.
Konkret wird es dann aber meistens aus anderen Gründen: Meine Hauptheldin, eine Halbelfe, war eigentlich eine NSC aus dem “Jahr des Greifen”, die mir der damalige Meister als SC überlassen hat, weil der 7G-Meister gerne noch eine magiebegabte Heldin dabeihaben wollte. Naja, Magierin hatten wir schon, Elfen fand ich interessant, aber “echte” Elfen stellte ich mir zu schwierig vor, also eine Halbelfe. Und dann sollte im Abenteuer in nächster Zeit eine NSC-Halbelfe auftauchen, die eigentlich nur einen wichtigen Auftritt hatte und dann den Rest des ABs der Gruppe mehr oder weniger hinterherlief. Das paßte also super. Die konkrete Ausarbeitung des Hintergrunds und die Entwicklung des Charakters passierte eigentlich während des Spiels, und als klar war, daß sie in der 7G eine wichtige Rolle übernehmen sollte, machte ich mir mehr und mehr Gedanken und so kam schließlich eine sehr individuelle und komplexe Person zustande...
Oder ein andermal wollten wir mit einem befreundeten Meister “Reise zum Horizont” spielen, und der meinte, wir sollen uns mal zwei geeignete HeldInnen dafür überlegen. Ich blätterte das neuerstandene DSA4-Regelwerk durch und fand eine Forscherin und eine Pira, ähhh, Freibeuterin spannend. Leider wurde es mit dem Spielen dann nichts, aber als ich eine Zweitheldin für die 7G suchte und die Forscherin eigentlich ganz interessant fand, meinte der Meister, ja, die wäre ganz gut geeignet, gib ihr ruhig das Spezialgebiet Saurologie und denk dir ein bißchen Hintergrund mit Expeditionen etc. aus, um sie auf die 10. Stufe zu bringen. Auch da wurde der Charakter erst konkret, als klar war, ich will die Figur in dem und dem Zusammenhang spielen.
Tja, und dann gibts noch ganz andere Quellen der Inspiration: Das Geräusch von leichten Lederschuhen auf einer Steintreppe -> alanfanische Meuchlerin mit einer Tarnidentität als Streunerin in Kuslik. Einige Zitate des zweckpessimistischen Moorwacklers aus “Die Tür nach Narnia” von C.S. Lewis -> zweckpessimistischer, schon recht alter, schrulliger, aber herzensguter Antimagier aus Perricum.
Mit Film-/Romanfiguren hab ich es eher nicht so, die sind mir schon zu sehr festgelegt, irgendwie.
Jonas 27.01.2004, 19:24 Uhr ~ #35 Also bei mir liefert meist Film oder Roman das Aussehen meiner Chars, aber nie deren Charakter bzw hintergrund. Der kommt eigentlich meistens aus so einer art Brainstorming, manchmal hilft ein bischen in Quellenbüchern blättern, grade wenn man ein grundgedanken hat (zb. eine Figur mit Horasischem hintergrund). Ob das dann später für den Char noch wichtig ist zeigt sich bei mir erst später. Bei mir sind so immer ziemlich witzige und spannende Figuren entstanden, und geschichte und hintergrund konnte ich immer gut durch eigene ideen füllen wie ich sie eben grad passend fand. Ich muss dann allerdings acht geben, das ich diese auch dann rasch und ordentlich zu papier bringe, damit der Held beim nächstenmal nicht auf einmal statt eines Horasichen Stieffaters doch einen Havenschen Köhler als Mentor hat ;). Mit Bestimmten Typen haben meine figuren schon lang nicht mehr viel zu tun, wobei bei Magiern die sache halt meist recht eindeutig ist, dafür gibt es ja auch unter ihnen wirklich viele Unterschiede...
27.01.2004, 19:24 Uhr ~ #35
Also bei mir liefert meist Film oder Roman das Aussehen meiner Chars, aber nie deren Charakter bzw hintergrund. Der kommt eigentlich meistens aus so einer art Brainstorming, manchmal hilft ein bischen in Quellenbüchern blättern, grade wenn man ein grundgedanken hat (zb. eine Figur mit Horasischem hintergrund). Ob das dann später für den Char noch wichtig ist zeigt sich bei mir erst später. Bei mir sind so immer ziemlich witzige und spannende Figuren entstanden, und geschichte und hintergrund konnte ich immer gut durch eigene ideen füllen wie ich sie eben grad passend fand. Ich muss dann allerdings acht geben, das ich diese auch dann rasch und ordentlich zu papier bringe, damit der Held beim nächstenmal nicht auf einmal statt eines Horasichen Stieffaters doch einen Havenschen Köhler als Mentor hat ;).
Mit Bestimmten Typen haben meine figuren schon lang nicht mehr viel zu tun, wobei bei Magiern die sache halt meist recht eindeutig ist, dafür gibt es ja auch unter ihnen wirklich viele Unterschiede...
Der Mönch 27.01.2004, 19:52 Uhr ~ #36 Zitat lol* Nicht bös gemeint, aber ausgerechnet am Blick erkennt man den Krieger, nachdem zuvor lang und breit die Rüstung und die Waffen beschrieben wurden!? *ggg* Köstlich... Hehe, war wohl etwas missverständlich formuliert, wollte eher ausdrücken, dass das nicht irgendein Schönling mit geerbter Rüstung und Schwert ist, sondern ein erfahrener Kämpfer ist, der eben was von seinem Handwerk versteht!;-) Grundsätzlich lasse ich mich aber auch gerne von Filmen oder Romanen inspirieren, meistens wird es dann aber doch ganz anders als geplant, so zB bei dem Star Trek RPG (ist zwar nicht DSA, aber ein gutes Beispiel finde ich:-). Da wollte ich dann gerne so einen Chief Miles O'Brien haben, im Endeffekt ist es ein alkoholabhängiger Kriegsveteran mit guten technischen Fähigkeiten geworden, der durch eine harte Schule gegangen ist und so seine dunklen Geheimnisse mit sich rumträgt! So kanns gehen, wenn man sich in eine Figur ‘verliebt’!;-)
27.01.2004, 19:52 Uhr ~ #36
Zitat lol* Nicht bös gemeint, aber ausgerechnet am Blick erkennt man den Krieger, nachdem zuvor lang und breit die Rüstung und die Waffen beschrieben wurden!? *ggg* Köstlich...
lol* Nicht bös gemeint, aber ausgerechnet am Blick erkennt man den Krieger, nachdem zuvor lang und breit die Rüstung und die Waffen beschrieben wurden!? *ggg* Köstlich...
Hehe, war wohl etwas missverständlich formuliert, wollte eher ausdrücken, dass das nicht irgendein Schönling mit geerbter Rüstung und Schwert ist, sondern ein erfahrener Kämpfer ist, der eben was von seinem Handwerk versteht!;-)
Grundsätzlich lasse ich mich aber auch gerne von Filmen oder Romanen inspirieren, meistens wird es dann aber doch ganz anders als geplant, so zB bei dem Star Trek RPG (ist zwar nicht DSA, aber ein gutes Beispiel finde ich:-). Da wollte ich dann gerne so einen Chief Miles O'Brien haben, im Endeffekt ist es ein alkoholabhängiger Kriegsveteran mit guten technischen Fähigkeiten geworden, der durch eine harte Schule gegangen ist und so seine dunklen Geheimnisse mit sich rumträgt! So kanns gehen, wenn man sich in eine Figur ‘verliebt’!;-)
Alessa 27.01.2004, 20:51 Uhr ~ #37 Klar, kommt es auch bei uns durchaus vor, daß im Vorfeld unter den Spieler über den Held, den man spielen will, geredet wird. Aber es ist viel lustiger und spannender, wenn man nach und nach im Abenteuer darauf kommt, was der Charakter des Gegenübers ist. Dazu hier mal zwei Spielszenen: Natalia (Schöne der Nacht, <a id=lex href=http://www.yvenna.de/13819/14074.html?cc=0.2639290887295332&mode=image&img=7#gallery target=_blank>Bild</a>) gibt vor, Tänzerin aus dem fernen Aranien zu sein. Die Mitspieler haben es geglaubt. Und es kam, wie es kommen mußte, immer wenn sie ihre Magie einsetzte, war ein und derselbe Held anwesend, der schließlich seine Rückschlüsse darauf zog. Sein Wissen wollte er sogleich mit seinen Mithelden teilen, die ihn mit gemaßregelt haben, daß man Frauen nicht so “beschimpfen” kann... Die zweite Situation war meine Magierin von der Bannakademie Fasar (<a id=lex href=http://www.yvenna.de/13819/14074.html?cc=0.907690897236913&mode=image&img=5#gallery target=_blank>Bild</a>). Wann immer sie Magie eingesetzt hat, hat sie es geschafft, es dem anderen offensichtlichem Magier anzuhängen. Die Mitspieler haben sie zuerst für eine Rahja-Geweihte gehalten. Dann irgendwann für eine Schwarzmagierin, als sie plötzlich mit umfassendem Wissen bezüglich Dämonen aufwartete und erst viel viel später, als der Dämon dann exorziert werden mußte, ihre wahre Identität erkannt. Sowas ist äußerst spannend! Wo ist denn der Spaß an einem Phex-Geweihten, wenn nicht Heimlichtuerei im Spiel ist???? In diesem Sinne, Phex mit Euch! Alessa
27.01.2004, 20:51 Uhr ~ #37
Klar, kommt es auch bei uns durchaus vor, daß im Vorfeld unter den Spieler über den Held, den man spielen will, geredet wird. Aber es ist viel lustiger und spannender, wenn man nach und nach im Abenteuer darauf kommt, was der Charakter des Gegenübers ist.
Dazu hier mal zwei Spielszenen:
Natalia (Schöne der Nacht, <a id=lex href=http://www.yvenna.de/13819/14074.html?cc=0.2639290887295332&mode=image&img=7#gallery target=_blank>Bild</a>) gibt vor, Tänzerin aus dem fernen Aranien zu sein. Die Mitspieler haben es geglaubt. Und es kam, wie es kommen mußte, immer wenn sie ihre Magie einsetzte, war ein und derselbe Held anwesend, der schließlich seine Rückschlüsse darauf zog. Sein Wissen wollte er sogleich mit seinen Mithelden teilen, die ihn mit gemaßregelt haben, daß man Frauen nicht so “beschimpfen” kann...
Die zweite Situation war meine Magierin von der Bannakademie Fasar (<a id=lex href=http://www.yvenna.de/13819/14074.html?cc=0.907690897236913&mode=image&img=5#gallery target=_blank>Bild</a>). Wann immer sie Magie eingesetzt hat, hat sie es geschafft, es dem anderen offensichtlichem Magier anzuhängen. Die Mitspieler haben sie zuerst für eine Rahja-Geweihte gehalten. Dann irgendwann für eine Schwarzmagierin, als sie plötzlich mit umfassendem Wissen bezüglich Dämonen aufwartete und erst viel viel später, als der Dämon dann exorziert werden mußte, ihre wahre Identität erkannt.
Sowas ist äußerst spannend! Wo ist denn der Spaß an einem Phex-Geweihten, wenn nicht Heimlichtuerei im Spiel ist????
In diesem Sinne, Phex mit Euch!
Katharina 27.01.2004, 21:15 Uhr ~ #38 Zitat Wann immer sie Magie eingesetzt hat, hat sie es geschafft, es dem anderen offensichtlichem Magier anzuhängen. Aber zumindest der muß es doch gemerkt haben, oder? Hm, also ich finde solche Sachen ab und zu auch ganz nett, aber wenn man sowas ständig hat, kann ich mir kaum vorstellen, daß sich in der Gruppe ein echtes Vertrauensverhältnis entwickelt, wie das z.B. für die 7G IMO unumgänglich ist. Außerdem muß man dann als SpielerIn die ganze Zeit höllisch aufpassen und kann in vielen Situationen nicht das machen, was man gerne machen möchte oder was aus der Abenteuer-Situation heraus sehr sinnvoll wäre. Wenn die Gruppe z.B. Pläne schmiedet und die Hälfte ihrer Mitglieder hat geheime Stärken, die nur niemand der anderen kennt – das kann doch nicht recht funktionieren, oder? Naja, sicher ist das von Gruppe zu Gruppe sehr verschieden – ich war jedenfalls sehr froh, daß “Arvid von Wiensfurt-Galahan, Botschafter des Neuen Reiches in Khunchom”, der am Anfang von PdG zu uns stieß, uns recht schnell mitteilte, daß er mitnichten Adliger des Mittelreiches, geschweige denn Botschafter war... Editiert am 28.01.04, 00:16
27.01.2004, 21:15 Uhr ~ #38
Zitat Wann immer sie Magie eingesetzt hat, hat sie es geschafft, es dem anderen offensichtlichem Magier anzuhängen.
Wann immer sie Magie eingesetzt hat, hat sie es geschafft, es dem anderen offensichtlichem Magier anzuhängen.
Aber zumindest der muß es doch gemerkt haben, oder?
Hm, also ich finde solche Sachen ab und zu auch ganz nett, aber wenn man sowas ständig hat, kann ich mir kaum vorstellen, daß sich in der Gruppe ein echtes Vertrauensverhältnis entwickelt, wie das z.B. für die 7G IMO unumgänglich ist. Außerdem muß man dann als SpielerIn die ganze Zeit höllisch aufpassen und kann in vielen Situationen nicht das machen, was man gerne machen möchte oder was aus der Abenteuer-Situation heraus sehr sinnvoll wäre.
Wenn die Gruppe z.B. Pläne schmiedet und die Hälfte ihrer Mitglieder hat geheime Stärken, die nur niemand der anderen kennt – das kann doch nicht recht funktionieren, oder?
Naja, sicher ist das von Gruppe zu Gruppe sehr verschieden – ich war jedenfalls sehr froh, daß “Arvid von Wiensfurt-Galahan, Botschafter des Neuen Reiches in Khunchom”, der am Anfang von PdG zu uns stieß, uns recht schnell mitteilte, daß er mitnichten Adliger des Mittelreiches, geschweige denn Botschafter war...
Editiert am 28.01.04, 00:16
Arvid 27.01.2004, 21:38 Uhr ~ #39 Von Wiensfurth-Galahan meine Liebe, ich muss doch sehr bitten! Reiche haben schon wegen weitaus weniger kriege angefangen ;)
27.01.2004, 21:38 Uhr ~ #39
Von Wiensfurth-Galahan meine Liebe, ich muss doch sehr bitten!
Reiche haben schon wegen weitaus weniger kriege angefangen ;)
Der Mönch 28.01.2004, 00:33 Uhr ~ #40 Noch mal mehr zum Anfangsthema: Nun, ich war erstaunt, wie gut der Einstieg mit dem Anfangsabenteuer aus der BasisBox für DSA4 geklappt hat! Wir hatten die Helden zwar vorher zusammen ‘hergestellt’, aber trotz allem war es interessant sich ingame dann das erste Mal richtig zu begegnen, was sicherlich auch an der hohen Motivation aller Spieler lag, da wir 1 Meister und 3 Spieler waren (ein Anfänger), die schon ziemlich lange (ca. 5 Jahre) nicht mehr gespielt hatten. Wir haben uns inzwischen ganz andere Ziele gesetzt und hatten durch DSA4 das Gefühl, noch einmal ganz neu an Aventurien rangehen zu können. Die Gruppenkonstellation ist eher Klassisch zu nennen, wobei sie natürlich ziemlich klein ist: Ein Magier aus Rashdul (der gute Yakuban:-) Ein Maraskanischer Exil-Krieger oder Schwertgeselle oder so und der gute Brand Garaldsson, Söldner und Thorwaler von Beruf ( gespielt von einem 13jährigen netten jungen Mann, der mehr von Rollenspiel verstanden hat als manch ein Veteran!:-)) So, das wollte ich nochmal zu später Stunde noch loswerden, auch wenn hier eigentlich über was anderes geredet wurde!;-)
28.01.2004, 00:33 Uhr ~ #40
Noch mal mehr zum Anfangsthema:
Nun, ich war erstaunt, wie gut der Einstieg mit dem Anfangsabenteuer aus der BasisBox für DSA4 geklappt hat! Wir hatten die Helden zwar vorher zusammen ‘hergestellt’, aber trotz allem war es interessant sich ingame dann das erste Mal richtig zu begegnen, was sicherlich auch an der hohen Motivation aller Spieler lag, da wir 1 Meister und 3 Spieler waren (ein Anfänger), die schon ziemlich lange (ca. 5 Jahre) nicht mehr gespielt hatten. Wir haben uns inzwischen ganz andere Ziele gesetzt und hatten durch DSA4 das Gefühl, noch einmal ganz neu an Aventurien rangehen zu können. Die Gruppenkonstellation ist eher Klassisch zu nennen, wobei sie natürlich ziemlich klein ist:
Ein Magier aus Rashdul (der gute Yakuban:-)
Ein Maraskanischer Exil-Krieger oder Schwertgeselle oder so
und der gute Brand Garaldsson, Söldner und Thorwaler von Beruf
( gespielt von einem 13jährigen netten jungen Mann, der mehr von Rollenspiel verstanden hat als manch ein Veteran!:-))
So, das wollte ich nochmal zu später Stunde noch loswerden, auch wenn hier eigentlich über was anderes geredet wurde!;-)
Alessa 28.01.2004, 08:53 Uhr ~ #41 Ich hab halt ein Faible für “verdeckte” Charaktere. Und ewig ist die Heimlichtuerei auch nicht aufrecht zu erhalten. Das ist durchaus klar. Auch ein Phex-Geweihter wird spätestens dann erkannt werden, wenn er offen Lithurgien abhält. Andererseits kann es einen auch ganz schön in rollenspielerische Bredolien (Gott, wie schreibt sich das???) bringen, wenn ein Angrosch-Geweihter (Zwerg seines Zeichens und äußerst pyromanisch veranlagt.) gerade meiner Phex-Geweihten extrovertiert versucht, klar zu machen, daß ja Angrosch der Oberste der Zwölfe sei und die anderen 11 nur seine Helferlein. Da hab ich so richtig in einer Zwickmühle gesteckt. Erklär ich dem Zwerg, daß er Blödsinn erzählt und wasch ihm den Kopf (womit ich gleich Gefahr laufe, erkannt zu werden)? Oder ignorier ich ihn und laß es über mich ergehen??? Es hat wirklich seine Vor- und Nachteile!
28.01.2004, 08:53 Uhr ~ #41
Ich hab halt ein Faible für “verdeckte” Charaktere. Und ewig ist die Heimlichtuerei auch nicht aufrecht zu erhalten. Das ist durchaus klar. Auch ein Phex-Geweihter wird spätestens dann erkannt werden, wenn er offen Lithurgien abhält.
Andererseits kann es einen auch ganz schön in rollenspielerische Bredolien (Gott, wie schreibt sich das???) bringen, wenn ein Angrosch-Geweihter (Zwerg seines Zeichens und äußerst pyromanisch veranlagt.) gerade meiner Phex-Geweihten extrovertiert versucht, klar zu machen, daß ja Angrosch der Oberste der Zwölfe sei und die anderen 11 nur seine Helferlein. Da hab ich so richtig in einer Zwickmühle gesteckt. Erklär ich dem Zwerg, daß er Blödsinn erzählt und wasch ihm den Kopf (womit ich gleich Gefahr laufe, erkannt zu werden)? Oder ignorier ich ihn und laß es über mich ergehen???
Es hat wirklich seine Vor- und Nachteile!
Der Mönch 28.01.2004, 09:32 Uhr ~ #42 Nun, sicherlich ist es auch spannend, diese verdeckten Charaktere in der Gruppe zu haben, bei dem oben genannten Maraskaner wissen wir auch nicht so genau, was seine wirklichen Pläne und Verbindungen mit und nach Maraskan sind, aber er hat da im Gespräch so ein paar Andeutungen fallen lassen... Grundsätzlich würde ich sagen, bei bestimmten Charakteren ist es sogar angebracht, geheimniskrämerisch zu sein, aber gerade bei Kriegern, Magiern und anderem ‘Gesocks’ ist es kaum durchzuhalten! Mich würde zB auch interessieren, wie der weiter oben erwähnte Magier es geschafft hat, das zaubern immer den anderen Magier anzuhängen, ohne das der es gemerkt hat!:-)
28.01.2004, 09:32 Uhr ~ #42
Nun, sicherlich ist es auch spannend, diese verdeckten Charaktere in der Gruppe zu haben, bei dem oben genannten Maraskaner wissen wir auch nicht so genau, was seine wirklichen Pläne und Verbindungen mit und nach Maraskan sind, aber er hat da im Gespräch so ein paar Andeutungen fallen lassen...
Grundsätzlich würde ich sagen, bei bestimmten Charakteren ist es sogar angebracht, geheimniskrämerisch zu sein, aber gerade bei Kriegern, Magiern und anderem ‘Gesocks’ ist es kaum durchzuhalten!
Mich würde zB auch interessieren, wie der weiter oben erwähnte Magier es geschafft hat, das zaubern immer den anderen Magier anzuhängen, ohne das der es gemerkt hat!:-)
Alessa 28.01.2004, 10:45 Uhr ~ #43 Hallo “Der Mönch”! 1. Meine Magierin war recht charismatisch und hat die Männerwelt immer mit entsprechendem Augenaufschlag völlig von ihrer Unschuld überzeugen können. 2. War der andere Magier ein recht eingebildetes Wesen, dem es anscheinend recht kam, wenn ER den Feind in die Flucht geschlagen hatte! :) So recht erklären konnte er sich das natürlich auch nicht und vermutete wohl unter einem seiner Gefährten einen Magiedilletanten oder Scharlatan. Aber zugeben, daß nicht ER der Große Retter war, wollte er das den Gefährten gegenüber allerdings auch nicht. :) Es brachte ihn jedoch völlig durcheinander als das nette rahjagefällige Mädel plötzlich aus dem “Großen Daimonicon” zitierte... Fortan hat er sie dann extremstens beobachtet, da er in ihr – wie gesagt – eine finstere Schwarzmagierin vermutete. Vor allem, da sie ja nie verheimlicht hatte, aus Fasar zu stammen. Und irgendwie wird immer gern vergessen, daß es da noch eine zweite Akademie gibt. Ist zumindest meine Erfahrung gewesen. Auch die Hexe ist bislang in ihrer Gruppe noch nicht “geoutet”. Der Streuner (Hochstapler) ist sich zwar sicher, daß sie eine Hexe ist, aber ihm glaubt (sowieso) keiner... Und er ist (durch purem Zufall) immer der einzige gewesen, der sie zaubernd, fliegend usw. gesehen hat!!!
28.01.2004, 10:45 Uhr ~ #43
Hallo “Der Mönch”!
1. Meine Magierin war recht charismatisch und hat die Männerwelt immer mit entsprechendem Augenaufschlag völlig von ihrer Unschuld überzeugen können.
2. War der andere Magier ein recht eingebildetes Wesen, dem es anscheinend recht kam, wenn ER den Feind in die Flucht geschlagen hatte! :)
So recht erklären konnte er sich das natürlich auch nicht und vermutete wohl unter einem seiner Gefährten einen Magiedilletanten oder Scharlatan. Aber zugeben, daß nicht ER der Große Retter war, wollte er das den Gefährten gegenüber allerdings auch nicht. :)
Es brachte ihn jedoch völlig durcheinander als das nette rahjagefällige Mädel plötzlich aus dem “Großen Daimonicon” zitierte... Fortan hat er sie dann extremstens beobachtet, da er in ihr – wie gesagt – eine finstere Schwarzmagierin vermutete. Vor allem, da sie ja nie verheimlicht hatte, aus Fasar zu stammen. Und irgendwie wird immer gern vergessen, daß es da noch eine zweite Akademie gibt. Ist zumindest meine Erfahrung gewesen.
Auch die Hexe ist bislang in ihrer Gruppe noch nicht “geoutet”. Der Streuner (Hochstapler) ist sich zwar sicher, daß sie eine Hexe ist, aber ihm glaubt (sowieso) keiner... Und er ist (durch purem Zufall) immer der einzige gewesen, der sie zaubernd, fliegend usw. gesehen hat!!!
Sebastian 28.01.2004, 13:56 Uhr ~ #44 Zitat Vor allem, da sie ja nie verheimlicht hatte, aus Fasar zu stammen. Und irgendwie wird immer gern vergessen, daß es da noch eine zweite Akademie gibt. Ist zumindest meine Erfahrung gewesen. Ich finde, das wird völlig zu recht “vergessen”, denn die Bann-Akademie ist schließlich nicht umsonst geheim. Es wird vermutlich in Aventurien ohnehin kaum jemanden geben, der überhaupt von einer zweiten Akademie in Fasar etwas weiß. Und die wenigen, die eingeweiht sind, dürften zudem ausschließlich Magier oder dort arbeitendes Gesindel sein (wenn das nach Feierabend überhaupt die Akademie verlassen darf). So gesehen halte ich es also eher für gutes Rollenspiel als bösartige Unterstellung, wenn dieser Magus selbstverständlich davon ausgeht, dass Du an der Al'Achami studiert hast. Eine andere Akademie in Fasar wird er als Nicht-Fasarer realistischerweise garnicht kennen. Zitat Sebastian hat einmal von einem Beispiel berichtet, wo ein Mitspieler einen Fasarer Bannmagier in verdeckter Mission gespielt hat und dabei ein ganzes Abenteuer lang unbedingt verbergen wollte, dass er überhaupt Magier ist. Hat ihn natürlich um einigen Spielspaß gebracht, denn das was er wirklich konnte – zaubern – durfte er nicht oder nur höchstheimlich. :/ Exakt! Das ist meine vornehmliche Erfahrung mit allzu heimlichtuerischen Charakteren. Während dieses Abenteuers (es war Die Herren von Chorhop, im Übrigen sehr empfehlenswert!) hatte dieser geheime Bannmagier genau zwei große Auftritte: Einmal durfte er seine alchimistische “Laienbildung” (wie er es nannte) unter Beweis stellen und zwei Haare der mutmaßlich selben Person darauf untersuchen, ob sie auch tatsächlich vom selben Kopf stammen, zum Zweiten konnte er einmal in einsamer Abgeschiedenheit (alle anderen Helden beobachteten das Geschehen nur aus großer Entfernung) einen IGNIFAXIUS wirken, den er uns nachher als profanes Feuerspucken verkaufen wollte. Ansonsten lief er das gesamte Abenteuer nur nebenher und war als Sterndeuter gefragt, als solcher hatte er sich nämlich ausgegeben, verstand aber nicht die Bohne von diesem Handwerk. Du hast jedoch recht, Alessa, es gibt durchaus auch Charaktere, denen ein gewisses Maß an Heimlichkeit gut ansteht. Ich denke da beispielsweise an den Phex-Geweihten, der sich als Fernhändler ausgab. Allerdings hat solch eine Tarnung den großen Vorteil, dass man seine tatsächlichen Fähigkeiten auch unter dem Deckmantel einer falschen Profession einsetzen kann, während das Können des Fasarer “Sterndeuters” brach lag. Sebastian
28.01.2004, 13:56 Uhr ~ #44
Zitat Vor allem, da sie ja nie verheimlicht hatte, aus Fasar zu stammen. Und irgendwie wird immer gern vergessen, daß es da noch eine zweite Akademie gibt. Ist zumindest meine Erfahrung gewesen.
Vor allem, da sie ja nie verheimlicht hatte, aus Fasar zu stammen. Und irgendwie wird immer gern vergessen, daß es da noch eine zweite Akademie gibt. Ist zumindest meine Erfahrung gewesen.
Ich finde, das wird völlig zu recht “vergessen”, denn die Bann-Akademie ist schließlich nicht umsonst geheim. Es wird vermutlich in Aventurien ohnehin kaum jemanden geben, der überhaupt von einer zweiten Akademie in Fasar etwas weiß. Und die wenigen, die eingeweiht sind, dürften zudem ausschließlich Magier oder dort arbeitendes Gesindel sein (wenn das nach Feierabend überhaupt die Akademie verlassen darf).
So gesehen halte ich es also eher für gutes Rollenspiel als bösartige Unterstellung, wenn dieser Magus selbstverständlich davon ausgeht, dass Du an der Al'Achami studiert hast. Eine andere Akademie in Fasar wird er als Nicht-Fasarer realistischerweise garnicht kennen.
Zitat Sebastian hat einmal von einem Beispiel berichtet, wo ein Mitspieler einen Fasarer Bannmagier in verdeckter Mission gespielt hat und dabei ein ganzes Abenteuer lang unbedingt verbergen wollte, dass er überhaupt Magier ist. Hat ihn natürlich um einigen Spielspaß gebracht, denn das was er wirklich konnte – zaubern – durfte er nicht oder nur höchstheimlich. :/
Sebastian hat einmal von einem Beispiel berichtet, wo ein Mitspieler einen Fasarer Bannmagier in verdeckter Mission gespielt hat und dabei ein ganzes Abenteuer lang unbedingt verbergen wollte, dass er überhaupt Magier ist. Hat ihn natürlich um einigen Spielspaß gebracht, denn das was er wirklich konnte – zaubern – durfte er nicht oder nur höchstheimlich. :/
Exakt! Das ist meine vornehmliche Erfahrung mit allzu heimlichtuerischen Charakteren. Während dieses Abenteuers (es war Die Herren von Chorhop, im Übrigen sehr empfehlenswert!) hatte dieser geheime Bannmagier genau zwei große Auftritte: Einmal durfte er seine alchimistische “Laienbildung” (wie er es nannte) unter Beweis stellen und zwei Haare der mutmaßlich selben Person darauf untersuchen, ob sie auch tatsächlich vom selben Kopf stammen, zum Zweiten konnte er einmal in einsamer Abgeschiedenheit (alle anderen Helden beobachteten das Geschehen nur aus großer Entfernung) einen IGNIFAXIUS wirken, den er uns nachher als profanes Feuerspucken verkaufen wollte.
Ansonsten lief er das gesamte Abenteuer nur nebenher und war als Sterndeuter gefragt, als solcher hatte er sich nämlich ausgegeben, verstand aber nicht die Bohne von diesem Handwerk.
Du hast jedoch recht, Alessa, es gibt durchaus auch Charaktere, denen ein gewisses Maß an Heimlichkeit gut ansteht. Ich denke da beispielsweise an den Phex-Geweihten, der sich als Fernhändler ausgab. Allerdings hat solch eine Tarnung den großen Vorteil, dass man seine tatsächlichen Fähigkeiten auch unter dem Deckmantel einer falschen Profession einsetzen kann, während das Können des Fasarer “Sterndeuters” brach lag.
Sebastian
Windfeder 28.01.2004, 14:05 Uhr ~ #45 Zitat (wenn das nach Feierabend überhaupt die Akademie verlassen darf) Darf es sicher nicht oder nur in Begleitung/Bewachung/unter Magieeinfluss... ;)
28.01.2004, 14:05 Uhr ~ #45
Zitat (wenn das nach Feierabend überhaupt die Akademie verlassen darf)
(wenn das nach Feierabend überhaupt die Akademie verlassen darf)
Darf es sicher nicht oder nur in Begleitung/Bewachung/unter Magieeinfluss... ;)
Bandit 28.01.2004, 14:56 Uhr ~ #46 Welcher Lebensmuede will auch auf die Strassen Fasars? ;-)
28.01.2004, 14:56 Uhr ~ #46
Welcher Lebensmuede will auch auf die Strassen Fasars? ;-)
Alessa 28.01.2004, 15:21 Uhr ~ #47 Zitat So gesehen halte ich es also eher für gutes Rollenspiel als bösartige Unterstellung, wenn dieser Magus selbstverständlich davon ausgeht, dass Du an der Al'Achami studiert hast. Gutes Rollenspiel war es allemal, nur selbst die meisten Spieler vergessen diese Akademie gern... :) Zitat Allerdings hat solch eine Tarnung den großen Vorteil, dass man seine tatsächlichen Fähigkeiten auch unter dem Deckmantel einer falschen Profession einsetzen kann, während das Können des Fasarer “Sterndeuters” brach lag. Klar, wenn man einen verdeckten Charakter spielt, braucht man eine gute Tarnung, sonst engt man sich im Spiel nur unnötig ein. Selbstverständlich darf man auch um keine – noch so scheinheilige – Ausrede verlegen sein und schlußendlich muß man die richtige Portion Sturheit haben, weiterhin zu behaupten, daß man das eine oder andere gar nicht ist... Was soll ich sagen, tief im Herzen ist die kleine Alessa eben ein Phexenskind! :)
28.01.2004, 15:21 Uhr ~ #47
Zitat So gesehen halte ich es also eher für gutes Rollenspiel als bösartige Unterstellung, wenn dieser Magus selbstverständlich davon ausgeht, dass Du an der Al'Achami studiert hast.
So gesehen halte ich es also eher für gutes Rollenspiel als bösartige Unterstellung, wenn dieser Magus selbstverständlich davon ausgeht, dass Du an der Al'Achami studiert hast.
Gutes Rollenspiel war es allemal, nur selbst die meisten Spieler vergessen diese Akademie gern... :)
Zitat Allerdings hat solch eine Tarnung den großen Vorteil, dass man seine tatsächlichen Fähigkeiten auch unter dem Deckmantel einer falschen Profession einsetzen kann, während das Können des Fasarer “Sterndeuters” brach lag.
Allerdings hat solch eine Tarnung den großen Vorteil, dass man seine tatsächlichen Fähigkeiten auch unter dem Deckmantel einer falschen Profession einsetzen kann, während das Können des Fasarer “Sterndeuters” brach lag.
Klar, wenn man einen verdeckten Charakter spielt, braucht man eine gute Tarnung, sonst engt man sich im Spiel nur unnötig ein. Selbstverständlich darf man auch um keine – noch so scheinheilige – Ausrede verlegen sein und schlußendlich muß man die richtige Portion Sturheit haben, weiterhin zu behaupten, daß man das eine oder andere gar nicht ist...
Was soll ich sagen, tief im Herzen ist die kleine Alessa eben ein Phexenskind! :)
Sebastian 28.01.2004, 15:38 Uhr ~ #48 Zitat Selbstverständlich darf man auch um keine – noch so scheinheilige – Ausrede verlegen sein und schlußendlich muß man die richtige Portion Sturheit haben, weiterhin zu behaupten, daß man das eine oder andere gar nicht ist... Naja, ist ja schön und gut, wenn der Charakter so stur ist, dass er sogar selbst immer noch glaubt, garnicht zaubern zu können. Wenn es ihm aber sonst niemand abnimmt, hilft ihm das wenig, er wird nur noch unglaubwürdiger. Ein einsam aufs Meer hinaus rudernder “Sterndeuter”, der dann mit einer Feuerlanze die Takelage eines Schiffes in Brand setzt, wirkt einfach lächerlich, wenn er nachher behauptet, er hätte lediglich Feuer gespuckt, wie es jeder Jahrmarktsgaukler kann. Denn selbst die brauchen dafür Öl und eine Fackel und spucken auch dann noch nicht 20 Meter weit... Mein Held in dieser Situation (Al'Anfaner Hochstapler/Streuner) mag zwar keine Ahnung von Magie gehabt haben, aber das dürfte selbst ihm almadanisch vorgekommen sein. Und wenn der “Sterndeuter” anschließend weiterhin steif und fest behauptet, nicht zaubern zu können, dann fördert das nicht gerade ein Vertrauensverhältnis zwischen den Charakteren. :) Sebastian
28.01.2004, 15:38 Uhr ~ #48
Zitat Selbstverständlich darf man auch um keine – noch so scheinheilige – Ausrede verlegen sein und schlußendlich muß man die richtige Portion Sturheit haben, weiterhin zu behaupten, daß man das eine oder andere gar nicht ist...
Selbstverständlich darf man auch um keine – noch so scheinheilige – Ausrede verlegen sein und schlußendlich muß man die richtige Portion Sturheit haben, weiterhin zu behaupten, daß man das eine oder andere gar nicht ist...
Naja, ist ja schön und gut, wenn der Charakter so stur ist, dass er sogar selbst immer noch glaubt, garnicht zaubern zu können. Wenn es ihm aber sonst niemand abnimmt, hilft ihm das wenig, er wird nur noch unglaubwürdiger.
Ein einsam aufs Meer hinaus rudernder “Sterndeuter”, der dann mit einer Feuerlanze die Takelage eines Schiffes in Brand setzt, wirkt einfach lächerlich, wenn er nachher behauptet, er hätte lediglich Feuer gespuckt, wie es jeder Jahrmarktsgaukler kann. Denn selbst die brauchen dafür Öl und eine Fackel und spucken auch dann noch nicht 20 Meter weit...
Mein Held in dieser Situation (Al'Anfaner Hochstapler/Streuner) mag zwar keine Ahnung von Magie gehabt haben, aber das dürfte selbst ihm almadanisch vorgekommen sein. Und wenn der “Sterndeuter” anschließend weiterhin steif und fest behauptet, nicht zaubern zu können, dann fördert das nicht gerade ein Vertrauensverhältnis zwischen den Charakteren. :)
Alessa 28.01.2004, 16:46 Uhr ~ #49 Hallo Sebastian. Klaro, wenn man als “Funkensprüher” durch's Leben rennt, wird man unglaubwürdig, wenn man das abstreitet. Allerdings gibt es so viele Zauber, die im stillen gewirkt werden können und ohne äußere Effekte ablaufen. Ich achte (gerade bei der Magierin aus Fasar) immer im Vorfeld darauf, daß diese Helden dann eben auch nur (oder fast nur) über “phexische” Sprüche verfügt! Magie geht schließlich auch ohne “Peng und Puff”. Es ist ja auch nicht so, daß jene Magierin ihr Akademiesiegel versteckt trägt. Nö, das ist schön in einer kunstvollen Tätowierung rund um den Bauchnabel (sie trägt durchscheinende Seide) eingearbeitet und daher auch gut sichtbar. Diese Tätowierung habe ich auch von Anfang an jedem Mitspieler geschildert, aber sie wurde von denen als normaler Körperschmuck abgetan. Ach ja, und das lästige Wanderstöckchen.... Auch dafür gibt es nette Erklärungen. Vor allem, wenn man den ständig irgendwo rumliegen läßt (Wozu gibt's denn den 7. Stabzauber? Ich glaub der war's... Sie ist immerhin schon Stufe 8), glaubt niemand, daß das ein Magierstab sein könnte. Soviel Mißachtung kann doch ein Magier seinem Magierstab nicht zukommen lassen. :) Hätte jemand sie irgendwann einmal direkt angesprochen, ob sie Magierin ist, hätte sie wahrscheinlich auch wahrheitsgemäß geantwortet, aber man muß ja nicht auf jede Andeutung oder Vermutung ausführlich reagieren. Das meinte ich mit “die richtige Portion Sturheit”.
28.01.2004, 16:46 Uhr ~ #49
Hallo Sebastian.
Klaro, wenn man als “Funkensprüher” durch's Leben rennt, wird man unglaubwürdig, wenn man das abstreitet. Allerdings gibt es so viele Zauber, die im stillen gewirkt werden können und ohne äußere Effekte ablaufen.
Ich achte (gerade bei der Magierin aus Fasar) immer im Vorfeld darauf, daß diese Helden dann eben auch nur (oder fast nur) über “phexische” Sprüche verfügt! Magie geht schließlich auch ohne “Peng und Puff”.
Es ist ja auch nicht so, daß jene Magierin ihr Akademiesiegel versteckt trägt. Nö, das ist schön in einer kunstvollen Tätowierung rund um den Bauchnabel (sie trägt durchscheinende Seide) eingearbeitet und daher auch gut sichtbar. Diese Tätowierung habe ich auch von Anfang an jedem Mitspieler geschildert, aber sie wurde von denen als normaler Körperschmuck abgetan.
Ach ja, und das lästige Wanderstöckchen.... Auch dafür gibt es nette Erklärungen. Vor allem, wenn man den ständig irgendwo rumliegen läßt (Wozu gibt's denn den 7. Stabzauber? Ich glaub der war's... Sie ist immerhin schon Stufe 8), glaubt niemand, daß das ein Magierstab sein könnte. Soviel Mißachtung kann doch ein Magier seinem Magierstab nicht zukommen lassen. :)
Hätte jemand sie irgendwann einmal direkt angesprochen, ob sie Magierin ist, hätte sie wahrscheinlich auch wahrheitsgemäß geantwortet, aber man muß ja nicht auf jede Andeutung oder Vermutung ausführlich reagieren. Das meinte ich mit “die richtige Portion Sturheit”.
Alessa 29.01.2004, 11:09 Uhr ~ #50 Ah, shit, ertappt!!! Ich mußte feststellen, daß wir einen heimlichen Mitleser haben... Klaus, der Spieler des Holzfällers sowie des besagtem Hochstapler rief mich gestern an, ich möge doch bitte die Fakten richtig stellen: Zitat Der Holzfäller ist eine Kreation, die ich als Meister äußerst gelungen finde. Er ist zwar groß, kräftig usw. dafür aber auch recht dumm (leidet unter selektiver Wahrnehmung *g) und einfältig. Esto ist der cleverste Holzfäller ganz Deres. Nur die Orks sind schlauer! :) Deswegen redet er sich auch freiwillig gegenüber Dexter Nemrod um Kopf und Kragen... Aber das einfältig nehme ich zurück. Er kommt immer auf sehr effektive Ideen („Ich fälle den Baum, das übertönt das Diadem...“ Klar, sicher. Jeden Tag?) Zitat Auch die Hexe ist bislang in ihrer Gruppe noch nicht “geoutet”. Der Streuner (Hochstapler) ist sich zwar sicher, daß sie eine Hexe ist, aber ihm glaubt (sowieso) keiner... Und er ist (durch purem Zufall) immer der einzige gewesen, der sie zaubernd, fliegend usw. gesehen hat!!! Hochstapler: „Sie ist eine Hexe!“ Reaktion Magierin: „Das ist jetzt aber gemein!“
29.01.2004, 11:09 Uhr ~ #50
Ah, shit, ertappt!!!
Ich mußte feststellen, daß wir einen heimlichen Mitleser haben...
Klaus, der Spieler des Holzfällers sowie des besagtem Hochstapler rief mich gestern an, ich möge doch bitte die Fakten richtig stellen:
Zitat Der Holzfäller ist eine Kreation, die ich als Meister äußerst gelungen finde. Er ist zwar groß, kräftig usw. dafür aber auch recht dumm (leidet unter selektiver Wahrnehmung *g) und einfältig.
Der Holzfäller ist eine Kreation, die ich als Meister äußerst gelungen finde. Er ist zwar groß, kräftig usw. dafür aber auch recht dumm (leidet unter selektiver Wahrnehmung *g) und einfältig.
Esto ist der cleverste Holzfäller ganz Deres. Nur die Orks sind schlauer! :)
Deswegen redet er sich auch freiwillig gegenüber Dexter Nemrod um Kopf und Kragen...
Aber das einfältig nehme ich zurück. Er kommt immer auf sehr effektive Ideen („Ich fälle den Baum, das übertönt das Diadem...“ Klar, sicher. Jeden Tag?)
Zitat Auch die Hexe ist bislang in ihrer Gruppe noch nicht “geoutet”. Der Streuner (Hochstapler) ist sich zwar sicher, daß sie eine Hexe ist, aber ihm glaubt (sowieso) keiner... Und er ist (durch purem Zufall) immer der einzige gewesen, der sie zaubernd, fliegend usw. gesehen hat!!!
Hochstapler: „Sie ist eine Hexe!“
Reaktion Magierin: „Das ist jetzt aber gemein!“
Esto Hakonson 29.01.2004, 21:12 Uhr ~ #51 Also ich muß hier mal klar stellen, daß ich in der Gruppe nur deswegen der Redensführer war, weil die Magieren von Tuten und Blasen keine Ahnung hatte, der Druide vollkommen dicht war und der Skalde den Mund nicht aufbekommen hat. Außerdem war die Idee einen Baum zu fällen als dieses Diadem klingelte eine der besten Ideen die zu dem Zeitpunkt ausführbar war. Und zu guter Letzt besitzt Dexter Nemrod nur dank Esto zwei wunderbar gefertigte Kampfstäbe... Travia und Ingerimm mit euch!
29.01.2004, 21:12 Uhr ~ #51
Also ich muß hier mal klar stellen, daß ich in der Gruppe nur deswegen der Redensführer war, weil die Magieren von Tuten und Blasen keine Ahnung hatte, der Druide vollkommen dicht war und der Skalde den Mund nicht aufbekommen hat.
Außerdem war die Idee einen Baum zu fällen als dieses Diadem klingelte eine der besten Ideen die zu dem Zeitpunkt ausführbar war.
Und zu guter Letzt besitzt Dexter Nemrod nur dank Esto zwei wunderbar gefertigte Kampfstäbe...
Travia und Ingerimm mit euch!
Jonas 30.01.2004, 14:13 Uhr ~ #52 Zitat und der Skalde den Mund nicht aufbekommen hat. das ist ja dann mal ne kradde berufsverfehlung ^^
30.01.2004, 14:13 Uhr ~ #52
Zitat und der Skalde den Mund nicht aufbekommen hat.
und der Skalde den Mund nicht aufbekommen hat.
das ist ja dann mal ne kradde berufsverfehlung ^^
Esto Hakonson 31.01.2004, 01:31 Uhr ~ #53 Ich könnte mich auch nicht dran erinnern das er in meiner Gegenwart je gesungen hätte
31.01.2004, 01:31 Uhr ~ #53
Ich könnte mich auch nicht dran erinnern das er in meiner Gegenwart je gesungen hätte
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