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Alron 27.10.2004, 22:42 Uhr ~ #1 Galottas Ende: Heute nacht kam mir der Gedanke, dass der Stab des Vergessens mit seinen bisher bekannten Wirkungen eine wunderbare Waffe für die Helden gewesen wäre, wenn sie auf Galotta im Raum der Rache treffen. Diesen Stab auf ihn zu schleudern, um ihn abzulenken, die Fliegende Festung außer Kontrolle zu bringen, die Heshtotim zu verwirren etc. wäre mir plausibel erschienen. Eine geweihte Waffe dieser Macht könnte ohne große Erklärungsnot Galottas magische Schutzzauber durchdringen. Leider wird es wohl viel zu aufwendig, das Abenteuer an dieser Stelle (und an der Szene mit Rhazzazor) umzuschreiben, nicht? Ich bin dennoch immer noch der Meinung das ein entsprechend mächtiges karmales Artefakt genug Verwirrung stiften könnte, damit die Helden etwas Entscheidendes unternehmen können (Kontrollkugeln zerstören wäre klasse!). Wie seht ihr das? Mit der Idee des Zwei-Komponenten-Giftes kann ich mich übrigens nicht so anfreunden. Kam bisher mMn nie vor, und auf einmal soll es so etwas geben. Deus ex machina.
27.10.2004, 22:42 Uhr ~ #1
Galottas Ende: Heute nacht kam mir der Gedanke, dass der Stab des Vergessens mit seinen bisher bekannten Wirkungen eine wunderbare Waffe für die Helden gewesen wäre, wenn sie auf Galotta im Raum der Rache treffen. Diesen Stab auf ihn zu schleudern, um ihn abzulenken, die Fliegende Festung außer Kontrolle zu bringen, die Heshtotim zu verwirren etc. wäre mir plausibel erschienen. Eine geweihte Waffe dieser Macht könnte ohne große Erklärungsnot Galottas magische Schutzzauber durchdringen. Leider wird es wohl viel zu aufwendig, das Abenteuer an dieser Stelle (und an der Szene mit Rhazzazor) umzuschreiben, nicht?
Ich bin dennoch immer noch der Meinung das ein entsprechend mächtiges karmales Artefakt genug Verwirrung stiften könnte, damit die Helden etwas Entscheidendes unternehmen können (Kontrollkugeln zerstören wäre klasse!). Wie seht ihr das?
Mit der Idee des Zwei-Komponenten-Giftes kann ich mich übrigens nicht so anfreunden. Kam bisher mMn nie vor, und auf einmal soll es so etwas geben. Deus ex machina.
Galgenkind 28.10.2004, 15:39 Uhr ~ #2 Hoppla. Diesen Thread habe ich übersehen. Im Thread “Maßstäbe” habe ich mich über Galottas Ende und die Giftsache etwas ausgelassen. Nicole
28.10.2004, 15:39 Uhr ~ #2
Hoppla. Diesen Thread habe ich übersehen.
Im Thread “Maßstäbe” habe ich mich über Galottas Ende und die Giftsache etwas ausgelassen.
Nicole
Katharina 28.10.2004, 21:21 Uhr ~ #3 Ich verschieb mal den entsprechenden Teil aus dem Posting hierher, OK?
28.10.2004, 21:21 Uhr ~ #3
Ich verschieb mal den entsprechenden Teil aus dem Posting hierher, OK?
Galgenkind 28.10.2004, 21:22 Uhr ~ #4 Seltsamerweise fügt sich Galottas Ende kaum in den Reigen der Knalleffekte. Im Grunde ist das Gift profan (wenn auch eigens erfunden- Warum sollte man kein gewöhnliches Ein-Komponenten-Gift verwenden?) und darum seiner kaum würdig. Da ich aber als einzig denkbaren Abtritt Galottas den klassisch dramatischen Fall durch seine Hybris erachte, passt es wieder. Diesen Aspekt sollte ein Meister ganz klar rausarbeiten: Wenngleich ihm weder durch Zauberei, noch Waffengewalt beizukommen ist, so vernichtet sich Galotta selbst durch seinen Rache- und Machthunger. Wenn er tatsächlich noch einen Kreis (Aber wäre das nicht Agrimoths Domäne? Genügt die Macht des Splitters nicht?) auf sich genommen hat, um das Magnum Opus zu wirken, könnte man seine weiter gesteigerte Besessenheit herannehmen, um zu begründen, dass er nicht imstande ist, die List zu durchschauen. Eigentlich sollte er nicht auf den Trick hereinfallen. Genauso ist der Schrlachkappentrank eine wacklige Sache. Wenn auch nur ein Held einen falschen Schritt macht... Wieder scheint es, als sei Galotta der siebten Sphäre näher, als der dritten. Wäre er noch halbwegs da, müsste er es merken. Zum jetzigen Zeitpunkt stelle ich mir den mit allen Insignien seiner Herrschaft in der fliegenden Festung thronenden Galotta als Rache-orakelnden Sendboten Tyakramans vor, der die Anwesenheit der Helden eher nebenbei bemerkt. Vielmehr widmet er sich seinen Monologen- und wenn ein paar Würmchen zuhören, warum nicht? Zertreten kann er sie immer noch. Wenn dann die erste Attacke kommt wird er sie schwupps “verzaubern” und nach der Störung fortfahren, als sei nichts passiert. Wenn er sich dann den Helden endlich zuwendet, mussten diese schon eine ganze Weile Zombie spielen. Und dann wird er irgendwie diesen Trank zu greifen bekommen. Fällt die Phiole am Gürtel eines Helden auf? Plumpst das Ding “zufällig” auf den Boden? Findet Galotta etwas in den Unschuldsminen der Helden? So ganz zufrieden bin ich mit alledem nicht: Ich denke, wir brauchen mehr Ideen oder gar ein alternatives Ende- Coppelia, übernehmen Sie... Nicole
28.10.2004, 21:22 Uhr ~ #4
Seltsamerweise fügt sich Galottas Ende kaum in den Reigen der Knalleffekte. Im Grunde ist das Gift profan (wenn auch eigens erfunden- Warum sollte man kein gewöhnliches Ein-Komponenten-Gift verwenden?) und darum seiner kaum würdig. Da ich aber als einzig denkbaren Abtritt Galottas den klassisch dramatischen Fall durch seine Hybris erachte, passt es wieder. Diesen Aspekt sollte ein Meister ganz klar rausarbeiten: Wenngleich ihm weder durch Zauberei, noch Waffengewalt beizukommen ist, so vernichtet sich Galotta selbst durch seinen Rache- und Machthunger. Wenn er tatsächlich noch einen Kreis (Aber wäre das nicht Agrimoths Domäne? Genügt die Macht des Splitters nicht?) auf sich genommen hat, um das Magnum Opus zu wirken, könnte man seine weiter gesteigerte Besessenheit herannehmen, um zu begründen, dass er nicht imstande ist, die List zu durchschauen. Eigentlich sollte er nicht auf den Trick hereinfallen. Genauso ist der Schrlachkappentrank eine wacklige Sache. Wenn auch nur ein Held einen falschen Schritt macht... Wieder scheint es, als sei Galotta der siebten Sphäre näher, als der dritten. Wäre er noch halbwegs da, müsste er es merken.
Zum jetzigen Zeitpunkt stelle ich mir den mit allen Insignien seiner Herrschaft in der fliegenden Festung thronenden Galotta als Rache-orakelnden Sendboten Tyakramans vor, der die Anwesenheit der Helden eher nebenbei bemerkt. Vielmehr widmet er sich seinen Monologen- und wenn ein paar Würmchen zuhören, warum nicht? Zertreten kann er sie immer noch. Wenn dann die erste Attacke kommt wird er sie schwupps “verzaubern” und nach der Störung fortfahren, als sei nichts passiert. Wenn er sich dann den Helden endlich zuwendet, mussten diese schon eine ganze Weile Zombie spielen. Und dann wird er irgendwie diesen Trank zu greifen bekommen. Fällt die Phiole am Gürtel eines Helden auf? Plumpst das Ding “zufällig” auf den Boden? Findet Galotta etwas in den Unschuldsminen der Helden?
So ganz zufrieden bin ich mit alledem nicht: Ich denke, wir brauchen mehr Ideen oder gar ein alternatives Ende- Coppelia, übernehmen Sie...
Katharina 28.10.2004, 21:47 Uhr ~ #5 Zitat Warum sollte man kein gewöhnliches Ein-Komponenten-Gift verwenden? Ja, Du hast recht. Der einzige Grund dafür wäre, dass man ein normales Gift als solches erkennen kann, die beiden Einzelteile des Zwei-Komponenten-Giftes aber jeweils nicht als solches erkennbar sind – und (so habe ich das jetzt verstanden) auch nicht z.B. mit Abvenenum entzaubert werden können. Inneraventurisch ist mir deshalb klar, warum Dexter darauf zurückgegriffen hat, aus der Anlage des Finales rechtfertigt sich das aber nicht. Ich kann mir eigentlich keinen Verlauf des Finales vorstellen, wo die HeldInnen Galotta das Gift andrehen, er es aber zur Sicherheit nochmal mit einem Abvenenum behandelt und dann trinkt. Ne, das passt irgendwie nicht ... Man könnte es halt bei der inneraventurischen Plausibilität belassen und einfach gucken, was die HeldInnen mit dem Trank anstellen. Bei mir wird Galotta jedenfalls nicht durch das Gift sterben, auch wenn er es trinkt. (Außer, meine Leute stellen sich arg ungeschickt an und es bleibt meine letzte Rettung für das Finale.) Entweder ist das Haltbarkeitsdatum tatsächlich schon abgelaufen oder das Gift wirkt einfach bei einem Menschen mit der Macht Galottas nicht (wie von Kathrin vorgeschlagen). Dexter hat das Zeug immerhin unter gänzlich anderen Prämissen brauen lassen. Zudem muss man bedenken (das hat auch Kathrin angemerkt), dass es nicht so recht plausibel ist, warum Dexter Nemrod für Galotta ein derart mächtiges Elixier aufwenden sollte (bedenkt, dass dieses Zeug wahnsinnig geheim und wahnsinnig schwer herzustellen sein muss), wenn er nur einen vagen Verdacht gegen ihn gehabt hat. Wäre der Verdacht stark genug gewesen, um den Einsatz solcher außergewöhnlicher Exotika zu rechtfertigen, hätte er ihn sicher schon vor der damaligen Eskalation umgebracht. Mir erschiene es deshalb plausibler, wenn das Zeug doch nicht soo mächtig – und damit eben für Galotta in seinem jetzigen Zustand auch nicht mehr gefährlich ist. Soweit erstmal dazu – Katharina
28.10.2004, 21:47 Uhr ~ #5
Zitat Warum sollte man kein gewöhnliches Ein-Komponenten-Gift verwenden?
Warum sollte man kein gewöhnliches Ein-Komponenten-Gift verwenden?
Ja, Du hast recht. Der einzige Grund dafür wäre, dass man ein normales Gift als solches erkennen kann, die beiden Einzelteile des Zwei-Komponenten-Giftes aber jeweils nicht als solches erkennbar sind – und (so habe ich das jetzt verstanden) auch nicht z.B. mit Abvenenum entzaubert werden können. Inneraventurisch ist mir deshalb klar, warum Dexter darauf zurückgegriffen hat, aus der Anlage des Finales rechtfertigt sich das aber nicht. Ich kann mir eigentlich keinen Verlauf des Finales vorstellen, wo die HeldInnen Galotta das Gift andrehen, er es aber zur Sicherheit nochmal mit einem Abvenenum behandelt und dann trinkt. Ne, das passt irgendwie nicht ...
Man könnte es halt bei der inneraventurischen Plausibilität belassen und einfach gucken, was die HeldInnen mit dem Trank anstellen. Bei mir wird Galotta jedenfalls nicht durch das Gift sterben, auch wenn er es trinkt. (Außer, meine Leute stellen sich arg ungeschickt an und es bleibt meine letzte Rettung für das Finale.) Entweder ist das Haltbarkeitsdatum tatsächlich schon abgelaufen oder das Gift wirkt einfach bei einem Menschen mit der Macht Galottas nicht (wie von Kathrin vorgeschlagen). Dexter hat das Zeug immerhin unter gänzlich anderen Prämissen brauen lassen.
Zudem muss man bedenken (das hat auch Kathrin angemerkt), dass es nicht so recht plausibel ist, warum Dexter Nemrod für Galotta ein derart mächtiges Elixier aufwenden sollte (bedenkt, dass dieses Zeug wahnsinnig geheim und wahnsinnig schwer herzustellen sein muss), wenn er nur einen vagen Verdacht gegen ihn gehabt hat. Wäre der Verdacht stark genug gewesen, um den Einsatz solcher außergewöhnlicher Exotika zu rechtfertigen, hätte er ihn sicher schon vor der damaligen Eskalation umgebracht. Mir erschiene es deshalb plausibler, wenn das Zeug doch nicht soo mächtig – und damit eben für Galotta in seinem jetzigen Zustand auch nicht mehr gefährlich ist.
Soweit erstmal dazu – Katharina
Katharina 28.10.2004, 21:48 Uhr ~ #6 PS @ Galgenkind: Bitte mach doch beim nächsten Mal deutlichere Absätze in Deine Postings, das liest sich einfach besser. Danke, Katharina
28.10.2004, 21:48 Uhr ~ #6
PS @ Galgenkind: Bitte mach doch beim nächsten Mal deutlichere Absätze in Deine Postings, das liest sich einfach besser.
Danke, Katharina
Galgenkind 28.10.2004, 22:02 Uhr ~ #7 Danke, dass du den Teil verschoben hast. Bei dir wird Galotta nicht durch das Gift sterben. Wie dann?
28.10.2004, 22:02 Uhr ~ #7
Danke, dass du den Teil verschoben hast.
Bei dir wird Galotta nicht durch das Gift sterben. Wie dann?
Kronosjian 28.10.2004, 22:04 Uhr ~ #8 Naja so schlecht finde ich die Idee mit dem Gift auch wieder nicht, als dass man sie komplett beerdigen müsste. Dramaturgisch könnte es u.U. wie das Galgenkind oben andeutete schon passen: Ich könnte mir schon eine Szene vorstellen, in der Galotta seinem Gegenspieler Dexter (oder auch den Helden) demonstrieren will, wie wenig ihm so lächerliche Dinge wie ihr Gift anhaben können. Breit grinsend, nimmt er die Phiole an sich hält sie gegen das Licht, schüttelt sie etwas und fragt die Helden was drin ist. Was auch immer die Helden sagen, ein Kopfschütteln mit einem überheblichen Grinsen ist die Antwort: “Damit könnt ihr Amateure Elephanten und Drachen umbringen aber doch nicht mich”. Sprichts lässt sich einen Kelch Wein geben schüttet den Inhalt der Phiole rein und stürzt den Becher in einem Zug hinab... Grüße Kronosjian
28.10.2004, 22:04 Uhr ~ #8
Naja so schlecht finde ich die Idee mit dem Gift auch wieder nicht, als dass man sie komplett beerdigen müsste.
Dramaturgisch könnte es u.U. wie das Galgenkind oben andeutete schon passen:
Ich könnte mir schon eine Szene vorstellen, in der Galotta seinem Gegenspieler Dexter (oder auch den Helden) demonstrieren will, wie wenig ihm so lächerliche Dinge wie ihr Gift anhaben können. Breit grinsend, nimmt er die Phiole an sich hält sie gegen das Licht, schüttelt sie etwas und fragt die Helden was drin ist. Was auch immer die Helden sagen, ein Kopfschütteln mit einem überheblichen Grinsen ist die Antwort: “Damit könnt ihr Amateure Elephanten und Drachen umbringen aber doch nicht mich”. Sprichts lässt sich einen Kelch Wein geben schüttet den Inhalt der Phiole rein und stürzt den Becher in einem Zug hinab...
Grüße
Kronosjian
Katharina 28.10.2004, 22:09 Uhr ~ #9 @Galgenkind: Man arbeitet dran ;-). “Psychologie” ist das Zauberwort ... Ich erlaube mir mal, einen Satz von Coppelia zu zitieren: “Galotta zu töten ist einfach. Schwierig wird es nur, wenn man es mit Gewalt versucht.”
28.10.2004, 22:09 Uhr ~ #9
@Galgenkind: Man arbeitet dran ;-). “Psychologie” ist das Zauberwort ...
Ich erlaube mir mal, einen Satz von Coppelia zu zitieren: “Galotta zu töten ist einfach. Schwierig wird es nur, wenn man es mit Gewalt versucht.”
Coppi 28.10.2004, 22:13 Uhr ~ #10 ... und es passiert ... nichts. So sehe ich das zumindest. Der alte Mann hat schon so lange durchgehalten, dass ihn auch Gift nicht so schnell töten kann, solange er es nicht will. Die Situation bietet sich an, um das zu präsentieren, wenn man es denn so machen will. Noch eine Frage am Rand: Wird Galotta denn jetzt als größter Lachsack Aventuriens in die Geschichte eingehen? Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass seine Laune noch einmal in den Bereich steigt, in dem ein Lachen möglich ist. Ich denke auch nicht, dass er sich über Helden amüsieren könnte oder darüber, wie gut oder wie schlecht sein Plan funktioniert. Galotta ist ohnehin fast völlig humorlos, da gefällt es mir nicht, dass er das Klischee des lachenden Bösewichts bedienen muss. Das passt meiner Meinung nach nicht zu ihm. Er mag vielleicht auch nicht unbedingt eine tragische Figur sein, auf jeden Fall halte ich ihn für einen ernsthaften, schlecht gelaunten Zeitgenossen, dem nicht nach Lachen zumute ist, egal, was passiert. LG Kathi
28.10.2004, 22:13 Uhr ~ #10
... und es passiert ... nichts.
So sehe ich das zumindest. Der alte Mann hat schon so lange durchgehalten, dass ihn auch Gift nicht so schnell töten kann, solange er es nicht will. Die Situation bietet sich an, um das zu präsentieren, wenn man es denn so machen will.
Noch eine Frage am Rand: Wird Galotta denn jetzt als größter Lachsack Aventuriens in die Geschichte eingehen? Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass seine Laune noch einmal in den Bereich steigt, in dem ein Lachen möglich ist. Ich denke auch nicht, dass er sich über Helden amüsieren könnte oder darüber, wie gut oder wie schlecht sein Plan funktioniert. Galotta ist ohnehin fast völlig humorlos, da gefällt es mir nicht, dass er das Klischee des lachenden Bösewichts bedienen muss. Das passt meiner Meinung nach nicht zu ihm.
Er mag vielleicht auch nicht unbedingt eine tragische Figur sein, auf jeden Fall halte ich ihn für einen ernsthaften, schlecht gelaunten Zeitgenossen, dem nicht nach Lachen zumute ist, egal, was passiert.
LG
Kathi
Katharina 28.10.2004, 22:42 Uhr ~ #11 Er lacht nicht vor seinem Tod, sondern als seine Seele seinen Körper schon verlassen hat und er die Festung in die Stadt des Lichts abstürzen sieht: (Dieser Text stammt aus dem Epilog.) Zitat Die Seele entstieg flüchtig leicht dem verwelkten Leib, in dem sie über einhundert Jahre lang geweilt hatte. Sie fuhr flimmernd in die Höhe durch die Massen von Stein und Stahl der Fliegenden Festung. Ungläubig starrte Galotta an sich herab. Sie hatten ihn sterben lassen, getötet, ermordet. Dies waren die Kreisläufe des Kosmos und der Weg der Rache, der seinen Anfang nimmt und sein Ende findet. Fran-Horas und Hela-Horas wollten Gareth zerstören, doch keiner war so weit gekommen wie er. Als er wieder sah, worauf die titanische Festung in ihrem Fall zusteuerte, grinste Galotta, gluckste und brüllte wie im Wahn. Er lachte und lachte und lachte. Etwas zog ihn rauschend in dunklere Mahlströme in die Höhe – so wie einst Fran und Hela. Als er sah, in welche mahlende und malmende Finsternis seine Seele schwebte, erstarb sein Lachen. Für immer.
28.10.2004, 22:42 Uhr ~ #11
Er lacht nicht vor seinem Tod, sondern als seine Seele seinen Körper schon verlassen hat und er die Festung in die Stadt des Lichts abstürzen sieht: (Dieser Text stammt aus dem Epilog.)
Zitat Die Seele entstieg flüchtig leicht dem verwelkten Leib, in dem sie über einhundert Jahre lang geweilt hatte. Sie fuhr flimmernd in die Höhe durch die Massen von Stein und Stahl der Fliegenden Festung. Ungläubig starrte Galotta an sich herab. Sie hatten ihn sterben lassen, getötet, ermordet. Dies waren die Kreisläufe des Kosmos und der Weg der Rache, der seinen Anfang nimmt und sein Ende findet. Fran-Horas und Hela-Horas wollten Gareth zerstören, doch keiner war so weit gekommen wie er. Als er wieder sah, worauf die titanische Festung in ihrem Fall zusteuerte, grinste Galotta, gluckste und brüllte wie im Wahn. Er lachte und lachte und lachte. Etwas zog ihn rauschend in dunklere Mahlströme in die Höhe – so wie einst Fran und Hela. Als er sah, in welche mahlende und malmende Finsternis seine Seele schwebte, erstarb sein Lachen. Für immer.
Die Seele entstieg flüchtig leicht dem verwelkten Leib, in dem sie über einhundert Jahre lang geweilt hatte. Sie fuhr flimmernd in die Höhe durch die Massen von Stein und Stahl der Fliegenden Festung. Ungläubig starrte Galotta an sich herab. Sie hatten ihn sterben lassen, getötet, ermordet. Dies waren die Kreisläufe des Kosmos und der Weg der Rache, der seinen Anfang nimmt und sein Ende findet. Fran-Horas und Hela-Horas wollten Gareth zerstören, doch keiner war so weit gekommen wie er. Als er wieder sah, worauf die titanische Festung in ihrem Fall zusteuerte, grinste Galotta, gluckste und brüllte wie im Wahn. Er lachte und lachte und lachte. Etwas zog ihn rauschend in dunklere Mahlströme in die Höhe – so wie einst Fran und Hela.
Als er sah, in welche mahlende und malmende Finsternis seine Seele schwebte, erstarb sein Lachen.
Für immer.
>< 29.10.2004, 07:48 Uhr ~ #12 Man möge mir verzeihen, dass ich mich schon wieder melde, bevor ich das Abenteuer in der Hand habe. ;-) Ich frage mich allerdings, was denn aventurisch so fürchterlich neu und unbekannt an der Idee eines Zwei-Komponenten-Giftes ist, dass Galotta, als jemand den ich für ziemlich paranoid und vorsichtig halte, darauf herein fallen könnte. Jedem halbwegs begabten Pflanzenkundler und jedem Giftkundigen dürfte der Merachstrauch und seine Frucht bekannt sein. Alkohol und der “süße Tod” jedes für sich relativ harmlos sind ziemlich tödlich, wenn sie zusammen oder in relativ kurzem Abstand nacheinander genommen werden. Hilft da auch kein Klarum Purum? Auch fehlt mir die Logik, warum der Klarum Purum bei einem Zweikomponentengift nicht wirken sollte. Dass ein Abvenenum auf die einzelnen Komponenten nicht wirkt ist nachvollziehbar, aber vereint hat man dann ein Gift im Körper und dagegen wirkt der Klarum Purum... ><, vielleicht heute Abend mit Abenteuer
29.10.2004, 07:48 Uhr ~ #12
Man möge mir verzeihen, dass ich mich schon wieder melde, bevor ich das Abenteuer in der Hand habe. ;-)
Ich frage mich allerdings, was denn aventurisch so fürchterlich neu und unbekannt an der Idee eines Zwei-Komponenten-Giftes ist, dass Galotta, als jemand den ich für ziemlich paranoid und vorsichtig halte, darauf herein fallen könnte.
Jedem halbwegs begabten Pflanzenkundler und jedem Giftkundigen dürfte der Merachstrauch und seine Frucht bekannt sein.
Alkohol und der “süße Tod” jedes für sich relativ harmlos sind ziemlich tödlich, wenn sie zusammen oder in relativ kurzem Abstand nacheinander genommen werden.
Hilft da auch kein Klarum Purum?
Auch fehlt mir die Logik, warum der Klarum Purum bei einem Zweikomponentengift nicht wirken sollte. Dass ein Abvenenum auf die einzelnen Komponenten nicht wirkt ist nachvollziehbar, aber vereint hat man dann ein Gift im Körper und dagegen wirkt der Klarum Purum...
><, vielleicht heute Abend mit Abenteuer
Coppi 29.10.2004, 08:39 Uhr ~ #13 Zitat Er lacht nicht vor seinem Tod, sondern als seine Seele seinen Körper schon verlassen hat Oh ja, richtig! Pisa lässt grüßen – wie war das mit dem verstehenden Lesen? Dann tröstet es mich ja ein wenig, dass außer ihm selbst kaum jemand diesen peinlichen, unangemessenen Abtritt mitbekommt ... wie lacht man eigentlich ohne Lungen? Aber ich will nicht spitzfindig sein! ;-)
29.10.2004, 08:39 Uhr ~ #13
Zitat Er lacht nicht vor seinem Tod, sondern als seine Seele seinen Körper schon verlassen hat
Er lacht nicht vor seinem Tod, sondern als seine Seele seinen Körper schon verlassen hat
Oh ja, richtig! Pisa lässt grüßen – wie war das mit dem verstehenden Lesen?
Dann tröstet es mich ja ein wenig, dass außer ihm selbst kaum jemand diesen peinlichen, unangemessenen Abtritt mitbekommt ... wie lacht man eigentlich ohne Lungen? Aber ich will nicht spitzfindig sein! ;-)
Bandit 29.10.2004, 08:42 Uhr ~ #14 Eventuell hat er ja eine Arcanovi-Klarum-Purum-Halskette, deren Edelstein kurz aufleuchtet, als er das Gift herunterschluckt und es so verpufft, um nicht einfach zu sagen ‘es wirkt nicht’ ;-) (Womit man wieder unter anderem bei George Martin klauen wuerde ,-) )
29.10.2004, 08:42 Uhr ~ #14
Eventuell hat er ja eine Arcanovi-Klarum-Purum-Halskette, deren Edelstein kurz aufleuchtet, als er das Gift herunterschluckt und es so verpufft, um nicht einfach zu sagen ‘es wirkt nicht’ ;-)
(Womit man wieder unter anderem bei George Martin klauen wuerde ,-) )
>< 01.11.2004, 11:36 Uhr ~ #15 Mittlerweile habe ich das Abnteuer und habe es auch mal kurz quer gelesen. Also Galotta ist vor Jahren vorvergiftet worden, das ist tatsächlich was neues. Das erklärt für mich aber immer noch nicht, warum ein Klarum Purum nicht funktionieren sollte und warum er das Zeug ohne nähere Analyse runterkippt. Es könnte ja alles mögliche sein und selbst wenn ich durch Zauberei vor Vergiftungen geschützt bin, trinke ich nicht gleich alles. Mal angenommen, ich wäre mir sicher, dass ich einen Supertrank vor mir habe, analysiere ich den als Magier doch, bevor ich ihn trinke. Ich denke mal, wir brauchen eine andere Methode Galotta umzunbringen. Oder? Ideen??
01.11.2004, 11:36 Uhr ~ #15
Mittlerweile habe ich das Abnteuer und habe es auch mal kurz quer gelesen.
Also Galotta ist vor Jahren vorvergiftet worden, das ist tatsächlich was neues. Das erklärt für mich aber immer noch nicht, warum ein Klarum Purum nicht funktionieren sollte und warum er das Zeug ohne nähere Analyse runterkippt.
Es könnte ja alles mögliche sein und selbst wenn ich durch Zauberei vor Vergiftungen geschützt bin, trinke ich nicht gleich alles. Mal angenommen, ich wäre mir sicher, dass ich einen Supertrank vor mir habe, analysiere ich den als Magier doch, bevor ich ihn trinke.
Ich denke mal, wir brauchen eine andere Methode Galotta umzunbringen. Oder? Ideen??
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