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Coppi 19.06.2005, 13:34 Uhr ~ #196 Kleiner off-topic-Beitrag zur Regelfuchserei: Was tut ihr denn, wenn solche Diskussionen während der Spielrunde aufkommen? Das war's dann sicher doch erstmal mit dem Rollenspiel. Bei mir agieren dramatische Effekte vor den Regeln. Wenn ich also will, dass irgend etwas Bestimmtes passiert, denke ich mir eine Erklärung aus, warum es passiert. Erklärungen sind etwas anderes als Regeln, sie benötigen keine Zahlen und Festlegungen, weil sie von sich aus logisch sind. Sie lassen sich daher auch nicht durch Regeln widerlegen. Man kann dann wohl sagen, dass ich gegen Regeln “verstoße”. Aber man sollte es meiner Meinung nach so sehen: Eine Rollenspielwelt ist anders als eine Computerwelt, sie ist lebendig und lässt sich nicht mit Nullen und Einsen berechnen. Was dort passiert, ist so individuell, dass Regeln nur eine vage Orientierung bieten können. Ich bin ja ganz froh, dass ich das Abenteuer nicht meistern muss. Aber gerade wenn es ums Finale geht, würde ich zusehen, dass ich überhaupt nicht zum Regelbuch greife, sondern mich auf dramatische Effekte allein beschränke. Da die Helden ohnehin gewinnen, könnte sich dann (außer Galotta) auch niemand beschweren, ungerecht behandelt zu werden. ;-) Das muss natürlich jeder lösen, wie er es selbst am besten findet. Letzten Endes ist es wohl auch schnurz. Aber ich hätte keine Lust, Galotta zeiterstarrt darzustellen, während ihm ein Steppke die Krone vom Kopf schlägt, nur weil die Regeln es zulassen. ;-) Wenn die aventurische Heldengruppe einen Weg sucht, Galotta zu töten, dann sollten sie meiner Meinung nach weniger fragen “Was sagen die Regeln”, sondern “Was sagt die Logik und die Dramatik?” LG off-topic-coppi
19.06.2005, 13:34 Uhr ~ #196
Kleiner off-topic-Beitrag zur Regelfuchserei:
Was tut ihr denn, wenn solche Diskussionen während der Spielrunde aufkommen? Das war's dann sicher doch erstmal mit dem Rollenspiel.
Bei mir agieren dramatische Effekte vor den Regeln. Wenn ich also will, dass irgend etwas Bestimmtes passiert, denke ich mir eine Erklärung aus, warum es passiert. Erklärungen sind etwas anderes als Regeln, sie benötigen keine Zahlen und Festlegungen, weil sie von sich aus logisch sind. Sie lassen sich daher auch nicht durch Regeln widerlegen. Man kann dann wohl sagen, dass ich gegen Regeln “verstoße”.
Aber man sollte es meiner Meinung nach so sehen: Eine Rollenspielwelt ist anders als eine Computerwelt, sie ist lebendig und lässt sich nicht mit Nullen und Einsen berechnen. Was dort passiert, ist so individuell, dass Regeln nur eine vage Orientierung bieten können.
Ich bin ja ganz froh, dass ich das Abenteuer nicht meistern muss. Aber gerade wenn es ums Finale geht, würde ich zusehen, dass ich überhaupt nicht zum Regelbuch greife, sondern mich auf dramatische Effekte allein beschränke. Da die Helden ohnehin gewinnen, könnte sich dann (außer Galotta) auch niemand beschweren, ungerecht behandelt zu werden. ;-)
Das muss natürlich jeder lösen, wie er es selbst am besten findet. Letzten Endes ist es wohl auch schnurz. Aber ich hätte keine Lust, Galotta zeiterstarrt darzustellen, während ihm ein Steppke die Krone vom Kopf schlägt, nur weil die Regeln es zulassen. ;-) Wenn die aventurische Heldengruppe einen Weg sucht, Galotta zu töten, dann sollten sie meiner Meinung nach weniger fragen “Was sagen die Regeln”, sondern “Was sagt die Logik und die Dramatik?”
LG
off-topic-coppi
Ludovigo 19.06.2005, 14:08 Uhr ~ #197 @Katharina: Thread vielleicht in “Maßnahmen gegen Galotta” umbenennen oder zum Finale-Thread hinzufügen? @Coppi: ich weiss ja ,dass du den ollen Gaius als DEINEN Charakterliebling ansiehst, aber dennoch muss auch er sich an gewisse Dinge halten. Das dass jetzt zufällig auf DSA-Regelmechanismen hinausläuft, ist nun ja: Zufall. Aber du musst auch eines bedenken: “Steppke” ist keiner, der es schafft in den “Raum der Rache” vorzudringen. Spieltechnisch sind es Charaktere, die über ein Höchstmaß an Erfahrung verfügen, Speerspitzen des mittelreichischen Heldenwesens, große Heroen und beinahe Legenden. Diese treffen in einem karmatischen Kausalknoten auf die Nemesis des Neuen Reiches- dramaturgisch gesehen in DEM Showdown der Kampagne. Galotta ist Entwickler gildenmagischer Formeln, vollendeter Beherrscher und Beschwörer, Heptarch und Erschaffer einer ganzen Metropole- aber er ist eben ein Erzschurke- ein “Böser” wenn ich es mal so simpel ausdrücken darf. Und man kennt die Regeln und Gesetze der Dramaturgie bei DSA- in Fantasy Rollenrollenspielen schlechthin- am Ende schaffen es die “Guten” doch irgendwie (deshalb spielen/diskutieren wir ja über DSA und nicht über Vampire!). Selbstverständlich wird man als Spielleiter sich hüten derartige Diskussionen am Spieltisch auszutragen, aber wir diskutieren doch hier im Forum. Und wie aus meinem Post (Beitrag Nummer 3) ersichtlich ist, ist Galotta eben nur bewegungslos und nicht gedemütigt(wie ich es aus deinen Sätzen auffasse). Er kann immer noch agieren, bzw. seine Abwehrmechanismen/Artefakte/der Splitter funktionieren weiterhin. Es geht doch hier nur um die Darstellung des Ganzen im spieltechnischen Sinne- in unserer Runde hat niemand Galotta beiläufig bedacht, alle zogen an einem Strang gegen den Heptarchen. Ich finde dass ist die Kernessenz dieses Finales- alle Kräfte zu bündeln, allen Spielergehirnschmalz zusammenzuschmeissen- um gegen Gaius Cordovan Eslam Galotta überhaupt bestehen zu können. Auch wenn man der große Galotta ist, man hat sich dennoch an magische “Gesetze” zu halten- sonst wirkt es auf die Spieler besonders in diesem Falle (Tempus Stasis) sehr frustrierend. Denn wer soll nachher gutgelaunt und unterhalten sein? Die Mitspieler der Runde oder Galotta? Ludo...vigo
19.06.2005, 14:08 Uhr ~ #197
@Katharina:
Thread vielleicht in “Maßnahmen gegen Galotta” umbenennen oder zum Finale-Thread hinzufügen?
@Coppi:
ich weiss ja ,dass du den ollen Gaius als DEINEN Charakterliebling ansiehst, aber dennoch muss auch er sich an gewisse Dinge halten.
Das dass jetzt zufällig auf DSA-Regelmechanismen hinausläuft, ist nun ja: Zufall.
Aber du musst auch eines bedenken:
“Steppke” ist keiner, der es schafft in den “Raum der Rache” vorzudringen.
Spieltechnisch sind es Charaktere, die über ein Höchstmaß an Erfahrung verfügen, Speerspitzen des mittelreichischen Heldenwesens, große Heroen und beinahe Legenden. Diese treffen in einem karmatischen Kausalknoten auf die Nemesis des Neuen Reiches- dramaturgisch gesehen in DEM Showdown der Kampagne.
Galotta ist Entwickler gildenmagischer Formeln, vollendeter Beherrscher und Beschwörer, Heptarch und Erschaffer einer ganzen Metropole- aber er ist eben ein Erzschurke- ein “Böser” wenn ich es mal so simpel ausdrücken darf.
Und man kennt die Regeln und Gesetze der Dramaturgie bei DSA- in Fantasy Rollenrollenspielen schlechthin- am Ende schaffen es die “Guten” doch irgendwie (deshalb spielen/diskutieren wir ja über DSA und nicht über Vampire!).
Selbstverständlich wird man als Spielleiter sich hüten derartige Diskussionen am Spieltisch auszutragen, aber wir diskutieren doch hier im Forum.
Und wie aus meinem Post (Beitrag Nummer 3) ersichtlich ist, ist Galotta eben nur bewegungslos und nicht gedemütigt(wie ich es aus deinen Sätzen auffasse). Er kann immer noch agieren, bzw. seine Abwehrmechanismen/Artefakte/der Splitter funktionieren weiterhin.
Es geht doch hier nur um die Darstellung des Ganzen im spieltechnischen Sinne- in unserer Runde hat niemand Galotta beiläufig bedacht, alle zogen an einem Strang gegen den Heptarchen. Ich finde dass ist die Kernessenz dieses Finales- alle Kräfte zu bündeln, allen Spielergehirnschmalz zusammenzuschmeissen- um gegen Gaius Cordovan Eslam Galotta überhaupt bestehen zu können.
Auch wenn man der große Galotta ist, man hat sich dennoch an magische “Gesetze” zu halten- sonst wirkt es auf die Spieler besonders in diesem Falle (Tempus Stasis) sehr frustrierend. Denn wer soll nachher gutgelaunt und unterhalten sein?
Die Mitspieler der Runde oder Galotta?
Ludo...vigo
Xandros 19.06.2005, 14:20 Uhr ~ #198 @ Coppi: Gut gesprochen/geschrieben ;) Bei mir in der Gruppe beherrscht übrigens keiner der Helden den Tempus Stasis. Einer meiner eigenen Charakter beherrscht ihn jedoch, und da habe ich mich gefragt, was wäre wenn... Irgendwie hab ich ja bei meinem eigenen Charakter auch schon ein schlechtes Gewissen, da der Zauber so megastark ist, aber die Verlockung war zu groß :). Wenn also ein Held den Tempus Stasis gegen Galotta anwenden würde, würde ich zunächst einmal versuchen, ihn zu unterbrechen. Ansonsten wäre da ja noch die Heshtot Garde, dei mMn tatsächlich nicht an die Zeit gebunden ist und sich immer noch frei bewegen kann (oder übersehe ich da eine kleine Regelbarriere?). Den Erfolg, dass einer der Helden damit Galotta die Krone vom Haupt zieht würde ich ihm gönnen, da die Idee eigentlich ja gar nicht so schlecht wäre. Nun noch eine Frage zum Tempus Stasis: Man kann ja während des Zeitstopps Gegenstände mittels Motoricus bewegen. Angenommen wir nehmen mal die Stelle mit dem Zeitstopp aus dem Film “Tomb Raider”. Wer den Film nicht gesehen hat: Ein Dolch wird auf eine Person geworfen, im Flug aber stoppt die Zeit. Könnte man mittels Motoricus und Dolch eine Person verletzen, oder gildet die “unbewegliche Haut” ebenfalls als eine Art von Paralyis? Ich hoffe mal, dass hat jeder verstanden^^.
19.06.2005, 14:20 Uhr ~ #198
@ Coppi:
Gut gesprochen/geschrieben ;)
Bei mir in der Gruppe beherrscht übrigens keiner der Helden den Tempus Stasis.
Einer meiner eigenen Charakter beherrscht ihn jedoch, und da habe ich mich gefragt, was wäre wenn...
Irgendwie hab ich ja bei meinem eigenen Charakter auch schon ein schlechtes Gewissen, da der Zauber so megastark ist, aber die Verlockung war zu groß :).
Wenn also ein Held den Tempus Stasis gegen Galotta anwenden würde, würde ich zunächst einmal versuchen, ihn zu unterbrechen. Ansonsten wäre da ja noch die Heshtot Garde, dei mMn tatsächlich nicht an die Zeit gebunden ist und sich immer noch frei bewegen kann (oder übersehe ich da eine kleine Regelbarriere?). Den Erfolg, dass einer der Helden damit Galotta die Krone vom Haupt zieht würde ich ihm gönnen, da die Idee eigentlich ja gar nicht so schlecht wäre.
Nun noch eine Frage zum Tempus Stasis:
Man kann ja während des Zeitstopps Gegenstände mittels Motoricus bewegen. Angenommen wir nehmen mal die Stelle mit dem Zeitstopp aus dem Film “Tomb Raider”. Wer den Film nicht gesehen hat: Ein Dolch wird auf eine Person geworfen, im Flug aber stoppt die Zeit.
Könnte man mittels Motoricus und Dolch eine Person verletzen, oder gildet die “unbewegliche Haut” ebenfalls als eine Art von Paralyis?
Ich hoffe mal, dass hat jeder verstanden^^.
Coppi 19.06.2005, 14:25 Uhr ~ #199 Ich glaube, du bist an sich gar nicht anderer Meinung als ich. Mir geht es nur darum, sich Möglichkeiten von Dramatik nicht durch zu viele Regeln zu verbauen. Das hat nicht nur mit Galotta zu tun; ist einfach nur Pech, dass es sich gerade darauf bezieht. Dass ich ihn natürlich gerettet hätte, wenn ich gekonnt hätte, und zugegebenermaßen seinen Besiegern negativ gegenüber stehe, steht damit nicht in Verbindung. ;) Ja, es stimmt natürlich, dass die Helden sich “toll” fühlen sollen, aber wenn sie sich ausschließlich “toll” fühlen, kommt auch keine rechte Dramatik auf. Wenn ein Gruppenmagier so mächtig ist, dass er Galotta in der Zeit einfrieren kann, ist dann das Abenteuer nicht eine gewisse Unterforderung für die Gruppe? Daher bin ich für weniger Regeln und mehr freie Dramatik (die wiederum etwas anderes ist als die “dramatischen Regeln”, dass z. B. *gähn* das “Gute” (was auch immer das sein soll) grundsätzlich gewinnt). LG Coppi
19.06.2005, 14:25 Uhr ~ #199
Ich glaube, du bist an sich gar nicht anderer Meinung als ich.
Mir geht es nur darum, sich Möglichkeiten von Dramatik nicht durch zu viele Regeln zu verbauen. Das hat nicht nur mit Galotta zu tun; ist einfach nur Pech, dass es sich gerade darauf bezieht. Dass ich ihn natürlich gerettet hätte, wenn ich gekonnt hätte, und zugegebenermaßen seinen Besiegern negativ gegenüber stehe, steht damit nicht in Verbindung. ;)
Ja, es stimmt natürlich, dass die Helden sich “toll” fühlen sollen, aber wenn sie sich ausschließlich “toll” fühlen, kommt auch keine rechte Dramatik auf. Wenn ein Gruppenmagier so mächtig ist, dass er Galotta in der Zeit einfrieren kann, ist dann das Abenteuer nicht eine gewisse Unterforderung für die Gruppe?
Daher bin ich für weniger Regeln und mehr freie Dramatik (die wiederum etwas anderes ist als die “dramatischen Regeln”, dass z. B. *gähn* das “Gute” (was auch immer das sein soll) grundsätzlich gewinnt).
Coppi
Elwin 19.06.2005, 15:18 Uhr ~ #200 ich glaube, wenn einer der Helden aus meiner Gruppe den Tempus Stasis beherrschen würde, dann würde ich das Finale so zulassen, wie es nun mal läuft. Wer diesen Zauber beherrscht, der hat auch das Anrecht darauf, ihn in so einer Situation anzuwenden. Keine Ausflüchte, dann kann Galotta eben nichts dagegen tun. Diese Waffe ist halt zu mächtig, selbst für Galotta... Die Chance allerdings, dass jemand bei mir als Meister den Zauber überhaupt bekommt und entwickelt, ist denkbar gering. Chris
19.06.2005, 15:18 Uhr ~ #200
ich glaube, wenn einer der Helden aus meiner Gruppe den Tempus Stasis beherrschen würde, dann würde ich das Finale so zulassen, wie es nun mal läuft. Wer diesen Zauber beherrscht, der hat auch das Anrecht darauf, ihn in so einer Situation anzuwenden. Keine Ausflüchte, dann kann Galotta eben nichts dagegen tun. Diese Waffe ist halt zu mächtig, selbst für Galotta...
Die Chance allerdings, dass jemand bei mir als Meister den Zauber überhaupt bekommt und entwickelt, ist denkbar gering.
Chris
Tien Long 19.06.2005, 19:15 Uhr ~ #201 Tja nur leider kann man ihn am Kusliker Institut erlernen...
19.06.2005, 19:15 Uhr ~ #201
Tja nur leider kann man ihn am Kusliker Institut erlernen...
Asusael 19.06.2005, 19:24 Uhr ~ #202 Falls jemand anstatt Regelrealismus lieber Dramatik haben möchte, ist mir diese Idee gekommen: Held zaubert Temus Statis und alles außer Held und Galotta friert ein. Nette Gelegenheit für einen kurzen Dialog. G: Wollt ihr mich jetzt angreifen, oder wollen wir lieber warten, bis eure Gefährten euch wieder beschützen können? Erklären könnte man es so: Entgegen anders lautenden Gerüchten hat Galotta (am besten via Pakt) das Geheimnis des ewigen Lebens entschlüsslt. Es äußert sich bei ihm durch eine gewisse Imunität gegen Zeit.
19.06.2005, 19:24 Uhr ~ #202
Falls jemand anstatt Regelrealismus lieber Dramatik haben möchte, ist mir diese Idee gekommen:
Held zaubert Temus Statis und alles außer Held und Galotta friert ein. Nette Gelegenheit für einen kurzen Dialog. G: Wollt ihr mich jetzt angreifen, oder wollen wir lieber warten, bis eure Gefährten euch wieder beschützen können?
Erklären könnte man es so: Entgegen anders lautenden Gerüchten hat Galotta (am besten via Pakt) das Geheimnis des ewigen Lebens entschlüsslt. Es äußert sich bei ihm durch eine gewisse Imunität gegen Zeit.
Xandros 19.06.2005, 19:49 Uhr ~ #203 @ Asusael: Das würde auf jeden Fall darstellen, wie mächtig Galotta mittlerweile geworden ist. Es könnte/müsste ja auch so sein, dass der Agrimoth Splitter ihn sogar während des Zeitstillstands schützt. Es könnte ja auch sein, dass der Raum der Rache vor solcherlei Magie geschützt ist. Teleportations- und Temporalmagie meine ich, schließlich will Galotta keinen seiner Gesprächspartner entwischen lassen. Und selbst wenn der Zeitstopp funktioniert (ich wurde mittlerweile soweit überzeugt, dass dies eher unwahrscheinlich ist :)), währe da doch immer noch die Heshtotim Garde
19.06.2005, 19:49 Uhr ~ #203
@ Asusael:
Das würde auf jeden Fall darstellen, wie mächtig Galotta mittlerweile geworden ist.
Es könnte/müsste ja auch so sein, dass der Agrimoth Splitter ihn sogar während des Zeitstillstands schützt. Es könnte ja auch sein, dass der Raum der Rache vor solcherlei Magie geschützt ist. Teleportations- und Temporalmagie meine ich, schließlich will Galotta keinen seiner Gesprächspartner entwischen lassen.
Und selbst wenn der Zeitstopp funktioniert (ich wurde mittlerweile soweit überzeugt, dass dies eher unwahrscheinlich ist :)), währe da doch immer noch die Heshtotim Garde
Coppi 19.06.2005, 23:53 Uhr ~ #204 Die Idee von Asusael finde ich gut. :)
19.06.2005, 23:53 Uhr ~ #204
Die Idee von Asusael finde ich gut. :)
Ritter Rowin von Schwertbergen 20.06.2005, 08:12 Uhr ~ #205 Hallo Leute! Ohne meinem geschätzten Spielleiter Ludovigo zusehr in den Rücken fallen zu wollen finde ich die Idee von Asusael auch gut! Das hätte mir als Spieler sehr zugesagt. Es wäre quasi eine Art “Respektbekundung” von Seiten Galottas für den zaubernden Held. Einen kleinen Disput unter “Kollegen”, die Wirkungsdauer wäre ja sowieso durch den zurückgelegten Weg durch Kholak-Kai und den damit einhergehenden Asp-Einsatz sehr stark begrenzt. Die Idee, den ganzen Raum der Rache vor solcher Magie zu schützen halte ich wiederum nicht für gut, verbaut man so doch eigentlich nur dem Antagonisten G.C.E Galotta selbst einige Möglichkeiten... Ritter Rowin, der mit Araschar den Finalen Stoß ins Herz des Antagonisten setzte bzw. Magus ext. Assan Taldorin, der mit “Brenne toter Stoff” für die nötige Ablenkung sorgte und auch eine der ehemaligen “Formeln der Zeit” beherrscht, sie allerdings niemals gegen Galotta eingesetzt hätte...
20.06.2005, 08:12 Uhr ~ #205
Hallo Leute!
Ohne meinem geschätzten Spielleiter Ludovigo zusehr in den Rücken fallen zu wollen finde ich die Idee von Asusael auch gut! Das hätte mir als Spieler sehr zugesagt. Es wäre quasi eine Art “Respektbekundung” von Seiten Galottas für den zaubernden Held. Einen kleinen Disput unter “Kollegen”, die Wirkungsdauer wäre ja sowieso durch den zurückgelegten Weg durch Kholak-Kai und den damit einhergehenden Asp-Einsatz sehr stark begrenzt. Die Idee, den ganzen Raum der Rache vor solcher Magie zu schützen halte ich wiederum nicht für gut, verbaut man so doch eigentlich nur dem Antagonisten G.C.E Galotta selbst einige Möglichkeiten...
Ritter Rowin, der mit Araschar den Finalen Stoß ins Herz des Antagonisten setzte bzw. Magus ext. Assan Taldorin, der mit “Brenne toter Stoff” für die nötige Ablenkung sorgte und auch eine der ehemaligen “Formeln der Zeit” beherrscht, sie allerdings niemals gegen Galotta eingesetzt hätte...
Tien Long 21.06.2005, 00:11 Uhr ~ #206 G. würde aber die Möglichkeit offen sein den ganzenRaum gegen alle Magie zu schützen, mit dem Protektionis in der Flächen Variante!!
21.06.2005, 00:11 Uhr ~ #206
G. würde aber die Möglichkeit offen sein den ganzenRaum gegen alle Magie zu schützen, mit dem Protektionis in der Flächen Variante!!
Ludovigo 21.06.2005, 11:03 Uhr ~ #207 @Tien Long+Coppi: Wie viel AsP hat in eurem DSA-Universum Galotta eigentlich zur Verfügung? So über 250 AsP? Gut, da halte ich es doch “etwas anders”. Genügt es den nicht schon, daß er hunderte von Golems, Gargylen und einige Dämonenhorden “astral bezahlen” muss? Und eine ganze fliegende Stadt für ca. 50.000 Menschen am fliegen hält? Ist er denn nicht schon ausreichend gegen Zauberei geschützt? (Invercano-Schutzbrosche, Armatrutz, Aurapanzer etc...) Ist es da noch notwendig, ihn derart abzusichern, dass er egal was die Heldengruppe tut, immer nur süffisant lächelnd drüber hinwegsehen kann? Ich sehe es eben anders! Ich sehe Galotta eben als mächtigsten Gildenmagier, Forscher, exquisiten Magietheoretiker mit gewaltigen Möglichkeiten aber EBEN als Erben Borbarads, nicht als gleichwertigen Ersatz. Und auch solche Genies sollten in Aventurien nicht auf alles vorbereitet sein, so dass es hier überhaupt noch zu einer spannenden Auseinandersetzung kommen kann. Galotta ist kein Halbgott, zumindest mMn. @Tien Long: Die “Protectionis” -Zone (LC. Seite 213) würde aber auch ihn selbst etwas am Zaubern hindern....... Bei mir trug Galotta einen Ring mit “Protectionis” der jeden seiner Zauber (Matrixgeberartefakt) mit dem “Protectionis” kombinierte und so magische Schutzschilde durchschlugen liess. @Rowin: Der “Last des Alters” ist keine Formel der Zeit und war es auch nach DSA3 nie! (Youngster ;-) ) Ludo...vigo
21.06.2005, 11:03 Uhr ~ #207
@Tien Long+Coppi:
Wie viel AsP hat in eurem DSA-Universum Galotta eigentlich zur Verfügung? So über 250 AsP? Gut, da halte ich es doch “etwas anders”. Genügt es den nicht schon, daß er hunderte von Golems, Gargylen und einige Dämonenhorden “astral bezahlen” muss? Und eine ganze fliegende Stadt für ca. 50.000 Menschen am fliegen hält?
Ist er denn nicht schon ausreichend gegen Zauberei geschützt? (Invercano-Schutzbrosche, Armatrutz, Aurapanzer etc...) Ist es da noch notwendig, ihn derart abzusichern, dass er egal was die Heldengruppe tut, immer nur süffisant lächelnd drüber hinwegsehen kann?
Ich sehe es eben anders! Ich sehe Galotta eben als mächtigsten Gildenmagier, Forscher, exquisiten Magietheoretiker mit gewaltigen Möglichkeiten aber EBEN als Erben Borbarads, nicht als gleichwertigen Ersatz.
Und auch solche Genies sollten in Aventurien nicht auf alles vorbereitet sein, so dass es hier überhaupt noch zu einer spannenden Auseinandersetzung kommen kann.
Galotta ist kein Halbgott, zumindest mMn.
@Tien Long:
Die “Protectionis” -Zone (LC. Seite 213) würde aber auch ihn selbst etwas am Zaubern hindern.......
Bei mir trug Galotta einen Ring mit “Protectionis” der jeden seiner Zauber (Matrixgeberartefakt) mit dem “Protectionis” kombinierte und so magische Schutzschilde durchschlugen liess.
@Rowin:
Der “Last des Alters” ist keine Formel der Zeit und war es auch nach DSA3 nie! (Youngster ;-) )
Coppi 21.06.2005, 13:10 Uhr ~ #208 @ Ludovigo Ich habe weiterhin nicht von Regeln gesprochen, sondern von Erzähldramatik. Daher sind die Versuche, meine Aussagen auf Regeln “festzunageln”, zwecklos und treffen nicht den Punkt dessen, was ich eigentlich sagen wollte. Und dass gerade ich Galotta nicht als Halbgott sehe, sondern sehr viel differenzierter und menschlicher, als er womöglich auch nur geplant war, müsste eigentlich irgendwann einmal deutlich geworden sein, immerhin ist das nicht der erste Beitrag, den ich über ihn verfasse. Ich bin sogar eine Verfechterin der “Nicht-Übermensch-Theorie”. Im Übrigen sind mir seine spieltechnischen Werte gut bekannt. Ich habe mehrfach betont, dass ich Galotta in mehreren Hinsichten für sehr schwach halte, was auch in dem Dokument, das Katharina und ich zusammen gestellt haben, ausführlich erwähnt ist. Wer übermächtig ist, ist sicherlich nicht Galotta. Es muss dann wohl so sein, dass er dann noch möglichst unwürdig stirbt und dabei auch noch möglichst unterlegen erscheint, damit die Helden dabei umso strahlender wegkommen. Ich muss ja sagen, einerseits kann ich dieses Vorgehen sogar verstehen. Diesde fantastische Welt muss wohl offenbar so funktionieren, dass die “Guten” auch immer die “Tollen” sind und die “Bösen” auch immer die “Dummen”. Mich würde das nicht zufrieden machen, aber wenn es andere zufrieden macht, warum nicht. Ich hoffe, dieser Post hat niemanden gekränkt. Ich bin ein wenig frustriert, weil ich gehofft hatte, dass man mich versteht und feststelle, dass das offenbar doch nicht der Fall ist. ;) LG Coppi
21.06.2005, 13:10 Uhr ~ #208
@ Ludovigo
Ich habe weiterhin nicht von Regeln gesprochen, sondern von Erzähldramatik. Daher sind die Versuche, meine Aussagen auf Regeln “festzunageln”, zwecklos und treffen nicht den Punkt dessen, was ich eigentlich sagen wollte.
Und dass gerade ich Galotta nicht als Halbgott sehe, sondern sehr viel differenzierter und menschlicher, als er womöglich auch nur geplant war, müsste eigentlich irgendwann einmal deutlich geworden sein, immerhin ist das nicht der erste Beitrag, den ich über ihn verfasse. Ich bin sogar eine Verfechterin der “Nicht-Übermensch-Theorie”.
Im Übrigen sind mir seine spieltechnischen Werte gut bekannt.
Ich habe mehrfach betont, dass ich Galotta in mehreren Hinsichten für sehr schwach halte, was auch in dem Dokument, das Katharina und ich zusammen gestellt haben, ausführlich erwähnt ist. Wer übermächtig ist, ist sicherlich nicht Galotta.
Es muss dann wohl so sein, dass er dann noch möglichst unwürdig stirbt und dabei auch noch möglichst unterlegen erscheint, damit die Helden dabei umso strahlender wegkommen.
Ich muss ja sagen, einerseits kann ich dieses Vorgehen sogar verstehen.
Diesde fantastische Welt muss wohl offenbar so funktionieren, dass die “Guten” auch immer die “Tollen” sind und die “Bösen” auch immer die “Dummen”. Mich würde das nicht zufrieden machen, aber wenn es andere zufrieden macht, warum nicht.
Ich hoffe, dieser Post hat niemanden gekränkt. Ich bin ein wenig frustriert, weil ich gehofft hatte, dass man mich versteht und feststelle, dass das offenbar doch nicht der Fall ist. ;)
Ritter Rowin von Schwertbergen 21.06.2005, 13:43 Uhr ~ #209 Zitat: “Es gibt keine Edit-Funktion”... Habs auch gemerkt, allerdings zu spät... grummelgrummelausserdemhaterjetztdasmerkmaltemporalgrummelgrummel...
21.06.2005, 13:43 Uhr ~ #209
Zitat: “Es gibt keine Edit-Funktion”... Habs auch gemerkt, allerdings zu spät... grummelgrummelausserdemhaterjetztdasmerkmaltemporalgrummelgrummel...
Ludovigo 21.06.2005, 13:56 Uhr ~ #210 @Coppi: Ich kenne deine Texte, deine Auffasungen zu Galotta. Ich weiss wie du ihn in deinen (literarischen) Werken und Geschichten darstellst- und vor allem wie beeindruckend und virtuos du schreibst. Allerdings darfst du dabei auch nicht die Spielwelt und vor allem die Spieler vergessen. Niemand kann am Spieltisch den werten Gaius so darstellen, wie du es möchtest ,Coppelia. Und ich spreche auch nicht von Erzähldramaturgik deiner sicherlich “galottagefärbten” Welt (was keinesfalls negativ gemeint ist!). Sondern ich spreche vom Spielen der “Schlacht in den Wolken”-ihrer Umsetzung am Spieltisch. Du hast selbst gesagt, daß du dieses Abenteuer niemals leiten würdest, ich habe es dagegen getan. Auch dieses ist nicht als Negation, gar Geringschätzung deiner Fähigkeiten gemeint Galotta einzubringen- nur es ist und bleibt eben ein Unterschied es in einer “Art Romanform” oder im gegenseitigen Zusammenspiel in der DSA-Runde zu tun. Galotta unwürdig sterben? Das habe ich meiner Runde nicht erlebt- oder hast du davon bisher etwas gehört? Galotta interagierte mit den Helden, sprach Überraschendes (dert oft angeprangerte Nahema-Komplex!), war aber ein “Bösewicht”. Man verzeihe mir diesen simplen und abgekauten Ausdruck, aber er ist doch die Quintessenz seiner Handlungen. Ich habe in meiner Runde Mitspieler, die Galotta seit dem Abenteuer “Mehr als 1000 Oger” (so um 1989 gespielt) kennen, sich schon mit unterschiedlichen Helden während ihrer DSA-Karriere mit IHM unterhalten haben. Es kam keinem Spieler, aber so vor, dass er irgendwie “unwürdig” gestorben wäre. Und Coppi: Warum sollten sich meine Spieler toll fühlen? Weil Gareth in Trümmern liegt, die Stadt des Lichts zerstört ist, das “Licht” verschwunden ist, ihre langjährigen Gefährten (Charaktere unserer Runde, die teilweise von 2000-2005 bespielt wurden) gefallen sind??? Nein, die haben am Ende von SidW andächtig und ruhig dagesessen und staunend das abstürzende Kholak-Kai vor ihren inneren Augen gesehen (untermalt von Eric Fishs Gesang im Hintergrund-“Otherside”). Niemand hat die Arme in die Höhe gerissen und gejubelt oder geschrien: “Toll, Galotta, die Rostbirne ist tot!”. Rowin, der junge Rittersmann, zögerte momentelang sogar Galotta den Todesstoss zu versetzen....bis er murmelte “er ist zu gefährlich um ihn am Leben zu lassen...” und ihm mit blutverkrusteten Händen Araschar ins Herz stiess. Das nenne ich kein unwürdiges Ende für einen Heptarchen. (Gut, über das Star Wars III Zitat sah ich hinweg, aber es passte ja auch) Und so regelversessen bin ich erst recht nicht, Coppi, glaub es mir! ;-) Ach ja: Kränken will ich dich keinesfalls und zwischen anderer Meinung sein und den anderen nicht zu verstehen gibt es für mich einen grossen Unterschied. Ludo...vigo
21.06.2005, 13:56 Uhr ~ #210
Ich kenne deine Texte, deine Auffasungen zu Galotta. Ich weiss wie du ihn in deinen (literarischen) Werken und Geschichten darstellst- und vor allem wie beeindruckend und virtuos du schreibst.
Allerdings darfst du dabei auch nicht die Spielwelt und vor allem die Spieler vergessen.
Niemand kann am Spieltisch den werten Gaius so darstellen, wie du es möchtest ,Coppelia. Und ich spreche auch nicht von Erzähldramaturgik deiner sicherlich “galottagefärbten” Welt (was keinesfalls negativ gemeint ist!).
Sondern ich spreche vom Spielen der “Schlacht in den Wolken”-ihrer Umsetzung am Spieltisch.
Du hast selbst gesagt, daß du dieses Abenteuer niemals leiten würdest, ich habe es dagegen getan.
Auch dieses ist nicht als Negation, gar Geringschätzung deiner Fähigkeiten gemeint Galotta einzubringen- nur es ist und bleibt eben ein Unterschied es in einer “Art Romanform” oder im gegenseitigen Zusammenspiel in der DSA-Runde zu tun.
Galotta unwürdig sterben?
Das habe ich meiner Runde nicht erlebt- oder hast du davon bisher etwas gehört? Galotta interagierte mit den Helden, sprach Überraschendes (dert oft angeprangerte Nahema-Komplex!), war aber ein “Bösewicht”.
Man verzeihe mir diesen simplen und abgekauten Ausdruck, aber er ist doch die Quintessenz seiner Handlungen.
Ich habe in meiner Runde Mitspieler, die Galotta seit dem Abenteuer “Mehr als 1000 Oger” (so um 1989 gespielt) kennen, sich schon mit unterschiedlichen Helden während ihrer DSA-Karriere mit IHM unterhalten haben. Es kam keinem Spieler, aber so vor, dass er irgendwie “unwürdig” gestorben wäre.
Und Coppi:
Warum sollten sich meine Spieler toll fühlen? Weil Gareth in Trümmern liegt, die Stadt des Lichts zerstört ist, das “Licht” verschwunden ist, ihre langjährigen Gefährten (Charaktere unserer Runde, die teilweise von 2000-2005 bespielt wurden) gefallen sind??? Nein, die haben am Ende von SidW andächtig und ruhig dagesessen und staunend das abstürzende Kholak-Kai vor ihren inneren Augen gesehen (untermalt von Eric Fishs Gesang im Hintergrund-“Otherside”).
Niemand hat die Arme in die Höhe gerissen und gejubelt oder geschrien: “Toll, Galotta, die Rostbirne ist tot!”.
Rowin, der junge Rittersmann, zögerte momentelang sogar Galotta den Todesstoss zu versetzen....bis er murmelte “er ist zu gefährlich um ihn am Leben zu lassen...” und ihm mit blutverkrusteten Händen Araschar ins Herz stiess.
Das nenne ich kein unwürdiges Ende für einen Heptarchen.
(Gut, über das Star Wars III Zitat sah ich hinweg, aber es passte ja auch)
Und so regelversessen bin ich erst recht nicht, Coppi, glaub es mir! ;-)
Ach ja:
Kränken will ich dich keinesfalls und zwischen anderer Meinung sein und den anderen nicht zu verstehen gibt es für mich einen grossen Unterschied.
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