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Gwenselah 08.05.2006, 16:19 Uhr ~ #241 @Robak: In so einer Szene sind Regeln sogut wie egal. Und so selten unsere Helden an solch imposanten geschichtlichen Kausalknoten teilnehmen, umso heftiger ist der Gegner. So wie Galotta beschrieben wird, ist er nahezu ein Freizauberer, also warum nicht eine Kombo aus Motoricus und Destructibo zaubern um den Stab zu zerbrechen. Es sieht halt nur so aus als würde er das Ding über seinem Knie zerbrechen. @Ludo: YEAH! Sehr gut, nun läuft der Film im Kopf wieder. Dein Offensiver Ansatz gefällt mir sehr gut und ich bin geneigt den herzunehmen. :) Der defensive ist mir irgendwie nicht ganz geheuer, einen Spieler zu empowern damit ein Finale siegreich zu Ende gehen kann finde ich nicht sehr gut und ich glaube das sehen die Spieler ähnlich. Aber ich kam dadurch auf eine andere Idee: Könnten die Seelen Galottas und Linnerts (so heißt der Magier) nicht ähnlich wie in AdA Meisterinformationen zu AdA (anzeigen) kurzfristig ins Nirgendmeer entrückt werden? Dort könnte der Magier versuchen Galotta am zurückreisen in seinen Körper zu hindern. Der Rest der Gruppe könnte sich an den Heshtotim zu schaffen machen oder Bekanntschaft mit den magischen Artefakten Galottas machen, die er bei sich trägt. Auf jeden Fall ist Galotta solange abgelenkt wie ihn Linnert am zurückreisen hindern kann. Knifflig, stell ich mir aber auch ganz reizvoll vor. Zitat von Ludo...vigo (soll der Zaubererer deiner Runde überleben?dein momentaner Stand?) Hmm, jain. :) Ich habe das Gefühl, dass der Spieler sich satt gespielt hat an Linnert. Einen würdigen Abgang möchte ich ihm gönnen, werde das aber mit dem Spieler nochmal vorher klären. Falls er Linnert abtreten lassen möchte, würde ich ein Duell Galotta vs. Linnert im Nirgendmeer nach der Zerstörung des Stabes ausspielen. Wenn das so geschehen sollte, wird er zu einem Heiligen der Boronkirche werden. (der Heilige Linnert, *süß* :) Ein geweihter Golgarit ist auch noch in der Gruppe, der seine Heldentat bezeugen und auch die Stabqueste auf sich nehmen kann. Ansonsten präferiere ich den offensiven Ansatz! *BOOM!* Und dann schau ma mal wers überlebt. ;) Thanks a lot Ludo! Wenn noch mehr aus dir heraussprudelt, dann immer her damit. Sonnige Grüße, Gwenselah
08.05.2006, 16:19 Uhr ~ #241
@Robak: In so einer Szene sind Regeln sogut wie egal. Und so selten unsere Helden an solch imposanten geschichtlichen Kausalknoten teilnehmen, umso heftiger ist der Gegner. So wie Galotta beschrieben wird, ist er nahezu ein Freizauberer, also warum nicht eine Kombo aus Motoricus und Destructibo zaubern um den Stab zu zerbrechen. Es sieht halt nur so aus als würde er das Ding über seinem Knie zerbrechen.
@Ludo:
YEAH! Sehr gut, nun läuft der Film im Kopf wieder.
Dein Offensiver Ansatz gefällt mir sehr gut und ich bin geneigt den herzunehmen. :)
Der defensive ist mir irgendwie nicht ganz geheuer, einen Spieler zu empowern damit ein Finale siegreich zu Ende gehen kann finde ich nicht sehr gut und ich glaube das sehen die Spieler ähnlich. Aber ich kam dadurch auf eine andere Idee:
Könnten die Seelen Galottas und Linnerts (so heißt der Magier) nicht ähnlich wie in AdA
kurzfristig ins Nirgendmeer entrückt werden?
Dort könnte der Magier versuchen Galotta am zurückreisen in seinen Körper zu hindern. Der Rest der Gruppe könnte sich an den Heshtotim zu schaffen machen oder Bekanntschaft mit den magischen Artefakten Galottas machen, die er bei sich trägt. Auf jeden Fall ist Galotta solange abgelenkt wie ihn Linnert am zurückreisen hindern kann.
Knifflig, stell ich mir aber auch ganz reizvoll vor.
Zitat von Ludo...vigo (soll der Zaubererer deiner Runde überleben?dein momentaner Stand?)
(soll der Zaubererer deiner Runde überleben?dein momentaner Stand?)
Hmm, jain. :)
Ich habe das Gefühl, dass der Spieler sich satt gespielt hat an Linnert. Einen würdigen Abgang möchte ich ihm gönnen, werde das aber mit dem Spieler nochmal vorher klären.
Falls er Linnert abtreten lassen möchte, würde ich ein Duell Galotta vs. Linnert im Nirgendmeer nach der Zerstörung des Stabes ausspielen. Wenn das so geschehen sollte, wird er zu einem Heiligen der Boronkirche werden. (der Heilige Linnert, *süß* :)
Ein geweihter Golgarit ist auch noch in der Gruppe, der seine Heldentat bezeugen und auch die Stabqueste auf sich nehmen kann.
Ansonsten präferiere ich den offensiven Ansatz! *BOOM!* Und dann schau ma mal wers überlebt. ;)
Thanks a lot Ludo!
Wenn noch mehr aus dir heraussprudelt, dann immer her damit.
Sonnige Grüße,
Gwenselah
Judex 08.05.2006, 18:19 Uhr ~ #242 Die Sache mit dem Nirgendmeer finde ich problematisch, weil du dann kurz vor dem Finale einen Teil der Gruppe des Raumes verweisen müsstest oder einige Spieler immer Pause hätten. Das wäre dramaturgisch gesehen einfach Unsinn. Ansonsten finde ich Ludovigos Ideen ganz gut, wenn ich mir die ganze Sache mit dem Stab irgendwie nicht schmeckt: Man hat schon eine praiotische Superwaffe und den SdV, zudem hast du noch einen Golgarit. Stiehlst du nicht gerade letzterem die Show, wenn ein Magier auch noch mit der Macht seines Gottes ausgerüstet Galotta so einen empfindlichen Schlag verpasst? Zumindest bei mir wussten die Magier sich auch anders ins Finale einzubringen und wie es immer so schön heißt soll man ja bemüht sein “jedem Spieler seine Szene” zu verschaffen.
08.05.2006, 18:19 Uhr ~ #242
Die Sache mit dem Nirgendmeer finde ich problematisch, weil du dann kurz vor dem Finale einen Teil der Gruppe des Raumes verweisen müsstest oder einige Spieler immer Pause hätten. Das wäre dramaturgisch gesehen einfach Unsinn.
Ansonsten finde ich Ludovigos Ideen ganz gut, wenn ich mir die ganze Sache mit dem Stab irgendwie nicht schmeckt: Man hat schon eine praiotische Superwaffe und den SdV, zudem hast du noch einen Golgarit. Stiehlst du nicht gerade letzterem die Show, wenn ein Magier auch noch mit der Macht seines Gottes ausgerüstet Galotta so einen empfindlichen Schlag verpasst? Zumindest bei mir wussten die Magier sich auch anders ins Finale einzubringen und wie es immer so schön heißt soll man ja bemüht sein “jedem Spieler seine Szene” zu verschaffen.
Gwenselah 08.05.2006, 21:50 Uhr ~ #243 @Judex: Nunja, ich glaube ich würde auch so denken, wenn ich die entsprechende Gruppe nicht kenne. Der Magier hat diesen Stab schon um einiges länger, da gab es den Golgariten noch nicht. Auch wurde die Macht des Stabes Stück für Stück enthüllt und mit karmaler Kraft angefüllt. Araschar ist zu dieser Zeit auch entrückt und der SdV leer. Des Raumes verwiesen wird bei uns niemand, Unsinn hin oder her. Wenn dann mal 5 KR hier und mal 5 KR da gespielt, das Mitfiebern ist genauso packend. Jeder Spieler bekommt seine Szene und diese wird die des Magiers sein. Ich suche halt nach konstruktiven Vorschlägen, wie man diese effektvoll anreichern kann. ;) Und irgendwie bin ich ganz froh, die Möglichkeit mit dem Rotkappenwillenstunk und dem 2Komponentengift durch diese Szene ersetzen zu können. Der Golgarit kommt mit Sicherheit auch nicht zu kurz genau wie der Rest. :P Aber irgendwo hast Du auch wieder Zweifel an meinem Plan geweckt. Hmm, also doch die offensive Variante!? Ganz weg lassen? Gwenselah, hadernd
08.05.2006, 21:50 Uhr ~ #243
@Judex:
Nunja, ich glaube ich würde auch so denken, wenn ich die entsprechende Gruppe nicht kenne. Der Magier hat diesen Stab schon um einiges länger, da gab es den Golgariten noch nicht. Auch wurde die Macht des Stabes Stück für Stück enthüllt und mit karmaler Kraft angefüllt.
Araschar ist zu dieser Zeit auch entrückt und der SdV leer.
Des Raumes verwiesen wird bei uns niemand, Unsinn hin oder her. Wenn dann mal 5 KR hier und mal 5 KR da gespielt, das Mitfiebern ist genauso packend.
Jeder Spieler bekommt seine Szene und diese wird die des Magiers sein. Ich suche halt nach konstruktiven Vorschlägen, wie man diese effektvoll anreichern kann. ;) Und irgendwie bin ich ganz froh, die Möglichkeit mit dem Rotkappenwillenstunk und dem 2Komponentengift durch diese Szene ersetzen zu können.
Der Golgarit kommt mit Sicherheit auch nicht zu kurz genau wie der Rest. :P
Aber irgendwo hast Du auch wieder Zweifel an meinem Plan geweckt. Hmm, also doch die offensive Variante!?
Ganz weg lassen?
Gwenselah, hadernd
Ludo...vigo 09.05.2006, 17:41 Uhr ~ #244 @BOOM-Effekt!: Galotta muss ja nicht mitsamt Thron umgeworfen und wie ein betrunkener Adept zu Boden rollen......... Sondern diese Eruption könnte ja einfach nur aufzeigen, dass Galotta zwar von magisch/karmalen Effekten betroffen wird...sich aber durchaus (aufgrund seiner diversen Sicherheitsvorkehrungen) auch mal defensiv verhalten muss. - Kurzum: Die Runde gewinnt Zeit (mehere Aktionen, ca 6-10) zum “Zauber vorbereiten” und Artefakte-Einsatz. Denn danach wird Galotta ne Antwort parat haben. Den Schlusskampf kann man niemandem vorschreiben...da ist jeder SL und jede DSA-Runde gefragt. @Gwenselah: Dann lass den guten Linnert abtreten, alleine den Ausflug ins Nirgendmeer (der ja irgendwie auch nur der Limbus ist) würde ich durch eine eher karmal-astrale Auseinandersetzung IM Raum der Rache ersetzen. Vielleicht gelingt es, nach einem heiteren Zaubergefecht, Linnert ja auch schlussendlich irgendwie an die Trümmer seines zersplitterten Stabes zu gelangen und den bereits schwer angeschlagenen Galotta damit zu durchbohren, während er selbst durch zahlreiche Verwundungen niedergestreckt am Boden liegt.....vielleicht noch die Trümmer des Stabes eine letzte, borongefällige MAGIERRACHE (Gildenäquivalent zur DRUIDENRACHE) erlauben... Linnert speist den letzten Zauber seines Lebens mit seiner Lebenskraft um Galotta damit niederzustrecken und so seine Gefährten (und Gareth) zu retten...vergehend in sanft dahingehenden Rabenfedern...... Damit vielleicht? Ludo...vigo
09.05.2006, 17:41 Uhr ~ #244
@BOOM-Effekt!:
Galotta muss ja nicht mitsamt Thron umgeworfen und wie ein betrunkener Adept zu Boden rollen.........
Sondern diese Eruption könnte ja einfach nur aufzeigen, dass Galotta zwar von magisch/karmalen Effekten betroffen wird...sich aber durchaus (aufgrund seiner diversen Sicherheitsvorkehrungen) auch mal defensiv verhalten muss.
- Kurzum:
Die Runde gewinnt Zeit (mehere Aktionen, ca 6-10) zum “Zauber vorbereiten” und Artefakte-Einsatz. Denn danach wird Galotta ne Antwort parat haben.
Den Schlusskampf kann man niemandem vorschreiben...da ist jeder SL und jede DSA-Runde gefragt.
@Gwenselah:
Dann lass den guten Linnert abtreten, alleine den Ausflug ins Nirgendmeer (der ja irgendwie auch nur der Limbus ist) würde ich durch eine eher karmal-astrale Auseinandersetzung IM Raum der Rache ersetzen.
Vielleicht gelingt es, nach einem heiteren Zaubergefecht, Linnert ja auch schlussendlich irgendwie an die Trümmer seines zersplitterten Stabes zu gelangen und den bereits schwer angeschlagenen Galotta damit zu durchbohren, während er selbst durch zahlreiche Verwundungen niedergestreckt am Boden liegt.....vielleicht noch die Trümmer des Stabes eine letzte, borongefällige MAGIERRACHE (Gildenäquivalent zur DRUIDENRACHE) erlauben...
Linnert speist den letzten Zauber seines Lebens mit seiner Lebenskraft um Galotta damit niederzustrecken und so seine Gefährten (und Gareth) zu retten...vergehend in sanft dahingehenden Rabenfedern......
Damit vielleicht?
Ludo...vigo
Gwenselah 09.05.2006, 20:23 Uhr ~ #245 @Ludo: Damit auf jeden Fall! Ich bekomm gerade ne Gänsehaut. :) Die letzte Variante gefällt mir ausgenommen gut, sogar sehr gut und ich bin selbst wieder inspiriert. Vielen Dank für die großartige Hilfe! Ende Mai denke ich werden wir wieder spielen und dann gibts auch den exklusiv Finalspielbericht für dich Ludo. ;) Gwenselah, verbeugend
09.05.2006, 20:23 Uhr ~ #245
Damit auf jeden Fall! Ich bekomm gerade ne Gänsehaut. :)
Die letzte Variante gefällt mir ausgenommen gut, sogar sehr gut und ich bin selbst wieder inspiriert. Vielen Dank für die großartige Hilfe!
Ende Mai denke ich werden wir wieder spielen und dann gibts auch den exklusiv Finalspielbericht für dich Ludo. ;)
Gwenselah, verbeugend
Keideran Labharion 09.05.2006, 21:34 Uhr ~ #246 Mir gefällt die Idee einer verzögerten Wirkung: Der Stab zerstört, keine karmalen Effekte, kurz gesagt: Alles kacke. Aber Borons Kraft wirkt nun mal schleichend und nicht pompös (nichts gegen Ludos schöne Knalleffektbilder, aber in meiner Meinung geht der Schweigsame subtiler vor als der Götterfürst). Lass die Helden gegen Galotta antreten und fast scheitern. Lass Linnert alles geben im magischen Duell – und versagen. Doch während Galotta zu dem Sterbenden schreitet, um dessen Seele seinem Herrn zu opfern, geschieht das Wunder: Die Schatten im Raum der Rache scheinen dunkler zu werden, die Geräusche leiser. Die Bruchstücke des Magierstabes gleiten unmerklich zusammen und das wieder zusammen gefügte Artefakt – nicht mehr magisch, aber eine ‘zweite Weihe’ erhalten – kehrt zurück in Linnerts Hand. Dieser macht vielleicht eine leichte Metamorphose durch: die Haare werden schwarzglänzend wie Rabenfedern, ein großer Schatten gleich der Erscheinung Golgaris legt sich um seinen Leib, seine Stimme ist nur noch ein Flüstern, doch alles durchdringend. Schließlich holt er zum letzten Schlag aus. Ein allerletzter Zauber gleich der DRUIDENRACHE – oder ein geflüstertes “Du schuldest der Welt noch einen Tod”, während den Verhüllten Meister Galotta die verweigerten Lebensjahre einholen. Die falsche Dämonenkrone zersplittert, der Dämonenkaiser stirbt. Und dann vergeht auch Linnert, mit einen letzten Blick auf die Gefährten, ein seliges Lächeln auf den Lippen, die Augen voller Zuversicht und mutspendend. Der Stab mag zurückbleiben und den Gefährten als Wegweiser auf der Queste um den Stab des Vergessens dienen, ehe er auch diese letzte Aufgabe erfüllt hat und sich in [Anzahl Helden] Rabenfedern verwandelt (evtl. mit kleinen karmalen Fähigkeiten). Linnert selbst sollten die Helden in Borons Hallen wiederbegegnen. Dort erleben sie noch einmal die Szene im Raum der Rache, werden wieder mit Linnert vereint, der sie zu Coran / Zyriak führt. Nur mal so als erweiternde Anregungen. :-)
09.05.2006, 21:34 Uhr ~ #246
Mir gefällt die Idee einer verzögerten Wirkung: Der Stab zerstört, keine karmalen Effekte, kurz gesagt: Alles kacke. Aber Borons Kraft wirkt nun mal schleichend und nicht pompös (nichts gegen Ludos schöne Knalleffektbilder, aber in meiner Meinung geht der Schweigsame subtiler vor als der Götterfürst).
Lass die Helden gegen Galotta antreten und fast scheitern. Lass Linnert alles geben im magischen Duell – und versagen. Doch während Galotta zu dem Sterbenden schreitet, um dessen Seele seinem Herrn zu opfern, geschieht das Wunder: Die Schatten im Raum der Rache scheinen dunkler zu werden, die Geräusche leiser. Die Bruchstücke des Magierstabes gleiten unmerklich zusammen und das wieder zusammen gefügte Artefakt – nicht mehr magisch, aber eine ‘zweite Weihe’ erhalten – kehrt zurück in Linnerts Hand. Dieser macht vielleicht eine leichte Metamorphose durch: die Haare werden schwarzglänzend wie Rabenfedern, ein großer Schatten gleich der Erscheinung Golgaris legt sich um seinen Leib, seine Stimme ist nur noch ein Flüstern, doch alles durchdringend.
Schließlich holt er zum letzten Schlag aus. Ein allerletzter Zauber gleich der DRUIDENRACHE – oder ein geflüstertes “Du schuldest der Welt noch einen Tod”, während den Verhüllten Meister Galotta die verweigerten Lebensjahre einholen. Die falsche Dämonenkrone zersplittert, der Dämonenkaiser stirbt. Und dann vergeht auch Linnert, mit einen letzten Blick auf die Gefährten, ein seliges Lächeln auf den Lippen, die Augen voller Zuversicht und mutspendend.
Der Stab mag zurückbleiben und den Gefährten als Wegweiser auf der Queste um den Stab des Vergessens dienen, ehe er auch diese letzte Aufgabe erfüllt hat und sich in [Anzahl Helden] Rabenfedern verwandelt (evtl. mit kleinen karmalen Fähigkeiten). Linnert selbst sollten die Helden in Borons Hallen wiederbegegnen. Dort erleben sie noch einmal die Szene im Raum der Rache, werden wieder mit Linnert vereint, der sie zu Coran / Zyriak führt.
Nur mal so als erweiternde Anregungen. :-)
Ludo...vigo 11.05.2006, 10:58 Uhr ~ #247 @Keidi: ALTER ANGEBER!;-) Auch sehr stimmungsvoll und ausgezeichnet nutzbar für dich Gwenselah! Und die Idee/ die Lesart von Borons weniger impulsiver Art (kombiniert mit zartem Knalleffekt!) liest sich wie ne Eins! Hätte ich nen Hlg. Linnert in der Spielrunde....ich würde Keidis Szene 1:1 übernehmen! Grandios! Ludo...vigo
11.05.2006, 10:58 Uhr ~ #247
@Keidi:
ALTER ANGEBER!;-)
Auch sehr stimmungsvoll und ausgezeichnet nutzbar für dich Gwenselah!
Und die Idee/ die Lesart von Borons weniger impulsiver Art (kombiniert mit zartem Knalleffekt!) liest sich wie ne Eins! Hätte ich nen Hlg. Linnert in der Spielrunde....ich würde Keidis Szene 1:1 übernehmen! Grandios!
Keideran Labharion 11.05.2006, 14:02 Uhr ~ #248 Danke für das Lob. :-) Aber warum fällt mir das immer ein, wenn ich das Abenteuer schon zweimal geleitet habe? Kreativer Verzögerungseffekt, so nennt man das wahrscheinlich. *lach*
11.05.2006, 14:02 Uhr ~ #248
Danke für das Lob. :-)
Aber warum fällt mir das immer ein, wenn ich das Abenteuer schon zweimal geleitet habe? Kreativer Verzögerungseffekt, so nennt man das wahrscheinlich. *lach*
pissang@in.tum.de 11.05.2006, 17:44 Uhr ~ #249 @Keidi & Ludo: BRRR *tränenWegWisch* Wie ihr Euch die Bälle zuspielt ist mehr als traumhaft! Ich denke ich werde Euer geniales Machwerk zu 100% so spielen, es ist einfach rundrum rund! ;) Und Linnert in AdA als Hilfsgeist zu nutzen ist wirklich schön. Auch sein (Ex)Spieler wird sich sicher über solch eine Szene freuen. Dank Euch beiden! Spielbericht folgt, wie versprochen! Gwenselah, begeistert
11.05.2006, 17:44 Uhr ~ #249
@Keidi & Ludo:
BRRR *tränenWegWisch*
Wie ihr Euch die Bälle zuspielt ist mehr als traumhaft!
Ich denke ich werde Euer geniales Machwerk zu 100% so spielen, es ist einfach rundrum rund! ;)
Und Linnert in AdA als Hilfsgeist zu nutzen ist wirklich schön. Auch sein (Ex)Spieler wird sich sicher über solch eine Szene freuen.
Dank Euch beiden!
Spielbericht folgt, wie versprochen!
Gwenselah, begeistert
Gwenselah 11.05.2006, 17:46 Uhr ~ #250 @Windfeder: Änderst du bitte mal meinen Namen im Post darüber zu Gwenselah. Irgendwie ist bei mir standardmäßig die Mail-Addi im Namensfeld angegeben. Danke ;)
11.05.2006, 17:46 Uhr ~ #250
@Windfeder:
Änderst du bitte mal meinen Namen im Post darüber zu Gwenselah.
Irgendwie ist bei mir standardmäßig die Mail-Addi im Namensfeld angegeben.
Danke ;)
Ludo...vigo 11.05.2006, 19:02 Uhr ~ #251 @Gwenselah: Vielzuviel des Lobs! Man hilft doch gerne.... bin gespannt auf den Spielbericht! (Viel Spass beim Finale....ich fands auch gut damals!) Ludo...vigo
11.05.2006, 19:02 Uhr ~ #251
Vielzuviel des Lobs! Man hilft doch gerne.... bin gespannt auf den Spielbericht!
(Viel Spass beim Finale....ich fands auch gut damals!)
Gwenselah 29.05.2006, 21:52 Uhr ~ #252 Puh geschafft! Leider war es schon morgens um 4 als die Helden den Raum der Rache erreichten, aber die Angst hielt sie einigermaßen wach. ;) Ich habe mit Linnerts (Hellsichtsmagier) Spieler vor dem Finale gesprochen und er freute sich auf einen gehaltvollen Abgang des Magiers. Folgendermaßen lief das Finale also schließlich ab: Der Magier Linnert, der Elf Talorion, der Golgarit Boromeo und der Adlige Leonardo von Wertlingen “stürmen” also den Raum der Rache. Nachdem Galotta sie gebührend empfangen und seine Trophäe Dexter Nemrod sie mit einem mehrmaligen “Verbeugt Euch vor dem Imperator!” begrüßte, fror ausnahmslos allen 4 Spielern das Gesicht ein. So standen die Helden sicherlich ein paar Minuten einfach nur da und glotzten ohne zu wissen was sie sagen sollten. Eine knisternde Spannung hatte sich über den Raum gelegt. Der Magier fand als erstes seine Stimme und seinen Mut wieder und fing an mit Galotta darüber zu diskutieren, dass dieser nie Kaiser werden würde und die Magierphilosophie ihn erst recht nicht zu einem Gott machen würde. Irgendwann wurde es Galotta zu bunt, nachdem der Magier sich natürlich stur weigerte unter ihm zu dienen, zerbrach er den Magierstab Linnerts und schleuderte ihn mit einem Fulminuctus durch den Raum. Nun war der Wille der Spieler gebrochen, die Helden sprachen mit dem Mut der Verzweiflung. Als nächstes bot der Bote der Lohe unserem Adligen von Wertlingen die Baronie Greifenfurt nebst zusätzlichen Grafentitel unter seiner Herrschaft an. Dieser überlegte sogar eine ganze Weile, lehnte aber schließlich wenig wortreich ab. Ähnliches probierte Galotta beim Elfen und beim Golgariten. Der Golgarit lehnte stur ab, der Elf bat darum näher treten zu dürfen und alle Helden nahmen jetzt den Rotkappenwillenstrunk zu sich. Galotta fragte nach dem interessanten Trank und erlaubte Talorion großzügig näher zu treten. Nur eine Armlänge von seinem Gesicht entfernt schüttete Talorion den zweiten Teil des Zweikomponentengiftes ins Gesicht des Imperators. Ohne Wirkung, Galotta wischte das mit einem Ärmel ab und bedachte den Elfen mit einem Höllenpein. Nun kam der Magier wieder ins Spiel, er zeigte Galotta auf, dass er sie nicht mehr beherrschen könne was Galotta erstaunt ausprobierte und erfolglos aufgeben musste. Nun verletzte er den Magier tödlich, der Golgarit versuchte ihn zu retten indem er Galotta sagte, dass der Magier ihm Nahema beschaffen könne. Leider konnte der Golgarit keine weiteren glaubhaften Argumente vorbringen. Nun hatte der Elf eine gute Idee. Als Galotta ein letztes Mal fragte, wer nun sterben oder ihm folgen wolle, kniete Talorion nieder und schwor ihm zu folgen und küsste seine Hand. Der Bote der Lohe befahl dem Elfen nun als Zeichen seiner Treue den ehemaligen Reichsgroßgeheimrat Dexter Nemrod zu töten. Ohne zu zögern schnitt er ihm die Kehle durch. Wieder waren alle geschockt. Nun setzte sich der Elf neben den Thron Galottas und küsste die Stelle auf Gaöottas Robe mit der er das 2KompGift von seinem Gesicht wischte. Talorion schlich um den Thron um Galotta einen Treuekuss zu geben, was dieser gern von einem Elfen zuließ und somit das Gift auf den Lippen hatte. “Ihr werdet sterben!”, waren sofort die Worte des Elfen. Galotta tötete ihn im Handumdrehen. Leonardo der Mechanikus hatte nun seinen Auftritt und ließ die Heshtotim aufgrund seines Pesthauchs vergehen. Nun wirkte die Macht Borons, einerseits weil Galotta eines seiner Artefakte zerbrach (den Magierstab mit zu diesem Zeitpunkt 30 gespeicherten Karmapunkten) und andererseits wegen der Borongefälligkeit der Gruppe. Schwarze Rabenfedern schwebten sanft im Raum, Linnert erwachte ein letztes Mal zum Leben, seine Haare färbten sich schwarz und seine Haut wurde blasser. Der Magierstab fügte sich wieder zusammen und rutschte auf den Magier zu, der ihn aufnahm und aufstand. Auch der Elf erwachte nun wieder zum Leben mit Rabenfedern auf seinen Augen. “Was in allen Niederhöllen geht hier vor sich?”, schrie Galotta aufgeregt und verwirrt. Nun war die Zeit der Helden gekommen. Sie fanden Worte um ihr eingedelltes Ego wieder auszubeulen und Galotta zu beschimpfen. Der Magier trat langsam auf Galotta zu, dessen Gesicht Entsetzen und Furcht zeigte. Aus affekt wirkte er zwecklose Beherrschungsmagie. Magister Magnus Linnert Gesse wirkt nun den letzten Zauber seines Lebens, indem er Galotta sanft an der Wange berührte und sprach: “Memora Falsifir! Ein normaler Mensch sollst du sein Galotta, nicht mehr Wissen was dich ausmacht, und wie ein normaler Mensch wirst du sterben!” Linnert opferte jeglichen Rest seiner Lebens- und Astralenergie um den Zauber gelingen zu lassen. Galotta fiel die Krone vom Kopf da er schlagartig um Jahre alterte. Nun wirkte der kleine Rest des Zweikomponentengiftes auf den Lippen Galottas, da sein Körper geschwächt ist und starb vor den Augen der Helden. Linnert war nur noch ein Häufchen Staub, sein weißer Magierstab lag unbeschädigt vor Galotta. Nemrod verabschiedete sich nun auch noch mit letzter Kraft von den Helden. Trauerstimmung. Talorion wünschte seinem Gefährten Linnert noch eine gute Reise und steuerte die Fliegende Festung anschließend mitten in die Stadt des Lichts. Imho die gemeinste Szene überhaupt, aber deswegen auch so schön. ;) Das Finale hatte definitv mehr Potential, aber wir wollten nicht aufhören, da wir sonst mehrere Monate hätten warten müssen. Trotz allem war es wirklich spannend und mitreißend, immerhin eine Stunde lang. Übrigens wurde nur eine Probe gewürfelt, der Memorabia. Vielen Dank noch einmal für Eure Hilfe Ludo und Keideran, Gwenselah
29.05.2006, 21:52 Uhr ~ #252
Puh geschafft! Leider war es schon morgens um 4 als die Helden den Raum der Rache erreichten, aber die Angst hielt sie einigermaßen wach. ;)
Ich habe mit Linnerts (Hellsichtsmagier) Spieler vor dem Finale gesprochen und er freute sich auf einen gehaltvollen Abgang des Magiers.
Folgendermaßen lief das Finale also schließlich ab:
Der Magier Linnert, der Elf Talorion, der Golgarit Boromeo und der Adlige Leonardo von Wertlingen “stürmen” also den Raum der Rache. Nachdem Galotta sie gebührend empfangen und seine Trophäe Dexter Nemrod sie mit einem mehrmaligen “Verbeugt Euch vor dem Imperator!” begrüßte, fror ausnahmslos allen 4 Spielern das Gesicht ein.
So standen die Helden sicherlich ein paar Minuten einfach nur da und glotzten ohne zu wissen was sie sagen sollten. Eine knisternde Spannung hatte sich über den Raum gelegt.
Der Magier fand als erstes seine Stimme und seinen Mut wieder und fing an mit Galotta darüber zu diskutieren, dass dieser nie Kaiser werden würde und die Magierphilosophie ihn erst recht nicht zu einem Gott machen würde.
Irgendwann wurde es Galotta zu bunt, nachdem der Magier sich natürlich stur weigerte unter ihm zu dienen, zerbrach er den Magierstab Linnerts und schleuderte ihn mit einem Fulminuctus durch den Raum. Nun war der Wille der Spieler gebrochen, die Helden sprachen mit dem Mut der Verzweiflung.
Als nächstes bot der Bote der Lohe unserem Adligen von Wertlingen die Baronie Greifenfurt nebst zusätzlichen Grafentitel unter seiner Herrschaft an. Dieser überlegte sogar eine ganze Weile, lehnte aber schließlich wenig wortreich ab. Ähnliches probierte Galotta beim Elfen und beim Golgariten. Der Golgarit lehnte stur ab, der Elf bat darum näher treten zu dürfen und alle Helden nahmen jetzt den Rotkappenwillenstrunk zu sich.
Galotta fragte nach dem interessanten Trank und erlaubte Talorion großzügig näher zu treten. Nur eine Armlänge von seinem Gesicht entfernt schüttete Talorion den zweiten Teil des Zweikomponentengiftes ins Gesicht des Imperators. Ohne Wirkung, Galotta wischte das mit einem Ärmel ab und bedachte den Elfen mit einem Höllenpein.
Nun kam der Magier wieder ins Spiel, er zeigte Galotta auf, dass er sie nicht mehr beherrschen könne was Galotta erstaunt ausprobierte und erfolglos aufgeben musste.
Nun verletzte er den Magier tödlich, der Golgarit versuchte ihn zu retten indem er Galotta sagte, dass der Magier ihm Nahema beschaffen könne. Leider konnte der Golgarit keine weiteren glaubhaften Argumente vorbringen.
Nun hatte der Elf eine gute Idee. Als Galotta ein letztes Mal fragte, wer nun sterben oder ihm folgen wolle, kniete Talorion nieder und schwor ihm zu folgen und küsste seine Hand. Der Bote der Lohe befahl dem Elfen nun als Zeichen seiner Treue den ehemaligen Reichsgroßgeheimrat Dexter Nemrod zu töten. Ohne zu zögern schnitt er ihm die Kehle durch. Wieder waren alle geschockt.
Nun setzte sich der Elf neben den Thron Galottas und küsste die Stelle auf Gaöottas Robe mit der er das 2KompGift von seinem Gesicht wischte. Talorion schlich um den Thron um Galotta einen Treuekuss zu geben, was dieser gern von einem Elfen zuließ und somit das Gift auf den Lippen hatte.
“Ihr werdet sterben!”, waren sofort die Worte des Elfen. Galotta tötete ihn im Handumdrehen.
Leonardo der Mechanikus hatte nun seinen Auftritt und ließ die Heshtotim aufgrund seines Pesthauchs vergehen.
Nun wirkte die Macht Borons, einerseits weil Galotta eines seiner Artefakte zerbrach (den Magierstab mit zu diesem Zeitpunkt 30 gespeicherten Karmapunkten) und andererseits wegen der Borongefälligkeit der Gruppe. Schwarze Rabenfedern schwebten sanft im Raum, Linnert erwachte ein letztes Mal zum Leben, seine Haare färbten sich schwarz und seine Haut wurde blasser. Der Magierstab fügte sich wieder zusammen und rutschte auf den Magier zu, der ihn aufnahm und aufstand. Auch der Elf erwachte nun wieder zum Leben mit Rabenfedern auf seinen Augen.
“Was in allen Niederhöllen geht hier vor sich?”, schrie Galotta aufgeregt und verwirrt.
Nun war die Zeit der Helden gekommen. Sie fanden Worte um ihr eingedelltes Ego wieder auszubeulen und Galotta zu beschimpfen. Der Magier trat langsam auf Galotta zu, dessen Gesicht Entsetzen und Furcht zeigte. Aus affekt wirkte er zwecklose Beherrschungsmagie.
Magister Magnus Linnert Gesse wirkt nun den letzten Zauber seines Lebens, indem er Galotta sanft an der Wange berührte und sprach: “Memora Falsifir! Ein normaler Mensch sollst du sein Galotta, nicht mehr Wissen was dich ausmacht, und wie ein normaler Mensch wirst du sterben!”
Linnert opferte jeglichen Rest seiner Lebens- und Astralenergie um den Zauber gelingen zu lassen. Galotta fiel die Krone vom Kopf da er schlagartig um Jahre alterte. Nun wirkte der kleine Rest des Zweikomponentengiftes auf den Lippen Galottas, da sein Körper geschwächt ist und starb vor den Augen der Helden.
Linnert war nur noch ein Häufchen Staub, sein weißer Magierstab lag unbeschädigt vor Galotta.
Nemrod verabschiedete sich nun auch noch mit letzter Kraft von den Helden. Trauerstimmung.
Talorion wünschte seinem Gefährten Linnert noch eine gute Reise und steuerte die Fliegende Festung anschließend mitten in die Stadt des Lichts.
Imho die gemeinste Szene überhaupt, aber deswegen auch so schön. ;)
Das Finale hatte definitv mehr Potential, aber wir wollten nicht aufhören, da wir sonst mehrere Monate hätten warten müssen. Trotz allem war es wirklich spannend und mitreißend, immerhin eine Stunde lang. Übrigens wurde nur eine Probe gewürfelt, der Memorabia.
Vielen Dank noch einmal für Eure Hilfe Ludo und Keideran,
Ludo...vigo 01.06.2006, 10:06 Uhr ~ #253 @Gwenselah: Netter Finalbericht! Auch eine schöne Lösung für die Magierrache....stimmungsvoller Einsatz des “Memorabia”....nett! Und übrigens: Keine Ursache für die Hilfe! ;-) Ludo...vigo
01.06.2006, 10:06 Uhr ~ #253
Netter Finalbericht!
Auch eine schöne Lösung für die Magierrache....stimmungsvoller Einsatz des “Memorabia”....nett!
Und übrigens: Keine Ursache für die Hilfe!
;-)
Turm-Dschinni 01.06.2006, 12:35 Uhr ~ #254 Huiii, ich höre und gehorche! Die Beiträge Nr. 234 bis 254 wurden soeben aus dem Thema [SidW] Galottas Tod und der Magierstab hierhin ausgelagert. Macht 434 Wunschpunkte, bitte!
01.06.2006, 12:35 Uhr ~ #254
Huiii, ich höre und gehorche! Die Beiträge Nr. 234 bis 254 wurden soeben aus dem Thema [SidW] Galottas Tod und der Magierstab hierhin ausgelagert. Macht 434 Wunschpunkte, bitte!
Asusael 30.09.2006, 12:15 Uhr ~ #255 Wir haben länger nicht gespielt, deswegen geht es mit meinem Bericht erst jetzt weiter, dafür kommt auch ein größerer Ballen, weil es um die Zusammenfassung von vier Spielabenden geht. Nun denn: —- Ankunft in Gareth —- Nach kurzem Überlegen (u.a. wer eigentlich Regent ist…), entscheidet man sich der Regentin Bericht zu erstatten. Als Reichsritter, die Kunde bringen werden sie auch rasch zum Thronsaal vorgelassen, wo Emer mit dem Kanzler und Melwyn sie empfängt. Herbei können die Helden eindrucksvoll erleben, dass ein Regent nicht die Macht eines Kaisers hat: Kanzler Hartuwal ordnet die Verlagerung des Regierungssitzes an, Emer zieht darauf mit den Helden als Begleitung in die Alte Residenz. Während des Umzugsdurcheinander suchen die Helden die Zentralregistratur auf und bemächtigen sich der Galotta-Akte – ich habe hierzu die Infos aus Borbarads Erben zerstückelt und mit Bemerkungen Nemrods versehen, so dass die Spieler auch eine kleine Akte in die Hände bekamen. —- Von Emer werden die Helden mit großen Vollmachten ausgestattet: Sie bekommen die Verfügungsgewalt über die Ressourcen Gareths. Nur ist meinen Helden noch nicht ganz klar, was und wie sie jetzt überhaupt machen sollen. Also kümmert man sich erstmal um den eigenen Kram, das heißt man geht den Hinweis von Leonardo nach. Tja, Leonardos Gehilfe sitzt im Turm und ist von Hass zerfressen, vor allem seine Rachephantasien von einem brennenden Gareth macht den Helden angst. Kaya versucht sich in Psychologie, scheitert jedoch, also wenden sich die Helden an ihren „Profigefangenbefrager“ (und der Meister bekommt Angst wegen dem, was in Kapitel 1 passiert ist) Azzan. Diesen mussten sie aber erst aus dem Konvent holen, wo er in flammenden Reden die Magier zum Kampfe bringen will. Hierbei lass ich Azzan gehörig schwitzen, geb den anderen Spielern Rollen von Magiern die für und wider Widerstand sind, doch letztendlich schlägt sich Azzan gut. Nach diesem Triumph wird er also zum Schuldturm geschleppt und schafft es dort rasch, Nestel zur Kooperation zu bewegen – indem er ihm verspricht, ihm bei seiner Rache zu helfen. So gelangen die Helden in den Besitz des Adlers und Nestel wird nach seiner Hilfe wieder in den Turm geworfen. (Wobei es Azzan aufrichtig Leid tut, dass er ein Versprechen brechen muss). Hm, so ganz bekomm ich es ab hier nicht mehr die Chronologie der Aktionen bis zur Schlacht auf die Reihe, passiert ist aber u.a. folgendes: Zordan wollte seine Besitztümer in Sicherheit bringen, das wollte ich ihm erschweren, also stand just in dem Moment als er mit seiner schweren Truhe die Heldenvilla verließ, ein komplettes Regiment Bürgerwehr auf der Straße, um von den Helden das Kämpfen beigebracht zu bekommen – ich dachte, ich könnte ihn so in einen moralischen Konflikt manövrieren. Doch was macht de Kerl? Gibt den Bürgern brav 2 Stunden Unterricht und lässt sich dann von ihnen eine Kutsche organisieren, mit der er seine Schätze aus der Stadt rausbringen kann. So nach und nach lernen meine Helden auch die Macht, die ihnen in die Hände gelegt wurde, zu nutzen. So wird die örtlichen Alchimisten geplündert (vornehmlich Heiltränke), Thorben deckt sich und die Gruppe in Kaiser Retos Waffenkammer ein (was solls, die ist eh bald Geschichte), man nimmt auch am „Rat der Helden“ teil, hier hält man sich vornehmlich an Melwyn und Elcarna, letzterer heilt Kaya auch vom Schlachtfeldfieber (was die Spielerin aber am nächsten Abend wieder vergessen hat). Kaya selbst wurde zum Führer des Adlers bestimmt (sie hat den höchsten Mechanik-Wert), einen großen Teil ihrer Zeit übt sie nun, das Ding zu fliegen (auch Thorben und Azzan üben sehr fleißig). Achso: als Zordan ein Wäldchen nahe Gareth erreicht hat, wo er seinen Schatz vergraben kann, stößt er dort auf den Bürgermeistergehilfen. Mit einem grandiosen Dolchwurf macht er der Taube den Garaus und ist etwas später mit der Garde und Ludalf im Gepäck bei Bürgermeister Trautman. Auch Tyros Prahe kann geholfen werden: Zordan organisiert mit seinen Unterweltkontakten die Horuschenkerne, allein beim Museum übertreiben sie es ein bisschen, indem sie mit einen Mal ALLES dort für die Schlacht requirieren wollen. Ich lasse daraufhin den Museumsleiter an einen veritablen Herzschlag sterben, worauf die Helden sich besinnen und nur die Schuppen mitnehmen. Der Tempelbesuch bei Ingerimm gelingt eindrucksvoll: Ich lass die Priesterin sehr traurig wirken, die Helden erkennen, welches Opfer sie gibt und verlassen beeindruckt mit dem Ring (den Kaya an sich nimmt) den Tempel. Der Besuch beim Borontempel gelingt nicht so toll: Leider kommt die Gruppe rasch auf den Gedanken, dass die Person mit der größten Boronaffinität die Reichsregentin ist, also sollte sie auch den Stab führen. Kurz: Rhazzazor sei nicht das Problem der Helden…wenn die wüssten! Insgesamt überfordern die zahllosen Möglichkeiten die Spieler ein wenig, sie helfen hier und da ein wenig, überlassen die Strategie zur Verteidigung jedoch den anderen Ratsmitgliedern und konzentrieren sich vornehmlich auf ihre Mission. (Trotzdem waren das zwei Spielabende) —- So kommt der Tag X. Die Helden warten mit dem Adler in den Parkanlagen Zentralgareths, bei ihnen sind die vier mutigsten Stadtgardisten, die treten sollen und auf Azzans ausdrücklichen Wunsch noch zwei Heilmagier. Der Feind brandet über Gareth hinweg, um sie herum brechen Kämpfe aus, die Helden warten, sind dann doch ein bisserl ungeduldig und steigen mit dem Adler auf – zu einem Zeitpunkt, wo die Luft vor Feinden wimmelt. Als erstes fliegt ein Karakil mit einer Feuerschale unter sich auf den Adler zu. Kaya schafft eine gute Mechanikprobe und der Karakil fliegt genau zwischen Ballon und Schiff hindurch, wobei sich die Schale von ihm abrollt und mitsamt dem Öl auf die am Boden gebliebenen fällt (auch auf die „Magierartillerie“ auf die Azzan ebenfalls bestanden hatte). Der nächste Angriff geschieht durch den Enterversuch durch ein feindliches Luftschiff. Ein harter Kampf gegen eine feindliche Übermacht, bei der die Helden zeigen, dass sie an ihren Aufgaben gewachsen sind: Das feindliche Schiff wird geentert und zum Absturz gebracht. Die dritte Hürde sind Gargyle (mit denen meine Helden so manches traumatisches Erlebnis teilten), auch hier obsiegen die Helden. So sind sie über die feindliche Armada hinweggestiegen und steuern Kholak-Kai an, welches den Stadtrand Gareths gerade passiert. Sie nähern sich und nähern sich und sehen dann die Irrhalken! Ein einzelner fliegt gemütlich auf den Adler zu, bleibt stehen und grinst die Helden an, diese starren zurück, er fliegt etwas höher zum Ballon und grinst die Helden an, diese starren zurück, er fährt seine Krallen aus und erhebt seine Pranken, die Helden starren zurück, dann zerfetzt er den Ballon, die Helden fallen (Man war das köstlich, von den Spielern kam echt keine Reaktion!). Sie fallen also. Man schafft es die Seile zu kappen und sich an den Ballon selbst zu hängen. Man landet schwer beim Wehrheimer Tor, von wo aus man sich nach Süden durchschlägt. Beim Tempelplatz vor der alten Residenz toben schwerste Kämpfe, die Helden huschen hier ein wenig hin und her, versprechen Hilfe zu holen, vergessen das wieder und schlagen sich weiter zu den Akademien durch (man erhofft sich von den Magiern eine neue Flughilfe). Währenddessen beschreib ich, wie Emer hoch zu Roß gen Gebeinfelder reitet und Ludalf daraufhin die Verteidigung der Tempel aufgibt, um die Regentin zu schützen – aber wie gesagt, die Helden meinen Rhazzazor wäre nicht ihr Problem. Man kämpft sich durch Seitengassen gegen Maraskanische Klischeeschwertschwinger bis zum Hesindetempel durch. Hier werden sofort alle verfügbaren Magier zu einer Krisensitzung abgezogen, um den Helden zu Helfen. Man einigt sich darauf mit 15 Magiern im Unitatio den Beleman (Elementarherr) zu rufen, dies soll geschehen beim Observatorium. Die Magier zaubern vor sich hin (dauert ja eine Stunde) die Helden warten, dann kommt Rhazzazor und seine Trabanten, und die Trabanten spüren die Anballung der Macht und stürzen sich auf das offene Observatorium. Die Helden reagieren, wollen sich schützend vor die beiden Konzilsmagier stellen, die als einzige die Beschwörung aktiv durchführen können. Ich frag nach, ob sie das wirklich wollen und schildere die beiden Drachen im Sturzflug, jeder Held überlegt für sich und gibt dann seine Position an. Resultat: Alle stehen NEBEN den Konzilsmagiern um auf die Drachen zu hauen, wenn sie sich auf die Magier stürzen. Drachen stürzen, jagen dabei einmal durch den Unitatiokreis, hinterlassen blutige Klumpen an der gegenüberliegenden Wand und heben wieder ab. Die Helden begreifen, dass ihre Aktion nicht soo klug war und machen sich umso grimmiger zum Kampf bereit, denn die Drachen wollen noch mal Sturzfliegen. Dazu lässt es aber der Meister nicht kommen, wohlwissend, was die Helden noch erwarten wird. Ein Drache bekommt ein Geschütz ab, der andere wird vom fliegenden Thomeg Atherion kurz verwirrt, der Artillerieschütze waren natürlich die Zwerge und der Hass zwischen beiden Rassen wird wohl auf Gegenseitigkeit beruhen, denn die Drachen stürzen sich nun auf diese. Atherion landet verletzt und überlässt Azzan seinen Teppich. Bedauernd stellen die Helden fest, dass er nur eine Person tragen kann und immer gelenkt werden muss. Elcarna tritt aus dem Unitatiokreis hervor und übergibt Azzan die gesammelte Astralkraft (100ASP). Azzan beschließt darauf, die anderen Schwarzmagier zu finden, in der Hoffnung, dass sie bereit und in der Lage sind, feindliche Flugdämonen unter ihre Kontrolle zu zwingen und so den Helden eine Flugmöglichkeit zu eröffnen. Er fliegt los, der Rest bleibt erstmal zurück. Er fliegt über das Südtor, wo das Entsatzheer Ludalfs von schwarzem Drachenfeuer niedergestreckt daliegt. Weiter südlich erblickt er den Borontempel, wo gerade Priester rausgeschliffen und gepfählt wird, in der Nähe entdeckt er Pölberra beim zuschauen. Azzan landet. (ich hab Polberra schon mal auftauchen lassen und zudem Hinweise auf eine Verbindung zwischen ihn und Galotta in die Akten einfließen lassen, genutzt hat es nichts) Auch hier gerät Azzan nur in Rage, weil Pölberra beim Boronpriesterabschlachten tatenlos zuschaut. Dann wird Bruder Styogmar herausgeschliffen, ein spannender Moment für den Spielleiter, wird Azzan sich der Übermacht alleine entgegenwerfen, damit die Gruppe so über Stygi ins Storieboard reingegängelt werden können? Azzan fliegt ganz stylisch auf die feindlichen Söldner zu und vertreibt sie alle durch einen Horriphobus. Styogmar erzählt, er habe den ganzen Tag nach den Helden schicken lassen, sie müssen sofort alle herkommen, der Stab des Vergessens sei noch in seiner Obhut, nur sie können ihn in den Kampf führen. Azzan holt die anderen. —- Dann steht Styogmar vor den Helden, spricht, dass er wüsste, dass einer unter ihnen auserwählt sei, den Stab zu führen, er wüsse nur nicht wer, sie sollen entscheiden. (Tatsache ist, dass keiner der Helden so richtig passt, ich will aber keinen in eine Rolle reingängeln. Ergo ist der beste „Auserwählte der, der bereit ist, von sich aus den Stab zu nehmen“ ich warne die Spieler auch, dass das Ganze nicht ganz Spurlos am Charakter vorbeigehen wird) Dementsprechend folgt eine lange Diskussion. Zuerst will keiner. Dann fasst Azzan sich ein Herz, sein Spieler erklärt auch, dass er bereit sei, eine Glaubenswandlung seines Chars durchzuspielen. Ich sage, dass ich ihm das natürlich zutraue, jedoch ist sein Char so schon komplex genug und man solle doch erstmal schauen, ob sich nicht einer der Zwölfgöttergläubigen durchringen kann. Kayas Spielern lehnt rundheraus ab, sie fühlt sich für so was für zu unerfahren, dergleichen Thorben, zumal er bereits Araschar hat und so schon unter der Knute eines Gottes steht. Schließlich erklärt sich Zordan bereit. —- Also auf auf zur Nekropole. Hier geht es bereits heiß her, wenn es auch Rhazzazor erst beim Eintreffen der Helden gelingt zu landen. Azzan bleibt erstmal ein wenig auf seinem Teppich zurück. Throben stellt sich zu Emer und ihrer Leibgarde während Zordan und Kaya von der Seite an Rahzzazor heranpirschen. Es folgt ein harter Kampf, in der Emers Leibgarde Mann für Mann dezimiert wird, während Rhazzazor einmal eine uncoole Rolle machen muss, um Zordan loszuwerden, der an ihm hochklettern wollte. Das Finale sieht so aus: Zordan ist an der hinteren Flanke Rhazzazors hochgeklettert und hat nun gut 10 Schritt giftige Dämpfe ausströmenden Drachenleib zwischen sich und dem Kopf. Kaya ist die letzte Schildwache Emers, Azzan ist ebenfalls bei Emer, um sie durch einen Gardianum zu schützen, der genau einen Flammenatem abhält, Throben liegt in seinem Blut. Kaya und Azzan werden weggeschleudert, Zordan kommt nicht weiter voran, da stößt Emer zu, wird gefressen, Zordan erreicht den Kopf, Rhazzazor flieht. —- Nun werden die Greifen gerufen und es geht hinauf zur Schlacht in den Wolken. Der Kampf gegen die Irrhalken ist wahrhaft heroisch, Thorben auf Obaran ist ein wahrhaftiger Irrhalkenschlächter. Azzan und Kaya sind eher Opfer und müssen von den Greifen geschützt werden. Zordan und sein Greif übertreffen sich gegenseitig in Tollkühnheit, indem sie sich gegen eine wahre Übermacht behaupten. Insgesammt spiel ich nur etwa 6-7 Kampfrunden aus, die reichen jedoch dramaturgisch völlig aus. Dann werden die Helden abgesetzt. Obaran heilt die Helden mit seinem Blut ein wenig und stürzt sich dann mit seinen Geschwistern wieder in die Schlacht (Nebenbei hab ich übrigens zwei Greifen zu Weibchen gemacht – aus statistischen Gründen). —- Hier ist unser Spielabend beendet. (In 10 Minuten spielen wir weiter) Die Helden haben das Gift, das Schwert Araschar und einen mit AE vollgepumpten Magier, mal schauen, was sie daraus machen. Zordans Spieler sagte mir zumindest, dass er sogar eine Idee hätte. Oh und Zordans Spieler macht sich Gedanken darüber, was die Festung macht, wenn Galotta stirbt, er rechnet mit einem Absturz. —- Ähnm, ich hatte mir gedacht, dass es doch irgendwie blöd sein muss, zuerst mannigfaltigen Höhepunkten ausgesetzt sein zu müssen und dann Such-den-Schwarzmagier zu spielen. Also anhand derBaupläne konnten die Helden rasch feststellen, wo sich Galotta wohl aufhalten wird. Und dank des Rings der Flammen ist an ein heimliches Vorgehen nicht zu denken: Da der Ring vor den Unelementen schützt, die Festung aus Unelementen nur so besteht, führt der Ring einen beständigen Kampf gegen die Festung, dies äußert sich in einen anfangs 20 Schritt umfassenden (und später merklich schrumpfenden) Umkreis, an dessen Rändern der Kampf zwischen Elementen und Unelementen tobt. So ziehen die Helden selbst quasi eine Spur der Verwüstung hinter sich her. Wachen und Höflinge, die auftauchen, waren zu beeindruckt (bzw eingeschüchtert) von diesem Schauspiel, als dass sie sich den Helden wirklich in die Quere stellten. Einem einzelnen Magier mussten sie Respekt einbläuen. Sie entschieden sich für den Weg ohne Gnade, weil sie am Ende der Sternentreppe schlimmstes befürchteten – und sie trauten den Frieden nicht, der ihnen der Ring schenkte. Nun gut, dank des Ringes konnten sie die Fallen nicht wirklich würdigen, dafür schrumpfte die Wirkung des Ringes rasend, so dass bei den letzten beiden Fallen (ich hab nur die vier im Buch beschriebenen genommen) der eine oder andere Held auch kurz außerhalb des Wirkungsradius gelang. Dann standen sie vor dem Portal zum Raum der Rache. Ich wollte mit dieser schonenden Gangart zum einen erreichen, dass das Finale nicht unnötig hinausgezögert wird, und zum anderen die Kräfte der Helden zu schonen, denn da sowohl ich als auch sie nicht wirklich wissen, wie sie Galotta besiegen sollen, sollen sie dabei wenigstens im Vollbesitz ihrer Kräfte sein. —- Der Showdown beginnt ganz nach Drehbuch. Die Helden reden mit Galotta, und es gelingt ihnen sogar intuitiv seine Schwachstelle (dass er sich den Dämonen unterworfen hat) anzusprechen und machen ihn so wütend. Aber die Helden wollen gar nicht reden, die wollen kämpfen, sie fordern ihn auf, seine Heshtothgarde zurückzupfeifen, und in einem Duell (4 gegen 1) zu zeigen, wie mächtig er wirklich sei, Galotta kontert, dass er mit der Zerstörung Gareths was Besseres zu tun hat und seine Garde das ruhig übernehmen könnte. Zordan versucht es mit einer List: Als Galotta fragt, wie bitteschön die Helden gedenken ihn zu töten, antwortet dieser „Eigentlich mit Gift“ und zückt das Flächchen. Er gibt an, dass er aber nun glaube, dass es gegen ihn nichts nutze. Eigentlich wollte ich das Gift wirklich Giftig sein lassen und gespannt beobachten, wie die Helden versuchen es dem Erzmagier einzuflößen. Sie sind aber in ihrem Reden momentan frech bis respektlos und das kann ich den Würmern nicht durchgehen lassen, sie dürfen ja gleich Galotta töten, aber bitte mit Respekt. Also entreißt Galotta ihnen das Gift und beweist durch trinken seine Giftimmunität – Respekt wieder hergestellt. Dann kommt Leonardos Auftritt und es geht los. Galotta versucht Massenbeherrschung, die Helden widerstehen. Ich hab das so geregelt: der Rotkappenwillenstrunk gibt einen 10 MR-Punkte dazu, bei vielen Aktionen müssen die Helden nun eine MR-Probe ablegen, gelingt sie, bleiben sie Herr ihres Geistes, Mißlingt sie versinken sie kurzweilig in einen inneren Kampf gegen Galottas Herrschaft. Zum Glück der Helden gelingt ihnen während des Kampfes alle MR-Proben, was die Sache für sie ungeheuer erleichtert. Zordan rennt auf Galotta los und bekommt einen Fulminictus zu spüren, der ihn für den Rest des Kampfes außer Gefecht setzt. Kaya rennt auf Galotta los und bekommt das Armatrutz-Gardianum-Schild zu spüren, dann flammt auch in ihren Kopf ein Fulminictus auf, der allerdings schwächer ausfällt, sie bleibt stehen und bei dem durch Schmerzen krümmen, merkt sie, dass sie auf langsame Weise den Schild durchdringen kann. Thorben war kurz hin und her gerissen zwischen Zordan helfen und sich auf Galotta stürzen, entscheidet sich dann für letzteres und bekommt das Armatrutz-Gardianum-Schild zu spüren. Azzan überlegt noch, welchen Zauber er Galotta entgegenwerfen will. Kaya durchdringt den Schild (der etwa 1 Schritt Radius um Galotta hat und via Artefakt an den Thron gebunden ist) zielt auf Galotta, schlägt zu und wird von Dexters Schwert pariert (der in meiner Version einfach nur noch ein hirnloser Zombie ist). Dexter treibt sie zurück, Thorben kommt zur Hilfe und gemeinsam ringen sie Dexter nieder. Azzan hat sich mittlerweile für einen Motorricus auf die Krone entschieden. Galotta kontert mit einem Motoricus auf Azzans Stab. Galotta erringt Azzans Stab (den er nicht zerbricht, ich mein wenn Rhazzazor so was macht, OK, aber warum sollte Galotta einen mächtigen magischen Überskniebrecher beherrschen????), daraufhin bricht Azzans Motoricus ab (Hausregel: Ohne Stab Zaubern +7) und die Krone poltert ins Niemandsland auf den Boden. Azzan stürzt auf die Krone zu. Währenddessen stürzen Thorben und Kaya auf Galotta zu, sie verletzen ihn, und Araschar beweist, dass es auch gegen Galotta eine wirkungsvolle Waffe ist. Das merkt auch Galotta und spricht ein Weiches Erstarre auf Thorben, der daraufhin unbeweglich in der Luft eingeschlossen ist und zu ersticken droht. Azzan setzt sich die Krone auf den Kopf, was nichts nützt. Kaya trifft Galotta erneut und bekommt einen Eisenrost zu spüren, sie zieht ihren Dolch und rammt ihn in Galottas Unterleib, dieser umklammert sie und spricht einen Höllenpein auf sie, sie windet sich auf dem Boden. Azzan versucht es nun mit einem Fulminictus, der am Schild scheitert. Galotta will die Situation auskosten, und lächelt triumphierend, er will einen ganz besonderen Zauber auf seinen letzten Widersacher sprechen – und er hat die Zeit ihn vorzubereiten. Derweil versucht Azzan erneut einen Fulminictus, in der Hoffnung, dass der Schild ja irgendwann mal zusammenbrechen muss. Derweil bietet die sich vor Schmerz windende Kaya all ihre Kräfte auf, um mit ihrem Dolch die Ferse Galottas zu durchschneiden. Galotta taumelt nach fone, ist nicht mehr durch sein Schild geschützt und Azzans Fulminictus reißt ihn wieder zurück. Damit hat Galotta in der Summe über 50 Lebenspunkte verloren – egal wie mächtig er sein mag, mehr hat auch er nicht – er stirbt! Die Festung stürzt ab, Kaya will die Festung in das ländliche Gebiet von Rosskuppeln lenken, Zordan widerspricht, er schlägt Neu-Gareth vor, weil dort nur wenig Menschen leben – so wird’s gemacht (was will ein Meister mehr??). Die Helden fliehen (Azzan nimmt natürlich die Krone mit) sie stoßen auf Leonardo, der sie zu seinem Fluggerät führen will. Soweit kommt es aber nicht, denn direkt vor den Helden bricht die Festung entzwei, der Teil auf dem die Helden sinkt schneller, so können die Helden einen Blick an den dröhnend an ihnen vorbeiziehenden Samen von Blakharaz werfen. Dann kommen die Greifen und retten die Helden – Azzan fliegt auf dem Teppich. Alle landen in den zentralen Parkanlagen Gareths (warum sollten Greifen versteckt in einer Mulde landen, nein offen und aufrichtig, so dass ganz nebenbei noch möglichst viele Bürger davon Zeuge werden, wer sie denn gerettet hat). Die Greifen verabschieden sich (sind eh nur noch vier), nehmen Araschar mit und das Abenteuer ist vorbei. —- Ich bin ganz zufrieden mit dem Verlauf des Finalkampfes. Freilich war es so nur eine fast gewöhnliche Hau-den-Schwarzmagier-zu-Klump-Sache, und Galotta wirkte vielleicht auch nicht soo mächtig, wie man ihn darstellen könnte. Aber hey, auch er ist nur ein Mensch, und damit recht leicht besiegbar. Die Helden werden noch gegen einen Heptarchen kämpfen, auf den das nicht zutrifft. Und dieser Kampf muss ganz dramaturgisch diesen übersteigen; außerdem waren die Helden dieses Mal gepuscht bis hinten gegen, das nächste Mal wird das Gegenteil der Fall sein.
30.09.2006, 12:15 Uhr ~ #255
Wir haben länger nicht gespielt, deswegen geht es mit meinem Bericht erst jetzt weiter, dafür kommt auch ein größerer Ballen, weil es um die Zusammenfassung von vier Spielabenden geht. Nun denn:
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Ankunft in Gareth
Nach kurzem Überlegen (u.a. wer eigentlich Regent ist…), entscheidet man sich der Regentin Bericht zu erstatten. Als Reichsritter, die Kunde bringen werden sie auch rasch zum Thronsaal vorgelassen, wo Emer mit dem Kanzler und Melwyn sie empfängt. Herbei können die Helden eindrucksvoll erleben, dass ein Regent nicht die Macht eines Kaisers hat: Kanzler Hartuwal ordnet die Verlagerung des Regierungssitzes an, Emer zieht darauf mit den Helden als Begleitung in die Alte Residenz. Während des Umzugsdurcheinander suchen die Helden die Zentralregistratur auf und bemächtigen sich der Galotta-Akte – ich habe hierzu die Infos aus Borbarads Erben zerstückelt und mit Bemerkungen Nemrods versehen, so dass die Spieler auch eine kleine Akte in die Hände bekamen.
Von Emer werden die Helden mit großen Vollmachten ausgestattet: Sie bekommen die Verfügungsgewalt über die Ressourcen Gareths. Nur ist meinen Helden noch nicht ganz klar, was und wie sie jetzt überhaupt machen sollen. Also kümmert man sich erstmal um den eigenen Kram, das heißt man geht den Hinweis von Leonardo nach. Tja, Leonardos Gehilfe sitzt im Turm und ist von Hass zerfressen, vor allem seine Rachephantasien von einem brennenden Gareth macht den Helden angst. Kaya versucht sich in Psychologie, scheitert jedoch, also wenden sich die Helden an ihren „Profigefangenbefrager“ (und der Meister bekommt Angst wegen dem, was in Kapitel 1 passiert ist) Azzan. Diesen mussten sie aber erst aus dem Konvent holen, wo er in flammenden Reden die Magier zum Kampfe bringen will. Hierbei lass ich Azzan gehörig schwitzen, geb den anderen Spielern Rollen von Magiern die für und wider Widerstand sind, doch letztendlich schlägt sich Azzan gut. Nach diesem Triumph wird er also zum Schuldturm geschleppt und schafft es dort rasch, Nestel zur Kooperation zu bewegen – indem er ihm verspricht, ihm bei seiner Rache zu helfen. So gelangen die Helden in den Besitz des Adlers und Nestel wird nach seiner Hilfe wieder in den Turm geworfen. (Wobei es Azzan aufrichtig Leid tut, dass er ein Versprechen brechen muss). Hm, so ganz bekomm ich es ab hier nicht mehr die Chronologie der Aktionen bis zur Schlacht auf die Reihe, passiert ist aber u.a. folgendes:
Zordan wollte seine Besitztümer in Sicherheit bringen, das wollte ich ihm erschweren, also stand just in dem Moment als er mit seiner schweren Truhe die Heldenvilla verließ, ein komplettes Regiment Bürgerwehr auf der Straße, um von den Helden das Kämpfen beigebracht zu bekommen – ich dachte, ich könnte ihn so in einen moralischen Konflikt manövrieren. Doch was macht de Kerl? Gibt den Bürgern brav 2 Stunden Unterricht und lässt sich dann von ihnen eine Kutsche organisieren, mit der er seine Schätze aus der Stadt rausbringen kann. So nach und nach lernen meine Helden auch die Macht, die ihnen in die Hände gelegt wurde, zu nutzen. So wird die örtlichen Alchimisten geplündert (vornehmlich Heiltränke), Thorben deckt sich und die Gruppe in Kaiser Retos Waffenkammer ein (was solls, die ist eh bald Geschichte), man nimmt auch am „Rat der Helden“ teil, hier hält man sich vornehmlich an Melwyn und Elcarna, letzterer heilt Kaya auch vom Schlachtfeldfieber (was die Spielerin aber am nächsten Abend wieder vergessen hat). Kaya selbst wurde zum Führer des Adlers bestimmt (sie hat den höchsten Mechanik-Wert), einen großen Teil ihrer Zeit übt sie nun, das Ding zu fliegen (auch Thorben und Azzan üben sehr fleißig). Achso: als Zordan ein Wäldchen nahe Gareth erreicht hat, wo er seinen Schatz vergraben kann, stößt er dort auf den Bürgermeistergehilfen. Mit einem grandiosen Dolchwurf macht er der Taube den Garaus und ist etwas später mit der Garde und Ludalf im Gepäck bei Bürgermeister Trautman. Auch Tyros Prahe kann geholfen werden: Zordan organisiert mit seinen Unterweltkontakten die Horuschenkerne, allein beim Museum übertreiben sie es ein bisschen, indem sie mit einen Mal ALLES dort für die Schlacht requirieren wollen. Ich lasse daraufhin den Museumsleiter an einen veritablen Herzschlag sterben, worauf die Helden sich besinnen und nur die Schuppen mitnehmen. Der Tempelbesuch bei Ingerimm gelingt eindrucksvoll: Ich lass die Priesterin sehr traurig wirken, die Helden erkennen, welches Opfer sie gibt und verlassen beeindruckt mit dem Ring (den Kaya an sich nimmt) den Tempel. Der Besuch beim Borontempel gelingt nicht so toll: Leider kommt die Gruppe rasch auf den Gedanken, dass die Person mit der größten Boronaffinität die Reichsregentin ist, also sollte sie auch den Stab führen. Kurz: Rhazzazor sei nicht das Problem der Helden…wenn die wüssten!
Insgesamt überfordern die zahllosen Möglichkeiten die Spieler ein wenig, sie helfen hier und da ein wenig, überlassen die Strategie zur Verteidigung jedoch den anderen Ratsmitgliedern und konzentrieren sich vornehmlich auf ihre Mission. (Trotzdem waren das zwei Spielabende)
So kommt der Tag X. Die Helden warten mit dem Adler in den Parkanlagen Zentralgareths, bei ihnen sind die vier mutigsten Stadtgardisten, die treten sollen und auf Azzans ausdrücklichen Wunsch noch zwei Heilmagier. Der Feind brandet über Gareth hinweg, um sie herum brechen Kämpfe aus, die Helden warten, sind dann doch ein bisserl ungeduldig und steigen mit dem Adler auf – zu einem Zeitpunkt, wo die Luft vor Feinden wimmelt. Als erstes fliegt ein Karakil mit einer Feuerschale unter sich auf den Adler zu. Kaya schafft eine gute Mechanikprobe und der Karakil fliegt genau zwischen Ballon und Schiff hindurch, wobei sich die Schale von ihm abrollt und mitsamt dem Öl auf die am Boden gebliebenen fällt (auch auf die „Magierartillerie“ auf die Azzan ebenfalls bestanden hatte). Der nächste Angriff geschieht durch den Enterversuch durch ein feindliches Luftschiff. Ein harter Kampf gegen eine feindliche Übermacht, bei der die Helden zeigen, dass sie an ihren Aufgaben gewachsen sind: Das feindliche Schiff wird geentert und zum Absturz gebracht. Die dritte Hürde sind Gargyle (mit denen meine Helden so manches traumatisches Erlebnis teilten), auch hier obsiegen die Helden. So sind sie über die feindliche Armada hinweggestiegen und steuern Kholak-Kai an, welches den Stadtrand Gareths gerade passiert. Sie nähern sich und nähern sich und sehen dann die Irrhalken! Ein einzelner fliegt gemütlich auf den Adler zu, bleibt stehen und grinst die Helden an, diese starren zurück, er fliegt etwas höher zum Ballon und grinst die Helden an, diese starren zurück, er fährt seine Krallen aus und erhebt seine Pranken, die Helden starren zurück, dann zerfetzt er den Ballon, die Helden fallen (Man war das köstlich, von den Spielern kam echt keine Reaktion!). Sie fallen also. Man schafft es die Seile zu kappen und sich an den Ballon selbst zu hängen. Man landet schwer beim Wehrheimer Tor, von wo aus man sich nach Süden durchschlägt. Beim Tempelplatz vor der alten Residenz toben schwerste Kämpfe, die Helden huschen hier ein wenig hin und her, versprechen Hilfe zu holen, vergessen das wieder und schlagen sich weiter zu den Akademien durch (man erhofft sich von den Magiern eine neue Flughilfe). Währenddessen beschreib ich, wie Emer hoch zu Roß gen Gebeinfelder reitet und Ludalf daraufhin die Verteidigung der Tempel aufgibt, um die Regentin zu schützen – aber wie gesagt, die Helden meinen Rhazzazor wäre nicht ihr Problem. Man kämpft sich durch Seitengassen gegen Maraskanische Klischeeschwertschwinger bis zum Hesindetempel durch. Hier werden sofort alle verfügbaren Magier zu einer Krisensitzung abgezogen, um den Helden zu Helfen. Man einigt sich darauf mit 15 Magiern im Unitatio den Beleman (Elementarherr) zu rufen, dies soll geschehen beim Observatorium. Die Magier zaubern vor sich hin (dauert ja eine Stunde) die Helden warten, dann kommt Rhazzazor und seine Trabanten, und die Trabanten spüren die Anballung der Macht und stürzen sich auf das offene Observatorium. Die Helden reagieren, wollen sich schützend vor die beiden Konzilsmagier stellen, die als einzige die Beschwörung aktiv durchführen können. Ich frag nach, ob sie das wirklich wollen und schildere die beiden Drachen im Sturzflug, jeder Held überlegt für sich und gibt dann seine Position an. Resultat: Alle stehen NEBEN den Konzilsmagiern um auf die Drachen zu hauen, wenn sie sich auf die Magier stürzen. Drachen stürzen, jagen dabei einmal durch den Unitatiokreis, hinterlassen blutige Klumpen an der gegenüberliegenden Wand und heben wieder ab. Die Helden begreifen, dass ihre Aktion nicht soo klug war und machen sich umso grimmiger zum Kampf bereit, denn die Drachen wollen noch mal Sturzfliegen. Dazu lässt es aber der Meister nicht kommen, wohlwissend, was die Helden noch erwarten wird. Ein Drache bekommt ein Geschütz ab, der andere wird vom fliegenden Thomeg Atherion kurz verwirrt, der Artillerieschütze waren natürlich die Zwerge und der Hass zwischen beiden Rassen wird wohl auf Gegenseitigkeit beruhen, denn die Drachen stürzen sich nun auf diese. Atherion landet verletzt und überlässt Azzan seinen Teppich. Bedauernd stellen die Helden fest, dass er nur eine Person tragen kann und immer gelenkt werden muss. Elcarna tritt aus dem Unitatiokreis hervor und übergibt Azzan die gesammelte Astralkraft (100ASP). Azzan beschließt darauf, die anderen Schwarzmagier zu finden, in der Hoffnung, dass sie bereit und in der Lage sind, feindliche Flugdämonen unter ihre Kontrolle zu zwingen und so den Helden eine Flugmöglichkeit zu eröffnen. Er fliegt los, der Rest bleibt erstmal zurück. Er fliegt über das Südtor, wo das Entsatzheer Ludalfs von schwarzem Drachenfeuer niedergestreckt daliegt. Weiter südlich erblickt er den Borontempel, wo gerade Priester rausgeschliffen und gepfählt wird, in der Nähe entdeckt er Pölberra beim zuschauen. Azzan landet. (ich hab Polberra schon mal auftauchen lassen und zudem Hinweise auf eine Verbindung zwischen ihn und Galotta in die Akten einfließen lassen, genutzt hat es nichts) Auch hier gerät Azzan nur in Rage, weil Pölberra beim Boronpriesterabschlachten tatenlos zuschaut. Dann wird Bruder Styogmar herausgeschliffen, ein spannender Moment für den Spielleiter, wird Azzan sich der Übermacht alleine entgegenwerfen, damit die Gruppe so über Stygi ins Storieboard reingegängelt werden können? Azzan fliegt ganz stylisch auf die feindlichen Söldner zu und vertreibt sie alle durch einen Horriphobus. Styogmar erzählt, er habe den ganzen Tag nach den Helden schicken lassen, sie müssen sofort alle herkommen, der Stab des Vergessens sei noch in seiner Obhut, nur sie können ihn in den Kampf führen. Azzan holt die anderen.
Dann steht Styogmar vor den Helden, spricht, dass er wüsste, dass einer unter ihnen auserwählt sei, den Stab zu führen, er wüsse nur nicht wer, sie sollen entscheiden. (Tatsache ist, dass keiner der Helden so richtig passt, ich will aber keinen in eine Rolle reingängeln. Ergo ist der beste „Auserwählte der, der bereit ist, von sich aus den Stab zu nehmen“ ich warne die Spieler auch, dass das Ganze nicht ganz Spurlos am Charakter vorbeigehen wird) Dementsprechend folgt eine lange Diskussion. Zuerst will keiner. Dann fasst Azzan sich ein Herz, sein Spieler erklärt auch, dass er bereit sei, eine Glaubenswandlung seines Chars durchzuspielen. Ich sage, dass ich ihm das natürlich zutraue, jedoch ist sein Char so schon komplex genug und man solle doch erstmal schauen, ob sich nicht einer der Zwölfgöttergläubigen durchringen kann. Kayas Spielern lehnt rundheraus ab, sie fühlt sich für so was für zu unerfahren, dergleichen Thorben, zumal er bereits Araschar hat und so schon unter der Knute eines Gottes steht. Schließlich erklärt sich Zordan bereit.
Also auf auf zur Nekropole. Hier geht es bereits heiß her, wenn es auch Rhazzazor erst beim Eintreffen der Helden gelingt zu landen. Azzan bleibt erstmal ein wenig auf seinem Teppich zurück. Throben stellt sich zu Emer und ihrer Leibgarde während Zordan und Kaya von der Seite an Rahzzazor heranpirschen. Es folgt ein harter Kampf, in der Emers Leibgarde Mann für Mann dezimiert wird, während Rhazzazor einmal eine uncoole Rolle machen muss, um Zordan loszuwerden, der an ihm hochklettern wollte. Das Finale sieht so aus: Zordan ist an der hinteren Flanke Rhazzazors hochgeklettert und hat nun gut 10 Schritt giftige Dämpfe ausströmenden Drachenleib zwischen sich und dem Kopf. Kaya ist die letzte Schildwache Emers, Azzan ist ebenfalls bei Emer, um sie durch einen Gardianum zu schützen, der genau einen Flammenatem abhält, Throben liegt in seinem Blut. Kaya und Azzan werden weggeschleudert, Zordan kommt nicht weiter voran, da stößt Emer zu, wird gefressen, Zordan erreicht den Kopf, Rhazzazor flieht.
Nun werden die Greifen gerufen und es geht hinauf zur Schlacht in den Wolken. Der Kampf gegen die Irrhalken ist wahrhaft heroisch, Thorben auf Obaran ist ein wahrhaftiger Irrhalkenschlächter. Azzan und Kaya sind eher Opfer und müssen von den Greifen geschützt werden. Zordan und sein Greif übertreffen sich gegenseitig in Tollkühnheit, indem sie sich gegen eine wahre Übermacht behaupten. Insgesammt spiel ich nur etwa 6-7 Kampfrunden aus, die reichen jedoch dramaturgisch völlig aus. Dann werden die Helden abgesetzt. Obaran heilt die Helden mit seinem Blut ein wenig und stürzt sich dann mit seinen Geschwistern wieder in die Schlacht (Nebenbei hab ich übrigens zwei Greifen zu Weibchen gemacht – aus statistischen Gründen).
Hier ist unser Spielabend beendet. (In 10 Minuten spielen wir weiter) Die Helden haben das Gift, das Schwert Araschar und einen mit AE vollgepumpten Magier, mal schauen, was sie daraus machen. Zordans Spieler sagte mir zumindest, dass er sogar eine Idee hätte. Oh und Zordans Spieler macht sich Gedanken darüber, was die Festung macht, wenn Galotta stirbt, er rechnet mit einem Absturz.
Ähnm, ich hatte mir gedacht, dass es doch irgendwie blöd sein muss, zuerst mannigfaltigen Höhepunkten ausgesetzt sein zu müssen und dann Such-den-Schwarzmagier zu spielen. Also anhand derBaupläne konnten die Helden rasch feststellen, wo sich Galotta wohl aufhalten wird. Und dank des Rings der Flammen ist an ein heimliches Vorgehen nicht zu denken: Da der Ring vor den Unelementen schützt, die Festung aus Unelementen nur so besteht, führt der Ring einen beständigen Kampf gegen die Festung, dies äußert sich in einen anfangs 20 Schritt umfassenden (und später merklich schrumpfenden) Umkreis, an dessen Rändern der Kampf zwischen Elementen und Unelementen tobt. So ziehen die Helden selbst quasi eine Spur der Verwüstung hinter sich her. Wachen und Höflinge, die auftauchen, waren zu beeindruckt (bzw eingeschüchtert) von diesem Schauspiel, als dass sie sich den Helden wirklich in die Quere stellten. Einem einzelnen Magier mussten sie Respekt einbläuen. Sie entschieden sich für den Weg ohne Gnade, weil sie am Ende der Sternentreppe schlimmstes befürchteten – und sie trauten den Frieden nicht, der ihnen der Ring schenkte. Nun gut, dank des Ringes konnten sie die Fallen nicht wirklich würdigen, dafür schrumpfte die Wirkung des Ringes rasend, so dass bei den letzten beiden Fallen (ich hab nur die vier im Buch beschriebenen genommen) der eine oder andere Held auch kurz außerhalb des Wirkungsradius gelang. Dann standen sie vor dem Portal zum Raum der Rache.
Ich wollte mit dieser schonenden Gangart zum einen erreichen, dass das Finale nicht unnötig hinausgezögert wird, und zum anderen die Kräfte der Helden zu schonen, denn da sowohl ich als auch sie nicht wirklich wissen, wie sie Galotta besiegen sollen, sollen sie dabei wenigstens im Vollbesitz ihrer Kräfte sein.
Der Showdown beginnt ganz nach Drehbuch. Die Helden reden mit Galotta, und es gelingt ihnen sogar intuitiv seine Schwachstelle (dass er sich den Dämonen unterworfen hat) anzusprechen und machen ihn so wütend. Aber die Helden wollen gar nicht reden, die wollen kämpfen, sie fordern ihn auf, seine Heshtothgarde zurückzupfeifen, und in einem Duell (4 gegen 1) zu zeigen, wie mächtig er wirklich sei, Galotta kontert, dass er mit der Zerstörung Gareths was Besseres zu tun hat und seine Garde das ruhig übernehmen könnte. Zordan versucht es mit einer List: Als Galotta fragt, wie bitteschön die Helden gedenken ihn zu töten, antwortet dieser „Eigentlich mit Gift“ und zückt das Flächchen. Er gibt an, dass er aber nun glaube, dass es gegen ihn nichts nutze. Eigentlich wollte ich das Gift wirklich Giftig sein lassen und gespannt beobachten, wie die Helden versuchen es dem Erzmagier einzuflößen. Sie sind aber in ihrem Reden momentan frech bis respektlos und das kann ich den Würmern nicht durchgehen lassen, sie dürfen ja gleich Galotta töten, aber bitte mit Respekt. Also entreißt Galotta ihnen das Gift und beweist durch trinken seine Giftimmunität – Respekt wieder hergestellt.
Dann kommt Leonardos Auftritt und es geht los. Galotta versucht Massenbeherrschung, die Helden widerstehen. Ich hab das so geregelt: der Rotkappenwillenstrunk gibt einen 10 MR-Punkte dazu, bei vielen Aktionen müssen die Helden nun eine MR-Probe ablegen, gelingt sie, bleiben sie Herr ihres Geistes, Mißlingt sie versinken sie kurzweilig in einen inneren Kampf gegen Galottas Herrschaft. Zum Glück der Helden gelingt ihnen während des Kampfes alle MR-Proben, was die Sache für sie ungeheuer erleichtert. Zordan rennt auf Galotta los und bekommt einen Fulminictus zu spüren, der ihn für den Rest des Kampfes außer Gefecht setzt. Kaya rennt auf Galotta los und bekommt das Armatrutz-Gardianum-Schild zu spüren, dann flammt auch in ihren Kopf ein Fulminictus auf, der allerdings schwächer ausfällt, sie bleibt stehen und bei dem durch Schmerzen krümmen, merkt sie, dass sie auf langsame Weise den Schild durchdringen kann. Thorben war kurz hin und her gerissen zwischen Zordan helfen und sich auf Galotta stürzen, entscheidet sich dann für letzteres und bekommt das Armatrutz-Gardianum-Schild zu spüren. Azzan überlegt noch, welchen Zauber er Galotta entgegenwerfen will. Kaya durchdringt den Schild (der etwa 1 Schritt Radius um Galotta hat und via Artefakt an den Thron gebunden ist) zielt auf Galotta, schlägt zu und wird von Dexters Schwert pariert (der in meiner Version einfach nur noch ein hirnloser Zombie ist). Dexter treibt sie zurück, Thorben kommt zur Hilfe und gemeinsam ringen sie Dexter nieder. Azzan hat sich mittlerweile für einen Motorricus auf die Krone entschieden. Galotta kontert mit einem Motoricus auf Azzans Stab. Galotta erringt Azzans Stab (den er nicht zerbricht, ich mein wenn Rhazzazor so was macht, OK, aber warum sollte Galotta einen mächtigen magischen Überskniebrecher beherrschen????), daraufhin bricht Azzans Motoricus ab (Hausregel: Ohne Stab Zaubern +7) und die Krone poltert ins Niemandsland auf den Boden. Azzan stürzt auf die Krone zu. Währenddessen stürzen Thorben und Kaya auf Galotta zu, sie verletzen ihn, und Araschar beweist, dass es auch gegen Galotta eine wirkungsvolle Waffe ist. Das merkt auch Galotta und spricht ein Weiches Erstarre auf Thorben, der daraufhin unbeweglich in der Luft eingeschlossen ist und zu ersticken droht. Azzan setzt sich die Krone auf den Kopf, was nichts nützt. Kaya trifft Galotta erneut und bekommt einen Eisenrost zu spüren, sie zieht ihren Dolch und rammt ihn in Galottas Unterleib, dieser umklammert sie und spricht einen Höllenpein auf sie, sie windet sich auf dem Boden. Azzan versucht es nun mit einem Fulminictus, der am Schild scheitert. Galotta will die Situation auskosten, und lächelt triumphierend, er will einen ganz besonderen Zauber auf seinen letzten Widersacher sprechen – und er hat die Zeit ihn vorzubereiten. Derweil versucht Azzan erneut einen Fulminictus, in der Hoffnung, dass der Schild ja irgendwann mal zusammenbrechen muss. Derweil bietet die sich vor Schmerz windende Kaya all ihre Kräfte auf, um mit ihrem Dolch die Ferse Galottas zu durchschneiden. Galotta taumelt nach fone, ist nicht mehr durch sein Schild geschützt und Azzans Fulminictus reißt ihn wieder zurück. Damit hat Galotta in der Summe über 50 Lebenspunkte verloren – egal wie mächtig er sein mag, mehr hat auch er nicht – er stirbt! Die Festung stürzt ab, Kaya will die Festung in das ländliche Gebiet von Rosskuppeln lenken, Zordan widerspricht, er schlägt Neu-Gareth vor, weil dort nur wenig Menschen leben – so wird’s gemacht (was will ein Meister mehr??). Die Helden fliehen (Azzan nimmt natürlich die Krone mit) sie stoßen auf Leonardo, der sie zu seinem Fluggerät führen will. Soweit kommt es aber nicht, denn direkt vor den Helden bricht die Festung entzwei, der Teil auf dem die Helden sinkt schneller, so können die Helden einen Blick an den dröhnend an ihnen vorbeiziehenden Samen von Blakharaz werfen. Dann kommen die Greifen und retten die Helden – Azzan fliegt auf dem Teppich. Alle landen in den zentralen Parkanlagen Gareths (warum sollten Greifen versteckt in einer Mulde landen, nein offen und aufrichtig, so dass ganz nebenbei noch möglichst viele Bürger davon Zeuge werden, wer sie denn gerettet hat). Die Greifen verabschieden sich (sind eh nur noch vier), nehmen Araschar mit und das Abenteuer ist vorbei.
Ich bin ganz zufrieden mit dem Verlauf des Finalkampfes. Freilich war es so nur eine fast gewöhnliche Hau-den-Schwarzmagier-zu-Klump-Sache, und Galotta wirkte vielleicht auch nicht soo mächtig, wie man ihn darstellen könnte. Aber hey, auch er ist nur ein Mensch, und damit recht leicht besiegbar. Die Helden werden noch gegen einen Heptarchen kämpfen, auf den das nicht zutrifft. Und dieser Kampf muss ganz dramaturgisch diesen übersteigen; außerdem waren die Helden dieses Mal gepuscht bis hinten gegen, das nächste Mal wird das Gegenteil der Fall sein.
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