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Katharina 12.12.2004, 14:32 Uhr ~ #61 Ohje! Also erstmal muss ich sagen, ich bin wirklich froh, dass ich schon Erfahrungen kenne, die andere mit dem Abenteuer gemacht haben. Das Finale scheint ja wirklich sehr, sehr schwierig zu sein, in dem Spielbericht von Firutin im Vinsalt-Forum ist das Finale auch alles andere als zufriedenstellend gelaufen, so wie ich das lese. Zitat sein Abgang war ein Witz und eines Heptarchen unwürdig. ... Vielleicht ist es mangelndes Heldenselbstbewusstsein, aber ich habe meinen Spielern immer Respekt vor Heptarchen eingeflößt. Dass sie es waren, die Galotta erschlagen, ließ sie mit einem Gefühl des Unglaubwürdigkeit zurück. Das ist ein sehr guter Hinweis, vielen Dank, Keideran! Zumindest macht es mich etwas sicherer in der Überzeugung, dass Kathrins und meine Version des Finales funktionieren kann – wo, wie schonmal angedeutet, Blakharaz Galotta töten wird als Konsequenz aus den Handlungen der HeldInnen. Die Idee: Kein normales sterbliches Wesen kann Galotta töten und schon gar kein komisches Zwei-Komponenten-Gift, solange Galotta das ist, was er ist. Da stimme ich mit Kathrin völlig überein, und die Darstellung, die Galotta in den meisten Publikationen außer SidW erfährt, stützt diesen Eindruck. Zitat Die Helden sind nicht mehr als Statisten, die zwar den letzten Schlag führen, aber nicht das Gefühl haben, sich diesen Sieg verdient zu haben. Kein Triumphgefühl und Rollenspiel nur im Sinne von “vorgefügte Rolle spielen”. Wieder ohje! ;-) Ich habe mir das vorher nicht so richtig klar gemacht, aber wo Du das so schreibst, deckt es sich mit dem Eindruck, den ich beim Lesen des Finales hatte. Man müsste sich also überlegen, wie man verhindern kann, dass die HeldInnen nur eine verfügte Rolle spielen. Man muss ihnen mehr “geben” als nur ein paar Artefakte, man muss eine wirklich gute Begründung für das “warum gerade sie und niemand anders” einbauen – nicht nur für die Schlacht von Wehrheim (auch da hat Keideran ja deutlich gezeigt, dass das keineswegs befriedigend gelöst ist), sondern erst recht für das Finale. Ach, es tut mir wirklich leid, dass das bei euch so schlecht gelaufen ist, Keideran ... Gruß, Katharina (langsam wirklich etwas hilflos mit dem Ganzen ...)
12.12.2004, 14:32 Uhr ~ #61
Ohje!
Also erstmal muss ich sagen, ich bin wirklich froh, dass ich schon Erfahrungen kenne, die andere mit dem Abenteuer gemacht haben. Das Finale scheint ja wirklich sehr, sehr schwierig zu sein, in dem Spielbericht von Firutin im Vinsalt-Forum ist das Finale auch alles andere als zufriedenstellend gelaufen, so wie ich das lese.
Zitat sein Abgang war ein Witz und eines Heptarchen unwürdig. ... Vielleicht ist es mangelndes Heldenselbstbewusstsein, aber ich habe meinen Spielern immer Respekt vor Heptarchen eingeflößt. Dass sie es waren, die Galotta erschlagen, ließ sie mit einem Gefühl des Unglaubwürdigkeit zurück.
sein Abgang war ein Witz und eines Heptarchen unwürdig.
...
Vielleicht ist es mangelndes Heldenselbstbewusstsein, aber ich habe meinen Spielern immer Respekt vor Heptarchen eingeflößt. Dass sie es waren, die Galotta erschlagen, ließ sie mit einem Gefühl des Unglaubwürdigkeit zurück.
Das ist ein sehr guter Hinweis, vielen Dank, Keideran! Zumindest macht es mich etwas sicherer in der Überzeugung, dass Kathrins und meine Version des Finales funktionieren kann – wo, wie schonmal angedeutet, Blakharaz Galotta töten wird als Konsequenz aus den Handlungen der HeldInnen. Die Idee: Kein normales sterbliches Wesen kann Galotta töten und schon gar kein komisches Zwei-Komponenten-Gift, solange Galotta das ist, was er ist. Da stimme ich mit Kathrin völlig überein, und die Darstellung, die Galotta in den meisten Publikationen außer SidW erfährt, stützt diesen Eindruck.
Zitat Die Helden sind nicht mehr als Statisten, die zwar den letzten Schlag führen, aber nicht das Gefühl haben, sich diesen Sieg verdient zu haben. Kein Triumphgefühl und Rollenspiel nur im Sinne von “vorgefügte Rolle spielen”.
Die Helden sind nicht mehr als Statisten, die zwar den letzten Schlag führen, aber nicht das Gefühl haben, sich diesen Sieg verdient zu haben. Kein Triumphgefühl und Rollenspiel nur im Sinne von “vorgefügte Rolle spielen”.
Wieder ohje! ;-) Ich habe mir das vorher nicht so richtig klar gemacht, aber wo Du das so schreibst, deckt es sich mit dem Eindruck, den ich beim Lesen des Finales hatte.
Man müsste sich also überlegen, wie man verhindern kann, dass die HeldInnen nur eine verfügte Rolle spielen. Man muss ihnen mehr “geben” als nur ein paar Artefakte, man muss eine wirklich gute Begründung für das “warum gerade sie und niemand anders” einbauen – nicht nur für die Schlacht von Wehrheim (auch da hat Keideran ja deutlich gezeigt, dass das keineswegs befriedigend gelöst ist), sondern erst recht für das Finale.
Ach, es tut mir wirklich leid, dass das bei euch so schlecht gelaufen ist, Keideran ...
Gruß, Katharina (langsam wirklich etwas hilflos mit dem Ganzen ...)
Coppi 12.12.2004, 19:04 Uhr ~ #62 Ja, für Keideran und seine Gruppe tut es mir natürlich auch Leid ... *hüstel* Das hätte ich auch schreiben können. Ich hol's also hiermit nach. Bei mir muss wohl irgendwann der objektive Zugang zu dem Abenteuer verloren gegangen sein (oder war er überhaupt nie vorhanden?) ;-) LG Kathrin
12.12.2004, 19:04 Uhr ~ #62
Ja, für Keideran und seine Gruppe tut es mir natürlich auch Leid ... *hüstel* Das hätte ich auch schreiben können. Ich hol's also hiermit nach.
Bei mir muss wohl irgendwann der objektive Zugang zu dem Abenteuer verloren gegangen sein (oder war er überhaupt nie vorhanden?) ;-)
LG
Kathrin
Keideran Labharion 12.12.2004, 22:41 Uhr ~ #63 Danke ihr beiden! An anderer Stelle wird man nur zerrissen, wenn man sagt, man fand das Ende besch...eiden. Dass Spieler darunter leiden, daran denkt mal wieder keiner. :-/ Immerhin: Ein paar schöne Erinnerungen bleiben meinen Spielern. Die Schlacht in den Wolken, aber auch die Auftritte von Rhazzazor werden meine Spieler mitnehmen. Aber leider auch das jämmerliche Finale. Ich arbeite auch schon an einer neuen Variante, sollte ich das Abenteuer leiten – oder um anderen Spielleitern zu helfen. Zwei Ansätze: a) Galotta befiehlt Dexter zu Belustigung, gegen die Helden zu kämpfen. Dieser widersetzt sich, sein Hieb haut die falsche Dämonenkrone vom roten Schädel. Kurz bevor ihn der FULMINICTUS niederstreckt, ruft er: “Reizt ihn!” Das sollten die Helden tun: Ohne im Körperkontakt des AGM-Splitters wirkt das Gift dann dennoch. Und dadurch, dass die Helden ihn zornig machen, schlägt sein Herz schneller – und das Gift verteilt sich schneller im Körper. Zuletzt befiehlt er seiner Heshtothim-Garde, die Helden zu töten – doch diese gehorchen sind, sondern schauen gebannt-wispernd zu, wie der Heptarch stirbt. Von allen scheinheiligen Verbündeten verlassen... b) Die Helden behalten ganz einfach Araschar. Nun gut, in dieser Konstellation gab es keinen würdigen Helden. Aber die Klinge des Praios dürfte auch dem Boten der Lohe gefährlich werden. Dass Anton schreibt, dass sie kurz vor dem Finale verschwindet, halte ich für dilletantisch. Nur zwei Ideen. Und noch mal Danke für das Mitleid. :-) Keideran
12.12.2004, 22:41 Uhr ~ #63
Danke ihr beiden!
An anderer Stelle wird man nur zerrissen, wenn man sagt, man fand das Ende besch...eiden. Dass Spieler darunter leiden, daran denkt mal wieder keiner. :-/
Immerhin: Ein paar schöne Erinnerungen bleiben meinen Spielern. Die Schlacht in den Wolken, aber auch die Auftritte von Rhazzazor werden meine Spieler mitnehmen. Aber leider auch das jämmerliche Finale.
Ich arbeite auch schon an einer neuen Variante, sollte ich das Abenteuer leiten – oder um anderen Spielleitern zu helfen.
Zwei Ansätze:
a) Galotta befiehlt Dexter zu Belustigung, gegen die Helden zu kämpfen. Dieser widersetzt sich, sein Hieb haut die falsche Dämonenkrone vom roten Schädel. Kurz bevor ihn der FULMINICTUS niederstreckt, ruft er: “Reizt ihn!”
Das sollten die Helden tun: Ohne im Körperkontakt des AGM-Splitters wirkt das Gift dann dennoch. Und dadurch, dass die Helden ihn zornig machen, schlägt sein Herz schneller – und das Gift verteilt sich schneller im Körper.
Zuletzt befiehlt er seiner Heshtothim-Garde, die Helden zu töten – doch diese gehorchen sind, sondern schauen gebannt-wispernd zu, wie der Heptarch stirbt. Von allen scheinheiligen Verbündeten verlassen...
b) Die Helden behalten ganz einfach Araschar. Nun gut, in dieser Konstellation gab es keinen würdigen Helden. Aber die Klinge des Praios dürfte auch dem Boten der Lohe gefährlich werden. Dass Anton schreibt, dass sie kurz vor dem Finale verschwindet, halte ich für dilletantisch.
Nur zwei Ideen.
Und noch mal Danke für das Mitleid. :-)
Keideran
Jonas 12.12.2004, 23:31 Uhr ~ #64 irgendwie verstehe ich nicht warum ihr das AB überhaupt noch spielen wollt. Was sind den mal positive und spannende, eben ungewöhnliche elemente des AB? hat es wenigstenz etwas im bereich Plot zu bieten?
12.12.2004, 23:31 Uhr ~ #64
irgendwie verstehe ich nicht warum ihr das AB überhaupt noch spielen wollt. Was sind den mal positive und spannende, eben ungewöhnliche elemente des AB?
hat es wenigstenz etwas im bereich Plot zu bieten?
Katharina 13.12.2004, 12:07 Uhr ~ #65 @Jonas: Naja: Wehrheim wird durch einen agrimothschen Magnum Opus fast vollständig ausgelöscht, Gareth zu Teilen, und dann stürzt Galottas Fliegende Festung auf die Stadt des Lichts. Es sterben Rohaja, Rondrasil Löwenbrand, Racalla von Horsen-Rabenmund, Dexter Nemrod und etliche andere, und Emer wird von Rhazzazor gefressen. Dann kommt noch eine Sphinx vor, die Greifen verführt und deren Seelen für ein finsteres Ritual einfängt. Naja, und nicht zu vergessen das Finale, wann kommt es schonmal vor, dass ein Heptarch (zudem noch einer der drei mächtigsten) von einer Heldengruppe getötet wird? Schon ungewöhnlich, oder?
13.12.2004, 12:07 Uhr ~ #65
@Jonas:
Naja: Wehrheim wird durch einen agrimothschen Magnum Opus fast vollständig ausgelöscht, Gareth zu Teilen, und dann stürzt Galottas Fliegende Festung auf die Stadt des Lichts. Es sterben Rohaja, Rondrasil Löwenbrand, Racalla von Horsen-Rabenmund, Dexter Nemrod und etliche andere, und Emer wird von Rhazzazor gefressen. Dann kommt noch eine Sphinx vor, die Greifen verführt und deren Seelen für ein finsteres Ritual einfängt. Naja, und nicht zu vergessen das Finale, wann kommt es schonmal vor, dass ein Heptarch (zudem noch einer der drei mächtigsten) von einer Heldengruppe getötet wird?
Schon ungewöhnlich, oder?
Keideran Labharion 13.12.2004, 13:02 Uhr ~ #66 Rhazzazor hat einige unvergessliche Auftritte und Dexter Nemrod ist sowieso der beste. Soviel zum Positiven. Der Rest ist geklaut und irgendwie zusammengeschustert. Sprich: Schlecht!
13.12.2004, 13:02 Uhr ~ #66
Rhazzazor hat einige unvergessliche Auftritte und Dexter Nemrod ist sowieso der beste.
Soviel zum Positiven.
Der Rest ist geklaut und irgendwie zusammengeschustert. Sprich: Schlecht!
rillenmanni 13.12.2004, 13:56 Uhr ~ #67 Freunde des Mißmuts, nein, mir wird das dann doch zu negativ. Solange wir mit einem kritischen Auge auf die Sache schauen, ist mir dies sehr recht. Ich halte es allerdings für überzogen, nunmehr in vorfreudiger Verzweiflung zu schwelgen. Wie es wird, bleibt abzusehen, und zwar von Runde zu Runde und von Spielabend zu Spielabend. Wir haben hier sehr viele schöne Ideen zusammengetragen und besitzen daher viele Optionen. Nicht zu vergessen sind die Besonderheiten, Eigenarten einer jeden Spielgruppe: Keideran etwa hat Kapitel 2 und 3 an gerade einmal einem Spielabend abgehandelt, in nicht mehr als 5 Stunden. Ich weiß nicht, wie groß seine Improvisationsfähigkeiten sind, in diesem speziellen Falle: seine Fähigkeiten, spontan auf die Stimmungslage seiner Spieler eingehen zu können, indem er ganze Kapitel im Sinne seiner Spieler lenken und umgestalten kann. Ich könnte dies nicht. Aber ich leite auch anders, lasse anders spielen: ich hatte schon einmal erwähnt, daß ich volle drei Tage (25 – 30 Spielstunden) alleine für Kapitel 1 und 2, ggf für Kapitel 3 einplane. Danach muß erst einmal ein neuer Termin gefunden werden, das kann sich eine Weile hinziehen. Das bedeutet erstens, daß ich während des Spielflusses viel mehr Zeit habe, mich auf aktuelle Stimmungsbegebenheiten einzustellen, zweitens, daß ich zwischen den Spielterminen viel Zeit habe zu Resumé und anpassender Vorbereitung. Ich denke daher, daß ich grundsätzlich nicht Gefahr laufe, daß mir das Abenteuer entgleitet. Zum Ende, darum geht es in dieser Diskussion ja hauptsächlich: mit der Sphingenerfahrung im Hintergrund ist doch klar, weshalb es ausgerechnet die Helden sein müssen, die sich schlußendlich Galotta gegenüber sehen: niemand außer ihnen wird imstande sein, Galotta zu überwinden. Galotta wird von der Sphinx überrascht werden. Wir haben dies ja in der Serania-Diskussion bereits ausgebreitet. Wichtig wird für mich hierbei sein, die Helden als die aktiven Gegner Galottas zu inszenieren. Den Umstand, daß demnächst jede Heldengruppe von sich behaupten kann, Galotta getötet zu haben, kann ich nicht als Einwand akzeotieren. Denn es ist völlig unerheblich, ob jede Gruppe von sich behaupten kann, den Müller A von B gerettet, Galotta getötet, dessen Unterlagen geklaut oder aber Borbarad schlußendlich überwunden zu haben. Jede Spielgruppe hat ihr eigenes Aventurien, spielt zwangsläufig in einer personalisierten Spielebene. Ich sehe nicht, weshalb wir hier – bei aller Liebe für Galotta – für ihn eine Extrawurst braten sollten. Das ist eindeutig zuviel des Guten. Daher gilt: Jammern erst nach Ende des Abenteuers. Ich zumindest werde bei aller bislang selbst eingebrachten Kritik frohgemut an die Sache herangehen, und dies, obgleich mich zumindest ein Spieler jetzt bereits mit Bedenken plagt, sein Charakter sei vielleicht nicht der richtige für das Abenteuer. Aber als sein Spielleiter weiß ich obendrein: dieser Spieler neigt ohnehin dazu, sich aus Abenteuern abzuseilen, daher müßte ich ggf auch bei SidW die Schuld nicht beim Abenteuer suchen sondern in der Einstellung des Spielers. Daß so viel zusammengeklaut worden ist, erachte ich als den größten Schwachpunkt. Denn vielleicht finden derlei 15jährige als obercool, meine Spieler hingegen werden nur die Augen verdrehen. Also: raus mit den Klauereien! Die werden nicht immer vermieden werden können, aber zumindest oft. Die Devise lautet schlichtweg (und sie gilt für jedes andere Kaufabenteuer auch): Anpassung an die eigene Spielgruppe. Und dann wird das schon. Katharina, ich bin mir gerade bei Euch ziemlich sicher, daß Ihr das gut hinbekommen werdet. Ihr seid mE sehr am Charakter und Stimmungsspiel interessiert, daher solltest Du das Abenteuer auch auf diese Weise Deinen Spielern präsentieren. Haltet Euch an Details auf, lasse viele NSCs mit den Charakteren reden und stelle das Handeln der Charaktere dabei immer wieder in den Mittelpunkt, baue sie auf, ermutige sie, etw durch kleine Details, die nur auf den zweiten Blick sichtbar werden und dann Mut spenden, oder durch Träume, die den Eindruck vermitteln, daß es ausgerechnet die Charaktere sind, auf die “das Gute” (ich fasse das jetzt mal ganz allgemein) setzt, die es braucht. Das wird schon! Nur solltest Du wohl unbedingt davon absehen, Dich selbst vor Deinen Spielern wiederholt vom Abenteuer zu distanzieren. Ich selbst habe es ja noch viel schwerer, denn zwei von meinen drei Spielern haben von Tuten und Blasen keine Ahnung. Ich werde also sehr hintergründig werden müssen, alle NSCs gesondert einführen und vorstellen, dies oft auch nur mittelbar (also über Gespräche über sie) und versuchen, die Charaktere über diese Gespräche ordentlich konkret im Aventurien der Jetzt-Zeit zu integrieren. Und dennoch denke ich, das mir das Abenteuer gelingen wird.
13.12.2004, 13:56 Uhr ~ #67
Freunde des Mißmuts,
nein, mir wird das dann doch zu negativ. Solange wir mit einem kritischen Auge auf die Sache schauen, ist mir dies sehr recht. Ich halte es allerdings für überzogen, nunmehr in vorfreudiger Verzweiflung zu schwelgen. Wie es wird, bleibt abzusehen, und zwar von Runde zu Runde und von Spielabend zu Spielabend. Wir haben hier sehr viele schöne Ideen zusammengetragen und besitzen daher viele Optionen. Nicht zu vergessen sind die Besonderheiten, Eigenarten einer jeden Spielgruppe: Keideran etwa hat Kapitel 2 und 3 an gerade einmal einem Spielabend abgehandelt, in nicht mehr als 5 Stunden. Ich weiß nicht, wie groß seine Improvisationsfähigkeiten sind, in diesem speziellen Falle: seine Fähigkeiten, spontan auf die Stimmungslage seiner Spieler eingehen zu können, indem er ganze Kapitel im Sinne seiner Spieler lenken und umgestalten kann. Ich könnte dies nicht. Aber ich leite auch anders, lasse anders spielen: ich hatte schon einmal erwähnt, daß ich volle drei Tage (25 – 30 Spielstunden) alleine für Kapitel 1 und 2, ggf für Kapitel 3 einplane. Danach muß erst einmal ein neuer Termin gefunden werden, das kann sich eine Weile hinziehen. Das bedeutet erstens, daß ich während des Spielflusses viel mehr Zeit habe, mich auf aktuelle Stimmungsbegebenheiten einzustellen, zweitens, daß ich zwischen den Spielterminen viel Zeit habe zu Resumé und anpassender Vorbereitung. Ich denke daher, daß ich grundsätzlich nicht Gefahr laufe, daß mir das Abenteuer entgleitet.
Zum Ende, darum geht es in dieser Diskussion ja hauptsächlich: mit der Sphingenerfahrung im Hintergrund ist doch klar, weshalb es ausgerechnet die Helden sein müssen, die sich schlußendlich Galotta gegenüber sehen: niemand außer ihnen wird imstande sein, Galotta zu überwinden. Galotta wird von der Sphinx überrascht werden. Wir haben dies ja in der Serania-Diskussion bereits ausgebreitet. Wichtig wird für mich hierbei sein, die Helden als die aktiven Gegner Galottas zu inszenieren. Den Umstand, daß demnächst jede Heldengruppe von sich behaupten kann, Galotta getötet zu haben, kann ich nicht als Einwand akzeotieren. Denn es ist völlig unerheblich, ob jede Gruppe von sich behaupten kann, den Müller A von B gerettet, Galotta getötet, dessen Unterlagen geklaut oder aber Borbarad schlußendlich überwunden zu haben. Jede Spielgruppe hat ihr eigenes Aventurien, spielt zwangsläufig in einer personalisierten Spielebene. Ich sehe nicht, weshalb wir hier – bei aller Liebe für Galotta – für ihn eine Extrawurst braten sollten. Das ist eindeutig zuviel des Guten.
Daher gilt: Jammern erst nach Ende des Abenteuers. Ich zumindest werde bei aller bislang selbst eingebrachten Kritik frohgemut an die Sache herangehen, und dies, obgleich mich zumindest ein Spieler jetzt bereits mit Bedenken plagt, sein Charakter sei vielleicht nicht der richtige für das Abenteuer. Aber als sein Spielleiter weiß ich obendrein: dieser Spieler neigt ohnehin dazu, sich aus Abenteuern abzuseilen, daher müßte ich ggf auch bei SidW die Schuld nicht beim Abenteuer suchen sondern in der Einstellung des Spielers.
Daß so viel zusammengeklaut worden ist, erachte ich als den größten Schwachpunkt. Denn vielleicht finden derlei 15jährige als obercool, meine Spieler hingegen werden nur die Augen verdrehen. Also: raus mit den Klauereien! Die werden nicht immer vermieden werden können, aber zumindest oft. Die Devise lautet schlichtweg (und sie gilt für jedes andere Kaufabenteuer auch): Anpassung an die eigene Spielgruppe. Und dann wird das schon. Katharina, ich bin mir gerade bei Euch ziemlich sicher, daß Ihr das gut hinbekommen werdet. Ihr seid mE sehr am Charakter und Stimmungsspiel interessiert, daher solltest Du das Abenteuer auch auf diese Weise Deinen Spielern präsentieren. Haltet Euch an Details auf, lasse viele NSCs mit den Charakteren reden und stelle das Handeln der Charaktere dabei immer wieder in den Mittelpunkt, baue sie auf, ermutige sie, etw durch kleine Details, die nur auf den zweiten Blick sichtbar werden und dann Mut spenden, oder durch Träume, die den Eindruck vermitteln, daß es ausgerechnet die Charaktere sind, auf die “das Gute” (ich fasse das jetzt mal ganz allgemein) setzt, die es braucht. Das wird schon! Nur solltest Du wohl unbedingt davon absehen, Dich selbst vor Deinen Spielern wiederholt vom Abenteuer zu distanzieren.
Ich selbst habe es ja noch viel schwerer, denn zwei von meinen drei Spielern haben von Tuten und Blasen keine Ahnung. Ich werde also sehr hintergründig werden müssen, alle NSCs gesondert einführen und vorstellen, dies oft auch nur mittelbar (also über Gespräche über sie) und versuchen, die Charaktere über diese Gespräche ordentlich konkret im Aventurien der Jetzt-Zeit zu integrieren. Und dennoch denke ich, das mir das Abenteuer gelingen wird.
Keideran Labharion 14.12.2004, 13:23 Uhr ~ #68 Korrektur: Kapitel 2 und 3 wurden zwar an einem Spielabend, aber nicht in 5 Stunden abgehandelt. Für die beiden Kapitel spielten wir 13 Stunden. 16 Uhr haben wir angefangen und gegen 5 Uhr waren wir durch. Zwischen den Kapiteln haben wir eine Pause gemacht. Insgesamt hatten wir drei Sitzungen: - die erste Nacht das Turnier (ich bin kein Freund von so etwas und meine Spieler auch nicht – den Wettkämpfen galt kaum ernstzunehmende Beachtung, das Rollenspiel mit den NSCs stand im Vordergrund) - danach zwei Wochen Pause - die zweite Nacht Kapitel 2 – und überraschend Kapitel 3, weil wir schnell durchkamen. Danach großer Frust wegen Magnum Opus (das Sphinxkapitel und der Einbruch in Auraleth wurden sehr positiv aufgenommen), wieder zwei Wochen Pause - das vierte Kapitel in einer dritten Nacht, gute vierzehn Stunden gezockt, viel Spaß an der Vorbereitung, heldenhafte Szenen in der Wolkenschlacht, Frust über den Sieg über Galotta, weil kein Triumph Bei uns sind solch lange Sitzungen nichts ungewöhnliches. Ich gehe immer sehr vorbereitet und wir alle sehr ausgeschlafen an solche Abende. Zudem kenne ich die Spieler sehr gut, die Helden, die SidW sind nur unter meinen Fittichen gewachsen und ich führe neben den Spielrunden lange Gespräche über Motivation und Eigensinn der Charaktere – das erleichtert mir in schwierigen Situationen die Improvisation. Den Rest bringt meine Arbeit am Theater mit sich. ;-) Und wer meine Beiträge gelesen hat, der weiß, dass ich recht frohgemut war. Ich will das Abenteuer auch nicht mehr in seiner Gänze verdammen, langsam gewinnt man etwas Distanz, aber zwei Szenen – und eine davon ist Galottas Ende – sind recht fehl am Platz und ich kann immer noch keine zufriedene Lösungsmöglichkeit anbieten, wie die Helden am Ende tatsächlich sagen können: “Das haben wir geschafft!” Das ist mMn nach so gut wie unmöglich, was an der bisherigen Darstellung Galottas lag. Von Anton wissen wir seit dem Interview, dass er die Rostbirne gar nicht umbringen wollte und auch er scheitert kläglich daran. Allerdings werde ich das Abenteuer nochmal in einer andere Gruppe leiten, vielleicht habe ich bis dahin eine Lösung. Für meine Hauptgruppe tut es mir immer noch leid. Zur Erklärung, Keideran Labharion der Schüler
14.12.2004, 13:23 Uhr ~ #68
Korrektur: Kapitel 2 und 3 wurden zwar an einem Spielabend, aber nicht in 5 Stunden abgehandelt.
Für die beiden Kapitel spielten wir 13 Stunden. 16 Uhr haben wir angefangen und gegen 5 Uhr waren wir durch. Zwischen den Kapiteln haben wir eine Pause gemacht.
Insgesamt hatten wir drei Sitzungen:
- die erste Nacht das Turnier (ich bin kein Freund von so etwas und meine Spieler auch nicht – den Wettkämpfen galt kaum ernstzunehmende Beachtung, das Rollenspiel mit den NSCs stand im Vordergrund)
- danach zwei Wochen Pause
- die zweite Nacht Kapitel 2 – und überraschend Kapitel 3, weil wir schnell durchkamen. Danach großer Frust wegen Magnum Opus (das Sphinxkapitel und der Einbruch in Auraleth wurden sehr positiv aufgenommen), wieder zwei Wochen Pause
- das vierte Kapitel in einer dritten Nacht, gute vierzehn Stunden gezockt, viel Spaß an der Vorbereitung, heldenhafte Szenen in der Wolkenschlacht, Frust über den Sieg über Galotta, weil kein Triumph
Bei uns sind solch lange Sitzungen nichts ungewöhnliches. Ich gehe immer sehr vorbereitet und wir alle sehr ausgeschlafen an solche Abende. Zudem kenne ich die Spieler sehr gut, die Helden, die SidW sind nur unter meinen Fittichen gewachsen und ich führe neben den Spielrunden lange Gespräche über Motivation und Eigensinn der Charaktere – das erleichtert mir in schwierigen Situationen die Improvisation. Den Rest bringt meine Arbeit am Theater mit sich. ;-)
Und wer meine Beiträge gelesen hat, der weiß, dass ich recht frohgemut war. Ich will das Abenteuer auch nicht mehr in seiner Gänze verdammen, langsam gewinnt man etwas Distanz, aber zwei Szenen – und eine davon ist Galottas Ende – sind recht fehl am Platz und ich kann immer noch keine zufriedene Lösungsmöglichkeit anbieten, wie die Helden am Ende tatsächlich sagen können: “Das haben wir geschafft!”
Das ist mMn nach so gut wie unmöglich, was an der bisherigen Darstellung Galottas lag. Von Anton wissen wir seit dem Interview, dass er die Rostbirne gar nicht umbringen wollte und auch er scheitert kläglich daran.
Allerdings werde ich das Abenteuer nochmal in einer andere Gruppe leiten, vielleicht habe ich bis dahin eine Lösung. Für meine Hauptgruppe tut es mir immer noch leid.
Zur Erklärung,
Keideran Labharion der Schüler
Keideran Labharion 14.12.2004, 13:29 Uhr ~ #69 Was überlesen: - Ich kenne deine Ansätze für die Sphinxszenen, um die Helden als einzig wahre Gegner Galottas herauszuarbeiten – nur in unserer Spielrunde hätten sie nicht funktioniert, ebenso, wie kein Held – weder die, die eingesetzt wurden, noch andere sich in unserer Gruppe befindlichen – als würdiger Träger Araschars in Frage gekommen wäre. Nicht in jeder Gruppe scheint den Helden die Sonne aus dem Hintern. - Auch ich habe versucht, die Helden aktiv im Finale agieren zu lassen. Letzten Endes haben sich die Spieler dagegen gewährt. “Wir können Galotta nicht erschlagen!” Mit Araschar in der Hand – das als mein Tip auf jeden Fall bis zum Ende in Heldenhänden bleiben sollte! – hätte es vielleicht anders ausgesehen. Wirklich entglitten ist mir das Abenteuer nun nicht, dafür ist es über weite Strecken famous gelaufen. Nur Weltenbrand (verständlicherweise) und Galottas Tod sind bei allen bitter aufgestoßen. Meine Spieler hoffen übrigens immer noch, trotz Epilog, dass Galotta zurückkehrt. Wer weiß, vielleicht mache ich was daraus, in Yol-Ghurmak steht ja noch ein gewisses Ogerschlachtdenkmal...
14.12.2004, 13:29 Uhr ~ #69
Was überlesen:
- Ich kenne deine Ansätze für die Sphinxszenen, um die Helden als einzig wahre Gegner Galottas herauszuarbeiten – nur in unserer Spielrunde hätten sie nicht funktioniert, ebenso, wie kein Held – weder die, die eingesetzt wurden, noch andere sich in unserer Gruppe befindlichen – als würdiger Träger Araschars in Frage gekommen wäre. Nicht in jeder Gruppe scheint den Helden die Sonne aus dem Hintern.
- Auch ich habe versucht, die Helden aktiv im Finale agieren zu lassen. Letzten Endes haben sich die Spieler dagegen gewährt. “Wir können Galotta nicht erschlagen!” Mit Araschar in der Hand – das als mein Tip auf jeden Fall bis zum Ende in Heldenhänden bleiben sollte! – hätte es vielleicht anders ausgesehen.
Wirklich entglitten ist mir das Abenteuer nun nicht, dafür ist es über weite Strecken famous gelaufen. Nur Weltenbrand (verständlicherweise) und Galottas Tod sind bei allen bitter aufgestoßen.
Meine Spieler hoffen übrigens immer noch, trotz Epilog, dass Galotta zurückkehrt. Wer weiß, vielleicht mache ich was daraus, in Yol-Ghurmak steht ja noch ein gewisses Ogerschlachtdenkmal...
rillenmanni 14.12.2004, 13:33 Uhr ~ #70 Zitat Nicht in jeder Gruppe scheint den Helden die Sonne aus dem Hintern. Sehr schön gesagt!
14.12.2004, 13:33 Uhr ~ #70
Zitat Nicht in jeder Gruppe scheint den Helden die Sonne aus dem Hintern.
Nicht in jeder Gruppe scheint den Helden die Sonne aus dem Hintern.
Sehr schön gesagt!
Endijian von Tuzak 16.12.2004, 19:14 Uhr ~ #71 Zitat Meine Spieler hoffen übrigens immer noch, trotz Epilog, dass Galotta zurückkehrt. Wer weiß, vielleicht mache ich was daraus, in Yol-Ghurmak steht ja noch ein gewisses Ogerschlachtdenkmal... Laut Redax soll ja ein Nordmärker auf den Thron kommen. War Galotta nicht Nordmärker? :-) Gruß, Endijian
16.12.2004, 19:14 Uhr ~ #71
Zitat Meine Spieler hoffen übrigens immer noch, trotz Epilog, dass Galotta zurückkehrt. Wer weiß, vielleicht mache ich was daraus, in Yol-Ghurmak steht ja noch ein gewisses Ogerschlachtdenkmal...
Laut Redax soll ja ein Nordmärker auf den Thron kommen. War Galotta nicht Nordmärker? :-)
Gruß, Endijian
Coppi 16.12.2004, 19:55 Uhr ~ #72 Hm, ich weiß nicht. Ich persönlich glaube nicht, sondern ich habe eher den Eindruck, dass Galottas Herkunft (ebenso wie sein Geburtsjahr usw.) unbekannt ist. Außerdem glaube ich, er ist jetzt wirklich tot – oh, es würde mich WAHNSINNIG machen, wenn er es immer noch nicht ist! ;-) LG Kathrin
16.12.2004, 19:55 Uhr ~ #72
Hm, ich weiß nicht. Ich persönlich glaube nicht, sondern ich habe eher den Eindruck, dass Galottas Herkunft (ebenso wie sein Geburtsjahr usw.) unbekannt ist.
Außerdem glaube ich, er ist jetzt wirklich tot – oh, es würde mich WAHNSINNIG machen, wenn er es immer noch nicht ist! ;-)
Bandit 16.12.2004, 20:01 Uhr ~ #73 Zitat Laut Redax soll ja ein Nordmärker auf den Thron kommen. War Galotta nicht Nordmärker? :-) Ich lese aus dem Con-Bericht eher, dass hinter dem Schattenriss ‘Wer traegt die Krone?’ ein Nordmaerker steckt, mehr nicht. Und eine neue Krone hat der gute Jast ja nun schliesslich.
16.12.2004, 20:01 Uhr ~ #73
Zitat Laut Redax soll ja ein Nordmärker auf den Thron kommen. War Galotta nicht Nordmärker? :-)
Ich lese aus dem Con-Bericht eher, dass hinter dem Schattenriss ‘Wer traegt die Krone?’ ein Nordmaerker steckt, mehr nicht.
Und eine neue Krone hat der gute Jast ja nun schliesslich.
Endijian von Tuzak 16.12.2004, 20:05 Uhr ~ #74 Oh, in der Tat. Tja, man sollte halt gündlicher lesen. Ich dachte es bezieht sich auf den zukünftigen Kaiser. :-) Obwohl, das Rennen kann der Jast ja noch machen, auch wenn mir diese Lösung nicht gefallen würde. Gruß, Endijian
16.12.2004, 20:05 Uhr ~ #74
Oh, in der Tat. Tja, man sollte halt gündlicher lesen.
Ich dachte es bezieht sich auf den zukünftigen Kaiser. :-)
Obwohl, das Rennen kann der Jast ja noch machen, auch wenn mir diese Lösung nicht gefallen würde.
Keideran Labharion 17.12.2004, 12:52 Uhr ~ #75 Rohaja hat vielleicht doch nicht überlebt? Selindian Hal verwandelt sich in einem Ork? Prinz Storko stirbt an Altersschwäche? Dom Eslam (immerhin Mitglied der Kaiserlichen Familie und dadurch mit Erbansprüchen) wird endlich von Novadis gerissen? Ja, und der olle Jast Gorsam bleibt. Das würde unserer Runde nicht gefallen. Aber so gar nicht. Wo wir doch wackere Weidener sind. Und wie die zu Mordmärkern stehen, ist ja allgemein bekannt.
17.12.2004, 12:52 Uhr ~ #75
Rohaja hat vielleicht doch nicht überlebt?
Selindian Hal verwandelt sich in einem Ork?
Prinz Storko stirbt an Altersschwäche?
Dom Eslam (immerhin Mitglied der Kaiserlichen Familie und dadurch mit Erbansprüchen) wird endlich von Novadis gerissen?
Ja, und der olle Jast Gorsam bleibt.
Das würde unserer Runde nicht gefallen. Aber so gar nicht. Wo wir doch wackere Weidener sind. Und wie die zu Mordmärkern stehen, ist ja allgemein bekannt.
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