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Alron 27.10.2004, 22:42 Uhr ~ #1 Galottas Ende: Heute nacht kam mir der Gedanke, dass der Stab des Vergessens mit seinen bisher bekannten Wirkungen eine wunderbare Waffe für die Helden gewesen wäre, wenn sie auf Galotta im Raum der Rache treffen. Diesen Stab auf ihn zu schleudern, um ihn abzulenken, die Fliegende Festung außer Kontrolle zu bringen, die Heshtotim zu verwirren etc. wäre mir plausibel erschienen. Eine geweihte Waffe dieser Macht könnte ohne große Erklärungsnot Galottas magische Schutzzauber durchdringen. Leider wird es wohl viel zu aufwendig, das Abenteuer an dieser Stelle (und an der Szene mit Rhazzazor) umzuschreiben, nicht? Ich bin dennoch immer noch der Meinung das ein entsprechend mächtiges karmales Artefakt genug Verwirrung stiften könnte, damit die Helden etwas Entscheidendes unternehmen können (Kontrollkugeln zerstören wäre klasse!). Wie seht ihr das? Mit der Idee des Zwei-Komponenten-Giftes kann ich mich übrigens nicht so anfreunden. Kam bisher mMn nie vor, und auf einmal soll es so etwas geben. Deus ex machina.
27.10.2004, 22:42 Uhr ~ #1
Galottas Ende: Heute nacht kam mir der Gedanke, dass der Stab des Vergessens mit seinen bisher bekannten Wirkungen eine wunderbare Waffe für die Helden gewesen wäre, wenn sie auf Galotta im Raum der Rache treffen. Diesen Stab auf ihn zu schleudern, um ihn abzulenken, die Fliegende Festung außer Kontrolle zu bringen, die Heshtotim zu verwirren etc. wäre mir plausibel erschienen. Eine geweihte Waffe dieser Macht könnte ohne große Erklärungsnot Galottas magische Schutzzauber durchdringen. Leider wird es wohl viel zu aufwendig, das Abenteuer an dieser Stelle (und an der Szene mit Rhazzazor) umzuschreiben, nicht?
Ich bin dennoch immer noch der Meinung das ein entsprechend mächtiges karmales Artefakt genug Verwirrung stiften könnte, damit die Helden etwas Entscheidendes unternehmen können (Kontrollkugeln zerstören wäre klasse!). Wie seht ihr das?
Mit der Idee des Zwei-Komponenten-Giftes kann ich mich übrigens nicht so anfreunden. Kam bisher mMn nie vor, und auf einmal soll es so etwas geben. Deus ex machina.
Galgenkind 28.10.2004, 15:39 Uhr ~ #2 Hoppla. Diesen Thread habe ich übersehen. Im Thread “Maßstäbe” habe ich mich über Galottas Ende und die Giftsache etwas ausgelassen. Nicole
28.10.2004, 15:39 Uhr ~ #2
Hoppla. Diesen Thread habe ich übersehen.
Im Thread “Maßstäbe” habe ich mich über Galottas Ende und die Giftsache etwas ausgelassen.
Nicole
Katharina 28.10.2004, 21:21 Uhr ~ #3 Ich verschieb mal den entsprechenden Teil aus dem Posting hierher, OK?
28.10.2004, 21:21 Uhr ~ #3
Ich verschieb mal den entsprechenden Teil aus dem Posting hierher, OK?
Galgenkind 28.10.2004, 21:22 Uhr ~ #4 Seltsamerweise fügt sich Galottas Ende kaum in den Reigen der Knalleffekte. Im Grunde ist das Gift profan (wenn auch eigens erfunden- Warum sollte man kein gewöhnliches Ein-Komponenten-Gift verwenden?) und darum seiner kaum würdig. Da ich aber als einzig denkbaren Abtritt Galottas den klassisch dramatischen Fall durch seine Hybris erachte, passt es wieder. Diesen Aspekt sollte ein Meister ganz klar rausarbeiten: Wenngleich ihm weder durch Zauberei, noch Waffengewalt beizukommen ist, so vernichtet sich Galotta selbst durch seinen Rache- und Machthunger. Wenn er tatsächlich noch einen Kreis (Aber wäre das nicht Agrimoths Domäne? Genügt die Macht des Splitters nicht?) auf sich genommen hat, um das Magnum Opus zu wirken, könnte man seine weiter gesteigerte Besessenheit herannehmen, um zu begründen, dass er nicht imstande ist, die List zu durchschauen. Eigentlich sollte er nicht auf den Trick hereinfallen. Genauso ist der Schrlachkappentrank eine wacklige Sache. Wenn auch nur ein Held einen falschen Schritt macht... Wieder scheint es, als sei Galotta der siebten Sphäre näher, als der dritten. Wäre er noch halbwegs da, müsste er es merken. Zum jetzigen Zeitpunkt stelle ich mir den mit allen Insignien seiner Herrschaft in der fliegenden Festung thronenden Galotta als Rache-orakelnden Sendboten Tyakramans vor, der die Anwesenheit der Helden eher nebenbei bemerkt. Vielmehr widmet er sich seinen Monologen- und wenn ein paar Würmchen zuhören, warum nicht? Zertreten kann er sie immer noch. Wenn dann die erste Attacke kommt wird er sie schwupps “verzaubern” und nach der Störung fortfahren, als sei nichts passiert. Wenn er sich dann den Helden endlich zuwendet, mussten diese schon eine ganze Weile Zombie spielen. Und dann wird er irgendwie diesen Trank zu greifen bekommen. Fällt die Phiole am Gürtel eines Helden auf? Plumpst das Ding “zufällig” auf den Boden? Findet Galotta etwas in den Unschuldsminen der Helden? So ganz zufrieden bin ich mit alledem nicht: Ich denke, wir brauchen mehr Ideen oder gar ein alternatives Ende- Coppelia, übernehmen Sie... Nicole
28.10.2004, 21:22 Uhr ~ #4
Seltsamerweise fügt sich Galottas Ende kaum in den Reigen der Knalleffekte. Im Grunde ist das Gift profan (wenn auch eigens erfunden- Warum sollte man kein gewöhnliches Ein-Komponenten-Gift verwenden?) und darum seiner kaum würdig. Da ich aber als einzig denkbaren Abtritt Galottas den klassisch dramatischen Fall durch seine Hybris erachte, passt es wieder. Diesen Aspekt sollte ein Meister ganz klar rausarbeiten: Wenngleich ihm weder durch Zauberei, noch Waffengewalt beizukommen ist, so vernichtet sich Galotta selbst durch seinen Rache- und Machthunger. Wenn er tatsächlich noch einen Kreis (Aber wäre das nicht Agrimoths Domäne? Genügt die Macht des Splitters nicht?) auf sich genommen hat, um das Magnum Opus zu wirken, könnte man seine weiter gesteigerte Besessenheit herannehmen, um zu begründen, dass er nicht imstande ist, die List zu durchschauen. Eigentlich sollte er nicht auf den Trick hereinfallen. Genauso ist der Schrlachkappentrank eine wacklige Sache. Wenn auch nur ein Held einen falschen Schritt macht... Wieder scheint es, als sei Galotta der siebten Sphäre näher, als der dritten. Wäre er noch halbwegs da, müsste er es merken.
Zum jetzigen Zeitpunkt stelle ich mir den mit allen Insignien seiner Herrschaft in der fliegenden Festung thronenden Galotta als Rache-orakelnden Sendboten Tyakramans vor, der die Anwesenheit der Helden eher nebenbei bemerkt. Vielmehr widmet er sich seinen Monologen- und wenn ein paar Würmchen zuhören, warum nicht? Zertreten kann er sie immer noch. Wenn dann die erste Attacke kommt wird er sie schwupps “verzaubern” und nach der Störung fortfahren, als sei nichts passiert. Wenn er sich dann den Helden endlich zuwendet, mussten diese schon eine ganze Weile Zombie spielen. Und dann wird er irgendwie diesen Trank zu greifen bekommen. Fällt die Phiole am Gürtel eines Helden auf? Plumpst das Ding “zufällig” auf den Boden? Findet Galotta etwas in den Unschuldsminen der Helden?
So ganz zufrieden bin ich mit alledem nicht: Ich denke, wir brauchen mehr Ideen oder gar ein alternatives Ende- Coppelia, übernehmen Sie...
Katharina 28.10.2004, 21:47 Uhr ~ #5 Zitat Warum sollte man kein gewöhnliches Ein-Komponenten-Gift verwenden? Ja, Du hast recht. Der einzige Grund dafür wäre, dass man ein normales Gift als solches erkennen kann, die beiden Einzelteile des Zwei-Komponenten-Giftes aber jeweils nicht als solches erkennbar sind – und (so habe ich das jetzt verstanden) auch nicht z.B. mit Abvenenum entzaubert werden können. Inneraventurisch ist mir deshalb klar, warum Dexter darauf zurückgegriffen hat, aus der Anlage des Finales rechtfertigt sich das aber nicht. Ich kann mir eigentlich keinen Verlauf des Finales vorstellen, wo die HeldInnen Galotta das Gift andrehen, er es aber zur Sicherheit nochmal mit einem Abvenenum behandelt und dann trinkt. Ne, das passt irgendwie nicht ... Man könnte es halt bei der inneraventurischen Plausibilität belassen und einfach gucken, was die HeldInnen mit dem Trank anstellen. Bei mir wird Galotta jedenfalls nicht durch das Gift sterben, auch wenn er es trinkt. (Außer, meine Leute stellen sich arg ungeschickt an und es bleibt meine letzte Rettung für das Finale.) Entweder ist das Haltbarkeitsdatum tatsächlich schon abgelaufen oder das Gift wirkt einfach bei einem Menschen mit der Macht Galottas nicht (wie von Kathrin vorgeschlagen). Dexter hat das Zeug immerhin unter gänzlich anderen Prämissen brauen lassen. Zudem muss man bedenken (das hat auch Kathrin angemerkt), dass es nicht so recht plausibel ist, warum Dexter Nemrod für Galotta ein derart mächtiges Elixier aufwenden sollte (bedenkt, dass dieses Zeug wahnsinnig geheim und wahnsinnig schwer herzustellen sein muss), wenn er nur einen vagen Verdacht gegen ihn gehabt hat. Wäre der Verdacht stark genug gewesen, um den Einsatz solcher außergewöhnlicher Exotika zu rechtfertigen, hätte er ihn sicher schon vor der damaligen Eskalation umgebracht. Mir erschiene es deshalb plausibler, wenn das Zeug doch nicht soo mächtig – und damit eben für Galotta in seinem jetzigen Zustand auch nicht mehr gefährlich ist. Soweit erstmal dazu – Katharina
28.10.2004, 21:47 Uhr ~ #5
Zitat Warum sollte man kein gewöhnliches Ein-Komponenten-Gift verwenden?
Warum sollte man kein gewöhnliches Ein-Komponenten-Gift verwenden?
Ja, Du hast recht. Der einzige Grund dafür wäre, dass man ein normales Gift als solches erkennen kann, die beiden Einzelteile des Zwei-Komponenten-Giftes aber jeweils nicht als solches erkennbar sind – und (so habe ich das jetzt verstanden) auch nicht z.B. mit Abvenenum entzaubert werden können. Inneraventurisch ist mir deshalb klar, warum Dexter darauf zurückgegriffen hat, aus der Anlage des Finales rechtfertigt sich das aber nicht. Ich kann mir eigentlich keinen Verlauf des Finales vorstellen, wo die HeldInnen Galotta das Gift andrehen, er es aber zur Sicherheit nochmal mit einem Abvenenum behandelt und dann trinkt. Ne, das passt irgendwie nicht ...
Man könnte es halt bei der inneraventurischen Plausibilität belassen und einfach gucken, was die HeldInnen mit dem Trank anstellen. Bei mir wird Galotta jedenfalls nicht durch das Gift sterben, auch wenn er es trinkt. (Außer, meine Leute stellen sich arg ungeschickt an und es bleibt meine letzte Rettung für das Finale.) Entweder ist das Haltbarkeitsdatum tatsächlich schon abgelaufen oder das Gift wirkt einfach bei einem Menschen mit der Macht Galottas nicht (wie von Kathrin vorgeschlagen). Dexter hat das Zeug immerhin unter gänzlich anderen Prämissen brauen lassen.
Zudem muss man bedenken (das hat auch Kathrin angemerkt), dass es nicht so recht plausibel ist, warum Dexter Nemrod für Galotta ein derart mächtiges Elixier aufwenden sollte (bedenkt, dass dieses Zeug wahnsinnig geheim und wahnsinnig schwer herzustellen sein muss), wenn er nur einen vagen Verdacht gegen ihn gehabt hat. Wäre der Verdacht stark genug gewesen, um den Einsatz solcher außergewöhnlicher Exotika zu rechtfertigen, hätte er ihn sicher schon vor der damaligen Eskalation umgebracht. Mir erschiene es deshalb plausibler, wenn das Zeug doch nicht soo mächtig – und damit eben für Galotta in seinem jetzigen Zustand auch nicht mehr gefährlich ist.
Soweit erstmal dazu – Katharina
Katharina 28.10.2004, 21:48 Uhr ~ #6 PS @ Galgenkind: Bitte mach doch beim nächsten Mal deutlichere Absätze in Deine Postings, das liest sich einfach besser. Danke, Katharina
28.10.2004, 21:48 Uhr ~ #6
PS @ Galgenkind: Bitte mach doch beim nächsten Mal deutlichere Absätze in Deine Postings, das liest sich einfach besser.
Danke, Katharina
Galgenkind 28.10.2004, 22:02 Uhr ~ #7 Danke, dass du den Teil verschoben hast. Bei dir wird Galotta nicht durch das Gift sterben. Wie dann?
28.10.2004, 22:02 Uhr ~ #7
Danke, dass du den Teil verschoben hast.
Bei dir wird Galotta nicht durch das Gift sterben. Wie dann?
Kronosjian 28.10.2004, 22:04 Uhr ~ #8 Naja so schlecht finde ich die Idee mit dem Gift auch wieder nicht, als dass man sie komplett beerdigen müsste. Dramaturgisch könnte es u.U. wie das Galgenkind oben andeutete schon passen: Ich könnte mir schon eine Szene vorstellen, in der Galotta seinem Gegenspieler Dexter (oder auch den Helden) demonstrieren will, wie wenig ihm so lächerliche Dinge wie ihr Gift anhaben können. Breit grinsend, nimmt er die Phiole an sich hält sie gegen das Licht, schüttelt sie etwas und fragt die Helden was drin ist. Was auch immer die Helden sagen, ein Kopfschütteln mit einem überheblichen Grinsen ist die Antwort: “Damit könnt ihr Amateure Elephanten und Drachen umbringen aber doch nicht mich”. Sprichts lässt sich einen Kelch Wein geben schüttet den Inhalt der Phiole rein und stürzt den Becher in einem Zug hinab... Grüße Kronosjian
28.10.2004, 22:04 Uhr ~ #8
Naja so schlecht finde ich die Idee mit dem Gift auch wieder nicht, als dass man sie komplett beerdigen müsste.
Dramaturgisch könnte es u.U. wie das Galgenkind oben andeutete schon passen:
Ich könnte mir schon eine Szene vorstellen, in der Galotta seinem Gegenspieler Dexter (oder auch den Helden) demonstrieren will, wie wenig ihm so lächerliche Dinge wie ihr Gift anhaben können. Breit grinsend, nimmt er die Phiole an sich hält sie gegen das Licht, schüttelt sie etwas und fragt die Helden was drin ist. Was auch immer die Helden sagen, ein Kopfschütteln mit einem überheblichen Grinsen ist die Antwort: “Damit könnt ihr Amateure Elephanten und Drachen umbringen aber doch nicht mich”. Sprichts lässt sich einen Kelch Wein geben schüttet den Inhalt der Phiole rein und stürzt den Becher in einem Zug hinab...
Grüße
Kronosjian
Katharina 28.10.2004, 22:09 Uhr ~ #9 @Galgenkind: Man arbeitet dran ;-). “Psychologie” ist das Zauberwort ... Ich erlaube mir mal, einen Satz von Coppelia zu zitieren: “Galotta zu töten ist einfach. Schwierig wird es nur, wenn man es mit Gewalt versucht.”
28.10.2004, 22:09 Uhr ~ #9
@Galgenkind: Man arbeitet dran ;-). “Psychologie” ist das Zauberwort ...
Ich erlaube mir mal, einen Satz von Coppelia zu zitieren: “Galotta zu töten ist einfach. Schwierig wird es nur, wenn man es mit Gewalt versucht.”
Coppi 28.10.2004, 22:13 Uhr ~ #10 ... und es passiert ... nichts. So sehe ich das zumindest. Der alte Mann hat schon so lange durchgehalten, dass ihn auch Gift nicht so schnell töten kann, solange er es nicht will. Die Situation bietet sich an, um das zu präsentieren, wenn man es denn so machen will. Noch eine Frage am Rand: Wird Galotta denn jetzt als größter Lachsack Aventuriens in die Geschichte eingehen? Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass seine Laune noch einmal in den Bereich steigt, in dem ein Lachen möglich ist. Ich denke auch nicht, dass er sich über Helden amüsieren könnte oder darüber, wie gut oder wie schlecht sein Plan funktioniert. Galotta ist ohnehin fast völlig humorlos, da gefällt es mir nicht, dass er das Klischee des lachenden Bösewichts bedienen muss. Das passt meiner Meinung nach nicht zu ihm. Er mag vielleicht auch nicht unbedingt eine tragische Figur sein, auf jeden Fall halte ich ihn für einen ernsthaften, schlecht gelaunten Zeitgenossen, dem nicht nach Lachen zumute ist, egal, was passiert. LG Kathi
28.10.2004, 22:13 Uhr ~ #10
... und es passiert ... nichts.
So sehe ich das zumindest. Der alte Mann hat schon so lange durchgehalten, dass ihn auch Gift nicht so schnell töten kann, solange er es nicht will. Die Situation bietet sich an, um das zu präsentieren, wenn man es denn so machen will.
Noch eine Frage am Rand: Wird Galotta denn jetzt als größter Lachsack Aventuriens in die Geschichte eingehen? Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass seine Laune noch einmal in den Bereich steigt, in dem ein Lachen möglich ist. Ich denke auch nicht, dass er sich über Helden amüsieren könnte oder darüber, wie gut oder wie schlecht sein Plan funktioniert. Galotta ist ohnehin fast völlig humorlos, da gefällt es mir nicht, dass er das Klischee des lachenden Bösewichts bedienen muss. Das passt meiner Meinung nach nicht zu ihm.
Er mag vielleicht auch nicht unbedingt eine tragische Figur sein, auf jeden Fall halte ich ihn für einen ernsthaften, schlecht gelaunten Zeitgenossen, dem nicht nach Lachen zumute ist, egal, was passiert.
LG
Kathi
Katharina 28.10.2004, 22:42 Uhr ~ #11 Er lacht nicht vor seinem Tod, sondern als seine Seele seinen Körper schon verlassen hat und er die Festung in die Stadt des Lichts abstürzen sieht: (Dieser Text stammt aus dem Epilog.) Zitat Die Seele entstieg flüchtig leicht dem verwelkten Leib, in dem sie über einhundert Jahre lang geweilt hatte. Sie fuhr flimmernd in die Höhe durch die Massen von Stein und Stahl der Fliegenden Festung. Ungläubig starrte Galotta an sich herab. Sie hatten ihn sterben lassen, getötet, ermordet. Dies waren die Kreisläufe des Kosmos und der Weg der Rache, der seinen Anfang nimmt und sein Ende findet. Fran-Horas und Hela-Horas wollten Gareth zerstören, doch keiner war so weit gekommen wie er. Als er wieder sah, worauf die titanische Festung in ihrem Fall zusteuerte, grinste Galotta, gluckste und brüllte wie im Wahn. Er lachte und lachte und lachte. Etwas zog ihn rauschend in dunklere Mahlströme in die Höhe – so wie einst Fran und Hela. Als er sah, in welche mahlende und malmende Finsternis seine Seele schwebte, erstarb sein Lachen. Für immer.
28.10.2004, 22:42 Uhr ~ #11
Er lacht nicht vor seinem Tod, sondern als seine Seele seinen Körper schon verlassen hat und er die Festung in die Stadt des Lichts abstürzen sieht: (Dieser Text stammt aus dem Epilog.)
Zitat Die Seele entstieg flüchtig leicht dem verwelkten Leib, in dem sie über einhundert Jahre lang geweilt hatte. Sie fuhr flimmernd in die Höhe durch die Massen von Stein und Stahl der Fliegenden Festung. Ungläubig starrte Galotta an sich herab. Sie hatten ihn sterben lassen, getötet, ermordet. Dies waren die Kreisläufe des Kosmos und der Weg der Rache, der seinen Anfang nimmt und sein Ende findet. Fran-Horas und Hela-Horas wollten Gareth zerstören, doch keiner war so weit gekommen wie er. Als er wieder sah, worauf die titanische Festung in ihrem Fall zusteuerte, grinste Galotta, gluckste und brüllte wie im Wahn. Er lachte und lachte und lachte. Etwas zog ihn rauschend in dunklere Mahlströme in die Höhe – so wie einst Fran und Hela. Als er sah, in welche mahlende und malmende Finsternis seine Seele schwebte, erstarb sein Lachen. Für immer.
Die Seele entstieg flüchtig leicht dem verwelkten Leib, in dem sie über einhundert Jahre lang geweilt hatte. Sie fuhr flimmernd in die Höhe durch die Massen von Stein und Stahl der Fliegenden Festung. Ungläubig starrte Galotta an sich herab. Sie hatten ihn sterben lassen, getötet, ermordet. Dies waren die Kreisläufe des Kosmos und der Weg der Rache, der seinen Anfang nimmt und sein Ende findet. Fran-Horas und Hela-Horas wollten Gareth zerstören, doch keiner war so weit gekommen wie er. Als er wieder sah, worauf die titanische Festung in ihrem Fall zusteuerte, grinste Galotta, gluckste und brüllte wie im Wahn. Er lachte und lachte und lachte. Etwas zog ihn rauschend in dunklere Mahlströme in die Höhe – so wie einst Fran und Hela.
Als er sah, in welche mahlende und malmende Finsternis seine Seele schwebte, erstarb sein Lachen.
Für immer.
>< 29.10.2004, 07:48 Uhr ~ #12 Man möge mir verzeihen, dass ich mich schon wieder melde, bevor ich das Abenteuer in der Hand habe. ;-) Ich frage mich allerdings, was denn aventurisch so fürchterlich neu und unbekannt an der Idee eines Zwei-Komponenten-Giftes ist, dass Galotta, als jemand den ich für ziemlich paranoid und vorsichtig halte, darauf herein fallen könnte. Jedem halbwegs begabten Pflanzenkundler und jedem Giftkundigen dürfte der Merachstrauch und seine Frucht bekannt sein. Alkohol und der “süße Tod” jedes für sich relativ harmlos sind ziemlich tödlich, wenn sie zusammen oder in relativ kurzem Abstand nacheinander genommen werden. Hilft da auch kein Klarum Purum? Auch fehlt mir die Logik, warum der Klarum Purum bei einem Zweikomponentengift nicht wirken sollte. Dass ein Abvenenum auf die einzelnen Komponenten nicht wirkt ist nachvollziehbar, aber vereint hat man dann ein Gift im Körper und dagegen wirkt der Klarum Purum... ><, vielleicht heute Abend mit Abenteuer
29.10.2004, 07:48 Uhr ~ #12
Man möge mir verzeihen, dass ich mich schon wieder melde, bevor ich das Abenteuer in der Hand habe. ;-)
Ich frage mich allerdings, was denn aventurisch so fürchterlich neu und unbekannt an der Idee eines Zwei-Komponenten-Giftes ist, dass Galotta, als jemand den ich für ziemlich paranoid und vorsichtig halte, darauf herein fallen könnte.
Jedem halbwegs begabten Pflanzenkundler und jedem Giftkundigen dürfte der Merachstrauch und seine Frucht bekannt sein.
Alkohol und der “süße Tod” jedes für sich relativ harmlos sind ziemlich tödlich, wenn sie zusammen oder in relativ kurzem Abstand nacheinander genommen werden.
Hilft da auch kein Klarum Purum?
Auch fehlt mir die Logik, warum der Klarum Purum bei einem Zweikomponentengift nicht wirken sollte. Dass ein Abvenenum auf die einzelnen Komponenten nicht wirkt ist nachvollziehbar, aber vereint hat man dann ein Gift im Körper und dagegen wirkt der Klarum Purum...
><, vielleicht heute Abend mit Abenteuer
Coppi 29.10.2004, 08:39 Uhr ~ #13 Zitat Er lacht nicht vor seinem Tod, sondern als seine Seele seinen Körper schon verlassen hat Oh ja, richtig! Pisa lässt grüßen – wie war das mit dem verstehenden Lesen? Dann tröstet es mich ja ein wenig, dass außer ihm selbst kaum jemand diesen peinlichen, unangemessenen Abtritt mitbekommt ... wie lacht man eigentlich ohne Lungen? Aber ich will nicht spitzfindig sein! ;-)
29.10.2004, 08:39 Uhr ~ #13
Zitat Er lacht nicht vor seinem Tod, sondern als seine Seele seinen Körper schon verlassen hat
Er lacht nicht vor seinem Tod, sondern als seine Seele seinen Körper schon verlassen hat
Oh ja, richtig! Pisa lässt grüßen – wie war das mit dem verstehenden Lesen?
Dann tröstet es mich ja ein wenig, dass außer ihm selbst kaum jemand diesen peinlichen, unangemessenen Abtritt mitbekommt ... wie lacht man eigentlich ohne Lungen? Aber ich will nicht spitzfindig sein! ;-)
Bandit 29.10.2004, 08:42 Uhr ~ #14 Eventuell hat er ja eine Arcanovi-Klarum-Purum-Halskette, deren Edelstein kurz aufleuchtet, als er das Gift herunterschluckt und es so verpufft, um nicht einfach zu sagen ‘es wirkt nicht’ ;-) (Womit man wieder unter anderem bei George Martin klauen wuerde ,-) )
29.10.2004, 08:42 Uhr ~ #14
Eventuell hat er ja eine Arcanovi-Klarum-Purum-Halskette, deren Edelstein kurz aufleuchtet, als er das Gift herunterschluckt und es so verpufft, um nicht einfach zu sagen ‘es wirkt nicht’ ;-)
(Womit man wieder unter anderem bei George Martin klauen wuerde ,-) )
>< 01.11.2004, 11:36 Uhr ~ #15 Mittlerweile habe ich das Abnteuer und habe es auch mal kurz quer gelesen. Also Galotta ist vor Jahren vorvergiftet worden, das ist tatsächlich was neues. Das erklärt für mich aber immer noch nicht, warum ein Klarum Purum nicht funktionieren sollte und warum er das Zeug ohne nähere Analyse runterkippt. Es könnte ja alles mögliche sein und selbst wenn ich durch Zauberei vor Vergiftungen geschützt bin, trinke ich nicht gleich alles. Mal angenommen, ich wäre mir sicher, dass ich einen Supertrank vor mir habe, analysiere ich den als Magier doch, bevor ich ihn trinke. Ich denke mal, wir brauchen eine andere Methode Galotta umzunbringen. Oder? Ideen??
01.11.2004, 11:36 Uhr ~ #15
Mittlerweile habe ich das Abnteuer und habe es auch mal kurz quer gelesen.
Also Galotta ist vor Jahren vorvergiftet worden, das ist tatsächlich was neues. Das erklärt für mich aber immer noch nicht, warum ein Klarum Purum nicht funktionieren sollte und warum er das Zeug ohne nähere Analyse runterkippt.
Es könnte ja alles mögliche sein und selbst wenn ich durch Zauberei vor Vergiftungen geschützt bin, trinke ich nicht gleich alles. Mal angenommen, ich wäre mir sicher, dass ich einen Supertrank vor mir habe, analysiere ich den als Magier doch, bevor ich ihn trinke.
Ich denke mal, wir brauchen eine andere Methode Galotta umzunbringen. Oder? Ideen??
Katharina 01.11.2004, 13:05 Uhr ~ #16 Ich habe ein weiteres Problem mit dem Finale: Den Rotkappenwillenstrunk. Ich finde es einfach unrealistisch, dass dieses Zeug tatsächlich so gut funktioniert, dass Galotta sogar selber glaubt, die Beherrschung sei gelungen. Immerhin haben wir es mit einem Beherrschungsmagier im Rang eines Verhüllten Meisters zu tun, der sein Metier so gut beherrscht, dass er darin als Freizauberer zu bezeichnen ist. Nagut, Tyros Prahe ist vielleicht der fähigste Alchimist Aventuriens, aber Galotta ist zudem noch das persönliche Werkzeug des Herrn des Rache ... Ich weiß nicht so richtig. Allerdings fürchte ich auch, dass man den Trank im Finale braucht, um dafür zu sorgen, dass Galotta die HeldInnen nicht einfach beherrscht. Auf der anderen Seite: Wenn wir Galotta wirklich mit Psychologie besiegen wollen, vielleicht geht es dann tatsächlich ohne. Es steht ja auch im Abenteuer: “Er will die Bewunderung, Faszination und Unterwerfung der Helden.” Warum sollte er sie dann beherrschen? Das würde er nur als Maßnahme des eigenen Schutzes tun, und da muss die Psychologie eben dafür sorgen, dass es soweit gar nicht kommt. Mit Dexter ist das natürlich ein anderes Problem: Wenn er solch einen Trank nicht besitzt, dürfte er sicherlich von Galotta beherrscht sein, zumindest zu Anfang des Finales. Da bräuchte man einen Grund, warum Galotta ihn später selber wieder “freilässt”.
01.11.2004, 13:05 Uhr ~ #16
Ich habe ein weiteres Problem mit dem Finale: Den Rotkappenwillenstrunk. Ich finde es einfach unrealistisch, dass dieses Zeug tatsächlich so gut funktioniert, dass Galotta sogar selber glaubt, die Beherrschung sei gelungen. Immerhin haben wir es mit einem Beherrschungsmagier im Rang eines Verhüllten Meisters zu tun, der sein Metier so gut beherrscht, dass er darin als Freizauberer zu bezeichnen ist.
Nagut, Tyros Prahe ist vielleicht der fähigste Alchimist Aventuriens, aber Galotta ist zudem noch das persönliche Werkzeug des Herrn des Rache ... Ich weiß nicht so richtig.
Allerdings fürchte ich auch, dass man den Trank im Finale braucht, um dafür zu sorgen, dass Galotta die HeldInnen nicht einfach beherrscht. Auf der anderen Seite: Wenn wir Galotta wirklich mit Psychologie besiegen wollen, vielleicht geht es dann tatsächlich ohne. Es steht ja auch im Abenteuer: “Er will die Bewunderung, Faszination und Unterwerfung der Helden.” Warum sollte er sie dann beherrschen? Das würde er nur als Maßnahme des eigenen Schutzes tun, und da muss die Psychologie eben dafür sorgen, dass es soweit gar nicht kommt.
Mit Dexter ist das natürlich ein anderes Problem: Wenn er solch einen Trank nicht besitzt, dürfte er sicherlich von Galotta beherrscht sein, zumindest zu Anfang des Finales. Da bräuchte man einen Grund, warum Galotta ihn später selber wieder “freilässt”.
Coppi 01.11.2004, 13:23 Uhr ~ #17 Da kann ich Katharina nur zustimmen. Warum sollte Galotta die Helden beherrschen? Er kann es zwar tun, aber es würde ihn doch zu Tode langweilen. Ich glaube, dass er sie “unbeherrscht” viel interessanter finden würde, wenn er sie denn überhaupt interessant findet. Wenn sie zu unverschämt werden, könnte er sie kurzfristig beherrschen. Das schadet ihnen dann auch nicht. Merkwürdig finde ich auch die Szene, wo er Dexter “vorführt”. Mir kommt das regelrecht kindisch vor und sehr unangemessen, sollte Galotta das wirklich nötig haben? Viel eher würde er Foltermethoden anwenden als einen Beherrschungszauber. Jetzt stütze ich mein Argument unzulässigerweise durch einen eigenen Text. Ich hab mal eine Romanstelle rausgesucht, wo er zu einem nachgiebigen Geist sagt: Zitat (...) Ach, Kind. Du bist bemitleidenswert. Ein Blick von mir genügt, dich zum Weinen zu bringen, ein Wort versetzt dich in Schrecken. Als ob ich meine Magie brauchen würde, dich zu brechen! Ich könnte dich bewegen, alles zu tun, nur weil ich es so will. Aber warum sollte ich es wollen? Ich habe keine Freude an deiner Gegenwart. Deine nichtssagenden Worte ermüden mich. Dein haltloser Wille widert mich an. Du kannst meine Qualen nicht lindern, selbst wenn du es wolltest. (...) Ich glaube, dass er so denkt. LG Kathrin
01.11.2004, 13:23 Uhr ~ #17
Da kann ich Katharina nur zustimmen. Warum sollte Galotta die Helden beherrschen? Er kann es zwar tun, aber es würde ihn doch zu Tode langweilen. Ich glaube, dass er sie “unbeherrscht” viel interessanter finden würde, wenn er sie denn überhaupt interessant findet. Wenn sie zu unverschämt werden, könnte er sie kurzfristig beherrschen. Das schadet ihnen dann auch nicht.
Merkwürdig finde ich auch die Szene, wo er Dexter “vorführt”. Mir kommt das regelrecht kindisch vor und sehr unangemessen, sollte Galotta das wirklich nötig haben?
Viel eher würde er Foltermethoden anwenden als einen Beherrschungszauber.
Jetzt stütze ich mein Argument unzulässigerweise durch einen eigenen Text. Ich hab mal eine Romanstelle rausgesucht, wo er zu einem nachgiebigen Geist sagt:
Zitat (...) Ach, Kind. Du bist bemitleidenswert. Ein Blick von mir genügt, dich zum Weinen zu bringen, ein Wort versetzt dich in Schrecken. Als ob ich meine Magie brauchen würde, dich zu brechen! Ich könnte dich bewegen, alles zu tun, nur weil ich es so will. Aber warum sollte ich es wollen? Ich habe keine Freude an deiner Gegenwart. Deine nichtssagenden Worte ermüden mich. Dein haltloser Wille widert mich an. Du kannst meine Qualen nicht lindern, selbst wenn du es wolltest. (...)
(...) Ach, Kind. Du bist bemitleidenswert. Ein Blick von mir genügt, dich zum Weinen zu bringen, ein Wort versetzt dich in Schrecken. Als ob ich meine Magie brauchen würde, dich zu brechen! Ich könnte dich bewegen, alles zu tun, nur weil ich es so will. Aber warum sollte ich es wollen? Ich habe keine Freude an deiner Gegenwart. Deine nichtssagenden Worte ermüden mich. Dein haltloser Wille widert mich an. Du kannst meine Qualen nicht lindern, selbst wenn du es wolltest. (...)
Ich glaube, dass er so denkt.
Kathrin
Ludovigo 01.11.2004, 17:41 Uhr ~ #18 Nun gut ihr werten Galotta-Expertinnen-und Experten! Wenn mann den Verhüllten Meister mittels Psychologie bezwingen will- dann muss man seine Geschichte kennen. Und vor allem müssen die Spieler UND Helden seine Vita kennen. Bei meiner Gruppe sehe ich da keine Probleme, das wird ein Fest als Spielleiter. Aber wie könnten denn nun alternative Enden eurer Meinung nach aussehen, ohne Zwei-Komponenten-Gift und das “Ichlassmichnichtvongalottabeherrschen-Elixier”? ;-) Welche konkreten Denkansätze kann das Forum liefern? Äusserst interessiert: Ludovigo
01.11.2004, 17:41 Uhr ~ #18
Nun gut ihr werten Galotta-Expertinnen-und Experten!
Wenn mann den Verhüllten Meister mittels Psychologie bezwingen will- dann muss man seine Geschichte kennen.
Und vor allem müssen die Spieler UND Helden seine Vita kennen.
Bei meiner Gruppe sehe ich da keine Probleme, das wird ein Fest als Spielleiter.
Aber wie könnten denn nun alternative Enden eurer Meinung nach aussehen, ohne Zwei-Komponenten-Gift und das “Ichlassmichnichtvongalottabeherrschen-Elixier”? ;-)
Welche konkreten Denkansätze kann das Forum liefern?
Äusserst interessiert:
Ludovigo
Coppi 01.11.2004, 18:40 Uhr ~ #19 Zitat Und vor allem müssen die Spieler UND Helden seine Vita kennen. Bei meiner Gruppe sehe ich da keine Probleme Deine Gruppe kennt Galottas Vita? Wie denn das? Das ist aber ungewöhnlich! Also, ich meine, im Groben wissen wohl viele Menschen, wer er ist und was er so erlebt hat, aber dass man seine Vita so gut kennt, dass man ihn mit Psychologie bezwingen kann, wäre dann doch außergewöhnlich! Dazu muss man ihn doch wenigstens persönlich kennen, bilde ich mir ein. Oder nicht? *grübel* Ist es so offensichtlich, dass man richtig raten würde? Kann schon sein. Ansonsten kann ich nur sagen, Ideen mit Sinn dauern leider ihre Zeit, besonders, wenn sie dann noch diskutiert werden. *seufz* Und irgend etwas Halbfertiges ziehe ich auch nicht gern durch den Fleischwolf ... LG Kathrin
01.11.2004, 18:40 Uhr ~ #19
Zitat Und vor allem müssen die Spieler UND Helden seine Vita kennen. Bei meiner Gruppe sehe ich da keine Probleme
Bei meiner Gruppe sehe ich da keine Probleme
Deine Gruppe kennt Galottas Vita? Wie denn das? Das ist aber ungewöhnlich!
Also, ich meine, im Groben wissen wohl viele Menschen, wer er ist und was er so erlebt hat, aber dass man seine Vita so gut kennt, dass man ihn mit Psychologie bezwingen kann, wäre dann doch außergewöhnlich! Dazu muss man ihn doch wenigstens persönlich kennen, bilde ich mir ein. Oder nicht? *grübel* Ist es so offensichtlich, dass man richtig raten würde? Kann schon sein.
Ansonsten kann ich nur sagen, Ideen mit Sinn dauern leider ihre Zeit, besonders, wenn sie dann noch diskutiert werden. *seufz* Und irgend etwas Halbfertiges ziehe ich auch nicht gern durch den Fleischwolf ...
Alron 01.11.2004, 20:26 Uhr ~ #20 Coppi hat geschrieben: Zitat Ansonsten kann ich nur sagen, Ideen mit Sinn dauern leider ihre Zeit, besonders, wenn sie dann noch diskutiert werden. *seufz* Und irgend etwas Halbfertiges ziehe ich auch nicht gern durch den Fleischwolf ... Volle Zustimmung. Im Abenteuer wird ja zurecht (und das finde ich gut) darauf hingewiesen, dass Galotta sich am liebsten mit unbeherrschten (schönes Wortspiel) Helden unterhält. Diese Szene – Galotta prahlt vor den Helden – möchte ich auf jeden Fall beibehalten! Und wozu sollte er die Helden beherrschen müssen? Eine Hundertschaft Heshtotim sollten doch wahrlich genug sein, die Helden von unüberlegten Handlungen abzuhalten. Den Rotkappenwillenstrunk und das Zweikomonentengift, jedoch, möchte ich lieber rauslassen. Momentan suche ich nach einem passenden, karmalen Artefakt, dass die Helden verwenden könnten, um Galottas Konzentration zu stören und z.B. die Kontrollkugeln zu zerstören. Der Stab des Vergessens hätte mir da gut gefallen, aber geht wohl nicht. Vielleicht das Auge des Praios? Ein derart mächtiger Gegenstand könnte plausibel erklären, warum Galotta all seine Schutzzauber und Dämonen zumindest kurzfristig nichts helfen. “Wahnsinn und Hass leuchten aus seinen Augen, während Galotta euch genussvoll beschreibt, auf welch grauenvolle Weise Gareth zu Grunde gehen wird. Durch seine Hand! Und aus den Trümmern würde das 3. Bosparan erwachsen, SEINE Stadt! Ihr spürt den ungeheuren Willen und die Macht, die von ihm ausgehen. Er hat keine Angst vor Euch. Und ihr wisst, dass eure Kräfte und Fähigkeiten nicht gegen ihn reichen werden. Jetzt tritt er eurer Maga gegenüber und blickt ihr in die Augen. Verzweifelt versucht ihr euch ruhig zu halten. Noch darf er nichts merken. Die Maga hebt ihren Stab... ”Törichtes Weib, deinen Stab brauchst du nicht mehr!“ spricht Galotta und entreisst ihr mit einem Wink den Stab, der auf seine ausgestreckte Hand zufliegt. Kurz bevor ihn der Stab erreicht, erkennt Galotta seinen Irrtum. Weit reisst er die Augen auf und versucht den Stab umzulenken. Zu spät! Der STAB DES VERGESSENS raubt ihm die Erinnerung! Usw. usw.” Könnte ich mir schön vorstellen. Die Helden wüssten, dass es ein Himmelfahrtskommando ist. Sie müssten sich noch vor den Heshtotim retten und aus der abstürzenden Stadt, um zu überleben. Vielleicht hat ja einer meiner Spieler Lust auf einen Heldentod. Den könnte ich auch ohne weiteres Dexter Nemord geben. Er stürzt sich z.B. von der Beherrschung befreit auf hasserfüllt auf Galotta um ihn zu töten. Jetzt ist es mit mir durchgegangen, was?! *g* Was haltet ihr davon? Schöne Grüße Rudi
01.11.2004, 20:26 Uhr ~ #20
Coppi hat geschrieben:
Zitat Ansonsten kann ich nur sagen, Ideen mit Sinn dauern leider ihre Zeit, besonders, wenn sie dann noch diskutiert werden. *seufz* Und irgend etwas Halbfertiges ziehe ich auch nicht gern durch den Fleischwolf ...
Volle Zustimmung. Im Abenteuer wird ja zurecht (und das finde ich gut) darauf hingewiesen, dass Galotta sich am liebsten mit unbeherrschten (schönes Wortspiel) Helden unterhält. Diese Szene – Galotta prahlt vor den Helden – möchte ich auf jeden Fall beibehalten! Und wozu sollte er die Helden beherrschen müssen? Eine Hundertschaft Heshtotim sollten doch wahrlich genug sein, die Helden von unüberlegten Handlungen abzuhalten.
Den Rotkappenwillenstrunk und das Zweikomonentengift, jedoch, möchte ich lieber rauslassen. Momentan suche ich nach einem passenden, karmalen Artefakt, dass die Helden verwenden könnten, um Galottas Konzentration zu stören und z.B. die Kontrollkugeln zu zerstören. Der Stab des Vergessens hätte mir da gut gefallen, aber geht wohl nicht. Vielleicht das Auge des Praios? Ein derart mächtiger Gegenstand könnte plausibel erklären, warum Galotta all seine Schutzzauber und Dämonen zumindest kurzfristig nichts helfen.
“Wahnsinn und Hass leuchten aus seinen Augen, während Galotta euch genussvoll beschreibt, auf welch grauenvolle Weise Gareth zu Grunde gehen wird. Durch seine Hand! Und aus den Trümmern würde das 3. Bosparan erwachsen, SEINE Stadt! Ihr spürt den ungeheuren Willen und die Macht, die von ihm ausgehen. Er hat keine Angst vor Euch. Und ihr wisst, dass eure Kräfte und Fähigkeiten nicht gegen ihn reichen werden.
Jetzt tritt er eurer Maga gegenüber und blickt ihr in die Augen. Verzweifelt versucht ihr euch ruhig zu halten. Noch darf er nichts merken. Die Maga hebt ihren Stab...
”Törichtes Weib, deinen Stab brauchst du nicht mehr!“ spricht Galotta und entreisst ihr mit einem Wink den Stab, der auf seine ausgestreckte Hand zufliegt. Kurz bevor ihn der Stab erreicht, erkennt Galotta seinen Irrtum. Weit reisst er die Augen auf und versucht den Stab umzulenken. Zu spät! Der STAB DES VERGESSENS raubt ihm die Erinnerung!
Usw. usw.”
Könnte ich mir schön vorstellen. Die Helden wüssten, dass es ein Himmelfahrtskommando ist. Sie müssten sich noch vor den Heshtotim retten und aus der abstürzenden Stadt, um zu überleben. Vielleicht hat ja einer meiner Spieler Lust auf einen Heldentod. Den könnte ich auch ohne weiteres Dexter Nemord geben. Er stürzt sich z.B. von der Beherrschung befreit auf hasserfüllt auf Galotta um ihn zu töten.
Jetzt ist es mit mir durchgegangen, was?! *g* Was haltet ihr davon?
Schöne Grüße
Rudi
Coppi 01.11.2004, 20:40 Uhr ~ #21 Zitat Zu spät! Der STAB DES VERGESSENS raubt ihm die Erinnerung! Usw. usw.“ Bitte führe ”usw.“ aus ... ;-) Was macht Galotta denn ohne Erinnerung? Oh ja, ich bin sehr dafür, dass er die Erinnerung verliert. Das wäre sicher sehr schön für ihn (das ist mein Ernst). Armer alter Mann. Tu ihm doch den Gefallen! Dann wäre er vielleicht noch einmal glücklich ... *schmacht* Das Problem ist und bleibt aber dasselbe; Galotta ist ”unantastbar", er steht unter dem Schutz seines Patrons und unter dem seines eigenen Verstands, der kein geringer ist. Meiner Meinung nach hilft ein mächtiges Artefakt genauso wenig dagegen wie ein starkes Gift. LG Kathrin, die darauf hofft, demnächst auch einmal wieder konstruktiv und nicht nur unkonstruktiv zu sein :-/
01.11.2004, 20:40 Uhr ~ #21
Zitat Zu spät! Der STAB DES VERGESSENS raubt ihm die Erinnerung! Usw. usw.“
Zu spät! Der STAB DES VERGESSENS raubt ihm die Erinnerung!
Usw. usw.“
Bitte führe ”usw.“ aus ... ;-) Was macht Galotta denn ohne Erinnerung?
Oh ja, ich bin sehr dafür, dass er die Erinnerung verliert. Das wäre sicher sehr schön für ihn (das ist mein Ernst). Armer alter Mann. Tu ihm doch den Gefallen! Dann wäre er vielleicht noch einmal glücklich ... *schmacht*
Das Problem ist und bleibt aber dasselbe; Galotta ist ”unantastbar", er steht unter dem Schutz seines Patrons und unter dem seines eigenen Verstands, der kein geringer ist. Meiner Meinung nach hilft ein mächtiges Artefakt genauso wenig dagegen wie ein starkes Gift.
Kathrin, die darauf hofft, demnächst auch einmal wieder konstruktiv und nicht nur unkonstruktiv zu sein :-/
Alron 01.11.2004, 20:58 Uhr ~ #22 Zitat Was macht Galotta denn ohne Erinnerung? Nichts. Die Fliegende Festung ist ohne Kontrolle. Die Heshtotim reagieren laut AB auch träger (und vielleicht auch andere Dämonen). Dexter Nemrod erhält seinen Willen zurück (und andere?). Vielleicht ist es auch nur ein kurzer Moment, der den Helden Gelegenheit gibt, etwas Entscheidendes zu unternehmen. Für einen Augenblick bleibt die Zeit stehen, oder so ähnlich. Mir erscheint es halt plausibler, dass ein mächtiges, geweihtes Artefakt ihn aufhält/bremst, als Gift und Willenstrunk. Und der Stab des Vergessens hat ja schon offiziell seine Macht beweisen (Löwe und Rabe). Zitat Das Problem ist und bleibt aber dasselbe; Galotta ist “unantastbar”, er steht unter dem Schutz seines Patrons und unter dem seines eigenen Verstands, der kein geringer ist. Meiner Meinung nach hilft ein mächtiges Artefakt genauso wenig dagegen wie ein starkes Gift. Dann haben wir natürlich ein Problem ;-) Das übrigens bei allen großen NSCs auftaucht, die für eine Weile unantastbar waren. Wenn man sie dann loswerden will, muss man manchmal beide Augen zudrücken (sehe ich mit Rhazzazor auch kommen). Schöne Grüße Rudi
01.11.2004, 20:58 Uhr ~ #22
Zitat Was macht Galotta denn ohne Erinnerung?
Was macht Galotta denn ohne Erinnerung?
Nichts.
Die Fliegende Festung ist ohne Kontrolle.
Die Heshtotim reagieren laut AB auch träger (und vielleicht auch andere Dämonen).
Dexter Nemrod erhält seinen Willen zurück (und andere?).
Vielleicht ist es auch nur ein kurzer Moment, der den Helden Gelegenheit gibt, etwas Entscheidendes zu unternehmen. Für einen Augenblick bleibt die Zeit stehen, oder so ähnlich.
Mir erscheint es halt plausibler, dass ein mächtiges, geweihtes Artefakt ihn aufhält/bremst, als Gift und Willenstrunk. Und der Stab des Vergessens hat ja schon offiziell seine Macht beweisen (Löwe und Rabe).
Zitat Das Problem ist und bleibt aber dasselbe; Galotta ist “unantastbar”, er steht unter dem Schutz seines Patrons und unter dem seines eigenen Verstands, der kein geringer ist. Meiner Meinung nach hilft ein mächtiges Artefakt genauso wenig dagegen wie ein starkes Gift.
Das Problem ist und bleibt aber dasselbe; Galotta ist “unantastbar”, er steht unter dem Schutz seines Patrons und unter dem seines eigenen Verstands, der kein geringer ist. Meiner Meinung nach hilft ein mächtiges Artefakt genauso wenig dagegen wie ein starkes Gift.
Dann haben wir natürlich ein Problem ;-) Das übrigens bei allen großen NSCs auftaucht, die für eine Weile unantastbar waren. Wenn man sie dann loswerden will, muss man manchmal beide Augen zudrücken (sehe ich mit Rhazzazor auch kommen).
Coppi 02.11.2004, 15:20 Uhr ~ #23 Ja, plötzlich sind sie alle hin, die unsterblichen Bösen, aber wo bleibt die Nachfolge? Hätte Galotta nicht noch ein Kind hinterlassen können (was mache ich denn jetzt mit meinem Bild, wo er mit potentieller Erbin zu sehen ist)? Hat Galotta vielleicht Kinder hinterlassen? Ich persönlich bin ja immer noch der Meinung, es ist durchaus nicht unwahrscheinlich , dass Rohaja und Ypollita die Enkeltöchter des alten Mannes sind. Aber offenbar teilen nicht viele Menschen meine Meinung. :-/ Vielleicht ist es auch bloß eine Verleugnung von Tatsachen meinerseits. ;-) Aber es ist doch so; auch dadurch, dass man Bösewichte unsterblich macht, können sie sich letztendlich nicht ewig halten, und es fehlt an angemessenen Nachfolgern. LG Kathrin
02.11.2004, 15:20 Uhr ~ #23
Ja, plötzlich sind sie alle hin, die unsterblichen Bösen, aber wo bleibt die Nachfolge? Hätte Galotta nicht noch ein Kind hinterlassen können (was mache ich denn jetzt mit meinem Bild, wo er mit potentieller Erbin zu sehen ist)?
Hat Galotta vielleicht Kinder hinterlassen?
Ich persönlich bin ja immer noch der Meinung, es ist durchaus nicht unwahrscheinlich , dass Rohaja und Ypollita die Enkeltöchter des alten Mannes sind. Aber offenbar teilen nicht viele Menschen meine Meinung. :-/ Vielleicht ist es auch bloß eine Verleugnung von Tatsachen meinerseits. ;-)
Aber es ist doch so; auch dadurch, dass man Bösewichte unsterblich macht, können sie sich letztendlich nicht ewig halten, und es fehlt an angemessenen Nachfolgern.
Keideran Labharion 05.11.2004, 14:00 Uhr ~ #24 Sanya! Ich schalte mich mal hier in die Diskussion ein. Mein erster Entwurf für das Finale orientiert sich nahe an den Vorschlägen im Abenteuer, mit dem Unterschied, dass nicht das Gift die alte Scharlachglatze dahinraffen wird, sondern der Hieb von Galottas Untergang, jenem Kriegshammer eines unserer Helden. Die Helden sind durch den Trank vor Galottas Herschafftsmagie geschützt, aber diese wird der Heptarch erst anwenden, wenn die Helden sich uneinsichtig zeigen. Und die Heshtothgarde wird ihr übriges tun, um eine gehobene Konversation zu ermöglichen. Die Idee mit dem Zweikomponentengift finde ich nicht schlecht, es spricht für Dexters Charakter. Und außerdem: Wer weiß, ob nicht auch andere gefährliche Personen des Hofes einen Teil des Giftes in sich tragen? Den Helden gelingt es, dass Galotta das Gift trinkt – wobei ich die hier angeführte Idee, dass Galotta den Trank bewusst als Gift zu sich nimmt, um eine Unantastbarkeit zu beweisen, klasse finde. Doch das gift wirkt nicht... Dann werden durch Leonardos Hilfe die Heshtothim in die Niederhöllen zurückgeschickt, doch aus das entlockt Galotta nicht mehr als ein müdes Lächeln. Er schickt Dexter gegen die Helden, der jedoch beweist, dass er vorgesorgt hat – auch er ist immun gegen Galottas Beherrschung und hat ihm nur etwas vorgespielt. Mit einem Schwerthieb schlägt er dem Dämonenkaiser die Krone vom Schädel, ein machtvoller FULMINICTUS als Antwort besiegelt jedoch sein Dasein. Durch nichts hat sich Galotta beeindrucken lassen und nimmt die Sache nun persönlich in die Hand. Auch wenn seine Herrschaftsmagie nicht wirkt, er kennt auch andere grausame Zauber. Und hierbei wird er es nicht darauf anlegen, die Helden schnell zu töten, sondern ihnen ein langsamen und qualvollen Tod zu bereiten. Gerade in dem Moment, in dem er den Helden den Todesstoß versetzen will, beginnt das Gift doch zu wirken – aber nicht so schnell und tödlich, wie im Abenteuer beschrieben. Es verursacht Krämpfe in seinem Leib, schwächt die Konzentration – und die Helden können ihn erschlagen (was ich für besser und befriedigender für die Spieler halte). Nun droht die Fliegende Festung abzustürzen – und Dexter zeigt, dass er nicht so schnell totzukriegen ist. Er steuert die Festung von Alt-Gareth weg, während von den Steuerkugeln magische Entladungen seinen Körper braten. Mit letzten Worten auf den Lippen stirbt der große alte Mann. Der wichtige Aspekt hieran: Ich halte es für schwierig, dass die Helden der Festung eine andere Richtung geben und den Spielern so indirekt die Schuld für die Vernichtung der Neuen Residenz und der Stadt des Lichts zu geben. Wie gesagt, nicht viele neue Impulse, aber ein paar kleine kosmetische Veränderungen innerhalb des gegebenen Rahmens. In diesem Sinne! Keideran Labharion der Schüler
05.11.2004, 14:00 Uhr ~ #24
Sanya!
Ich schalte mich mal hier in die Diskussion ein.
Mein erster Entwurf für das Finale orientiert sich nahe an den Vorschlägen im Abenteuer, mit dem Unterschied, dass nicht das Gift die alte Scharlachglatze dahinraffen wird, sondern der Hieb von Galottas Untergang, jenem Kriegshammer eines unserer Helden.
Die Helden sind durch den Trank vor Galottas Herschafftsmagie geschützt, aber diese wird der Heptarch erst anwenden, wenn die Helden sich uneinsichtig zeigen. Und die Heshtothgarde wird ihr übriges tun, um eine gehobene Konversation zu ermöglichen.
Die Idee mit dem Zweikomponentengift finde ich nicht schlecht, es spricht für Dexters Charakter. Und außerdem: Wer weiß, ob nicht auch andere gefährliche Personen des Hofes einen Teil des Giftes in sich tragen?
Den Helden gelingt es, dass Galotta das Gift trinkt – wobei ich die hier angeführte Idee, dass Galotta den Trank bewusst als Gift zu sich nimmt, um eine Unantastbarkeit zu beweisen, klasse finde. Doch das gift wirkt nicht...
Dann werden durch Leonardos Hilfe die Heshtothim in die Niederhöllen zurückgeschickt, doch aus das entlockt Galotta nicht mehr als ein müdes Lächeln. Er schickt Dexter gegen die Helden, der jedoch beweist, dass er vorgesorgt hat – auch er ist immun gegen Galottas Beherrschung und hat ihm nur etwas vorgespielt. Mit einem Schwerthieb schlägt er dem Dämonenkaiser die Krone vom Schädel, ein machtvoller FULMINICTUS als Antwort besiegelt jedoch sein Dasein.
Durch nichts hat sich Galotta beeindrucken lassen und nimmt die Sache nun persönlich in die Hand. Auch wenn seine Herrschaftsmagie nicht wirkt, er kennt auch andere grausame Zauber. Und hierbei wird er es nicht darauf anlegen, die Helden schnell zu töten, sondern ihnen ein langsamen und qualvollen Tod zu bereiten.
Gerade in dem Moment, in dem er den Helden den Todesstoß versetzen will, beginnt das Gift doch zu wirken – aber nicht so schnell und tödlich, wie im Abenteuer beschrieben. Es verursacht Krämpfe in seinem Leib, schwächt die Konzentration – und die Helden können ihn erschlagen (was ich für besser und befriedigender für die Spieler halte).
Nun droht die Fliegende Festung abzustürzen – und Dexter zeigt, dass er nicht so schnell totzukriegen ist. Er steuert die Festung von Alt-Gareth weg, während von den Steuerkugeln magische Entladungen seinen Körper braten. Mit letzten Worten auf den Lippen stirbt der große alte Mann.
Der wichtige Aspekt hieran: Ich halte es für schwierig, dass die Helden der Festung eine andere Richtung geben und den Spielern so indirekt die Schuld für die Vernichtung der Neuen Residenz und der Stadt des Lichts zu geben.
Wie gesagt, nicht viele neue Impulse, aber ein paar kleine kosmetische Veränderungen innerhalb des gegebenen Rahmens.
In diesem Sinne!
Keideran Labharion der Schüler
Nico 05.11.2004, 20:05 Uhr ~ #25 <span class=“quote”>Zitat: von Keideran Labharion Der wichtige Aspekt hieran: Ich halte es für schwierig, dass die Helden der Festung eine andere Richtung geben und den Spielern so indirekt die Schuld für die Vernichtung der Neuen Residenz und der Stadt des Lichts zu geben. </span> Habe ich das richtig verstanden? Du willst den Spielern nicht die indirekte Schuld daran geben? Wieso frage ich mich. Ich suche schon lange mal ein Abenteuer, in dem es kein Happyend gibt. Die Aufgabe sollte zwar im Großen und Ganzen erfolgreich abgeschlossen sein – doch es soll die Spieler mal kurz nachdenklich machen und von allgemeinen Jubeltaumel abhalten. Wäre es nicht ein letzter (kleiner) Sieg für einen Erzschurken, der so lange im DSA-Universum existierte? Für mich und mein graues DSA-Universum gehört es einfach manchmal dazu, dass auch die Bösewichte einen kleinen Sieg davon tragen (sicherlich ein Punkt, über den man streiten kann). Gruß, Nico... der sich für diesen unqualifizierten Einwurf entschuldigt
05.11.2004, 20:05 Uhr ~ #25
<span class=“quote”>Zitat: von Keideran Labharion
Der wichtige Aspekt hieran: Ich halte es für schwierig, dass die Helden der Festung eine andere Richtung geben und den Spielern so indirekt die Schuld für die Vernichtung der Neuen Residenz und der Stadt des Lichts zu geben. </span>
Habe ich das richtig verstanden? Du willst den Spielern nicht die indirekte Schuld daran geben? Wieso frage ich mich. Ich suche schon lange mal ein Abenteuer, in dem es kein Happyend gibt. Die Aufgabe sollte zwar im Großen und Ganzen erfolgreich abgeschlossen sein – doch es soll die Spieler mal kurz nachdenklich machen und von allgemeinen Jubeltaumel abhalten. Wäre es nicht ein letzter (kleiner) Sieg für einen Erzschurken, der so lange im DSA-Universum existierte?
Für mich und mein graues DSA-Universum gehört es einfach manchmal dazu, dass auch die Bösewichte einen kleinen Sieg davon tragen (sicherlich ein Punkt, über den man streiten kann).
Gruß, Nico... der sich für diesen unqualifizierten Einwurf entschuldigt
Katharina 05.11.2004, 20:31 Uhr ~ #26 Nagut, man könnte sagen, die armen HeldInnen haben es eh schon schwer genug, und von einem Sieg kann ja auch nicht so richtig die Rede sein ... Ich werde allerdings auch versuchen, die Charaktere dazu zu bringen, dass sie die Festung über die Stadt des Lichts zu lenken versuchen. Ich habe eine Hexe dabei, die aus Gareth stammt. Ich denke, so eine Figur kann man schon dazu kriegen: Die Garether EinwohnerInnen stehen ihr deutlich näher als das Praiosheiligtum, außerdem kann man sie mit dem persönlichen Hintergrund kriegen: “Du schaust durch das Kristallfenster auf die unter euch liegende Stadt. Die Geräusche von berstendem Ungestein um euch herum werden immer lauter – die Festung stürzt ab. Und du weißt, was dort unter euch liegt. Du siehst nicht nur hunderte und tausende von Menschen, die in den Straßen um ihr Leben fürchten, vor deinem Inneren Auge siehst Du die heimelige Wohnstube deiner Mutter und Lehrmeisterin in ihrem kleinen Haus an der Westmauer – genau unter dir. Du bezweifelst, dass irgendjemand aus der Nachbarschaft im Chaos der Schlacht daran gedacht hat, sich um die alte und bettlägerige Frau zu kümmern. Und selbst wenn sie um die Gefahr wüsste, sie könnte ihr nicht mehr entkommen. Sie wird in der herabstürzenden Festung sterben so wie Tausende mit ihr. Es sei denn ... dein Blick fällt auf die beiden mattschimmernden Kugeln recht und links von Galottas nunmehr verwaistem Thron. Vielleicht könnte man die Festung auch jetzt noch steuern, irgendwo hin, wo sie nicht ganz so furchtbaren Schaden anrichten würde? Du kennst die Stadt unter dir, und du weißt, dass es nur einen Ort gibt ...” Usw.
05.11.2004, 20:31 Uhr ~ #26
Nagut, man könnte sagen, die armen HeldInnen haben es eh schon schwer genug, und von einem Sieg kann ja auch nicht so richtig die Rede sein ...
Ich werde allerdings auch versuchen, die Charaktere dazu zu bringen, dass sie die Festung über die Stadt des Lichts zu lenken versuchen. Ich habe eine Hexe dabei, die aus Gareth stammt. Ich denke, so eine Figur kann man schon dazu kriegen: Die Garether EinwohnerInnen stehen ihr deutlich näher als das Praiosheiligtum, außerdem kann man sie mit dem persönlichen Hintergrund kriegen:
“Du schaust durch das Kristallfenster auf die unter euch liegende Stadt. Die Geräusche von berstendem Ungestein um euch herum werden immer lauter – die Festung stürzt ab. Und du weißt, was dort unter euch liegt. Du siehst nicht nur hunderte und tausende von Menschen, die in den Straßen um ihr Leben fürchten, vor deinem Inneren Auge siehst Du die heimelige Wohnstube deiner Mutter und Lehrmeisterin in ihrem kleinen Haus an der Westmauer – genau unter dir. Du bezweifelst, dass irgendjemand aus der Nachbarschaft im Chaos der Schlacht daran gedacht hat, sich um die alte und bettlägerige Frau zu kümmern. Und selbst wenn sie um die Gefahr wüsste, sie könnte ihr nicht mehr entkommen. Sie wird in der herabstürzenden Festung sterben so wie Tausende mit ihr. Es sei denn ... dein Blick fällt auf die beiden mattschimmernden Kugeln recht und links von Galottas nunmehr verwaistem Thron. Vielleicht könnte man die Festung auch jetzt noch steuern, irgendwo hin, wo sie nicht ganz so furchtbaren Schaden anrichten würde? Du kennst die Stadt unter dir, und du weißt, dass es nur einen Ort gibt ...” Usw.
Alron 05.11.2004, 21:36 Uhr ~ #27 Das Problem mit Galotta und seinem Ende ist, dass alle bisherigen Lösungsmöglichkeiten – offiziell und inoffiziell – (ja, auch meiner) auf Meistergnade beruhen. Ich habe bisher noch keinen gefunden, bei dem die Helden Galotta stimmig auf Grund eigener Leistung besiegen können. Der offizielle Lösungsvorschlag setzt auf zwei neue Tränke – Rotkappenwillenstrunk und Zweikomponentengift – sowie der Dämonenfalle von Leonardus. Wo bleibt der “Respondami Veritar” Galottas an Leonardo: “Hast du irgendwelche Fallen eingebaut?”? An diesem orientiert sich ja auch Keideran. Ich setze z.Z. auf Galottas Arroganz und göttliche Hilfe in Form eines Artefaktes. Aber hey, was haben wir auch für eine Ausgangsituation: – im Herz der Fliegenden Festung mit Tausenden von Feinden außen herum – eine Hundertschaft Heshtotim – eine Freizauberer in Beherrschung und – einen der mächtigsten Magier Aventuriens – mit einem Dämonensplitter und als – Bote der Lohe Bei so viel Macht auf Gegnerseite lässt sich nur schwer ein überzeugender Weg finden, den Feind dennoch niederzuringen. Dabei mögen sie es wohl noch schaffen, Galotta zu besiegen, aber sie sollen ja auch noch lebend aus der Abstürzenden Festung entkommen. Achtung: Infos zu Borbarad-Kampagne! Meisterinformationen (anzeigen) Beim Endkampf gegen Borbarad sind drei aus meiner Heldengruppe gestorben. Dadurch empfanden meine Spieler den Sieg auch als verdient. Der Tod eines oder mehrerer Helden würde dem Finale eine ganz andere Qualität geben. Dexters Ende kann nicht dieselbe Intensität erzeugen. Mir ist schon klar, dass dies keine Option für die meisten Gruppen ist *g*. Aber ich hoffe, ich konnte einigermaßen rüberbringen, was ich meine. Schöne Grüße Rudi
05.11.2004, 21:36 Uhr ~ #27
Das Problem mit Galotta und seinem Ende ist, dass alle bisherigen Lösungsmöglichkeiten – offiziell und inoffiziell – (ja, auch meiner) auf Meistergnade beruhen. Ich habe bisher noch keinen gefunden, bei dem die Helden Galotta stimmig auf Grund eigener Leistung besiegen können. Der offizielle Lösungsvorschlag setzt auf zwei neue Tränke – Rotkappenwillenstrunk und Zweikomponentengift – sowie der Dämonenfalle von Leonardus. Wo bleibt der “Respondami Veritar” Galottas an Leonardo: “Hast du irgendwelche Fallen eingebaut?”? An diesem orientiert sich ja auch Keideran. Ich setze z.Z. auf Galottas Arroganz und göttliche Hilfe in Form eines Artefaktes.
Aber hey, was haben wir auch für eine Ausgangsituation:
– im Herz der Fliegenden Festung mit Tausenden von Feinden außen herum
– eine Hundertschaft Heshtotim
– eine Freizauberer in Beherrschung und
– einen der mächtigsten Magier Aventuriens
– mit einem Dämonensplitter und als
– Bote der Lohe
Bei so viel Macht auf Gegnerseite lässt sich nur schwer ein überzeugender Weg finden, den Feind dennoch niederzuringen. Dabei mögen sie es wohl noch schaffen, Galotta zu besiegen, aber sie sollen ja auch noch lebend aus der Abstürzenden Festung entkommen.
Achtung: Infos zu Borbarad-Kampagne!
Beim Endkampf gegen Borbarad sind drei aus meiner Heldengruppe gestorben. Dadurch empfanden meine Spieler den Sieg auch als verdient.
Der Tod eines oder mehrerer Helden würde dem Finale eine ganz andere Qualität geben. Dexters Ende kann nicht dieselbe Intensität erzeugen. Mir ist schon klar, dass dies keine Option für die meisten Gruppen ist *g*. Aber ich hoffe, ich konnte einigermaßen rüberbringen, was ich meine.
Nico 05.11.2004, 22:01 Uhr ~ #28 Rudi, das ist ein interessanter Ansatz: Man schafft eine persönliche Bindung zu einem Geschehen, indem man Helden sterben lässt. Doch gibt es da für mich ein paar Probleme dies zu realisieren. So ist zum einen die Frage, welche Helden haben da Pech? Heißt es einfach, dass die Spielleitende Person sich an die Werte im Buch halten sollte und keine Würfe zu (un-)gunsten der Spieler manipulieren sollte (das wäre wohl das gerechteste, so entscheidet großteils der Zufall)? Ein Problem ist, dass manch einer schon bei der Hälfte des Finales sterben könnte und den Rest nur ruhig rumsitzt – als Zuschauer (das finde ich immer sehr schade). Aber die Idee hat ihren Reiz... Das andere Problem, dass die Spieler (mal wieder) nur mit einem mächtigen Artefakt oder so den Endgegner besiegen können ist natürlich auch noch so was. Das sieht man bei DSA leider recht häufig und Rudi hat recht, dass es ein wenig des Siegesgefühl nimmt. Ich weiß nicht, wann mir zuletzt ein Finale wirklich gefallen hat – wo ich wirklich sagen könnte, dass wir nicht durch Meistergnade oder äußerliche Hilfe gewonnen haben. Das fehlt mir ein wenig in DSA (nicht wie Shadowrun). Leider habe ich das Abenteuer noch (!) nicht, von daher habe ich im Moment auch nicht sooo den Einblick was mache ich dann überhaupt hier?). Aber wie sieht es aus, kann eine hochstufige Heldengruppe Galotta aufgrund ihrer eigenen Fähigkeiten ohne Abenteuerhilfe besiegen? Nett wäre es. Nico
05.11.2004, 22:01 Uhr ~ #28
Rudi, das ist ein interessanter Ansatz: Man schafft eine persönliche Bindung zu einem Geschehen, indem man Helden sterben lässt.
Doch gibt es da für mich ein paar Probleme dies zu realisieren. So ist zum einen die Frage, welche Helden haben da Pech? Heißt es einfach, dass die Spielleitende Person sich an die Werte im Buch halten sollte und keine Würfe zu (un-)gunsten der Spieler manipulieren sollte (das wäre wohl das gerechteste, so entscheidet großteils der Zufall)? Ein Problem ist, dass manch einer schon bei der Hälfte des Finales sterben könnte und den Rest nur ruhig rumsitzt – als Zuschauer (das finde ich immer sehr schade).
Aber die Idee hat ihren Reiz...
Das andere Problem, dass die Spieler (mal wieder) nur mit einem mächtigen Artefakt oder so den Endgegner besiegen können ist natürlich auch noch so was. Das sieht man bei DSA leider recht häufig und Rudi hat recht, dass es ein wenig des Siegesgefühl nimmt. Ich weiß nicht, wann mir zuletzt ein Finale wirklich gefallen hat – wo ich wirklich sagen könnte, dass wir nicht durch Meistergnade oder äußerliche Hilfe gewonnen haben. Das fehlt mir ein wenig in DSA (nicht wie Shadowrun).
Leider habe ich das Abenteuer noch (!) nicht, von daher habe ich im Moment auch nicht sooo den Einblick was mache ich dann überhaupt hier?). Aber wie sieht es aus, kann eine hochstufige Heldengruppe Galotta aufgrund ihrer eigenen Fähigkeiten ohne Abenteuerhilfe besiegen? Nett wäre es.
Nico
Katharina 05.11.2004, 22:12 Uhr ~ #29 @Nico: Zitat Heißt es einfach, dass die Spielleitende Person sich an die Werte im Buch halten sollte und keine Würfe zu (un-)gunsten der Spieler manipulieren sollte (das wäre wohl das gerechteste, so entscheidet großteils der Zufall)? Ich würde ja befürchten, wenn man es hier mit der “Gerechtigkeit” des Zufalls (IMO eigentlich ein Oxymoron) wirklich genau nimmt, sind die Charaktere möglicherweise schon tot, bevor sie die Festung überhaupt erreichen.
05.11.2004, 22:12 Uhr ~ #29
@Nico:
Zitat Heißt es einfach, dass die Spielleitende Person sich an die Werte im Buch halten sollte und keine Würfe zu (un-)gunsten der Spieler manipulieren sollte (das wäre wohl das gerechteste, so entscheidet großteils der Zufall)?
Heißt es einfach, dass die Spielleitende Person sich an die Werte im Buch halten sollte und keine Würfe zu (un-)gunsten der Spieler manipulieren sollte (das wäre wohl das gerechteste, so entscheidet großteils der Zufall)?
Ich würde ja befürchten, wenn man es hier mit der “Gerechtigkeit” des Zufalls (IMO eigentlich ein Oxymoron) wirklich genau nimmt, sind die Charaktere möglicherweise schon tot, bevor sie die Festung überhaupt erreichen.
Alron 05.11.2004, 22:27 Uhr ~ #30 @Nico Zur Erläuterung: das sollte auf JEDEN FALL mit den Spielern abgesprochen sein! Dabei gibt es zwei Möglichkeiten, die ich beide schon erfolgreich ausprobiert habe: a) Du sagst allen Spielern vor dem Finale mit Galotta, dass dabei Helden sterben können. Meistens findet sich dann ein Spieler, der seinen Helden wirklich mit aller Konsequenz agieren lässt. Lass ihn dann auch Dinge schaffen, die normalerweise nicht möglich sind. Gib ihm ein grandioses Finale. Und lass ihn sterben! b) Überlege dir vor dem Finale, welcher deiner Spieler einen Heldentod mitmachen würde. Lass ihn seine Wünsche für seinen Abgang erzählen/aufschreiben. Gib ihm eine große Schau und lass ihn glorreich untergehen. Das beeindruckt die übrigen Mitspieler noch mehr. Üblicherweise gewähre ich meinen Spielern einen Heldenbonus und lasse sie nicht so einfach sterben. Vor allem bei ‘alten’ Helden ist es doch ein einschneidendes Ereignis. Bei einem Finale vom Kaliber SidW bin ich allerdings deutlich weniger großzügig und meine Spieler wissen das auch. Den Zufall lasse ich eigentlich gar nicht gerne entscheiden. Aber ein Heldenopfer hat bei mir ungefähr die Wirkung eines Wunders. Schöne Grüße Rudi
05.11.2004, 22:27 Uhr ~ #30
@Nico
Zur Erläuterung: das sollte auf JEDEN FALL mit den Spielern abgesprochen sein! Dabei gibt es zwei Möglichkeiten, die ich beide schon erfolgreich ausprobiert habe:
a) Du sagst allen Spielern vor dem Finale mit Galotta, dass dabei Helden sterben können. Meistens findet sich dann ein Spieler, der seinen Helden wirklich mit aller Konsequenz agieren lässt. Lass ihn dann auch Dinge schaffen, die normalerweise nicht möglich sind. Gib ihm ein grandioses Finale. Und lass ihn sterben!
b) Überlege dir vor dem Finale, welcher deiner Spieler einen Heldentod mitmachen würde. Lass ihn seine Wünsche für seinen Abgang erzählen/aufschreiben. Gib ihm eine große Schau und lass ihn glorreich untergehen. Das beeindruckt die übrigen Mitspieler noch mehr.
Üblicherweise gewähre ich meinen Spielern einen Heldenbonus und lasse sie nicht so einfach sterben. Vor allem bei ‘alten’ Helden ist es doch ein einschneidendes Ereignis. Bei einem Finale vom Kaliber SidW bin ich allerdings deutlich weniger großzügig und meine Spieler wissen das auch.
Den Zufall lasse ich eigentlich gar nicht gerne entscheiden. Aber ein Heldenopfer hat bei mir ungefähr die Wirkung eines Wunders.
Keideran Labharion 06.11.2004, 14:11 Uhr ~ #31 Sanya! Mein Vorschlag basiert darauf, dass erst einmal gleiche Verhältnisse geschaffen werden. Denn trotz Gift (das nicht wie geplant wirkt), Dexters Eingreifen (das nicht viel verändert) und Leonardos Falle (die den Helden ein wenig Ärger erspart), müssen die Helden hinter selbständig gegen einen zwar geschwächten, aber immer noch machtvollen Magier antreten. Statt die Helden hochzupowern, um Galotta annähert gleichwertig zu sein, wird Galotta ein wenig geschwächt, ist aber immer noch mächtig genug, um nur durch die vereinten Kräfte der Helden (und ihren Opfermut) besiegt werden zu können. Gut, unsere Helden, die in die Schlacht in den Wolken ziehen werden, wohnen in Gareth und nach dem Angaben im Abenteuerband steht die Fliegende Festung direkt über ihrem Haus... (Wie schon im Alveran-Foum erwähnt, manchmal glaube ich, Anton hat das Abenteuer extra für unsere Runde geschrieben. *lol*) Sie halben also ein große Motivation, die Festung abzulenken. Und eigentlich bin ich auch ein Fan davon, Helden eine Teilschuld an Ereignissen zu geben, doch nach allen Entbehrungen, Umstürzungen und Vernichtungsorgien, bei denen ich mich manchmal wirklich frage, wie die Spieler da weitermachen wollen (bei Helden ist das keine Frage, aber Spieler haben gewisse Schmerzgrenzen), finde ich es nicht für alle Spieler zumutbar, ihnen die Schuld an der Vernichtung der Stadt des Lichts zu geben. (Und wer weiß, vielleicht nimmt Nemrod es in Kauf, weil er weiß, dass einzig das Ewige Licht der Stadt des Licht den Keim von Kholak-Kai vernichten kann.) In diesem Sinne! Keideran Labharion der Schüler
06.11.2004, 14:11 Uhr ~ #31
Mein Vorschlag basiert darauf, dass erst einmal gleiche Verhältnisse geschaffen werden. Denn trotz Gift (das nicht wie geplant wirkt), Dexters Eingreifen (das nicht viel verändert) und Leonardos Falle (die den Helden ein wenig Ärger erspart), müssen die Helden hinter selbständig gegen einen zwar geschwächten, aber immer noch machtvollen Magier antreten. Statt die Helden hochzupowern, um Galotta annähert gleichwertig zu sein, wird Galotta ein wenig geschwächt, ist aber immer noch mächtig genug, um nur durch die vereinten Kräfte der Helden (und ihren Opfermut) besiegt werden zu können.
Gut, unsere Helden, die in die Schlacht in den Wolken ziehen werden, wohnen in Gareth und nach dem Angaben im Abenteuerband steht die Fliegende Festung direkt über ihrem Haus... (Wie schon im Alveran-Foum erwähnt, manchmal glaube ich, Anton hat das Abenteuer extra für unsere Runde geschrieben. *lol*) Sie halben also ein große Motivation, die Festung abzulenken.
Und eigentlich bin ich auch ein Fan davon, Helden eine Teilschuld an Ereignissen zu geben, doch nach allen Entbehrungen, Umstürzungen und Vernichtungsorgien, bei denen ich mich manchmal wirklich frage, wie die Spieler da weitermachen wollen (bei Helden ist das keine Frage, aber Spieler haben gewisse Schmerzgrenzen), finde ich es nicht für alle Spieler zumutbar, ihnen die Schuld an der Vernichtung der Stadt des Lichts zu geben.
(Und wer weiß, vielleicht nimmt Nemrod es in Kauf, weil er weiß, dass einzig das Ewige Licht der Stadt des Licht den Keim von Kholak-Kai vernichten kann.)
Katharina 06.11.2004, 16:41 Uhr ~ #32 Zitat Und wer weiß, vielleicht nimmt Nemrod es in Kauf, weil er weiß, dass einzig das Ewige Licht der Stadt des Licht den Keim von Kholak-Kai vernichten kann. Ja, guter Punkt! Das wäre zu bedenken und den HeldInnen ggf. auch zu vermitteln (wenn sie die Festung selber dorthin steuern, wie ich das gerne machen würde). Damit sollte deutlich werden, dass sie Gareth auf zweierlei Weise gerettet haben: Sie haben nich nur tausende von Menschenleben gerettet, sondern sie haben (mittelbar und unbewusst) auch den Samen zerstört, was garantiert nicht passiert wäre, wenn die Festung woanders abgestürzt wäre. Dann wärem zwar Galottas Pläne (vor allem seine persönlichen) auch größtenteils zerstört gewesen, aber sie Saat wäre wahrscheinlich trotzdem aufgegangen ... Wobei: Woher wissen Die HeldInnen denn überhaupt von diesem Samen? (Vielleicht habe ich die Stelle auch einfach nicht im Kopf.) Dazu muss man auf jeden Fall was einbauen, denn sonst kann ja hinerher auch gar nicht sinnvollerweise festgestellt werden, dass Samen augenscheinlich vernichtet wurde. Katharina
06.11.2004, 16:41 Uhr ~ #32
Zitat Und wer weiß, vielleicht nimmt Nemrod es in Kauf, weil er weiß, dass einzig das Ewige Licht der Stadt des Licht den Keim von Kholak-Kai vernichten kann.
Und wer weiß, vielleicht nimmt Nemrod es in Kauf, weil er weiß, dass einzig das Ewige Licht der Stadt des Licht den Keim von Kholak-Kai vernichten kann.
Ja, guter Punkt! Das wäre zu bedenken und den HeldInnen ggf. auch zu vermitteln (wenn sie die Festung selber dorthin steuern, wie ich das gerne machen würde). Damit sollte deutlich werden, dass sie Gareth auf zweierlei Weise gerettet haben: Sie haben nich nur tausende von Menschenleben gerettet, sondern sie haben (mittelbar und unbewusst) auch den Samen zerstört, was garantiert nicht passiert wäre, wenn die Festung woanders abgestürzt wäre. Dann wärem zwar Galottas Pläne (vor allem seine persönlichen) auch größtenteils zerstört gewesen, aber sie Saat wäre wahrscheinlich trotzdem aufgegangen ...
Wobei: Woher wissen Die HeldInnen denn überhaupt von diesem Samen? (Vielleicht habe ich die Stelle auch einfach nicht im Kopf.) Dazu muss man auf jeden Fall was einbauen, denn sonst kann ja hinerher auch gar nicht sinnvollerweise festgestellt werden, dass Samen augenscheinlich vernichtet wurde.
Katharina
Keideran Labharion 07.11.2004, 15:29 Uhr ~ #33 Sanya! Von dem Samen können die Helden im Zweifelsfall auch von Leonardo erfahren. (Als potentieller Agrimothpaktierer und zukünftiger Herr der Dämonenschmiede hätte auch er etwas gegen ein Unheiligtum des Blakharaz...)
07.11.2004, 15:29 Uhr ~ #33
Von dem Samen können die Helden im Zweifelsfall auch von Leonardo erfahren. (Als potentieller Agrimothpaktierer und zukünftiger Herr der Dämonenschmiede hätte auch er etwas gegen ein Unheiligtum des Blakharaz...)
Alron 07.11.2004, 15:33 Uhr ~ #34 Sie können auf jeden Fall von dem Samen von Galotta erfahren, wenn er sich mit ihnen unterhält kurz vor seinem Ende (SidW 97: “So kommt es, dass er den Helden von seinen Plänen erzählt, ...”). Woher wissen die Helden, dass das Ewige Licht helfen könnte? Immerhin hat keine Praios-Wunder die Festung bisher stoppen können. Wäre ein Praios-Wunder nach Galottas Tod effektiver? (Doch, doch, die Stadt des Lichts mache ich auch kaputt... *g*) Schöne Grüße Rudi
07.11.2004, 15:33 Uhr ~ #34
Sie können auf jeden Fall von dem Samen von Galotta erfahren, wenn er sich mit ihnen unterhält kurz vor seinem Ende (SidW 97: “So kommt es, dass er den Helden von seinen Plänen erzählt, ...”).
Woher wissen die Helden, dass das Ewige Licht helfen könnte? Immerhin hat keine Praios-Wunder die Festung bisher stoppen können. Wäre ein Praios-Wunder nach Galottas Tod effektiver?
(Doch, doch, die Stadt des Lichts mache ich auch kaputt... *g*)
Keideran Labharion 07.11.2004, 15:57 Uhr ~ #35 Ach, ich denke schon, dass die Theorie bei den Spielern naheliegt, dass die mächtigsten Essenzen Praios‘ und Blakharaz’ auf Dere sich neutralisieren müssten. Ansonsten kann man ein wenig mit Götter & Kulte nachhelfen. *s*
07.11.2004, 15:57 Uhr ~ #35
Ach, ich denke schon, dass die Theorie bei den Spielern naheliegt, dass die mächtigsten Essenzen Praios‘ und Blakharaz’ auf Dere sich neutralisieren müssten. Ansonsten kann man ein wenig mit Götter & Kulte nachhelfen. *s*
Nico 07.11.2004, 19:57 Uhr ~ #36 <span class=“quote”>Zitat: von Rudi (#35) Woher wissen die Helden, dass das Ewige Licht helfen könnte? Immerhin hat keine Praios-Wunder die Festung bisher stoppen können. Wäre ein Praios-Wunder nach Galottas Tod effektiver?</span> Vielleicht ist es nur der Gedanke, dass die Mächtigkeit der Stadt des Lichts ihr übriges tut. Immerhin ist es wohl der Praiosheiligste Ort auf Aventurien und sein Einfluss dort bsiher unbestritten. Grüße, Nico
07.11.2004, 19:57 Uhr ~ #36
<span class=“quote”>Zitat: von Rudi (#35)
Woher wissen die Helden, dass das Ewige Licht helfen könnte? Immerhin hat keine Praios-Wunder die Festung bisher stoppen können. Wäre ein Praios-Wunder nach Galottas Tod effektiver?</span>
Vielleicht ist es nur der Gedanke, dass die Mächtigkeit der Stadt des Lichts ihr übriges tut. Immerhin ist es wohl der Praiosheiligste Ort auf Aventurien und sein Einfluss dort bsiher unbestritten.
Grüße, Nico
Noralec 08.11.2004, 06:08 Uhr ~ #37 Hallo zusammen, ich habe das Ende von SidW umgeändert weil es vielleicht zu Nemrod passt aber nicht zu unserer Gruppe. Ich habe es so gemacht das ein ganz bestimmter Held, ich habe das mit dem Spieler vorher abgeklärt, von Praios auserwählt wird um das Greifenschwert zu führen samt eines Amuletts, er wurde gewarnt und ihn ist ebenfalls die Rettung Gareths mit seinem eigenen Leben prophezeit. Am Ende dann wenn die Helden vor Galotta stehen, spricht das “Auserwählte Wesen” ;) die Worte “Lux triumphat!” und das Auge des Herrn Praios erscheint direkt vor Galotta. Tja dann versetzt ihm der Helden einen tödlichen Stoß muß aber auch dabei selbst sein Leben lassen und stirbt so für etwas grö0eres und seine Frau in Garteh ^^. Nicht jedermanns geschmack, aber es ist einer Gruppe ja selbst überlassen wie das geregelt wird. Mir gefällt es so besser als mit diesem dummen Trank usw. Noralec
08.11.2004, 06:08 Uhr ~ #37
Hallo zusammen,
ich habe das Ende von SidW umgeändert weil es vielleicht zu Nemrod passt aber nicht zu unserer Gruppe.
Ich habe es so gemacht das ein ganz bestimmter Held, ich habe das mit dem Spieler vorher abgeklärt, von Praios auserwählt wird um das Greifenschwert zu führen samt eines Amuletts, er wurde gewarnt und ihn ist ebenfalls die Rettung Gareths mit seinem eigenen Leben prophezeit.
Am Ende dann wenn die Helden vor Galotta stehen, spricht das “Auserwählte Wesen” ;) die Worte “Lux triumphat!” und das Auge des Herrn Praios erscheint direkt vor Galotta. Tja dann versetzt ihm der Helden einen tödlichen Stoß muß aber auch dabei selbst sein Leben lassen und stirbt so für etwas grö0eres und seine Frau in Garteh ^^.
Nicht jedermanns geschmack, aber es ist einer Gruppe ja selbst überlassen wie das geregelt wird. Mir gefällt es so besser als mit diesem dummen Trank usw.
Noralec
Alron 08.11.2004, 06:33 Uhr ~ #38 Gefällt mir sehr gut! Was aber wohl keinen wundert ... ;-) Schöne Grüße Rudi
08.11.2004, 06:33 Uhr ~ #38
Gefällt mir sehr gut!
Was aber wohl keinen wundert ... ;-)
Keideran Labharion 08.11.2004, 20:11 Uhr ~ #39 Der Erwählte Praios' ist vielleicht stärker an einen Helden gebunden, aber genauso deus ex machina – nur dass es statt einem subtil wirkenden Gift der göttliche Bannstrahl ist, der es den Helden ermöglicht, Galotta zu töten. In unserer Nicht-Praioti-Gruppe sowieso ein Problem. ;-) Dann sei aber auch konsequent und lassen den Helden bis zum Ende Araschar führen! (siehe anderes Topic) Was vor allem in deinem Knalleffekt nicht unter gehen sollte, ist ein Gespräch mit dem Dämonenkaiser – wann hat man mal die Möglichkeit, so einen tiefen Einblick in die Philosophie und Psyche eines Heptarchen zu bekommen? (Tatsächlich ist das Gespräch mit Galotta für mich der eigentliche Reiz an dem Abenteuer. Oh, darauf freue ich mich schon...)
08.11.2004, 20:11 Uhr ~ #39
Der Erwählte Praios' ist vielleicht stärker an einen Helden gebunden, aber genauso deus ex machina – nur dass es statt einem subtil wirkenden Gift der göttliche Bannstrahl ist, der es den Helden ermöglicht, Galotta zu töten.
In unserer Nicht-Praioti-Gruppe sowieso ein Problem. ;-)
Dann sei aber auch konsequent und lassen den Helden bis zum Ende Araschar führen! (siehe anderes Topic)
Was vor allem in deinem Knalleffekt nicht unter gehen sollte, ist ein Gespräch mit dem Dämonenkaiser – wann hat man mal die Möglichkeit, so einen tiefen Einblick in die Philosophie und Psyche eines Heptarchen zu bekommen?
(Tatsächlich ist das Gespräch mit Galotta für mich der eigentliche Reiz an dem Abenteuer. Oh, darauf freue ich mich schon...)
Coppi 08.11.2004, 20:28 Uhr ~ #40 @Keideran ... Es ist ja wirklich schön, dass endlich einmal eine Heldengruppe die Gelegenheit hat, mit Galotta persönlich zu sprechen (was heißt eine – hunderte!). Weniger schön ist, dass es zugleich das letzte Gespräch bleibt. Und noch weniger schön ist, dass wahrscheinlich die meisten HeldInnnen keine besonderes Lust auf Konversation mit dem Endgegner haben (Ich glaube, in einem PC-Spiel konnte man nach einem langen Dialog mit dem Endgegner die Dialog-Option anwählen “Wenn ich eins nicht leiden kann, dann sind es weitschweifige Endgegner!”). Wer möchte schon Zeit im Gespräch mit einem größenwahnsinnigen und todgeweihten Schwarzmagier verschwenden? Nun ja. Auf der anderen Seite will es mir auch nicht in den Kopf, weshalb Galotta ausgerechnet Lust haben soll, mit wildfremden Leuten über seine persönlichen Belange zu sprechen. Im Abenteuer steht ausdrücklich, dass er dazu Lust hat, während er mit seinen Anhängern nicht über das sprechen kann, was ihn bewegt. Aber warum nur? Man müsste irgendwie einen Dialog schaffen – einen wirklichen Frage-und-Antwort-Dialog, wobei Galotta natürlich der Fragensteller ist, ganz nach seiner Gewohnheit. Ansonsten kommt sicher schnell ein Gefühl auf von: “Bist du jetzt endlich fertig, Alter, damit wir dich um die Ecke bringen können!” Und das wäre ja unschön. ;-) LG Kathrin, die sich auch Fragen stellt
08.11.2004, 20:28 Uhr ~ #40
@Keideran
... Es ist ja wirklich schön, dass endlich einmal eine Heldengruppe die Gelegenheit hat, mit Galotta persönlich zu sprechen (was heißt eine – hunderte!). Weniger schön ist, dass es zugleich das letzte Gespräch bleibt. Und noch weniger schön ist, dass wahrscheinlich die meisten HeldInnnen keine besonderes Lust auf Konversation mit dem Endgegner haben (Ich glaube, in einem PC-Spiel konnte man nach einem langen Dialog mit dem Endgegner die Dialog-Option anwählen “Wenn ich eins nicht leiden kann, dann sind es weitschweifige Endgegner!”). Wer möchte schon Zeit im Gespräch mit einem größenwahnsinnigen und todgeweihten Schwarzmagier verschwenden?
Nun ja. Auf der anderen Seite will es mir auch nicht in den Kopf, weshalb Galotta ausgerechnet Lust haben soll, mit wildfremden Leuten über seine persönlichen Belange zu sprechen. Im Abenteuer steht ausdrücklich, dass er dazu Lust hat, während er mit seinen Anhängern nicht über das sprechen kann, was ihn bewegt. Aber warum nur?
Man müsste irgendwie einen Dialog schaffen – einen wirklichen Frage-und-Antwort-Dialog, wobei Galotta natürlich der Fragensteller ist, ganz nach seiner Gewohnheit.
Ansonsten kommt sicher schnell ein Gefühl auf von: “Bist du jetzt endlich fertig, Alter, damit wir dich um die Ecke bringen können!” Und das wäre ja unschön. ;-)
Kathrin, die sich auch Fragen stellt
Katharina 08.11.2004, 22:42 Uhr ~ #41 Zitat Wer möchte schon Zeit im Gespräch mit einem größenwahnsinnigen und todgeweihten Schwarzmagier verschwenden? Oh, also wir hätten uns sehr gefreut, wenn wir im Finale von Bastrabuns Bann noch etwas Zeit gehabt hätten, uns mit Meisterinformationen (anzeigen) Abu Terfas zu unterhalten. Aber leider war dieser Endgegner unter Meisterinformationen (anzeigen) Borbarads Würde, der wollte ihn wohl nur schnell loswerden, ein Gespräch wäre natürlich unter Niveau gewesen ... Aber ist halt nicht jedeR ein Halbgott ;-) “Größenwahnsinnig und todgeweiht” trifft auf Abu Terfas übrigens wirklich auch sehr gut ...
08.11.2004, 22:42 Uhr ~ #41
Zitat Wer möchte schon Zeit im Gespräch mit einem größenwahnsinnigen und todgeweihten Schwarzmagier verschwenden?
Wer möchte schon Zeit im Gespräch mit einem größenwahnsinnigen und todgeweihten Schwarzmagier verschwenden?
Oh, also wir hätten uns sehr gefreut, wenn wir im Finale von Bastrabuns Bann noch etwas Zeit gehabt hätten, uns mit
Abu Terfas
zu unterhalten. Aber leider war dieser Endgegner unter
Borbarads Würde, der wollte ihn wohl nur schnell loswerden, ein Gespräch wäre natürlich unter Niveau gewesen ... Aber ist halt nicht jedeR ein Halbgott ;-)
“Größenwahnsinnig und todgeweiht” trifft auf Abu Terfas übrigens wirklich auch sehr gut ...
Elwin 08.11.2004, 23:26 Uhr ~ #42 Hierzu ein Zitat aus den “Knights of the dinner table”: "Skip the flavor text, we're wasting precious hack-time. Chris :)
08.11.2004, 23:26 Uhr ~ #42
Hierzu ein Zitat aus den “Knights of the dinner table”:
"Skip the flavor text, we're wasting precious hack-time.
Chris :)
Jonas 09.11.2004, 01:25 Uhr ~ #43 Tja katharina, wir hatten halt unsere chance uns mit ihm in seinem eigenen Palast zu unterhalten, er hat es uns ja förmlich aufgezwängt, aber irgendwie kam da nix gescheites von uns... ;) Hoffentlich machen es deine Helden mit Galotta besser.
09.11.2004, 01:25 Uhr ~ #43
Tja katharina, wir hatten halt unsere chance uns mit ihm in seinem eigenen Palast zu unterhalten, er hat es uns ja förmlich aufgezwängt, aber irgendwie kam da nix gescheites von uns... ;)
Hoffentlich machen es deine Helden mit Galotta besser.
Katharina 09.11.2004, 11:33 Uhr ~ #44 @Jonas: Sie müssen. Denn im Gegenzug zu BB wird es bei mir keinen Meisterinformationen (anzeigen) Borbarad geben, der klar Schiff macht, nachdem die HeldInnen es nicht gebacken kriegen ... Abgesehen davon: Carni war doch wirklich super!
09.11.2004, 11:33 Uhr ~ #44
@Jonas: Sie müssen. Denn im Gegenzug zu BB wird es bei mir keinen
Borbarad geben, der klar Schiff macht, nachdem die HeldInnen es nicht gebacken kriegen ...
Abgesehen davon: Carni war doch wirklich super!
Keideran Labharion 09.11.2004, 12:13 Uhr ~ #45 Sanya! Oh, die Helden des Abenteuers lieben die Konversation mit Erzschurken. Auf Platz 1 rangiert Darion Paligan, sehr beliebt sind aber auch Azaril Scharlachkraut und Torxes von Freigeist (obwohl bei letzterem eine vernünftige Konversation nie wirklich zustande gekommen ist). Den Helden bleibt keine andere Möglichkeit, als zu reden – zudem werden sie bei mir davon ausgehen müssen, dass das Gift die Lösung ist, aber auch feststellen, dass sie es ihm nicht einfach einflößen können. Außerdem ist Galotta nicht dumm: Helden solcher Erfahrungsstufe und mit einem solchen Status sind auch ihm bekannt. (Und diese speziellen Helden unserer Gruppe spätestens seit ihrem Ausflug in die Stadt der 1.000 Augen...) Ich denke – und so gut kenne ich meine Runde – wenn die Helden merken, dass sie (vorerst) nicht mit Waffengewalt weiterkommen, versuchen werden, die ganze Sache “psychologisch” anzugehen (ihr Nachbar ist immerhin Seelenheiler) – und wenn nur, um Galottas Konzentration zu schwächen. Oh – auf die Szene freut sich mein schwarzes Meisterherz. Ich habe nur ungefähre Vorstellung, wie sie verlaufen wird, aber aus der Improvisation entstehen eh die besten Szenen. ;-)
09.11.2004, 12:13 Uhr ~ #45
Oh, die Helden des Abenteuers lieben die Konversation mit Erzschurken. Auf Platz 1 rangiert Darion Paligan, sehr beliebt sind aber auch Azaril Scharlachkraut und Torxes von Freigeist (obwohl bei letzterem eine vernünftige Konversation nie wirklich zustande gekommen ist).
Den Helden bleibt keine andere Möglichkeit, als zu reden – zudem werden sie bei mir davon ausgehen müssen, dass das Gift die Lösung ist, aber auch feststellen, dass sie es ihm nicht einfach einflößen können.
Außerdem ist Galotta nicht dumm: Helden solcher Erfahrungsstufe und mit einem solchen Status sind auch ihm bekannt. (Und diese speziellen Helden unserer Gruppe spätestens seit ihrem Ausflug in die Stadt der 1.000 Augen...)
Ich denke – und so gut kenne ich meine Runde – wenn die Helden merken, dass sie (vorerst) nicht mit Waffengewalt weiterkommen, versuchen werden, die ganze Sache “psychologisch” anzugehen (ihr Nachbar ist immerhin Seelenheiler) – und wenn nur, um Galottas Konzentration zu schwächen.
Oh – auf die Szene freut sich mein schwarzes Meisterherz. Ich habe nur ungefähre Vorstellung, wie sie verlaufen wird, aber aus der Improvisation entstehen eh die besten Szenen. ;-)
Jonas 09.11.2004, 15:42 Uhr ~ #46 Carni war stylisch, klar. Er hat auch das wichtigste gesagt, aber der Mann wusste so viel über für uns wichtige themen, das war schon resourcen verschwendung ;) Ich glaube eure “zum-selbstmord-treib” storry ist ganz schön heldengefährdent, denn sowas kann klappen oder auch nicht. Ich würde da aber auf Tyll vertrauen, der wird das schiff (bzw die Festung) schon schaukeln...
09.11.2004, 15:42 Uhr ~ #46
Carni war stylisch, klar. Er hat auch das wichtigste gesagt, aber der Mann wusste so viel über für uns wichtige themen, das war schon resourcen verschwendung ;)
Ich glaube eure “zum-selbstmord-treib” storry ist ganz schön heldengefährdent, denn sowas kann klappen oder auch nicht. Ich würde da aber auf Tyll vertrauen, der wird das schiff (bzw die Festung) schon schaukeln...
Gast 26.11.2004, 13:28 Uhr ~ #47 Mahlzeit! Ich führe die Diskussion um Galottas Insignien in diesem Thread weiter, um den anderen nicht zu sehr off-Topic zu bringen. Zwischenzeitlich war ich etwas verwirrt, wer von euch denn nun will, oder nicht will, dass Galotta dies oder jenes mitnimmt/ zu Hause lässt. Uff! Also noch einmal langsam: Das Szepter ist erst in der Heptagon-Akademie und darum in SidW nicht verfügbar, weil in Stadt der 1000 Augen [was auch immer] passiert. Silpion wird noch im Jahr des Feuers benötigt und fällt deswegen weg. Dabei hätte es gut gepasst. Die Krone enthält den Splitter, sieht aber albern aus. Dem muss ich mich anschließen. Aber welche Alternative gibt es zu einem Imitat der Dämonenkrone? Als Dämonenkaiser steht Galotta so ein Ding zu. Nur wirkt es leider geklaut. Ob die Spieler sich deswegen ein kleines Lächeln wegdrücken müssen, oder ob sie angemessen beeindruckt sind, hängt wohl vom erzählerischen Können des eSeLs ab. Ich gehe es mal von einer anderen Seite an und überlege mir Alternativen. Was benötigt ein Kaiser? 1.) Krone 2.) Reichsschwert 3.) Reichsapfel 4.) Hermelin 5.) Szepter zu 1.) Wie sehr ist Galottas olle Dämonenkrone im offiziellen Material verankert? Kann man sie rauskicken? Alternativ stelle ich mir ein weniger pompöses Modell vor, das den Agrimothsplitter, der als “Blickfang” des Insigniums über der Stirn steht, in wild-wahnsinnigen metallenen Zacken einrahmt. So richtig vom Hocker reißt mich das aber noch nicht. :( Die Krone könnte auch ganz an das Design der Kaiserkrone des Reiches angelehnt sein, wobei der Splitter in der Mitte aufragt, und von den vier “Streben” getragen wird (siehe Portrait Hals). zu 2.) Sein Bannschwert sollte genügen. Es repräsentiert Galottas exekutive Macht über Dämonen und Menschen. zu 3.) Galottas Reichsapfel würde ich sehr stark an den garethischen anlehnen: Auf einer Kugel sitzt ein Irrhalk, statt eines Greifen. Der Apfel könnte auch einer Dämonenfratze nachempfunden sein, oder schrumpelig und dämonisch pervertiert wirken. zu 4.) Das edle Gewand sollte aus blutrotem Stoff sein, verziert mit Irrhalkenfedern (?) statt Hermelinpelz. zu 5.) Das Szepter steht Galotta scheinbar nicht zur Verfügung. Wie würde der Dämonenkaiser dieses Problemchen angehen? Ein Imitat des fehlenden Szepters kommt sicher nicht in Frage. Darauf zu verzichten ist genauso inakzeptabel. *grübel* Recht passend fänd ich seinen Stab als Ersatz. Zustimmung von eurer Seite? Grüße Nicole
26.11.2004, 13:28 Uhr ~ #47
Mahlzeit!
Ich führe die Diskussion um Galottas Insignien in diesem Thread weiter, um den anderen nicht zu sehr off-Topic zu bringen.
Zwischenzeitlich war ich etwas verwirrt, wer von euch denn nun will, oder nicht will, dass Galotta dies oder jenes mitnimmt/ zu Hause lässt. Uff!
Also noch einmal langsam:
Das Szepter ist erst in der Heptagon-Akademie und darum in SidW nicht verfügbar, weil in Stadt der 1000 Augen [was auch immer] passiert.
Silpion wird noch im Jahr des Feuers benötigt und fällt deswegen weg. Dabei hätte es gut gepasst.
Die Krone enthält den Splitter, sieht aber albern aus. Dem muss ich mich anschließen. Aber welche Alternative gibt es zu einem Imitat der Dämonenkrone? Als Dämonenkaiser steht Galotta so ein Ding zu. Nur wirkt es leider geklaut.
Ob die Spieler sich deswegen ein kleines Lächeln wegdrücken müssen, oder ob sie angemessen beeindruckt sind, hängt wohl vom erzählerischen Können des eSeLs ab.
Ich gehe es mal von einer anderen Seite an und überlege mir Alternativen.
Was benötigt ein Kaiser?
1.) Krone
2.) Reichsschwert
3.) Reichsapfel
4.) Hermelin
5.) Szepter
zu 1.)
Wie sehr ist Galottas olle Dämonenkrone im offiziellen Material verankert? Kann man sie rauskicken? Alternativ stelle ich mir ein weniger pompöses Modell vor, das den Agrimothsplitter, der als “Blickfang” des Insigniums über der Stirn steht, in wild-wahnsinnigen metallenen Zacken einrahmt.
So richtig vom Hocker reißt mich das aber noch nicht. :(
Die Krone könnte auch ganz an das Design der Kaiserkrone des Reiches angelehnt sein, wobei der Splitter in der Mitte aufragt, und von den vier “Streben” getragen wird (siehe Portrait Hals).
zu 2.)
Sein Bannschwert sollte genügen. Es repräsentiert Galottas exekutive Macht über Dämonen und Menschen.
zu 3.)
Galottas Reichsapfel würde ich sehr stark an den garethischen anlehnen: Auf einer Kugel sitzt ein Irrhalk, statt eines Greifen. Der Apfel könnte auch einer Dämonenfratze nachempfunden sein, oder schrumpelig und dämonisch pervertiert wirken.
zu 4.)
Das edle Gewand sollte aus blutrotem Stoff sein, verziert mit Irrhalkenfedern (?) statt Hermelinpelz.
zu 5.)
Das Szepter steht Galotta scheinbar nicht zur Verfügung. Wie würde der Dämonenkaiser dieses Problemchen angehen?
Ein Imitat des fehlenden Szepters kommt sicher nicht in Frage.
Darauf zu verzichten ist genauso inakzeptabel.
*grübel*
Recht passend fänd ich seinen Stab als Ersatz.
Zustimmung von eurer Seite?
Katharina 26.11.2004, 13:56 Uhr ~ #48 Da habe ich doch direkt eine neue Zeichen-Idee für Kathrin: Wie wäre es mit einem Galotta-Potrait mit Reichsinsignien? (Vielleicht sogar wirklich angelehnt an das Hal-Bild?) Das er sich vielleicht tatsächlich selber hat anfertigen lassen und das jetzt irgendwie in Yol-Ghurmak zu bewundern ist? Fände ich toll!
26.11.2004, 13:56 Uhr ~ #48
Da habe ich doch direkt eine neue Zeichen-Idee für Kathrin: Wie wäre es mit einem Galotta-Potrait mit Reichsinsignien? (Vielleicht sogar wirklich angelehnt an das Hal-Bild?) Das er sich vielleicht tatsächlich selber hat anfertigen lassen und das jetzt irgendwie in Yol-Ghurmak zu bewundern ist? Fände ich toll!
Katharina 26.11.2004, 13:57 Uhr ~ #49 @Nicole: Ich finde Deine Ideen sehr gut! Sein Szepter ist der Stab der Tausend Augen, denke ich (Unter der Dämonenkrone 62), angelehnt an das gleichnamige Herrschaftssymbol, das BLK zugeschrieben wird.
26.11.2004, 13:57 Uhr ~ #49
@Nicole: Ich finde Deine Ideen sehr gut! Sein Szepter ist der Stab der Tausend Augen, denke ich (Unter der Dämonenkrone 62), angelehnt an das gleichnamige Herrschaftssymbol, das BLK zugeschrieben wird.
Coppi 26.11.2004, 16:12 Uhr ~ #50 Hm, das ist eine herausfordernde Idee! Galottas Variante der Dämonenkrone würde vielleicht imposanter wirken – und auch Nicoles Idee entsprechen – wenn sie mehr wie die Maske der DAME aussieht. So könnte ich es mir etwas eher vorstellen. Leider ist die Dame von Planescape copyrightgeschützt – auch ihr Gesicht als Logo. Man kann es auf dem Bild nicht so gut erkennen: Sie trägt eine Maske (oderist eine Maske), die von heiligenscheinähnlichen Klingen umgeben ist. Galotta – “Selbstportrait” würde mir schon länger gefallen, aber ich fürchte, dass ich seinen Zeichenstil nicht “nachahmen” kann. Generell finde ich die Idee aber gut, man könnte es mal versuchen. Habt ihr das Hal-Bild? Irrhalkenfedern auf dem Mantel würd ich aber lieber vermeiden – autsch! ;-) LG Kathrin
26.11.2004, 16:12 Uhr ~ #50
Hm, das ist eine herausfordernde Idee!
Galottas Variante der Dämonenkrone würde vielleicht imposanter wirken – und auch Nicoles Idee entsprechen – wenn sie mehr wie die Maske der DAME aussieht. So könnte ich es mir etwas eher vorstellen. Leider ist die Dame von Planescape copyrightgeschützt – auch ihr Gesicht als Logo. Man kann es auf dem Bild nicht so gut erkennen: Sie trägt eine Maske (oderist eine Maske), die von heiligenscheinähnlichen Klingen umgeben ist.
Galotta – “Selbstportrait” würde mir schon länger gefallen, aber ich fürchte, dass ich seinen Zeichenstil nicht “nachahmen” kann. Generell finde ich die Idee aber gut, man könnte es mal versuchen. Habt ihr das Hal-Bild?
Irrhalkenfedern auf dem Mantel würd ich aber lieber vermeiden – autsch! ;-)
Katharina 26.11.2004, 16:40 Uhr ~ #51 Achwas! Die Irrhalkenfedern sind einfach stylisch! ;-) (Ich glaub nicht, dass ich das Hal-Bild hier hab, unsere ganzen alten Materialien haben wir verliehen ...)
26.11.2004, 16:40 Uhr ~ #51
Achwas! Die Irrhalkenfedern sind einfach stylisch! ;-) (Ich glaub nicht, dass ich das Hal-Bild hier hab, unsere ganzen alten Materialien haben wir verliehen ...)
Galgenkind 26.11.2004, 17:34 Uhr ~ #52 Da kann ich aushelfen: http://www.aves-dsa.de/ Hier befinden sich im Übrigen noch zahlreiche andere Portraits. Eine Krone wie sie die “Dame” trägt hätte den Vorteil, dass sie genauso imposant wie die echte Dämonenkrone wäre, ohne sie dümmlich zu imitieren. LG Nicole PS Und ich dachte, mittlerweile habe sich Galotta an das Irrhalken-Gefieder gewöhnt :P. Für seinen letzten Auftritt würde ich es so oder so zulassen. Am Kragen sind sie im Zweifelsfall in einer Weise platziert, dass ein stolz einherschreitender Herrscher keine Verletzung zu befürchten hat. So mir nichts besseres einfällt bleibe ich bei dieser Variante.
26.11.2004, 17:34 Uhr ~ #52
Da kann ich aushelfen:
http://www.aves-dsa.de/
Hier befinden sich im Übrigen noch zahlreiche andere Portraits.
Eine Krone wie sie die “Dame” trägt hätte den Vorteil, dass sie genauso imposant wie die echte Dämonenkrone wäre, ohne sie dümmlich zu imitieren.
PS
Und ich dachte, mittlerweile habe sich Galotta an das Irrhalken-Gefieder gewöhnt :P.
Für seinen letzten Auftritt würde ich es so oder so zulassen. Am Kragen sind sie im Zweifelsfall in einer Weise platziert, dass ein stolz einherschreitender Herrscher keine Verletzung zu befürchten hat.
So mir nichts besseres einfällt bleibe ich bei dieser Variante.
Keideran Labharion 28.11.2004, 20:08 Uhr ~ #53 Nur eine Idee am Rande: Hätte Galotta früher oder später nicht auch Blakharaz' Eisenkragen als Insignium getragen. Wäre eigentlich ja schon Pflicht...
28.11.2004, 20:08 Uhr ~ #53
Nur eine Idee am Rande: Hätte Galotta früher oder später nicht auch Blakharaz' Eisenkragen als Insignium getragen. Wäre eigentlich ja schon Pflicht...
Helico 06.12.2004, 12:22 Uhr ~ #54 Ich hoffe ich streue kein Salz in offene Wunden, aber sowie es aussieht werde ich wohl eine alte Diskussion aus diesem Forum zwischen Senebles und Coppi als Endmonolog Galottas zurechtschreiben. Die Gelegenheit und Versuchung die gesamte DSA-Geschichte in einem Moment aufzuklären ist einfach zu groß... Da es Galottas Sicht auf die Ereignisse erklären soll sind geschichtliche Widersprüche -durch zum Beispiel “Magische Zeiten”- imho recht egal. Zitat Nichts, meine Freunde und geehrte Gäste, nichts kann das Magnum Opus des Weltenbrandes noch aufhalten – außer mein Wille oder mein Tod. Also sagt mir, meine kurzsichtigen Freunde und verblendete Gäste, nachdem ihr doch soweit gekommen seid: Wie glaubt ihr meinen Triumph verhindern zu können? Dexter, weißt du was sie geplant haben? Irgendeinen Plan müssen sie doch haben, oder sind sie etwa derart armselig? Das wäre eine herbe Enttäuschung für mich... Dexter antwortet wahrheitsgemäß und berichtet von dem Trank der Galottas Tof herbeiführen soll. MittelsMotoricus entreißt er den Helden den Trank und trinkt ihn: Zitat Wie schade. Es wirkt nicht. Da habe ich einen so schönen Schlussmonolog für mein Leben gehalten und nun wird es wohl doch ewig währen. Gareth brennt, Dexter bleibt mein Hofnaar und ihr steht hilflos vor mir. Was habt ihr den erwartet? Dass ich mich selbst richte wie eine Karrikatur eines Bösewichtes? Haltet ihr mich wirklich für einen Bösewicht? Menschen die sich für einen Gott halten leben meist nicht lange dachtet ihr? Hochmut kommt vor dem Fall dachtet ihr? Es tut mir Leid euch enttäuschen zu müssen. Den Helden fallen die unzähligen Narben an Händen und Armen auf. Seine Augen sind abwechselnd eiskalt und dann wieder feurig im Zorn: Denn da a ist nur noch Rache und Zorn oder Kälte und unterdrückte Verzweiflung. Galotta erhebt sich von seinem Thron und wandert umher. Zitat Ich war einst wie ihr. Ich hätte mein Leben für den Kaiser gegeben. Aber ich habe gelernt, das nur das eigene Leben wirklich von Wert ist. Dass es ehrenhafter ist zu herrschen als zu dienen. Also, wie konnte es soweit kommen? Galotta beginnt zu erzählen. Zitat Kapitel 1 – Entscheidung auf Maraskan (...) Ich bewundere Reto. Er hatte Visionen. Er war kein kleingeistiger Reaktionär, sondern ein großer Mann mit Tatendrang. Maraskan? Ich glaube langsam unsere Begegnung ist schicksalsbehafteter als ich dachte... Quinjin, ihr repräsentiert in diesem Raum dieses erste Kapitel. Schaut nicht so, natürlich kenne ich eure Namen! Was denkt ihr warum die Vögel über Gareth starben? Meine Gotongis sind zahlreich... Und so geht es dann weiter. Jedem der fünf Kapitel von Senebles (ergänzt durch die Ergebnisse der Diskussion) ist praktischerweise einem Helden gewidmet und verschweigt natürlich Hals Geheimniss und fokussiert Nahema ein wenig mehr. Das sechtse und letzte Kapitel (Epilog) widmet er sich selbst: Zitat Galotta wurde verbannt und geschlagen. An dem Tag als Nahema mich bezwang und mir klar wurde, dass ich eine Figur auf ihrem Spielbrett war starb der Philosoph Galotta und etwas größeres wurde zu Tage befördert: Edle Rache die mich beflügelte, erfüllte und mich verstehen ließ. Ja, so ist es wohl...: Der Philosoph starb in dem Moment, da er von Nahema besiegt wurde. Der Rest war nur noch Farce und der vergebliche Versuch, sich selbst zu schützen. Dies ist mein Kapitel gewesen. Heute erfüllt sich die Rache von Äonen. Hal habe ich vernichtet, seine Brut dahingerafft. Brin starb nicht als Held, sondern als Marionette meiner Rache. Dies ist mein Kapitel... Unbemerkt hat Dexter wieder einmal mittels Atak-Zeichen seinen Plan während des Monologs übermittelt und damit offenbart, dass er ebenfalls nicht beherrschbar ist dank des R.-Trank. Auf diese Weise wird der seitenlange Monolog des Boten der Lohe nicht zum Theaterstück: Die Helden müssen die Zeit nutzen einen Schlachtplan auszuarbeiten: Und dies ohne bemerkt zu werden! “Dann beginnt hier und jetzt wohl mein Kapitel...” Dexter schnauft geschwächt, Galotta dreht sich verwirrt zu ihm herum; da fährt auf ihn auch schon Dexters Schwert hernieder. Es spaltet die falsche Dämonenkrone, prallt aber an dem gigantischem Armatrutz ab und lässt Galotta erst aufflimmern, dann lachen. Dann jedoch zerbricht die Krone und der Splitter Agrimoths rutscht auf den Boden und schlittert durch den Thronsaal. Die Horden der Heshtotim jaulen auf und fliehen vor dem Splitter, tanzen ein Ballet der Neugier und der Vorfreude. Sie können es kaum erwarten diese Dreistigkeit zu strafen... “IMPERAVITE ANIMI! Zu schade, dass ihr euch nicht zu benehmen wisst, Es ist unerquicklich, mit jemandem zu sprechen, der seinen freien Willen verloren hat...” Doch seine Beherrschungsmagie wirkt (unbemerkt) nicht, bis er dies merkt knöpft er sich allerdings Dexter vor: “Und nun zu Dir:” Ein machtvoller Fulminictus reißt Dexter von den Beinen und schleidert ihn davon. Doch gleichzeitig entgleiten ihm durch den Verlust von Krone und seiner Beherrschung dutzende Zauber und das Gift gelangt durch diesen Kontrollverlust erst jetzt wirksam in seine Blutbahn. Und hier habe ich mich abermals inspirieren lassen: Dexter opfert sich um die Festung in die Stadt des Lichts zu steuern. Problematisch ist und bleibt das Ganze, auch wenn ich es jetzt für etwas stimmungsvoller halte. Naja, so brilliant ist das nun auch nicht... Die Heshtotim werden nicht durch Leonardos Fallen sterben: Ausgerechnet im Thronsaal soll Galotta eine Falle gegen ihn übersehen haben? Hier werden vielleicht ein oder zwei Helden ihr Ende finden wenn sie versuchen die Weg freizumachen für einen finalen Angriff auf Galotta... Das Ganze wird wahrscheinlich eh wieder über den Haufen geworfen durch Magische Zeiten und evtl. eine brilliantere Ausführung der hiesigen “Galottalogen”, aber vorerst bin ich zufrieden(er)... Helico, dankend für die Inspiration und weiter bastelnd.
06.12.2004, 12:22 Uhr ~ #54
Ich hoffe ich streue kein Salz in offene Wunden, aber sowie es aussieht werde ich wohl eine alte Diskussion aus diesem Forum zwischen Senebles und Coppi als Endmonolog Galottas zurechtschreiben. Die Gelegenheit und Versuchung die gesamte DSA-Geschichte in einem Moment aufzuklären ist einfach zu groß... Da es Galottas Sicht auf die Ereignisse erklären soll sind geschichtliche Widersprüche -durch zum Beispiel “Magische Zeiten”- imho recht egal.
Zitat Nichts, meine Freunde und geehrte Gäste, nichts kann das Magnum Opus des Weltenbrandes noch aufhalten – außer mein Wille oder mein Tod. Also sagt mir, meine kurzsichtigen Freunde und verblendete Gäste, nachdem ihr doch soweit gekommen seid: Wie glaubt ihr meinen Triumph verhindern zu können? Dexter, weißt du was sie geplant haben? Irgendeinen Plan müssen sie doch haben, oder sind sie etwa derart armselig? Das wäre eine herbe Enttäuschung für mich...
Nichts, meine Freunde und geehrte Gäste, nichts kann das Magnum Opus des Weltenbrandes noch aufhalten – außer mein Wille oder mein Tod. Also sagt mir, meine kurzsichtigen Freunde und verblendete Gäste, nachdem ihr doch soweit gekommen seid: Wie glaubt ihr meinen Triumph verhindern zu können?
Dexter, weißt du was sie geplant haben? Irgendeinen Plan müssen sie doch haben, oder sind sie etwa derart armselig? Das wäre eine herbe Enttäuschung für mich...
Dexter antwortet wahrheitsgemäß und berichtet von dem Trank der Galottas Tof herbeiführen soll. MittelsMotoricus entreißt er den Helden den Trank und trinkt ihn:
Zitat Wie schade. Es wirkt nicht. Da habe ich einen so schönen Schlussmonolog für mein Leben gehalten und nun wird es wohl doch ewig währen. Gareth brennt, Dexter bleibt mein Hofnaar und ihr steht hilflos vor mir. Was habt ihr den erwartet? Dass ich mich selbst richte wie eine Karrikatur eines Bösewichtes? Haltet ihr mich wirklich für einen Bösewicht? Menschen die sich für einen Gott halten leben meist nicht lange dachtet ihr? Hochmut kommt vor dem Fall dachtet ihr? Es tut mir Leid euch enttäuschen zu müssen.
Wie schade. Es wirkt nicht. Da habe ich einen so schönen Schlussmonolog für mein Leben gehalten und nun wird es wohl doch ewig währen. Gareth brennt, Dexter bleibt mein Hofnaar und ihr steht hilflos vor mir.
Was habt ihr den erwartet? Dass ich mich selbst richte wie eine Karrikatur eines Bösewichtes? Haltet ihr mich wirklich für einen Bösewicht? Menschen die sich für einen Gott halten leben meist nicht lange dachtet ihr? Hochmut kommt vor dem Fall dachtet ihr?
Es tut mir Leid euch enttäuschen zu müssen.
Den Helden fallen die unzähligen Narben an Händen und Armen auf. Seine Augen sind abwechselnd eiskalt und dann wieder feurig im Zorn: Denn da a ist nur noch Rache und Zorn oder Kälte und unterdrückte Verzweiflung.
Galotta erhebt sich von seinem Thron und wandert umher.
Zitat Ich war einst wie ihr. Ich hätte mein Leben für den Kaiser gegeben. Aber ich habe gelernt, das nur das eigene Leben wirklich von Wert ist. Dass es ehrenhafter ist zu herrschen als zu dienen. Also, wie konnte es soweit kommen?
Ich war einst wie ihr. Ich hätte mein Leben für den Kaiser gegeben. Aber ich habe gelernt, das nur das eigene Leben wirklich von Wert ist. Dass es ehrenhafter ist zu herrschen als zu dienen.
Also, wie konnte es soweit kommen?
Galotta beginnt zu erzählen.
Zitat Kapitel 1 – Entscheidung auf Maraskan (...) Ich bewundere Reto. Er hatte Visionen. Er war kein kleingeistiger Reaktionär, sondern ein großer Mann mit Tatendrang. Maraskan? Ich glaube langsam unsere Begegnung ist schicksalsbehafteter als ich dachte... Quinjin, ihr repräsentiert in diesem Raum dieses erste Kapitel. Schaut nicht so, natürlich kenne ich eure Namen! Was denkt ihr warum die Vögel über Gareth starben? Meine Gotongis sind zahlreich...
Kapitel 1 – Entscheidung auf Maraskan
(...)
Ich bewundere Reto. Er hatte Visionen. Er war kein kleingeistiger Reaktionär, sondern ein großer Mann mit Tatendrang.
Maraskan? Ich glaube langsam unsere Begegnung ist schicksalsbehafteter als ich dachte...
Quinjin, ihr repräsentiert in diesem Raum dieses erste Kapitel. Schaut nicht so, natürlich kenne ich eure Namen! Was denkt ihr warum die Vögel über Gareth starben? Meine Gotongis sind zahlreich...
Und so geht es dann weiter. Jedem der fünf Kapitel von Senebles (ergänzt durch die Ergebnisse der Diskussion) ist praktischerweise einem Helden gewidmet und verschweigt natürlich Hals Geheimniss und fokussiert Nahema ein wenig mehr.
Das sechtse und letzte Kapitel (Epilog) widmet er sich selbst:
Zitat Galotta wurde verbannt und geschlagen. An dem Tag als Nahema mich bezwang und mir klar wurde, dass ich eine Figur auf ihrem Spielbrett war starb der Philosoph Galotta und etwas größeres wurde zu Tage befördert: Edle Rache die mich beflügelte, erfüllte und mich verstehen ließ. Ja, so ist es wohl...: Der Philosoph starb in dem Moment, da er von Nahema besiegt wurde. Der Rest war nur noch Farce und der vergebliche Versuch, sich selbst zu schützen. Dies ist mein Kapitel gewesen. Heute erfüllt sich die Rache von Äonen. Hal habe ich vernichtet, seine Brut dahingerafft. Brin starb nicht als Held, sondern als Marionette meiner Rache. Dies ist mein Kapitel...
Galotta wurde verbannt und geschlagen. An dem Tag als Nahema mich bezwang und mir klar wurde, dass ich eine Figur auf ihrem Spielbrett war starb der Philosoph Galotta und etwas größeres wurde zu Tage befördert: Edle Rache die mich beflügelte, erfüllte und mich verstehen ließ.
Ja, so ist es wohl...: Der Philosoph starb in dem Moment, da er von Nahema besiegt wurde. Der Rest war nur noch Farce und der vergebliche Versuch, sich selbst zu schützen.
Dies ist mein Kapitel gewesen. Heute erfüllt sich die Rache von Äonen. Hal habe ich vernichtet, seine Brut dahingerafft. Brin starb nicht als Held, sondern als Marionette meiner Rache.
Dies ist mein Kapitel...
Unbemerkt hat Dexter wieder einmal mittels Atak-Zeichen seinen Plan während des Monologs übermittelt und damit offenbart, dass er ebenfalls nicht beherrschbar ist dank des R.-Trank. Auf diese Weise wird der seitenlange Monolog des Boten der Lohe nicht zum Theaterstück: Die Helden müssen die Zeit nutzen einen Schlachtplan auszuarbeiten: Und dies ohne bemerkt zu werden!
“Dann beginnt hier und jetzt wohl mein Kapitel...” Dexter schnauft geschwächt, Galotta dreht sich verwirrt zu ihm herum; da fährt auf ihn auch schon Dexters Schwert hernieder. Es spaltet die falsche Dämonenkrone, prallt aber an dem gigantischem Armatrutz ab und lässt Galotta erst aufflimmern, dann lachen. Dann jedoch zerbricht die Krone und der Splitter Agrimoths rutscht auf den Boden und schlittert durch den Thronsaal. Die Horden der Heshtotim jaulen auf und fliehen vor dem Splitter, tanzen ein Ballet der Neugier und der Vorfreude. Sie können es kaum erwarten diese Dreistigkeit zu strafen...
“IMPERAVITE ANIMI! Zu schade, dass ihr euch nicht zu benehmen wisst, Es ist unerquicklich, mit jemandem zu sprechen, der seinen freien Willen verloren hat...”
Doch seine Beherrschungsmagie wirkt (unbemerkt) nicht, bis er dies merkt knöpft er sich allerdings Dexter vor: “Und nun zu Dir:” Ein machtvoller Fulminictus reißt Dexter von den Beinen und schleidert ihn davon. Doch gleichzeitig entgleiten ihm durch den Verlust von Krone und seiner Beherrschung dutzende Zauber und das Gift gelangt durch diesen Kontrollverlust erst jetzt wirksam in seine Blutbahn.
Und hier habe ich mich abermals inspirieren lassen: Dexter opfert sich um die Festung in die Stadt des Lichts zu steuern.
Problematisch ist und bleibt das Ganze, auch wenn ich es jetzt für etwas stimmungsvoller halte. Naja, so brilliant ist das nun auch nicht...
Die Heshtotim werden nicht durch Leonardos Fallen sterben: Ausgerechnet im Thronsaal soll Galotta eine Falle gegen ihn übersehen haben?
Hier werden vielleicht ein oder zwei Helden ihr Ende finden wenn sie versuchen die Weg freizumachen für einen finalen Angriff auf Galotta...
Das Ganze wird wahrscheinlich eh wieder über den Haufen geworfen durch Magische Zeiten und evtl. eine brilliantere Ausführung der hiesigen “Galottalogen”, aber vorerst bin ich zufrieden(er)...
Helico, dankend für die Inspiration und weiter bastelnd.
Ariachos 07.12.2004, 07:53 Uhr ~ #55 Zitat “Das Szepter ist erst in der Heptagon-Akademie und darum in SidW nicht verfügbar, weil in Stadt der 1000 Augen (was auch immer) passiert.” Theoretisch kann man in dem AB zwar “was auch immer” machen, aber da steht auch, (MI zu Stadt der 1000 Augen) Meisterinformationen (anzeigen) daß Galotta innerhalb weniger Monate Ersatz schaffen kann.
07.12.2004, 07:53 Uhr ~ #55
Zitat “Das Szepter ist erst in der Heptagon-Akademie und darum in SidW nicht verfügbar, weil in Stadt der 1000 Augen (was auch immer) passiert.”
“Das Szepter ist erst in der Heptagon-Akademie und darum in SidW nicht verfügbar, weil in Stadt der 1000 Augen (was auch immer) passiert.”
Theoretisch kann man in dem AB zwar “was auch immer” machen, aber da steht auch, (MI zu Stadt der 1000 Augen)
daß Galotta innerhalb weniger Monate Ersatz schaffen kann.
Coppi 07.12.2004, 08:00 Uhr ~ #56 @ Ariarchos: Mal weg vom Thema: Dein Nickname gefällt mir, hättest du etwas dagegen, wenn ich ihn für mein Weltenbau-Projekt verwende? LG Kathrin
07.12.2004, 08:00 Uhr ~ #56
@ Ariarchos:
Mal weg vom Thema:
Dein Nickname gefällt mir, hättest du etwas dagegen, wenn ich ihn für mein Weltenbau-Projekt verwende?
Ariachos (ohne \"r\") 07.12.2004, 12:31 Uhr ~ #57 Nö, mach ruhig. Ich habe ihn selbst aus “Ariosh”, dem melniboneischen Chaosgott, gebildet (noch vor Pyriander di Ariarchos).
07.12.2004, 12:31 Uhr ~ #57
Nö, mach ruhig. Ich habe ihn selbst aus “Ariosh”, dem melniboneischen Chaosgott, gebildet (noch vor Pyriander di Ariarchos).
Coppi 07.12.2004, 14:11 Uhr ~ #58 Ok, danke. Ich werde aber noch ein r einbauen, dann klingt es griechischer. ;-)
07.12.2004, 14:11 Uhr ~ #58
Ok, danke. Ich werde aber noch ein r einbauen, dann klingt es griechischer. ;-)
Keideran Labharion 12.12.2004, 01:44 Uhr ~ #59 Da haben wir es: Galotta ist tot! Am Freitag segnete bei uns das Zeitliche – und alle Spieler hofften, er wurde noch leben, denn sein Abgang war ein Witz und eines Heptarchen unwürdig. Selbst mit Gift wollten die Helden sich ihm nicht in den Weg stellen, als es dann nicht wirkte, kapitulierten die Spieler und dank Leonardos Hilfe und einer verzögerten Giftwirkung hatten sie das Gefühl: “Egal was wir machen, Galotta wäre eh gestorben – auch ohne uns!” Vielleicht ist es mangelndes Heldenselbstbewusstsein, aber ich habe meinen Spielern immer Respekt vor Heptarchen eingeflößt. Dass sie es waren, die Galotta erschlagen, ließ sie mit einem Gefühl des Unglaubwürdigkeit zurück. Mangelnde Heldeninitiative ist ein gutes Stichwort: Galotta verkommt zu einer großenwahnsinnigen Witzfigur, trotz aller Versuche des Spielleiter, die Facetten dieser Person auszuleuchten – aber wenn unter einem droht, die Kaiserstadt unterzugehen. Die Helden sind nicht mehr als Statisten, die zwar den letzten Schlag führen, aber nicht das Gefühl haben, sich diesen Sieg verdient zu haben. Kein Triumphgefühl und Rollenspiel nur im Sinne von “vorgefügte Rolle spielen”. SidW wird immer mehr zu meinem persönlichen Hassabenteuer.
12.12.2004, 01:44 Uhr ~ #59
Da haben wir es: Galotta ist tot!
Am Freitag segnete bei uns das Zeitliche – und alle Spieler hofften, er wurde noch leben, denn sein Abgang war ein Witz und eines Heptarchen unwürdig. Selbst mit Gift wollten die Helden sich ihm nicht in den Weg stellen, als es dann nicht wirkte, kapitulierten die Spieler und dank Leonardos Hilfe und einer verzögerten Giftwirkung hatten sie das Gefühl: “Egal was wir machen, Galotta wäre eh gestorben – auch ohne uns!”
Vielleicht ist es mangelndes Heldenselbstbewusstsein, aber ich habe meinen Spielern immer Respekt vor Heptarchen eingeflößt. Dass sie es waren, die Galotta erschlagen, ließ sie mit einem Gefühl des Unglaubwürdigkeit zurück.
Mangelnde Heldeninitiative ist ein gutes Stichwort: Galotta verkommt zu einer großenwahnsinnigen Witzfigur, trotz aller Versuche des Spielleiter, die Facetten dieser Person auszuleuchten – aber wenn unter einem droht, die Kaiserstadt unterzugehen. Die Helden sind nicht mehr als Statisten, die zwar den letzten Schlag führen, aber nicht das Gefühl haben, sich diesen Sieg verdient zu haben. Kein Triumphgefühl und Rollenspiel nur im Sinne von “vorgefügte Rolle spielen”.
SidW wird immer mehr zu meinem persönlichen Hassabenteuer.
Coppi 12.12.2004, 08:38 Uhr ~ #60 Irgendwie “beruhigt” mich das zu lesen, danke. :-) Auch wenn ich die Sache von der anderen Seite betrachte, hab ich persönlich ja das Gefühlt, dass Galotta nicht von einer Heldengruppe getötet werden sollte. Nicht nur, dass das, egal wie fähig diese Helden sind, ihm selbst einen unwürdigen Abgang beschert, sondern ich kann mir gut denken, dass die Spieler hinterher sagen: “Wie, das war alles? Er ist schon hin? Wieso ist das nicht früher passiert? Warum mussten wir kommen? Das hätte doch jeder andere auch tun können!” Und so ist es ja auch – jede Heldengruppe kann bald von sich behaupten, Galotta getötet zu haben. Meisterinformationen (anzeigen) Am Ende von “1000 Oger” begeht Galotta lieber einen Selbstmordversuch, anstatt sich von dahergelaufenen Helden töten zu lassen – zumindest interpretiere ich es so – da ist es doch irgendwie bedauerlich für ihn, dass ihm etwas Vergleichbares später wieder passiert. An der Stelle möcht ich fragen, ob irgend eine Heldengruppe dem toten Dämonenkaiser die Kopfhaut abgezogen hat? Warum? Weil noch immer ein hohes Kopfgeld auf ihn ausgesetzt ist. Ich hoffe ja, dass ihm wenigestens das erspart bleibt. LG Kathrin
12.12.2004, 08:38 Uhr ~ #60
Irgendwie “beruhigt” mich das zu lesen, danke. :-) Auch wenn ich die Sache von der anderen Seite betrachte, hab ich persönlich ja das Gefühlt, dass Galotta nicht von einer Heldengruppe getötet werden sollte. Nicht nur, dass das, egal wie fähig diese Helden sind, ihm selbst einen unwürdigen Abgang beschert, sondern ich kann mir gut denken, dass die Spieler hinterher sagen:
“Wie, das war alles? Er ist schon hin? Wieso ist das nicht früher passiert? Warum mussten wir kommen? Das hätte doch jeder andere auch tun können!”
Und so ist es ja auch – jede Heldengruppe kann bald von sich behaupten, Galotta getötet zu haben.
Am Ende von “1000 Oger” begeht Galotta lieber einen Selbstmordversuch, anstatt sich von dahergelaufenen Helden töten zu lassen – zumindest interpretiere ich es so – da ist es doch irgendwie bedauerlich für ihn, dass ihm etwas Vergleichbares später wieder passiert.
An der Stelle möcht ich fragen, ob irgend eine Heldengruppe dem toten Dämonenkaiser die Kopfhaut abgezogen hat? Warum? Weil noch immer ein hohes Kopfgeld auf ihn ausgesetzt ist. Ich hoffe ja, dass ihm wenigestens das erspart bleibt.
Katharina 12.12.2004, 14:32 Uhr ~ #61 Ohje! Also erstmal muss ich sagen, ich bin wirklich froh, dass ich schon Erfahrungen kenne, die andere mit dem Abenteuer gemacht haben. Das Finale scheint ja wirklich sehr, sehr schwierig zu sein, in dem Spielbericht von Firutin im Vinsalt-Forum ist das Finale auch alles andere als zufriedenstellend gelaufen, so wie ich das lese. Zitat sein Abgang war ein Witz und eines Heptarchen unwürdig. ... Vielleicht ist es mangelndes Heldenselbstbewusstsein, aber ich habe meinen Spielern immer Respekt vor Heptarchen eingeflößt. Dass sie es waren, die Galotta erschlagen, ließ sie mit einem Gefühl des Unglaubwürdigkeit zurück. Das ist ein sehr guter Hinweis, vielen Dank, Keideran! Zumindest macht es mich etwas sicherer in der Überzeugung, dass Kathrins und meine Version des Finales funktionieren kann – wo, wie schonmal angedeutet, Blakharaz Galotta töten wird als Konsequenz aus den Handlungen der HeldInnen. Die Idee: Kein normales sterbliches Wesen kann Galotta töten und schon gar kein komisches Zwei-Komponenten-Gift, solange Galotta das ist, was er ist. Da stimme ich mit Kathrin völlig überein, und die Darstellung, die Galotta in den meisten Publikationen außer SidW erfährt, stützt diesen Eindruck. Zitat Die Helden sind nicht mehr als Statisten, die zwar den letzten Schlag führen, aber nicht das Gefühl haben, sich diesen Sieg verdient zu haben. Kein Triumphgefühl und Rollenspiel nur im Sinne von “vorgefügte Rolle spielen”. Wieder ohje! ;-) Ich habe mir das vorher nicht so richtig klar gemacht, aber wo Du das so schreibst, deckt es sich mit dem Eindruck, den ich beim Lesen des Finales hatte. Man müsste sich also überlegen, wie man verhindern kann, dass die HeldInnen nur eine verfügte Rolle spielen. Man muss ihnen mehr “geben” als nur ein paar Artefakte, man muss eine wirklich gute Begründung für das “warum gerade sie und niemand anders” einbauen – nicht nur für die Schlacht von Wehrheim (auch da hat Keideran ja deutlich gezeigt, dass das keineswegs befriedigend gelöst ist), sondern erst recht für das Finale. Ach, es tut mir wirklich leid, dass das bei euch so schlecht gelaufen ist, Keideran ... Gruß, Katharina (langsam wirklich etwas hilflos mit dem Ganzen ...)
12.12.2004, 14:32 Uhr ~ #61
Ohje!
Also erstmal muss ich sagen, ich bin wirklich froh, dass ich schon Erfahrungen kenne, die andere mit dem Abenteuer gemacht haben. Das Finale scheint ja wirklich sehr, sehr schwierig zu sein, in dem Spielbericht von Firutin im Vinsalt-Forum ist das Finale auch alles andere als zufriedenstellend gelaufen, so wie ich das lese.
Zitat sein Abgang war ein Witz und eines Heptarchen unwürdig. ... Vielleicht ist es mangelndes Heldenselbstbewusstsein, aber ich habe meinen Spielern immer Respekt vor Heptarchen eingeflößt. Dass sie es waren, die Galotta erschlagen, ließ sie mit einem Gefühl des Unglaubwürdigkeit zurück.
sein Abgang war ein Witz und eines Heptarchen unwürdig.
...
Das ist ein sehr guter Hinweis, vielen Dank, Keideran! Zumindest macht es mich etwas sicherer in der Überzeugung, dass Kathrins und meine Version des Finales funktionieren kann – wo, wie schonmal angedeutet, Blakharaz Galotta töten wird als Konsequenz aus den Handlungen der HeldInnen. Die Idee: Kein normales sterbliches Wesen kann Galotta töten und schon gar kein komisches Zwei-Komponenten-Gift, solange Galotta das ist, was er ist. Da stimme ich mit Kathrin völlig überein, und die Darstellung, die Galotta in den meisten Publikationen außer SidW erfährt, stützt diesen Eindruck.
Zitat Die Helden sind nicht mehr als Statisten, die zwar den letzten Schlag führen, aber nicht das Gefühl haben, sich diesen Sieg verdient zu haben. Kein Triumphgefühl und Rollenspiel nur im Sinne von “vorgefügte Rolle spielen”.
Die Helden sind nicht mehr als Statisten, die zwar den letzten Schlag führen, aber nicht das Gefühl haben, sich diesen Sieg verdient zu haben. Kein Triumphgefühl und Rollenspiel nur im Sinne von “vorgefügte Rolle spielen”.
Wieder ohje! ;-) Ich habe mir das vorher nicht so richtig klar gemacht, aber wo Du das so schreibst, deckt es sich mit dem Eindruck, den ich beim Lesen des Finales hatte.
Man müsste sich also überlegen, wie man verhindern kann, dass die HeldInnen nur eine verfügte Rolle spielen. Man muss ihnen mehr “geben” als nur ein paar Artefakte, man muss eine wirklich gute Begründung für das “warum gerade sie und niemand anders” einbauen – nicht nur für die Schlacht von Wehrheim (auch da hat Keideran ja deutlich gezeigt, dass das keineswegs befriedigend gelöst ist), sondern erst recht für das Finale.
Ach, es tut mir wirklich leid, dass das bei euch so schlecht gelaufen ist, Keideran ...
Gruß, Katharina (langsam wirklich etwas hilflos mit dem Ganzen ...)
Coppi 12.12.2004, 19:04 Uhr ~ #62 Ja, für Keideran und seine Gruppe tut es mir natürlich auch Leid ... *hüstel* Das hätte ich auch schreiben können. Ich hol's also hiermit nach. Bei mir muss wohl irgendwann der objektive Zugang zu dem Abenteuer verloren gegangen sein (oder war er überhaupt nie vorhanden?) ;-) LG Kathrin
12.12.2004, 19:04 Uhr ~ #62
Ja, für Keideran und seine Gruppe tut es mir natürlich auch Leid ... *hüstel* Das hätte ich auch schreiben können. Ich hol's also hiermit nach.
Bei mir muss wohl irgendwann der objektive Zugang zu dem Abenteuer verloren gegangen sein (oder war er überhaupt nie vorhanden?) ;-)
Keideran Labharion 12.12.2004, 22:41 Uhr ~ #63 Danke ihr beiden! An anderer Stelle wird man nur zerrissen, wenn man sagt, man fand das Ende besch...eiden. Dass Spieler darunter leiden, daran denkt mal wieder keiner. :-/ Immerhin: Ein paar schöne Erinnerungen bleiben meinen Spielern. Die Schlacht in den Wolken, aber auch die Auftritte von Rhazzazor werden meine Spieler mitnehmen. Aber leider auch das jämmerliche Finale. Ich arbeite auch schon an einer neuen Variante, sollte ich das Abenteuer leiten – oder um anderen Spielleitern zu helfen. Zwei Ansätze: a) Galotta befiehlt Dexter zu Belustigung, gegen die Helden zu kämpfen. Dieser widersetzt sich, sein Hieb haut die falsche Dämonenkrone vom roten Schädel. Kurz bevor ihn der FULMINICTUS niederstreckt, ruft er: “Reizt ihn!” Das sollten die Helden tun: Ohne im Körperkontakt des AGM-Splitters wirkt das Gift dann dennoch. Und dadurch, dass die Helden ihn zornig machen, schlägt sein Herz schneller – und das Gift verteilt sich schneller im Körper. Zuletzt befiehlt er seiner Heshtothim-Garde, die Helden zu töten – doch diese gehorchen sind, sondern schauen gebannt-wispernd zu, wie der Heptarch stirbt. Von allen scheinheiligen Verbündeten verlassen... b) Die Helden behalten ganz einfach Araschar. Nun gut, in dieser Konstellation gab es keinen würdigen Helden. Aber die Klinge des Praios dürfte auch dem Boten der Lohe gefährlich werden. Dass Anton schreibt, dass sie kurz vor dem Finale verschwindet, halte ich für dilletantisch. Nur zwei Ideen. Und noch mal Danke für das Mitleid. :-) Keideran
12.12.2004, 22:41 Uhr ~ #63
Danke ihr beiden!
An anderer Stelle wird man nur zerrissen, wenn man sagt, man fand das Ende besch...eiden. Dass Spieler darunter leiden, daran denkt mal wieder keiner. :-/
Immerhin: Ein paar schöne Erinnerungen bleiben meinen Spielern. Die Schlacht in den Wolken, aber auch die Auftritte von Rhazzazor werden meine Spieler mitnehmen. Aber leider auch das jämmerliche Finale.
Ich arbeite auch schon an einer neuen Variante, sollte ich das Abenteuer leiten – oder um anderen Spielleitern zu helfen.
Zwei Ansätze:
a) Galotta befiehlt Dexter zu Belustigung, gegen die Helden zu kämpfen. Dieser widersetzt sich, sein Hieb haut die falsche Dämonenkrone vom roten Schädel. Kurz bevor ihn der FULMINICTUS niederstreckt, ruft er: “Reizt ihn!”
Das sollten die Helden tun: Ohne im Körperkontakt des AGM-Splitters wirkt das Gift dann dennoch. Und dadurch, dass die Helden ihn zornig machen, schlägt sein Herz schneller – und das Gift verteilt sich schneller im Körper.
Zuletzt befiehlt er seiner Heshtothim-Garde, die Helden zu töten – doch diese gehorchen sind, sondern schauen gebannt-wispernd zu, wie der Heptarch stirbt. Von allen scheinheiligen Verbündeten verlassen...
b) Die Helden behalten ganz einfach Araschar. Nun gut, in dieser Konstellation gab es keinen würdigen Helden. Aber die Klinge des Praios dürfte auch dem Boten der Lohe gefährlich werden. Dass Anton schreibt, dass sie kurz vor dem Finale verschwindet, halte ich für dilletantisch.
Nur zwei Ideen.
Und noch mal Danke für das Mitleid. :-)
Keideran
Jonas 12.12.2004, 23:31 Uhr ~ #64 irgendwie verstehe ich nicht warum ihr das AB überhaupt noch spielen wollt. Was sind den mal positive und spannende, eben ungewöhnliche elemente des AB? hat es wenigstenz etwas im bereich Plot zu bieten?
12.12.2004, 23:31 Uhr ~ #64
irgendwie verstehe ich nicht warum ihr das AB überhaupt noch spielen wollt. Was sind den mal positive und spannende, eben ungewöhnliche elemente des AB?
hat es wenigstenz etwas im bereich Plot zu bieten?
Katharina 13.12.2004, 12:07 Uhr ~ #65 @Jonas: Naja: Wehrheim wird durch einen agrimothschen Magnum Opus fast vollständig ausgelöscht, Gareth zu Teilen, und dann stürzt Galottas Fliegende Festung auf die Stadt des Lichts. Es sterben Rohaja, Rondrasil Löwenbrand, Racalla von Horsen-Rabenmund, Dexter Nemrod und etliche andere, und Emer wird von Rhazzazor gefressen. Dann kommt noch eine Sphinx vor, die Greifen verführt und deren Seelen für ein finsteres Ritual einfängt. Naja, und nicht zu vergessen das Finale, wann kommt es schonmal vor, dass ein Heptarch (zudem noch einer der drei mächtigsten) von einer Heldengruppe getötet wird? Schon ungewöhnlich, oder?
13.12.2004, 12:07 Uhr ~ #65
@Jonas:
Naja: Wehrheim wird durch einen agrimothschen Magnum Opus fast vollständig ausgelöscht, Gareth zu Teilen, und dann stürzt Galottas Fliegende Festung auf die Stadt des Lichts. Es sterben Rohaja, Rondrasil Löwenbrand, Racalla von Horsen-Rabenmund, Dexter Nemrod und etliche andere, und Emer wird von Rhazzazor gefressen. Dann kommt noch eine Sphinx vor, die Greifen verführt und deren Seelen für ein finsteres Ritual einfängt. Naja, und nicht zu vergessen das Finale, wann kommt es schonmal vor, dass ein Heptarch (zudem noch einer der drei mächtigsten) von einer Heldengruppe getötet wird?
Schon ungewöhnlich, oder?
Keideran Labharion 13.12.2004, 13:02 Uhr ~ #66 Rhazzazor hat einige unvergessliche Auftritte und Dexter Nemrod ist sowieso der beste. Soviel zum Positiven. Der Rest ist geklaut und irgendwie zusammengeschustert. Sprich: Schlecht!
13.12.2004, 13:02 Uhr ~ #66
Rhazzazor hat einige unvergessliche Auftritte und Dexter Nemrod ist sowieso der beste.
Soviel zum Positiven.
Der Rest ist geklaut und irgendwie zusammengeschustert. Sprich: Schlecht!
rillenmanni 13.12.2004, 13:56 Uhr ~ #67 Freunde des Mißmuts, nein, mir wird das dann doch zu negativ. Solange wir mit einem kritischen Auge auf die Sache schauen, ist mir dies sehr recht. Ich halte es allerdings für überzogen, nunmehr in vorfreudiger Verzweiflung zu schwelgen. Wie es wird, bleibt abzusehen, und zwar von Runde zu Runde und von Spielabend zu Spielabend. Wir haben hier sehr viele schöne Ideen zusammengetragen und besitzen daher viele Optionen. Nicht zu vergessen sind die Besonderheiten, Eigenarten einer jeden Spielgruppe: Keideran etwa hat Kapitel 2 und 3 an gerade einmal einem Spielabend abgehandelt, in nicht mehr als 5 Stunden. Ich weiß nicht, wie groß seine Improvisationsfähigkeiten sind, in diesem speziellen Falle: seine Fähigkeiten, spontan auf die Stimmungslage seiner Spieler eingehen zu können, indem er ganze Kapitel im Sinne seiner Spieler lenken und umgestalten kann. Ich könnte dies nicht. Aber ich leite auch anders, lasse anders spielen: ich hatte schon einmal erwähnt, daß ich volle drei Tage (25 – 30 Spielstunden) alleine für Kapitel 1 und 2, ggf für Kapitel 3 einplane. Danach muß erst einmal ein neuer Termin gefunden werden, das kann sich eine Weile hinziehen. Das bedeutet erstens, daß ich während des Spielflusses viel mehr Zeit habe, mich auf aktuelle Stimmungsbegebenheiten einzustellen, zweitens, daß ich zwischen den Spielterminen viel Zeit habe zu Resumé und anpassender Vorbereitung. Ich denke daher, daß ich grundsätzlich nicht Gefahr laufe, daß mir das Abenteuer entgleitet. Zum Ende, darum geht es in dieser Diskussion ja hauptsächlich: mit der Sphingenerfahrung im Hintergrund ist doch klar, weshalb es ausgerechnet die Helden sein müssen, die sich schlußendlich Galotta gegenüber sehen: niemand außer ihnen wird imstande sein, Galotta zu überwinden. Galotta wird von der Sphinx überrascht werden. Wir haben dies ja in der Serania-Diskussion bereits ausgebreitet. Wichtig wird für mich hierbei sein, die Helden als die aktiven Gegner Galottas zu inszenieren. Den Umstand, daß demnächst jede Heldengruppe von sich behaupten kann, Galotta getötet zu haben, kann ich nicht als Einwand akzeotieren. Denn es ist völlig unerheblich, ob jede Gruppe von sich behaupten kann, den Müller A von B gerettet, Galotta getötet, dessen Unterlagen geklaut oder aber Borbarad schlußendlich überwunden zu haben. Jede Spielgruppe hat ihr eigenes Aventurien, spielt zwangsläufig in einer personalisierten Spielebene. Ich sehe nicht, weshalb wir hier – bei aller Liebe für Galotta – für ihn eine Extrawurst braten sollten. Das ist eindeutig zuviel des Guten. Daher gilt: Jammern erst nach Ende des Abenteuers. Ich zumindest werde bei aller bislang selbst eingebrachten Kritik frohgemut an die Sache herangehen, und dies, obgleich mich zumindest ein Spieler jetzt bereits mit Bedenken plagt, sein Charakter sei vielleicht nicht der richtige für das Abenteuer. Aber als sein Spielleiter weiß ich obendrein: dieser Spieler neigt ohnehin dazu, sich aus Abenteuern abzuseilen, daher müßte ich ggf auch bei SidW die Schuld nicht beim Abenteuer suchen sondern in der Einstellung des Spielers. Daß so viel zusammengeklaut worden ist, erachte ich als den größten Schwachpunkt. Denn vielleicht finden derlei 15jährige als obercool, meine Spieler hingegen werden nur die Augen verdrehen. Also: raus mit den Klauereien! Die werden nicht immer vermieden werden können, aber zumindest oft. Die Devise lautet schlichtweg (und sie gilt für jedes andere Kaufabenteuer auch): Anpassung an die eigene Spielgruppe. Und dann wird das schon. Katharina, ich bin mir gerade bei Euch ziemlich sicher, daß Ihr das gut hinbekommen werdet. Ihr seid mE sehr am Charakter und Stimmungsspiel interessiert, daher solltest Du das Abenteuer auch auf diese Weise Deinen Spielern präsentieren. Haltet Euch an Details auf, lasse viele NSCs mit den Charakteren reden und stelle das Handeln der Charaktere dabei immer wieder in den Mittelpunkt, baue sie auf, ermutige sie, etw durch kleine Details, die nur auf den zweiten Blick sichtbar werden und dann Mut spenden, oder durch Träume, die den Eindruck vermitteln, daß es ausgerechnet die Charaktere sind, auf die “das Gute” (ich fasse das jetzt mal ganz allgemein) setzt, die es braucht. Das wird schon! Nur solltest Du wohl unbedingt davon absehen, Dich selbst vor Deinen Spielern wiederholt vom Abenteuer zu distanzieren. Ich selbst habe es ja noch viel schwerer, denn zwei von meinen drei Spielern haben von Tuten und Blasen keine Ahnung. Ich werde also sehr hintergründig werden müssen, alle NSCs gesondert einführen und vorstellen, dies oft auch nur mittelbar (also über Gespräche über sie) und versuchen, die Charaktere über diese Gespräche ordentlich konkret im Aventurien der Jetzt-Zeit zu integrieren. Und dennoch denke ich, das mir das Abenteuer gelingen wird.
13.12.2004, 13:56 Uhr ~ #67
Freunde des Mißmuts,
nein, mir wird das dann doch zu negativ. Solange wir mit einem kritischen Auge auf die Sache schauen, ist mir dies sehr recht. Ich halte es allerdings für überzogen, nunmehr in vorfreudiger Verzweiflung zu schwelgen. Wie es wird, bleibt abzusehen, und zwar von Runde zu Runde und von Spielabend zu Spielabend. Wir haben hier sehr viele schöne Ideen zusammengetragen und besitzen daher viele Optionen. Nicht zu vergessen sind die Besonderheiten, Eigenarten einer jeden Spielgruppe: Keideran etwa hat Kapitel 2 und 3 an gerade einmal einem Spielabend abgehandelt, in nicht mehr als 5 Stunden. Ich weiß nicht, wie groß seine Improvisationsfähigkeiten sind, in diesem speziellen Falle: seine Fähigkeiten, spontan auf die Stimmungslage seiner Spieler eingehen zu können, indem er ganze Kapitel im Sinne seiner Spieler lenken und umgestalten kann. Ich könnte dies nicht. Aber ich leite auch anders, lasse anders spielen: ich hatte schon einmal erwähnt, daß ich volle drei Tage (25 – 30 Spielstunden) alleine für Kapitel 1 und 2, ggf für Kapitel 3 einplane. Danach muß erst einmal ein neuer Termin gefunden werden, das kann sich eine Weile hinziehen. Das bedeutet erstens, daß ich während des Spielflusses viel mehr Zeit habe, mich auf aktuelle Stimmungsbegebenheiten einzustellen, zweitens, daß ich zwischen den Spielterminen viel Zeit habe zu Resumé und anpassender Vorbereitung. Ich denke daher, daß ich grundsätzlich nicht Gefahr laufe, daß mir das Abenteuer entgleitet.
Zum Ende, darum geht es in dieser Diskussion ja hauptsächlich: mit der Sphingenerfahrung im Hintergrund ist doch klar, weshalb es ausgerechnet die Helden sein müssen, die sich schlußendlich Galotta gegenüber sehen: niemand außer ihnen wird imstande sein, Galotta zu überwinden. Galotta wird von der Sphinx überrascht werden. Wir haben dies ja in der Serania-Diskussion bereits ausgebreitet. Wichtig wird für mich hierbei sein, die Helden als die aktiven Gegner Galottas zu inszenieren. Den Umstand, daß demnächst jede Heldengruppe von sich behaupten kann, Galotta getötet zu haben, kann ich nicht als Einwand akzeotieren. Denn es ist völlig unerheblich, ob jede Gruppe von sich behaupten kann, den Müller A von B gerettet, Galotta getötet, dessen Unterlagen geklaut oder aber Borbarad schlußendlich überwunden zu haben. Jede Spielgruppe hat ihr eigenes Aventurien, spielt zwangsläufig in einer personalisierten Spielebene. Ich sehe nicht, weshalb wir hier – bei aller Liebe für Galotta – für ihn eine Extrawurst braten sollten. Das ist eindeutig zuviel des Guten.
Daher gilt: Jammern erst nach Ende des Abenteuers. Ich zumindest werde bei aller bislang selbst eingebrachten Kritik frohgemut an die Sache herangehen, und dies, obgleich mich zumindest ein Spieler jetzt bereits mit Bedenken plagt, sein Charakter sei vielleicht nicht der richtige für das Abenteuer. Aber als sein Spielleiter weiß ich obendrein: dieser Spieler neigt ohnehin dazu, sich aus Abenteuern abzuseilen, daher müßte ich ggf auch bei SidW die Schuld nicht beim Abenteuer suchen sondern in der Einstellung des Spielers.
Daß so viel zusammengeklaut worden ist, erachte ich als den größten Schwachpunkt. Denn vielleicht finden derlei 15jährige als obercool, meine Spieler hingegen werden nur die Augen verdrehen. Also: raus mit den Klauereien! Die werden nicht immer vermieden werden können, aber zumindest oft. Die Devise lautet schlichtweg (und sie gilt für jedes andere Kaufabenteuer auch): Anpassung an die eigene Spielgruppe. Und dann wird das schon. Katharina, ich bin mir gerade bei Euch ziemlich sicher, daß Ihr das gut hinbekommen werdet. Ihr seid mE sehr am Charakter und Stimmungsspiel interessiert, daher solltest Du das Abenteuer auch auf diese Weise Deinen Spielern präsentieren. Haltet Euch an Details auf, lasse viele NSCs mit den Charakteren reden und stelle das Handeln der Charaktere dabei immer wieder in den Mittelpunkt, baue sie auf, ermutige sie, etw durch kleine Details, die nur auf den zweiten Blick sichtbar werden und dann Mut spenden, oder durch Träume, die den Eindruck vermitteln, daß es ausgerechnet die Charaktere sind, auf die “das Gute” (ich fasse das jetzt mal ganz allgemein) setzt, die es braucht. Das wird schon! Nur solltest Du wohl unbedingt davon absehen, Dich selbst vor Deinen Spielern wiederholt vom Abenteuer zu distanzieren.
Ich selbst habe es ja noch viel schwerer, denn zwei von meinen drei Spielern haben von Tuten und Blasen keine Ahnung. Ich werde also sehr hintergründig werden müssen, alle NSCs gesondert einführen und vorstellen, dies oft auch nur mittelbar (also über Gespräche über sie) und versuchen, die Charaktere über diese Gespräche ordentlich konkret im Aventurien der Jetzt-Zeit zu integrieren. Und dennoch denke ich, das mir das Abenteuer gelingen wird.
Keideran Labharion 14.12.2004, 13:23 Uhr ~ #68 Korrektur: Kapitel 2 und 3 wurden zwar an einem Spielabend, aber nicht in 5 Stunden abgehandelt. Für die beiden Kapitel spielten wir 13 Stunden. 16 Uhr haben wir angefangen und gegen 5 Uhr waren wir durch. Zwischen den Kapiteln haben wir eine Pause gemacht. Insgesamt hatten wir drei Sitzungen: - die erste Nacht das Turnier (ich bin kein Freund von so etwas und meine Spieler auch nicht – den Wettkämpfen galt kaum ernstzunehmende Beachtung, das Rollenspiel mit den NSCs stand im Vordergrund) - danach zwei Wochen Pause - die zweite Nacht Kapitel 2 – und überraschend Kapitel 3, weil wir schnell durchkamen. Danach großer Frust wegen Magnum Opus (das Sphinxkapitel und der Einbruch in Auraleth wurden sehr positiv aufgenommen), wieder zwei Wochen Pause - das vierte Kapitel in einer dritten Nacht, gute vierzehn Stunden gezockt, viel Spaß an der Vorbereitung, heldenhafte Szenen in der Wolkenschlacht, Frust über den Sieg über Galotta, weil kein Triumph Bei uns sind solch lange Sitzungen nichts ungewöhnliches. Ich gehe immer sehr vorbereitet und wir alle sehr ausgeschlafen an solche Abende. Zudem kenne ich die Spieler sehr gut, die Helden, die SidW sind nur unter meinen Fittichen gewachsen und ich führe neben den Spielrunden lange Gespräche über Motivation und Eigensinn der Charaktere – das erleichtert mir in schwierigen Situationen die Improvisation. Den Rest bringt meine Arbeit am Theater mit sich. ;-) Und wer meine Beiträge gelesen hat, der weiß, dass ich recht frohgemut war. Ich will das Abenteuer auch nicht mehr in seiner Gänze verdammen, langsam gewinnt man etwas Distanz, aber zwei Szenen – und eine davon ist Galottas Ende – sind recht fehl am Platz und ich kann immer noch keine zufriedene Lösungsmöglichkeit anbieten, wie die Helden am Ende tatsächlich sagen können: “Das haben wir geschafft!” Das ist mMn nach so gut wie unmöglich, was an der bisherigen Darstellung Galottas lag. Von Anton wissen wir seit dem Interview, dass er die Rostbirne gar nicht umbringen wollte und auch er scheitert kläglich daran. Allerdings werde ich das Abenteuer nochmal in einer andere Gruppe leiten, vielleicht habe ich bis dahin eine Lösung. Für meine Hauptgruppe tut es mir immer noch leid. Zur Erklärung, Keideran Labharion der Schüler
14.12.2004, 13:23 Uhr ~ #68
Korrektur: Kapitel 2 und 3 wurden zwar an einem Spielabend, aber nicht in 5 Stunden abgehandelt.
Für die beiden Kapitel spielten wir 13 Stunden. 16 Uhr haben wir angefangen und gegen 5 Uhr waren wir durch. Zwischen den Kapiteln haben wir eine Pause gemacht.
Insgesamt hatten wir drei Sitzungen:
- die erste Nacht das Turnier (ich bin kein Freund von so etwas und meine Spieler auch nicht – den Wettkämpfen galt kaum ernstzunehmende Beachtung, das Rollenspiel mit den NSCs stand im Vordergrund)
- danach zwei Wochen Pause
- die zweite Nacht Kapitel 2 – und überraschend Kapitel 3, weil wir schnell durchkamen. Danach großer Frust wegen Magnum Opus (das Sphinxkapitel und der Einbruch in Auraleth wurden sehr positiv aufgenommen), wieder zwei Wochen Pause
- das vierte Kapitel in einer dritten Nacht, gute vierzehn Stunden gezockt, viel Spaß an der Vorbereitung, heldenhafte Szenen in der Wolkenschlacht, Frust über den Sieg über Galotta, weil kein Triumph
Bei uns sind solch lange Sitzungen nichts ungewöhnliches. Ich gehe immer sehr vorbereitet und wir alle sehr ausgeschlafen an solche Abende. Zudem kenne ich die Spieler sehr gut, die Helden, die SidW sind nur unter meinen Fittichen gewachsen und ich führe neben den Spielrunden lange Gespräche über Motivation und Eigensinn der Charaktere – das erleichtert mir in schwierigen Situationen die Improvisation. Den Rest bringt meine Arbeit am Theater mit sich. ;-)
Und wer meine Beiträge gelesen hat, der weiß, dass ich recht frohgemut war. Ich will das Abenteuer auch nicht mehr in seiner Gänze verdammen, langsam gewinnt man etwas Distanz, aber zwei Szenen – und eine davon ist Galottas Ende – sind recht fehl am Platz und ich kann immer noch keine zufriedene Lösungsmöglichkeit anbieten, wie die Helden am Ende tatsächlich sagen können: “Das haben wir geschafft!”
Das ist mMn nach so gut wie unmöglich, was an der bisherigen Darstellung Galottas lag. Von Anton wissen wir seit dem Interview, dass er die Rostbirne gar nicht umbringen wollte und auch er scheitert kläglich daran.
Allerdings werde ich das Abenteuer nochmal in einer andere Gruppe leiten, vielleicht habe ich bis dahin eine Lösung. Für meine Hauptgruppe tut es mir immer noch leid.
Zur Erklärung,
Keideran Labharion 14.12.2004, 13:29 Uhr ~ #69 Was überlesen: - Ich kenne deine Ansätze für die Sphinxszenen, um die Helden als einzig wahre Gegner Galottas herauszuarbeiten – nur in unserer Spielrunde hätten sie nicht funktioniert, ebenso, wie kein Held – weder die, die eingesetzt wurden, noch andere sich in unserer Gruppe befindlichen – als würdiger Träger Araschars in Frage gekommen wäre. Nicht in jeder Gruppe scheint den Helden die Sonne aus dem Hintern. - Auch ich habe versucht, die Helden aktiv im Finale agieren zu lassen. Letzten Endes haben sich die Spieler dagegen gewährt. “Wir können Galotta nicht erschlagen!” Mit Araschar in der Hand – das als mein Tip auf jeden Fall bis zum Ende in Heldenhänden bleiben sollte! – hätte es vielleicht anders ausgesehen. Wirklich entglitten ist mir das Abenteuer nun nicht, dafür ist es über weite Strecken famous gelaufen. Nur Weltenbrand (verständlicherweise) und Galottas Tod sind bei allen bitter aufgestoßen. Meine Spieler hoffen übrigens immer noch, trotz Epilog, dass Galotta zurückkehrt. Wer weiß, vielleicht mache ich was daraus, in Yol-Ghurmak steht ja noch ein gewisses Ogerschlachtdenkmal...
14.12.2004, 13:29 Uhr ~ #69
Was überlesen:
- Ich kenne deine Ansätze für die Sphinxszenen, um die Helden als einzig wahre Gegner Galottas herauszuarbeiten – nur in unserer Spielrunde hätten sie nicht funktioniert, ebenso, wie kein Held – weder die, die eingesetzt wurden, noch andere sich in unserer Gruppe befindlichen – als würdiger Träger Araschars in Frage gekommen wäre. Nicht in jeder Gruppe scheint den Helden die Sonne aus dem Hintern.
- Auch ich habe versucht, die Helden aktiv im Finale agieren zu lassen. Letzten Endes haben sich die Spieler dagegen gewährt. “Wir können Galotta nicht erschlagen!” Mit Araschar in der Hand – das als mein Tip auf jeden Fall bis zum Ende in Heldenhänden bleiben sollte! – hätte es vielleicht anders ausgesehen.
Wirklich entglitten ist mir das Abenteuer nun nicht, dafür ist es über weite Strecken famous gelaufen. Nur Weltenbrand (verständlicherweise) und Galottas Tod sind bei allen bitter aufgestoßen.
Meine Spieler hoffen übrigens immer noch, trotz Epilog, dass Galotta zurückkehrt. Wer weiß, vielleicht mache ich was daraus, in Yol-Ghurmak steht ja noch ein gewisses Ogerschlachtdenkmal...
rillenmanni 14.12.2004, 13:33 Uhr ~ #70 Zitat Nicht in jeder Gruppe scheint den Helden die Sonne aus dem Hintern. Sehr schön gesagt!
14.12.2004, 13:33 Uhr ~ #70
Zitat Nicht in jeder Gruppe scheint den Helden die Sonne aus dem Hintern.
Nicht in jeder Gruppe scheint den Helden die Sonne aus dem Hintern.
Sehr schön gesagt!
Endijian von Tuzak 16.12.2004, 19:14 Uhr ~ #71 Zitat Meine Spieler hoffen übrigens immer noch, trotz Epilog, dass Galotta zurückkehrt. Wer weiß, vielleicht mache ich was daraus, in Yol-Ghurmak steht ja noch ein gewisses Ogerschlachtdenkmal... Laut Redax soll ja ein Nordmärker auf den Thron kommen. War Galotta nicht Nordmärker? :-) Gruß, Endijian
16.12.2004, 19:14 Uhr ~ #71
Zitat Meine Spieler hoffen übrigens immer noch, trotz Epilog, dass Galotta zurückkehrt. Wer weiß, vielleicht mache ich was daraus, in Yol-Ghurmak steht ja noch ein gewisses Ogerschlachtdenkmal...
Laut Redax soll ja ein Nordmärker auf den Thron kommen. War Galotta nicht Nordmärker? :-)
Gruß, Endijian
Coppi 16.12.2004, 19:55 Uhr ~ #72 Hm, ich weiß nicht. Ich persönlich glaube nicht, sondern ich habe eher den Eindruck, dass Galottas Herkunft (ebenso wie sein Geburtsjahr usw.) unbekannt ist. Außerdem glaube ich, er ist jetzt wirklich tot – oh, es würde mich WAHNSINNIG machen, wenn er es immer noch nicht ist! ;-) LG Kathrin
16.12.2004, 19:55 Uhr ~ #72
Hm, ich weiß nicht. Ich persönlich glaube nicht, sondern ich habe eher den Eindruck, dass Galottas Herkunft (ebenso wie sein Geburtsjahr usw.) unbekannt ist.
Außerdem glaube ich, er ist jetzt wirklich tot – oh, es würde mich WAHNSINNIG machen, wenn er es immer noch nicht ist! ;-)
Bandit 16.12.2004, 20:01 Uhr ~ #73 Zitat Laut Redax soll ja ein Nordmärker auf den Thron kommen. War Galotta nicht Nordmärker? :-) Ich lese aus dem Con-Bericht eher, dass hinter dem Schattenriss ‘Wer traegt die Krone?’ ein Nordmaerker steckt, mehr nicht. Und eine neue Krone hat der gute Jast ja nun schliesslich.
16.12.2004, 20:01 Uhr ~ #73
Zitat Laut Redax soll ja ein Nordmärker auf den Thron kommen. War Galotta nicht Nordmärker? :-)
Ich lese aus dem Con-Bericht eher, dass hinter dem Schattenriss ‘Wer traegt die Krone?’ ein Nordmaerker steckt, mehr nicht.
Und eine neue Krone hat der gute Jast ja nun schliesslich.
Endijian von Tuzak 16.12.2004, 20:05 Uhr ~ #74 Oh, in der Tat. Tja, man sollte halt gündlicher lesen. Ich dachte es bezieht sich auf den zukünftigen Kaiser. :-) Obwohl, das Rennen kann der Jast ja noch machen, auch wenn mir diese Lösung nicht gefallen würde. Gruß, Endijian
16.12.2004, 20:05 Uhr ~ #74
Oh, in der Tat. Tja, man sollte halt gündlicher lesen.
Ich dachte es bezieht sich auf den zukünftigen Kaiser. :-)
Obwohl, das Rennen kann der Jast ja noch machen, auch wenn mir diese Lösung nicht gefallen würde.
Keideran Labharion 17.12.2004, 12:52 Uhr ~ #75 Rohaja hat vielleicht doch nicht überlebt? Selindian Hal verwandelt sich in einem Ork? Prinz Storko stirbt an Altersschwäche? Dom Eslam (immerhin Mitglied der Kaiserlichen Familie und dadurch mit Erbansprüchen) wird endlich von Novadis gerissen? Ja, und der olle Jast Gorsam bleibt. Das würde unserer Runde nicht gefallen. Aber so gar nicht. Wo wir doch wackere Weidener sind. Und wie die zu Mordmärkern stehen, ist ja allgemein bekannt.
17.12.2004, 12:52 Uhr ~ #75
Rohaja hat vielleicht doch nicht überlebt?
Selindian Hal verwandelt sich in einem Ork?
Prinz Storko stirbt an Altersschwäche?
Dom Eslam (immerhin Mitglied der Kaiserlichen Familie und dadurch mit Erbansprüchen) wird endlich von Novadis gerissen?
Ja, und der olle Jast Gorsam bleibt.
Das würde unserer Runde nicht gefallen. Aber so gar nicht. Wo wir doch wackere Weidener sind. Und wie die zu Mordmärkern stehen, ist ja allgemein bekannt.
wuwu 17.12.2004, 18:28 Uhr ~ #76 Um wieder auf die ursprüngliche Fragestellung dieses Threads zurückzukommen auch einmal ein Beitrag von mir. Hier wurden zwar einige gute Ideen vorgebracht, wie man Galotta würdiger abtreten lassen kann, aber obwohl die in diesem Forum formulierten Posts zu SidW zu den qualifiziertersten überhaupt halte – wirklich brauchbares für MEINE Gruppe findet sich darunter leider nicht. Einige Fragen stelle ich mir bereits jetzt im Vorfeld (Wir haben SidW letztens zu spielen begonnen und sind nach 16 Stunden spielen auf Seite 8....) – vor allem was das Ende angeht: Da einer der Helden ein in Mechanik hochbegabter Zwerg ist, frage ich mich ob man die enorme Konstruktionsleitung Leonardos irgendwie behindern kann bzw. der fliegenden Festung Schaden durch das Zerstören empfindlicher Teile zufügen kann. Der Spieler wird diese Möglichkeit als erste sehen und irgendwie bekomme ich das Problem, warum braucht die Festung eigentlich soviel Mechanik, warum arbeiten hunderte Handwerker und Sklaven in ihr, wenn sie ohnehin nur durch den Tod Galottas aufzuhalten ist. Zweite Frage: Was ist, wenn die Helden scheitern? Sie stehen vor Galotta machen evtl. einen Fehler und können eigentlich nur noch auf Galotta ‘draufhauen’.... Dann stehe ich vor der Wahl Galotta entweder einen unwürdigen Abgang zu bereiten oder die Gruppe auszulöschen. Mir fehlt irgendwie die Möglichkeit einer rettenden Kavalerie, die in diesem AB wirklich schwerlich einzubauen ist. Ich für meinen Teil halte es für durchaus plausibel, wenn Blakharaz befindet, dass Galottas Seele reif zur Ernte ist. Ich kann mir folgendes Szenario durchaus vorstellen: Die Helden scheitern in all ihren Bemühungen und können G. das Gift nicht verabreichen, er verhöhnt sie und sie wissen, dass nun alles untergehen wird. Einer der Helden vernimmt plötzlich ein feines, verführerisches Stimmchen in seinem Kopf: “Alles geht verloren...du weißt es. Ich kann dir die Möglichkeit geben diese schwarze Seele zu richten, nach deinem Willen – so wie es sein soll. Richte ihn, ich – ja ich – du kennst mich – ich kann dir die Möglichkeit dazu geben. Du kennst den Preis dafür. ” Und während G. seinen Triumph vor den Helden auskostet, in seiner Arroganz schwelgt und das M.O. des Weltenbrandes fortschreitet schwebt einer der Heshtotim auf besagten Helden zu und reicht ihm seine dämonische Waffe. Kurz gesagt: Wenn ein Held seine Seele opfert, einen Pakt eingeht um tausende Garether und die Zukunft Aventuriens zu retten, dann wäre dieses Opfer imho groß genung um Galottas Ende mit diesem überreichten Schwert zu besiegeln – umringt von den hämisch lachenden Dämonen schreitet der Held auf G. zu und richtet ihn voll Zorn und Rachsucht mit einem einzigen Hieb. Zurück bleibt die Sicherheit, dass das, was gesehen ist, wirklich eine ‘Leistung’ der Helden ist – besagter Held hätte mit Sicherheit das Gefühl, dass es seine Schuld ist, dass die Sadt des Lichts zerstört ist. Ein besonders tragisches Ende, aber das ‘Ass im Ärmel des Meisters’ , falls alle Bemühungen der Helden G. gegenüber fehlschlagen. Ein Held mit verlorener Seele, die Gewissheit Blakharaz dem größten Triumph seit Ewigkeiten zugespielt zu haben (die Zerstörung der Stadt des Lichts wäre ja dann deswegen passiert) ringend mit der Sicherheit, hunderttausenden ein Schicksal wie bei Wehrheim erspart zu haben. Dramatik pur und bei dem guten Rollenspiel meiner Gruppe halte ich das für -wenn nicht die bessere, dann doch die stimmigere Lösung für Galottas Tod. Was meint ihr?
17.12.2004, 18:28 Uhr ~ #76
Um wieder auf die ursprüngliche Fragestellung dieses Threads zurückzukommen auch einmal ein Beitrag von mir. Hier wurden zwar einige gute Ideen vorgebracht, wie man Galotta würdiger abtreten lassen kann, aber obwohl die in diesem Forum formulierten Posts zu SidW zu den qualifiziertersten überhaupt halte – wirklich brauchbares für MEINE Gruppe findet sich darunter leider nicht.
Einige Fragen stelle ich mir bereits jetzt im Vorfeld (Wir haben SidW letztens zu spielen begonnen und sind nach 16 Stunden spielen auf Seite 8....) – vor allem was das Ende angeht:
Da einer der Helden ein in Mechanik hochbegabter Zwerg ist, frage ich mich ob man die enorme Konstruktionsleitung Leonardos irgendwie behindern kann bzw. der fliegenden Festung Schaden durch das Zerstören empfindlicher Teile zufügen kann. Der Spieler wird diese Möglichkeit als erste sehen und irgendwie bekomme ich das Problem, warum braucht die Festung eigentlich soviel Mechanik, warum arbeiten hunderte Handwerker und Sklaven in ihr, wenn sie ohnehin nur durch den Tod Galottas aufzuhalten ist.
Zweite Frage: Was ist, wenn die Helden scheitern? Sie stehen vor Galotta machen evtl. einen Fehler und können eigentlich nur noch auf Galotta ‘draufhauen’.... Dann stehe ich vor der Wahl Galotta entweder einen unwürdigen Abgang zu bereiten oder die
Gruppe auszulöschen. Mir fehlt irgendwie die Möglichkeit einer rettenden Kavalerie, die in diesem AB wirklich schwerlich einzubauen ist.
Ich für meinen Teil halte es für durchaus plausibel, wenn Blakharaz befindet, dass Galottas Seele reif zur Ernte ist. Ich kann mir folgendes Szenario durchaus vorstellen: Die Helden scheitern in all ihren Bemühungen und können G. das Gift nicht verabreichen, er verhöhnt sie und sie wissen, dass nun alles untergehen wird. Einer der Helden vernimmt plötzlich ein feines, verführerisches Stimmchen in seinem Kopf: “Alles geht verloren...du weißt es. Ich kann dir die Möglichkeit geben diese schwarze Seele zu richten, nach deinem Willen – so wie es sein soll. Richte ihn, ich – ja ich – du kennst mich – ich kann dir die Möglichkeit dazu geben. Du kennst den Preis dafür. ” Und während G. seinen Triumph vor den Helden auskostet, in seiner Arroganz schwelgt und das M.O. des Weltenbrandes fortschreitet schwebt einer der Heshtotim auf besagten Helden zu und reicht ihm seine dämonische Waffe.
Kurz gesagt: Wenn ein Held seine Seele opfert, einen Pakt eingeht um tausende Garether und die Zukunft Aventuriens zu retten, dann wäre dieses Opfer imho groß genung um Galottas Ende mit diesem überreichten Schwert zu besiegeln – umringt von den hämisch lachenden Dämonen schreitet der Held auf G. zu und richtet ihn voll Zorn und Rachsucht mit einem einzigen Hieb.
Zurück bleibt die Sicherheit, dass das, was gesehen ist, wirklich eine ‘Leistung’ der Helden ist – besagter Held hätte mit Sicherheit das Gefühl, dass es seine Schuld ist, dass die Sadt des Lichts zerstört ist. Ein besonders tragisches Ende, aber das ‘Ass im Ärmel des Meisters’ , falls alle Bemühungen der Helden G. gegenüber fehlschlagen.
Ein Held mit verlorener Seele, die Gewissheit Blakharaz dem größten Triumph seit Ewigkeiten zugespielt zu haben (die Zerstörung der Stadt des Lichts wäre ja dann deswegen passiert) ringend mit der Sicherheit, hunderttausenden ein Schicksal wie bei Wehrheim erspart zu haben. Dramatik pur und bei dem guten Rollenspiel meiner Gruppe halte ich das für -wenn nicht die bessere, dann doch die stimmigere Lösung für Galottas Tod.
Was meint ihr?
Coppi 17.12.2004, 18:53 Uhr ~ #77 Meine Meinung dazu wäre: Blakharaz benötigt keinen Helden, wenn er Galottas Seele “ernten” will. Er bräuchte nur “seine Hand zu schließen”, und Galotta wäre in wenigen Augenblicken tot. Außerdem wäre es natürlich in seinem Interesse, wenn sein sterbliches Werkzeug als “Kaiser” seine Religion in der Welt verbreitet. Blakharaz will Galotta höchstens dann richten, wenn ihm seine Seele zu entgleiten droht, und das ist es u. a., worauf der Lösungsansatz von Katharina und mir u. a. aufbaut ... Wie man es auch dreht und wendet, Galottas Ende hat einfach keinen Platz für Helden! ;-) LG Coppi
17.12.2004, 18:53 Uhr ~ #77
Meine Meinung dazu wäre:
Blakharaz benötigt keinen Helden, wenn er Galottas Seele “ernten” will. Er bräuchte nur “seine Hand zu schließen”, und Galotta wäre in wenigen Augenblicken tot.
Außerdem wäre es natürlich in seinem Interesse, wenn sein sterbliches Werkzeug als “Kaiser” seine Religion in der Welt verbreitet.
Blakharaz will Galotta höchstens dann richten, wenn ihm seine Seele zu entgleiten droht, und das ist es u. a., worauf der Lösungsansatz von Katharina und mir u. a. aufbaut ...
Wie man es auch dreht und wendet, Galottas Ende hat einfach keinen Platz für Helden! ;-)
Coppi
Keideran Labharion 17.12.2004, 18:57 Uhr ~ #78 Sanya! Wuwu, du spricht mein Problem an: Die Helden sahen keine Möglichkeit mehr als Draufzuhauen. Und sie hatten schon alles versucht, was in ihrer Macht stand. Logische Konsequenz: Die Helden scheitern. Weitere logische Konsequenz: Gareth wird vernichtet, Galotta triumphiert Oder: Ein deus ex machina vollzieht, woran die Helden gescheitert sind. Alles unbefriedigend.
17.12.2004, 18:57 Uhr ~ #78
Wuwu, du spricht mein Problem an: Die Helden sahen keine Möglichkeit mehr als Draufzuhauen. Und sie hatten schon alles versucht, was in ihrer Macht stand.
Logische Konsequenz: Die Helden scheitern.
Weitere logische Konsequenz: Gareth wird vernichtet, Galotta triumphiert
Oder: Ein deus ex machina vollzieht, woran die Helden gescheitert sind.
Alles unbefriedigend.
Endijian von Tuzak 17.12.2004, 19:02 Uhr ~ #79 Zitat Außerdem wäre es natürlich in seinem Interesse, wenn sein sterbliches Werkzeug als “Kaiser” seine Religion in der Welt verbreitet. Das wage ich mal zu bezweifeln. Warum geht man eigentlich immer von logischem Denken der Erzdämonen oder bzw. Dämonen selbst aus? Sie sind chaotische Wesen, deren Motive kaum zu erkennen sind. Manchmal scheinen sie Dinge völlig unbegründet zu tun, ohne jeglichen Sinn für sich selbst. Vielleicht können die Menschen es nicht begreifen, vielleicht ist es aber auch die Laune der Dämonen ... Gruß, Endijian
17.12.2004, 19:02 Uhr ~ #79
Zitat Außerdem wäre es natürlich in seinem Interesse, wenn sein sterbliches Werkzeug als “Kaiser” seine Religion in der Welt verbreitet.
Das wage ich mal zu bezweifeln. Warum geht man eigentlich immer von logischem Denken der Erzdämonen oder bzw. Dämonen selbst aus? Sie sind chaotische Wesen, deren Motive kaum zu erkennen sind. Manchmal scheinen sie Dinge völlig unbegründet zu tun, ohne jeglichen Sinn für sich selbst. Vielleicht können die Menschen es nicht begreifen, vielleicht ist es aber auch die Laune der Dämonen ...
wuwu 17.12.2004, 19:17 Uhr ~ #80 @Coppi: Zitat Blakharaz will Galotta höchstens dann richten, wenn ihm seine Seele zu entgleiten droht, und das ist es u. a., worauf der Lösungsansatz von Katharina und mir u. a. aufbaut ... Das wissen die Helden ja nicht, dass dem so ist – wir als Meister kennen zwar wie es gedacht ist, aber die Helden können ruhig miterleben wie Galottas Arroganz mit ihm durchgeht, er seine Größe preist, die Erzdämonen knechtet und an die der Götter heranreicht – denn die Vernichtung Gareths haben schon viele vor ihm versucht aber er sieht seinen Triumph als erster vor Augen – höchstes Glcük für ihn und die Bestätung seines Geistes und Größenwahns der nun zu tAge treten kann – kann man Galotta nicht in diesem Moment so darstellen dass er sich für den größten hält und nichts und niemand mehr zu fürchten hat? (Die Helden müssten in diesem Moment auch noch stimmgerweise genau dieses Gefühl haben – er ist unbesiegbar – von keiner Macht). Da würde ich als Big B. schon auf den Plan treten. Zitat Außerdem wäre es natürlich in seinem Interesse, wenn sein sterbliches Werkzeug als “Kaiser” seine Religion in der Welt verbreitet. Das wissen die Helden wie ich meine eben nicht – durch solche Aussagen wie oben erwähnt würde sich Galotta vor Blakharaz ja selbst disqualifizieren und er holt sich noch das beste, was ihm übrigbleibt: die Seele Galottas, die des Helden und die Stadt des Lichts. Vielleicht auch noch ein paar Tausend, die Rache schöwren – was will man mehr? Das Ab müsste eben an der Stelle modifiziert werden, dass die Helden in der Stunde von Galottas größtem Triumph Zeuge seiner ‘Lossagung’ von Blak. zu werden – die Helden spielen dann die richtende Hand – für den Fall dass sie vorher gescheitert sind. Was im AB steht und was die vorgeschlagenden Intentionen von G. sind, wissen die Spieler ja nicht – ich halte dieses Ende bei Versagen der Helden auf jeden Fall stimmiger. Ob man seinen Spielern eine Rolle eines solchen Paktieres zutraut, bleibt natürlich fraglich. Alternativ will Big. B. Galotta einfach nur gerichtet sehen und bedient sich der gesamten Heldengruppe, ohne dass diese dazu paktieren muss. Dazu müsste ich jetzt etwas weiter ausholen, momentan wollte ich nur auf deine Aussagen Bezug nehmen, deswegen lasse ich es erst mal ;) Zitat Wie man es auch dreht und wendet, Galottas Ende hat einfach keinen Platz für Helden! Mag sein, dass das im Endeffekt zutrifft, im Moment will ich mich genau dagegen aber mit Händen und Füßen wehren...
17.12.2004, 19:17 Uhr ~ #80
@Coppi:
Zitat Blakharaz will Galotta höchstens dann richten, wenn ihm seine Seele zu entgleiten droht, und das ist es u. a., worauf der Lösungsansatz von Katharina und mir u. a. aufbaut ...
Das wissen die Helden ja nicht, dass dem so ist – wir als Meister kennen zwar wie es gedacht ist, aber die Helden können ruhig miterleben wie Galottas Arroganz mit ihm durchgeht, er seine Größe preist, die Erzdämonen knechtet und an die der Götter heranreicht – denn die Vernichtung Gareths haben schon viele vor ihm versucht aber er sieht seinen Triumph als erster vor Augen – höchstes Glcük für ihn und die Bestätung seines Geistes und Größenwahns der nun zu tAge treten kann – kann man Galotta nicht in diesem Moment so darstellen dass er sich für den größten hält und nichts und niemand mehr zu fürchten hat? (Die Helden müssten in diesem Moment auch noch stimmgerweise genau dieses Gefühl haben – er ist unbesiegbar – von keiner Macht). Da würde ich als Big B. schon auf den Plan treten.
Das wissen die Helden wie ich meine eben nicht – durch solche Aussagen wie oben erwähnt würde sich Galotta vor Blakharaz ja selbst disqualifizieren und er holt sich noch das beste, was ihm übrigbleibt: die Seele Galottas, die des Helden und die Stadt des Lichts. Vielleicht auch noch ein paar Tausend, die Rache schöwren – was will man mehr?
Das Ab müsste eben an der Stelle modifiziert werden, dass die Helden in der Stunde von Galottas größtem Triumph Zeuge seiner ‘Lossagung’ von Blak. zu werden – die Helden spielen dann die richtende Hand – für den Fall dass sie vorher gescheitert sind. Was im AB steht und was die vorgeschlagenden Intentionen von G. sind, wissen die Spieler ja nicht – ich halte dieses Ende bei Versagen der Helden auf jeden Fall stimmiger. Ob man seinen Spielern eine Rolle eines solchen Paktieres zutraut, bleibt natürlich fraglich. Alternativ will Big. B. Galotta einfach nur gerichtet sehen und bedient sich der gesamten Heldengruppe, ohne dass diese dazu paktieren muss. Dazu müsste ich jetzt etwas weiter ausholen, momentan wollte ich nur auf deine Aussagen Bezug nehmen, deswegen lasse ich es erst mal ;)
Zitat Wie man es auch dreht und wendet, Galottas Ende hat einfach keinen Platz für Helden!
Wie man es auch dreht und wendet, Galottas Ende hat einfach keinen Platz für Helden!
Mag sein, dass das im Endeffekt zutrifft, im Moment will ich mich genau dagegen aber mit Händen und Füßen wehren...
Coppi 17.12.2004, 19:20 Uhr ~ #81 @ Endijian Du kannst das so sehen, ich sehe das anders, aber ausschließlich in bezug auf Blakharaz. Da ich mich sehr intensiv mit Galotta und diesem Dämon beschäftigt habe, glaube ich, ein bisschen Einblick in seine “Denke” gewonnen zu haben – zumindest soweit es Galotta betrifft (und aus seiner Perspektive). Aber das muss natürlich nicht der Fall sein. Ich habe trotzdem den Eindruck, dass ein großer Teil von Galottas Aktivität nicht von ihm selbst, sondern von Blakharaz ausgeht. Es ist ja auch nicht so, dass ein Paktierer in jedem Fall tun und lassen kann, was er will. Der Dämon hat subtile und weniger subtile Methoden, die schwachen Sterblichen zu überzeugen, in seinem Sinn zu handeln. Somit denke ich, dass alles, was Galotta an wichtigen Projekten unternimmt, mit dem Einverständnis, wenn nicht auf Wunsch des Dämons geschieht. Für diese Annahme gehe ich aber davon aus, dass dem Herrn der Rache die Menschen, die mit ihm paktieren, nicht völlig egal sind, sondern dass er sie einschätzt und jeden so einsetzt, wie er ihm am nützlichsten sein könnte. Gerade von Blakharaz heißt es, er sei ein “ordentlicher”, geradezu penibel ordentlicher Dämon. Natürlich ist seine Logik aber mit menschlichen Maßstäben nicht vollständig zu durchschauen. Ich glaube aber, ich weiß, inwiefern Galotta sie durchschaut oder zu durchschauen glaubt. Man kann Blakharaz' Einfluss übrigens sehr weit in Galottas Biografie zurück verfolgen. An Zufall glaub ich da nicht. ;-) LG Kathrin
17.12.2004, 19:20 Uhr ~ #81
@ Endijian
Du kannst das so sehen, ich sehe das anders, aber ausschließlich in bezug auf Blakharaz. Da ich mich sehr intensiv mit Galotta und diesem Dämon beschäftigt habe, glaube ich, ein bisschen Einblick in seine “Denke” gewonnen zu haben – zumindest soweit es Galotta betrifft (und aus seiner Perspektive). Aber das muss natürlich nicht der Fall sein.
Ich habe trotzdem den Eindruck, dass ein großer Teil von Galottas Aktivität nicht von ihm selbst, sondern von Blakharaz ausgeht. Es ist ja auch nicht so, dass ein Paktierer in jedem Fall tun und lassen kann, was er will. Der Dämon hat subtile und weniger subtile Methoden, die schwachen Sterblichen zu überzeugen, in seinem Sinn zu handeln. Somit denke ich, dass alles, was Galotta an wichtigen Projekten unternimmt, mit dem Einverständnis, wenn nicht auf Wunsch des Dämons geschieht.
Für diese Annahme gehe ich aber davon aus, dass dem Herrn der Rache die Menschen, die mit ihm paktieren, nicht völlig egal sind, sondern dass er sie einschätzt und jeden so einsetzt, wie er ihm am nützlichsten sein könnte. Gerade von Blakharaz heißt es, er sei ein “ordentlicher”, geradezu penibel ordentlicher Dämon. Natürlich ist seine Logik aber mit menschlichen Maßstäben nicht vollständig zu durchschauen. Ich glaube aber, ich weiß, inwiefern Galotta sie durchschaut oder zu durchschauen glaubt.
Man kann Blakharaz' Einfluss übrigens sehr weit in Galottas Biografie zurück verfolgen. An Zufall glaub ich da nicht. ;-)
Endijian von Tuzak 17.12.2004, 19:46 Uhr ~ #82 Zitat Ich habe trotzdem den Eindruck, dass ein großer Teil von Galottas Aktivität nicht von ihm selbst, sondern von Blakharaz ausgeht. Dann will also Blakharaz die Hingabe Nahemas gewinnen? :-) Glaub mir, ich mag Galotta auch sehr als Figur. In den vielen Jahren ist er mir richtig ans Herz gewachsen. Die Vorstellung er habe all dies nur auf Einfluss des Herrn der Rache getan gefällt mir persönlich nicht. Zitat ich sehe das anders, aber ausschließlich in bezug auf Blakharaz. Hmm, das ist natürlich ein Schwachpunkt Deiner Argumentation. Warum sollte dies nur auf Blakharaz zutreffen? Das Beispiel Rhazzazor zeigt es mit Targunitoth. Der Schwarze Drache muss die Erzdämonin immer fürchten, TGT erinnert Rhazzazor bisweilen daran, dass er ihr gehört und sie ihn irgendwann auch zu sich holen wird. Mir persönlich gefällt wuwus Alternative, die ich für mich als persönliche Option beibehalten werde. Ein großes Problem von Galottas Ende ist eben auch, dass man es ja nicht planen kann. Die Spielerideen können da von Runde zu Runde weit abweichen. Gruß, Endijian
17.12.2004, 19:46 Uhr ~ #82
Zitat Ich habe trotzdem den Eindruck, dass ein großer Teil von Galottas Aktivität nicht von ihm selbst, sondern von Blakharaz ausgeht.
Ich habe trotzdem den Eindruck, dass ein großer Teil von Galottas Aktivität nicht von ihm selbst, sondern von Blakharaz ausgeht.
Dann will also Blakharaz die Hingabe Nahemas gewinnen? :-)
Glaub mir, ich mag Galotta auch sehr als Figur. In den vielen Jahren ist er mir richtig ans Herz gewachsen. Die Vorstellung er habe all dies nur auf Einfluss des Herrn der Rache getan gefällt mir persönlich nicht.
Zitat ich sehe das anders, aber ausschließlich in bezug auf Blakharaz.
ich sehe das anders, aber ausschließlich in bezug auf Blakharaz.
Hmm, das ist natürlich ein Schwachpunkt Deiner Argumentation. Warum sollte dies nur auf Blakharaz zutreffen?
Das Beispiel Rhazzazor zeigt es mit Targunitoth. Der Schwarze Drache muss die Erzdämonin immer fürchten, TGT erinnert Rhazzazor bisweilen daran, dass er ihr gehört und sie ihn irgendwann auch zu sich holen wird.
Mir persönlich gefällt wuwus Alternative, die ich für mich als persönliche Option beibehalten werde. Ein großes Problem von Galottas Ende ist eben auch, dass man es ja nicht planen kann. Die Spielerideen können da von Runde zu Runde weit abweichen.
Coppi 17.12.2004, 19:57 Uhr ~ #83 Zitat Dann will also Blakharaz die Hingabe Nahemas gewinnen? :-) Sorry, aber diese Nahema-Sache ist ein rotes Tuch für mich – ich persönlich habe den Eindruck, diese Beziehungskiste wurde Galotta erst in SidW “angeflickt”, um ihm eine noch perversere Note zu geben. Bisher hat er Nahema immer gehasst – mit Recht, ausgiebig und vernünftig. Es ist sehr einfach, kurz vor seinem Tod zu schreiben “Eigentlich hat er Nahema immer geliebt”, wenn man nicht versucht, es sich ausgiebig und persönlich rückblickend auf sein gesamtes Leben zu denken. >:-( Die restlichen Dinge habe ich in meiner Argumentation ausreichend begründet, denke ich. Zitat In den vielen Jahren ist er mir richtig ans Herz gewachsen. Die Vorstellung er habe all dies nur auf Einfluss des Herrn der Rache getan gefällt mir persönlich nicht. Das liegt wahrscheinlich an unserer unterschiedlichen Betrachtungsweise: Du siehst Galotta als Bösewicht an, ich als Mensch. Für einen Menschen ist es “erfreulich”, wenigstens zum Teil sozusagen entlastet werden zu können, wenn man so viele grässliche Taten vollbracht hat. Für einen Bösewicht ist es “erfreulich”, wenn er möglichst solo böse sein kann. Der Stoff ist so komplex, dass ich Mühe habe, ihn ausführlich genug darzustellen, Sorry. LG Kathrin
17.12.2004, 19:57 Uhr ~ #83
Zitat Dann will also Blakharaz die Hingabe Nahemas gewinnen? :-)
Sorry, aber diese Nahema-Sache ist ein rotes Tuch für mich – ich persönlich habe den Eindruck, diese Beziehungskiste wurde Galotta erst in SidW “angeflickt”, um ihm eine noch perversere Note zu geben.
Bisher hat er Nahema immer gehasst – mit Recht, ausgiebig und vernünftig. Es ist sehr einfach, kurz vor seinem Tod zu schreiben “Eigentlich hat er Nahema immer geliebt”, wenn man nicht versucht, es sich ausgiebig und persönlich rückblickend auf sein gesamtes Leben zu denken. >:-(
Die restlichen Dinge habe ich in meiner Argumentation ausreichend begründet, denke ich.
Zitat In den vielen Jahren ist er mir richtig ans Herz gewachsen. Die Vorstellung er habe all dies nur auf Einfluss des Herrn der Rache getan gefällt mir persönlich nicht.
In den vielen Jahren ist er mir richtig ans Herz gewachsen. Die Vorstellung er habe all dies nur auf Einfluss des Herrn der Rache getan gefällt mir persönlich nicht.
Das liegt wahrscheinlich an unserer unterschiedlichen Betrachtungsweise: Du siehst Galotta als Bösewicht an, ich als Mensch. Für einen Menschen ist es “erfreulich”, wenigstens zum Teil sozusagen entlastet werden zu können, wenn man so viele grässliche Taten vollbracht hat. Für einen Bösewicht ist es “erfreulich”, wenn er möglichst solo böse sein kann.
Der Stoff ist so komplex, dass ich Mühe habe, ihn ausführlich genug darzustellen, Sorry.
Gast 17.12.2004, 20:10 Uhr ~ #84 Zitat Der Stoff ist so komplex, dass ich Mühe habe, ihn ausführlich genug darzustellen, Sorry. Ich denke, ich habe trotzdem verstanden was Du meinst. :-) Und Du gehst recht in der Annahme wenn Du sagst, ich würde Galotta als Bösewicht sehen. Und zwar als den besten der gesamten DSA Geschichte! Gruß, Endijian
17.12.2004, 20:10 Uhr ~ #84
Zitat Der Stoff ist so komplex, dass ich Mühe habe, ihn ausführlich genug darzustellen, Sorry.
Ich denke, ich habe trotzdem verstanden was Du meinst. :-) Und Du gehst recht in der Annahme wenn Du sagst, ich würde Galotta als Bösewicht sehen. Und zwar als den besten der gesamten DSA Geschichte!
Katharina 17.12.2004, 20:13 Uhr ~ #85 @wuwu: Zitat Wenn ein Held seine Seele opfert, einen Pakt eingeht um tausende Garether und die Zukunft Aventuriens zu retten, dann wäre dieses Opfer imho groß genung um Galottas Ende mit diesem überreichten Schwert zu besiegeln. ... Einer der Helden vernimmt plötzlich ein feines, verführerisches Stimmchen in seinem Kopf: “Alles geht verloren...du weißt es. Ich kann dir die Möglichkeit geben diese schwarze Seele zu richten, nach deinem Willen – so wie es sein soll. Richte ihn, ich – ja ich – du kennst mich – ich kann dir die Möglichkeit dazu geben. Du kennst den Preis dafür.” Ich finde, das ist eine durchaus interessante Idee! Aber: Zitat Ich für meinen Teil halte es für durchaus plausibel, wenn Blakharaz befindet, dass Galottas Seele reif zur Ernte ist. Warum sollte er das tun? Galottas Seele gegen die irgendeines Pimpfes, der zudem nur aus der Not heraus agiert und nicht wirklich aus blakharazschen Prinzipien (sprich aus dem tiefen, schwelenden Wunsch nach Rache oder ähnlichem)? Bedenke: Galotta ist der Bote der Lohe! Er ist BLKs höchster Diener in Aventurien – und er ist gerade dabei, in Gareth zu landen, die Stadt des Lichts platt zu machen und seinen Samen zu pflanzen, der Gareth, die – nunmehr ehemalige – Stadt des Götterfürsten, zum mächtigsten denkbaren BLK-Insanctum auf Dere machen würde! Also ich als Erzdämon würde zweimal überlegen, ob ich mir das einfach so entgehen lasse ;-). Klar, Erzdämonen sind chaotisch, aber es gibt genügend Beispiele in der jüngeren Geschichte, wo sie ein durchaus planvolles Vorgehen an den Tag gelegt haben und sich nicht plötzlich vor ihrem kaum noch aufhaltbaren größten Triumph plötzlich umentschieden haben. Bedenkt auch, dass gerade BLK immer wieder als einer der planvollsten Erzdämonen bezeichnet und beschrieben wird. Abgesehen davon stimme ich Coppi zu: Zitat Blakharaz benötigt keinen Helden, wenn er Galottas Seele “ernten” will. Er bräuchte nur “seine Hand zu schließen”, und Galotta wäre in wenigen Augenblicken tot. Coppis und meine Idee geht aber in eine ganz ähnliche Richtung wie die von wuwu: BLK wird Galotta richten, aber nicht aus einer Laune heraus, sondern weil die HeldInnen Galotta dazu bringen, sich so weit von seinem Patron abzuwenden, dass dieser gar nicht anders kann, als Galotta zu strafen (weil er nämlich selbst auch an seine eigenen Prinzipien gebunden ist). Wir werden der Gruppe vorher alle nötigen Informationen über Galotta an die Hand geben, damit diese das so durchziehen können. Gruß, Katharina
17.12.2004, 20:13 Uhr ~ #85
@wuwu:
Zitat Wenn ein Held seine Seele opfert, einen Pakt eingeht um tausende Garether und die Zukunft Aventuriens zu retten, dann wäre dieses Opfer imho groß genung um Galottas Ende mit diesem überreichten Schwert zu besiegeln. ... Einer der Helden vernimmt plötzlich ein feines, verführerisches Stimmchen in seinem Kopf: “Alles geht verloren...du weißt es. Ich kann dir die Möglichkeit geben diese schwarze Seele zu richten, nach deinem Willen – so wie es sein soll. Richte ihn, ich – ja ich – du kennst mich – ich kann dir die Möglichkeit dazu geben. Du kennst den Preis dafür.”
Wenn ein Held seine Seele opfert, einen Pakt eingeht um tausende Garether und die Zukunft Aventuriens zu retten, dann wäre dieses Opfer imho groß genung um Galottas Ende mit diesem überreichten Schwert zu besiegeln. ... Einer der Helden vernimmt plötzlich ein feines, verführerisches Stimmchen in seinem Kopf: “Alles geht verloren...du weißt es. Ich kann dir die Möglichkeit geben diese schwarze Seele zu richten, nach deinem Willen – so wie es sein soll. Richte ihn, ich – ja ich – du kennst mich – ich kann dir die Möglichkeit dazu geben. Du kennst den Preis dafür.”
Ich finde, das ist eine durchaus interessante Idee! Aber:
Zitat Ich für meinen Teil halte es für durchaus plausibel, wenn Blakharaz befindet, dass Galottas Seele reif zur Ernte ist.
Ich für meinen Teil halte es für durchaus plausibel, wenn Blakharaz befindet, dass Galottas Seele reif zur Ernte ist.
Warum sollte er das tun? Galottas Seele gegen die irgendeines Pimpfes, der zudem nur aus der Not heraus agiert und nicht wirklich aus blakharazschen Prinzipien (sprich aus dem tiefen, schwelenden Wunsch nach Rache oder ähnlichem)? Bedenke: Galotta ist der Bote der Lohe! Er ist BLKs höchster Diener in Aventurien – und er ist gerade dabei, in Gareth zu landen, die Stadt des Lichts platt zu machen und seinen Samen zu pflanzen, der Gareth, die – nunmehr ehemalige – Stadt des Götterfürsten, zum mächtigsten denkbaren BLK-Insanctum auf Dere machen würde! Also ich als Erzdämon würde zweimal überlegen, ob ich mir das einfach so entgehen lasse ;-).
Klar, Erzdämonen sind chaotisch, aber es gibt genügend Beispiele in der jüngeren Geschichte, wo sie ein durchaus planvolles Vorgehen an den Tag gelegt haben und sich nicht plötzlich vor ihrem kaum noch aufhaltbaren größten Triumph plötzlich umentschieden haben. Bedenkt auch, dass gerade BLK immer wieder als einer der planvollsten Erzdämonen bezeichnet und beschrieben wird.
Abgesehen davon stimme ich Coppi zu:
Zitat Blakharaz benötigt keinen Helden, wenn er Galottas Seele “ernten” will. Er bräuchte nur “seine Hand zu schließen”, und Galotta wäre in wenigen Augenblicken tot.
Coppis und meine Idee geht aber in eine ganz ähnliche Richtung wie die von wuwu: BLK wird Galotta richten, aber nicht aus einer Laune heraus, sondern weil die HeldInnen Galotta dazu bringen, sich so weit von seinem Patron abzuwenden, dass dieser gar nicht anders kann, als Galotta zu strafen (weil er nämlich selbst auch an seine eigenen Prinzipien gebunden ist). Wir werden der Gruppe vorher alle nötigen Informationen über Galotta an die Hand geben, damit diese das so durchziehen können.
Gruß, Katharina
Coppi 17.12.2004, 20:14 Uhr ~ #86 Dann bin ich ja beruhigt. ;-) Na ja, eigentlich bin ich ja ganz froh, dass Galotta jetzt tot ist, wie auch immer er nun stirbt. Denn dadurch blieben ihm undendliche Möglichkeiten noch viel unangenehmerer, unangemessenerer und peinlicherer Tode erspart. :-)
17.12.2004, 20:14 Uhr ~ #86
Dann bin ich ja beruhigt. ;-)
Na ja, eigentlich bin ich ja ganz froh, dass Galotta jetzt tot ist, wie auch immer er nun stirbt. Denn dadurch blieben ihm undendliche Möglichkeiten noch viel unangenehmerer, unangemessenerer und peinlicherer Tode erspart. :-)
wuwu 17.12.2004, 20:57 Uhr ~ #87 @Katherina: Zitat Bedenke: Galotta ist der Bote der Lohe! Er ist BLKs höchster Diener in Aventurien – und er ist gerade dabei, in Gareth zu landen, die Stadt des Lichts platt zu machen und seinen Samen zu pflanzen, der Gareth, die – nunmehr ehemalige – Stadt des Götterfürsten, zum mächtigsten denkbaren BLK-Insanctum auf Dere machen würde! Also ich als Erzdämon würde zweimal überlegen, ob ich mir das einfach so entgehen lasse ;-). Da stimme ich dir natürlich zu, aber darauf hat mich ja bereits Coppi hingewiesen und ich habe versucht meine Meinung darzulegen Zitat wir als Meister kennen zwar wie es gedacht ist, aber die Helden können ruhig miterleben wie Galottas Arroganz mit ihm durchgeht, er seine Größe preist, die Erzdämonen knechtet und an die der Götter heranreicht – denn die Vernichtung Gareths haben schon viele vor ihm versucht aber er sieht seinen Triumph als erster vor Augen – höchstes Glück für ihn und die Bestätung seines Geistes und Größenwahns der nun zu Tage treten kann – kann man Galotta nicht in diesem Moment so darstellen dass er sich für den Größten hält und nichts und niemand mehr zu fürchten hat? (Die Helden müssten in diesem Moment auch noch stimmgerweise genau dieses Gefühl haben – er ist unbesiegbar – von keiner Macht). Da würde ich als Big B. schon auf den Plan treten. Sprich meiner und eurer Vorschlag schlägt in die selbe Kerbe: Blakahraz bekommt einen Grund einzugreifen. Ich finde es wie gesagt stimmungsvoll, Galotta in Moment seines absoluten Triumphes ein wenig ‘abheben’ zu lassen und seine Arroganz in ihm den Gedanken aufkommen zu lassen, dass er sogar Erzdämonen knechten kann – sein Wille und der Splitter haben ihn in eine Postion gebracht, wo er mit Fug und Recht behaupten kann, das Chaos unzähliger Dämonen in eine ihm gefällige Ordung gebracht zu haben. Genau im Moment dieser Erkenntnis sind die Helden bei ihm und er wird sich imo die Chance nicht entgehen lassen sie daran teil haben zu lassen; im Sinne von ‘Seht her ich bin der Größte!’ – mir würde sogar gefallen, dass er die Zerstörung Gareths mit Dexter teilen will – einem seiner größten Widersacher und er die Beherrschung kurz abfallen lässt, um sich am Entsetzen Nemrods zu laben. Ich als Erzdämon (hehe) würde in dieser Situation versuchen noch das maximale herauszuholen. Ein direktes ‘seine Hand um ihn schließen’ wäre denkbar (ergäbe aber die Peep-Show Situation der Helden), aber mehr gewinnt B. in kosmologischer Hinsicht doch dadurch, wenn dieser ‘karmatischer Kausalknoten’ durch Zorn, Rache und parteiische Gerichtsbarkeit aufgelöst wird – die Rolle eines Helden. Wie gesagt – nur falls es den Helden nicht gelingt durch List und Tücke G. das Gift einzuflößen, ich habe zwar keine Ahnung wie das funktionieren soll, aber meine Spieler haben mich schon oft positiv überrascht (aber ebensooft negativ ;) ) Eurer Vorschlag – G. dazu bringen sich von seinen Prinzipien ‘loszusagen’ um B. Eingreifen zu erwirken, ist ebenso umsetzbar, ein anderer Lösungsweg zum gelingen als das Gift – nur dass ich explizit eine andere Lösung als den Tod der Gruppe brauche, falls die Helden scheitern. Die Entscheidung, ob man einen Pakt einen Pakt eingehen will, liegt ohnehin im Ermessen der Spieler – aber ich leite nicht geren ABs, von denen ich der Meinung bin, die Helden können nicht lebend rauskommen. (was auf SidW im Moment zutrifft). Wenn der Pakt abgelehnt wird, kann ich wenigstens von mir behaupten: “Ich habs versucht.” Das könnte ich momentan nicht.
17.12.2004, 20:57 Uhr ~ #87
@Katherina:
Zitat Bedenke: Galotta ist der Bote der Lohe! Er ist BLKs höchster Diener in Aventurien – und er ist gerade dabei, in Gareth zu landen, die Stadt des Lichts platt zu machen und seinen Samen zu pflanzen, der Gareth, die – nunmehr ehemalige – Stadt des Götterfürsten, zum mächtigsten denkbaren BLK-Insanctum auf Dere machen würde! Also ich als Erzdämon würde zweimal überlegen, ob ich mir das einfach so entgehen lasse ;-).
Bedenke: Galotta ist der Bote der Lohe! Er ist BLKs höchster Diener in Aventurien – und er ist gerade dabei, in Gareth zu landen, die Stadt des Lichts platt zu machen und seinen Samen zu pflanzen, der Gareth, die – nunmehr ehemalige – Stadt des Götterfürsten, zum mächtigsten denkbaren BLK-Insanctum auf Dere machen würde! Also ich als Erzdämon würde zweimal überlegen, ob ich mir das einfach so entgehen lasse ;-).
Da stimme ich dir natürlich zu, aber darauf hat mich ja bereits Coppi hingewiesen und ich habe versucht meine Meinung darzulegen
Zitat wir als Meister kennen zwar wie es gedacht ist, aber die Helden können ruhig miterleben wie Galottas Arroganz mit ihm durchgeht, er seine Größe preist, die Erzdämonen knechtet und an die der Götter heranreicht – denn die Vernichtung Gareths haben schon viele vor ihm versucht aber er sieht seinen Triumph als erster vor Augen – höchstes Glück für ihn und die Bestätung seines Geistes und Größenwahns der nun zu Tage treten kann – kann man Galotta nicht in diesem Moment so darstellen dass er sich für den Größten hält und nichts und niemand mehr zu fürchten hat? (Die Helden müssten in diesem Moment auch noch stimmgerweise genau dieses Gefühl haben – er ist unbesiegbar – von keiner Macht). Da würde ich als Big B. schon auf den Plan treten.
wir als Meister kennen zwar wie es gedacht ist, aber die Helden können ruhig miterleben wie Galottas Arroganz mit ihm durchgeht, er seine Größe preist, die Erzdämonen knechtet und an die der Götter heranreicht – denn die Vernichtung Gareths haben schon viele vor ihm versucht aber er sieht seinen Triumph als erster vor Augen – höchstes Glück für ihn und die Bestätung seines Geistes und Größenwahns der nun zu Tage treten kann – kann man Galotta nicht in diesem Moment so darstellen dass er sich für den Größten hält und nichts und niemand mehr zu fürchten hat? (Die Helden müssten in diesem Moment auch noch stimmgerweise genau dieses Gefühl haben – er ist unbesiegbar – von keiner Macht). Da würde ich als Big B. schon auf den Plan treten.
Sprich meiner und eurer Vorschlag schlägt in die selbe Kerbe: Blakahraz bekommt einen Grund einzugreifen. Ich finde es wie gesagt stimmungsvoll, Galotta in Moment seines absoluten Triumphes ein wenig ‘abheben’ zu lassen und seine Arroganz in ihm den Gedanken aufkommen zu lassen, dass er sogar Erzdämonen knechten kann – sein Wille und der Splitter haben ihn in eine Postion gebracht, wo er mit Fug und Recht behaupten kann, das Chaos unzähliger Dämonen in eine ihm gefällige Ordung gebracht zu haben. Genau im Moment dieser Erkenntnis
sind die Helden bei ihm und er wird sich imo die Chance nicht entgehen lassen sie daran teil haben zu lassen; im Sinne von ‘Seht her ich bin der Größte!’ – mir würde sogar gefallen, dass er die Zerstörung Gareths mit Dexter teilen will – einem seiner größten Widersacher und er die Beherrschung kurz abfallen lässt, um sich am Entsetzen Nemrods zu laben.
Ich als Erzdämon (hehe) würde in dieser Situation versuchen noch das maximale herauszuholen. Ein direktes ‘seine Hand um ihn schließen’ wäre denkbar (ergäbe aber die Peep-Show Situation der Helden), aber mehr gewinnt B. in kosmologischer Hinsicht doch dadurch, wenn dieser ‘karmatischer Kausalknoten’ durch Zorn, Rache und parteiische Gerichtsbarkeit aufgelöst wird – die Rolle eines Helden.
Wie gesagt – nur falls es den Helden nicht gelingt durch List und Tücke G. das Gift einzuflößen, ich habe zwar keine Ahnung wie das funktionieren soll, aber meine Spieler haben mich schon oft positiv überrascht (aber ebensooft negativ ;) ) Eurer Vorschlag – G. dazu bringen sich von seinen Prinzipien ‘loszusagen’ um B. Eingreifen zu erwirken, ist ebenso umsetzbar, ein anderer Lösungsweg zum gelingen als das Gift – nur dass ich explizit eine andere Lösung als den Tod der Gruppe brauche, falls die Helden scheitern.
Die Entscheidung, ob man einen Pakt einen Pakt eingehen will, liegt ohnehin im Ermessen der Spieler – aber ich leite nicht geren ABs, von denen ich der Meinung bin, die Helden können nicht lebend rauskommen. (was auf SidW im Moment zutrifft). Wenn der Pakt abgelehnt wird, kann ich wenigstens von mir behaupten: “Ich habs versucht.” Das könnte ich momentan nicht.
Katharina 18.12.2004, 01:54 Uhr ~ #88 Zitat Ich finde es wie gesagt stimmungsvoll, Galotta in Moment seines absoluten Triumphes ein wenig ‘abheben’ zu lassen und seine Arroganz in ihm den Gedanken aufkommen zu lassen, dass er sogar Erzdämonen knechten kann – sein Wille und der Splitter haben ihn in eine Postion gebracht, wo er mit Fug und Recht behaupten kann, das Chaos unzähliger Dämonen in eine ihm gefällige Ordung gebracht zu haben. :-) Ja, so ist es im Prinzip gedacht, nur dass Galotta nach Coppelias Lesart diese Arroganz schon sehr lange besitzt und auch nie wirklich abgelegt hat – er will bis zum Schluss nicht wahrhaben, dass seine Seele nicht mehr ihm, sondern seinem Patron gehört. Er glaubt nach wie vor an die Macht seines eigenen Geistes (darin ist er Magierphilosoph geblieben), und er ist blind gegenüber der Tatsache, dass es sein Pakt ist, der ihm einen Großteil seiner Macht verleiht und dass er mitnichten mit seinem Geist die chaotische Natur unterwirft, sondern durch seine eigene Unterwerfung unter dämonische Prinzipien die Natur chaotisch pervertiert (und damit lacht er allen magierphilosophischen Prinzipien Hohn). Zitat Ein direktes ‘seine Hand um ihn schließen’ wäre denkbar (ergäbe aber die Peep-Show Situation der Helden) Stelle es Dir so vor: Galottas Dämonenmahl ist ein Gewebe von ‘Zornesadern’ auf seiner Stirn, die rot pulsieren und ihm zuweilen unsägliche Schmerzen zufügen. Kathrin nennt das die ‘Hand des Schwarzen Mannes’, die Hand Tyakramans, mit der er seinen Diener gezeichnet hat, beherrscht und bestraft. Ich finde die Idee eigentlich nicht schlecht, dass die HeldInnen das Maß ihrer Einflussnahme an diesem Pulsieren ablesen können. Je unzufriedener BLK während des Finales mit seinem Boten der Lohe wird, um so deutlicher pulsieren die Adern und umso mehr nimmt der Ausdruck von Schmerz auf Galottas Gesicht zu. Die HeldInnen haben dadurch einen Indikator, wann sie auf der richtigen Spur sind. Zitat aber mehr gewinnt B. in kosmologischer Hinsicht doch dadurch, wenn dieser ‘karmatischer Kausalknoten’ durch Zorn, Rache und parteiische Gerichtsbarkeit aufgelöst wird – die Rolle eines Helden. Ich finde die Idee wie gesagt eigentlich auch sehr gut – und werde sie in meiner Final-Ausarbeitung auch bedenken. Allerdings ist es schon eine wirklich drastische Maßnahme – ich als Meisterin drehe meinen SpielerheldInnen nicht mal eben einen Dämonenpakt an. Man dürfte dieses ‘Angebot’ deshalb meiner Meinung nach nicht zu stark machen (“entweder du paktierst oder Galotta siegt und vernichtet Gareth”), sondern es wirklich als Angebot belassen – das eine einfache und schnelle Lösung des Problems (= des Finales) herbeiführen würde, die andernfalls nur sehr viel schwieriger zu erreichen wäre. Das liegt letztlich natürlich auch sehr an den jeweiligen SpielerInnen; ich glaube, ich als Spielerin würde ganz ernsthaft die Gruppe verlassen, wenn ich vor die oben skizzierte ausschließliche Wahl gestellt werden würde. Gruß, Katharina
18.12.2004, 01:54 Uhr ~ #88
Zitat Ich finde es wie gesagt stimmungsvoll, Galotta in Moment seines absoluten Triumphes ein wenig ‘abheben’ zu lassen und seine Arroganz in ihm den Gedanken aufkommen zu lassen, dass er sogar Erzdämonen knechten kann – sein Wille und der Splitter haben ihn in eine Postion gebracht, wo er mit Fug und Recht behaupten kann, das Chaos unzähliger Dämonen in eine ihm gefällige Ordung gebracht zu haben.
Ich finde es wie gesagt stimmungsvoll, Galotta in Moment seines absoluten Triumphes ein wenig ‘abheben’ zu lassen und seine Arroganz in ihm den Gedanken aufkommen zu lassen, dass er sogar Erzdämonen knechten kann – sein Wille und der Splitter haben ihn in eine Postion gebracht, wo er mit Fug und Recht behaupten kann, das Chaos unzähliger Dämonen in eine ihm gefällige Ordung gebracht zu haben.
:-) Ja, so ist es im Prinzip gedacht, nur dass Galotta nach Coppelias Lesart diese Arroganz schon sehr lange besitzt und auch nie wirklich abgelegt hat – er will bis zum Schluss nicht wahrhaben, dass seine Seele nicht mehr ihm, sondern seinem Patron gehört. Er glaubt nach wie vor an die Macht seines eigenen Geistes (darin ist er Magierphilosoph geblieben), und er ist blind gegenüber der Tatsache, dass es sein Pakt ist, der ihm einen Großteil seiner Macht verleiht und dass er mitnichten mit seinem Geist die chaotische Natur unterwirft, sondern durch seine eigene Unterwerfung unter dämonische Prinzipien die Natur chaotisch pervertiert (und damit lacht er allen magierphilosophischen Prinzipien Hohn).
Zitat Ein direktes ‘seine Hand um ihn schließen’ wäre denkbar (ergäbe aber die Peep-Show Situation der Helden)
Ein direktes ‘seine Hand um ihn schließen’ wäre denkbar (ergäbe aber die Peep-Show Situation der Helden)
Stelle es Dir so vor: Galottas Dämonenmahl ist ein Gewebe von ‘Zornesadern’ auf seiner Stirn, die rot pulsieren und ihm zuweilen unsägliche Schmerzen zufügen. Kathrin nennt das die ‘Hand des Schwarzen Mannes’, die Hand Tyakramans, mit der er seinen Diener gezeichnet hat, beherrscht und bestraft. Ich finde die Idee eigentlich nicht schlecht, dass die HeldInnen das Maß ihrer Einflussnahme an diesem Pulsieren ablesen können. Je unzufriedener BLK während des Finales mit seinem Boten der Lohe wird, um so deutlicher pulsieren die Adern und umso mehr nimmt der Ausdruck von Schmerz auf Galottas Gesicht zu. Die HeldInnen haben dadurch einen Indikator, wann sie auf der richtigen Spur sind.
Zitat aber mehr gewinnt B. in kosmologischer Hinsicht doch dadurch, wenn dieser ‘karmatischer Kausalknoten’ durch Zorn, Rache und parteiische Gerichtsbarkeit aufgelöst wird – die Rolle eines Helden.
aber mehr gewinnt B. in kosmologischer Hinsicht doch dadurch, wenn dieser ‘karmatischer Kausalknoten’ durch Zorn, Rache und parteiische Gerichtsbarkeit aufgelöst wird – die Rolle eines Helden.
Ich finde die Idee wie gesagt eigentlich auch sehr gut – und werde sie in meiner Final-Ausarbeitung auch bedenken. Allerdings ist es schon eine wirklich drastische Maßnahme – ich als Meisterin drehe meinen SpielerheldInnen nicht mal eben einen Dämonenpakt an. Man dürfte dieses ‘Angebot’ deshalb meiner Meinung nach nicht zu stark machen (“entweder du paktierst oder Galotta siegt und vernichtet Gareth”), sondern es wirklich als Angebot belassen – das eine einfache und schnelle Lösung des Problems (= des Finales) herbeiführen würde, die andernfalls nur sehr viel schwieriger zu erreichen wäre. Das liegt letztlich natürlich auch sehr an den jeweiligen SpielerInnen; ich glaube, ich als Spielerin würde ganz ernsthaft die Gruppe verlassen, wenn ich vor die oben skizzierte ausschließliche Wahl gestellt werden würde.
wuwu 18.12.2004, 12:32 Uhr ~ #89 @Katherina: Eigentlich kann ich dir nur in allen Punkten zustimmen – vor allem habe ich ebenfalls schon in Zwiefel gestellt, ob man seinen Spielern einen Pakt andrehen kann bzw. will. Zitat Ob man seinen Spielern eine Rolle eines solchen Paktieres zutraut, bleibt natürlich fraglich. Zutrauen 1. im Sinne von: “Könnte die betreffende Person soetwas glaubhaft spielen?” und 2. gleichbedeutend mit: “Kommen diese damit klar oder fühlen sie sich vom Meister vorgeführt?!” Nur wenn man beide Fragen eindeutig mit ja beantworten kann, solte man eine solche Möglichkeit auch in Erwägung ziehen. Ich kann das von meiner Gruppe behaupten – vor allem deshalb, weil ich solche Dinge schon bei Erstellung der Helden frage: “Kannst du dir auch eine tragische Rolle deines Helden vorstellen?” Einer der Gruppe hat z.B. verfluchte Kinder und seine Frau verstarb bei der Geburt augrund einer Prophezeihung. Seitdem lebt er nur zu dem Zweck seine Kinder vom Fluch zu erlösen und zu einen – ein gewisses ‘Frodo-Element’ und es hat unsere Gruppe im positiven Sinne stark beeinflußt. Genauso wie du meinen Vorschlag als süße Verlockung als Alternative einbauen könntest, werde ich euren Vorschlag als weiteren Lösungsweg andeuten, den meinigen aber als ‘wenn-alle-Stricke-reißen-habt-ihr-noch-eine-einzige-Möglichkeit’ verwenden. Vor allem, weil ich dem Jungspund der Gruppe (erst 6. Stufe) damit eine entscheidende Rolle zuspielen kann, die erstens zu ihm passt wie die Faust aufs Auge und zweitens ihn solch ein Pakt tiefer in das Gruppengefüge bringen würde. (Seltsam, aber trifft zu, bei Wunsch kann ich weiter ausholen ;) ) Im Endeffekt meine ich zu behaupten, dass unsere Ideen auf dem selben Grundgedanken fußen (und wir damit wahrscheinlich ein ähnliches Bild von Galotta im Kopf haben) nur nur der Verwendungszweck dieser Idee leicht abweicht. Aber um auf eine weitere Frage in meinem ersten Post zurückzukommen: Zitat Da einer der Helden ein in Mechanik hochbegabter Zwerg ist, frage ich mich ob man die enorme Konstruktionsleitung Leonardos irgendwie behindern kann bzw. der fliegenden Festung Schaden durch das Zerstören empfindlicher Teile zufügen kann. Der Spieler wird diese Möglichkeit als erste sehen und irgendwie bekomme ich das Problem, warum braucht die Festung eigentlich soviel Mechanik, warum arbeiten hunderte Handwerker und Sklaven in ihr, wenn sie ohnehin nur durch den Tod Galottas aufzuhalten ist. Zum Beispiel halte ich die Idee sehr schön, dass durch einen Sabotageakt in einem empfindlichen Teil der Festung die Helden etwas Zeit herausschinden – sie können noch einige Leute retten bevor sie zum Raum der Rache vordringen. Solch einen Vorschlag im AB vermisse ich irgendwie.
18.12.2004, 12:32 Uhr ~ #89
@Katherina: Eigentlich kann ich dir nur in allen Punkten zustimmen – vor allem habe ich ebenfalls schon in Zwiefel gestellt, ob man seinen Spielern einen Pakt andrehen kann bzw. will.
Zitat Ob man seinen Spielern eine Rolle eines solchen Paktieres zutraut, bleibt natürlich fraglich.
Ob man seinen Spielern eine Rolle eines solchen Paktieres zutraut, bleibt natürlich fraglich.
Zutrauen 1. im Sinne von: “Könnte die betreffende Person soetwas glaubhaft spielen?” und 2. gleichbedeutend mit: “Kommen diese damit klar oder fühlen sie sich vom Meister vorgeführt?!” Nur wenn man beide Fragen eindeutig mit ja beantworten kann, solte man eine solche Möglichkeit auch in Erwägung ziehen. Ich kann das von meiner Gruppe behaupten – vor allem deshalb, weil ich solche Dinge schon bei Erstellung der Helden frage: “Kannst du dir auch eine tragische Rolle deines Helden vorstellen?” Einer der Gruppe hat z.B. verfluchte Kinder und seine Frau verstarb bei der Geburt augrund einer Prophezeihung. Seitdem lebt er nur zu dem Zweck seine Kinder vom Fluch zu erlösen und zu einen – ein gewisses ‘Frodo-Element’ und es hat unsere Gruppe im positiven Sinne stark beeinflußt.
Genauso wie du meinen Vorschlag als süße Verlockung als Alternative einbauen könntest, werde ich euren Vorschlag als weiteren Lösungsweg andeuten, den meinigen aber als ‘wenn-alle-Stricke-reißen-habt-ihr-noch-eine-einzige-Möglichkeit’ verwenden. Vor allem, weil ich dem Jungspund der Gruppe (erst 6. Stufe) damit eine entscheidende Rolle zuspielen kann, die erstens zu ihm passt wie die Faust aufs Auge und zweitens ihn solch ein Pakt tiefer in das Gruppengefüge bringen würde. (Seltsam, aber trifft zu, bei Wunsch kann ich weiter ausholen ;) )
Im Endeffekt meine ich zu behaupten, dass unsere Ideen auf dem selben Grundgedanken fußen (und wir damit wahrscheinlich ein ähnliches Bild von Galotta im Kopf haben) nur nur der Verwendungszweck dieser Idee leicht abweicht.
Aber um auf eine weitere Frage in meinem ersten Post zurückzukommen:
Zitat Da einer der Helden ein in Mechanik hochbegabter Zwerg ist, frage ich mich ob man die enorme Konstruktionsleitung Leonardos irgendwie behindern kann bzw. der fliegenden Festung Schaden durch das Zerstören empfindlicher Teile zufügen kann. Der Spieler wird diese Möglichkeit als erste sehen und irgendwie bekomme ich das Problem, warum braucht die Festung eigentlich soviel Mechanik, warum arbeiten hunderte Handwerker und Sklaven in ihr, wenn sie ohnehin nur durch den Tod Galottas aufzuhalten ist.
Zum Beispiel halte ich die Idee sehr schön, dass durch einen Sabotageakt in einem empfindlichen Teil der Festung die Helden etwas Zeit herausschinden – sie können noch einige Leute retten bevor sie zum Raum der Rache vordringen. Solch einen Vorschlag im AB vermisse ich irgendwie.
Liska 10.01.2005, 22:23 Uhr ~ #90 Hallo ihr Lieben, ich hoffe es ist gestattet sich “unbekannterweise” mit ins Thema einzuklinken ;-). Ich meistere für meine Heldentruppe, wie ihr ja auch SidW, und bin bei meinen Recherchen im Netz auf dieses äußerst kompetente Forum gestoßen. Es beruhigt mich irgendwie zu lesen dass auch andere mit dem Ende und so einigen Passagen des Abenteuers unglücklich sind und alternative Enden erwägen. Mein erster Gedanke war besagtes Gift ganz und gar aus dem Abenteuer zu streichen und eher auf einen psychologischen Effekt zu setzen – ähnlich eurer Idee des Eingreifens Tyakramans und dem Psychospiel mit Gaius. Bis mir einfiel dass es da ja noch diese kleine Dämonin mit einer blutigen Sanduhr in den Händen gibt, die sich stark für mächtige Magier interessiert. Heskatet wäre meines Erachtens nach der perfekte Weg um Galottas Seele so zu gefährden dass ein Eingriff Tyakramans gerechtfertigt ist. (wegens der Seelenernte und so...). Wenn man (also Meister ;-))es richtig verpackt kann man im Verlaufe des Abenteuers (bsw. wenn die Helden nach der Schlacht das erste Mal auf der Festung sind) darauf hinweisen dass Galotta ein Problem mit Sanduhren und verrinnender Zeit hat, vielleicht folgen ihm ja sogar (nur für den Helden sichtbar) blutige Kinderfusspuren und Heskatet versucht eventuell sogar auf die Helden Einfluss zu nehmen um Supermagier Galotta endlich in ihre Heimat führen zu können. Ihr seht schon die Gedanken sind noch nicht ganz ausgereift aber vielleicht stellen sie ja nochmal einen möglichen, neuen Aspekt da. Ich hoffe auf zahlreichen Denkanstösse und wünsche noch einen schönen Abend. Grüße, Liska
10.01.2005, 22:23 Uhr ~ #90
Hallo ihr Lieben,
ich hoffe es ist gestattet sich “unbekannterweise” mit ins Thema einzuklinken ;-). Ich meistere für meine Heldentruppe, wie ihr ja auch SidW, und bin bei meinen Recherchen im Netz auf dieses äußerst kompetente Forum gestoßen. Es beruhigt mich irgendwie zu lesen dass auch andere mit dem Ende und so einigen Passagen des Abenteuers unglücklich sind und alternative Enden erwägen. Mein erster Gedanke war besagtes Gift ganz und gar aus dem Abenteuer zu streichen und eher auf einen psychologischen Effekt zu setzen – ähnlich eurer Idee des Eingreifens Tyakramans und dem Psychospiel mit Gaius. Bis mir einfiel dass es da ja noch diese kleine Dämonin mit einer blutigen Sanduhr in den Händen gibt, die sich stark für mächtige Magier interessiert. Heskatet wäre meines Erachtens nach der perfekte Weg um Galottas Seele so zu gefährden dass ein Eingriff Tyakramans gerechtfertigt ist. (wegens der Seelenernte und so...). Wenn man (also Meister ;-))es richtig verpackt kann man im Verlaufe des Abenteuers (bsw. wenn die Helden nach der Schlacht das erste Mal auf der Festung sind) darauf hinweisen dass Galotta ein Problem mit Sanduhren und verrinnender Zeit hat, vielleicht folgen ihm ja sogar (nur für den Helden sichtbar) blutige Kinderfusspuren und Heskatet versucht eventuell sogar auf die Helden Einfluss zu nehmen um Supermagier Galotta endlich in ihre Heimat führen zu können. Ihr seht schon die Gedanken sind noch nicht ganz ausgereift aber vielleicht stellen sie ja nochmal einen möglichen, neuen Aspekt da. Ich hoffe auf zahlreichen Denkanstösse und wünsche noch einen schönen Abend.
Grüße,
Liska
Coppi 11.01.2005, 10:46 Uhr ~ #91 Eigentlich finde ich die Idee nicht schlecht. Allerdings sehe ich zwei Probleme, die einem aber, wenn man diese Idee bevorzugt, egal sein können: Einmal würde Heskatet so zu einer “positiven” Figur. Denn es ist ja sozusagen im Sinne der Weltordnung, dass Galotta endlich mal stirbt (nach über 130 Jahren *seufz*). Damit würde man auch meine Lieblingsvariante, dass er “erst” 77 ist, nicht mehr gebrauchen können (aber jetzt ist es ja auch offiziell, dass er definitiv über 100 ist *doppelseufz*). Na ja, aber das ist eigentlich noch ein anderer Punkt. Wäre es nicht merkwürdig, wenn eine Dämonin zur Repräsentantin des “richtigen Laufs der Dinge” wird? Eher sollte sich doch wohl Boron von diesem Problem angesprochen fühlen. Und vor Raben gruselt sich Galotta sowieso, weil Nahema sich ja bekanntlich in einen verwandeln kann. ;) Zum anderen hat Galotta wirklich viele andere Probleme. *g* Wenn man seine Sterblichkeit in den Vordergrund stellen wollte, würden die anderen Probleme, die meiner Meinung nach wichtiger sind, in den Hintergrund rücken. Aber das ist ja eigentlich kein Problem, das kann ja jeder so machen, wie es ihm am meisten einleuchtet. :-) LG Kathrin
11.01.2005, 10:46 Uhr ~ #91
Eigentlich finde ich die Idee nicht schlecht. Allerdings sehe ich zwei Probleme, die einem aber, wenn man diese Idee bevorzugt, egal sein können:
Einmal würde Heskatet so zu einer “positiven” Figur. Denn es ist ja sozusagen im Sinne der Weltordnung, dass Galotta endlich mal stirbt (nach über 130 Jahren *seufz*). Damit würde man auch meine Lieblingsvariante, dass er “erst” 77 ist, nicht mehr gebrauchen können (aber jetzt ist es ja auch offiziell, dass er definitiv über 100 ist *doppelseufz*). Na ja, aber das ist eigentlich noch ein anderer Punkt. Wäre es nicht merkwürdig, wenn eine Dämonin zur Repräsentantin des “richtigen Laufs der Dinge” wird? Eher sollte sich doch wohl Boron von diesem Problem angesprochen fühlen. Und vor Raben gruselt sich Galotta sowieso, weil Nahema sich ja bekanntlich in einen verwandeln kann. ;)
Zum anderen hat Galotta wirklich viele andere Probleme. *g* Wenn man seine Sterblichkeit in den Vordergrund stellen wollte, würden die anderen Probleme, die meiner Meinung nach wichtiger sind, in den Hintergrund rücken. Aber das ist ja eigentlich kein Problem, das kann ja jeder so machen, wie es ihm am meisten einleuchtet. :-)
Yakuban ay Fasar 13.01.2005, 11:50 Uhr ~ #92 Ihr seht es also immer noch nicht... Götter, Magie, Dämonen, alles das gleiche! Die Zahl der Sphären ist fünf, was man als fünfte, sechste und siebente Sphäre kennt ist alles eins. Sei es Gott oder Dämon, der den Lauf des Schicksals bestimmt – allein vom Weltbild des Betrachters hängt es ab, wie er eine Repräsentation dieser einen jenseitigen Kraft wahrnimmt... Die Idee ist jedenfalls interessant, weil sie eine mögliche Erklärung für eine Abberufung Galottas liefert. Und die Gefahr, das Abenteuer mit machtvollen Wesenheiten zu überladen besteht ja nicht ;)
13.01.2005, 11:50 Uhr ~ #92
Ihr seht es also immer noch nicht... Götter, Magie, Dämonen, alles das gleiche! Die Zahl der Sphären ist fünf, was man als fünfte, sechste und siebente Sphäre kennt ist alles eins. Sei es Gott oder Dämon, der den Lauf des Schicksals bestimmt – allein vom Weltbild des Betrachters hängt es ab, wie er eine Repräsentation dieser einen jenseitigen Kraft wahrnimmt...
Die Idee ist jedenfalls interessant, weil sie eine mögliche Erklärung für eine Abberufung Galottas liefert. Und die Gefahr, das Abenteuer mit machtvollen Wesenheiten zu überladen besteht ja nicht ;)
Iliya Kordan 21.01.2005, 23:50 Uhr ~ #93 Ich bin der Meinung, dass die Helden volle Freiheit haben. Wenn man ihnen das von Dexter ermöglichte 2-Komponenten-Gift anbietet, sind unflexible Spieler sicher schon weit ab von einer individuellen Lösung. Ich dachte mir, die Vergänglichkeit, d.h. Wirkung nach 32 Hal stärker herauszustellen. Ich hoffe mir dadurch ein “wollt ihr wirklich auf eine Alchemie vertrauen, die ggf. gar nicht mehr wirkt?” zu kommen, dadurch eigene Ideen zu fördern und je nach Idee einer der hier angebotenen wirklich guten Ideen vorzugehen oder einfach mal zu hören, was meine Jungs und Mädels so vorhaben. Das war bislang nie richtig schlecht. Die merken immer so schnell, wenn man sie in “Schema F” presst. Daher ist in meiner Gruppe die freie Handlung, “Trial & Error” oder die Ausdiskutierung notwendig. Dabei kommen nie total absurde Ideen auf, weshalb ich hier (ein paar “Improvisationen” in der Hinterhand, für die ich euch sehr dankbar bin) einfach mal auf meine Helden vertraue.
21.01.2005, 23:50 Uhr ~ #93
Ich bin der Meinung, dass die Helden volle Freiheit haben. Wenn man ihnen das von Dexter ermöglichte 2-Komponenten-Gift anbietet, sind unflexible Spieler sicher schon weit ab von einer individuellen Lösung. Ich dachte mir, die Vergänglichkeit, d.h. Wirkung nach 32 Hal stärker herauszustellen. Ich hoffe mir dadurch ein “wollt ihr wirklich auf eine Alchemie vertrauen, die ggf. gar nicht mehr wirkt?” zu kommen, dadurch eigene Ideen zu fördern und je nach Idee einer der hier angebotenen wirklich guten Ideen vorzugehen oder einfach mal zu hören, was meine Jungs und Mädels so vorhaben.
Das war bislang nie richtig schlecht. Die merken immer so schnell, wenn man sie in “Schema F” presst. Daher ist in meiner Gruppe die freie Handlung, “Trial & Error” oder die Ausdiskutierung notwendig. Dabei kommen nie total absurde Ideen auf, weshalb ich hier (ein paar “Improvisationen” in der Hinterhand, für die ich euch sehr dankbar bin) einfach mal auf meine Helden vertraue.
Liska 22.01.2005, 14:23 Uhr ~ #94 @Liya Kordan das sehe ich im Endeffekt ganz genauso ;-), meine Helden haben sich als erstes nachdem sie die Galotta Akten (die ich um mindesten noch vier Seiten erweitert habe;-)) gefunden haben gefragt ob die ganzen Tränke und Gifte überhaupt noch wirken. Naja und ich habe sie nur angelächelt, seitdem ich höre die wunderbarsten und einige wirklich geniale Ideen dazu wie man Galotta niederstrecken könnte.
22.01.2005, 14:23 Uhr ~ #94
@Liya Kordan
das sehe ich im Endeffekt ganz genauso ;-), meine Helden haben sich als erstes nachdem sie die Galotta Akten (die ich um mindesten noch vier Seiten erweitert habe;-)) gefunden haben gefragt ob die ganzen Tränke und Gifte überhaupt noch wirken. Naja und ich habe sie nur angelächelt, seitdem ich höre die wunderbarsten und einige wirklich geniale Ideen dazu wie man Galotta niederstrecken könnte.
Katharina 22.01.2005, 16:25 Uhr ~ #95 @Liska: Und, was denn z.B.? Würde mich interessieren, auf welche Ideen SpielerInnen so kommen – und vielleicht kann man als MeisterIn einiges davon auch selber während der Vorbereitung schon bedenken.
22.01.2005, 16:25 Uhr ~ #95
@Liska:
Und, was denn z.B.? Würde mich interessieren, auf welche Ideen SpielerInnen so kommen – und vielleicht kann man als MeisterIn einiges davon auch selber während der Vorbereitung schon bedenken.
Iliya Kordan 23.01.2005, 10:44 Uhr ~ #96 Ja bitte. Einige Ideen vorbringen. Was interessiert mich mein Gewä... Natürlich traue und baue ich auf meine Spieler. Aber mein Notfall-Plan ist bisher immer, denen das Heft aus der Hand zu nehmen. Wenn ich den Carhelan-Trank schon erwähne, ist die Stimmung hin. Spieler 1 fragt: “Car... was?” “Wasn das” und nach der Auflösung der Szene kommt “Hoch, waren wir zu doof und der Meister hat uns die Lösung präsentiert.” Der Sieg über Galotta als Meisterlösung ist uncharamant. Sei es Carhelan, sei es Tyakraman. Also brauche ich eine wasserdichte Alternative, die mir so auch noch nicht eingefallen ist. Also ist selber trinken nur drin, wenn die Spieler ganz gezielt und von selber auf die Idee kommen, Galotta mit seinen eigenen Waffen zu schlagen, d.h. um 4 Ecken zu denken... Vielleicht kann man das in den noch zu erstellenden Zusatz-Akten Dexters (als von meinen Helden anerkannt schlauen Mann) über Galotta irgendwie kryptisch verpacken. Auch ein wenig die persönliche Feindschaft herausstellen, als Ding unter zwei schlauen Männern und das dexter schon einmal versucht hat, über zwei Ecken ihm zu Leibe zu rücken. Jetzt müssen die Helden halt über drei Ecken denken. Vielleicht habe ich heute noch Zeit und versuche das mal. Kann ich dann ja hier posten.
23.01.2005, 10:44 Uhr ~ #96
Ja bitte. Einige Ideen vorbringen.
Was interessiert mich mein Gewä...
Natürlich traue und baue ich auf meine Spieler. Aber mein Notfall-Plan ist bisher immer, denen das Heft aus der Hand zu nehmen. Wenn ich den Carhelan-Trank schon erwähne, ist die Stimmung hin. Spieler 1 fragt: “Car... was?” “Wasn das” und nach der Auflösung der Szene kommt “Hoch, waren wir zu doof und der Meister hat uns die Lösung präsentiert.” Der Sieg über Galotta als Meisterlösung ist uncharamant. Sei es Carhelan, sei es Tyakraman. Also brauche ich eine wasserdichte Alternative, die mir so auch noch nicht eingefallen ist. Also ist selber trinken nur drin, wenn die Spieler ganz gezielt und von selber auf die Idee kommen, Galotta mit seinen eigenen Waffen zu schlagen, d.h. um 4 Ecken zu denken...
Vielleicht kann man das in den noch zu erstellenden Zusatz-Akten Dexters (als von meinen Helden anerkannt schlauen Mann) über Galotta irgendwie kryptisch verpacken. Auch ein wenig die persönliche Feindschaft herausstellen, als Ding unter zwei schlauen Männern und das dexter schon einmal versucht hat, über zwei Ecken ihm zu Leibe zu rücken. Jetzt müssen die Helden halt über drei Ecken denken. Vielleicht habe ich heute noch Zeit und versuche das mal. Kann ich dann ja hier posten.
Liska 23.01.2005, 15:28 Uhr ~ #97 Wir spielen heute abend das Finale, ich verspreche dass ich dann morgen poste was sie genau gemacht haben. Angemerkt sei allerdings schon vorweg dass sie selbst die Idee hatten Galotta irgendwie an seinem Pakt “ersticken” zu lassen, außerdem werden sie sicherlich versuchen Unfrieden und rebellische Aktionen der Transisylier auf der Festung zu provozieren um Galotta abzulenken und eventuell auf diese Art an Leonardo ranzukommen, der ihnen noch ein bisschen mehr helfen kann als im Abenteuer ursprünglich vorgsehen. Außerdem habe ich es in meinem Abenteuer so gehandelt dass die Pläne der Festung sich in Dexters Spazierstock befinden – und dieser wiederum befindet sich bei irgendeinem Irrhalkenweibel auf der Festung der ihn als Trophäe eingepackt hat. Diese Pläne (ich habe halt selbst welche von der Festung angefertigt) sind um einiges detaillierter und aussagekräftiger als die im Abenteuer vorgesehenen. Damit werden die Helden den Weg finden zum “Saatkorn” und vielleicht müssen sie das Saatkorn erst schädigen (ich weiss noch nicht ob ich ihnen Araschar vielleicht noch bis zu diesem Punkt lasse und der “greif” seine letzte Lebenskraft dafür gibt dem Saatkorn einen Kratzer zu verpassen), damit dann Tyakraman wütend und strafend seine Hand von Galotta nimmt – kein Versagen bleibt bei Tyakraman ungerächt. Tja ääähh und dann werden wir sehen.... ;-) – vielleicht läuft es so, vielleicht auch nicht. In unserer Welt habe ich ja (wie weiter oben schon angedeutet) dafür gesorgt dass die Helden wissen dass auch Heskatet an diesem großen Magier Interesse hat und ihn gerne in ihr Reich entführen würde. Im Vorfeld habe ich den Helden schon ganz zu Beginn der Kampagne ein altes sehr genaues Bildnis von Galotta zukommen lassen (Superdank an Coppelia ;-), meine Spieler waren tief beeindruck), was sich später als ein ehemaliges “Gefäß der Jahre” Galottas entpuppt hat und somit eine besondere Bindung an Galotta darstellt. Galotta konnte das Bildnis nach dem “Scharlachkappentanz” nicht mehr an sich bringen weil er fliehen musste. Heskatet braucht diesen persönlichen Gegenstand um Galotta “abholen” zu können – sollte Tyakraman seinen Schutz von Galotta nehmen. Denn wenn dieser Schutz entfällt kann Heskatet Galottas Zeit endgültig ablaufen lassen und sie wird einen gebrochenen alten Mann “nach Hause” bringen. Meine Helden habe das Bildnis schon an sie rausgerückt, natürlich nur widerwillig, wer verhandelt schon gerne mit Dämonen ;-) aber sie wollten sich diese Möglichkeit Galotta zu vernichten nicht verbauen – ich mag es meine Helden in moralisch schwierige Situationen zu bringen. Also ihr seht schon, ich habe versucht ihnen mehrere Wege aufzuzeigen um Galotta zu vernichten, selbstverständlich haben sie auch noch das Gift und wenn es ihnen gelingt psychologisch überzeugend zu arbeiten und Galotta davon überzeugen dass Gift zu trinken dann wird auch das funktionieren – aber darauf müssen sie ganz von alleine kommen. Eine besonders schöne Idee der Spieler war auch noch (in Anlehnung an LotR) Galotta die Kaiserkrone mitzubringen und ihn dann am Rand der Festung damit so verzückt tanzen zu lassen dass ein Schubs genügt um ihn herunter zu stürzen. *sich totlach* Ich fand es grandios mit wieviel Humor meine Spieler die vielen schrecklichen Anlehnungen an schlechte Filme (von denen ich das meiste schon gestrichen habe, z.b. die “Primärwaffe” – die Festung an sich ist schon genug Bedrohung und Naturgewalt zugleich) aufgenommen haben. Natürlich haben sie sich auch überlegt Galotta zu zwingen in den Kreisen der Verdammnis weiter aufzusteigen damit der Herr der Rache ihn abholen kommt. Interessant war wirklich dass sie keinen Augenblick auf göttliche Wunder oder so gebaut habe, sie gingen von Anfang an davon aus dass eigener Hass und Rachedurst sein Stolperstein sein würden – fand ich toll. Deswegen würde ich davon abraten irgendwelche superkarmalen Artefakte als Lösung einzusetzen, die Spieler haben mehr davon wenn sie wirklich ihren Grips anstrengen müssen und versuchen in verschlagenen “Dämonenbahnen” zu denken. Wenn ich das Forum übrigens früher (und genauer ;-)) gelesen hätte, hätte ich aus der Idee Serenia überleben zu lassen um sich später an Galotta zu rächen (wie passend ;-)) mehr gemacht, leider hatte ich diesen schlauen Gedanken aber nicht von selbst. Sollte ich das AB nochmal irgendwann meistern (Gott bewahre, es ist wirklich anstrengend für den Meister) würde ich daraus mehr machen. So ähh, jetzt isses doch mehr geworden als geplant, für eventuelle Rückfragen stehe ich aber gerne zur Verfügung. Liska
23.01.2005, 15:28 Uhr ~ #97
Wir spielen heute abend das Finale, ich verspreche dass ich dann morgen poste was sie genau gemacht haben. Angemerkt sei allerdings schon vorweg dass sie selbst die Idee hatten Galotta irgendwie an seinem Pakt “ersticken” zu lassen, außerdem werden sie sicherlich versuchen Unfrieden und rebellische Aktionen der Transisylier auf der Festung zu provozieren um Galotta abzulenken und eventuell auf diese Art an Leonardo ranzukommen, der ihnen noch ein bisschen mehr helfen kann als im Abenteuer ursprünglich vorgsehen.
Außerdem habe ich es in meinem Abenteuer so gehandelt dass die Pläne der Festung sich in Dexters Spazierstock befinden – und dieser wiederum befindet sich bei irgendeinem Irrhalkenweibel auf der Festung der ihn als Trophäe eingepackt hat. Diese Pläne (ich habe halt selbst welche von der Festung angefertigt) sind um einiges detaillierter und aussagekräftiger als die im Abenteuer vorgesehenen. Damit werden die Helden den Weg finden zum “Saatkorn” und vielleicht müssen sie das Saatkorn erst schädigen (ich weiss noch nicht ob ich ihnen Araschar vielleicht noch bis zu diesem Punkt lasse und der “greif” seine letzte Lebenskraft dafür gibt dem Saatkorn einen Kratzer zu verpassen), damit dann Tyakraman wütend und strafend seine Hand von Galotta nimmt – kein Versagen bleibt bei Tyakraman ungerächt.
Tja ääähh und dann werden wir sehen.... ;-) – vielleicht läuft es so, vielleicht auch nicht.
In unserer Welt habe ich ja (wie weiter oben schon angedeutet) dafür gesorgt dass die Helden wissen dass auch Heskatet an diesem großen Magier Interesse hat und ihn gerne in ihr Reich entführen würde. Im Vorfeld habe ich den Helden schon ganz zu Beginn der Kampagne ein altes sehr genaues Bildnis von Galotta zukommen lassen (Superdank an Coppelia ;-), meine Spieler waren tief beeindruck), was sich später als ein ehemaliges “Gefäß der Jahre” Galottas entpuppt hat und somit eine besondere Bindung an Galotta darstellt. Galotta konnte das Bildnis nach dem “Scharlachkappentanz” nicht mehr an sich bringen weil er fliehen musste. Heskatet braucht diesen persönlichen Gegenstand um Galotta “abholen” zu können – sollte Tyakraman seinen Schutz von Galotta nehmen. Denn wenn dieser Schutz entfällt kann Heskatet Galottas Zeit endgültig ablaufen lassen und sie wird einen gebrochenen alten Mann “nach Hause” bringen. Meine Helden habe das Bildnis schon an sie rausgerückt, natürlich nur widerwillig, wer verhandelt schon gerne mit Dämonen ;-) aber sie wollten sich diese Möglichkeit Galotta zu vernichten nicht verbauen – ich mag es meine Helden in moralisch schwierige Situationen zu bringen.
Also ihr seht schon, ich habe versucht ihnen mehrere Wege aufzuzeigen um Galotta zu vernichten, selbstverständlich haben sie auch noch das Gift und wenn es ihnen gelingt psychologisch überzeugend zu arbeiten und Galotta davon überzeugen dass Gift zu trinken dann wird auch das funktionieren – aber darauf müssen sie ganz von alleine kommen.
Eine besonders schöne Idee der Spieler war auch noch (in Anlehnung an LotR) Galotta die Kaiserkrone mitzubringen und ihn dann am Rand der Festung damit so verzückt tanzen zu lassen dass ein Schubs genügt um ihn herunter zu stürzen. *sich totlach*
Ich fand es grandios mit wieviel Humor meine Spieler die vielen schrecklichen Anlehnungen an schlechte Filme (von denen ich das meiste schon gestrichen habe, z.b. die “Primärwaffe” – die Festung an sich ist schon genug Bedrohung und Naturgewalt zugleich) aufgenommen haben.
Natürlich haben sie sich auch überlegt Galotta zu zwingen in den Kreisen der Verdammnis weiter aufzusteigen damit der Herr der Rache ihn abholen kommt. Interessant war wirklich dass sie keinen Augenblick auf göttliche Wunder oder so gebaut habe, sie gingen von Anfang an davon aus dass eigener Hass und Rachedurst sein Stolperstein sein würden – fand ich toll.
Deswegen würde ich davon abraten irgendwelche superkarmalen Artefakte als Lösung einzusetzen, die Spieler haben mehr davon wenn sie wirklich ihren Grips anstrengen müssen und versuchen in verschlagenen “Dämonenbahnen” zu denken.
Wenn ich das Forum übrigens früher (und genauer ;-)) gelesen hätte, hätte ich aus der Idee Serenia überleben zu lassen um sich später an Galotta zu rächen (wie passend ;-)) mehr gemacht, leider hatte ich diesen schlauen Gedanken aber nicht von selbst. Sollte ich das AB nochmal irgendwann meistern (Gott bewahre, es ist wirklich anstrengend für den Meister) würde ich daraus mehr machen.
So ähh, jetzt isses doch mehr geworden als geplant, für eventuelle Rückfragen stehe ich aber gerne zur Verfügung.
Katharina 23.01.2005, 18:11 Uhr ~ #98 Zitat Diese Pläne (ich habe halt selbst welche von der Festung angefertigt) sind um einiges detaillierter und aussagekräftiger als die im Abenteuer vorgesehenen. Wow! Magst Du die evtl. der lechzenden Öffentlichkeit zugänglich machen – sprich einscannen und mir als Download hier im Forum oder für den JdF-Bereich des Wolkenturms zur Verfügung stellen? Fände ich superklasse – ich habe nämlich auch schon drüber nachgedacht, einen solchen Plan zu zeichnen, aber ich bin so dermaßen schlecht in sowas ... -.- Dass Deine Spieler von selber auf die Idee kommen, Galotta mit seinen Schwächen zu besiegen (bzw. seine größte “Stärke”, seinen Pakt, in eine Schwäche umzuwandeln), ist natürlich klasse und beruhigt mich, weil diese Idee offenbar nicht ganz so weit hergeholt zu sein scheint. Gruß, Katharina
23.01.2005, 18:11 Uhr ~ #98
Zitat Diese Pläne (ich habe halt selbst welche von der Festung angefertigt) sind um einiges detaillierter und aussagekräftiger als die im Abenteuer vorgesehenen.
Diese Pläne (ich habe halt selbst welche von der Festung angefertigt) sind um einiges detaillierter und aussagekräftiger als die im Abenteuer vorgesehenen.
Wow! Magst Du die evtl. der lechzenden Öffentlichkeit zugänglich machen – sprich einscannen und mir als Download hier im Forum oder für den JdF-Bereich des Wolkenturms zur Verfügung stellen? Fände ich superklasse – ich habe nämlich auch schon drüber nachgedacht, einen solchen Plan zu zeichnen, aber ich bin so dermaßen schlecht in sowas ... -.-
Dass Deine Spieler von selber auf die Idee kommen, Galotta mit seinen Schwächen zu besiegen (bzw. seine größte “Stärke”, seinen Pakt, in eine Schwäche umzuwandeln), ist natürlich klasse und beruhigt mich, weil diese Idee offenbar nicht ganz so weit hergeholt zu sein scheint.
Asusael 23.01.2005, 22:02 Uhr ~ #99 Ja, Liska, wäre wunderschön, wenn es dir Möglich wäre, die Pläne der Öffentlichkeit zugänglich zu machen… und ein großes Lob an deine Gruppe. Leider ist meine Gruppe nicht so Genial, ich wäre echt von ihnen Überrascht, wenn sie von ihrem geradlinigen Finalkampf-Denken abkommen würden. Allein deshalb spiel ich mit dem Gedanken ihnen mehrere mögliche Mittel gegen Galotta zukommen zu lassen: Das Gift für den Streuner, Das Schwert für den Geweihten und eine magische Aufladung vom Konvent für den Magier. Werde ihnen das natürlich nicht auf die Nase binden, sie sollen schon selbst nach möglichen Waffen wieder dem Dämonenkaiser suchen, um dann aufgerüstet, aber unsicher ob deren Wirkung eins nach den anderen an ihm Verpulfern. Bis die Dramaturgie ein logisches Ende abzeichnet. (Man wird das eine Spielleiterhölle)
23.01.2005, 22:02 Uhr ~ #99
Ja, Liska, wäre wunderschön, wenn es dir Möglich wäre, die Pläne der Öffentlichkeit zugänglich zu machen… und ein großes Lob an deine Gruppe.
Leider ist meine Gruppe nicht so Genial, ich wäre echt von ihnen Überrascht, wenn sie von ihrem geradlinigen Finalkampf-Denken abkommen würden.
Allein deshalb spiel ich mit dem Gedanken ihnen mehrere mögliche Mittel gegen Galotta zukommen zu lassen: Das Gift für den Streuner, Das Schwert für den Geweihten und eine magische Aufladung vom Konvent für den Magier. Werde ihnen das natürlich nicht auf die Nase binden, sie sollen schon selbst nach möglichen Waffen wieder dem Dämonenkaiser suchen, um dann aufgerüstet, aber unsicher ob deren Wirkung eins nach den anderen an ihm Verpulfern. Bis die Dramaturgie ein logisches Ende abzeichnet. (Man wird das eine Spielleiterhölle)
Asusael 23.01.2005, 22:27 Uhr ~ #100 Noch ein paar weitere Gedanken zum Finale: Für mich muss das Finale / Abenteuer folgende Punkte erfüllen: 1. Es muss realistischer Fantasy sein! 2. Unsere lieben Helden müssen am Ausgang des Finale aktiv beteiligt sein 3. Das Finale muss den Umständen entsprechend episch aber (da wir uns am Beginn einer Kampagne befinden) nicht zu großartig sein Ja, ja SidW ist halt ein bisschen überdimensioniert und wirkt zusammengepappt. Für mein Spielleitergewissen brauche ich also eine logische Metastory. Warum macht Galotta etwas, was einem Borbarad eher zustünde? Er ist nur das Aushängeschild (bzw. der Schlüssel / das Mittel): Das Karmathaeon. SidW behandelt den Zugriff dreier Erzdämonen auf die Schöpfung. Während gerade die drei entsprechenden Götter mit Hilfe ihrer „Schachfiguren“ dies zu verhindern suchen. Ein ausgewogenes Kräfteverhältnis, das Angesicht der Probleme mit dem Finale auf Spielleiter und Spieler unausgewogen wirkt. Es bedarf also einer Deus ex machina, vorzugsweise einen echten Deus (nicht Präsent!!!), dessen wirken die Helden am besten nicht bemerken. Das passt prima in mein Karmathaeon-Aventurien-Bild, aber ich will nicht zu ausschweifend sein. Nur soviel: Es äußert sich im wirken von Leonardo. Sein Eingreifen ist also für mich erforderlich. Zurück zu Galotta: Angelangt im 7. Kreis der Verdammnis, nur ein Werkzeug der Erzdämonen werde ich ihn zugleich Mächtig, als auch Zerschlagen darstellen. Im Großen und Ganzen will ich das Finale aber möglichst improvisieren; nur so kann ich garantieren, dass ich meiner Gruppe gerecht werde, die mich HOFFENTLICH überraschen werden. OK, das waren jetzt nur lose Gedanken, Sorry, geh lieber ins Bett
23.01.2005, 22:27 Uhr ~ #100
Noch ein paar weitere Gedanken zum Finale:
Für mich muss das Finale / Abenteuer folgende Punkte erfüllen:
1. Es muss realistischer Fantasy sein!
2. Unsere lieben Helden müssen am Ausgang des Finale aktiv beteiligt sein
3. Das Finale muss den Umständen entsprechend episch aber (da wir uns am Beginn einer Kampagne befinden) nicht zu großartig sein
Ja, ja SidW ist halt ein bisschen überdimensioniert und wirkt zusammengepappt. Für mein Spielleitergewissen brauche ich also eine logische Metastory.
Warum macht Galotta etwas, was einem Borbarad eher zustünde?
Er ist nur das Aushängeschild (bzw. der Schlüssel / das Mittel):
Das Karmathaeon. SidW behandelt den Zugriff dreier Erzdämonen auf die Schöpfung. Während gerade die drei entsprechenden Götter mit Hilfe ihrer „Schachfiguren“ dies zu verhindern suchen. Ein ausgewogenes Kräfteverhältnis, das Angesicht der Probleme mit dem Finale auf Spielleiter und Spieler unausgewogen wirkt.
Es bedarf also einer Deus ex machina, vorzugsweise einen echten Deus (nicht Präsent!!!), dessen wirken die Helden am besten nicht bemerken.
Das passt prima in mein Karmathaeon-Aventurien-Bild, aber ich will nicht zu ausschweifend sein. Nur soviel: Es äußert sich im wirken von Leonardo.
Sein Eingreifen ist also für mich erforderlich.
Zurück zu Galotta:
Angelangt im 7. Kreis der Verdammnis, nur ein Werkzeug der Erzdämonen werde ich ihn zugleich Mächtig, als auch Zerschlagen darstellen.
Im Großen und Ganzen will ich das Finale aber möglichst improvisieren; nur so kann ich garantieren, dass ich meiner Gruppe gerecht werde, die mich HOFFENTLICH überraschen werden.
OK, das waren jetzt nur lose Gedanken, Sorry, geh lieber ins Bett
rillenmanni 23.01.2005, 23:52 Uhr ~ #101 Du hast auf jeden Fall ein paar sehr schöne Gedanken gehabt; hast einiges noch mal auf den Punkt gebracht und interessante Schlüsse gezogen. Hach, was wünschte ich, mit meiner Runde schon so weit fortgeschritten im Abenteuer zu sein, um mich schon aktiv um die Vorbereitung des Abschlußkapitels kümmern zu können! (vor der zweiten Jahreshälfte wird das wohl nichts)... Aber ich bin schon sehr gespannt auf Deine Fortführungen.
23.01.2005, 23:52 Uhr ~ #101
Du hast auf jeden Fall ein paar sehr schöne Gedanken gehabt; hast einiges noch mal auf den Punkt gebracht und interessante Schlüsse gezogen. Hach, was wünschte ich, mit meiner Runde schon so weit fortgeschritten im Abenteuer zu sein, um mich schon aktiv um die Vorbereitung des Abschlußkapitels kümmern zu können! (vor der zweiten Jahreshälfte wird das wohl nichts)... Aber ich bin schon sehr gespannt auf Deine Fortführungen.
Iliya Kordan 24.01.2005, 10:05 Uhr ~ #102 Asusael: Ich finde deine Ideen auch zum Teil sehr gelungen. Auch meine Spieler haben gerne ein “großes Ganzes”. Aber ich sehe ein kleines Problem in Leonardo: Dieser kommt laut Abenteuerbeschreibung genau auf den Splitterträger zu. Ich befürchte fast, dass er den Helden den Splitter abgenommen hat. Das wird vermutlich auf den ersten drei Seiten in “Aus der Asche” stehen (reine Mutmaßung aber typische DSA Meisterhürde). Irgendwo laß ich schon mal, dass auch auf Leonardo mittlerweile Verdammnis liegt. Kann aber auch eine Mutmaßung in einem anderen Forum gewesen sein. Für mich ist jedoch deutlich: Der Mechanikus handelt zu seinem eigenen Vorteil. Wenn es kein Agrimoth-Pakt ist, den er eingegangen ist, dann ist er anderen Einflüsterungen erlegen. Lolgramoth, Blakharaz, Amazeroth? Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, das er ein neuer Gegenspieler wird. Das traurig-wahnsinnige Mechaniker-Genie. Überhaupt bin ich sehr unzufrieden mit der offenen Gestaltung von Splitter, Finsterfang, Rohaja usw. Meine Spieler sind nicht doof und wollen solche Sachen explizit wissen. “Leonardo kommt auf euch zu...”. “Ich halte den Splitter fest und beobachte jede seiner Bewegungen...”. Tja, so wird es kommen. Vielleicht “verlieren” sie ihn im See, aber das wird ganz so aussehen, als wollte man ihnen den abnehmen und Unzufriedenheit erzeugen. Aber ich schweife ab.
24.01.2005, 10:05 Uhr ~ #102
Asusael:
Ich finde deine Ideen auch zum Teil sehr gelungen. Auch meine Spieler haben gerne ein “großes Ganzes”. Aber ich sehe ein kleines Problem in Leonardo: Dieser kommt laut Abenteuerbeschreibung genau auf den Splitterträger zu. Ich befürchte fast, dass er den Helden den Splitter abgenommen hat. Das wird vermutlich auf den ersten drei Seiten in “Aus der Asche” stehen (reine Mutmaßung aber typische DSA Meisterhürde). Irgendwo laß ich schon mal, dass auch auf Leonardo mittlerweile Verdammnis liegt. Kann aber auch eine Mutmaßung in einem anderen Forum gewesen sein. Für mich ist jedoch deutlich: Der Mechanikus handelt zu seinem eigenen Vorteil. Wenn es kein Agrimoth-Pakt ist, den er eingegangen ist, dann ist er anderen Einflüsterungen erlegen. Lolgramoth, Blakharaz, Amazeroth? Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, das er ein neuer Gegenspieler wird. Das traurig-wahnsinnige Mechaniker-Genie.
Überhaupt bin ich sehr unzufrieden mit der offenen Gestaltung von Splitter, Finsterfang, Rohaja usw. Meine Spieler sind nicht doof und wollen solche Sachen explizit wissen. “Leonardo kommt auf euch zu...”. “Ich halte den Splitter fest und beobachte jede seiner Bewegungen...”. Tja, so wird es kommen. Vielleicht “verlieren” sie ihn im See, aber das wird ganz so aussehen, als wollte man ihnen den abnehmen und Unzufriedenheit erzeugen. Aber ich schweife ab.
Asuael 24.01.2005, 12:24 Uhr ~ #103 Ja Ja, Leonardo gehört bei mir ja auch nicht zu den Guten (Sondern zur ominösen, nicht bekannten dritten Fraktion). Dass er den Splitter bekommt, wird kein großes Problem sein, oder will ein Held den Splitter Tag und Nacht im Auge behalten, sich also mit ihm so intensiv beschäftigen, dass er seinen Einflüssen erliegen muss… Wird dass Abenteuer übrigens auch mit Glück erst am Ende des Jahres leiten können und gehe von 2 Jahren Spielzeit für die Kampagne aus. (Wir sind noch bei Borbarad!) Tja, so kann ich wenigstens eure genialen Gedanken bis zum ende gedacht berücksichtigen und meinen Spielern ein würdiges Abenteuer liefern.
24.01.2005, 12:24 Uhr ~ #103
Ja Ja, Leonardo gehört bei mir ja auch nicht zu den Guten (Sondern zur ominösen, nicht bekannten dritten Fraktion). Dass er den Splitter bekommt, wird kein großes Problem sein, oder will ein Held den Splitter Tag und Nacht im Auge behalten, sich also mit ihm so intensiv beschäftigen, dass er seinen Einflüssen erliegen muss…
Wird dass Abenteuer übrigens auch mit Glück erst am Ende des Jahres leiten können und gehe von 2 Jahren Spielzeit für die Kampagne aus. (Wir sind noch bei Borbarad!) Tja, so kann ich wenigstens eure genialen Gedanken bis zum ende gedacht berücksichtigen und meinen Spielern ein würdiges Abenteuer liefern.
Galgenkind 24.01.2005, 13:37 Uhr ~ #104 Hallo zusammen! Mittlerweile bin ich stolze Besitzerin von “Magische Zeiten”. In der Kurzgeschichte um den Scharlachkappentanz sind mir die vier elfischen Dienerinnen Galottas aufgefallen. Warum finden die im offiziellen Material nirgends mehr Erwähnung? Zugegeben, unter der Dämonenkrone habe ich gerade nicht hier, sonst würde ich nachsehen und vielleicht etwas anderes behaupten :( Sollte es die vier nämlich noch geben, sähe ich hier einen Ansatz, Galotta auszuschalten: In der Kurzgeschichte verliert GCEG für einen kurzen Moment die Kontrolle über die Elfen. Diese nutzen den winzigen Augenblick freien Willens dazu, ganz kräftig bei Blakharaz anzuklopfen. Sollten sie jemals wieder aus Galottas Kontrolle entlassen werden, üben sie grausige Rache. Damit wäre schon verraten, worauf ich hinaus will. Aber warum hat Galotta kurz die Kontrolle verloren? Wieviel seiner Aufmerksamkeit ist nötig, die Wirkung des Elfenliedes aufrecht zu erhalten? Nahemas hat Galotta bestimmt nicht direkt ins Handwerk gepfuscht, um neben dem Tempus und dem Exorzismus (womit selbst sie ausgelastet sein sollte) seine Beherrschung kurz zu unterbrechen und damit den Elfendienerinnen einen Blick aus dem Fenster zu gewähren. Könnte es sein, dass Galotta in diesem Moment den Pakt geschlossen hat? Eher unwahrscheinlich, aber möglich. Hat er sich wenigstens von Blakharaz “vormerken” lassen? Ich denke: Übermannt von Zorn und Hass, zudem schwer damit beschäftigt, den Zant loszuwerden, verliert er kurz die Kontrolle über die Beherrschung. Ob er hier den Pakt geschlossen hat, oder nicht, sei dahingestellt. Wie ließe sich das auf die Schlussszene anwenden? Ich brauche die 4 Elfen im Thronsaal von Kholak`Kai. Das Dumme daran ist nur, dass sie Galotta vor jedem Angriff seitens der Helden schützen werden. Andererseits forciert das natürlich Bestrebungen seitens der Helden, ihn auf psychologische Weise zu angeln und nicht mit Waffengewalt gegen ihn vorzugehen. Die Elfen würden dieses Schauspiel genießen und wären nicht zum Eingreifen verpflichtet. Ich halte die Psychokrieg-Ideen bisher eh für die besten Ansätze gegen Galotta! Also muss es den Charakteren gelingen, Galotta in Rage/Selbstüberschätzung zu bringen (sichtbar duch Pulsieren des Mals). Die Aussicht auf den nahen Triumph und der glühende Hass werden ihn übermannen, so dass die Kontrolle über die Elfen fällt. Diese können nun ihren Zorn ablassen. Wem es nicht gefällt, dass sie Galotta zur Strecke bringen, kann den Elfen zumindest einen Fulminictus gönnen, der Galottas Schutzzauber und Kräfte ein gutes Stück weit erschöpft. Passend wäre , dass Galotta die Elfen danach in stinkende Asche verwandelt. Diesen Verrat kann er nicht ungesühnt lassen!Die Beherrschung einfach wieder zu erneuern wäre für einen über die Maßen zornigen Galotta vielleicht eine zu rationale Entscheidung, oder? Die Elfen zu vernichten dauert einen Moment. Es kostet ihn Energie und Konzentration. Die Helden haben nun gute Chancen, mit profanen Mitteln/ Zauberei dem Dämonenkaiser ein Ende zu setzen. Die Saat für diese Möglichkeit muss natürlich rechtzeitig gesät werden. Leider habe ich es in Stadt der 1000 Augen versäumt, die Elfen einzuführen. Ehrlich gesagt sehe ich keinen Grund, sie wegzulassen, nur weil sie im offiziellen Material scheinbar fehlen. Meine Spieler zumindest würden das ohne Murren hinnehmen und mir nicht vorwerfen, ich hielte mich nicht an das offizielle DSA. Ganz abgesehen davon sind sie keine großen Galotta-Kenner. Doch es bietet sich immernoch die Chance, sie über die KGIA-Dossiers einzubringen. Es besteht ein gewisser Erklärungsnotstand, warum die Elfen Galotta nicht in Yol`Ghurmak in den Thronsaal begleitet haben etc. Aber wenn ich den Helden erzähle, da sei tatsächlich die ein oder andere Elfe unter den Höflingen gewesen, bin ich wieder einigermaßen aus dem Schneider. Was meint ihr dazu? Grüße Nicole
24.01.2005, 13:37 Uhr ~ #104
Hallo zusammen!
Mittlerweile bin ich stolze Besitzerin von “Magische Zeiten”.
In der Kurzgeschichte um den Scharlachkappentanz sind mir die vier elfischen Dienerinnen Galottas aufgefallen. Warum finden die im offiziellen Material nirgends mehr Erwähnung? Zugegeben, unter der Dämonenkrone habe ich gerade nicht hier, sonst würde ich nachsehen und vielleicht etwas anderes behaupten :(
Sollte es die vier nämlich noch geben, sähe ich hier einen Ansatz, Galotta auszuschalten:
In der Kurzgeschichte verliert GCEG für einen kurzen Moment die Kontrolle über die Elfen. Diese nutzen den winzigen Augenblick freien Willens dazu, ganz kräftig bei Blakharaz anzuklopfen. Sollten sie jemals wieder aus Galottas Kontrolle entlassen werden, üben sie grausige Rache.
Damit wäre schon verraten, worauf ich hinaus will.
Aber warum hat Galotta kurz die Kontrolle verloren?
Wieviel seiner Aufmerksamkeit ist nötig, die Wirkung des Elfenliedes aufrecht zu erhalten?
Nahemas hat Galotta bestimmt nicht direkt ins Handwerk gepfuscht, um neben dem Tempus und dem Exorzismus (womit selbst sie ausgelastet sein sollte) seine Beherrschung kurz zu unterbrechen und damit den Elfendienerinnen einen Blick aus dem Fenster zu gewähren.
Könnte es sein, dass Galotta in diesem Moment den Pakt geschlossen hat? Eher unwahrscheinlich, aber möglich. Hat er sich wenigstens von Blakharaz “vormerken” lassen?
Ich denke: Übermannt von Zorn und Hass, zudem schwer damit beschäftigt, den Zant loszuwerden, verliert er kurz die Kontrolle über die Beherrschung. Ob er hier den Pakt geschlossen hat, oder nicht, sei dahingestellt.
Wie ließe sich das auf die Schlussszene anwenden?
Ich brauche die 4 Elfen im Thronsaal von Kholak`Kai. Das Dumme daran ist nur, dass sie Galotta vor jedem Angriff seitens der Helden schützen werden. Andererseits forciert das natürlich Bestrebungen seitens der Helden, ihn auf psychologische Weise zu angeln und nicht mit Waffengewalt gegen ihn vorzugehen. Die Elfen würden dieses Schauspiel genießen und wären nicht zum Eingreifen verpflichtet.
Ich halte die Psychokrieg-Ideen bisher eh für die besten Ansätze gegen Galotta!
Also muss es den Charakteren gelingen, Galotta in Rage/Selbstüberschätzung zu bringen (sichtbar duch Pulsieren des Mals). Die Aussicht auf den nahen Triumph und der glühende Hass werden ihn übermannen, so dass die Kontrolle über die Elfen fällt. Diese können nun ihren Zorn ablassen. Wem es nicht gefällt, dass sie Galotta zur Strecke bringen, kann den Elfen zumindest einen Fulminictus gönnen, der Galottas Schutzzauber und Kräfte ein gutes Stück weit erschöpft.
Passend wäre , dass Galotta die Elfen danach in stinkende Asche verwandelt. Diesen Verrat kann er nicht ungesühnt lassen!Die Beherrschung einfach wieder zu erneuern wäre für einen über die Maßen zornigen Galotta vielleicht eine zu rationale Entscheidung, oder?
Die Elfen zu vernichten dauert einen Moment. Es kostet ihn Energie und Konzentration. Die Helden haben nun gute Chancen, mit profanen Mitteln/ Zauberei dem Dämonenkaiser ein Ende zu setzen.
Die Saat für diese Möglichkeit muss natürlich rechtzeitig gesät werden. Leider habe ich es in Stadt der 1000 Augen versäumt, die Elfen einzuführen. Ehrlich gesagt sehe ich keinen Grund, sie wegzulassen, nur weil sie im offiziellen Material scheinbar fehlen. Meine Spieler zumindest würden das ohne Murren hinnehmen und mir nicht vorwerfen, ich hielte mich nicht an das offizielle DSA. Ganz abgesehen davon sind sie keine großen Galotta-Kenner.
Doch es bietet sich immernoch die Chance, sie über die KGIA-Dossiers einzubringen. Es besteht ein gewisser Erklärungsnotstand, warum die Elfen Galotta nicht in Yol`Ghurmak in den Thronsaal begleitet haben etc. Aber wenn ich den Helden erzähle, da sei tatsächlich die ein oder andere Elfe unter den Höflingen gewesen, bin ich wieder einigermaßen aus dem Schneider.
Was meint ihr dazu?
Coppi 24.01.2005, 13:43 Uhr ~ #105 Zitat In der Kurzgeschichte um den Scharlachkappentanz sind mir die vier elfischen Dienerinnen Galottas aufgefallen. Warum finden die im offiziellen Material nirgends mehr Erwähnung? MI zu Tausend Oger: Meisterinformationen (anzeigen) Sie sind tot. Höchtens eine der vier, Wolkentanz, lebt noch, befindet sich aber defintiv nicht mehr in der Nähe von Galotta. Ich persönlich würde aber vermuten, dass alle tot sind. Aber wenn deine Gruppe 1000 Oger nicht gespielt hat und nicht kennt, kannst du es natürlich so machen, auch wenn mir persönlich mehreres daran seltsam vorkäme. Das würde ja bedeuten, dass Galotta während seines ganzen In-der-Welt-Umherirrens diese vier Elfen bei sich gehabt hätte, wo der doch soooo allein war. ;-)
24.01.2005, 13:43 Uhr ~ #105
Zitat In der Kurzgeschichte um den Scharlachkappentanz sind mir die vier elfischen Dienerinnen Galottas aufgefallen. Warum finden die im offiziellen Material nirgends mehr Erwähnung?
In der Kurzgeschichte um den Scharlachkappentanz sind mir die vier elfischen Dienerinnen Galottas aufgefallen. Warum finden die im offiziellen Material nirgends mehr Erwähnung?
MI zu Tausend Oger:
Sie sind tot. Höchtens eine der vier, Wolkentanz, lebt noch, befindet sich aber defintiv nicht mehr in der Nähe von Galotta. Ich persönlich würde aber vermuten, dass alle tot sind. Aber wenn deine Gruppe 1000 Oger nicht gespielt hat und nicht kennt, kannst du es natürlich so machen, auch wenn mir persönlich mehreres daran seltsam vorkäme. Das würde ja bedeuten, dass Galotta während seines ganzen In-der-Welt-Umherirrens diese vier Elfen bei sich gehabt hätte, wo der doch soooo allein war. ;-)
wuwu 24.01.2005, 13:43 Uhr ~ #106 Dickes Lob an alle hier – mittlerweile sind hier soviele gute Ideen gesammelt, dass ich mittlerweile nicht mehr weiß, welche sich am besten in meiner Gruppe umsetzen lassen. ;) Zumindest habe ich jetzt genügend Anhaltspunkte und auch noch Zeit, um der Gruppe ein stimmiges Ende präsentieren zu können. Zu allem Überfluss ist mir beim Anfertigen einer umfangreicheren GAL-XXIII Akte auch noch was aufgefallen- Nemrods Worte: Zitat Zögert nicht (...) meinem Leben ein Ende zu bereiten, wenn ihr dadurch der Aufgabe für das Reich gerecht werden könnt. Wenn es irgendwie so zu drehen wäre, dass die Helden eine Möglichkeit G. zu Fall zu bringen, indem sie Nemrod schaden oder seinen Tod riskieren – wäre das die ideale Lösung für mich. Dramatisch und eine schwere Entscheidung für die Helden. Leider ist die Idee noch nicht weit gereift....wie könnte man das bewerkstelligen?
24.01.2005, 13:43 Uhr ~ #106
Dickes Lob an alle hier – mittlerweile sind hier soviele gute Ideen gesammelt, dass ich mittlerweile nicht mehr weiß, welche sich am besten in meiner Gruppe umsetzen lassen. ;) Zumindest habe ich jetzt genügend Anhaltspunkte und auch noch Zeit, um der Gruppe ein stimmiges Ende präsentieren zu können.
Zu allem Überfluss ist mir beim Anfertigen einer umfangreicheren GAL-XXIII Akte auch noch was aufgefallen- Nemrods Worte:
Zitat Zögert nicht (...) meinem Leben ein Ende zu bereiten, wenn ihr dadurch der Aufgabe für das Reich gerecht werden könnt.
Zögert nicht (...) meinem Leben ein Ende zu bereiten, wenn ihr dadurch der Aufgabe für das Reich gerecht werden könnt.
Wenn es irgendwie so zu drehen wäre, dass die Helden eine Möglichkeit G. zu Fall zu bringen, indem sie Nemrod schaden oder seinen Tod riskieren – wäre das die ideale Lösung für mich. Dramatisch und eine schwere Entscheidung für die Helden. Leider ist die Idee noch nicht weit gereift....wie könnte man das bewerkstelligen?
elfenmanni 24.01.2005, 13:44 Uhr ~ #107 Freunde der baumelnden Nicole! Zu den Elfen aus der Geschichte kann ich sagen: die finden sich in einem der frühen Boten. Müßte eine der 20er-Ausgaben sein. Sie sind also kein neues Element. Im Gegenteil: eher ein nostalgisches *hüpf*
24.01.2005, 13:44 Uhr ~ #107
Freunde der baumelnden Nicole!
Zu den Elfen aus der Geschichte kann ich sagen: die finden sich in einem der frühen Boten. Müßte eine der 20er-Ausgaben sein. Sie sind also kein neues Element. Im Gegenteil: eher ein nostalgisches *hüpf*
Coppi 24.01.2005, 13:48 Uhr ~ #108 Äh ja, noch mal MI zu 1000 Oger: Meisterinformationen (anzeigen) Hab noch mal nachgesehen. Es können auch alle vier Elfen überlebt haben, aber keine steht mehr unter Galottas Einfluss, so oder so.
24.01.2005, 13:48 Uhr ~ #108
Äh ja, noch mal MI zu 1000 Oger:
Hab noch mal nachgesehen. Es können auch alle vier Elfen überlebt haben, aber keine steht mehr unter Galottas Einfluss, so oder so.
Gast 24.01.2005, 14:04 Uhr ~ #109 Hey, ihr seid verdammt schnell! Wow! Das ist unstimmig, wenn man tief in der Materie verwurzelt ist. Aber meine Spieler haben keinen Schimmer von den Ereignissen in den 1000 Ogern und Galottas einsamer Vergangenheit. Hrm. Ich hänge etwas an der Idee, weil sie für mich einen guten Kompromiss zwischen Heldenaktion und aventurischer Stimmigkeit darstellt. Außerdem ist es schön, wenn Rache durch Rache vernichtet wird. In meiner Gruppe käme dieser Wink an. Die Elfen selber gefallen mir zudem ausgesprochen gut. Fazit: Nicht jeder-Gruppe Lösung, aber vielleicht meine. Baumelnicole PS Ich warte noch auf die Alternative mit Theraj-Arraz. Im Gegensatz zu den Elfen habe ich den nämlich bereits in Sd1000A platziert...
24.01.2005, 14:04 Uhr ~ #109
Hey, ihr seid verdammt schnell! Wow!
Das ist unstimmig, wenn man tief in der Materie verwurzelt ist. Aber meine Spieler haben keinen Schimmer von den Ereignissen in den 1000 Ogern und Galottas einsamer Vergangenheit.
Hrm. Ich hänge etwas an der Idee, weil sie für mich einen guten Kompromiss zwischen Heldenaktion und aventurischer Stimmigkeit darstellt. Außerdem ist es schön, wenn Rache durch Rache vernichtet wird. In meiner Gruppe käme dieser Wink an.
Die Elfen selber gefallen mir zudem ausgesprochen gut.
Fazit: Nicht jeder-Gruppe Lösung, aber vielleicht meine.
Baumelnicole
PS Ich warte noch auf die Alternative mit Theraj-Arraz. Im Gegensatz zu den Elfen habe ich den nämlich bereits in Sd1000A platziert...
Coppi 24.01.2005, 14:11 Uhr ~ #110 Zitat Ich warte noch auf die Alternative mit Theraj-Arraz. Im Gegensatz zu den Elfen habe ich den nämlich bereits in Sd1000A platziert... Cooooool! Was hast du denn mit ihm angestellt? *Neugier* Da fühle ich mich jetzt aber richtig geschmeichelt! ;-D Den “Psychodämon” kann man übrigens von allen anderen Irrhalken rein äußerlich unterscheiden anhand seines leicht lahmen Flügels , den er nicht ganz auf dem Rücken zusammen legen kann, hatte ich mir überlegt. Er ist außerdem ein sehr “schöner” Irrhalk. LG Kathrin
24.01.2005, 14:11 Uhr ~ #110
Zitat Ich warte noch auf die Alternative mit Theraj-Arraz. Im Gegensatz zu den Elfen habe ich den nämlich bereits in Sd1000A platziert...
Ich warte noch auf die Alternative mit Theraj-Arraz. Im Gegensatz zu den Elfen habe ich den nämlich bereits in Sd1000A platziert...
Cooooool! Was hast du denn mit ihm angestellt? *Neugier* Da fühle ich mich jetzt aber richtig geschmeichelt! ;-D
Den “Psychodämon” kann man übrigens von allen anderen Irrhalken rein äußerlich unterscheiden anhand seines leicht lahmen Flügels , den er nicht ganz auf dem Rücken zusammen legen kann, hatte ich mir überlegt. Er ist außerdem ein sehr “schöner” Irrhalk.
Ludovigo 24.01.2005, 14:38 Uhr ~ #111 Wenn man die vier elfischen Diener noch einbauen möchte, sie aber in “Mehr als 1000 Oger” umgekommen sind, muss man arrangieren: Vielleicht hat Nachtlied damals eine Art “Praepakt” mit Blakharaz geschlossen, der sich erst bei bestimmten Vorraussetzungen erfüllt: -Galotta wird Heptarch - der Augenblick seiner grössten Racheerfüllung, sein Magnum Opus, die Vernichtung Gareths ist zum Greifen nahe -Nachtlied ist tot Ich erinnere mich da an eine Elfennachtalpin aus “auf der Spur des Wolfes”. Aufgeweckt durch den Magnum Opus des Weltenbrandes regt sich etwas im Ochsenwasser, dort wo früher der Turm Galottas stand. Und wie ein geisterhafter Reigen machen sich vier-oder eine?- verfluchtete gebundene Elfenseelen auf, sich an ihrem ehemaligen Meister zu rächen. Sozusagen als elfisches Äquivalent zur beliebten DuD Todesfee, gemeinhin auch Banshee geheissen. Somit wäre auch relativ aventurisch schlüssig das Geheimnis des “Grauen Mannes” vom Ochsenwasser gelüftet. Damit waren es die ruhelosen Seelen von Galottas elfischen Dienerinnen die Fischer und Bauern um ihr Leben brachten.... Naja, nur eine Idee im Ansatz begriffen-stelle ich mir aber schön vor wenn im Raum der Rache plötzlich zwischen den Heshtotim 4 durchscheinende Elfengeister auftauchen- für immer auch nach dem Tode an Galotta gebunden und ihre Rache ausführend. Verwirrend-die ganze Sache mit Galottas Ende Ludovigo
24.01.2005, 14:38 Uhr ~ #111
Wenn man die vier elfischen Diener noch einbauen möchte, sie aber in “Mehr als 1000 Oger” umgekommen sind, muss man arrangieren:
Vielleicht hat Nachtlied damals eine Art “Praepakt” mit Blakharaz geschlossen, der sich erst bei bestimmten Vorraussetzungen erfüllt:
-Galotta wird Heptarch
- der Augenblick seiner grössten Racheerfüllung, sein Magnum Opus, die Vernichtung Gareths ist zum Greifen nahe
-Nachtlied ist tot
Ich erinnere mich da an eine Elfennachtalpin aus “auf der Spur des Wolfes”. Aufgeweckt durch den Magnum Opus des Weltenbrandes regt sich etwas im Ochsenwasser, dort wo früher der Turm Galottas stand. Und wie ein geisterhafter Reigen machen sich vier-oder eine?- verfluchtete gebundene Elfenseelen auf, sich an ihrem ehemaligen Meister zu rächen.
Sozusagen als elfisches Äquivalent zur beliebten DuD Todesfee, gemeinhin auch Banshee geheissen. Somit wäre auch relativ aventurisch schlüssig das Geheimnis des “Grauen Mannes” vom Ochsenwasser gelüftet. Damit waren es die ruhelosen Seelen von Galottas elfischen Dienerinnen die Fischer und Bauern um ihr Leben brachten....
Naja, nur eine Idee im Ansatz begriffen-stelle ich mir aber schön vor wenn im Raum der Rache plötzlich zwischen den Heshtotim 4 durchscheinende Elfengeister auftauchen- für immer auch nach dem Tode an Galotta gebunden und ihre Rache ausführend.
Verwirrend-die ganze Sache mit Galottas Ende
Coppi 24.01.2005, 14:42 Uhr ~ #112 Die Idee finde ich sehr schön. Ich könnte mir auch wunderbar vorstellen, wie Galotta emotional darauf reagiert, seine “Kinder” wiederzusehen, und dann noch als Spuk ... Nie und nimmer bekommt man alles ins Finale rein, aber das ist auch eine Variante! ;-)
24.01.2005, 14:42 Uhr ~ #112
Die Idee finde ich sehr schön. Ich könnte mir auch wunderbar vorstellen, wie Galotta emotional darauf reagiert, seine “Kinder” wiederzusehen, und dann noch als Spuk ...
Nie und nimmer bekommt man alles ins Finale rein, aber das ist auch eine Variante! ;-)
Ludovigo 24.01.2005, 14:43 Uhr ~ #113 Wer weiss, Coppi, wer weiss? ;-)
24.01.2005, 14:43 Uhr ~ #113
Wer weiss, Coppi, wer weiss? ;-)
Galgenkind 24.01.2005, 16:01 Uhr ~ #114 Löle! Argh, Coppelia, das mit dem Flügel kommt nun zu spät! Nagut, ich werds verkraften. Also meine Charaktere hatten “Kontakt” mit Irrhalken, doch Theraj-Arraz habe ich als besonder großes, prächtiges Exemplar beschrieben, das zu Füßen des Kaiserthrons wacht, unheimlicher noch, als die “normalen” Irrhalken. Die “Irrhalkenpfleger” hatten ihre Schwierigkeiten, Theraj-Arraz in den Thronsaal zu begeleiten (Ketten wie im Falle der Dämonen im Irrhalkenhorst wären ja Schmähung), ohne Schaden zu nehmen. Den Auftritt der Al`Anfaner habe ich dazu missbraucht, um die Gesandtschaft durch den schwarzen Greifen grausam zerfetzen zu lassen. Er fungierte also als des Kaisers Vollstrecker, wobei ich mir denke, dass dies nicht unbedingt deiner Vorstellung entspricht... Ihn als Galottas Vertrauten darzustellen habe ich ansatzweise gebracht: Die Charaktere fanden das Diarium eines liebfeldischen Bauzeichners, der nach und nach dem Wahn und damit Galotta (oder umgekehrt?) verfallen ist (angelehnt an “Apocalypse Now”). Er erwähnte den Greifen, und dass Galotta ihn Theraj-Arraz nennt. Hier setze ich wieder auf die KGIA-Akten um mehr Info zu bringen. In der fliegenden Festung werden die Helden also gehörigen Respekt vor dem Ungeheuer haben. Um so verwirrender, wenn dann... ja was überhaupt passiert? Ich habe im Übrigen auch deine Idee mit den Obsidianklingenfedern reingenommen. Jaa, und bei dem Gedanken an Banshees wird mir auch ganz wohlig. Aber was mir an der Idee nicht so gut gefällt ist die Tatsache, dass die Elfen den ganzen Spaß für sich haben werden, ohne den Helden ihr Stück vom Galotta zu überlassen. Aber vielleicht geht es ja auch mit Heldenbeteiligung. Angenommen, Theraj-Arraz ist an Galottas Seite könnte dieser sich auf Befehl des Kaisers den Elfen entgegen werfen. Dann kommt es darauf an, wie viele es sind und ob Galotta selber noch einen/mehrere der Geister ausschalten muss. Ich würde auf jeden Fall versuchen, die Helden nicht zum reinen Zuschauen zu verdammen. Wie sich das alles fügen soll weiß ich aber auch nicht. Die Elfen sind gut, ob untot oder lebendig *g* Nicole PS Wie viele Fäden aus Galottas Leben sollen wir denn Pi mal Auge im Thronsaal zusammenführen?
24.01.2005, 16:01 Uhr ~ #114
Löle!
Argh, Coppelia, das mit dem Flügel kommt nun zu spät! Nagut, ich werds verkraften.
Also meine Charaktere hatten “Kontakt” mit Irrhalken, doch Theraj-Arraz habe ich als besonder großes, prächtiges Exemplar beschrieben, das zu Füßen des Kaiserthrons wacht, unheimlicher noch, als die “normalen” Irrhalken. Die “Irrhalkenpfleger” hatten ihre Schwierigkeiten, Theraj-Arraz in den Thronsaal zu begeleiten (Ketten wie im Falle der Dämonen im Irrhalkenhorst wären ja Schmähung), ohne Schaden zu nehmen. Den Auftritt der Al`Anfaner habe ich dazu missbraucht, um die Gesandtschaft durch den schwarzen Greifen grausam zerfetzen zu lassen. Er fungierte also als des Kaisers Vollstrecker, wobei ich mir denke, dass dies nicht unbedingt deiner Vorstellung entspricht...
Ihn als Galottas Vertrauten darzustellen habe ich ansatzweise gebracht: Die Charaktere fanden das Diarium eines liebfeldischen Bauzeichners, der nach und nach dem Wahn und damit Galotta (oder umgekehrt?) verfallen ist (angelehnt an “Apocalypse Now”). Er erwähnte den Greifen, und dass Galotta ihn Theraj-Arraz nennt. Hier setze ich wieder auf die KGIA-Akten um mehr Info zu bringen.
In der fliegenden Festung werden die Helden also gehörigen Respekt vor dem Ungeheuer haben. Um so verwirrender, wenn dann... ja was überhaupt passiert?
Ich habe im Übrigen auch deine Idee mit den Obsidianklingenfedern reingenommen.
Jaa, und bei dem Gedanken an Banshees wird mir auch ganz wohlig. Aber was mir an der Idee nicht so gut gefällt ist die Tatsache, dass die Elfen den ganzen Spaß für sich haben werden, ohne den Helden ihr Stück vom Galotta zu überlassen.
Aber vielleicht geht es ja auch mit Heldenbeteiligung.
Angenommen, Theraj-Arraz ist an Galottas Seite könnte dieser sich auf Befehl des Kaisers den Elfen entgegen werfen. Dann kommt es darauf an, wie viele es sind und ob Galotta selber noch einen/mehrere der Geister ausschalten muss.
Ich würde auf jeden Fall versuchen, die Helden nicht zum reinen Zuschauen zu verdammen. Wie sich das alles fügen soll weiß ich aber auch nicht.
Die Elfen sind gut, ob untot oder lebendig *g*
PS Wie viele Fäden aus Galottas Leben sollen wir denn Pi mal Auge im Thronsaal zusammenführen?
Galgenkind 24.01.2005, 16:08 Uhr ~ #115 Nachtrag Ludovigo: Ich gehe davon aus, dass die Elfen einen Präpakt oder gar einen Pakt geschlossen haben. “Vielleicht” ist hier das falsche Wort. Aus “Magische Zeiten”: (Ich verstecke es vorsichtshalber, weil ihr euch ggf. nicht den Lesespass nehmen lassen wollt.) Meisterinformationen (anzeigen) ...nun, da ich Galottas Willen abgeschüttelt habe: die Rache. Eine schwarze kalte Flamme entzündet sich in meinem Herzen und brennt schnell höher, verzehrt alles Mitleid, alle Freundlichkeit und jegliches Bedauern. Von nun an will ich der Rache dienen.
24.01.2005, 16:08 Uhr ~ #115
Nachtrag
Ludovigo: Ich gehe davon aus, dass die Elfen einen Präpakt oder gar einen Pakt geschlossen haben. “Vielleicht” ist hier das falsche Wort.
Aus “Magische Zeiten”: (Ich verstecke es vorsichtshalber, weil ihr euch ggf. nicht den Lesespass nehmen lassen wollt.)
...nun, da ich Galottas Willen abgeschüttelt habe: die Rache. Eine schwarze kalte Flamme entzündet sich in meinem Herzen und brennt schnell höher, verzehrt alles Mitleid, alle Freundlichkeit und jegliches Bedauern. Von nun an will ich der Rache dienen.
Coppi 24.01.2005, 18:18 Uhr ~ #116 Danke, Galgenkind! Finde ich klasse. Doch, sicher, Theraj-Arraz fungiert auch ab und an mal als Galottas Vollstrecker. Er ist halt ein Irrhalk, so etwas liegt ihm absolut ... ;-) Aber warum man Irrhalken in Ketten legt, verstehe ich dann doch nicht – sie sind doch intelligente Wesen! Zitat Wie viele Fäden aus Galottas Leben sollen wir denn Pi mal Auge im Thronsaal zusammenführen? Alle bitte. ;-D “Nahema! Pôlberra! Alara Paligán! Bitte vorbeikommen!” <— Das wäre bereits ein guter Anfang. Nein, das kann nichts werden, es scheitert schon allein daran, dass nicht alle Personen anwesend sein können, die wichtig für ihn gewesen sein mögen ...
24.01.2005, 18:18 Uhr ~ #116
Danke, Galgenkind!
Finde ich klasse. Doch, sicher, Theraj-Arraz fungiert auch ab und an mal als Galottas Vollstrecker. Er ist halt ein Irrhalk, so etwas liegt ihm absolut ... ;-)
Aber warum man Irrhalken in Ketten legt, verstehe ich dann doch nicht – sie sind doch intelligente Wesen!
Zitat Wie viele Fäden aus Galottas Leben sollen wir denn Pi mal Auge im Thronsaal zusammenführen?
Wie viele Fäden aus Galottas Leben sollen wir denn Pi mal Auge im Thronsaal zusammenführen?
Alle bitte. ;-D
“Nahema! Pôlberra! Alara Paligán! Bitte vorbeikommen!” <— Das wäre bereits ein guter Anfang. Nein, das kann nichts werden, es scheitert schon allein daran, dass nicht alle Personen anwesend sein können, die wichtig für ihn gewesen sein mögen ...
Jesco 11.02.2005, 19:19 Uhr ~ #117 Ich versuche mal, alle hier erwähnten Vorschläge zusammen zu bringen – langsam habe ich ein Bild vom Finale. Zum Finale habe ich mehrere Bausteine. Araschar wird übrigens noch nicht entrückt, das haben die Helden dabei. Und Seranias Seele wird von Obaran mitgenommen, wie hier schon vorgeschlagen. Vorweg 1: Galotta hat die Festung mit Hilfe von Rahastes verhüllt, der dem Namenlosen zugeordnet wird. Blakharaz ist der Erzfeind des Namenlosen. Galottas erster Fehler, Blakhi ist sauer. Vorweg 2: Galotta fragt die Helden während der Unterhaltung, was er zerstören soll. „Den Ingerimm-Tempel, wenn du stehenbleibst, wo du bist. Den Travia-Tempel, wenn du einen Schritt zur Seite machst.“ „Das Haus mit Familie Gerstenwald (Familie der Araschar-Trägerin), wenn deine Hand nach unten zeigt. Oder lieber das Haus mit den Knappen des Turniersiegers? Dann heb die Hand!“ Hassgefühle aufbauen. Die dunkle Seite der Macht. Vorweg 3: Wird Galotta die Helden in Versuchung führen, zum Herrn der Rache überzutreten? Wäre ja einleuchtend, dass er neue Gefolgsleute sucht – aber wird es dann zu Star Wars-lastig? Oder wollten die Helden schon immer in der Lage von Luke sein? „Räche den Tod der Ingerimmpriester. Gib deinem Rachedurst nach. Sei Richter und Henker!“ Vorweg 4: Galotta wird das Gift als solches erkennen, es runterschütten und die Auswirkungen weitgehend ignorieren. Vielleicht schwächt es ihn etwas – war wohl schon zu alt. Lieber sollten die Helden zuschlagen, finde ich. 1. Wenn die Heldin mit Araschar angreift, entreißen einige Heshtotim ihr die Waffe mit ihren Peitschen, lassen sie aber gleich wieder fallen. Galotta motorisiert die Greifenklinge zu sich, nimmt sie in die Hand, zuckt aber als Paktierer schmerzerfüllt zusammen und lässt sie auch fallen. Die Festung schwankt und knarrt kurz, die Heshtotim reagieren nicht, Dexter wacht auf, schlägt Galotta die Krone vom Kopf, die Festung schwankt erneut. —> zweimal Gelegenheit für die Helden: Gift einflößen, oder Araschar wieder aufheben, damit angreifen, oder mit Finsterfang angreifen 2. Leonardos Hestot-Trick ist Galotta recht egal, er schickt Dexter gegen die Helden vor, aber der greift Galotta an und schlägt ihm die Krone vom Kopf. Die Festung wankt. —> Gelegenheit für die Helden 3. Wenn die Helden die Steuerkugeln zerstören oder auf eine andere Art die Festung ruinieren und damit der Plan der sauberen Landung Kolak-Khais endgültig fehlschlägt, ist Blakhi endgültig sauer auf den Versager Galotta, der nun zwei Fehler begangen hat (siehe Vorweg 1). Er fragt jeden Helden im Geist, ob er nicht endlich den Frevler richten will, vorzugsweise mit dem Greifenschwert, das vor den Füßen Galottas liegt. „Lass deinem Hass freien Lauf, richte ihn, er hat es verdient! Ich helfe dir!“ —> Gelegenheit für die Helden; außerdem ist Araschar dann von Blakharaz korrumpiert. Die Helden sollten ablehnen. 4. Wenn die Helden Galotta lange genug zuhören und ihn in seinem Größenwahn bestärken, wird er sich entsprechend der Magierphilosophie zum Gottkaiser erklären und zum Gubernator von Kolak-Khai. Das erzürnt Blakhi, der ... s.o. —> Gelegenheit für die Helden; außerdem ist Araschar dann von Blakharaz korrumpiert. Die Helden sollten ablehnen. Vielleicht ist Blakhi schon dermaßen sauer, dass er selbst einschreitet und Galotta aus dem Weg räumt. Die Heshtots flüstern alle gleichzeitig (falls sie schon von Leonardo weggeputzt wurden, erscheint einer neu): “Wegen Rufen eines Dämons des Namenlosen und wegen Beihilfe zur Zerstörung des Samens von Kholak-Kai ergeht folgendes Urteil: der Tod.” Ein Eisenkragen erscheint um Galottas Hals und erwürgt ihn, als er vom Gottkaisertum träumt. Der Heshtot: “Und nun zu euch. Wegen Zerstörung des Samens von Kolak-Khai ergeht ...” dann sollten die Helden abhauen. 5. Seranias Stimme ertönt in den Köpfen der Helden und fragt, wie sie ihnen helfen kann, denn sie sei gleich im Thronsaal. Die Helden können ihr dann Anweisungen geben. Sie stürzt am Besten Galotta in Zweifel, ob er wirklich so mächtig ist, ob die Magierphilosophie funktioniert, ob seine Rache wirklich so wichtig ist, ob die Stadt hier wirklich stehen sollte, ob seine Verbündeten ihm wirklich wohlgesonnen sind (Stichwort: Rhazzis geplantes Untotenheer vor den Toren des noch menschenleeren Kolak-Khai). —> Gelegenheit für die Helden So haben die Helden mehrere Gelegenheiten für Aktionen. Im Zweifel semmeln sie einfach drauf mit Araschar, Finsterfang, Zauberei. Das soll mir genug sein.
11.02.2005, 19:19 Uhr ~ #117
Ich versuche mal, alle hier erwähnten Vorschläge zusammen zu bringen – langsam habe ich ein Bild vom Finale.
Zum Finale habe ich mehrere Bausteine. Araschar wird übrigens noch nicht entrückt, das haben die Helden dabei. Und Seranias Seele wird von Obaran mitgenommen, wie hier schon vorgeschlagen.
Vorweg 1: Galotta hat die Festung mit Hilfe von Rahastes verhüllt, der dem Namenlosen zugeordnet wird. Blakharaz ist der Erzfeind des Namenlosen. Galottas erster Fehler, Blakhi ist sauer.
Vorweg 2: Galotta fragt die Helden während der Unterhaltung, was er zerstören soll. „Den Ingerimm-Tempel, wenn du stehenbleibst, wo du bist. Den Travia-Tempel, wenn du einen Schritt zur Seite machst.“ „Das Haus mit Familie Gerstenwald (Familie der Araschar-Trägerin), wenn deine Hand nach unten zeigt. Oder lieber das Haus mit den Knappen des Turniersiegers? Dann heb die Hand!“ Hassgefühle aufbauen. Die dunkle Seite der Macht.
Vorweg 3: Wird Galotta die Helden in Versuchung führen, zum Herrn der Rache überzutreten? Wäre ja einleuchtend, dass er neue Gefolgsleute sucht – aber wird es dann zu Star Wars-lastig? Oder wollten die Helden schon immer in der Lage von Luke sein? „Räche den Tod der Ingerimmpriester. Gib deinem Rachedurst nach. Sei Richter und Henker!“
Vorweg 4: Galotta wird das Gift als solches erkennen, es runterschütten und die Auswirkungen weitgehend ignorieren. Vielleicht schwächt es ihn etwas – war wohl schon zu alt. Lieber sollten die Helden zuschlagen, finde ich.
1. Wenn die Heldin mit Araschar angreift, entreißen einige Heshtotim ihr die Waffe mit ihren Peitschen, lassen sie aber gleich wieder fallen. Galotta motorisiert die Greifenklinge zu sich, nimmt sie in die Hand, zuckt aber als Paktierer schmerzerfüllt zusammen und lässt sie auch fallen. Die Festung schwankt und knarrt kurz, die Heshtotim reagieren nicht, Dexter wacht auf, schlägt Galotta die Krone vom Kopf, die Festung schwankt erneut. —> zweimal Gelegenheit für die Helden: Gift einflößen, oder Araschar wieder aufheben, damit angreifen, oder mit Finsterfang angreifen
2. Leonardos Hestot-Trick ist Galotta recht egal, er schickt Dexter gegen die Helden vor, aber der greift Galotta an und schlägt ihm die Krone vom Kopf. Die Festung wankt. —> Gelegenheit für die Helden
3. Wenn die Helden die Steuerkugeln zerstören oder auf eine andere Art die Festung ruinieren und damit der Plan der sauberen Landung Kolak-Khais endgültig fehlschlägt, ist Blakhi endgültig sauer auf den Versager Galotta, der nun zwei Fehler begangen hat (siehe Vorweg 1). Er fragt jeden Helden im Geist, ob er nicht endlich den Frevler richten will, vorzugsweise mit dem Greifenschwert, das vor den Füßen Galottas liegt. „Lass deinem Hass freien Lauf, richte ihn, er hat es verdient! Ich helfe dir!“ —> Gelegenheit für die Helden; außerdem ist Araschar dann von Blakharaz korrumpiert. Die Helden sollten ablehnen.
4. Wenn die Helden Galotta lange genug zuhören und ihn in seinem Größenwahn bestärken, wird er sich entsprechend der Magierphilosophie zum Gottkaiser erklären und zum Gubernator von Kolak-Khai. Das erzürnt Blakhi, der ... s.o. —> Gelegenheit für die Helden; außerdem ist Araschar dann von Blakharaz korrumpiert. Die Helden sollten ablehnen.
Vielleicht ist Blakhi schon dermaßen sauer, dass er selbst einschreitet und Galotta aus dem Weg räumt. Die Heshtots flüstern alle gleichzeitig (falls sie schon von Leonardo weggeputzt wurden, erscheint einer neu): “Wegen Rufen eines Dämons des Namenlosen und wegen Beihilfe zur Zerstörung des Samens von Kholak-Kai ergeht folgendes Urteil: der Tod.” Ein Eisenkragen erscheint um Galottas Hals und erwürgt ihn, als er vom Gottkaisertum träumt. Der Heshtot: “Und nun zu euch. Wegen Zerstörung des Samens von Kolak-Khai ergeht ...” dann sollten die Helden abhauen.
5. Seranias Stimme ertönt in den Köpfen der Helden und fragt, wie sie ihnen helfen kann, denn sie sei gleich im Thronsaal. Die Helden können ihr dann Anweisungen geben. Sie stürzt am Besten Galotta in Zweifel, ob er wirklich so mächtig ist, ob die Magierphilosophie funktioniert, ob seine Rache wirklich so wichtig ist, ob die Stadt hier wirklich stehen sollte, ob seine Verbündeten ihm wirklich wohlgesonnen sind (Stichwort: Rhazzis geplantes Untotenheer vor den Toren des noch menschenleeren Kolak-Khai). —> Gelegenheit für die Helden
So haben die Helden mehrere Gelegenheiten für Aktionen. Im Zweifel semmeln sie einfach drauf mit Araschar, Finsterfang, Zauberei. Das soll mir genug sein.
Chaosdada 11.02.2005, 21:37 Uhr ~ #118 Wie kommst du darauf, dass Rahastes dem Namenlosen zugeordnet wird? Dazu gibt es keinerlei Anhaltspunkte. (Und nur für den Fall das tatsächlich jemand vorhatte es zu sagen: Dass er der Tagesherrscher eines Namenlosen Tags ist hat nichts das geringste damit zu tun, sondern ausschließlich damit, dass er sehr mächtig ist.)
11.02.2005, 21:37 Uhr ~ #118
Wie kommst du darauf, dass Rahastes dem Namenlosen zugeordnet wird? Dazu gibt es keinerlei Anhaltspunkte.
(Und nur für den Fall das tatsächlich jemand vorhatte es zu sagen: Dass er der Tagesherrscher eines Namenlosen Tags ist hat nichts das geringste damit zu tun, sondern ausschließlich damit, dass er sehr mächtig ist.)
Jesco 11.02.2005, 22:21 Uhr ~ #119 Gut, ich gebe zu, GKM S. 102 ist nicht so eindeutig wie im Fall eines Grakvaloth, wo direkt “Diener des Namenlosen” dabei steht. Jedenfalls fand ich in dem Moment die Idee ganz schick, dass der Rächer auch seinen Dienern den Prozess macht, wenn sie sich eines Vergehens schuldig machen. Der Erzdämon hätte ansonsten vielleicht noch gewartet, bis der Samen der neuen Hauptstadt eingepflanzt ist, und hätte dann den Anklagepunkt vorgebracht und Galotta gerichtet. Ganz typisch: Er richtet zwar, aber zu dem Zeitpunkt, der ihm am Liebsten ist, während sein göttlicher Gegenpart ohne Federlesens sofort den Prozess eröffnen würde. In dem Moment, wo sich die Sache mit Kolak-Khai zerschlagen hat, muss Blakharaz auch nicht mehr warten und sucht sich lieber neue Werkzeuge (die Helden).
11.02.2005, 22:21 Uhr ~ #119
Gut, ich gebe zu, GKM S. 102 ist nicht so eindeutig wie im Fall eines Grakvaloth, wo direkt “Diener des Namenlosen” dabei steht. Jedenfalls fand ich in dem Moment die Idee ganz schick, dass der Rächer auch seinen Dienern den Prozess macht, wenn sie sich eines Vergehens schuldig machen. Der Erzdämon hätte ansonsten vielleicht noch gewartet, bis der Samen der neuen Hauptstadt eingepflanzt ist, und hätte dann den Anklagepunkt vorgebracht und Galotta gerichtet. Ganz typisch: Er richtet zwar, aber zu dem Zeitpunkt, der ihm am Liebsten ist, während sein göttlicher Gegenpart ohne Federlesens sofort den Prozess eröffnen würde. In dem Moment, wo sich die Sache mit Kolak-Khai zerschlagen hat, muss Blakharaz auch nicht mehr warten und sucht sich lieber neue Werkzeuge (die Helden).
Keideran Labharion 20.05.2005, 10:32 Uhr ~ #120 Sanya! Auf Anraten meiner Mitspielerin habe ich beim zweiten Durchgang etwas am Finale entscheidend verändert, was zu einer ganz anderen, positiveren Spielstimmung führte. Der Trick ist recht simpel, ich bin völlig begeistert davon und möchte ihn euch ans Herz legen: Beim Marsch durch die Fliegende Festung lässt Leonardo den Helden einen Zettel mit folgender Botschaft zukommen: “Borbarads Hauch im Raum der Rache”. Darunter ist Leonardos Siegel. Während des Finales entdecken die Helden an einer Wand (natürlich hinter den Heshtothim... *fg*) eine Platte mit dem Siegel. Durch einen Druck darauf wird die Falle mit Borbarads Hauch ausgelöst und löscht die Heshtothim aus (die bis dahin natürlich kämpferisch, am besten mit Araschar, in Schach gehalten werden müssen). Mit dieser einfachen Änderung, dass sie selbst die Falle auslösen, gibt man den Helden das Gefühl, auch etwas dazu beigetragen zu haben und degradiert sie weniger zu Statisten der Ereignisse. Probiert es aus – es wird funktionieren! :-) Mit Dank an Simone für diesen tollen Einfall! Keideran Labharion der Schüler
20.05.2005, 10:32 Uhr ~ #120
Auf Anraten meiner Mitspielerin habe ich beim zweiten Durchgang etwas am Finale entscheidend verändert, was zu einer ganz anderen, positiveren Spielstimmung führte. Der Trick ist recht simpel, ich bin völlig begeistert davon und möchte ihn euch ans Herz legen:
Beim Marsch durch die Fliegende Festung lässt Leonardo den Helden einen Zettel mit folgender Botschaft zukommen: “Borbarads Hauch im Raum der Rache”. Darunter ist Leonardos Siegel.
Während des Finales entdecken die Helden an einer Wand (natürlich hinter den Heshtothim... *fg*) eine Platte mit dem Siegel.
Durch einen Druck darauf wird die Falle mit Borbarads Hauch ausgelöst und löscht die Heshtothim aus (die bis dahin natürlich kämpferisch, am besten mit Araschar, in Schach gehalten werden müssen).
Mit dieser einfachen Änderung, dass sie selbst die Falle auslösen, gibt man den Helden das Gefühl, auch etwas dazu beigetragen zu haben und degradiert sie weniger zu Statisten der Ereignisse.
Probiert es aus – es wird funktionieren! :-)
Mit Dank an Simone für diesen tollen Einfall!
rillenmanni 20.05.2005, 10:33 Uhr ~ #121 Ja, da kenne ich meine Spieler auch: wenn die meinen, ihre Charaktere begäben sich auf ein todsicheres Alveranskommando (diese Dopplung ist beabsichtigt), dann begeben sich ihre Charaktere da nicht hin – oder gehen wieder. Das Gefühl, doch eh keinen Stich gegen Löttchen machen zu können, soll nicht aufkommen, statt dessen soll die vage Hoffnung existieren, vielleicht einen Stich machen zu können. Hier von Leonardo den Hinweis und damit die Möglichkeit zu erhalten, die Heshtotim selbsttätig zu überwinden, werde ich auf jeden Fall übernehmen. Ich werde dies aber auch paaren mit der Gegenwart Seranias, die die Charaktere zu weiteren Leistungen befähigen wird.
20.05.2005, 10:33 Uhr ~ #121
Ja, da kenne ich meine Spieler auch: wenn die meinen, ihre Charaktere begäben sich auf ein todsicheres Alveranskommando (diese Dopplung ist beabsichtigt), dann begeben sich ihre Charaktere da nicht hin – oder gehen wieder. Das Gefühl, doch eh keinen Stich gegen Löttchen machen zu können, soll nicht aufkommen, statt dessen soll die vage Hoffnung existieren, vielleicht einen Stich machen zu können.
Hier von Leonardo den Hinweis und damit die Möglichkeit zu erhalten, die Heshtotim selbsttätig zu überwinden, werde ich auf jeden Fall übernehmen. Ich werde dies aber auch paaren mit der Gegenwart Seranias, die die Charaktere zu weiteren Leistungen befähigen wird.
Shahanja 20.05.2005, 10:33 Uhr ~ #122 Das klingt nach einer guten Änderung, die ich sicherlich übernehmen werde. Das wird den Helden/Spielern sicher mehr Spaß machen als gegängelt zu werden. mfg Shahanja
20.05.2005, 10:33 Uhr ~ #122
Das klingt nach einer guten Änderung, die ich sicherlich übernehmen werde. Das wird den Helden/Spielern sicher mehr Spaß machen als gegängelt zu werden.
mfg
Shahanja
Iliya Kordan 20.05.2005, 10:34 Uhr ~ #123 Keideran: Der Tipp ist Gold wert! Die Helden wussten von den Heshtotim und sahen eh keine Chance gegen sie. Leonardo haben sie im “Maschinenherz” getroffen. Der hat ihnen verklickert, dass Galotta eine Sicherung gegen die Dämonen hat. Und nur Galotta könne sie magisch auslösen. Stimmt auch, so Leonardo, aber er selber hat dem ganzen eine mechanische Auslösekomponente beigefügt. Auf halber Strecke stand im Raum der Rache eine Überlebensgroße Blakharaz-Skulptur, dargestellt mit Stab d. 1000 Augen und blutiger Sense. Der Auslösemechanismus war, mit gewissen Kraftaufwand (es darf ja nicht zufällig passieren) die Sense nach unten zu ziehen. Die Helden hatten einen Heiden-Spaß, Galotta seiner Leibgarde zu berauben. Axxeleratus auf einen Helden, dazu Sprungstiefel (aus Stadt d. 1000 Augen). Tyros Prahes Bannstaub wurde im Sprung über die Heshtotim vor die Statue geworfen, um “Platz zu schaffen”. Dann an der Sense gezogen und schwups.... Natürlich war Gaius ganz und gar unbeeindruckt (das Gas reichte nicht bis zu ihm), glaubte er doch, die Helden auch so schnell im Sack zu haben. Der Magier meiner Gruppe konnte sich ebenfalls gerade eben aus der Reichweite des Gases bringen. Bis auf seinen Stab, der vollständig eingeklumpt wurde. Aber die Helden waren schon mal selbst verantwortlich für den ersten Teil des Sieges. Ich gebe dir recht, dass sie das unendlich viel lieber machen, als sich alles zuschustern zu lassen. Die Artefakte reichen da schon. Danke für den Tipp!
20.05.2005, 10:34 Uhr ~ #123
Keideran:
Der Tipp ist Gold wert! Die Helden wussten von den Heshtotim und sahen eh keine Chance gegen sie. Leonardo haben sie im “Maschinenherz” getroffen. Der hat ihnen verklickert, dass Galotta eine Sicherung gegen die Dämonen hat. Und nur Galotta könne sie magisch auslösen. Stimmt auch, so Leonardo, aber er selber hat dem ganzen eine mechanische Auslösekomponente beigefügt. Auf halber Strecke stand im Raum der Rache eine Überlebensgroße Blakharaz-Skulptur, dargestellt mit Stab d. 1000 Augen und blutiger Sense. Der Auslösemechanismus war, mit gewissen Kraftaufwand (es darf ja nicht zufällig passieren) die Sense nach unten zu ziehen. Die Helden hatten einen Heiden-Spaß, Galotta seiner Leibgarde zu berauben. Axxeleratus auf einen Helden, dazu Sprungstiefel (aus Stadt d. 1000 Augen). Tyros Prahes Bannstaub wurde im Sprung über die Heshtotim vor die Statue geworfen, um “Platz zu schaffen”. Dann an der Sense gezogen und schwups....
Natürlich war Gaius ganz und gar unbeeindruckt (das Gas reichte nicht bis zu ihm), glaubte er doch, die Helden auch so schnell im Sack zu haben. Der Magier meiner Gruppe konnte sich ebenfalls gerade eben aus der Reichweite des Gases bringen. Bis auf seinen Stab, der vollständig eingeklumpt wurde.
Aber die Helden waren schon mal selbst verantwortlich für den ersten Teil des Sieges. Ich gebe dir recht, dass sie das unendlich viel lieber machen, als sich alles zuschustern zu lassen. Die Artefakte reichen da schon.
Danke für den Tipp!
Octravian 20.05.2005, 10:34 Uhr ~ #124 Potzblitz, Und wenn alles nix hilft, kommen die Perldrachenreitenden Amazonen mit Apep und Gefolge plus VIEL MEHR Sonnenlegionären auf Greifen,mit so rieseigen, geweihten, dämonentötenden Lanzen. So ein Trupp rachsüchtiger Rondrastreiterinnen kann auch inmitten einer Heshthot-Rotte für rapide Abnahme der Mitgliederzahl sorgen,ebenso wie ein blutüberströmter Haufen von goldgerüsteten Praioten,die der Verzweiflung nahe,jedoch innbrünstig aus heiseren kehlen die Gurvanischen Choräle anstimmen – allerdings gefällt mir das mit der Falle auch sehr gut, bleibt mehr Spielraum für die Helden. Hesinde gedankt!
20.05.2005, 10:34 Uhr ~ #124
Potzblitz,
Und wenn alles nix hilft, kommen die Perldrachenreitenden Amazonen mit Apep und Gefolge plus VIEL MEHR Sonnenlegionären auf Greifen,mit so rieseigen, geweihten, dämonentötenden Lanzen. So ein Trupp rachsüchtiger Rondrastreiterinnen kann auch inmitten einer Heshthot-Rotte für rapide Abnahme der Mitgliederzahl sorgen,ebenso wie ein blutüberströmter Haufen von goldgerüsteten Praioten,die der Verzweiflung nahe,jedoch innbrünstig aus heiseren kehlen die Gurvanischen Choräle anstimmen – allerdings gefällt mir das mit der Falle auch sehr gut, bleibt mehr Spielraum für die Helden.
Hesinde gedankt!
Shahanja 20.05.2005, 10:35 Uhr ~ #125 @Octravian: Die Falle ist wie im Original, kommt so im Abenteuer vor, es geht nur darum, dass sie von den Helden ausgelöst wird. Falls dein Text so sarkastisch gemeint war, wie er sich liest. mfg Shahanja
20.05.2005, 10:35 Uhr ~ #125
@Octravian: Die Falle ist wie im Original, kommt so im Abenteuer vor, es geht nur darum, dass sie von den Helden ausgelöst wird. Falls dein Text so sarkastisch gemeint war, wie er sich liest.
Saimid ibn Omar 20.05.2005, 10:35 Uhr ~ #126 Tulamidische Grüße geehrte Teetrinker, da ja immer noch nach einer Idee gesucht wird, wie man den Abgang unseres geschätzten Galottas in angemessener Form inszenieren könnte, hier dazu einmal eine, wenn auch nur sehr unausgegorener, Gedanke von mir dazu: Wie wäre es wenn Galotta durch den Einsatz eines Protectionis oder eines entsprechend belegten Artefakts das Zeitliche segnen würde. Wenn ihn am Ende sozusagen seine eigene Erfindung erledigen würde, das Gesicht in seinem letzten Moment von der Erkenntnis gezeichnet..... wo er sich doch noch einen Moment vorher noch soooo sicher hinter seiner magischen Verteidigung fühlte..... Naja wie gesagt ist nur ein kleiner Ansatz den man wohl noch deutlich vertiefen müsste, z.B. was ist das für ein Artefakt genau, wie und wann wurde es geschaffen, wie schafft man es den Einsatz dennoch zur Herausforderung für die Helden zu machen usw. Würde mich trotzdem freuen wenn noch jemand weitere Ideen, Anregungen oder Kritik an der Idee hätte. Ansonsten wünsche ich noch einen angenehmen Abend Saimid ibn Omar
20.05.2005, 10:35 Uhr ~ #126
Tulamidische Grüße geehrte Teetrinker,
da ja immer noch nach einer Idee gesucht wird, wie man den Abgang unseres geschätzten Galottas in angemessener Form inszenieren könnte, hier dazu einmal eine, wenn auch nur sehr unausgegorener, Gedanke von mir dazu:
Wie wäre es wenn Galotta durch den Einsatz eines Protectionis oder eines entsprechend belegten Artefakts das Zeitliche segnen würde.
Wenn ihn am Ende sozusagen seine eigene Erfindung erledigen würde, das Gesicht in seinem letzten Moment von der Erkenntnis gezeichnet..... wo er sich doch noch einen Moment vorher noch soooo sicher hinter seiner magischen Verteidigung fühlte.....
Naja wie gesagt ist nur ein kleiner Ansatz den man wohl noch deutlich vertiefen müsste, z.B. was ist das für ein Artefakt genau, wie und wann wurde es geschaffen, wie schafft man es den Einsatz dennoch zur Herausforderung für die Helden zu machen usw.
Würde mich trotzdem freuen wenn noch jemand weitere Ideen, Anregungen oder Kritik an der Idee hätte.
Ansonsten wünsche ich noch einen angenehmen Abend
Saimid ibn Omar
Iliya Kordan 20.05.2005, 10:36 Uhr ~ #127 Hallo Saimid, nach dem ich Keiderans Idee beherzte, kann ich nur bestätigen, dass das beste Vorgehen ist, wenn die Helden den Tod des Meistermagus selbst beeinflussen. Generell gilt das ja für die meisten “End”gegner. Artefakte können da schnell den Eindruck erwecken, dass den Helden die entscheidende Handlung abgenommen wird. Und SidW ist ja schon geradezu überladen mit Artefakten. Dennoch haben die Artefatke auch eine positive Wirkung, darauf gehe ich später ein. Ich denke, es ist sehr wichtig, sich der Fähigkeiten der Helden UND Spieler bewusst zu werden. Das ist etwas, was ich immer mal wieder unterschätze. In meiner Gruppe haben die Spieler das Gift z.B. nicht benutzt, obwohl sie es dabei hatten. Sie hatten zwar kurzfristig die Idee, Galotta an seiner eigenen Überheblichkeit zu packen und ihm den Trank “irgendwie unterzujubeln” aber diese Idee reifte nicht. Ich wollte ihnen die Handlung nicht abnehmen, indem Galotta den Trank fordert. Andererseits hatte ich den Helden Araschar gelassen, da mir schon klar war, dass ein normaler Kampf gegen G.C.E. Galotta nicht zu überleben wäre. Ich weiß nicht, ob es hilft, aber ich schildere mal kurz unser Ende: Die Helden schalteten mittels des von Leonardo beschriebenen Mechanismus die Heshtotim aus. Borbarads Hauch hat einen gewissen Radius im Raum der Rache, sodass Galotta, der den Schutz vor den Dämonen von Borbarad abgeguckt hat, (natürlich) nicht davon betroffen ist (Man muss dazu sagen, dass es bei uns verboten ist, derlei Wirkungen dann schnell während des Spiels im Regelwerk nachzuschlagen. Es gibt bei uns keine Regelverdreher; kleine Abweichungen vom Regelgerüst fördern den Spielfluss). Das ganze machten sie recht innovativ und durch massive Eigenschaftszauberei unterstützt. Galotta zeigte sich nicht beeindruckt, doch als die Helden auf ihn losstürmen wollten, beherschte er sie. Die Helden verstellten sich und Galotta erzählte ein bisschen von seinen Plänen. Er holte sich den Zauberstab des Magiers (der als Kampfzauberer keine Chance gegen Galotta hat) und zerstörte ihn. Das brachte den Magier aus der Fassung, der Galotta mittels Ignifaxius angriff. Wie dumm, aber durchaus passend zum Jähzorn. Glücklicherweise griff zunächst der Gardianum, nicht der Invercano, sodass der Spielermagier verschont blieb. Die anderen schafften es, nicht zu reagieren und blickten teilnahmslos auf das Geschehen. Nun vermuteten meine Spieler schon, dass die Krone (bzw. der Splitter) wie schon bei Rhazzazor die Kette irgendwie den Schutz verstärkt. Warum auch nicht? Armatrutz macht RS 10, Krone macht nochmal 10 = RS 20. Klingt plump? Vielleicht, fordert aber meine Helden, wieder abseits des gewöhnlichen Haudrauf-Gehabes einige Ideen an den Tag zu legen (Krone weg, Einsatz von Antimagie, usw.). Ich verwendete die Idee von Katharina aus einem anderen Thread, den Magier, der unglaublicherweise Galottas Beherrschung widerstehen konnte, vor die Wahl zu stellen, was als nächstes vernichtet werden sollte: Seine Heimatakademie Schwert und Stab (dann solle er einen Schritt nach vorne machen...), der Travia-Tempel (Schritt zurück), der Praios-Tempel in Alt-Gareth (nach rechts) oder er selbst und dann möge er die Hand heben. Ohne zu zögern hob der Held die Hand. Galotta kündigte an, ihn mittels Ignifaxius (Meisterfehler, damit die anderen Helden handeln: 10W) zu verbrennen. Er beginnt den Zauber (verkürzt) und die anderen schlagen mit Araschar, Finsterfang und Bogen los. Galotta ist kurz verdutzt (weil kein Schaden entsteht), bricht dann aber ab und zaubert ein (stark verkürztes) agrimothsches Pandemonium zwischen sich und die Helden. Die Helden merken natürlich, dass sie kaum Schaden erzeugen. Mit der Krone helfe ich ihnen; das erledigt Dexter Nemrod und dann wird es einfacher bis Galotta schließlich bezwungen wird. Nachdem die Verteidigung erst mal überwunden ist, geht es natürlich schnell, auch wenn Galotta noch ein zwei Überraschungen hat. Mit zwei schweren Waffen ist jeder realistischerweise schnell niedergerungen, auch der Bote der Lohe. Dexter wird mittels Herzschlag Ruhe mit in den Tod gerissen. Galotta ist ja keineswegs dumm, wenn er nicht an Artefakte wie Araschar oder den Ring der Flammen denkt. Die Erzdämonen unterstützen ihn. Die Götter die Helden. Meine Spieler waren eher enttäuscht, dass man dem Dämonenbrimbamborium seitens der Götter nicht mehr entgegenwarf. So freuten sich meine Spieler darüber, dass Galotta´s Pandämonium ihnen ja kaum etwas anhaben kann (der Ring der Flammen). Er muss ja glauben, dass das ein vorzügliches Hindernis ist und Zeit für seinen nächsten Zauber lässt. Generell empfanden es aber alle als Schade, dass Galotta den Tod gefunden hat. Wer weiß. Vielleicht beschwört ihn ja einst einer seiner Untergebenen in irgendeinem Weidener Weiler wieder... Fazit: Das wichtigste ist, die Spieler die Ideen haben zu lassen. Dann sind sie auch nicht enttäuscht, den Bösewicht schlechthin “nur” im Kampf gestürzt zu haben. Sie wissen, dass die Götter sie mit Artefakten unterstützt haben und sie es nur deshalb auch geschafft haben. Auch das ist keineswegs schlecht, da das wiederum Galottas Fähigkeiten aufwertet. Meine Meinung ist, dass jede Situation, die den Helden, die eh schon stark von den Göttern unterstützt werden, die Handlung aus den Händen nimmt, schlecht für den Ausgang ist. Daher wird man sich vermutlich mit den Stärken und Schwächen der Spieler abhelfen müssen und ihren Ideen und die kann man ja auch nur bedingt lenken. Kommentar Thread verschoben – Katharina
20.05.2005, 10:36 Uhr ~ #127
Hallo Saimid,
nach dem ich Keiderans Idee beherzte, kann ich nur bestätigen, dass das beste Vorgehen ist, wenn die Helden den Tod des Meistermagus selbst beeinflussen. Generell gilt das ja für die meisten “End”gegner.
Artefakte können da schnell den Eindruck erwecken, dass den Helden die entscheidende Handlung abgenommen wird. Und SidW ist ja schon geradezu überladen mit Artefakten. Dennoch haben die Artefatke auch eine positive Wirkung, darauf gehe ich später ein.
Ich denke, es ist sehr wichtig, sich der Fähigkeiten der Helden UND Spieler bewusst zu werden. Das ist etwas, was ich immer mal wieder unterschätze.
In meiner Gruppe haben die Spieler das Gift z.B. nicht benutzt, obwohl sie es dabei hatten. Sie hatten zwar kurzfristig die Idee, Galotta an seiner eigenen Überheblichkeit zu packen und ihm den Trank “irgendwie unterzujubeln” aber diese Idee reifte nicht. Ich wollte ihnen die Handlung nicht abnehmen, indem Galotta den Trank fordert.
Andererseits hatte ich den Helden Araschar gelassen, da mir schon klar war, dass ein normaler Kampf gegen G.C.E. Galotta nicht zu überleben wäre. Ich weiß nicht, ob es hilft, aber ich schildere mal kurz unser Ende:
Die Helden schalteten mittels des von Leonardo beschriebenen Mechanismus die Heshtotim aus. Borbarads Hauch hat einen gewissen Radius im Raum der Rache, sodass Galotta, der den Schutz vor den Dämonen von Borbarad abgeguckt hat, (natürlich) nicht davon betroffen ist (Man muss dazu sagen, dass es bei uns verboten ist, derlei Wirkungen dann schnell während des Spiels im Regelwerk nachzuschlagen. Es gibt bei uns keine Regelverdreher; kleine Abweichungen vom Regelgerüst fördern den Spielfluss). Das ganze machten sie recht innovativ und durch massive Eigenschaftszauberei unterstützt. Galotta zeigte sich nicht beeindruckt, doch als die Helden auf ihn losstürmen wollten, beherschte er sie. Die Helden verstellten sich und Galotta erzählte ein bisschen von seinen Plänen. Er holte sich den Zauberstab des Magiers (der als Kampfzauberer keine Chance gegen Galotta hat) und zerstörte ihn. Das brachte den Magier aus der Fassung, der Galotta mittels Ignifaxius angriff. Wie dumm, aber durchaus passend zum Jähzorn. Glücklicherweise griff zunächst der Gardianum, nicht der Invercano, sodass der Spielermagier verschont blieb. Die anderen schafften es, nicht zu reagieren und blickten teilnahmslos auf das Geschehen. Nun vermuteten meine Spieler schon, dass die Krone (bzw. der Splitter) wie schon bei Rhazzazor die Kette irgendwie den Schutz verstärkt. Warum auch nicht? Armatrutz macht RS 10, Krone macht nochmal 10 = RS 20. Klingt plump? Vielleicht, fordert aber meine Helden, wieder abseits des gewöhnlichen Haudrauf-Gehabes einige Ideen an den Tag zu legen (Krone weg, Einsatz von Antimagie, usw.).
Ich verwendete die Idee von Katharina aus einem anderen Thread, den Magier, der unglaublicherweise Galottas Beherrschung widerstehen konnte, vor die Wahl zu stellen, was als nächstes vernichtet werden sollte: Seine Heimatakademie Schwert und Stab (dann solle er einen Schritt nach vorne machen...), der Travia-Tempel (Schritt zurück), der Praios-Tempel in Alt-Gareth (nach rechts) oder er selbst und dann möge er die Hand heben. Ohne zu zögern hob der Held die Hand. Galotta kündigte an, ihn mittels Ignifaxius (Meisterfehler, damit die anderen Helden handeln: 10W) zu verbrennen. Er beginnt den Zauber (verkürzt) und die anderen schlagen mit Araschar, Finsterfang und Bogen los. Galotta ist kurz verdutzt (weil kein Schaden entsteht), bricht dann aber ab und zaubert ein (stark verkürztes) agrimothsches Pandemonium zwischen sich und die Helden. Die Helden merken natürlich, dass sie kaum Schaden erzeugen. Mit der Krone helfe ich ihnen; das erledigt Dexter Nemrod und dann wird es einfacher bis Galotta schließlich bezwungen wird. Nachdem die Verteidigung erst mal überwunden ist, geht es natürlich schnell, auch wenn Galotta noch ein zwei Überraschungen hat. Mit zwei schweren Waffen ist jeder realistischerweise schnell niedergerungen, auch der Bote der Lohe. Dexter wird mittels Herzschlag Ruhe mit in den Tod gerissen.
Galotta ist ja keineswegs dumm, wenn er nicht an Artefakte wie Araschar oder den Ring der Flammen denkt. Die Erzdämonen unterstützen ihn. Die Götter die Helden. Meine Spieler waren eher enttäuscht, dass man dem Dämonenbrimbamborium seitens der Götter nicht mehr entgegenwarf.
So freuten sich meine Spieler darüber, dass Galotta´s Pandämonium ihnen ja kaum etwas anhaben kann (der Ring der Flammen). Er muss ja glauben, dass das ein vorzügliches Hindernis ist und Zeit für seinen nächsten Zauber lässt.
Generell empfanden es aber alle als Schade, dass Galotta den Tod gefunden hat. Wer weiß. Vielleicht beschwört ihn ja einst einer seiner Untergebenen in irgendeinem Weidener Weiler wieder...
Fazit: Das wichtigste ist, die Spieler die Ideen haben zu lassen. Dann sind sie auch nicht enttäuscht, den Bösewicht schlechthin “nur” im Kampf gestürzt zu haben. Sie wissen, dass die Götter sie mit Artefakten unterstützt haben und sie es nur deshalb auch geschafft haben. Auch das ist keineswegs schlecht, da das wiederum Galottas Fähigkeiten aufwertet.
Meine Meinung ist, dass jede Situation, die den Helden, die eh schon stark von den Göttern unterstützt werden, die Handlung aus den Händen nimmt, schlecht für den Ausgang ist. Daher wird man sich vermutlich mit den Stärken und Schwächen der Spieler abhelfen müssen und ihren Ideen und die kann man ja auch nur bedingt lenken.
Thread verschoben – Katharina
Galgenkind 22.05.2005, 01:54 Uhr ~ #128 Meldung zu später Stunde... Mittlerweile bereiten meine Helden Gareth auf die Schlacht in den Wolken vor und bemühen sich, nach bestem Wissen und Gewissen einen Schlachtplan gegen Galotta auszuhecken. Sie haben das Gift und den Willenstrunk (dessen unaussprechlichen Namen ich schlicht zu einem “speziellen Willenstrunk, der...” transmutiert habe), also wie vom Abenteuer vorgesehen. Dexter wartet auf seinen Einsatz. Leonardo wird den Chars von Borbarads Hauch berichten. Zumindest ein Held wird wahrscheinlich sein Leben für die Sache opfern. Ferner habe ich in weiser Voraussicht folgendes vorbereitend platziert und mir damit alle meisterlichen Optionen offen gehalten: 1. Unser Magier hatte eine Unterredung mit Pôlberra und wurde so ein wenig über die Schwächen Galottas aufgeklärt. 2. Theraj- Araz (hoffe, es ist richtig geschrieben) steht bereit an des Dämonenkaisers Seite. 3. Die traurige Geschichte der vier auelfischen Sklavinnen befand sich in den Galotta Akten, aufbereitet als Augenzeugenbericht der Gräfin Naheniel Quellentanz. 4. Sie ahnen, welche Bedeutung Nahema für den Dämonenkaiser hat. 5. Serania weilt in Alveran und wartet darauf, als Greif(in) oder Stimme aus dem Off zuzuschlagen. 6. Für den Fall, dass alle Stricke reißen, behalte ich mir vor, die Holzhammer-Gegenpakt-Methode anzuwenden. Auch dazu sind die Grundsteine gelegt. Alles ist bereitet für das große Buffet. Meine Frage nun: Ich las vor Monaten von einer Show-Downversion aus der Ideenschmiede Katharinas und Kathrins. Nun, bis heute stehen die Erläuterungen dazu aus, und darum frage ich, wie ihr euch das Ende, insbesondere bezogen auf Pôlberras Rolle, vorstellt. Vor allem für Hinweise, die Pôlberra geben könnte, habe ich zwei offene Ohren. Bislang hat er mit unserem Gruppenmagier über Galottas Pakt, die Magierphilosophie im Allgemeinen und Galottas diesbezügliche Inkonsequenz im Speziellen sowie die Reizbarkeit des Dämonenkaisers gesprochen. Er hat Galotta im Verlaufe des Gespräches als Versager und Idioten bezeichnet, weil er “ohne jede Weitsicht seine Seele an Tyakraman verschachert hat. Doch was sind die paar Jahre der Macht und Rache, verglichen mit äonenlanger Seelenpein? Galotta denkt wohl, er könne ewig leben, doch glaubt mit, jeder stirbt eines Tages... ausnahmslos jeder.” Unser Magier ahnt nun, dass er versuchen kann, Galotta aus der Fassung zu bringen, indem er gewisse Themen aufwirft... Ich hoffe, ein paar Anregungen von euch zu erhalten. Späte Grüße, Nicole
22.05.2005, 01:54 Uhr ~ #128
Meldung zu später Stunde...
Mittlerweile bereiten meine Helden Gareth auf die Schlacht in den Wolken vor und bemühen sich, nach bestem Wissen und Gewissen einen Schlachtplan gegen Galotta auszuhecken.
Sie haben das Gift und den Willenstrunk (dessen unaussprechlichen Namen ich schlicht zu einem “speziellen Willenstrunk, der...” transmutiert habe), also wie vom Abenteuer vorgesehen.
Dexter wartet auf seinen Einsatz.
Leonardo wird den Chars von Borbarads Hauch berichten.
Zumindest ein Held wird wahrscheinlich sein Leben für die Sache opfern.
Ferner habe ich in weiser Voraussicht folgendes vorbereitend platziert und mir damit alle meisterlichen Optionen offen gehalten:
1. Unser Magier hatte eine Unterredung mit Pôlberra und wurde so ein wenig über die Schwächen Galottas aufgeklärt.
2. Theraj- Araz (hoffe, es ist richtig geschrieben) steht bereit an des Dämonenkaisers Seite.
3. Die traurige Geschichte der vier auelfischen Sklavinnen befand sich in den Galotta Akten, aufbereitet als Augenzeugenbericht der Gräfin Naheniel Quellentanz.
4. Sie ahnen, welche Bedeutung Nahema für den Dämonenkaiser hat.
5. Serania weilt in Alveran und wartet darauf, als Greif(in) oder Stimme aus dem Off zuzuschlagen.
6. Für den Fall, dass alle Stricke reißen, behalte ich mir vor, die Holzhammer-Gegenpakt-Methode anzuwenden. Auch dazu sind die Grundsteine gelegt.
Alles ist bereitet für das große Buffet.
Meine Frage nun: Ich las vor Monaten von einer Show-Downversion aus der Ideenschmiede Katharinas und Kathrins.
Nun, bis heute stehen die Erläuterungen dazu aus, und darum frage ich, wie ihr euch das Ende, insbesondere bezogen auf Pôlberras Rolle, vorstellt.
Vor allem für Hinweise, die Pôlberra geben könnte, habe ich zwei offene Ohren. Bislang hat er mit unserem Gruppenmagier über Galottas Pakt, die Magierphilosophie im Allgemeinen und Galottas diesbezügliche Inkonsequenz im Speziellen sowie die Reizbarkeit des Dämonenkaisers gesprochen.
Er hat Galotta im Verlaufe des Gespräches als Versager und Idioten bezeichnet, weil er “ohne jede Weitsicht seine Seele an Tyakraman verschachert hat. Doch was sind die paar Jahre der Macht und Rache, verglichen mit äonenlanger Seelenpein? Galotta denkt wohl, er könne ewig leben, doch glaubt mit, jeder stirbt eines Tages... ausnahmslos jeder.”
Unser Magier ahnt nun, dass er versuchen kann, Galotta aus der Fassung zu bringen, indem er gewisse Themen aufwirft...
Ich hoffe, ein paar Anregungen von euch zu erhalten.
Späte Grüße,
Coppi 22.05.2005, 11:06 Uhr ~ #129 Mist, ich würde gerne helfen, aber ich fürchte, ich bin gerade nicht mehr in die komplexe Thematik eingearbeitet. Ich mache gerade andere komplexe Dinge aus Galottas Leben ... Meine Aufzeichnungen zu dem Thema hab ich auch leider nicht an diesem Computer. Also, was Pôlberra betrifft: Ich kann mir nicht vorstellen, dass er die Helden begleitet, denn dazu ist ihm Galotta nicht wichtig genug. Er hat nur Verachtung für ihn übrig. Ich denke, er würde seine Aufgabe eher darin sehen, nach der Verwüstung in Gareth Boron ein paar Leben zu entreißen. Schließlich ist er ja einer der besten Heilkundigen der Welt ... Er vertritt, würde ich sagen, eine andere Auffassung der Magierphilosophie als Galotta: unbedingtes und ausschließliches (!) Vertrauen in die eigene Person und in den eigenen Verstand unbedingte Selbstachtung trotz allem, was geschieht Ziel der Magierphilosophie ist es nicht, den Göttern gleich zu werden, denn von den Göttern gilt es sich zu befreien keine Anerkennung irgendwelchen übergeordneten Mächten gegenüber, erst recht keine Verehrung andere Menschen sollen zur selben Denkweise veranlasst werden Mit etwas Nachdenken kommt man darauf, dass Galotta gegen all diese “Grundregeln” verstoßen hat (wobei Pôlberras Magierphilosophie nicht klassisch ist, nach meinem persönlichen Verständnis aber auf Galottas Schriften aufbaut). Somit ist Galotta nicht nur ein schlechter Philosoph, sondern geradezu ein destruktiver Anti-Philosoph (oder so ähnlich). Aber wie gesagt, ich war schon mehr in diese Thematik eingearbeitet. Aber wahrscheinlich hast du das hier sowieso schon integriert. Mit welcher psychologischen Methode Galotta auch immer aus dem Konzept gebracht werden soll (und da gibt es mehrere Ansätze, mit Geschick kann man vielleicht auch alle verbinden), Pôlberra ist der richtige Mann, um den entscheidenden Tipp zu geben. Aber was mich interessieren würde: Wie hast du deine Gruppe dazu gebracht, ihn anzuhören? :) Und am Ende sogar zu respektieren? LG Kathrin
22.05.2005, 11:06 Uhr ~ #129
Mist, ich würde gerne helfen, aber ich fürchte, ich bin gerade nicht mehr in die komplexe Thematik eingearbeitet. Ich mache gerade andere komplexe Dinge aus Galottas Leben ...
Meine Aufzeichnungen zu dem Thema hab ich auch leider nicht an diesem Computer.
Also, was Pôlberra betrifft: Ich kann mir nicht vorstellen, dass er die Helden begleitet, denn dazu ist ihm Galotta nicht wichtig genug. Er hat nur Verachtung für ihn übrig. Ich denke, er würde seine Aufgabe eher darin sehen, nach der Verwüstung in Gareth Boron ein paar Leben zu entreißen. Schließlich ist er ja einer der besten Heilkundigen der Welt ...
Er vertritt, würde ich sagen, eine andere Auffassung der Magierphilosophie als Galotta:
unbedingtes und ausschließliches (!) Vertrauen in die eigene Person und in den eigenen Verstand
unbedingte Selbstachtung trotz allem, was geschieht
Ziel der Magierphilosophie ist es nicht, den Göttern gleich zu werden, denn von den Göttern gilt es sich zu befreien
keine Anerkennung irgendwelchen übergeordneten Mächten gegenüber, erst recht keine Verehrung
andere Menschen sollen zur selben Denkweise veranlasst werden
Mit etwas Nachdenken kommt man darauf, dass Galotta gegen all diese “Grundregeln” verstoßen hat (wobei Pôlberras Magierphilosophie nicht klassisch ist, nach meinem persönlichen Verständnis aber auf Galottas Schriften aufbaut). Somit ist Galotta nicht nur ein schlechter Philosoph, sondern geradezu ein destruktiver Anti-Philosoph (oder so ähnlich). Aber wie gesagt, ich war schon mehr in diese Thematik eingearbeitet. Aber wahrscheinlich hast du das hier sowieso schon integriert.
Mit welcher psychologischen Methode Galotta auch immer aus dem Konzept gebracht werden soll (und da gibt es mehrere Ansätze, mit Geschick kann man vielleicht auch alle verbinden), Pôlberra ist der richtige Mann, um den entscheidenden Tipp zu geben.
Aber was mich interessieren würde: Wie hast du deine Gruppe dazu gebracht, ihn anzuhören? :) Und am Ende sogar zu respektieren?
Galgenkind 22.05.2005, 13:06 Uhr ~ #130 Löle, Die meisten der von dir genannten Aspekte habe ich tatsächlich eingebaut, doch bin ich wohl in eine etwas andere Richtung gegangen, was Pôlberras eigene Weltsicht anbelangt. Ich habe ihn ja sagen lassen, dass Galotta sich durch seinen Pakt der Verdammnis anvertraut habe. Ergo ist mein P. kein Magierphilosoph (und ehrlich gesagt habe ich nicht die Mühe aufgewendet, genauer über seinen Glauben zu recherchieren...), oder er hat mit seiner Aussage einen Standpunkt vertreten, der als logische Konsequenz der galottesken Inkonsequenz betrachtet werden darf: Galotta als “Magierphilosoph” hat sich einem Erzdämonen verschrieben, obwohl seine Philosophie es verbietet. Er kann zwar die Seelenmühle weiterhin leugnen, doch indem er sich Tyakraman anvertraut hat, akzeptierte er automatisch dessen Spielregeln, die im Grunde auch die Spielregeln der Götter sind, und nichts mehr mit Magierphilosophie gemein haben: Ich verspreche dir meine Seele (dies mehrt die Macht des Dämons/ Gottes), und du gibst mir ungeahnte Fähigkeiten. Meisterinformationen zu Borbarads Philosophie (anzeigen) Jetzt komme ich aber auf die Idee, dass Borbarad eine der Magierphilosophie ähnliche Theorie vertrat, nach der der Mensch sich von jeder adels- und v.a. gottgegebenen Beschränkung lossagen sollte, um sich zu erheben und selber gottähnlich zu werden (das berühmte Bild von dem fliegenden Insekt auf der Melone: die Ameise (=Mensch) lässt sich Flügel wachsen, flattert nach oben und erkennt, dass die flache Weltscheibe in Wahrheit rund ist- nachzulesen beim Borbarad-Projekt). Borbarads reine Philosophie untersagt jede Paktiererei, und der Mensch muss es aus eigenem Antrieb schaffen, sich zu erheben (was wohl nur einem Menschenschlag nach Nietzsches Gusto vergönnt sein dürfte, doch ich denke, so hat es auch Borbele gedacht- nicht alle sind dazu fähig). Die verwaschene Philosophie aber, auch Borbaradianismus genannt, erlaubt, nein fördert sogar den Paktschluss, namentlich mit Amazeroth zum Erwerb zauberischer Fähigkeiten, wohl auch auf Borbarads “Anregung” hin. Damit wäre selbst der halbgöttliche Dämonenmeister inkonsequent, mehrte er doch wissentlich über seine Anhängerschaft die Macht eines Erzdämonen. Oder bin ich jetzt total durcheinander? Borbarad paktierte mit gleich 7 Erzdämonen, wobei es doch eher ein (zumindest nach seiner Ansicht) Beherrschen dieser Wesenheiten genannt werden muss. Galotta kann also einen verwaschenen Ansatz aus Borbaradianismus und Magierphilosophie vertreten, sich dabei als “einzig wahrer Erbe des Dämonenmeisters” im Recht wissen- und fatal irren. Er hat den Pakt nicht unter Kontrolle, und noch weniger Tyakraman. Konsequenz ist die Seelenmühle, Mehrung der Erzdämonischen Macht und damit Bruch mit der Magierphilosophie. Ihn als Spielermagier davon zu überzeugen dürfte aber schwer fallen... Der Kontakt zum Nekromanten ergab sich aus einer Randnotiz Dexters in den Galotta-Akten, in der Pôlberras Name erwähnt wurde. Unser Gruppenmagier (S&S zu Gareth/ Beilunk, also ein Weißer) hat sich auf dem Konvent dazu durchgerungen, den unheimlichen Magier anzusprechen, er wollte also mit ihm reden! Als Pôlberra dann loslegte hat er jedes Wort praktisch aufgesaugt! Die übrigen Helden waren weniger in denkerische, als mehr praxisorientierte Fragestellungen in Gareth verwickelt, ergo nicht anwesend :) Ich hatte eigentlich vor, den Spielermagier ordentlich zusammenzustauchen, bevor Pôlberra etwas seines Wissens und seiner Philosophie preisgibt. Dem Nekromanten gefiel aber, dass der Held so direkt und unverblümt auf das Wesentliche zu sprechen kam, und darum nutzte P. die Gelegenheit allzugern, nach einer halben Ewigkeit des Schweigens wieder über seinen Feind G. lästern zu können. Manche Spitze gegen den Weißen konnte er sich aber nicht verkneifen. Ich muss hier allerdings noch anmerken, dass mein Magierspieler wenig aventurische Erfahrung mitbringt, und der Begriff Magierphilosophie fast neu für ihn war. Es wäre meines Erachtens nach an dem Spieler gewesen, Vorbehalte gegen den Schwarzen deutlicher herauszukehren. Pôlberra indes war das vollkommen Schnuppe- er befand sich ganz in seinem Element. Das rührt vielleicht auch daher, dass mein persönlicher Standpunkt aus P. sprach: Ich bin keine Freundin der Paktiererei und denke, jeder sollte das Beste aus den ihm gegebenen Fähigkeiten machen. Insgesamt hatte ich geplant, Pôlberra kauziger und unzugänglicher darzustellen, als er letztendlich rüberkam. Eigenartig- ich vermutete Reibung, doch es war kaum etwas davon zu spüren... Kommt vielleicht noch in einem weiteren Disput. Mit zur Festung fliegt er jedenfalls nicht, soviel steht fest! ;) Soweit, so gut. Gruß Nicole PS Ich hoffe ja, dass ich die philosophischen Gedankengänge nachvollziehbar und faktisch richtig dargestellt habe... Mir jedenfalls erscheint die Logik eines Borbel oder Galotta furchtbar undurchdacht und voller Fußangeln.
22.05.2005, 13:06 Uhr ~ #130
Löle,
Die meisten der von dir genannten Aspekte habe ich tatsächlich eingebaut, doch bin ich wohl in eine etwas andere Richtung gegangen, was Pôlberras eigene Weltsicht anbelangt. Ich habe ihn ja sagen lassen, dass Galotta sich durch seinen Pakt der Verdammnis anvertraut habe. Ergo ist mein P. kein Magierphilosoph (und ehrlich gesagt habe ich nicht die Mühe aufgewendet, genauer über seinen Glauben zu recherchieren...), oder er hat mit seiner Aussage einen Standpunkt vertreten, der als logische Konsequenz der galottesken Inkonsequenz betrachtet werden darf:
Galotta als “Magierphilosoph” hat sich einem Erzdämonen verschrieben, obwohl seine Philosophie es verbietet. Er kann zwar die Seelenmühle weiterhin leugnen, doch indem er sich Tyakraman anvertraut hat, akzeptierte er automatisch dessen Spielregeln, die im Grunde auch die Spielregeln der Götter sind, und nichts mehr mit Magierphilosophie gemein haben: Ich verspreche dir meine Seele (dies mehrt die Macht des Dämons/ Gottes), und du gibst mir ungeahnte Fähigkeiten.
Jetzt komme ich aber auf die Idee, dass Borbarad eine der Magierphilosophie ähnliche Theorie vertrat, nach der der Mensch sich von jeder adels- und v.a. gottgegebenen Beschränkung lossagen sollte, um sich zu erheben und selber gottähnlich zu werden (das berühmte Bild von dem fliegenden Insekt auf der Melone: die Ameise (=Mensch) lässt sich Flügel wachsen, flattert nach oben und erkennt, dass die flache Weltscheibe in Wahrheit rund ist- nachzulesen beim Borbarad-Projekt).
Borbarads reine Philosophie untersagt jede Paktiererei, und der Mensch muss es aus eigenem Antrieb schaffen, sich zu erheben (was wohl nur einem Menschenschlag nach Nietzsches Gusto vergönnt sein dürfte, doch ich denke, so hat es auch Borbele gedacht- nicht alle sind dazu fähig).
Die verwaschene Philosophie aber, auch Borbaradianismus genannt, erlaubt, nein fördert sogar den Paktschluss, namentlich mit Amazeroth zum Erwerb zauberischer Fähigkeiten, wohl auch auf Borbarads “Anregung” hin. Damit wäre selbst der halbgöttliche Dämonenmeister inkonsequent, mehrte er doch wissentlich über seine Anhängerschaft die Macht eines Erzdämonen. Oder bin ich jetzt total durcheinander?
Borbarad paktierte mit gleich 7 Erzdämonen, wobei es doch eher ein (zumindest nach seiner Ansicht) Beherrschen dieser Wesenheiten genannt werden muss. Galotta kann also einen verwaschenen Ansatz aus Borbaradianismus und Magierphilosophie vertreten, sich dabei als “einzig wahrer Erbe des Dämonenmeisters” im Recht wissen- und fatal irren. Er hat den Pakt nicht unter Kontrolle, und noch weniger Tyakraman. Konsequenz ist die Seelenmühle, Mehrung der Erzdämonischen Macht und damit Bruch mit der Magierphilosophie. Ihn als Spielermagier davon zu überzeugen dürfte aber schwer fallen...
Der Kontakt zum Nekromanten ergab sich aus einer Randnotiz Dexters in den Galotta-Akten, in der Pôlberras Name erwähnt wurde.
Unser Gruppenmagier (S&S zu Gareth/ Beilunk, also ein Weißer) hat sich auf dem Konvent dazu durchgerungen, den unheimlichen Magier anzusprechen, er wollte also mit ihm reden! Als Pôlberra dann loslegte hat er jedes Wort praktisch aufgesaugt!
Die übrigen Helden waren weniger in denkerische, als mehr praxisorientierte Fragestellungen in Gareth verwickelt, ergo nicht anwesend :)
Ich hatte eigentlich vor, den Spielermagier ordentlich zusammenzustauchen, bevor Pôlberra etwas seines Wissens und seiner Philosophie preisgibt. Dem Nekromanten gefiel aber, dass der Held so direkt und unverblümt auf das Wesentliche zu sprechen kam, und darum nutzte P. die Gelegenheit allzugern, nach einer halben Ewigkeit des Schweigens wieder über seinen Feind G. lästern zu können. Manche Spitze gegen den Weißen konnte er sich aber nicht verkneifen.
Ich muss hier allerdings noch anmerken, dass mein Magierspieler wenig aventurische Erfahrung mitbringt, und der Begriff Magierphilosophie fast neu für ihn war. Es wäre meines Erachtens nach an dem Spieler gewesen, Vorbehalte gegen den Schwarzen deutlicher herauszukehren. Pôlberra indes war das vollkommen Schnuppe- er befand sich ganz in seinem Element. Das rührt vielleicht auch daher, dass mein persönlicher Standpunkt aus P. sprach: Ich bin keine Freundin der Paktiererei und denke, jeder sollte das Beste aus den ihm gegebenen Fähigkeiten machen.
Insgesamt hatte ich geplant, Pôlberra kauziger und unzugänglicher darzustellen, als er letztendlich rüberkam.
Eigenartig- ich vermutete Reibung, doch es war kaum etwas davon zu spüren...
Kommt vielleicht noch in einem weiteren Disput. Mit zur Festung fliegt er jedenfalls nicht, soviel steht fest! ;)
Soweit, so gut.
Gruß
PS Ich hoffe ja, dass ich die philosophischen Gedankengänge nachvollziehbar und faktisch richtig dargestellt habe... Mir jedenfalls erscheint die Logik eines Borbel oder Galotta furchtbar undurchdacht und voller Fußangeln.
Galgenkind 22.05.2005, 13:36 Uhr ~ #131 Nachtrag: Ich habe gerade mein Versäumnis nachgeholt und in “Rohals Versprechen” den Eintrag zu Pôlberra gelesen. Fazit: Wieder eine Magierbeschreibung in diesem Abenteuer, mit der ich absolut nicht konform gehe; ich habe also nichts verpasst...
22.05.2005, 13:36 Uhr ~ #131
Nachtrag:
Ich habe gerade mein Versäumnis nachgeholt und in “Rohals Versprechen” den Eintrag zu Pôlberra gelesen. Fazit: Wieder eine Magierbeschreibung in diesem Abenteuer, mit der ich absolut nicht konform gehe; ich habe also nichts verpasst...
Katharina 22.05.2005, 13:42 Uhr ~ #132 Hallo Nicole, mit Kathrins Erlaubnis stelle ich hier schonmal den ersten Teil der Final-Konzeption zur Verfügung. Was noch fehlt, ist der Ablauf des Finales selber, wann ich den fertig kriege, weiß ich noch nicht. Hier ist der Download: link .
22.05.2005, 13:42 Uhr ~ #132
Hallo Nicole,
mit Kathrins Erlaubnis stelle ich hier schonmal den ersten Teil der Final-Konzeption zur Verfügung. Was noch fehlt, ist der Ablauf des Finales selber, wann ich den fertig kriege, weiß ich noch nicht.
Hier ist der Download: link .
Coppi 22.05.2005, 13:55 Uhr ~ #133 @ Galgenkind Pôlberra ist eben ursprünglich nicht als Helferfigur geplant. :) So viel Selbstüberwindung, sich von ihm helfen zu lassen, ist vielleicht auch schon recht viel verlangt von den Helden – sich auf ihn einzulassen, ist heroischer, als Galotta zu töten. ;)
22.05.2005, 13:55 Uhr ~ #133
@ Galgenkind
Pôlberra ist eben ursprünglich nicht als Helferfigur geplant. :) So viel Selbstüberwindung, sich von ihm helfen zu lassen, ist vielleicht auch schon recht viel verlangt von den Helden – sich auf ihn einzulassen, ist heroischer, als Galotta zu töten. ;)
Galgenkind 22.05.2005, 14:46 Uhr ~ #134 Danke, das ist mehr als ich erwartet hatte! Nun, die Kenntnis eurer Beschreibung von Pôlberra wäre vor dem gestrigen Spielabend sehr hilfreich gewesen. Jetzt ist mir auch klar, was die Helden so viel Überwindung gekostet hätte. Verschenkt, verschenkt, ach ich Unwissende... vielleicht beim nächsten mal... Die eingehende Sichtung und Kommentierung eurer Ausarbeitung behalte ich mir für später vor. Ich vernachlässige sonst meine Unipflichten. Gruß Nicole
22.05.2005, 14:46 Uhr ~ #134
Danke, das ist mehr als ich erwartet hatte!
Nun, die Kenntnis eurer Beschreibung von Pôlberra wäre vor dem gestrigen Spielabend sehr hilfreich gewesen. Jetzt ist mir auch klar, was die Helden so viel Überwindung gekostet hätte.
Verschenkt, verschenkt, ach ich Unwissende... vielleicht beim nächsten mal...
Die eingehende Sichtung und Kommentierung eurer Ausarbeitung behalte ich mir für später vor. Ich vernachlässige sonst meine Unipflichten.
Ludovigo 22.05.2005, 14:51 Uhr ~ #135 Gestern Nacht ist es passiert! Gaius Cordovan Eslam Galotta kam in meiner Spielrunde zu Tode, seine Seele schmort in den Niederhöllen! (Nochmals Herzliches Beileid Coppelia)! Und um mich vorerst mal kurz zu fassen: Die Finalkonfrontation war zum Teil psychologisch geführt (Gespräch/Dialog mit einem Kaiser) zum anderen geballte Action (Zauber Galottas-der im Abenteuer nicht verwendete Einsatz des Agrimothsplitters!). Beidess zusammen ergab eine Mischung die meiner Spielrunde (ich und mein Bruder spielen seit 19 Jahren, die beiden anderen seit 14 Jahren DSA) sehr, sehr gefallen hat. Den letztgültigen Todesstoss erhielt der tödlich getroffene Galotta mit der Klinge Araschar die sich ihm von Rittershand geführt ins Herz bohrte! Übrigens kein Einsatz des Zwei-Komponenten-Giftes! Und ja: Natürlich war es eine High-Fantasy Konfrontation mit allem was dazugehört! Aber eben auch ein Moment von rollenspielerischer Art, an den meine Runde sich erinnern wird! 15 Spielabende haben wir an SidW gespielt und alle haben wir es ganz herrvorragend gefunden. Wede mich nun daran machen den Spielbericht zu verfassen! Mit stolzem Gruss: Ludovigo
22.05.2005, 14:51 Uhr ~ #135
Gestern Nacht ist es passiert!
Gaius Cordovan Eslam Galotta kam in meiner Spielrunde zu Tode, seine Seele schmort in den Niederhöllen!
(Nochmals Herzliches Beileid Coppelia)!
Und um mich vorerst mal kurz zu fassen:
Die Finalkonfrontation war zum Teil psychologisch geführt (Gespräch/Dialog mit einem Kaiser) zum anderen geballte Action (Zauber Galottas-der im Abenteuer nicht verwendete Einsatz des Agrimothsplitters!).
Beidess zusammen ergab eine Mischung die meiner Spielrunde (ich und mein Bruder spielen seit 19 Jahren, die beiden anderen seit 14 Jahren DSA)
sehr, sehr gefallen hat.
Den letztgültigen Todesstoss erhielt der tödlich getroffene Galotta mit der Klinge Araschar die sich ihm von Rittershand geführt ins Herz bohrte!
Übrigens kein Einsatz des Zwei-Komponenten-Giftes!
Und ja:
Natürlich war es eine High-Fantasy Konfrontation mit allem was dazugehört!
Aber eben auch ein Moment von rollenspielerischer Art, an den meine Runde sich erinnern wird!
15 Spielabende haben wir an SidW gespielt und alle haben wir es ganz herrvorragend gefunden.
Wede mich nun daran machen den Spielbericht zu verfassen!
Mit stolzem Gruss:
Jesco 23.05.2005, 13:34 Uhr ~ #136 Wir haben's auch geschafft! Er ist dahin. Oha, ich muss dringend meinen Spielbericht fortsetzen, der hört in der Sichel auf. In Kürze schon mal vorweg: Die Helden sind mit Araschar, Willenstrunk, Gift, Finsterfang durch die Festung unterwegs, helfen Leonardo beim Werkeln, dabei gibt er ihnen Tipps. Im Thronsaal kann Galotta kaum die Helden begrüßen und ein wenig ärgern, als die Beilunker Reiterin ihn schon mit Araschar angreift, der Zauberer schmeißt einen Ignifax auf die Sense der Blakharaz-Statue, welche das Gas ausströmen lässt. Galotta befiehlt Nemrod, die Helden anzugreifen, dieser haut ihm jedoch die Krone vom Kopf und erhält einen Fulminictus vom Heptarchen. Dann hauen die Helden drauflos, und nach einer Weile Prügelei ist der Heptarch dahin. Der Zauberer auch, aber es findet sich noch ein Heiltrank. Araschar beginnt sich in Lichtfunken aufzulösen, die Helden treffen Leonardo, der geleitet sie zum “Adler II”, und man hebt ab. Ein Irrhalke stürzt sich auf sie, “Desertiert wird nicht!”, der Zauberer putzt ihn weg und die glühenden Kohlen zerreißen die Heißluftballons. Araschar löst sich endgültig auf, Serania erscheint, “Das Schwert, das mich tötete, ist vergangen – jetzt kann ich euch helfen”, und versucht den Sturz des Adler II zu bremsen. Sie wird angegriffen, lässt das Schiff los, und weiter wie gehabt mit dem Absturz. Insgesamt ein ordentlicher Abschluss, auch wenn Galotta gerne noch ein wenig mehr mit den Helden parliert hätte, das war etwas schade. Das Gift kam übrigens auch hier nicht zum Einsatz. Den Helden halfen außerdem die Invercarno-Experimentalspiegel und letzte Worte, die Obaran jedem Helden im geeigneten Moment ins Hirn sprach, nachdem der Fallen-Parcours sie ziemlich niedergemacht hatte. Vielen Dank in die Runde für den Vorschlag mit der Statue, die Diskussionen um Seranias Verbleib und um Galottas Schwächen und Stärken, den “Tief unten in Kholak-Kai”-Track usw. usf. Ohne das Teestübchen wäre das Finale bestimmt nicht so gut geworden. JvV
23.05.2005, 13:34 Uhr ~ #136
Wir haben's auch geschafft! Er ist dahin.
Oha, ich muss dringend meinen Spielbericht fortsetzen, der hört in der Sichel auf. In Kürze schon mal vorweg:
Die Helden sind mit Araschar, Willenstrunk, Gift, Finsterfang durch die Festung unterwegs, helfen Leonardo beim Werkeln, dabei gibt er ihnen Tipps. Im Thronsaal kann Galotta kaum die Helden begrüßen und ein wenig ärgern, als die Beilunker Reiterin ihn schon mit Araschar angreift, der Zauberer schmeißt einen Ignifax auf die Sense der Blakharaz-Statue, welche das Gas ausströmen lässt. Galotta befiehlt Nemrod, die Helden anzugreifen, dieser haut ihm jedoch die Krone vom Kopf und erhält einen Fulminictus vom Heptarchen. Dann hauen die Helden drauflos, und nach einer Weile Prügelei ist der Heptarch dahin. Der Zauberer auch, aber es findet sich noch ein Heiltrank.
Araschar beginnt sich in Lichtfunken aufzulösen, die Helden treffen Leonardo, der geleitet sie zum “Adler II”, und man hebt ab. Ein Irrhalke stürzt sich auf sie, “Desertiert wird nicht!”, der Zauberer putzt ihn weg und die glühenden Kohlen zerreißen die Heißluftballons. Araschar löst sich endgültig auf, Serania erscheint, “Das Schwert, das mich tötete, ist vergangen – jetzt kann ich euch helfen”, und versucht den Sturz des Adler II zu bremsen. Sie wird angegriffen, lässt das Schiff los, und weiter wie gehabt mit dem Absturz.
Insgesamt ein ordentlicher Abschluss, auch wenn Galotta gerne noch ein wenig mehr mit den Helden parliert hätte, das war etwas schade. Das Gift kam übrigens auch hier nicht zum Einsatz. Den Helden halfen außerdem die Invercarno-Experimentalspiegel und letzte Worte, die Obaran jedem Helden im geeigneten Moment ins Hirn sprach, nachdem der Fallen-Parcours sie ziemlich niedergemacht hatte.
Vielen Dank in die Runde für den Vorschlag mit der Statue, die Diskussionen um Seranias Verbleib und um Galottas Schwächen und Stärken, den “Tief unten in Kholak-Kai”-Track usw. usf. Ohne das Teestübchen wäre das Finale bestimmt nicht so gut geworden.
JvV
Sebastian 23.05.2005, 15:37 Uhr ~ #137 Apropos Finale: Wenn darf ich denn mit der wahrhaftigen Rekonstruktion (TM) der tatsächlichen Geschehnisse von Katharina und Katrin rechnen? :o) Nachdem ich vergangenen Freitag meine Helden bis auf die Knochen geschunden habe, soll es diesen Samstag mit der Schlacht in den Wolken losgehen. Bis zum Finale sind es zwar zugegebenermaßen noch ein paar Wochen, aber die Aussicht auf eine galottalogische Ausarbeitung des Finales würde mir doch schon eine große Sorge nehmen... Andernfalls müsste ich mir doch noch selbst den Kopf darüber zerbrechen, was zwangsläufig an meiner Unkenntnis der Psyche Galottas scheitern würde. Gruß und so, Sebastian
23.05.2005, 15:37 Uhr ~ #137
Apropos Finale: Wenn darf ich denn mit der wahrhaftigen Rekonstruktion (TM) der tatsächlichen Geschehnisse von Katharina und Katrin rechnen? :o)
Nachdem ich vergangenen Freitag meine Helden bis auf die Knochen geschunden habe, soll es diesen Samstag mit der Schlacht in den Wolken losgehen. Bis zum Finale sind es zwar zugegebenermaßen noch ein paar Wochen, aber die Aussicht auf eine galottalogische Ausarbeitung des Finales würde mir doch schon eine große Sorge nehmen...
Andernfalls müsste ich mir doch noch selbst den Kopf darüber zerbrechen, was zwangsläufig an meiner Unkenntnis der Psyche Galottas scheitern würde.
Gruß und so,
Sebastian
Galgenkind 28.05.2005, 15:53 Uhr ~ #138 Der Imperator ist tot! Nachfolgend präsentiere ich Galottas Abgang, wie er sich gestern Abend in unserer illustren Runde zugetragen hat. Eine kurze Dramatis Personae vorweg: Xorlosch, Sohn des Xandaresch: Zwergensöldner, Träger Araschars (vor dem Betreten der Festung habe ich die Waffe entrückt), Reichsritter Argenteus: Magier von der Schwert und Stab, exorzierte Rahastes (seither sind seine Lippen schwarz und gelegentlich krabbelt ein ekles Insekt aus seinem Mund), Reichsritter Karon: professioneller Turnierkämpfer (Schwert und Linkhand- ich würde sagen: Ein-Schwert-für-alle-Fälle), von Rohaja begünstigt, Reichsritter Isora: Karons Zwillingsschwester mit tief sitzender Arkanophobie, professionelle Turnierkämpferin (Armbrust), führte den Stab des Vergessens, Reichsritterin Nach eingehender Sichtung von Kathrins und Katharinas Ausführungen zu Pôlberra (ein Mitspieler erklärte mir übrigens, dass der Manager eines gewissen Wrestlers namens „The Undertaker“ auf den schönen Namen „Paul Berra“ hört *g*), befand ich zu meinem Erstaunen, dass ich mit den beiden inhaltlich weitgehend auf einer Linie lag und der Nekromant genügend wichtige Hinweise gegeben hatte. Argenteus hatte also ein prima Briefing erhalten. Danke noch einmal an dieser Stelle- ich war sehr angetan von euren Ideen. Schade nur, dass der Part zum Abgang des Imperators noch aussteht. Nach wildem Ritt auf den Greifen, und dem Kampf gegen die Irrhalken (beides gefiel den Spielern ausgesprochen gut), haben sich die Helden bis in das Herz von Galottas Feste durchgeschlagen. Die Klangteppiche von Kenneth Kirschner seien dem Meister noch einmal anempfohlen- die Stimmung wurde dadurch um einiges düsterer. Zu “Am I Not Merciful” aus dem Gladiator OST (wir hatten Kinosound aus der genialen Dolby Digital Anlage des Kollegen, ziemlich laut, vieeel Bass und *bbrrrr*, Gänsehaut!) öffnete sich der Vorhang aus wispernden Heshthotim und Galotta winkte die Helden heran. Den vier Streitern wurde bedeutet, vor der Kristallplatte stehen zu bleiben. Dexter forderte sie mit monotoner Stimme auf, dem Imperator die Ehre zu erweisen, doch kein Held beugte sein Haupt. Ich hatte damit gerechnet, dass die Chars gleich zum Schlag gegen den Dämonenkaiser ausholen würden, doch sie unternahmen erst einmal nichts. Ich war erleichtert. Galotta überging ihre Unverfrorenheit generös- ich fand hier die Überleitung, ihn von seinem Plan und der Festung schwärmen zu lassen: “Tretet heran und seht, wie das unvollkommene Gareth stirbt...” (die erste Stufe des Magnum Opus läuft bereits). Er erhebt sich vom Thron und tritt ebenfalls an die Kristallfläche. “Unter meiner Herrschaft wird Kholak `Kai geboren, die Kapitale der Horizonte...” (Galotta spricht begeistert von der Fliegenden Festung, vorfreudig, erregt) Mit Blick auf die Helden: “Dann wird auch der letzte einsehen müssen, dass ich Galotta...” Nach dem Eingangsmonolog richtet er sich direkt an die Helden. Er erklärt ihnen, dass sie seinen Respekt verdienen, weil sie es soweit gebracht haben. “Und was wollt ihr nun gegen mich unternehmen? Ihr habt gewiss einen Plan!” Die Helden bleiben stumm. Galotta kommentiert hochmütig: "Was auch immer ihr vorhabt, ihr seid zum Scheitern verurteilt!“ Eine Antwort bleibt aus. Ich merke, dass meine Spieler schrecklich eingeschüchtert sind. Sie suchen verzweifelt nach den richtigen Worten (O-Ton: „Wie muss ich ihn denn nun anreden?“ Antwort einer Spielerin: „Als Kaiserliche Hoheit natürlich.“ – „Das will ich aber nicht.“ Ich untersage weitere off-Diskussionen.). Galotta zieht ungläubig eine Augenbraue hoch: „Oder solltet ihr gar keinen Plan haben?“ „Verdammt“ denke ich, „die haben richtig Schiss!“. Ich gebe den Spielern etwas Zeit, sich zu sammeln. Die Heshthotim umschwärmen sie wispernd, unter ihnen windet sich Gareth im Todeskampf. Dann endlich kommt die erste Initiative seitens der Helden. Xorlosch hält Galotta vor, dass Kholak` Kai gar nicht sein Kind sei, da Leonardo die Festung erbaut habe. Ich belohne diesen Vorstoß mit einem zornigen „…Kraft MEINER Gedanken, MEINES Willens! Leonardo ist ein Sklave MEINES Genies!..“ und lasse sein Dämonenmal pulsieren. Karon wird frecher und Galotta gebietet ihm zu schweigen. Karon fühlt das Prickeln in seinem Kopf und redet munter weiter. Der Kaiser wundert sich: „Was auch immer Euch schützt, es wird nichts nützen!“ Er macht seine Drohung gleich wahr und schleudert Karon einen saftigen Fulminictus entgegen, der ihn zurückwirft und zum Schweigen bringt, aber nicht tötet. Galotta befiehlt anschließend Nemrod, die Eindringlinge Demut zu lehren. Der Graf zieht sein Schwert und geht auf die Helden zu. „Schickt nur Euren Schoßhund!“ ruft der Magier grimmig. Als Nemrod auf Galottas Höhe ist, schmeißt er sich unerwartet gegen den Dämonenkaiser (er, dank Willenstrunk mitnichten unter dem Bann des Imperators stehend weiß, dass ein direkter Angriff mit dem Schwert nichts nutzt). Durch den Aufprall fällt dem überrumpelten Kaiser die Dämonenkrone vom Haupt und poltert über den Boden. Die Heshthotim weichen zischelnd zurück. Argenteus tritt das herrschaftliche Symbol in die Tiefen des Raumes, während Nemrod unter Galottas zaubermächtigem Griff stirbt. Xorlosch entdeckt derweil zwischen den wehenden Umhängen der Dämonen Leonardos Symbol an einer Wand. Er sprintet los. Ungeachtet der Schwerthiebe der Heshthotim durchbricht er die Reihen und betätigt den Auslöser. Borbarads Hauch strömt in den Raum und lässt die Garde zerfließen. Momentan stehen nur Isora (etwas im Hintergrund) und Argenteus vor Galotta, der die Fassung wiedererlangt hat. „Ach, die Heshthotim.“ Er winkt gelassen ab. „Ich könnte jederzeit eine neue Schar von ihresgleichen herbeirufen.“ Argenteus wittert die Chance. „Wenn Ihr so mächtig seid, dann nehmt doch einen Schluck hiervon.“ Er holt die kupferne Phiole hervor. „Was ist das? Ein Gift?“ Galotta blickt erkennend zum regungslos daliegenden Nemrod und höhnt. „Ein Gift?!“ Der Kaiser nimmt die Phiole an sich, trinkt sie in einem Zug leer und wirft das Gefäß ärgerlich fort. „Etwas Besseres ist Nemrod nicht eingefallen?“ Ich enttäusche die Hoffnungen der Helden: Glyphen an Galottas Gewand leuchten auf und er wankt nicht einmal. Zorn funkelt in seinen Augen, das Mal beginnt abermals zu pulsieren. Galotta zetert über die Unverfrorenheit seiner Feinde (wobei er die Helden folgerichtig nur als Mittler, nicht aber Drahtzieher sieht), weil sie ihn mit einem billigen Venenum töten wollten. [Sicher, er empfindet es als unter seiner Würde, doch, so meine Spekulation: Der todessehnsüchtige Teil in ihm bedauert es und hasst gleichzeitig seine Feinde dafür, dass sie nicht fähig sind, ihn zu erlösen. Darüber muss er wiederum zorniger werden, denn diese, seine Schwäche darf nicht sein, nein, er triumphiert und wird, will ewig herrschen!] Isora legt derweil ihren schwarz gefiederten Bolzen „Galottas Untergang“ in die Armbrust. Der Dämonenkaiser, mühsam seine inneren Dämonen nieder ringend, wendet seinen Blick in ihre Richtung. Sie schießt auf seinen Kopf, der Bolzen fällt vor dem Imperator zu Boden. Galotta ist wieder einmal Herr der Lage: „Wie unhöflich von Euch, meine Holde.“ (Die gutaussehende Heldin fürchtet nichts so sehr wie dämonenbeschwörende Schwarzmagier. Galotta ist ihr persönlicher Alptraum, spätestens seit sie in Yol` Ghurmak vor seinem Thron für ihn tanzen musste.) Galotta winkt Isora zu sich an die Kristallfläche. Sie nähert sich gehorsam, vor Angst zitternd. Galotta genießt es, sie leiden zu sehen. Karon erholt sich langsam vom Fulminictus und rappelt sich auf. Auch der Zwerg kommt auf die Beine. Argenteus kann nicht mit ansehen, wie seine Gefährtin vor dem Dämonenkaiser schlottert und schluchzt. „Warum legt Ihr Euch nicht mit jemandem an, der Euch gewachsen ist?“ Galotta wendet sich ihm zu: „Mir gewachsen?“ Er hebt die Hand und reißt den Zauberstab des Magiers an sich. „Den brauchst du nun nicht mehr,“ kommentiert er hämisch, als er den Stab über seinem Knie zerbricht. [Autsch! Argenteus ist artefaktgebunden… Der Spieler muss auf den Schock eine rauchen.] Der Kaiser weidet sich weiter an Isoras Angst: „Ich erinnere mich, dass du so erquicklich tanzen kannst. Willst du mich nicht lieber mit einem Tanz erfreuen, anstatt störrisch zu sein?“ Die Ärmste schluchzt verzweifelt, denn Galotta rührt in ihren tiefsten Ängsten. Gareth befindet sich mittlerweile im Würgegriff der Dornenranken. Der Spieler des Magiers bellt zynisch zwischen zwei Zügen an seinem Glimmstängel: „Warum sollte sie tanzen? Ich hörte, dass Ihr selber ein ausgezeichneter Tänzer seid. Galotta, tanze du für…!“ [Ich applaudiere innerlich.] Galotta explodiert förmlich, als er sich der Schmach erinnert. Theraj- Arraz schreitet erwartungsvoll hinter dem Kaiser auf und ab, als sein Herr sich dem Tyakraman-gefälligen Zorn hingibt (und ich rumbrülle). Er hasst die kaiserliche Familie, zürnt Nahema und sieht sie bereits vor sich im Staub liegen, wimmernd und um seine Gnade winselnd, wenn er endlich Kaiser des Dritten Bosparan ist. Argenteus widerspricht ihm, hält ihm vor Augen, dass er das alles nicht aus eigener Kraft gehoben hat, sich anderer Mächte bedienen musste. Die Situation eskaliert vollends. Auf Galottas Wink hin springt der Irrhalk auf Argenteus los. Isora wirft sich verzweifelt vor ihn. [Sie hat einst eine Dämonenattacke überlebt, und ist seither von einer nicht verheilenden Wunde am Unterleib gezeichnet. Boron hatte offenbar einen Plan, und ließ sie leben, obwohl sie damals hätte sterben müssen. Nun, Borons Vorsehung sieht sie erfüllt (sie führte den Stab des Vergessens gegen Rhazzi) und folgert, dass sie hier ihrem Schicksal entgegen treten muss.] Theraj- Arraz zerfetzt ihren Bauch, Gedärm sucht sich seinen Weg aus ihrem Leib, sie kippt wortlos zur Seite und liegt sterbend auf dem Kristallboden. Ihr Blut fließt auf die durchsichtige Fläche. Karon ist mittlerweile herangeeilt und knallt dem Dämonen Tyros Prahes Bannstaub entgegen. Der Irrhalk ist Geschichte. Der Imperator fasst sich an das schmerzende Dämonenmal und ruft Pandämonium, doch der Zauber entfaltet dank des Ingerimm-heiligen Artefaktes um den Hals des Zwergen nicht die gewünschte Wirkung. Galotta weicht vor den Helden zurück und rutscht auf der Blutlache aus, die mittlerweile einen guten Teil der Kristallfläche bedeckt. Er fällt auf Hände und Knie. Argenteus greift nach den Amuletten um seinen Hals, zerrt daran. Blind vor Zorn und im Kampf mit seinem Ego schleudert Galotta Argenteus einen formal tödlichen Fulminictus entgegen (ich habe böse gewürfelt, darum sollte später Gnade vor Recht gehen). Schäumend vor Wut blickt er dann unter sich auf das sterbende Gareth, ergötzt sich noch einmal an diesem Bild. Karon hackt mit seiner Ogerschelle währenddessen vergebens auf die Kristallfläche ein, um sie zum Einsturz zu bringen, und alle darauf befindlichen Personen, einschließlich des Imperators in die Tiefe zu stürzen. [Der Held glaubte offensichtlich, es sei ein „normales“ Fenster, doch die Szene spielte ja hoch oben im Raum der Rache! Nun, der Held hat wenig Erfahrung mit Zauberei und musste darum annehmen, es liege tatsächlich der freie Fall unter Galottas Füßen. Schön war die Idee dennoch, wo Galotta doch so große Angst vor dem Fallen haben soll…]. Ein erster Invercano entlädt sich spontan, als das Artefakt Galottas Kontrolle entgleitet. Wieder fasst sich der wutschäumende Galotta an die pulsierende „Hand des Schwarzen Mannes“, verzweifelnd im Angesicht der Erkenntnis seines Selbstbetruges. Derweil raune ich dem Zwergen zu: „Hab` Vertrauen.“ Die Spielerin versteht sofort, wer da spricht: Serania. Xorlosch fasst seine Axt fester und dringt auf Galottas Hals ein. Der Angriff scheitert an seinem Zauberschild. Der Imperator wendet sich um, richtet sich etwas auf, und kniet so vor dem Zwergen. Ich flüstere ins Ohr der Spielerin: „Er will sterben!“ Schaum steht Galotta vor dem Mund. Wieder ein „Hab` Vertrauen.“ und Xorlosch rammt die Axt in Galottas Brust. Blut spritzt. Der Imperator packt nach Xorlosch, und reißt den Zwergen in die Finsternis niederhöllischen Schmerzes. In einer finalen Willensanstrengung bäumt sich der Zwerg noch einmal auf und stößt die Waffe in Galottas Herz. Als nächstes sieht er, wie eine schattenhafte Karikatur Galottas vor ihm erscheint. Die Fratze lacht wahnsinnig, heult dann in erkennendem Entsetzen auf. Hinter dem Schatten wirbelt unendliche Finsternis, die ihn langsam einsaugt. Der Alptraumfetzen greift nach Xorlosch um ihn mit sich zu reißen. Der Zwerg bewegt sich Richtung Verdammnis, hört dann plötzlich ein sanftes Flügelrauschen, fühlt sich gepackt und wird fort getragen. Galotta geht jaulend in die Finsternis ein. Karon sieht, wie Zwerg und Dämonenkaiser in tödlicher Umklammerung zu Boden gehen, sterben. Er hetzt zu seiner Schwester. Kein Puls. Argenteus liegt ebenfalls da, regt sich aber schwach. Als einzige Chance, beide zu retten hofft er, Argenteus mit dem einzigen Heiltrank, den die Gruppe mit sich führt, zu helfen, damit dieser Isora heilen kann. Das sind schwere Entscheidungen, gerade unter Zeitdruck… Die Festung sackt ab. Leonardo tritt auf den Plan. Argenteus kommt zu sich und beginnt seinen Balsam in die Gefährtin zu pumpen, während Karon versucht die Festung zu steuern, damit sie nicht auf Alt-Gareth stürzt. Der Spieler zeigt mir also, wie sein Held die Kugeln berührt. Ich würfle, ziehe ein Gesicht und schiebe die Schwarze Festung aus Pappe auf dem Stadtplan Richtung Neu- Gareth. Ich erkläre, dass die Stadt des Lichts in Sichtweite kommt und die Feste darauf zu rast. Dabei starte ich den „Absturz-Titel“: Track 7 des König der Löwen OST- schön laut. Der Spieler blickt mich flehend an und Karon berührt abermals die Kugeln, die leider, leider zerspringen. Ein reißendes Geräusch geht durch die Festung, ich reiße meine schwarze Papp-Festung etwas ein. Die Spieler werden sichtlich unruhig. Leonardo birgt den Splitter und hetzt die Helden. Argenteus bricht seinen Balsam ab. Ich lasse Isora zu sich kommen, damit sie am nächsten Spielabend noch ein paar letzte Worte an ihren Bruder richten kann. Es folgt die Flucht auf der Difarsmandel, die Leonardo der Einfachheit halber alleine zündet. Ich schließe mit der Landung und lasse die Helden beobachten, wie riesige Trümmer der Festung in der Neuen Residenz und der Stadt des Lichts einschlagen und die goldene Kuppel zerbirst, während ein Regen kleinerer Brocken die Stadt eindeckt. Dabei reiße ich den Festungs- Dummie endgültig in drei große und viele kleine Stücke und verteile sie nach bestem Wissen auf der Karte (siehe http://www.augedergasse.de/). Epilog. Ende erster Teil. Ich bin sehr zufrieden mit Galottas Abgang, da es eine gute Mischung aus Psychokrieg und brachialer Methoden war. Ich erwog zwischenzeitlich, auch die Elfen-Banshees einzustricken, doch mir wäre das zuviel des Guten geworden. Meine Spieler haben mich mit prima Einfällen überrascht und Galotta konnte den Helden viel entgegen setzen. Stück für Stück haben die Helden seine äußeren wie inneren Verteidigungslinien eingerissen und ihn unter großen persönlichen Opfern vernichtet: Zwei Helden sind tot, der Magier ist ohne seinen Stab schwer eingeschränkt, Karon hat seine geliebte Schwester verloren und trägt sich überdies mit der Schuld an dem Untergang gewisser Bauwerke Neu-Gareths. Gruß, eine erleichterte, doch wehmütig um Galotta und die verblichenen Helden trauernde Nicole; bissken heiser heute ;)
28.05.2005, 15:53 Uhr ~ #138
Der Imperator ist tot!
Nachfolgend präsentiere ich Galottas Abgang, wie er sich gestern Abend in unserer illustren Runde zugetragen hat.
Eine kurze Dramatis Personae vorweg:
Xorlosch, Sohn des Xandaresch: Zwergensöldner, Träger Araschars (vor dem Betreten der Festung habe ich die Waffe entrückt), Reichsritter
Argenteus: Magier von der Schwert und Stab, exorzierte Rahastes (seither sind seine Lippen schwarz und gelegentlich krabbelt ein ekles Insekt aus seinem Mund), Reichsritter
Karon: professioneller Turnierkämpfer (Schwert und Linkhand- ich würde sagen: Ein-Schwert-für-alle-Fälle), von Rohaja begünstigt, Reichsritter
Isora: Karons Zwillingsschwester mit tief sitzender Arkanophobie, professionelle Turnierkämpferin (Armbrust), führte den Stab des Vergessens, Reichsritterin
Nach eingehender Sichtung von Kathrins und Katharinas Ausführungen zu Pôlberra (ein Mitspieler erklärte mir übrigens, dass der Manager eines gewissen Wrestlers namens „The Undertaker“ auf den schönen Namen „Paul Berra“ hört *g*), befand ich zu meinem Erstaunen, dass ich mit den beiden inhaltlich weitgehend auf einer Linie lag und der Nekromant genügend wichtige Hinweise gegeben hatte. Argenteus hatte also ein prima Briefing erhalten.
Danke noch einmal an dieser Stelle- ich war sehr angetan von euren Ideen. Schade nur, dass der Part zum Abgang des Imperators noch aussteht.
Nach wildem Ritt auf den Greifen, und dem Kampf gegen die Irrhalken (beides gefiel den Spielern ausgesprochen gut), haben sich die Helden bis in das Herz von Galottas Feste durchgeschlagen. Die Klangteppiche von Kenneth Kirschner seien dem Meister noch einmal anempfohlen- die Stimmung wurde dadurch um einiges düsterer.
Zu “Am I Not Merciful” aus dem Gladiator OST (wir hatten Kinosound aus der genialen Dolby Digital Anlage des Kollegen, ziemlich laut, vieeel Bass und *bbrrrr*, Gänsehaut!) öffnete sich der Vorhang aus wispernden Heshthotim und Galotta winkte die Helden heran. Den vier Streitern wurde bedeutet, vor der Kristallplatte stehen zu bleiben.
Dexter forderte sie mit monotoner Stimme auf, dem Imperator die Ehre zu erweisen, doch kein Held beugte sein Haupt. Ich hatte damit gerechnet, dass die Chars gleich zum Schlag gegen den Dämonenkaiser ausholen würden, doch sie unternahmen erst einmal nichts. Ich war erleichtert.
Galotta überging ihre Unverfrorenheit generös- ich fand hier die Überleitung, ihn von seinem Plan und der Festung schwärmen zu lassen:
“Tretet heran und seht, wie das unvollkommene Gareth stirbt...” (die erste Stufe des Magnum Opus läuft bereits). Er erhebt sich vom Thron und tritt ebenfalls an die Kristallfläche.
“Unter meiner Herrschaft wird Kholak `Kai geboren, die Kapitale der Horizonte...” (Galotta spricht begeistert von der Fliegenden Festung, vorfreudig, erregt)
Mit Blick auf die Helden: “Dann wird auch der letzte einsehen müssen, dass ich Galotta...”
Nach dem Eingangsmonolog richtet er sich direkt an die Helden. Er erklärt ihnen, dass sie seinen Respekt verdienen, weil sie es soweit gebracht haben.
“Und was wollt ihr nun gegen mich unternehmen? Ihr habt gewiss einen Plan!”
Die Helden bleiben stumm. Galotta kommentiert hochmütig: "Was auch immer ihr vorhabt, ihr seid zum Scheitern verurteilt!“ Eine Antwort bleibt aus. Ich merke, dass meine Spieler schrecklich eingeschüchtert sind. Sie suchen verzweifelt nach den richtigen Worten (O-Ton: „Wie muss ich ihn denn nun anreden?“ Antwort einer Spielerin: „Als Kaiserliche Hoheit natürlich.“ – „Das will ich aber nicht.“ Ich untersage weitere off-Diskussionen.).
Galotta zieht ungläubig eine Augenbraue hoch: „Oder solltet ihr gar keinen Plan haben?“
„Verdammt“ denke ich, „die haben richtig Schiss!“. Ich gebe den Spielern etwas Zeit, sich zu sammeln. Die Heshthotim umschwärmen sie wispernd, unter ihnen windet sich Gareth im Todeskampf.
Dann endlich kommt die erste Initiative seitens der Helden. Xorlosch hält Galotta vor, dass Kholak` Kai gar nicht sein Kind sei, da Leonardo die Festung erbaut habe. Ich belohne diesen Vorstoß mit einem zornigen „…Kraft MEINER Gedanken, MEINES Willens! Leonardo ist ein Sklave MEINES Genies!..“ und lasse sein Dämonenmal pulsieren. Karon wird frecher und Galotta gebietet ihm zu schweigen. Karon fühlt das Prickeln in seinem Kopf und redet munter weiter. Der Kaiser wundert sich: „Was auch immer Euch schützt, es wird nichts nützen!“ Er macht seine Drohung gleich wahr und schleudert Karon einen saftigen Fulminictus entgegen, der ihn zurückwirft und zum Schweigen bringt, aber nicht tötet. Galotta befiehlt anschließend Nemrod, die Eindringlinge Demut zu lehren. Der Graf zieht sein Schwert und geht auf die Helden zu. „Schickt nur Euren Schoßhund!“ ruft der Magier grimmig. Als Nemrod auf Galottas Höhe ist, schmeißt er sich unerwartet gegen den Dämonenkaiser (er, dank Willenstrunk mitnichten unter dem Bann des Imperators stehend weiß, dass ein direkter Angriff mit dem Schwert nichts nutzt). Durch den Aufprall fällt dem überrumpelten Kaiser die Dämonenkrone vom Haupt und poltert über den Boden. Die Heshthotim weichen zischelnd zurück. Argenteus tritt das herrschaftliche Symbol in die Tiefen des Raumes, während Nemrod unter Galottas zaubermächtigem Griff stirbt. Xorlosch entdeckt derweil zwischen den wehenden Umhängen der Dämonen Leonardos Symbol an einer Wand. Er sprintet los. Ungeachtet der Schwerthiebe der Heshthotim durchbricht er die Reihen und betätigt den Auslöser. Borbarads Hauch strömt in den Raum und lässt die Garde zerfließen.
Momentan stehen nur Isora (etwas im Hintergrund) und Argenteus vor Galotta, der die Fassung wiedererlangt hat. „Ach, die Heshthotim.“ Er winkt gelassen ab. „Ich könnte jederzeit eine neue Schar von ihresgleichen herbeirufen.“ Argenteus wittert die Chance. „Wenn Ihr so mächtig seid, dann nehmt doch einen Schluck hiervon.“ Er holt die kupferne Phiole hervor. „Was ist das? Ein Gift?“ Galotta blickt erkennend zum regungslos daliegenden Nemrod und höhnt. „Ein Gift?!“ Der Kaiser nimmt die Phiole an sich, trinkt sie in einem Zug leer und wirft das Gefäß ärgerlich fort. „Etwas Besseres ist Nemrod nicht eingefallen?“ Ich enttäusche die Hoffnungen der Helden: Glyphen an Galottas Gewand leuchten auf und er wankt nicht einmal. Zorn funkelt in seinen Augen, das Mal beginnt abermals zu pulsieren. Galotta zetert über die Unverfrorenheit seiner Feinde (wobei er die Helden folgerichtig nur als Mittler, nicht aber Drahtzieher sieht), weil sie ihn mit einem billigen Venenum töten wollten. [Sicher, er empfindet es als unter seiner Würde, doch, so meine Spekulation: Der todessehnsüchtige Teil in ihm bedauert es und hasst gleichzeitig seine Feinde dafür, dass sie nicht fähig sind, ihn zu erlösen. Darüber muss er wiederum zorniger werden, denn diese, seine Schwäche darf nicht sein, nein, er triumphiert und wird, will ewig herrschen!]
Isora legt derweil ihren schwarz gefiederten Bolzen „Galottas Untergang“ in die Armbrust. Der Dämonenkaiser, mühsam seine inneren Dämonen nieder ringend, wendet seinen Blick in ihre Richtung. Sie schießt auf seinen Kopf, der Bolzen fällt vor dem Imperator zu Boden.
Galotta ist wieder einmal Herr der Lage: „Wie unhöflich von Euch, meine Holde.“ (Die gutaussehende Heldin fürchtet nichts so sehr wie dämonenbeschwörende Schwarzmagier. Galotta ist ihr persönlicher Alptraum, spätestens seit sie in Yol` Ghurmak vor seinem Thron für ihn tanzen musste.) Galotta winkt Isora zu sich an die Kristallfläche. Sie nähert sich gehorsam, vor Angst zitternd. Galotta genießt es, sie leiden zu sehen.
Karon erholt sich langsam vom Fulminictus und rappelt sich auf. Auch der Zwerg kommt auf die Beine.
Argenteus kann nicht mit ansehen, wie seine Gefährtin vor dem Dämonenkaiser schlottert und schluchzt. „Warum legt Ihr Euch nicht mit jemandem an, der Euch gewachsen ist?“ Galotta wendet sich ihm zu: „Mir gewachsen?“ Er hebt die Hand und reißt den Zauberstab des Magiers an sich. „Den brauchst du nun nicht mehr,“ kommentiert er hämisch, als er den Stab über seinem Knie zerbricht. [Autsch! Argenteus ist artefaktgebunden… Der Spieler muss auf den Schock eine rauchen.] Der Kaiser weidet sich weiter an Isoras Angst: „Ich erinnere mich, dass du so erquicklich tanzen kannst. Willst du mich nicht lieber mit einem Tanz erfreuen, anstatt störrisch zu sein?“ Die Ärmste schluchzt verzweifelt, denn Galotta rührt in ihren tiefsten Ängsten. Gareth befindet sich mittlerweile im Würgegriff der Dornenranken.
Der Spieler des Magiers bellt zynisch zwischen zwei Zügen an seinem Glimmstängel: „Warum sollte sie tanzen? Ich hörte, dass Ihr selber ein ausgezeichneter Tänzer seid. Galotta, tanze du für…!“ [Ich applaudiere innerlich.] Galotta explodiert förmlich, als er sich der Schmach erinnert. Theraj- Arraz schreitet erwartungsvoll hinter dem Kaiser auf und ab, als sein Herr sich dem Tyakraman-gefälligen Zorn hingibt (und ich rumbrülle). Er hasst die kaiserliche Familie, zürnt Nahema und sieht sie bereits vor sich im Staub liegen, wimmernd und um seine Gnade winselnd, wenn er endlich Kaiser des Dritten Bosparan ist. Argenteus widerspricht ihm, hält ihm vor Augen, dass er das alles nicht aus eigener Kraft gehoben hat, sich anderer Mächte bedienen musste.
Die Situation eskaliert vollends. Auf Galottas Wink hin springt der Irrhalk auf Argenteus los. Isora wirft sich verzweifelt vor ihn. [Sie hat einst eine Dämonenattacke überlebt, und ist seither von einer nicht verheilenden Wunde am Unterleib gezeichnet. Boron hatte offenbar einen Plan, und ließ sie leben, obwohl sie damals hätte sterben müssen. Nun, Borons Vorsehung sieht sie erfüllt (sie führte den Stab des Vergessens gegen Rhazzi) und folgert, dass sie hier ihrem Schicksal entgegen treten muss.] Theraj- Arraz zerfetzt ihren Bauch, Gedärm sucht sich seinen Weg aus ihrem Leib, sie kippt wortlos zur Seite und liegt sterbend auf dem Kristallboden. Ihr Blut fließt auf die durchsichtige Fläche.
Karon ist mittlerweile herangeeilt und knallt dem Dämonen Tyros Prahes Bannstaub entgegen. Der Irrhalk ist Geschichte. Der Imperator fasst sich an das schmerzende Dämonenmal und ruft Pandämonium, doch der Zauber entfaltet dank des Ingerimm-heiligen Artefaktes um den Hals des Zwergen nicht die gewünschte Wirkung. Galotta weicht vor den Helden zurück und rutscht auf der Blutlache aus, die mittlerweile einen guten Teil der Kristallfläche bedeckt. Er fällt auf Hände und Knie. Argenteus greift nach den Amuletten um seinen Hals, zerrt daran. Blind vor Zorn und im Kampf mit seinem Ego schleudert Galotta Argenteus einen formal tödlichen Fulminictus entgegen (ich habe böse gewürfelt, darum sollte später Gnade vor Recht gehen). Schäumend vor Wut blickt er dann unter sich auf das sterbende Gareth, ergötzt sich noch einmal an diesem Bild.
Karon hackt mit seiner Ogerschelle währenddessen vergebens auf die Kristallfläche ein, um sie zum Einsturz zu bringen, und alle darauf befindlichen Personen, einschließlich des Imperators in die Tiefe zu stürzen. [Der Held glaubte offensichtlich, es sei ein „normales“ Fenster, doch die Szene spielte ja hoch oben im Raum der Rache! Nun, der Held hat wenig Erfahrung mit Zauberei und musste darum annehmen, es liege tatsächlich der freie Fall unter Galottas Füßen. Schön war die Idee dennoch, wo Galotta doch so große Angst vor dem Fallen haben soll…]. Ein erster Invercano entlädt sich spontan, als das Artefakt Galottas Kontrolle entgleitet. Wieder fasst sich der wutschäumende Galotta an die pulsierende „Hand des Schwarzen Mannes“, verzweifelnd im Angesicht der Erkenntnis seines Selbstbetruges.
Derweil raune ich dem Zwergen zu: „Hab` Vertrauen.“ Die Spielerin versteht sofort, wer da spricht: Serania. Xorlosch fasst seine Axt fester und dringt auf Galottas Hals ein. Der Angriff scheitert an seinem Zauberschild. Der Imperator wendet sich um, richtet sich etwas auf, und kniet so vor dem Zwergen. Ich flüstere ins Ohr der Spielerin: „Er will sterben!“ Schaum steht Galotta vor dem Mund. Wieder ein „Hab` Vertrauen.“ und Xorlosch rammt die Axt in Galottas Brust. Blut spritzt. Der Imperator packt nach Xorlosch, und reißt den Zwergen in die Finsternis niederhöllischen Schmerzes. In einer finalen Willensanstrengung bäumt sich der Zwerg noch einmal auf und stößt die Waffe in Galottas Herz.
Als nächstes sieht er, wie eine schattenhafte Karikatur Galottas vor ihm erscheint. Die Fratze lacht wahnsinnig, heult dann in erkennendem Entsetzen auf. Hinter dem Schatten wirbelt unendliche Finsternis, die ihn langsam einsaugt. Der Alptraumfetzen greift nach Xorlosch um ihn mit sich zu reißen. Der Zwerg bewegt sich Richtung Verdammnis, hört dann plötzlich ein sanftes Flügelrauschen, fühlt sich gepackt und wird fort getragen. Galotta geht jaulend in die Finsternis ein.
Karon sieht, wie Zwerg und Dämonenkaiser in tödlicher Umklammerung zu Boden gehen, sterben. Er hetzt zu seiner Schwester. Kein Puls. Argenteus liegt ebenfalls da, regt sich aber schwach. Als einzige Chance, beide zu retten hofft er, Argenteus mit dem einzigen Heiltrank, den die Gruppe mit sich führt, zu helfen, damit dieser Isora heilen kann. Das sind schwere Entscheidungen, gerade unter Zeitdruck…
Die Festung sackt ab. Leonardo tritt auf den Plan. Argenteus kommt zu sich und beginnt seinen Balsam in die Gefährtin zu pumpen, während Karon versucht die Festung zu steuern, damit sie nicht auf Alt-Gareth stürzt. Der Spieler zeigt mir also, wie sein Held die Kugeln berührt. Ich würfle, ziehe ein Gesicht und schiebe die Schwarze Festung aus Pappe auf dem Stadtplan Richtung Neu- Gareth. Ich erkläre, dass die Stadt des Lichts in Sichtweite kommt und die Feste darauf zu rast. Dabei starte ich den „Absturz-Titel“: Track 7 des König der Löwen OST- schön laut. Der Spieler blickt mich flehend an und Karon berührt abermals die Kugeln, die leider, leider zerspringen. Ein reißendes Geräusch geht durch die Festung, ich reiße meine schwarze Papp-Festung etwas ein. Die Spieler werden sichtlich unruhig. Leonardo birgt den Splitter und hetzt die Helden. Argenteus bricht seinen Balsam ab. Ich lasse Isora zu sich kommen, damit sie am nächsten Spielabend noch ein paar letzte Worte an ihren Bruder richten kann.
Es folgt die Flucht auf der Difarsmandel, die Leonardo der Einfachheit halber alleine zündet.
Ich schließe mit der Landung und lasse die Helden beobachten, wie riesige Trümmer der Festung in der Neuen Residenz und der Stadt des Lichts einschlagen und die goldene Kuppel zerbirst, während ein Regen kleinerer Brocken die Stadt eindeckt. Dabei reiße ich den Festungs- Dummie endgültig in drei große und viele kleine Stücke und verteile sie nach bestem Wissen auf der Karte (siehe http://www.augedergasse.de/).
Epilog.
Ende erster Teil.
Ich bin sehr zufrieden mit Galottas Abgang, da es eine gute Mischung aus Psychokrieg und brachialer Methoden war. Ich erwog zwischenzeitlich, auch die Elfen-Banshees einzustricken, doch mir wäre das zuviel des Guten geworden. Meine Spieler haben mich mit prima Einfällen überrascht und Galotta konnte den Helden viel entgegen setzen. Stück für Stück haben die Helden seine äußeren wie inneren Verteidigungslinien eingerissen und ihn unter großen persönlichen Opfern vernichtet: Zwei Helden sind tot, der Magier ist ohne seinen Stab schwer eingeschränkt, Karon hat seine geliebte Schwester verloren und trägt sich überdies mit der Schuld an dem Untergang gewisser Bauwerke Neu-Gareths.
Gruß,
eine erleichterte, doch wehmütig um Galotta und die verblichenen Helden trauernde Nicole;
bissken heiser heute ;)
Shahanja 28.05.2005, 23:45 Uhr ~ #139 Als Hintergrundmusik spielt es “Am I not merciful” und dazu lese ich deinen Spielbericht Galgenkind und muss sagen: Ich bin mitgerissen! Ich habe echt mit deinen Spielern/NSCs mitgefiebert so interessant war der Finalverlauf. Ich bekomme richtig herzklopfen, wenn ich bedenke, dass ich das in meiner Gruppe auch so gut hinbekommen sollte. WAhnsinn. Da merkt man, dass Bombast und Rollenspiel, Tragik und Action genial kombiniert werden kann. seufz Shahanja
28.05.2005, 23:45 Uhr ~ #139
Als Hintergrundmusik spielt es “Am I not merciful” und dazu lese ich deinen Spielbericht Galgenkind und muss sagen: Ich bin mitgerissen! Ich habe echt mit deinen Spielern/NSCs mitgefiebert so interessant war der Finalverlauf. Ich bekomme richtig herzklopfen, wenn ich bedenke, dass ich das in meiner Gruppe auch so gut hinbekommen sollte. WAhnsinn. Da merkt man, dass Bombast und Rollenspiel, Tragik und Action genial kombiniert werden kann.
seufz
Galgenkind 29.05.2005, 01:42 Uhr ~ #140 Danke für dein Lob, Shahanja- das geht runter wie Öl :) Ich wollte noch nachreichen, dass es vom ersten Gespräch mit dem Imperator bis zu dessen Ende etwa eine dreiviertel Stunde gedauert hat. Nächtliche Grüße Nicole
29.05.2005, 01:42 Uhr ~ #140
Danke für dein Lob, Shahanja- das geht runter wie Öl :)
Ich wollte noch nachreichen, dass es vom ersten Gespräch mit dem Imperator bis zu dessen Ende etwa eine dreiviertel Stunde gedauert hat.
Nächtliche Grüße
Ludovigo 29.05.2005, 10:39 Uhr ~ #141 @Galgenkind: Und ich dachte, bei uns wäre es gut gelaufen! ;-( Nein im Ernst: ich finde dass ist der Beweis, dass man aus SidW grosses, fantastisches Rollenspiel machen kann! Diesen Beitrag sollte sich Anton Weste in sein Arbeitszimmer hängen und stolz auf sein Werk sein! ;-) Grosser Sport Galgenkind! Man kann es eigentlich fast nicht besser machen! Respekt und auch ich möchte mich zu den neuen Belobigern hinzuzählen! Ludovigo aka Uwe
29.05.2005, 10:39 Uhr ~ #141
@Galgenkind:
Und ich dachte, bei uns wäre es gut gelaufen! ;-(
Nein im Ernst: ich finde dass ist der Beweis, dass man aus SidW grosses, fantastisches Rollenspiel machen kann! Diesen Beitrag sollte sich Anton Weste in sein Arbeitszimmer hängen und stolz auf sein Werk sein! ;-)
Grosser Sport Galgenkind!
Man kann es eigentlich fast nicht besser machen! Respekt und auch ich möchte mich zu den neuen Belobigern hinzuzählen!
Ludovigo aka Uwe
Katharina 29.05.2005, 20:07 Uhr ~ #142 Was lange währt ... kommt trotzdem noch zu spät. Aber vielleicht können ja einige, die das Finale noch vor sich haben, was mit Kathrins wunderbaren Texten und meiner Zusammenstückelung derselben anfangen: Wie man Galotta tötet Obwohl das Dokument recht umfangreich ist (26 Seiten, 500 KB), beinhaltet es doch keine Ausarbeitung des Finales, sondern stellt nur einige Element vor, die man benutzen kann. Über Kritik und Anmerkungen würden Kathrin und ich sich freuen. Gruß, Katharina
29.05.2005, 20:07 Uhr ~ #142
Was lange währt ... kommt trotzdem noch zu spät.
Aber vielleicht können ja einige, die das Finale noch vor sich haben, was mit Kathrins wunderbaren Texten und meiner Zusammenstückelung derselben anfangen:
Wie man Galotta tötet
Obwohl das Dokument recht umfangreich ist (26 Seiten, 500 KB), beinhaltet es doch keine Ausarbeitung des Finales, sondern stellt nur einige Element vor, die man benutzen kann.
Über Kritik und Anmerkungen würden Kathrin und ich sich freuen.
Galgenkind 30.05.2005, 13:43 Uhr ~ #143 Hallo! So gut mir eure Ausarbeitungen auch gefallen (ich finde sie ausgesprochen stimmungsvoll), so sehr liegt mir eine grundlegende Sache quer im Meistermagen: Ihr wollt darauf hinaus, dass im Zwiegespräch zwischen dem Irrhalken und Galotta, bei dem die Helden gewissermaßen als Katalysator wirken, die Zweifel des Imperators geschürt werden, um ihn an Blakharaz und sich selbst scheitern zu lassen. Der Erzdämon schließt die Hand um Galotta/ Theraj-Arraz richtet ihn zum Schluss als Strafe für seine Abkehr. Soweit so gut. Aber dafür bedarf es eigentlich eines Doppelmeisters. Mir persönlich missfällt es stets, wenn ich mich als Meister mit mir selber unterhalten darf. Und in der von euch angestrebten Konstellation läuft es darauf hinaus, dass der Dämon ausgiebig mit Galotta disputiert. Weiterhin: Ich habe es als Erlösung für die Spieler empfunden, dass sie im Grande Finale endlich wieder selber agieren konnten. Das hatten sie nämlich nach all der Zeit des Statistendaseins vor Wehrheim und im Kampf gegen Rhazzi, also den vorangegangenen Großereignissen, fast verlernt! In eurer Version fehlt mir das Erfolgserlebnis für die Helden. Sie werden hinterher folgendes sagen: “Wir haben ihn dazu gebracht, sich von Blakharaz abzuwenden, darüber ist dieser Theraj-Arraz wütend geworden und hat ihn gerichtet. Wir selber haben nur mit ihm geredet.” Ich kann die Einstellung, Galotta dürfe nicht durch die Hände “dahergelaufener” Helden fallen nachvollziehen, doch nicht verstehen. Wie immer bleibt es aber dem Geschmack der Spielrunde überlassen, ob es eher profan oder sehr mystisch zu Ende geht. Meine Truppe empfand Galotta beileibe nicht als unter Wert verkauft! Und um Kathrin (frei) zu zitieren: Im Grunde genommen ist es einfach, Galotta zu töten.“ Ich kann das bestätigen, denn viel war nicht nötig, ihn in die Verzweiflung und Abkehr von Blakharaz zu schicken, doch wer wagt das schon/ bzw. weiß von der labilen Seite seiner Psyche? Das ist eben der Trick an der Sache: Bisher hat es keiner erwogen, auf diese Art gegen ihn anzugehen. Conclusio: Mir gefallen eure Ausarbeitungen sehr gut, vor allem Galotta ist perfekt dargestellt. Einfach grandios, die Beschreibungen und Zitate des Dämonenkaisers! Die Rolle des Irrhalken ist stimmig, aber abweichend von eurer ”Romanlösung“ würde ich den Helden mehr Handlungsspielraum geben. Es beginnt bereits damit, dass Galotta in eurer Version nicht von Thron weggehen kann. Ihr stellt ihn damit noch unantastbarer dar, als er ohnehin rüberkommt. Selbst mein Galotta ”zum Anfassen“ hat den Spielern so viel Respekt eingeflößt, dass sie minutenlang Angst hatten, das Wort zu ergreifen, trotz der ”Ermutigungen“ seitens des Imperators. (Argenteus hat Galotta in meinem Ende zwar ”herausgefordert“ O-Ton:”Legt euch mit jemandem an, der Euch gewachsen ist“, doch das nur aus Zuneigung zu seiner gepeinigten und angstgeschüttelten Gefährtin getan- er wusste, dass diese Worte seeehr dumm sind). Ich fürchte, dass Helden, die eurem Galotta entgehentreten gleich mutlos umdrehen und wieder nach Hause gehen, so überderisch kommt er rüber. Noch ein Wort zu Theraj-Arraz: Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass Kathrin hier viel Text in Form von Zitaten niedergeschrieben hat, von dem sie wünscht, dass der Irrhalk möglichs alles davon von sich gibt. Das liefe allerdings auf eine (wenn auch aus Zuschauersicht sehr erquickliche) Theatervorstellung hinaus. In der Tat musste ich zeitweise an ein antikes Drama denken ;) Wenn eure Helden fit in Galottalogie sind, werden sie daran ihren Spaß haben, und sich zu beteiligen wissen, aber ansonsten könnte es zu einem Meister-Monolog geraten. Mein Vorschlag wäre auf beiden Seiten, also beim Imperator und dem Irrhalken etwas anzuspecken. Galotta ist nicht auf seinem Thron festgewachsen (wobei es auch dabei bleiben könnte- stimmig ist es allemal) und Theraj-Arraz findet ein Ende durch Galottas Wort, wenn er dem Kaiser zu aufmüpfig wird. Dann könnte Blakharaz zupacken und Galotta für sein Aufbäumen bestrafen. Die Helden hätten nun die Chance, es selber in die Hand zu nehmen, denn Galotta leidet Höllenqualen. Zumal: Spätestens jetzt will er sterben. Fast flehentlich, das Mal an seinem Kopf bricht stellenweise auf und mit schmerzverzerrter Mine: ”Du hast mir niemals Linderung verschafft! Warum kann keine Macht der Welt meine Schmerzen lindern?" Vorsichtig wäre ich auch, was den Willenstrunk anbelangt. Wenn die Helden ihn nicht haben/ er nicht wirkt, dann heißt “IMPERAVITE ANIMI” auch, dass die Geschichte an dieser Stelle für die Helden zu Ende ist, Galotta mit Kholak- Kai landet und siegt. Gruß Nicole
30.05.2005, 13:43 Uhr ~ #143
Hallo!
So gut mir eure Ausarbeitungen auch gefallen (ich finde sie ausgesprochen stimmungsvoll), so sehr liegt mir eine grundlegende Sache quer im Meistermagen:
Ihr wollt darauf hinaus, dass im Zwiegespräch zwischen dem Irrhalken und Galotta, bei dem die Helden gewissermaßen als Katalysator wirken, die Zweifel des Imperators geschürt werden, um ihn an Blakharaz und sich selbst scheitern zu lassen. Der Erzdämon schließt die Hand um Galotta/ Theraj-Arraz richtet ihn zum Schluss als Strafe für seine Abkehr.
Soweit so gut. Aber dafür bedarf es eigentlich eines Doppelmeisters. Mir persönlich missfällt es stets, wenn ich mich als Meister mit mir selber unterhalten darf. Und in der von euch angestrebten Konstellation läuft es darauf hinaus, dass der Dämon ausgiebig mit Galotta disputiert.
Weiterhin: Ich habe es als Erlösung für die Spieler empfunden, dass sie im Grande Finale endlich wieder selber agieren konnten. Das hatten sie nämlich nach all der Zeit des Statistendaseins vor Wehrheim und im Kampf gegen Rhazzi, also den vorangegangenen Großereignissen, fast verlernt!
In eurer Version fehlt mir das Erfolgserlebnis für die Helden. Sie werden hinterher folgendes sagen: “Wir haben ihn dazu gebracht, sich von Blakharaz abzuwenden, darüber ist dieser Theraj-Arraz wütend geworden und hat ihn gerichtet. Wir selber haben nur mit ihm geredet.”
Ich kann die Einstellung, Galotta dürfe nicht durch die Hände “dahergelaufener” Helden fallen nachvollziehen, doch nicht verstehen. Wie immer bleibt es aber dem Geschmack der Spielrunde überlassen, ob es eher profan oder sehr mystisch zu Ende geht. Meine Truppe empfand Galotta beileibe nicht als unter Wert verkauft! Und um Kathrin (frei) zu zitieren: Im Grunde genommen ist es einfach, Galotta zu töten.“ Ich kann das bestätigen, denn viel war nicht nötig, ihn in die Verzweiflung und Abkehr von Blakharaz zu schicken, doch wer wagt das schon/ bzw. weiß von der labilen Seite seiner Psyche? Das ist eben der Trick an der Sache: Bisher hat es keiner erwogen, auf diese Art gegen ihn anzugehen.
Conclusio:
Mir gefallen eure Ausarbeitungen sehr gut, vor allem Galotta ist perfekt dargestellt. Einfach grandios, die Beschreibungen und Zitate des Dämonenkaisers!
Die Rolle des Irrhalken ist stimmig, aber abweichend von eurer ”Romanlösung“ würde ich den Helden mehr Handlungsspielraum geben. Es beginnt bereits damit, dass Galotta in eurer Version nicht von Thron weggehen kann. Ihr stellt ihn damit noch unantastbarer dar, als er ohnehin rüberkommt. Selbst mein Galotta ”zum Anfassen“ hat den Spielern so viel Respekt eingeflößt, dass sie minutenlang Angst hatten, das Wort zu ergreifen, trotz der ”Ermutigungen“ seitens des Imperators. (Argenteus hat Galotta in meinem Ende zwar ”herausgefordert“ O-Ton:”Legt euch mit jemandem an, der Euch gewachsen ist“, doch das nur aus Zuneigung zu seiner gepeinigten und angstgeschüttelten Gefährtin getan- er wusste, dass diese Worte seeehr dumm sind). Ich fürchte, dass Helden, die eurem Galotta entgehentreten gleich mutlos umdrehen und wieder nach Hause gehen, so überderisch kommt er rüber.
Noch ein Wort zu Theraj-Arraz: Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass Kathrin hier viel Text in Form von Zitaten niedergeschrieben hat, von dem sie wünscht, dass der Irrhalk möglichs alles davon von sich gibt. Das liefe allerdings auf eine (wenn auch aus Zuschauersicht sehr erquickliche) Theatervorstellung hinaus. In der Tat musste ich zeitweise an ein antikes Drama denken ;) Wenn eure Helden fit in Galottalogie sind, werden sie daran ihren Spaß haben, und sich zu beteiligen wissen, aber ansonsten könnte es zu einem Meister-Monolog geraten.
Mein Vorschlag wäre auf beiden Seiten, also beim Imperator und dem Irrhalken etwas anzuspecken. Galotta ist nicht auf seinem Thron festgewachsen (wobei es auch dabei bleiben könnte- stimmig ist es allemal) und Theraj-Arraz findet ein Ende durch Galottas Wort, wenn er dem Kaiser zu aufmüpfig wird. Dann könnte Blakharaz zupacken und Galotta für sein Aufbäumen bestrafen. Die Helden hätten nun die Chance, es selber in die Hand zu nehmen, denn Galotta leidet Höllenqualen. Zumal: Spätestens jetzt will er sterben. Fast flehentlich, das Mal an seinem Kopf bricht stellenweise auf und mit schmerzverzerrter Mine: ”Du hast mir niemals Linderung verschafft! Warum kann keine Macht der Welt meine Schmerzen lindern?"
Vorsichtig wäre ich auch, was den Willenstrunk anbelangt. Wenn die Helden ihn nicht haben/ er nicht wirkt, dann heißt “IMPERAVITE ANIMI” auch, dass die Geschichte an dieser Stelle für die Helden zu Ende ist, Galotta mit Kholak- Kai landet und siegt.
Coppi 30.05.2005, 14:09 Uhr ~ #144 Ich kann dazu eigentlich nicht allzu viel sagen, weil ich mir immer noch nicht vorstellen kann, wie Galotta durch eine Heldengruppe getötet wird. Ich kann es nach wie vor nicht nachvollziehen. Aber da es offenbar nun einmal so sein muss, muss es wohl sein. ;) Warum wurde eigentlich noch nicht die Anregung gegeben, die Gruppe keinen Anteil an Galottas Tod haben zu lassen? Er bekommt es auch allein hin, sich zu Grund zu richten. Kholak-Kai wird auch fallen, wenn kein Held die fliegende Stadt betritt. Letzten Endes erscheint es mir nicht ganz folgerichtig, dass die Heldengruppe sich selbst als Verursacher von Galottas Tod empfinden soll. Denn das können die Helden meiner Meinung nach gar nicht sein, gleichgültig, wie man das Finale gestaltet. Galotta kann das nicht überleben, was er selbst in die Wege geleitet hat. Er würde auch ganz ohne Hilfe sterben. ;) Oder mal so gefragt: Wenn die Helden nicht eingreifen würden, würde Kholak-Kai dann landen und Galotta noch fünfhundert Jahre als Tyrann über seine neu erschaffene Stadt herrschen? Meint ihr wirklich? :) Dies ist keine Kritik am Abenteuer, sondern nur der Versuch meinerseits, die Geschehnisse zu verstehen. Zumindest finde ich, dass ein “Erfolgserlebnis” bei Galottas Tod nicht mit Recht gefordert werden kann. Ist das denn etwas, was man als “Erfolg” bezeichnen kann? Aber gut, darüber habe ich mich ja schon zur Genüge ausgelassen. Dass die Spieler Spaß haben, sollte wohl das Hauptziel des Spielleiters sein. Die Zitate stammen ursprünglich aus einem anderen Zusammenhang. Und, ja, ich will, dass der Irrkalk diese Dinge sagt. Er muss sie nicht zwangsläufig in dieser Szene sagen, aber wenn man seine Argumente braucht, könnte es nützlich sein, zu wissen, dass er sie irgendwann einmal zu Galotta gesagt hat oder sagen könnte. Obwohl das eigentlich eine Privatangelegenheit zwischen ihnen beiden ist. ;) Kurz gesagt, der Dialog muss nicht unbedingt wiedergegeben werden, es ist mehr als eine Art Wissenshilfe gedacht. Wenn mir das alles nur nicht so nahe gehen würde. :( Armer alter Mann. Na ja, ich hoffe jedenfalls, das Material ist hilfreich, auch wenn ich fürchte, dass es den Helden ihre “Arbeit” nicht gerade einfacher machen wird. Mir fällt gerade ein ... gäbe es irgendwie die Möglichkeit, den sterbenden Galotta allein zu lassen? Es wäre ihm sicher recht, wenn irgendwelche fremden Leute sehen, wie er ... urks ... Jetzt habe ich doch viel gesagt, obwohl ich eigentlich gar nicht viel dazu sagen kann. ^^ LG Kathrin
30.05.2005, 14:09 Uhr ~ #144
Ich kann dazu eigentlich nicht allzu viel sagen, weil ich mir immer noch nicht vorstellen kann, wie Galotta durch eine Heldengruppe getötet wird. Ich kann es nach wie vor nicht nachvollziehen. Aber da es offenbar nun einmal so sein muss, muss es wohl sein. ;)
Warum wurde eigentlich noch nicht die Anregung gegeben, die Gruppe keinen Anteil an Galottas Tod haben zu lassen? Er bekommt es auch allein hin, sich zu Grund zu richten. Kholak-Kai wird auch fallen, wenn kein Held die fliegende Stadt betritt. Letzten Endes erscheint es mir nicht ganz folgerichtig, dass die Heldengruppe sich selbst als Verursacher von Galottas Tod empfinden soll. Denn das können die Helden meiner Meinung nach gar nicht sein, gleichgültig, wie man das Finale gestaltet. Galotta kann das nicht überleben, was er selbst in die Wege geleitet hat. Er würde auch ganz ohne Hilfe sterben. ;)
Oder mal so gefragt: Wenn die Helden nicht eingreifen würden, würde Kholak-Kai dann landen und Galotta noch fünfhundert Jahre als Tyrann über seine neu erschaffene Stadt herrschen?
Meint ihr wirklich? :)
Dies ist keine Kritik am Abenteuer, sondern nur der Versuch meinerseits, die Geschehnisse zu verstehen.
Zumindest finde ich, dass ein “Erfolgserlebnis” bei Galottas Tod nicht mit Recht gefordert werden kann. Ist das denn etwas, was man als “Erfolg” bezeichnen kann? Aber gut, darüber habe ich mich ja schon zur Genüge ausgelassen. Dass die Spieler Spaß haben, sollte wohl das Hauptziel des Spielleiters sein.
Die Zitate stammen ursprünglich aus einem anderen Zusammenhang. Und, ja, ich will, dass der Irrkalk diese Dinge sagt. Er muss sie nicht zwangsläufig in dieser Szene sagen, aber wenn man seine Argumente braucht, könnte es nützlich sein, zu wissen, dass er sie irgendwann einmal zu Galotta gesagt hat oder sagen könnte. Obwohl das eigentlich eine Privatangelegenheit zwischen ihnen beiden ist. ;) Kurz gesagt, der Dialog muss nicht unbedingt wiedergegeben werden, es ist mehr als eine Art Wissenshilfe gedacht.
Wenn mir das alles nur nicht so nahe gehen würde. :( Armer alter Mann.
Na ja, ich hoffe jedenfalls, das Material ist hilfreich, auch wenn ich fürchte, dass es den Helden ihre “Arbeit” nicht gerade einfacher machen wird.
Mir fällt gerade ein ... gäbe es irgendwie die Möglichkeit, den sterbenden Galotta allein zu lassen? Es wäre ihm sicher recht, wenn irgendwelche fremden Leute sehen, wie er ... urks ...
Jetzt habe ich doch viel gesagt, obwohl ich eigentlich gar nicht viel dazu sagen kann. ^^
Coppi 30.05.2005, 14:18 Uhr ~ #145 Zitat Es wäre ihm sicher recht, wenn irgendwelche fremden Leute sehen, wie er ... urks ... Gibt's denn sowas? Ich meine natürlich: Es wäre ihm NICHT recht!
30.05.2005, 14:18 Uhr ~ #145
Zitat Es wäre ihm sicher recht, wenn irgendwelche fremden Leute sehen, wie er ... urks ...
Es wäre ihm sicher recht, wenn irgendwelche fremden Leute sehen, wie er ... urks ...
Gibt's denn sowas? Ich meine natürlich: Es wäre ihm NICHT recht!
Galgenkind 30.05.2005, 14:51 Uhr ~ #146 @ Coppelia Ich kann nachfühlen, dass das alles für dich eine ganz persönliche Note hat. Mir missfiele es auch, wenn mein Lieblingschar ein in meinen Augen unwürdiges Ende erleben sollte. Nein, das ginge mir wirklich gegen den Strich. Aber: Meine Identifikationsfähigkeit mit Galotta reicht bei weitem nicht so weit, wie deine. Darum komme ich auch ganz gut damit klar, dass meine Helden Hand an ihn anlegten und ihn sterben sahen (muss für dich ja der reinste Alptraum sein.) Wie immer gilt: Jeder, wie er es am liebsten mag- der individuelle Spaß steht im Vordergrund. Auf jeden Fall ist eure Stoffsammlung eine feine Ideenquelle für diejenigen, die den Abgang des Imperators auf eine weniger Antonsche Weise gestalten wollen- wie auch immer das dann im Detail abläuft. Ich bin jedenfalls froh, dass ich weit von ursprünglichen Modell weg gekommen bin. Gruß Nicole PS Auch ich habe mein Herz schon lange an einen (zum Glück selbstgeschmiedeten) Char verloren. Das macht es mir dummerweise unmöglich, ihn zu spielen. Eigentlich bekloppt, oder...?
30.05.2005, 14:51 Uhr ~ #146
@ Coppelia
Ich kann nachfühlen, dass das alles für dich eine ganz persönliche Note hat. Mir missfiele es auch, wenn mein Lieblingschar ein in meinen Augen unwürdiges Ende erleben sollte. Nein, das ginge mir wirklich gegen den Strich.
Aber: Meine Identifikationsfähigkeit mit Galotta reicht bei weitem nicht so weit, wie deine. Darum komme ich auch ganz gut damit klar, dass meine Helden Hand an ihn anlegten und ihn sterben sahen (muss für dich ja der reinste Alptraum sein.)
Wie immer gilt: Jeder, wie er es am liebsten mag- der individuelle Spaß steht im Vordergrund.
Auf jeden Fall ist eure Stoffsammlung eine feine Ideenquelle für diejenigen, die den Abgang des Imperators auf eine weniger Antonsche Weise gestalten wollen- wie auch immer das dann im Detail abläuft. Ich bin jedenfalls froh, dass ich weit von ursprünglichen Modell weg gekommen bin.
PS Auch ich habe mein Herz schon lange an einen (zum Glück selbstgeschmiedeten) Char verloren. Das macht es mir dummerweise unmöglich, ihn zu spielen. Eigentlich bekloppt, oder...?
Coppi 30.05.2005, 15:01 Uhr ~ #147 *g* Gut, dass du es ein bisschen verstehst. Bisher sind noch fast alle meiner Lieblingscharaktere gestorben. :( Mir geht es übrigens auch so, dass ich fast nur Charaktere spielen kann, die mir zwar sympathisch sind, in die ich aber nicht vernarrt bin. Es ist dann so, als würde jeder Fehler, den ich mache, sich negativ auf den Charakter auswirken – schriftlich ist sicherer. ;) Aber das ist ein anderes Thema ... LG Kathrin
30.05.2005, 15:01 Uhr ~ #147
*g* Gut, dass du es ein bisschen verstehst. Bisher sind noch fast alle meiner Lieblingscharaktere gestorben. :(
Mir geht es übrigens auch so, dass ich fast nur Charaktere spielen kann, die mir zwar sympathisch sind, in die ich aber nicht vernarrt bin. Es ist dann so, als würde jeder Fehler, den ich mache, sich negativ auf den Charakter auswirken – schriftlich ist sicherer. ;) Aber das ist ein anderes Thema ...
Shahanja 31.05.2005, 11:21 Uhr ~ #148 @Coppi und ähnlich gesinnte Eines scheint ihr außen vor zu lassen: DSA & Aventurien sind als Heldenrollenspiel auf einer heldentauglichen Welt konzipiert. Fast jede Runde hat ihr eigenes Parallellaventurien, daher ist das Heldendasein auch nicht so besonders verbreitet. Für dich mag ein einzelner Held etwas lächerliches sein, nicht eines Galottas würdig, aber eine GRUPPE von Helden (völlig unbekannt im Rest Aventuriens) ist sehr vielen Dingen gewachsen und auch würdig. Ein DSA Abenteuer ist eine Geschichte und wir spielen dieses Spiel um Geschichten gemeinsam zu erzählen, in denen die Spieler mit ihren Charakteren wichtige Teile der Handlung sind. [SidW] ist Drehbuch, Plotskizze und aventurische Realität zugleich, zugeschnitten auf 3-5 erfahrene Helden. In dieser Handlung sind nicht Galotta, Theraj-etc., Emer die Hauptpersonen, sondern die HELDEN. Um diese zentriert sich die Geschichte am Spieltisch und diese beeinflussen das Aussehen eueres ganz persönlichen Aventurien, das gewissermaßen immer vom Offiziellen abweichen muss. Galotta hin oder her...eine Heldengruppe kann ihn mit Hilfe und psychologischer Kriegsführung sehr wohl besiegen, denn Galotta ist eben DOCH NUR ein Mensch, der sich zuweit in Größenwahn, Magierphilosophie und Pakten verirrt hat und die Wahrheit (für einen Blakharazpaktierer) GAR nicht wahrnehmen kann..diese Gabe hat ihm Praios oder auch Blakharaz entgültig genommen. Galotta sieht nur noch durch racheglühende Augen verzerrt die Welt um ihn. Dabei übersieht er, dass einen Heldengruppe keine Addition der Kräfte sondern eine Potenzierung ist. Als Spielleiter/in steht es natürlich jedem frei da seine eigene Interpretation zu finden, ich jedoch denke, dass nach all den Niederlagen der Einsatz der Helden durch das Besiegen (im weitesten Sinne) Galottas belohnt werden sollte. Statisten und hilflos waren sie schon oft genug in diesem Abenteuer. Ich jedenfalls will ihnen die Gelegenheit geben SELBST bestimmend für die Zukunft Aventuriens sein. PS: JA, wenn die Helden versagen, landet Galotta in dem Aventurien in dem diese Heldengruppe spielt auf Gareth und ein neues Zeitalter bricht dann wohl an...inzwischen kann man entweder das Finale neu spielen, andere Helden erschaffen, eine Südseekampagne machen, oder sonstwas... mfg Shahanja, in Vorbereitung zu Kapitel IV
31.05.2005, 11:21 Uhr ~ #148
@Coppi und ähnlich gesinnte
Eines scheint ihr außen vor zu lassen: DSA & Aventurien sind als Heldenrollenspiel auf einer heldentauglichen Welt konzipiert. Fast jede Runde hat ihr eigenes Parallellaventurien, daher ist das Heldendasein auch nicht so besonders verbreitet.
Für dich mag ein einzelner Held etwas lächerliches sein, nicht eines Galottas würdig, aber eine GRUPPE von Helden (völlig unbekannt im Rest Aventuriens) ist sehr vielen Dingen gewachsen und auch würdig. Ein DSA Abenteuer ist eine Geschichte und wir spielen dieses Spiel um Geschichten gemeinsam zu erzählen, in denen die Spieler mit ihren Charakteren wichtige Teile der Handlung sind. [SidW] ist Drehbuch, Plotskizze und aventurische Realität zugleich, zugeschnitten auf 3-5 erfahrene Helden. In dieser Handlung sind nicht Galotta, Theraj-etc., Emer die Hauptpersonen, sondern die HELDEN. Um diese zentriert sich die Geschichte am Spieltisch und diese beeinflussen das Aussehen eueres ganz persönlichen Aventurien, das gewissermaßen immer vom Offiziellen abweichen muss.
Galotta hin oder her...eine Heldengruppe kann ihn mit Hilfe und psychologischer Kriegsführung sehr wohl besiegen, denn Galotta ist eben DOCH NUR ein Mensch, der sich zuweit in Größenwahn, Magierphilosophie und Pakten verirrt hat und die Wahrheit (für einen Blakharazpaktierer) GAR nicht wahrnehmen kann..diese Gabe hat ihm Praios oder auch Blakharaz entgültig genommen. Galotta sieht nur noch durch racheglühende Augen verzerrt die Welt um ihn. Dabei übersieht er, dass einen Heldengruppe keine Addition der Kräfte sondern eine Potenzierung ist. Als Spielleiter/in steht es natürlich jedem frei da seine eigene Interpretation zu finden, ich jedoch denke, dass nach all den Niederlagen der Einsatz der Helden durch das Besiegen (im weitesten Sinne) Galottas belohnt werden sollte. Statisten und hilflos waren sie schon oft genug in diesem Abenteuer. Ich jedenfalls will ihnen die Gelegenheit geben SELBST bestimmend für die Zukunft Aventuriens sein.
PS: JA, wenn die Helden versagen, landet Galotta in dem Aventurien in dem diese Heldengruppe spielt auf Gareth und ein neues Zeitalter bricht dann wohl an...inzwischen kann man entweder das Finale neu spielen, andere Helden erschaffen, eine Südseekampagne machen, oder sonstwas...
Shahanja, in Vorbereitung zu Kapitel IV
Coppi 31.05.2005, 12:01 Uhr ~ #149 Na ja, eben deswegen hab ich ja auch mitgemacht bei dieser Finalkonzeption. Ich sehe ja ein, dass Galotta im Interesse der Spieler besiegt werden muss, auch wenn ich persönlich das nicht für einleuchtend halte. Ich bin bzw. war früher eine Freundin der Final-Fantasy-Spielreihe. In diesen Spielen tritt eine Gruppe von Helden an, um die Welt zu retten. In Teil 8 zum Beispiel waren es Jugendliche zwischen 15 und 18, die ganz allein die Welt retteten. Es war ein spannendes Spiel, aber ich habe die ganze Handlung nicht geglaubt. Sie wirkte auf mich nicht überzeugend, weil ich nicht wusste, warum gerade diese Jugendlichen sich dafür qualifizierten, die Welt vor dem absolut Bösen zu retten. Trotzdem war die Handlung natürlich interessant, es flogen die Fetzen, man kämpfte fröhlich, und es blieb sogar noch Zeit, die Charaktere kennen zu lernen. Nicht umsonst ist Final Fantasy eine der berühmtesten Spielreihen. Manche Leute mögen diesen Stil besonders, andere können ihn gar nicht ausstehen. Vielleicht bin ich auch einfach nur langsam zu alt für Fantasy. Galottas Tod eignet sich sehr gut, um ihn zu inszenieren wie es in einem Final-Fantasy-Spiel geschehen würde. Wie gesagt hat das seine Berechtigung. Fantasy lebt nicht davon, dass es glaubwürdig ist. Es lebt auch oder sogar vor allem davon, dass Blitze zucken und der Boden bebt und Menschen Tränen in den Augen haben über die Heldenhaftigkeit, die sie im wirklichen Leben vermissen, weil sie dort niemals funktionieren würde. Galotta ist nicht die Hauptfigur dieses Abenteuers; er braucht auch nicht in jeder Gruppe einen würdigen Tod zu erhalten. Andere Gruppen sind vielleicht besonders zufrieden, wenn er “unwürdig” stirbt. Theraj-Arraz ist eine Erfindung von mir, und ich habe nie behauptet, dass er zwangsläufig ins Finale übernommen werden müsste; ich habe ihn generell nicht für diese Szene erfunden, sondern aus anderen Gründen, die allesamt nichts mit Heldengruppen oder auch nur mit diesem Abenteuer zu tun haben. Wie jede wahre Figur hat auch ein NPC sein eigenes Leben und seine eigene Identität, die nicht mit anderen Figuren zusammenhängt. Man kann das anders sehen; dann ist die Welt die eines Computerspiels. Ich liebe Computerspiele, trotz allem. ;) LG Kathrin
31.05.2005, 12:01 Uhr ~ #149
Na ja, eben deswegen hab ich ja auch mitgemacht bei dieser Finalkonzeption. Ich sehe ja ein, dass Galotta im Interesse der Spieler besiegt werden muss, auch wenn ich persönlich das nicht für einleuchtend halte.
Ich bin bzw. war früher eine Freundin der Final-Fantasy-Spielreihe. In diesen Spielen tritt eine Gruppe von Helden an, um die Welt zu retten. In Teil 8 zum Beispiel waren es Jugendliche zwischen 15 und 18, die ganz allein die Welt retteten. Es war ein spannendes Spiel, aber ich habe die ganze Handlung nicht geglaubt. Sie wirkte auf mich nicht überzeugend, weil ich nicht wusste, warum gerade diese Jugendlichen sich dafür qualifizierten, die Welt vor dem absolut Bösen zu retten. Trotzdem war die Handlung natürlich interessant, es flogen die Fetzen, man kämpfte fröhlich, und es blieb sogar noch Zeit, die Charaktere kennen zu lernen. Nicht umsonst ist Final Fantasy eine der berühmtesten Spielreihen. Manche Leute mögen diesen Stil besonders, andere können ihn gar nicht ausstehen. Vielleicht bin ich auch einfach nur langsam zu alt für Fantasy.
Galottas Tod eignet sich sehr gut, um ihn zu inszenieren wie es in einem Final-Fantasy-Spiel geschehen würde. Wie gesagt hat das seine Berechtigung. Fantasy lebt nicht davon, dass es glaubwürdig ist. Es lebt auch oder sogar vor allem davon, dass Blitze zucken und der Boden bebt und Menschen Tränen in den Augen haben über die Heldenhaftigkeit, die sie im wirklichen Leben vermissen, weil sie dort niemals funktionieren würde.
Galotta ist nicht die Hauptfigur dieses Abenteuers; er braucht auch nicht in jeder Gruppe einen würdigen Tod zu erhalten. Andere Gruppen sind vielleicht besonders zufrieden, wenn er “unwürdig” stirbt.
Theraj-Arraz ist eine Erfindung von mir, und ich habe nie behauptet, dass er zwangsläufig ins Finale übernommen werden müsste; ich habe ihn generell nicht für diese Szene erfunden, sondern aus anderen Gründen, die allesamt nichts mit Heldengruppen oder auch nur mit diesem Abenteuer zu tun haben.
Wie jede wahre Figur hat auch ein NPC sein eigenes Leben und seine eigene Identität, die nicht mit anderen Figuren zusammenhängt. Man kann das anders sehen; dann ist die Welt die eines Computerspiels. Ich liebe Computerspiele, trotz allem. ;)
Katharina 31.05.2005, 12:17 Uhr ~ #150 @Nicole: Zitat Ihr wollt darauf hinaus, dass im Zwiegespräch zwischen dem Irrhalken und Galotta, bei dem die Helden gewissermaßen als Katalysator wirken, die Zweifel des Imperators geschürt werden, um ihn an Blakharaz und sich selbst scheitern zu lassen. Der Erzdämon schließt die Hand um Galotta/ Theraj-Arraz richtet ihn zum Schluss als Strafe für seine Abkehr. Soweit so gut. Aber dafür bedarf es eigentlich eines Doppelmeisters. Mir persönlich missfällt es stets, wenn ich mich als Meister mit mir selber unterhalten darf. Und in der von euch angestrebten Konstellation läuft es darauf hinaus, dass der Dämon ausgiebig mit Galotta disputiert. Es war eigentlich nicht so gemeint, dass es tatsächlich darauf hinauslaufen soll. Natürlich will niemand, dass die Meisterin vor den staunenden Augen der HeldInnen eine Diskussion zwischen Galotta und dem Nachtgreifen inszeniert, das ist ja eigentlich klar. Dass das in der Aufbereitung des Materials zuweilen so wirkt, gründet in der entsprechenden zugrundliegenden Konzeption von Galottas Ende, das natürlich ohne eine Heldengruppe stattfindet und ist in unserer Ausarbeitung vor allem der Tatsache geschuldet, dass wir zwar Galotta und Theraj-Arraz, schlecht aber die HeldInnen darstellen konnten. Dass die dabei aber nicht unter den Tisch fallen sollen und dürfen, halte ich für selbstverständlich. Wie gesagt, das Dokument ist keine Ausarbeitung des Finales, sondern stellt lediglich Elemente zusammen, derer man sich bei der Gestaltung des Finales bedienen kann. Dabei ist es z.B. auch kaum weiter problematisch, den Nachtgreifen ganz wegzulassen und Galotta seine Zitate in etwas abgewandelter Form in den Mund zu legen. Theraj-Arraz ist – genauso wie Serania, Araschar und vieles weiteres, das von anderen ins Finale hineingebracht wurde – ein Element, das zur Gestaltung des Finales dienen kann, und um seine Darstellung zu verdeutlichen, haben wir ihm eine ganze Reihe von Zitaten zur Seite gestellt, derer man sich nach Belieben bedienen kann. Zitat In eurer Version fehlt mir das Erfolgserlebnis für die Helden. Sie werden hinterher folgendes sagen: “Wir haben ihn dazu gebracht, sich von Blakharaz abzuwenden, darüber ist dieser Theraj-Arraz wütend geworden und hat ihn gerichtet. Wir selber haben nur mit ihm geredet.” Sicher, für manche SpielerInnen mag es ein “nur geredet” sein, aber ich kenne auch Gruppen, für die es kein größeres Erfolgserlebnis gibt als den Sieg mit Worten (nicht umsonst ist für mich die Zweite Gezeichnete die wunderbarste und befriedigenste Rolle, die ich jemals gespielt habe). Zudem haben wir mit der Hand des Schwarzen Mannes ein Mittel, um die Wirkung der Worte der HeldInnen so unmittelbar deutlich zu machen wie es auch ein Schwert tun würde. Der Sieg durch Zauber und Schwert hängt letztlich zum großen Teil an irgendwelchen abstrakten Zahlen auf dem Papier und Zahlen, die ein Würfel anzeigt, aber der Kampf mit Argumenten ist etwas, bei dem die SpielerInnen unmittelbar mit all ihrem Witz, ihrer Klugheit und Kreativität beteiligt sind. Mir ist völlig klar, dass für viele Gruppen unser Finale schlicht nicht geeignet ist, aber das war auch nie mein Anspruch. Außerdem wird durchaus eine Möglichkeit angedeutet, auch jenseits des Gesprächs aktiv zu werden: Indem man Theraj-Arraz bekämpft und Galotta dadurch von Blakharaz' Stimme befreit. Soweit erstmal, Katharina
31.05.2005, 12:17 Uhr ~ #150
@Nicole:
Zitat Ihr wollt darauf hinaus, dass im Zwiegespräch zwischen dem Irrhalken und Galotta, bei dem die Helden gewissermaßen als Katalysator wirken, die Zweifel des Imperators geschürt werden, um ihn an Blakharaz und sich selbst scheitern zu lassen. Der Erzdämon schließt die Hand um Galotta/ Theraj-Arraz richtet ihn zum Schluss als Strafe für seine Abkehr. Soweit so gut. Aber dafür bedarf es eigentlich eines Doppelmeisters. Mir persönlich missfällt es stets, wenn ich mich als Meister mit mir selber unterhalten darf. Und in der von euch angestrebten Konstellation läuft es darauf hinaus, dass der Dämon ausgiebig mit Galotta disputiert.
Es war eigentlich nicht so gemeint, dass es tatsächlich darauf hinauslaufen soll. Natürlich will niemand, dass die Meisterin vor den staunenden Augen der HeldInnen eine Diskussion zwischen Galotta und dem Nachtgreifen inszeniert, das ist ja eigentlich klar. Dass das in der Aufbereitung des Materials zuweilen so wirkt, gründet in der entsprechenden zugrundliegenden Konzeption von Galottas Ende, das natürlich ohne eine Heldengruppe stattfindet und ist in unserer Ausarbeitung vor allem der Tatsache geschuldet, dass wir zwar Galotta und Theraj-Arraz, schlecht aber die HeldInnen darstellen konnten. Dass die dabei aber nicht unter den Tisch fallen sollen und dürfen, halte ich für selbstverständlich.
Wie gesagt, das Dokument ist keine Ausarbeitung des Finales, sondern stellt lediglich Elemente zusammen, derer man sich bei der Gestaltung des Finales bedienen kann. Dabei ist es z.B. auch kaum weiter problematisch, den Nachtgreifen ganz wegzulassen und Galotta seine Zitate in etwas abgewandelter Form in den Mund zu legen.
Theraj-Arraz ist – genauso wie Serania, Araschar und vieles weiteres, das von anderen ins Finale hineingebracht wurde – ein Element, das zur Gestaltung des Finales dienen kann, und um seine Darstellung zu verdeutlichen, haben wir ihm eine ganze Reihe von Zitaten zur Seite gestellt, derer man sich nach Belieben bedienen kann.
Zitat In eurer Version fehlt mir das Erfolgserlebnis für die Helden. Sie werden hinterher folgendes sagen: “Wir haben ihn dazu gebracht, sich von Blakharaz abzuwenden, darüber ist dieser Theraj-Arraz wütend geworden und hat ihn gerichtet. Wir selber haben nur mit ihm geredet.”
Sicher, für manche SpielerInnen mag es ein “nur geredet” sein, aber ich kenne auch Gruppen, für die es kein größeres Erfolgserlebnis gibt als den Sieg mit Worten (nicht umsonst ist für mich die Zweite Gezeichnete die wunderbarste und befriedigenste Rolle, die ich jemals gespielt habe). Zudem haben wir mit der Hand des Schwarzen Mannes ein Mittel, um die Wirkung der Worte der HeldInnen so unmittelbar deutlich zu machen wie es auch ein Schwert tun würde. Der Sieg durch Zauber und Schwert hängt letztlich zum großen Teil an irgendwelchen abstrakten Zahlen auf dem Papier und Zahlen, die ein Würfel anzeigt, aber der Kampf mit Argumenten ist etwas, bei dem die SpielerInnen unmittelbar mit all ihrem Witz, ihrer Klugheit und Kreativität beteiligt sind. Mir ist völlig klar, dass für viele Gruppen unser Finale schlicht nicht geeignet ist, aber das war auch nie mein Anspruch.
Außerdem wird durchaus eine Möglichkeit angedeutet, auch jenseits des Gesprächs aktiv zu werden: Indem man Theraj-Arraz bekämpft und Galotta dadurch von Blakharaz' Stimme befreit.
Soweit erstmal, Katharina
>< 31.05.2005, 12:29 Uhr ~ #151 Das Problem scheint zu sein: Galotta ist für uns alle jemand. Die Heldengruppe ist ein anonymer Mob – überall, nur nicht in der Spielrunde, in der sie gespielt wird. Shahanja hat ja bereits geschrieben, dass eine Heldengruppe in der jeweiligen Runde durchaus etwas darstellt. Wäre es unglaubwürdig (mal abgesehen davon, ob es auch dramatisch ansprechend wäre) wenn Thesia von Ilmenstein, Salpikon Savertin, Ayla von Schattengrund und Melcher Dragentodt Galotta getötet hätten? Denen könnte man sowas zutrauen. Sie sind offizielle Helden! In der jeweiligen Spielrunde sind aber die Helden der Spieler Helden, die mit den o.g. eventuell in einem Atemzug genannt werden. Glaubhafte Gegner. Auch für einen Heptarchen. Unglaubhaft wird das ganze durch Übersteigerungen im Abenteuer. Rhazazzor ist so mächtig, dass der heilige Gegenstand der Boronkirche sich an ihm aufzehrt. Der Splitter ist so mächtig, dass nicht einmal das Hochheiligtum der Praioskirche und der Bann des Boten des Lichts ihn halten kann. Diese Übersteigerung von Machtverhältnissen macht den Erfolg der Helden tatsächlich unglaubwürdig. Nicht der alte rachsüchtige Mann der mit Mächten spielt, die er nicht beherrschen kann. Das Abenteurn gibt den dämonischen Mächten ein solches Übermaß an Gewalt mit, dass Galottas Triumph sicher wäre, wenn sein Plan geglückt wäre. Sicher müssen ihn nicht die Helden töten, aber wozu sind die Helden denn in diesem Abenteuer nutze? ><, der sicher in 5-7 Jahren Galottas Untergang in Richtung Galgenkinds-Szenario durchziehen wird – tolle Show! P.S. Wie auch immer man dazu stehen mag: Vielen Dank an Kathrin und Coppi für die Arbeit am Ende des Möhrenkopfs
31.05.2005, 12:29 Uhr ~ #151
Das Problem scheint zu sein:
Galotta ist für uns alle jemand. Die Heldengruppe ist ein anonymer Mob – überall, nur nicht in der Spielrunde, in der sie gespielt wird.
Shahanja hat ja bereits geschrieben, dass eine Heldengruppe in der jeweiligen Runde durchaus etwas darstellt. Wäre es unglaubwürdig (mal abgesehen davon, ob es auch dramatisch ansprechend wäre) wenn Thesia von Ilmenstein, Salpikon Savertin, Ayla von Schattengrund und Melcher Dragentodt Galotta getötet hätten? Denen könnte man sowas zutrauen. Sie sind offizielle Helden! In der jeweiligen Spielrunde sind aber die Helden der Spieler Helden, die mit den o.g. eventuell in einem Atemzug genannt werden. Glaubhafte Gegner. Auch für einen Heptarchen.
Unglaubhaft wird das ganze durch Übersteigerungen im Abenteuer. Rhazazzor ist so mächtig, dass der heilige Gegenstand der Boronkirche sich an ihm aufzehrt. Der Splitter ist so mächtig, dass nicht einmal das Hochheiligtum der Praioskirche und der Bann des Boten des Lichts ihn halten kann.
Diese Übersteigerung von Machtverhältnissen macht den Erfolg der Helden tatsächlich unglaubwürdig. Nicht der alte rachsüchtige Mann der mit Mächten spielt, die er nicht beherrschen kann.
Das Abenteurn gibt den dämonischen Mächten ein solches Übermaß an Gewalt mit, dass Galottas Triumph sicher wäre, wenn sein Plan geglückt wäre.
Sicher müssen ihn nicht die Helden töten, aber wozu sind die Helden denn in diesem Abenteuer nutze?
><, der sicher in 5-7 Jahren Galottas Untergang in Richtung Galgenkinds-Szenario durchziehen wird – tolle Show!
P.S.
Wie auch immer man dazu stehen mag: Vielen Dank an Kathrin und Coppi für die Arbeit am Ende des Möhrenkopfs
Shahanja 31.05.2005, 12:36 Uhr ~ #152 Zeichenkürzel hat mich auf etwas aufmerksam gemacht. Die Ausarbeitung ist wirklich sehr hilfreich in der Vorbereitung, auch die anderen Ideen die ihr 2 im Forum präsentiert habt sind teilweise schon in meine Handouts eingeflossen, und auch wenn ich eurer offiziellen DSA-Abenteuer Skepsis nicht ganz zustimme, sind viele Kritikpunkte die erörtert worden sehr hilfreich für das Spiel gewesen. Also, ich möchte mich entschuldigen nur kritisch gesprochen zu haben! Daran liegt es mir nicht, Zeichenkürzel hat es gut zusammengefasst, was ich rüberbringen wollte. Die Helden sind nicht “dahergelaufene Abenteurer”. mfg Shahanja
31.05.2005, 12:36 Uhr ~ #152
Zeichenkürzel hat mich auf etwas aufmerksam gemacht.
Die Ausarbeitung ist wirklich sehr hilfreich in der Vorbereitung, auch die anderen Ideen die ihr 2 im Forum präsentiert habt sind teilweise schon in meine Handouts eingeflossen, und auch wenn ich eurer offiziellen DSA-Abenteuer Skepsis nicht ganz zustimme, sind viele Kritikpunkte die erörtert worden sehr hilfreich für das Spiel gewesen.
Also, ich möchte mich entschuldigen nur kritisch gesprochen zu haben! Daran liegt es mir nicht, Zeichenkürzel hat es gut zusammengefasst, was ich rüberbringen wollte. Die Helden sind nicht “dahergelaufene Abenteurer”.
Coppi 31.05.2005, 12:46 Uhr ~ #153 Ja, >< hat es wirklich gut gesagt. :) Wenn man es so sieht, wird die Unglaubwürdigkeit reduziert.
31.05.2005, 12:46 Uhr ~ #153
Ja, >< hat es wirklich gut gesagt. :) Wenn man es so sieht, wird die Unglaubwürdigkeit reduziert.
Galgenkind 31.05.2005, 13:51 Uhr ~ #154 @Katharina Mir ist vollkommen klar, dass eure Version nicht den Anspruch erhebt, DIE Lösung zu sein. Vielmehr erscheint sie mir als ein inhaltlicher Kontrapunkt zu Antons eher profanem Vorschlag, Galotta mit dem Zweikomponentengift zu töten. Ich denke, beide (im inhaltlichen Sinne) Extreme scheiden als befriedigende Lösungswege für die meisten Gruppen aus. Aber wie du schon sagst: Ihr wolltet eine Stoffsammlung anbieten, und das ist euch auch gelungen. Mich dauert es, vor eurer Sammlung Teil II das Finale gespielt zu haben, da ich gerne noch das ein oder andere mit hineingenommen hätte... Und ja: Vielen wird es gefallen, es allein mit Reden zu schaffen. Meine Spieler sind stolz auf ihre verbale Leistung und wissen, dass es ohne Reden niemals geglückt wäre. Ich bin einfach deiner Aufforderung gefolgt, euer Material einer kritischen Überpfüfung zu unterziehen und habe geäußert, was aus meiner Sicht problematisch sein könnte, insofern man wie ich die Wahrheit irgendwo in der Mitte sucht. Aber ich denke, du hast meine Kritik richtig aufgefasst. LG Nicole PS Bei mir wurde im Finale nicht gewürfelt, ausgenommen der Schaden, den Galotta mittels Fulminictus erzielte (übrigens deutlich mehr als im LC angegeben).
31.05.2005, 13:51 Uhr ~ #154
@Katharina
Mir ist vollkommen klar, dass eure Version nicht den Anspruch erhebt, DIE Lösung zu sein. Vielmehr erscheint sie mir als ein inhaltlicher Kontrapunkt zu Antons eher profanem Vorschlag, Galotta mit dem Zweikomponentengift zu töten. Ich denke, beide (im inhaltlichen Sinne) Extreme scheiden als befriedigende Lösungswege für die meisten Gruppen aus. Aber wie du schon sagst: Ihr wolltet eine Stoffsammlung anbieten, und das ist euch auch gelungen. Mich dauert es, vor eurer Sammlung Teil II das Finale gespielt zu haben, da ich gerne noch das ein oder andere mit hineingenommen hätte...
Und ja: Vielen wird es gefallen, es allein mit Reden zu schaffen. Meine Spieler sind stolz auf ihre verbale Leistung und wissen, dass es ohne Reden niemals geglückt wäre.
Ich bin einfach deiner Aufforderung gefolgt, euer Material einer kritischen Überpfüfung zu unterziehen und habe geäußert, was aus meiner Sicht problematisch sein könnte, insofern man wie ich die Wahrheit irgendwo in der Mitte sucht. Aber ich denke, du hast meine Kritik richtig aufgefasst.
PS Bei mir wurde im Finale nicht gewürfelt, ausgenommen der Schaden, den Galotta mittels Fulminictus erzielte (übrigens deutlich mehr als im LC angegeben).
Katharina 31.05.2005, 14:36 Uhr ~ #155 Zitat Ich bin einfach deiner Aufforderung gefolgt, euer Material einer kritischen Überpfüfung zu unterziehen und habe geäußert, was aus meiner Sicht problematisch sein könnte Ja, und mir ist auch beim Schreiben gerade das Problem, wie man die HeldInnen in die Interaktion zwischen dem Nachtgreifen und Galotta einbindet, bewusst geworden, und hätte ich dafür spontan eine knackige Lösung gehabt, hätte ich sie auch mit aufgenommen ;-). Letztlich kann ich diesen Teil wohl erst ergänzen, wenn wir das Finale selber gespielt haben, denn dann werde ich vermutlich (hoffentlich) eine konkretere Vorstellung davon haben, wie die HeldInnen in dem skizzierten Rahmen tatsächlich die Hauptrolle spielen können – die ihnen, der Dimension der Ereignisse und Galotta gerecht wird. Dazu direkt nochmal eine Anmerkung zu dem Konflikt, Galotta und die HeldInnen beide zu ihrem Recht kommen zu lassen (denn einen solchen Konflikt scheint es hier ja durchaus zumindest potentiell zu geben): Den Dämonenkaiser als einen der mächtigsten Sterblichen überhaupt und die HeldInnen als Spielerfiguren, denen allein schon aus strukturellen Gründen der Triumph gebührt. Für mich ist das letztlich eine Frage der Glaubwürdigkeit der Spielwelt und der glaubwürdigen Verortung der HeldInnen darin, die ich abwägen muss mit dem Bedürfnis der SpielerInnen nach befriedigendem Handeln. Es ist völlig klar, dass das, was ich in einem Roman sicherlich machen kann – nämlich die “Bystanders” tatsächlich zu Statisten zu degradieren mit dem Hinweis darauf, dass alle minderen Geister hier eh keine Schnitte haben – im Rollenspiel nicht passieren darf. Trotzdem sind 6000-AP-HeldInnen (oder lassen wir sie zum Zeitpunkt des Finales ruhig schon 7000-AP-HeldInnen sein) gemessen an der Dimension des Geschehens tatsächlich erstmal nichts als Bystanders. Noch vor einem knappen Monat haben sie auf dem Turnier im Schweiße ihre Angesichts gegen ganz normale Sterbliche gekämpft, zum Teil hart gerungen und des öfteren auchmal verloren ( und meinen HeldInnen wird insbesondere letzteres besonders oft widerfahren, wie ich das jetzt sehe ;-)). Das ist die Kategorie von Leuten, mit denen ich es hier erstmal zu tun habe – und lassen wir mal Melcher, Ayla, Savertin und Thesia außer Acht, sondern stellen uns Alrik vom Blautann, Orsino von Falkenhag, Franka Salva Galahan etc. im Finale vor – was wären die anderes als Statisten? Nun muss man unseren ReckInnen zugute halten, dass die wahrscheinlich schon so manchem Schrecken ins Auge geblickt haben, den die drei obigen sich nicht einmal träumen lassen würden, das bringt das Heldenleben ja nunmal so mit sich. Für mich sind sie damit trotzdem noch keine glaubhaften GegnerInnen für Galotta. Nun bringt es das Heldendasein aber auch so mit sich, dass man nicht immer eine glaubhafte Gegnerin sein muss, um am Ende trotzdem zu gewinnen. Genaugenommen zeichnet es unsere HeldInnen ja gerade aus, dass sie trotz augenscheinlich unbezwingbarer Übermacht am Ende immer wieder trotzdem gewinnen. Die Art von Sieg über eine augenscheinliche Übermacht, die ich anstrebe, ist, dass die HeldInnen das einzige Mittel in die Hand bekommen, das Galotta überhaupt schaden kann, und das ist der Einfluss auf seine ‘Psyche’. Damit wird zweierlei klar: Kein Sterblicher auch nicht der 23. Stufe hätte Galotta bezwingen können, außer eben mit jenen Mitteln, derer sich die HeldInnen durch Kombinationsgabe, Mut und ein wenig Glück bemächtig haben. Dadurch behält Galotta zum einen den Status eines quasi-Unbesiegbaren, aber er wird an diesem Ort, in diesem Moment und durch diese HeldInnen trotzdem besiegbar. Zumindest scheint mir das ein Mittel zu sein, um die Dimension zu wahren und die Spielercharaktere trotzdem zu ihrem Recht kommen zu lassen. (Ich überlege grade, ob ich vielleicht doch einen Satz einbaue wie: “Wenn Sie wollen, können Sie Galotta in dem, Moment, wo der Schutz seines niederhöllischen Patrons von ihm gewichen ist, durchaus auch durch die HeldInnen den Todesstoß beibringen lassen oder ihn sogar um Gnade und Erlösung flehen lassen, wenn er die Folter durch die Hand nicht mehr erträgt.” Kathrin wird das allerdings wahrscheinlich nicht gefallen ;-).) Nur zur Sicherheit: Ich will keinesfalls behaupten, dass meiner der einzige Weg ist, die Dimensionen zu wahren und Galotta zu seinem Recht kommen zu lassen! Ich hoffe, das klingt nicht so, denn bei Ludovigo und Galgenkind scheint das Finale ja auch mit z.T. sehr anderen Mitteln sehr, sehr gut gelaufen zu sein (und im Gegensatz zu euch beiden glaube ich immer noch nicht recht daran, dass ich das Finale überhaupt einigermaßen befriedigend über die Bühne kriegen werde ;-)). Zitat insofern man wie ich die Wahrheit irgendwo in der Mitte sucht. Ja, genau. Und: Kathrin und ich sind ja im Gegensatz zu Anton durchaus in der bequemen Position, keine möglichst allgemeingültige Ausarbeitung des Finales präsentieren zu müssen – wenn ich Antons Text aus dem Abenteuer hätte ersetzen wollen, wäre ich das ganz anders angegangen (und hätte ehrlich gesagt keinen richtigen Plan, wie genau). Gruß, Katharina
31.05.2005, 14:36 Uhr ~ #155
Zitat Ich bin einfach deiner Aufforderung gefolgt, euer Material einer kritischen Überpfüfung zu unterziehen und habe geäußert, was aus meiner Sicht problematisch sein könnte
Ich bin einfach deiner Aufforderung gefolgt, euer Material einer kritischen Überpfüfung zu unterziehen und habe geäußert, was aus meiner Sicht problematisch sein könnte
Ja, und mir ist auch beim Schreiben gerade das Problem, wie man die HeldInnen in die Interaktion zwischen dem Nachtgreifen und Galotta einbindet, bewusst geworden, und hätte ich dafür spontan eine knackige Lösung gehabt, hätte ich sie auch mit aufgenommen ;-). Letztlich kann ich diesen Teil wohl erst ergänzen, wenn wir das Finale selber gespielt haben, denn dann werde ich vermutlich (hoffentlich) eine konkretere Vorstellung davon haben, wie die HeldInnen in dem skizzierten Rahmen tatsächlich die Hauptrolle spielen können – die ihnen, der Dimension der Ereignisse und Galotta gerecht wird.
Dazu direkt nochmal eine Anmerkung zu dem Konflikt, Galotta und die HeldInnen beide zu ihrem Recht kommen zu lassen (denn einen solchen Konflikt scheint es hier ja durchaus zumindest potentiell zu geben): Den Dämonenkaiser als einen der mächtigsten Sterblichen überhaupt und die HeldInnen als Spielerfiguren, denen allein schon aus strukturellen Gründen der Triumph gebührt. Für mich ist das letztlich eine Frage der Glaubwürdigkeit der Spielwelt und der glaubwürdigen Verortung der HeldInnen darin, die ich abwägen muss mit dem Bedürfnis der SpielerInnen nach befriedigendem Handeln. Es ist völlig klar, dass das, was ich in einem Roman sicherlich machen kann – nämlich die “Bystanders” tatsächlich zu Statisten zu degradieren mit dem Hinweis darauf, dass alle minderen Geister hier eh keine Schnitte haben – im Rollenspiel nicht passieren darf.
Trotzdem sind 6000-AP-HeldInnen (oder lassen wir sie zum Zeitpunkt des Finales ruhig schon 7000-AP-HeldInnen sein) gemessen an der Dimension des Geschehens tatsächlich erstmal nichts als Bystanders. Noch vor einem knappen Monat haben sie auf dem Turnier im Schweiße ihre Angesichts gegen ganz normale Sterbliche gekämpft, zum Teil hart gerungen und des öfteren auchmal verloren ( und meinen HeldInnen wird insbesondere letzteres besonders oft widerfahren, wie ich das jetzt sehe ;-)). Das ist die Kategorie von Leuten, mit denen ich es hier erstmal zu tun habe – und lassen wir mal Melcher, Ayla, Savertin und Thesia außer Acht, sondern stellen uns Alrik vom Blautann, Orsino von Falkenhag, Franka Salva Galahan etc. im Finale vor – was wären die anderes als Statisten?
Nun muss man unseren ReckInnen zugute halten, dass die wahrscheinlich schon so manchem Schrecken ins Auge geblickt haben, den die drei obigen sich nicht einmal träumen lassen würden, das bringt das Heldenleben ja nunmal so mit sich. Für mich sind sie damit trotzdem noch keine glaubhaften GegnerInnen für Galotta. Nun bringt es das Heldendasein aber auch so mit sich, dass man nicht immer eine glaubhafte Gegnerin sein muss, um am Ende trotzdem zu gewinnen. Genaugenommen zeichnet es unsere HeldInnen ja gerade aus, dass sie trotz augenscheinlich unbezwingbarer Übermacht am Ende immer wieder trotzdem gewinnen.
Die Art von Sieg über eine augenscheinliche Übermacht, die ich anstrebe, ist, dass die HeldInnen das einzige Mittel in die Hand bekommen, das Galotta überhaupt schaden kann, und das ist der Einfluss auf seine ‘Psyche’. Damit wird zweierlei klar: Kein Sterblicher auch nicht der 23. Stufe hätte Galotta bezwingen können, außer eben mit jenen Mitteln, derer sich die HeldInnen durch Kombinationsgabe, Mut und ein wenig Glück bemächtig haben. Dadurch behält Galotta zum einen den Status eines quasi-Unbesiegbaren, aber er wird an diesem Ort, in diesem Moment und durch diese HeldInnen trotzdem besiegbar. Zumindest scheint mir das ein Mittel zu sein, um die Dimension zu wahren und die Spielercharaktere trotzdem zu ihrem Recht kommen zu lassen. (Ich überlege grade, ob ich vielleicht doch einen Satz einbaue wie: “Wenn Sie wollen, können Sie Galotta in dem, Moment, wo der Schutz seines niederhöllischen Patrons von ihm gewichen ist, durchaus auch durch die HeldInnen den Todesstoß beibringen lassen oder ihn sogar um Gnade und Erlösung flehen lassen, wenn er die Folter durch die Hand nicht mehr erträgt.” Kathrin wird das allerdings wahrscheinlich nicht gefallen ;-).)
Nur zur Sicherheit: Ich will keinesfalls behaupten, dass meiner der einzige Weg ist, die Dimensionen zu wahren und Galotta zu seinem Recht kommen zu lassen! Ich hoffe, das klingt nicht so, denn bei Ludovigo und Galgenkind scheint das Finale ja auch mit z.T. sehr anderen Mitteln sehr, sehr gut gelaufen zu sein (und im Gegensatz zu euch beiden glaube ich immer noch nicht recht daran, dass ich das Finale überhaupt einigermaßen befriedigend über die Bühne kriegen werde ;-)).
Zitat insofern man wie ich die Wahrheit irgendwo in der Mitte sucht.
insofern man wie ich die Wahrheit irgendwo in der Mitte sucht.
Ja, genau. Und: Kathrin und ich sind ja im Gegensatz zu Anton durchaus in der bequemen Position, keine möglichst allgemeingültige Ausarbeitung des Finales präsentieren zu müssen – wenn ich Antons Text aus dem Abenteuer hätte ersetzen wollen, wäre ich das ganz anders angegangen (und hätte ehrlich gesagt keinen richtigen Plan, wie genau).
Judex 31.05.2005, 16:35 Uhr ~ #156 Erstmal ein dickes Lob für eure wunderbaren Anregungen. Das Problem, das auch ich damit nur habe, ist hier schon öfter angesprochen worden, es wird so im allgemeinen nicht funktionieren, oder besser gesagt, nicht gut funktionieren. Aus diesem Grunde tendiere ich auch eher zu einer Lösung im Sinne derer von Galgenkind, allerdings werde ich mit der endgültigen Überarbeitung noch ein wenig warten, bis wir das Abenteuer angefangen haben und sich zumindest in etwa andeutet, zu welchen Mitteln meine Heldengruppe zu greifen gedenkt. Auf der anderen Seite sehe ich es so wie ><, dass nämlich die Heldengruppe für Galotta schon einen angemessenen Gegner darstellt. Dabei setzte ich aber mehr Erfahrung voraus, als die durch 6000 AP symbolisiert werden. Eine solche Gruppe würde von den Ereignissen nämlich tatsächlich überfordert. Auch meine Gruppe ist mit ca. 11000 vielleicht noch etwas schwach auf der Brust, was aber durch “effektives Steigern” IMO wieder ausgeglichen wird. Auch die Mittel der Helden sind nicht zu vergessen. Galotta zieht seine Macht ja zu nicht unerheblichen Teilen aus dem Splitter und dem Pakt, doch auch die Helden haben Araschar auf ihrer Seite... da fällt mir gerade ein, auch dies ja nicht in der offiziellen Version... nun ja, könnten Araschar auf ihrer Seite haben. Und dieses heilige Artefakt des Praios sollte dem Boten der Lohe (war doch einer seiner Titel, oder nicht) auch schon Angst machen. Fazit... ich merke, dass ich mich doch einige Male berichtigen musste. Ohne Aufwertung der Helden ist das Finale so wie es im Buch steht wirklich unglaubwürdig, allerdings gewinnt es durch diese Änderungen durchaus an Glaubwürdigkeit und wird zumindest Rollenspieltauglich – wie Galgenkind ja eindrucksvoll bewiesen hat.
31.05.2005, 16:35 Uhr ~ #156
Erstmal ein dickes Lob für eure wunderbaren Anregungen. Das Problem, das auch ich damit nur habe, ist hier schon öfter angesprochen worden, es wird so im allgemeinen nicht funktionieren, oder besser gesagt, nicht gut funktionieren. Aus diesem Grunde tendiere ich auch eher zu einer Lösung im Sinne derer von Galgenkind, allerdings werde ich mit der endgültigen Überarbeitung noch ein wenig warten, bis wir das Abenteuer angefangen haben und sich zumindest in etwa andeutet, zu welchen Mitteln meine Heldengruppe zu greifen gedenkt.
Auf der anderen Seite sehe ich es so wie ><, dass nämlich die Heldengruppe für Galotta schon einen angemessenen Gegner darstellt. Dabei setzte ich aber mehr Erfahrung voraus, als die durch 6000 AP symbolisiert werden. Eine solche Gruppe würde von den Ereignissen nämlich tatsächlich überfordert. Auch meine Gruppe ist mit ca. 11000 vielleicht noch etwas schwach auf der Brust, was aber durch “effektives Steigern” IMO wieder ausgeglichen wird. Auch die Mittel der Helden sind nicht zu vergessen. Galotta zieht seine Macht ja zu nicht unerheblichen Teilen aus dem Splitter und dem Pakt, doch auch die Helden haben Araschar auf ihrer Seite... da fällt mir gerade ein, auch dies ja nicht in der offiziellen Version... nun ja, könnten Araschar auf ihrer Seite haben. Und dieses heilige Artefakt des Praios sollte dem Boten der Lohe (war doch einer seiner Titel, oder nicht) auch schon Angst machen.
Fazit... ich merke, dass ich mich doch einige Male berichtigen musste. Ohne Aufwertung der Helden ist das Finale so wie es im Buch steht wirklich unglaubwürdig, allerdings gewinnt es durch diese Änderungen durchaus an Glaubwürdigkeit und wird zumindest Rollenspieltauglich – wie Galgenkind ja eindrucksvoll bewiesen hat.
Nebahath 24.06.2005, 21:23 Uhr ~ #157 @Katharina Ich finde eure Spielhilfe zu Gallottas Ende sehr genial, genauso wie die Bilder zu Gallotta von Kathrin Leider arbeite ich mit meinen Spielern immer noch an ihren Helden Gruß Nebahath
24.06.2005, 21:23 Uhr ~ #157
Ich finde eure Spielhilfe zu Gallottas Ende sehr genial, genauso wie die Bilder zu Gallotta von Kathrin
Leider arbeite ich mit meinen Spielern immer noch an ihren Helden
Gruß Nebahath
Xeledor 29.06.2005, 20:44 Uhr ~ #158 So, nachdem ich mit meiner Gruppe “Schlacht in den Wolken” letzten Sonntag beendet habe, melde ich mich hier auch noch mal zu Wort. Ich habe mich von den Vorgaben und den Ideen meiner Gruppe inspirieren lassen um das Finale zu gestalten. Meine Spieler haben das Gift in zwei bis drei Teile geteilt. Ein Teil wurde in einen Mengbillar gefüllt, ein weiter Teil in Wein und der Rest in Essen. Wein und Essen wurden in einem Freßkorb für die “alte Rostbirne” zusammengestellt. Der Mengbillar wurde in einer Drolina am Arm des Scharlatans befestigt. Meine Spieler haben nach mehreren mißglückten Versuchen die Festung mit den Greifen erreicht. Araschar hat sich vorschriftsmäßig in Luft aufgelöst. Die Helden haben aber Finsterfang mit genommen. Über den “Weg ohne Gnade” erreichten sie dann den Raum der Rache und der Scharlatan begann damit G. seine Aufwartung zu machen. Sie präsentierten im den Freßkorb und eine Boroni (Spielerheldin) als Präsent. Der Scharlatan wollte dann ein Messerwerfen wie im Zirkus präsentieren und eine Zielscheibe wurde für ihn hereingebracht. Meine Spieler haben G. erklärt, dass sie den Wein gerne kosten würden bevor er trinkt. Ihnen würde nichts passieren. G. aber witterte Verrat, weil sie hätten ja auch Antidot vorher trinken können. Der Scharlatan versuchte weiter Galotta zu schmeicheln und präsentierte mehrere (vorher geplante) strategisch wichtige Punkte in Gareth wie sie in Flammen aufgehen. Daraufhin ließ G. Gotongis erscheinen und präsentierte dass er sich nicht so einfach übertölpeln ließ. Daraufhin griffen Leonardo und Dexter ein, ein Thorwaler schleuderte mit seinem Beil die Krone vom Kopf, die Boroni ging auf ihn mit dem Rabenschnabel los und lenkte ihn von dem Scharlatan ab, der dann den Mengbillar und das Gift an den Mann brachte. Danach sind sie mit der Difarsmandel und Leonardo geflohen. Ich fand das Ende vor allem stimmig, weil sie versuchten mit einem Geschenkkorb vor Galotta zu treten. Galotta vereitelte das und die Helden gingen zu Plan B über bzw. verursachten so viel Chaos, dass er angreifbar wurde. Die Würfel mit euch. Xeledor
29.06.2005, 20:44 Uhr ~ #158
So, nachdem ich mit meiner Gruppe “Schlacht in den Wolken” letzten Sonntag beendet habe, melde ich mich hier auch noch mal zu Wort.
Ich habe mich von den Vorgaben und den Ideen meiner Gruppe inspirieren lassen um das Finale zu gestalten.
Meine Spieler haben das Gift in zwei bis drei Teile geteilt. Ein Teil wurde in einen Mengbillar gefüllt, ein weiter Teil in Wein und der Rest in Essen. Wein und Essen wurden in einem Freßkorb für die “alte Rostbirne” zusammengestellt. Der Mengbillar wurde in einer Drolina am Arm des Scharlatans befestigt. Meine Spieler haben nach mehreren mißglückten Versuchen die Festung mit den Greifen erreicht. Araschar hat sich vorschriftsmäßig in Luft aufgelöst. Die Helden haben aber Finsterfang mit genommen.
Über den “Weg ohne Gnade” erreichten sie dann den Raum der Rache und der Scharlatan begann damit G. seine Aufwartung zu machen. Sie präsentierten im den Freßkorb und eine Boroni (Spielerheldin) als Präsent. Der Scharlatan wollte dann ein Messerwerfen wie im Zirkus präsentieren und eine Zielscheibe wurde für ihn hereingebracht.
Meine Spieler haben G. erklärt, dass sie den Wein gerne kosten würden bevor er trinkt. Ihnen würde nichts passieren. G. aber witterte Verrat, weil sie hätten ja auch Antidot vorher trinken können. Der Scharlatan versuchte weiter Galotta zu schmeicheln und präsentierte mehrere (vorher geplante) strategisch wichtige Punkte in Gareth wie sie in Flammen aufgehen. Daraufhin ließ G. Gotongis erscheinen und präsentierte dass er sich nicht so einfach übertölpeln ließ. Daraufhin griffen Leonardo und Dexter ein, ein Thorwaler schleuderte mit seinem Beil die Krone vom Kopf, die Boroni ging auf ihn mit dem Rabenschnabel los und lenkte ihn von dem Scharlatan ab, der dann den Mengbillar und das Gift an den Mann brachte.
Danach sind sie mit der Difarsmandel und Leonardo geflohen. Ich fand das Ende vor allem stimmig, weil sie versuchten mit einem Geschenkkorb vor Galotta zu treten. Galotta vereitelte das und die Helden gingen zu Plan B über bzw. verursachten so viel Chaos, dass er angreifbar wurde.
Die Würfel mit euch.
Xeledor
Xandros 02.07.2005, 23:46 Uhr ~ #159 Ach herrje. Da ist mein vorgesehenes Finale ja von Grund auf anders. (soll nicht abwertend gemeint sein :D) Ich habe mehr auf Dramatik, Heldenhaftigkeit und Härte geachtet. Ein Geschenkkorb wäre wohl so ziemlich das einzige, was ich nicht von meinen Spielern erwartet hätte ^^. Ein kreativer Einfall muss man zugeben, aber würde mich als Meister stören, da es das ganze ein wenig ins lächerliche zieht finde ich.
02.07.2005, 23:46 Uhr ~ #159
Ach herrje. Da ist mein vorgesehenes Finale ja von Grund auf anders. (soll nicht abwertend gemeint sein :D) Ich habe mehr auf Dramatik, Heldenhaftigkeit und Härte geachtet. Ein Geschenkkorb wäre wohl so ziemlich das einzige, was ich nicht von meinen Spielern erwartet hätte ^^. Ein kreativer Einfall muss man zugeben, aber würde mich als Meister stören, da es das ganze ein wenig ins lächerliche zieht finde ich.
Saimid ibn Omar 04.07.2005, 17:29 Uhr ~ #160 Tulamidische Grüße geehrte Wolkenturmler, ich schicke diesen Eintrag mal unter Galottas Ende, obwohl ich auch sehr viele Dinge zu SidW und der gesamten Kampagne insgesamt sagen werde, da ich das kaum Sinnvoll zu trennen weiß. In vielen Punkten bediene ich mich im folgenden bereits aus dem was hier von kreativen Menschen kreatives zu diesen Themen gesagt wurde, da es sich aber aus meiner Sicht um eine Sammlung von Gedanken handelt die während mehrerer Monate langsam beim durchblättern dieses Forums entstanden sind, werde ich es wohl nur in den seltensten Fällen schaffen auf die richtigen Beiträge/Personen korrekt zu verweisen. Ich bitte dies und etwaige Rechtschreibfehler die mir durch die Lappen gehen sollten – als Legastheniker – zu verzeihen. So genug des langen Vorgeschwafels, dann fang ich mal an..... :) Zunächst möchte ich etwas sagen, welches für das folgende immerwieder enorm wichtig ist: SidW ist von seinen aventurischen Ausmaßen GEWALTIG!!! Zwei Heptarchen, Greifen, die Vernichtung des größten stehenden aventurschen Heeres, die fliegende Feste usw. Es finden sich bereits genügend gute Auflistungen der gesamten Megalomie hier im Forum als das ich das noch einmal tun müsste. Daher, so denke ich nur, sollten wir das Abenteuer auch entsprechend behandeln. Sprich: ICH GLAUBE ES IST BEKLOPPT SidW als Anfang einer Kampagne zu spielen, ES MUSS DAS ENDE EINER SOLCHEN SEIN UND ZWAR DAS ENDE, DER KAMPAGNE DER GRÖßTEN AVENTURISCHEN HELDEN SEIT DER BK! Des weiteren ist es zwingend nötig, dass zumindest der Großteil der Helden, das Abenteurer NICHT ÜBERLEBT! Den alles andere wird dem AB schlicht nicht gerecht! Ich kann mich hier also nur Keidran anschließen und empfehlen ab AdA die Helden zu wechseln. Das scheint mir der einzige Weg zu sein, um einige sonst auftretende Probleme zu vermeiden. Z.B. Das oft angesprochene Problem, dass man für das AB absolute Überhelden braucht wenn man es Regeltechnisch korrekt behandeln würde und dass es ein echtes Problem ist die Helden angesichts all des Schreckens Motiviert zu halten anstatt das sie einfach davonlaufen! Auch die Tatsache das es ja inzwischen Threads gibt in denen darüber Debattiert wird, wie man AdA “nachrüsten” könnte um das “Niveau” zu halten und wie man mit der “Politikverdrossenheit” der Spieler umgehen soll zeigt mMn deutlich wie groß der Sprung zwischen den ABs ist, da ich beides nicht nur in den jeweiligen Spielstieren und Spielern – was sicherlich AUCH richtig ist- begründet sehe, sondern es auch für ein strukturelles Problem halte. Um letztere Punkte zu erläutern: Für eine Heldengruppe die sich bereits viele male Shruufs, Azzatais, Zants etc. entgegengestellt hat Interpretieren sich Sachen wie dich Schlacht von Werheim mMn, gegenüber Helden die noch keine X Tausend APs und “erst” 2 mal einem Gehörnten oder Drachen gegenüberstanden, um. Von “einer Katastrophe bei der man bei konsequenter Heldendarstellung nur noch kreischend davonrennen kann” hin zu “einer Katastrophe bei der man TROTZ der eigenen Vergangenheit noch einmal die volle Palette an Verzweiflung, Angst und dann am Ende doch wieder Heldenmut ausspielen kann. Auch aus psychologischer Sicht hilft es wenn – vor allem die Spieler- Wissen : Dies ist das letzte Abenteuer dieser Heldengruppe, DAS FINALE, dann wird es ihnen wahrscheinlich leichter Fallen sich all den Schrecken entgegenzuwerfen als wenn sie die ganze Zeit denken ”oh Gott und das ist erst der Anfang“ und immer noch im Grunde davon ausgehen das ihre Helden all das überstehen sollen, ohne selbst eine Chance darauf zu sehen..... (und letztere Effekt wurde ja auch schon, ich glaube in Ansätzen sogar mehrfach, hier im Forum von Spielern und Spielleitern beschrieben). Sollte eine solche Heldengruppe dann jedoch überleben, würden sich wieder vielfältige Probleme ergeben. Man muss AdA, wie schon gesagt dann ”nachrüsten“ da es mit SidW in der Beziehung einfach nett mithalten kann und man wird – so glaube ich- bemerken das man auch von der Einstellung der Helden völlig andere Figuren benötigt. Für die SidW Helden darf es hier nicht um die Rettung eines Kaiserreiches gehen. Ihnen muss bei all der Göttlich-Dämonischen Macht zumindest dämmern das es hier im MEHR geht, um etwas tiefgreifenderes, nämlich um jenen Aventurischen Konflikt zwischen Göttern und Dämonen. Ein Krieg der um Seelen und nicht um Land geführt wird. Sonst werden sie kaum, die Auftritte von Greifen etc. entsprechend würdigen und die wahre Bedrohung durch die fliegende Feste (und das was sie in sich trägt) Richtig einschätzen können. Ich denke in einem der Spielberichte wurde das einmal schön deutlich, wo jemand sinngemäß über das Turnier schrieb: ”Der ganze Adel ödete uns an, wir wollten endlich zu Dexter etc. zu Leuten die gegen den Osten etwas TUN statt hier unsere Zeit mit diesen (weltlichen) Ritterspielchen zu vergeuden." So richtig wie ich diese Einschätzung für SidW Helden finde (siehe oben). So wird sie doch in AdA, dass zu einem großen Teil aus Politik besteht, zum Problem (Das hier im Forum ja auch ebenfalls schon beschrieben wurde). Wie sollen sie den auch bei dem geschehen mitfiebern wenn bereits 90% der Adeligen aus ihrer Ansicht dämliche Stümper sind die es einfach nicht gerafft kriegen was gerade abgeht! (siehe dazu weiterführend auch den Nachtrag: Schwachsinnige Gedanken 2). Ich sage: Hier braucht man noch Helden die “naiver”, oder sollte ich sagen noch “Aventurischer” denken. Denen so etwas wie das Kaisertum noch etwas bedeutet! Die sich einer der Machtgruppen – vom AB her wohl vorzugsweise dem Haus Gareth – verbunden fühlen und die eben mitfiebern und mithoffen können das bald wieder ein “echter Kaiser” auf dem Greifenthron sitzt. Helden halt für die das ein echte, persönliche Genugtuung wäre und nicht eine “Sache per forma, fürs Volk” damit man sich wieder wichtigerem Zuwenden kann...... (nämlich dem Seelenkrieg). Zum Schluss gilt es auch zu bedenken was eine glaubhafte SidW Truppe, die überlebt für Aventurien bedeuten würde, in einem anderen Spielbericht hieß es einmal sehr schön, dass als der Chef der Panthergarde, Thorn Eisingers Kopf wollte die Helden schlich antworteten: “Du und welche Armee.”. Und das gibt ja im Grunde nur einen wirklich schwachen Schein davon was für Machtfaktoren solche Helden sein müssten!!! Für einige weiterführende, etwas überspitzte und auch leicht ironisch gemeinte, Ausführungen dazu siehe auch den Nachtrag: Schwachsinnige Gedanken 1. Ich komme nun zur Bedeutung der Vorbereitung des ABs durch eine gute Kampagne. Mir selbst fällt dafür eigentlich kein andere Stimmige ein als eine die sich um die vielen schwarzen Lande ABs und den KGIA dreht aber das sei jedem selber überlassen. Ich hoffe, dass man mit einer guten Kampagne vor allem folgendes erreichen kann: 1. Die Frage der Helden/Spieler beantworten, “Warum sollen gerade WIR es schaffen Galotta zu töten/all das überstehen”/ SidW und seine Schlüsselszenen auf die Helden zugeschnitten Vorbereiten. 2. Den Spielern die ganze Dimension von SidW verdeutlichen/Helden schaffen die es überhaupt “glaubwürdig” spielen können. Spieler empfinden nach alter Leiterregel stets die Szenen am schönsten die auf SIE GANZ PESÖHNLICH und ihre entsprechenden Figuren zugeschnitten wurden. Genau darum geht es im Grunde. In einer vorlaufenden Kampagne kann man als Spielleiter “sein Netz” spannen. Man kann sie Bekanntschaft mit den wichtigen Personen machen lassen, so das diese ihnen etwas bedeuten, man kann ihnen durch Prophezeiungen etc. klar machen das SidW ihr Ende sein wird (womit man den oben schon beschriebenen psychologischen Effekt der Todgeweihten hätte, welche den Schecken trotzen können). Schließlich kann man auch in ihrer Vergangenheit den Grund verstecken warum gerade SIE Galotta schlagen können (nach einer plausiblen Begründung wurde dafür ja schon lange gesucht, ich glaube Coppi hatte einmal schön gesagt: “Galottas Tod bietet einfach keinen Platz für Helden”). Ich glaube nämlich es gibt durchaus Gründe die dieses ermöglichen könnten, allein diese auf einmal noch eben so in SidW hineinzuquetschen halte ich gelinde gesagt für...... naja zieeeeeeemlich schwierig... Komme ich nun also endlich zu Galottas Ende. Tja wie sollte Galottas Ende aussehen. Um es einfach und nichtssagend vorwegzunehmen: Das hängt vom Spielstiel ab. Dennoch glaube ich gibt es vier Schritte nach denen man herausfinden kann wie man das Finale persönlich am besten für seine Gruppe gestalten kann. 1. Man finde heraus wie der eigene Spielstiel grob aussieht und wie Galottas Abgang da am besten Reinpassen würde. Ein paar Beispiele, soll Gaius Ende: - psychologisch sein (siehe die wunderschöne Spielhilfe dazu auch hier im Thread) - episch Göttlich (auch dafür gab es ja schon Beispiele für einen quasi Praiosheiligen Helden) - episch Magisch (ich erinnere mich an jemand der von Limbus Sturmtruppen sprach glaub ich) - Profan (Dexters Gift) - eine Mischung davon (wurde ja auch schon beschrieben) 2. Nach dem man das weiß schreibe man SidW hemmungslos um. Man Streiche, was einem zuviel erscheint ( z.B. komische Garether Flaggeschütze), entferne wo es nur geht das grausige Zitate raten und passe das AB auch sonst an allen Stellen nach den eigenen Bedürfnissen an, z.B. in dem man eigene Private NPC einbaut die die Helden noch einmal wieder sehen sollen und so weiter. 3. Dann breite man die Kampagne vor, in der man all seine neuen Szenen vorbereitet, das “Netz” spinnt und die Begründung für Galottas Ende Vorbereitet. 4. Parallel dazu erschaffe man nun die Charaktere. Wobei ich glaube das es von wirklich GROßER Wichtigkeit ist das dieses (außer in besonderen Ausnahmefällen) auch wirklich erst für die Kampagne geschaffen werden. Den sonst wird das nichts mit den zugeschnittenen Szenen und dem Glaubwürdigen Ende Galottas, aber ich denke mal damit dürfte ich hoffentlich mit der Mehrzahl der hier vertretenden Spieler übereinstimmen. Dazu jetzt noch...... Einige Beispiele für Charaktergeschichten die dabei herauskommen könnten: 1. Ein Ysilla Magier dem Galotta erst die Akademie einreißt der dann flüchten muss, um für den KGIA zu arbeiten. Dann später in einer Mission Galotta das Geheimnis des Protectionis stehlen kann, dieses erlernt und sich vor dem Flug in die Fliegende Feste mittels einer Druidenrache selber dem Tod weiht, wo er seinen Teil zum Sieg über Galotta beitragen kann, indem er mittels der zusätzlichen Macht der Druidenrache und Galottas eigener Zauberformel dessen Magischen Verteidigungen durchbrechen kann..... 2. Ein Bannstrahler der erst vom Glauben abfällt, als er erkennt wie ähm sagen wir mal Primitiv und z.T. schlich falsch seine Auslegung des Praiosglaubens war, um ihn dann später geläutert und mit gänzlich neuer Einstellung (siehe zu meiner Meinung zu Praios auch den Thread zur Schlacht um Gareth), wiederzufinden und der dann mit dem Praiosheiligen Schwert gen Galotta zieht um sich von seinen früheren Verfehlungen reinzuwaschen und für den Götterfürsten zu sterben...... 3. (Für die psychologische Lösung) Einen Helden der am Hof zu Gareth groß geworden ist und der Galotta noch als Hofmagus kannte. Am besten sogar ein Held an den Galotta selbst POSITIVE ERINNERUNGEN HAT. So das “der Alte”, den Helden in der fliegenden Feste wiedererkennen könnte und sich an jenen guten alten Tage zumindest für einen kurzen Augenblick erinnern könnte. Damit hätte man dann nämlich einen Grund warum Galotta mit (diesem) Helden reden sollte und eine zusätliche Begründung warum gerade dieser Held es schaffen könnte, mit denen von Coppi und Katharina vorgeschlagenen Taktiken, ihm von der Wiedersinnigkeit seines Tuns zu überzeugen! (übrigens eine der ganz wenigen Möglichkeiten die ich mir vorstellen könnte auch einen etwas niedrigstüfligeren Helden sinnvoll an Galottas Ende mitwirken zu lassen. Z.B. in dem er versucht Gaius zu überzeugen während Coppis kleiner Lieblings Nachtgreif ihn gewalttätig am Reden hindern will, was wiederum von den anderen Helden und Dexter verhindert werden muss.....) Es gibt sicherlich noch vieler mehr aber das sind einige Beispiele die, so hoffe ich, verdeutlichen was ich damit meine wenn ich von der Wichtigkeit einer Kampagne vor SidW und der Bedeutung eines persönlichen zuschneideins auf die Helden spreche. Es sei noch angemerkt das es noch eine Variante mit einem (noch) Aufwendigeren vorgehen gibt, welche wenn sie zum Spielstiel passt noch befriedigender für die Spieler sein könnte und welche im Grunde auch schon hier im Forum angedeutet wurde. Das einzige, so glaube ich, was eine noch schönere Szene für einen Spieler abgibt als eine die direkt auf ihn zugeschnitten wurde ist eine, die direkt auf ihn zugeschnitten wurde und für die er selber den Anstoß gab. Wie gut muss das Gefühl für einen Spieler sein der bereits vor SidW Nachforschungen nach Galotta anstellte, dabei auf Pölberra stieß und sich somit selber die Möglichkeit Gaius psychologisch zu schlagen eröffnete, ohne dazu jemals vom eSeL getrieben worden zu sein. Mir zumindest würde das sehr gefallen..... :) Allein solche Kreativen Spieler Ideen sind natürlich nicht planbar.... Daher kann man für diesen Fall wohl nur versuchen Charaktere und Kampagnenverlauf, dem eigenen Stiel entsprechend grob Vorzuskizzieren, den Helden dann im Laufe der Kampagne – mit Prophezeiungen, aus Rachegelüsten etc. – eine starke Motivation mitzugeben selber nach Möglichkeiten gegen Gaius zu suchen bzw. sich mit ihm zu beschäftigen um dann zu schauen was kommt und darauf weiter aufzubauen..... zugegebenermaßen ziemlich schwierig. Puh jetzt hab ich es ja immer noch nicht bis zum Finale selber geschafft, jetzt aber..... Also gehen wir davon aus die Helden befinden sich nun nach erfolgreicher Kampagne und mit einer oder mehreren Ideen gegen Galotta im Gepäck auf dem Weg zur fliegenden Feste. Was gilt es dann noch zu bedenken. Jemand hat hier glaub ich schon einmal die wichtigsten Punkte für Galottas Abgang aufgelistet gehabt, ich kombiniere das einfach mal frei mit noch ein paar anderen, wie ich glaube, wirklich guten Punkten zu seinem Ende die hier sonst noch aufgetaucht sind. 1. Galotta muss als verdammt Machtvoll rüberkommen und einen “würdigen” Abgang kriegen. 2. Dexter sollte eine nicht unbedeutende Rolle dabei spielen. 3. Der eSeL sollte eine Rettende Kavelerie haben, falls alle Stricke reißen. 4. Das aller wichtigste: DIE HELDEN SOLLTEN DIE HANDELNDEN FIGUREN UND KEINE STATISTEN SEIN. Dazu noch einige einzelne Gedanken: Bei Galotta und seiner Macht gab es schon als ich das erstemal davon hörte eine Sache die mir wirklich sauer aufgestoßen ist. Der Magnum Opus des Weltenbrandes und die Tatsache das es derer ZWEI gibt in nur einem sehr kurzen Zeitabstand. Das er das schafft finde ich schon echt übel. Steigt er damit doch mal ebenso in die Liga Hela und Fran Horas auf bzw. übertrifft er sie mit der Feste (u.a.) wahrscheinlich schon. Das er das aber ZWEIMAL macht in so kurzer Zeit sprengt mMn alle bisher bekannten Aventurischen Maßstäbe. Kein Wunder also das ich berits mehrfach lesen musste das Leute der Meinung waren das Borbi im vergleich zu Galotta ein niemand war. Meisterinformationen zu G7 (anzeigen) Den selbst Borbarad musste bei der Schlacht an der Trollpforte auf einem bestimmten Schnittpunkt von Kraftlinien sitzen und konnte sein Ritual erst zu einem bestimmten Zeitpunkt durchführen und der war mit Sicherheit DEUTLICH mächtiger als Galotta...... An dieser Stelle setzt meine erste Idee an die Szene etwas umzuinterpretieren. Was wäre wenn Galotta nicht einfach nur in der Feste sitzen würde und ala Star Wars sich überlegen würde welchen Tempel er als nächsten schleift, sondern wenn er aktiv versuchen müsste die Gewaltigen Kräfte die er da nutzt mittels Splitter, Feste und Pakt(en) zu leiten. So könnte aus Galotta dem höchsten Paktierer des Herren der Rache, Heptarch verhüllter Meister etc., der eigentlich unüberwindbar ist und den die Helden trotzdem irgendwie schlagen müssen, ein anderer Galotta werden. Nämlich, Galotta der höchsten Paktierer des Herren der Rache, Heptarch verhüllter Meister etc., der obwohl er gerade die gewaltigsten Strömer Magischer Energie bündeln muss die sich ein Menschlicher Magus vorstellen kann, TROTZDEM noch in der Lage ist eine Komplette Truppe hochstüfliger UND Todgeweihter Helden beinahe zu besiegen obwohl diese einer nach dem anderen ihr Leben geben um ihn zu schlagen...... Die Leistung verschiebt sich also. Von den Helden die einen eigentlich für sie unbezwingbaren Gegner Schlagen und am ende auch noch mit heiler Haut davonkommen und somit das Gefühl bekommen sich die Leistung gar nicht wirklich verdient zu haben (ich erinnere hier noch mal gern an das Coppi Zitat). Hin zu einer Leistung Galottas, der es beinahe noch Geschafft hätte eine mehrköpfige Gruppe der größten mittelreichschen Helden auszulöschen die einen “Kamikazeangriff” auf ihr starteten, während er “Nebenbei” das so ziemlich größte Dämonische Ritual steuerte, welches in Aventurien bekannt ist und für das Fran und Hela neidisch auf ihn gewesen wären....... ! Kommen wir zu Dexters Beitrag. Um es kurz zu machen: Hier passe ich. Dazu ist mir kein brauchbarer neuer Gedanke gekommen. Was die Kavelerie betrifft geisterten hier im Forum denk ich auch bereits 2 gute Ideen dafür herum: 1. Galottas (Banshee) Rache Elfen, welche wiederauferstehen und den Helden im entscheidenden Moment zur Hilfe eilen 2. Der Herr der Rache selbst. Ersteres ist denk ich einfach eine nette alternative wenn sich von der Vorgeschichte eine gute Verbindung zu den Damen ergibt. Zu dem zweiten möchte ich hingegen noch kurz etwas sagen: Zwar stimme ich Coppi zu das der kult der Herrn der Rache der möglicherweise noch der geordnetste unter den Dämonen ist, aber wissen wir den wirklich, welche Überlegungen der Herr der Rache wirklich mit einkalkulieren müsste, welche ihn dazu veranlassen Galottas Tod gegen eine Heldenseele anzubieten? Was wäre wenn...... z.B. die Alveranischen niemals zugelassen hätten das Gaius gewinnt und ihm im Notfall, sollten die Helden scheitern, selbst vom Himmel gepustet hätten. Wäre es in dem Fall nicht viel klüger für den Herrn der Rache einem Held Galottas Tod sozusagen anzubieten und dafür noch eine Seele einzustreichen, wenn er ohnehin schon wusste das Gaius heute zu ihm fährt? Ich halte Erzdämonen und Götter auf jedenfalls für so fremdartig das ich nicht finde, dass ein solches Verhalten für Aventurien unplausibel wäre. Ich fände wenn eine solche Vorhersehung des Verhaltens der G&D funktionieren würde hätte die Spielwelt eher etwas verloren. Den letzten Punkt muss natürlich wieder jeder selbst in seinem Stiel umsetzten, ich kann nur noch einmal auf Keidrahns sehr schönes Beispiel verweisen, dass die Helden die Platte für Borbarads Hauch selber aktivieren. Das, so denk ich, wirklich als exemplarisch gelten darf. Zwei Anmerkungen noch, die auf der Erfahrung beruhen die ich sammelte während ich die G7 Kampagne leitete. In deren Verlauf spaltete sich meine eigene Heldengruppe, in eine Fraktion, welcher die Kampagne so gefiel und eine welche am liebsten sofort eine Gruppe aus Zuckerbäckern etc. gestartet hätte. Ich denke man kann SidW mit vielen Stielen spielen, aber ich kann wirklich nur davon abraten, wenn man eigentlich kein gepflegtes high Fantasy mag. Eine solcher Stiel passt einfach nicht für SidW. Ich glaube wenn ich mich an all den Frust den es – neben den auch sehr schönen Erinnerungen an die Kampagne- gab, wirklich sagen zu können das man es dann lieber lassen sollte. Als letzte Anmerkung möchte ich noch einmal eine Lanze für die Kampagne brechen (bei all der z.T. sicher auch sehr richtigen Kritik die sie kassiert hat) : Als ich das erstemal das Borbarad Projekt gefunden habe hätte ich mich am liebsten selbst erhängt, als ich merkte WIE GENIAL die Sachen dort verbessert und aufgearbeitet wurden. Auch die ABs der G7 waren z.T. nicht wirklich gut (Bastrabuns Bann sag ich nur), aber sie basierten auf wirklich guten IDEEN und was man aus ihnen rausholen kann ist brillant. Ich denke so sollten wir auch das Jahr des Feuers (besonders SidW) behandeln. Als Fundus wirklich guter Ideen für eine eigene großartige Kampagne anstatt uns andauernd darüber zu ärgern, dass es nichts Taugt wenn man einfach versucht es vom Blatt abzuspielen. ... just my 2cents. Damit wäre ich dann endlich fertig. Ich hoffe etwas sinnvolles zu diesem Thema beigetragen zu haben und möchte mich hier noch einmal bei allen bedanken die sich überhaupt die Mühe gemacht haben diesen Textwulst zu lesen. Ich wäre ansonsten , wie immer, für weitere Kritik und Kommentare sehr dankbar. Mit freundlichen Tulamidischen Grüßen Eike P.S. Die Schwachsinnigen Gedanken 1&2 reich ich nach im Moment hab ich keine Energie mehr zum weiterschreib :).
04.07.2005, 17:29 Uhr ~ #160
Tulamidische Grüße geehrte Wolkenturmler,
ich schicke diesen Eintrag mal unter Galottas Ende, obwohl ich auch sehr viele Dinge zu SidW und der gesamten Kampagne insgesamt sagen werde, da ich das kaum Sinnvoll zu trennen weiß.
In vielen Punkten bediene ich mich im folgenden bereits aus dem was hier von kreativen Menschen kreatives zu diesen Themen gesagt wurde, da es sich aber aus meiner Sicht um eine Sammlung von Gedanken handelt die während mehrerer Monate langsam beim durchblättern dieses Forums entstanden sind, werde ich es wohl nur in den seltensten Fällen schaffen auf die richtigen Beiträge/Personen korrekt zu verweisen. Ich bitte dies und etwaige Rechtschreibfehler die mir durch die Lappen gehen sollten – als Legastheniker – zu verzeihen. So genug des langen Vorgeschwafels, dann fang ich mal an..... :)
Zunächst möchte ich etwas sagen, welches für das folgende immerwieder enorm wichtig ist: SidW ist von seinen aventurischen Ausmaßen GEWALTIG!!! Zwei Heptarchen, Greifen, die Vernichtung des größten stehenden aventurschen Heeres, die fliegende Feste usw. Es finden sich bereits genügend gute Auflistungen der gesamten Megalomie hier im Forum als das ich das noch einmal tun müsste.
Daher, so denke ich nur, sollten wir das Abenteuer auch entsprechend behandeln.
Sprich:
ICH GLAUBE ES IST BEKLOPPT SidW als Anfang einer Kampagne zu spielen, ES MUSS DAS ENDE EINER SOLCHEN SEIN UND ZWAR DAS ENDE, DER KAMPAGNE DER GRÖßTEN AVENTURISCHEN HELDEN SEIT DER BK! Des weiteren ist es zwingend nötig, dass zumindest der Großteil der Helden, das Abenteurer NICHT ÜBERLEBT! Den alles andere wird dem AB schlicht nicht gerecht!
Ich kann mich hier also nur Keidran anschließen und empfehlen ab AdA die Helden zu wechseln. Das scheint mir der einzige Weg zu sein, um einige sonst auftretende Probleme zu vermeiden.
Z.B. Das oft angesprochene Problem, dass man für das AB absolute Überhelden braucht wenn man es Regeltechnisch korrekt behandeln würde und dass es ein echtes Problem ist die Helden angesichts all des Schreckens Motiviert zu halten anstatt das sie einfach davonlaufen! Auch die Tatsache das es ja inzwischen Threads gibt in denen darüber Debattiert wird, wie man AdA “nachrüsten” könnte um das “Niveau” zu halten und wie man mit der “Politikverdrossenheit” der Spieler umgehen soll zeigt mMn deutlich wie groß der Sprung zwischen den ABs ist, da ich beides nicht nur in den jeweiligen Spielstieren und Spielern – was sicherlich AUCH richtig ist- begründet sehe, sondern es auch für ein strukturelles Problem halte.
Um letztere Punkte zu erläutern:
Für eine Heldengruppe die sich bereits viele male Shruufs, Azzatais, Zants etc. entgegengestellt hat Interpretieren sich Sachen wie dich Schlacht von Werheim mMn, gegenüber Helden die noch keine X Tausend APs und “erst” 2 mal einem Gehörnten oder Drachen gegenüberstanden, um. Von “einer Katastrophe bei der man bei konsequenter Heldendarstellung nur noch kreischend davonrennen kann” hin zu “einer Katastrophe bei der man TROTZ der eigenen Vergangenheit noch einmal die volle Palette an Verzweiflung, Angst und dann am Ende doch wieder Heldenmut ausspielen kann.
Auch aus psychologischer Sicht hilft es wenn – vor allem die Spieler- Wissen : Dies ist das letzte Abenteuer dieser Heldengruppe, DAS FINALE, dann wird es ihnen wahrscheinlich leichter Fallen sich all den Schrecken entgegenzuwerfen als wenn sie die ganze Zeit denken ”oh Gott und das ist erst der Anfang“ und immer noch im Grunde davon ausgehen das ihre Helden all das überstehen sollen, ohne selbst eine Chance darauf zu sehen..... (und letztere Effekt wurde ja auch schon, ich glaube in Ansätzen sogar mehrfach, hier im Forum von Spielern und Spielleitern beschrieben).
Sollte eine solche Heldengruppe dann jedoch überleben, würden sich wieder vielfältige Probleme ergeben. Man muss AdA, wie schon gesagt dann ”nachrüsten“ da es mit SidW in der Beziehung einfach nett mithalten kann und man wird – so glaube ich- bemerken das man auch von der Einstellung der Helden völlig andere Figuren benötigt. Für die SidW Helden darf es hier nicht um die Rettung eines Kaiserreiches gehen. Ihnen muss bei all der Göttlich-Dämonischen Macht zumindest dämmern das es hier im MEHR geht, um etwas tiefgreifenderes, nämlich um jenen Aventurischen Konflikt zwischen Göttern und Dämonen. Ein Krieg der um Seelen und nicht um Land geführt wird. Sonst werden sie kaum, die Auftritte von Greifen etc. entsprechend würdigen und die wahre Bedrohung durch die fliegende Feste (und das was sie in sich trägt) Richtig einschätzen können.
Ich denke in einem der Spielberichte wurde das einmal schön deutlich, wo jemand sinngemäß über das Turnier schrieb: ”Der ganze Adel ödete uns an, wir wollten endlich zu Dexter etc. zu Leuten die gegen den Osten etwas TUN statt hier unsere Zeit mit diesen (weltlichen) Ritterspielchen zu vergeuden."
So richtig wie ich diese Einschätzung für SidW Helden finde (siehe oben). So wird sie doch in AdA, dass zu einem großen Teil aus Politik besteht, zum Problem (Das hier im Forum ja auch ebenfalls schon beschrieben wurde).
Wie sollen sie den auch bei dem geschehen mitfiebern wenn bereits 90% der Adeligen aus ihrer Ansicht dämliche Stümper sind die es einfach nicht gerafft kriegen was gerade abgeht! (siehe dazu weiterführend auch den Nachtrag: Schwachsinnige Gedanken 2).
Ich sage: Hier braucht man noch Helden die “naiver”, oder sollte ich sagen noch “Aventurischer” denken. Denen so etwas wie das Kaisertum noch etwas bedeutet! Die sich einer der Machtgruppen – vom AB her wohl vorzugsweise dem Haus Gareth – verbunden fühlen und die eben mitfiebern und mithoffen können das bald wieder ein “echter Kaiser” auf dem Greifenthron sitzt. Helden halt für die das ein echte, persönliche Genugtuung wäre und nicht eine “Sache per forma, fürs Volk” damit man sich wieder wichtigerem Zuwenden kann...... (nämlich dem Seelenkrieg).
Zum Schluss gilt es auch zu bedenken was eine glaubhafte SidW Truppe, die überlebt für Aventurien bedeuten würde, in einem anderen Spielbericht hieß es einmal sehr schön, dass als der Chef der Panthergarde, Thorn Eisingers Kopf wollte die Helden schlich antworteten: “Du und welche Armee.”.
Und das gibt ja im Grunde nur einen wirklich schwachen Schein davon was für Machtfaktoren solche Helden sein müssten!!! Für einige weiterführende, etwas überspitzte und auch leicht ironisch gemeinte, Ausführungen dazu siehe auch den Nachtrag: Schwachsinnige Gedanken 1.
Ich komme nun zur Bedeutung der Vorbereitung des ABs durch eine gute Kampagne. Mir selbst fällt dafür eigentlich kein andere Stimmige ein als eine die sich um die vielen schwarzen Lande ABs und den KGIA dreht aber das sei jedem selber überlassen.
Ich hoffe, dass man mit einer guten Kampagne vor allem folgendes erreichen kann:
1. Die Frage der Helden/Spieler beantworten, “Warum sollen gerade WIR es schaffen Galotta zu töten/all das überstehen”/ SidW und seine Schlüsselszenen auf die Helden zugeschnitten Vorbereiten.
2. Den Spielern die ganze Dimension von SidW verdeutlichen/Helden schaffen die es überhaupt “glaubwürdig” spielen können.
Spieler empfinden nach alter Leiterregel stets die Szenen am schönsten die auf SIE GANZ PESÖHNLICH und ihre entsprechenden Figuren zugeschnitten wurden. Genau darum geht es im Grunde.
In einer vorlaufenden Kampagne kann man als Spielleiter “sein Netz” spannen. Man kann sie Bekanntschaft mit den wichtigen Personen machen lassen, so das diese ihnen etwas bedeuten, man kann ihnen durch Prophezeiungen etc. klar machen das SidW ihr Ende sein wird (womit man den oben schon beschriebenen psychologischen Effekt der Todgeweihten hätte, welche den Schecken trotzen können). Schließlich kann man auch in ihrer Vergangenheit den Grund verstecken warum gerade SIE Galotta schlagen können (nach einer plausiblen Begründung wurde dafür ja schon lange gesucht, ich glaube Coppi hatte einmal schön gesagt: “Galottas Tod bietet einfach keinen Platz für Helden”).
Ich glaube nämlich es gibt durchaus Gründe die dieses ermöglichen könnten, allein diese auf einmal noch eben so in SidW hineinzuquetschen halte ich gelinde gesagt für...... naja zieeeeeeemlich schwierig...
Komme ich nun also endlich zu Galottas Ende. Tja wie sollte Galottas Ende aussehen. Um es einfach und nichtssagend vorwegzunehmen: Das hängt vom Spielstiel ab.
Dennoch glaube ich gibt es vier Schritte nach denen man herausfinden kann wie man das Finale persönlich am besten für seine Gruppe gestalten kann.
1. Man finde heraus wie der eigene Spielstiel grob aussieht und wie Galottas Abgang da am besten Reinpassen würde. Ein paar Beispiele, soll Gaius Ende:
- psychologisch sein (siehe die wunderschöne Spielhilfe dazu auch hier im Thread)
- episch Göttlich (auch dafür gab es ja schon Beispiele für einen quasi Praiosheiligen Helden)
- episch Magisch (ich erinnere mich an jemand der von Limbus Sturmtruppen sprach glaub ich)
- Profan (Dexters Gift)
- eine Mischung davon (wurde ja auch schon beschrieben)
2. Nach dem man das weiß schreibe man SidW hemmungslos um. Man Streiche, was einem zuviel erscheint ( z.B. komische Garether Flaggeschütze), entferne wo es nur geht das grausige Zitate raten und passe das AB auch sonst an allen Stellen nach den eigenen Bedürfnissen an, z.B. in dem man eigene Private NPC einbaut die die Helden noch einmal wieder sehen sollen und so weiter.
3. Dann breite man die Kampagne vor, in der man all seine neuen Szenen vorbereitet, das “Netz” spinnt und die Begründung für Galottas Ende Vorbereitet.
4. Parallel dazu erschaffe man nun die Charaktere. Wobei ich glaube das es von wirklich GROßER Wichtigkeit ist das dieses (außer in besonderen Ausnahmefällen) auch wirklich erst für die Kampagne geschaffen werden. Den sonst wird das nichts mit den zugeschnittenen Szenen und dem Glaubwürdigen Ende Galottas, aber ich denke mal damit dürfte ich hoffentlich mit der Mehrzahl der hier vertretenden Spieler übereinstimmen. Dazu jetzt noch......
Einige Beispiele für Charaktergeschichten die dabei herauskommen könnten:
1. Ein Ysilla Magier dem Galotta erst die Akademie einreißt der dann flüchten muss, um für den KGIA zu arbeiten. Dann später in einer Mission Galotta das Geheimnis des Protectionis stehlen kann, dieses erlernt und sich vor dem Flug in die Fliegende Feste mittels einer Druidenrache selber dem Tod weiht, wo er seinen Teil zum Sieg über Galotta beitragen kann, indem er mittels der zusätzlichen Macht der Druidenrache und Galottas eigener Zauberformel dessen Magischen Verteidigungen durchbrechen kann.....
2. Ein Bannstrahler der erst vom Glauben abfällt, als er erkennt wie ähm sagen wir mal Primitiv und z.T. schlich falsch seine Auslegung des Praiosglaubens war, um ihn dann später geläutert und mit gänzlich neuer Einstellung (siehe zu meiner Meinung zu Praios auch den Thread zur Schlacht um Gareth), wiederzufinden und der dann mit dem Praiosheiligen Schwert gen Galotta zieht um sich von seinen früheren Verfehlungen reinzuwaschen und für den Götterfürsten zu sterben......
3. (Für die psychologische Lösung) Einen Helden der am Hof zu Gareth groß geworden ist und der Galotta noch als Hofmagus kannte. Am besten sogar ein Held an den Galotta selbst POSITIVE ERINNERUNGEN HAT. So das “der Alte”, den Helden in der fliegenden Feste wiedererkennen könnte und sich an jenen guten alten Tage zumindest für einen kurzen Augenblick erinnern könnte. Damit hätte man dann nämlich einen Grund warum Galotta mit (diesem) Helden reden sollte und eine zusätliche Begründung warum gerade dieser Held es schaffen könnte, mit denen von Coppi und Katharina vorgeschlagenen Taktiken, ihm von der Wiedersinnigkeit seines Tuns zu überzeugen!
(übrigens eine der ganz wenigen Möglichkeiten die ich mir vorstellen könnte auch einen etwas niedrigstüfligeren Helden sinnvoll an Galottas Ende mitwirken zu lassen. Z.B. in dem er versucht Gaius zu überzeugen während Coppis kleiner Lieblings Nachtgreif ihn gewalttätig am Reden hindern will, was wiederum von den anderen Helden und Dexter verhindert werden muss.....)
Es gibt sicherlich noch vieler mehr aber das sind einige Beispiele die, so hoffe ich, verdeutlichen was ich damit meine wenn ich von der Wichtigkeit einer Kampagne vor SidW und der Bedeutung eines persönlichen zuschneideins auf die Helden spreche.
Es sei noch angemerkt das es noch eine Variante mit einem (noch) Aufwendigeren vorgehen gibt, welche wenn sie zum Spielstiel passt noch befriedigender für die Spieler sein könnte und welche im Grunde auch schon hier im Forum angedeutet wurde.
Das einzige, so glaube ich, was eine noch schönere Szene für einen Spieler abgibt als eine die direkt auf ihn zugeschnitten wurde ist eine, die direkt auf ihn zugeschnitten wurde und für die er selber den Anstoß gab. Wie gut muss das Gefühl für einen Spieler sein der bereits vor SidW Nachforschungen nach Galotta anstellte, dabei auf Pölberra stieß und sich somit selber die Möglichkeit Gaius psychologisch zu schlagen eröffnete, ohne dazu jemals vom eSeL getrieben worden zu sein.
Mir zumindest würde das sehr gefallen..... :)
Allein solche Kreativen Spieler Ideen sind natürlich nicht planbar....
Daher kann man für diesen Fall wohl nur versuchen Charaktere und Kampagnenverlauf, dem eigenen Stiel entsprechend grob Vorzuskizzieren, den Helden dann im Laufe der Kampagne – mit Prophezeiungen, aus Rachegelüsten etc. – eine starke Motivation mitzugeben selber nach Möglichkeiten gegen Gaius zu suchen bzw. sich mit ihm zu beschäftigen um dann zu schauen was kommt und darauf weiter aufzubauen..... zugegebenermaßen ziemlich schwierig.
Puh jetzt hab ich es ja immer noch nicht bis zum Finale selber geschafft, jetzt aber.....
Also gehen wir davon aus die Helden befinden sich nun nach erfolgreicher Kampagne und mit einer oder mehreren Ideen gegen Galotta im Gepäck auf dem Weg zur fliegenden Feste. Was gilt es dann noch zu bedenken. Jemand hat hier glaub ich schon einmal die wichtigsten Punkte für Galottas Abgang aufgelistet gehabt, ich kombiniere das einfach mal frei mit noch ein paar anderen, wie ich glaube, wirklich guten Punkten zu seinem Ende die hier sonst noch aufgetaucht sind.
1. Galotta muss als verdammt Machtvoll rüberkommen und einen “würdigen” Abgang kriegen.
2. Dexter sollte eine nicht unbedeutende Rolle dabei spielen.
3. Der eSeL sollte eine Rettende Kavelerie haben, falls alle Stricke reißen.
4. Das aller wichtigste: DIE HELDEN SOLLTEN DIE HANDELNDEN FIGUREN UND KEINE STATISTEN SEIN.
Dazu noch einige einzelne Gedanken:
Bei Galotta und seiner Macht gab es schon als ich das erstemal davon hörte eine Sache die mir wirklich sauer aufgestoßen ist. Der Magnum Opus des Weltenbrandes und die Tatsache das es derer ZWEI gibt in nur einem sehr kurzen Zeitabstand. Das er das schafft finde ich schon echt übel. Steigt er damit doch mal ebenso in die Liga Hela und Fran Horas auf bzw. übertrifft er sie mit der Feste (u.a.) wahrscheinlich schon. Das er das aber ZWEIMAL macht in so kurzer Zeit sprengt mMn alle bisher bekannten Aventurischen Maßstäbe. Kein Wunder also das ich berits mehrfach lesen musste das Leute der Meinung waren das Borbi im vergleich zu Galotta ein niemand war.
Den selbst Borbarad musste bei der Schlacht an der Trollpforte auf einem bestimmten Schnittpunkt von Kraftlinien sitzen und konnte sein Ritual erst zu einem bestimmten Zeitpunkt durchführen und der war mit Sicherheit DEUTLICH mächtiger als Galotta......
An dieser Stelle setzt meine erste Idee an die Szene etwas umzuinterpretieren. Was wäre wenn Galotta nicht einfach nur in der Feste sitzen würde und ala Star Wars sich überlegen würde welchen Tempel er als nächsten schleift, sondern wenn er aktiv versuchen müsste die Gewaltigen Kräfte die er da nutzt mittels Splitter, Feste und Pakt(en) zu leiten.
So könnte aus Galotta dem höchsten Paktierer des Herren der Rache, Heptarch verhüllter Meister etc., der eigentlich unüberwindbar ist und den die Helden trotzdem irgendwie schlagen müssen, ein anderer Galotta werden. Nämlich, Galotta der höchsten Paktierer des Herren der Rache, Heptarch verhüllter Meister etc., der obwohl er gerade die gewaltigsten Strömer Magischer Energie bündeln muss die sich ein Menschlicher Magus vorstellen kann, TROTZDEM noch in der Lage ist eine Komplette Truppe hochstüfliger UND Todgeweihter Helden beinahe zu besiegen obwohl diese einer nach dem anderen ihr Leben geben um ihn zu schlagen......
Die Leistung verschiebt sich also. Von den Helden die einen eigentlich für sie unbezwingbaren Gegner Schlagen und am ende auch noch mit heiler Haut davonkommen und somit das Gefühl bekommen sich die Leistung gar nicht wirklich verdient zu haben (ich erinnere hier noch mal gern an das Coppi Zitat).
Hin zu einer Leistung Galottas, der es beinahe noch Geschafft hätte eine mehrköpfige Gruppe der größten mittelreichschen Helden auszulöschen die einen “Kamikazeangriff” auf ihr starteten, während er “Nebenbei” das so ziemlich größte Dämonische Ritual steuerte, welches in Aventurien bekannt ist und für das Fran und Hela neidisch auf ihn gewesen wären....... !
Kommen wir zu Dexters Beitrag.
Um es kurz zu machen: Hier passe ich. Dazu ist mir kein brauchbarer neuer Gedanke gekommen.
Was die Kavelerie betrifft geisterten hier im Forum denk ich auch bereits 2 gute Ideen dafür herum:
1. Galottas (Banshee) Rache Elfen, welche wiederauferstehen und den Helden im entscheidenden Moment zur Hilfe eilen
2. Der Herr der Rache selbst.
Ersteres ist denk ich einfach eine nette alternative wenn sich von der Vorgeschichte eine gute Verbindung zu den Damen ergibt.
Zu dem zweiten möchte ich hingegen noch kurz etwas sagen: Zwar stimme ich Coppi zu das der kult der Herrn der Rache der möglicherweise noch der geordnetste unter den Dämonen ist, aber wissen wir den wirklich, welche Überlegungen der Herr der Rache wirklich mit einkalkulieren müsste, welche ihn dazu veranlassen Galottas Tod gegen eine Heldenseele anzubieten? Was wäre wenn...... z.B. die Alveranischen niemals zugelassen hätten das Gaius gewinnt und ihm im Notfall, sollten die Helden scheitern, selbst vom Himmel gepustet hätten. Wäre es in dem Fall nicht viel klüger für den Herrn der Rache einem Held Galottas Tod sozusagen anzubieten und dafür noch eine Seele einzustreichen, wenn er ohnehin schon wusste das Gaius heute zu ihm fährt?
Ich halte Erzdämonen und Götter auf jedenfalls für so fremdartig das ich nicht finde, dass ein solches Verhalten für Aventurien unplausibel wäre. Ich fände wenn eine solche Vorhersehung des Verhaltens der G&D funktionieren würde hätte die Spielwelt eher etwas verloren.
Den letzten Punkt muss natürlich wieder jeder selbst in seinem Stiel umsetzten, ich kann nur noch einmal auf Keidrahns sehr schönes Beispiel verweisen, dass die Helden die Platte für Borbarads Hauch selber aktivieren. Das, so denk ich, wirklich als exemplarisch gelten darf.
Zwei Anmerkungen noch, die auf der Erfahrung beruhen die ich sammelte während ich die G7 Kampagne leitete. In deren Verlauf spaltete sich meine eigene Heldengruppe, in eine Fraktion, welcher die Kampagne so gefiel und eine welche am liebsten sofort eine Gruppe aus Zuckerbäckern etc. gestartet hätte.
Ich denke man kann SidW mit vielen Stielen spielen, aber ich kann wirklich nur davon abraten, wenn man eigentlich kein gepflegtes high Fantasy mag. Eine solcher Stiel passt einfach nicht für SidW. Ich glaube wenn ich mich an all den Frust den es – neben den auch sehr schönen Erinnerungen an die Kampagne- gab, wirklich sagen zu können das man es dann lieber lassen sollte.
Als letzte Anmerkung möchte ich noch einmal eine Lanze für die Kampagne brechen (bei all der z.T. sicher auch sehr richtigen Kritik die sie kassiert hat) : Als ich das erstemal das Borbarad Projekt gefunden habe hätte ich mich am liebsten selbst erhängt, als ich merkte WIE GENIAL die Sachen dort verbessert und aufgearbeitet wurden. Auch die ABs der G7 waren z.T. nicht wirklich gut (Bastrabuns Bann sag ich nur), aber sie basierten auf wirklich guten IDEEN und was man aus ihnen rausholen kann ist brillant. Ich denke so sollten wir auch das Jahr des Feuers (besonders SidW) behandeln. Als Fundus wirklich guter Ideen für eine eigene großartige Kampagne anstatt uns andauernd darüber zu ärgern, dass es nichts Taugt wenn man einfach versucht es vom Blatt abzuspielen.
... just my 2cents.
Damit wäre ich dann endlich fertig. Ich hoffe etwas sinnvolles zu diesem Thema beigetragen zu haben und möchte mich hier noch einmal bei allen bedanken die sich überhaupt die Mühe gemacht haben diesen Textwulst zu lesen. Ich wäre ansonsten , wie immer, für weitere Kritik und Kommentare sehr dankbar.
Mit freundlichen Tulamidischen Grüßen
Eike
P.S. Die Schwachsinnigen Gedanken 1&2 reich ich nach im Moment hab ich keine Energie mehr zum weiterschreib :).
Xandros 04.07.2005, 18:11 Uhr ~ #161 Ich wollte dir mal zu allererst sagen, dass ich deinen Textbatzen gelesen und gut verdaut habe :D. Ich stimme in fast allen Punkten deinem Beitrag zu, außer dem, dass man den Helden gleich klar machen sollte, dass sie sterben werden. Ich will, dass meine Spieler von alleine entscheiden, sich als Helden und nicht als “Verräter” (ich drücke das mal etwas härter aus) ihres Landes zu opfern. Ich will, dass meine Spieler im Finale eine Gänsehaut bekommen, sie sehen, welch kleine Zahnräder sie doch im Gefüge der Welt sind, und was diese kleinen Zahnräder dennoch alles bewirken können, wenn sie zusammenarbeiten, und wirklich dazu bereit sind, einen Schritt weiter zu gehen, als ihr kleiner niedlicher Verstand es ihnen vorschreibt. Sie werden sehen, wie Dexter Nemdrod, eine Legende in Aventurien vor ihnen fällt, um das Kaiserreich und seine Menschen zu retten. Sie werden erkennen, wie Galottas Person sich gewandelt hat, zu WAS diese Person geworden ist, und wohin sie bereit ist zu gehen. Die Helden sollen “fühlen”, wie Aventurien sich durch ihr Eingreifen verändert und aus eigenem Verstand heraus erkennen, dass sie dabei sterben könnten. Höchstens den Träger von Araschar, welches meine Helden bis zum Finale behalten werden, könnte ein Traum erreichen, in dem er sieht, wie er nach einem Hieb mit dem Schwert stirbt. Ansonsten: Respekt für deine Schreibarbeit, ich glaube ich wäre dafür zu faul ^^ Xandros
04.07.2005, 18:11 Uhr ~ #161
Ich wollte dir mal zu allererst sagen, dass ich deinen Textbatzen gelesen und gut verdaut habe :D. Ich stimme in fast allen Punkten deinem Beitrag zu, außer dem, dass man den Helden gleich klar machen sollte, dass sie sterben werden. Ich will, dass meine Spieler von alleine entscheiden, sich als Helden und nicht als “Verräter” (ich drücke das mal etwas härter aus) ihres Landes zu opfern. Ich will, dass meine Spieler im Finale eine Gänsehaut bekommen, sie sehen, welch kleine Zahnräder sie doch im Gefüge der Welt sind, und was diese kleinen Zahnräder dennoch alles bewirken können, wenn sie zusammenarbeiten, und wirklich dazu bereit sind, einen Schritt weiter zu gehen, als ihr kleiner niedlicher Verstand es ihnen vorschreibt. Sie werden sehen, wie Dexter Nemdrod, eine Legende in Aventurien vor ihnen fällt, um das Kaiserreich und seine Menschen zu retten. Sie werden erkennen, wie Galottas Person sich gewandelt hat, zu WAS diese Person geworden ist, und wohin sie bereit ist zu gehen. Die Helden sollen “fühlen”, wie Aventurien sich durch ihr Eingreifen verändert und aus eigenem Verstand heraus erkennen, dass sie dabei sterben könnten. Höchstens den Träger von Araschar, welches meine Helden bis zum Finale behalten werden, könnte ein Traum erreichen, in dem er sieht, wie er nach einem Hieb mit dem Schwert stirbt.
Ansonsten: Respekt für deine Schreibarbeit, ich glaube ich wäre dafür zu faul ^^
Xandros
Saimid ibn Omar 04.07.2005, 20:39 Uhr ~ #162 Tulamidische Grüße Xandros, Danke ersteinmal. Ich denke ich stimme dir nach dieser ergreifenden Predigt sogar zu, wenn man das SO hinkriegen würde wäre es genial :). Auch wenn ich Andeutungen oder Ausnahmen (wie du selbst mit dem Träger Araschars sie erwähntest) miteinkalkulieren würde, da ich denke, dass eine Ahnung davon zu haben worauf man sich einlässt auch schon vor dem Finale der ganzen Geschichte von SidW gut tut (hier geht es vielleicht auch wieder um eine Trennung von Spieler und Heldenwissen; für die Spieler ist es glaub ich gut eine Grundahnung zu haben s.o., bei den Helden -stimme ich dir anch dem Beitrag zu- ist es fürs Rollenspiel wahrscheinlich sogar Reizvoller wenn sie selbst den Selbstopferungdbeschluss fassen, auch wenn ich glaube das dies auch ruig schon etwas vor dem Finale geschehen kann). Eike
04.07.2005, 20:39 Uhr ~ #162
Tulamidische Grüße Xandros,
Danke ersteinmal.
Ich denke ich stimme dir nach dieser ergreifenden Predigt sogar zu, wenn man das SO hinkriegen würde wäre es genial :).
Auch wenn ich Andeutungen oder Ausnahmen (wie du selbst mit dem Träger Araschars sie erwähntest) miteinkalkulieren würde, da ich denke, dass eine Ahnung davon zu haben worauf man sich einlässt auch schon vor dem Finale der ganzen Geschichte von SidW gut tut (hier geht es vielleicht auch wieder um eine Trennung von Spieler und Heldenwissen; für die Spieler ist es glaub ich gut eine Grundahnung zu haben s.o., bei den Helden -stimme ich dir anch dem Beitrag zu- ist es fürs Rollenspiel wahrscheinlich sogar Reizvoller wenn sie selbst den Selbstopferungdbeschluss fassen, auch wenn ich glaube das dies auch ruig schon etwas vor dem Finale geschehen kann).
Katharina 05.07.2005, 14:45 Uhr ~ #163 @Saimid: Zitat Des weiteren ist es zwingend nötig, dass zumindest der Großteil der Helden, das Abenteurer NICHT ÜBERLEBT! Den alles andere wird dem AB schlicht nicht gerecht! Ich kann mich hier also nur Keidran anschließen und empfehlen ab AdA die Helden zu wechseln. Das scheint mir der einzige Weg zu sein, um einige sonst auftretende Probleme zu vermeiden. Ich stimme euch im Prinzip voll und ganz zu. Ich habe auch schon eine schöne Beschreibung fürs Finale im Kopf, wie mein Rondrianer seine letzte Reise übers Nirgendmeer antritt ;-). Auch AdA mit einer anderen Heldengruppe zu spielen, ist im Prinzip möglich. Für RdK eine andere Heldengruppe zu nehmen, schätze ich jedoch als sehr schwierig ein (ich hab das Abenteuer in der Kommentierungsphase gelesen, darf aber natürlich hier nichts Inhaltliches verraten). Ich sehe es auf der einen Seite auch als Problem, das größte Abenteuer einer Kampagne an den Anfang zu setzen, finde aber die Dramaturgie der drei Bände (unvorhersehbare Katastrophe -> die ersten Aufbaubemühungen in einem politischen Setting -> die Weiterführung des Aufbaus und Vorbereitung aufs angekündigte zweite Finale (Rhazazzor verspricht ja, dass er binnen eines Jahres wiederkehren wird)) eigentlich doch ganz reizvoll. Mit dem recht schwerwiegenden Wehrmutstropfen, dass ich mir immer noch nicht vorstellen kann, wie die HeldInnen, die SidW überlebt haben, danach wirklich Freude an AdA haben werden (ich stimme Saimid da in allen Punkten zu). Das Problem, wenn man die SidW-Gruppe sterben lässt, ist schlicht und einfach, wo man in so kurzer Zeit eine zweite Gruppe herkriegt, die RdK gewachsen ist – und nicht nur gewachsen ist, sondern auch eine entsprechende Vorgeschichte, also eine entsprechende Einbindung in die Welt mitbringt. Denn natürlich geht RdK u.a. davon aus, dass die HeldInnen die anderen beiden Abenteuer gespielt haben. Klappen könnte das höchstens, wenn man die ganze Kampagne so anlegt, dass man direkt zwei Gruppen aufbaut, wobei auch die ‘Zweitgruppe’ schon von Anfang an zumindest z.T. in die Ereignisse eingebunden ist. Persönliche Bande zu den SidW-HeldInnen sind hier sicherlich sehr nützlich, und diese zweite Gruppe würde dann nach dem Fall Gareths mit AdA weitermachen. Auf der anderen Seite finde ich die Idee, einfach SidW alleine zu spielen und die beiden Folgeabenteuer links liegen zu lassen, ziemlich gut. Dann wäre SidW mit der enstprechenden Vorbereitung (Stadt der 1000 Augen, Bis auf die Knochen etc.) wirklich das Ende einer Kampagne – die HeldInnen treten ab, wie es sich gehört. Alles was danach kommt, kann man die SpielerInnen dann auch im Boten lesen oder mit einer anderen, neuen und niedrigstufigeren Gruppe zum Teil am Rande nacherleben lassen; ich glaube eigentlich nicht, dass man dann das Gefühl hat, wirklich was verpasst zu haben (mit der Ausnahme von einigen wenigen Szenen in RdK vielleicht). Gruß, Katharina
05.07.2005, 14:45 Uhr ~ #163
@Saimid:
Zitat Des weiteren ist es zwingend nötig, dass zumindest der Großteil der Helden, das Abenteurer NICHT ÜBERLEBT! Den alles andere wird dem AB schlicht nicht gerecht! Ich kann mich hier also nur Keidran anschließen und empfehlen ab AdA die Helden zu wechseln. Das scheint mir der einzige Weg zu sein, um einige sonst auftretende Probleme zu vermeiden.
Des weiteren ist es zwingend nötig, dass zumindest der Großteil der Helden, das Abenteurer NICHT ÜBERLEBT! Den alles andere wird dem AB schlicht nicht gerecht!
Ich stimme euch im Prinzip voll und ganz zu. Ich habe auch schon eine schöne Beschreibung fürs Finale im Kopf, wie mein Rondrianer seine letzte Reise übers Nirgendmeer antritt ;-). Auch AdA mit einer anderen Heldengruppe zu spielen, ist im Prinzip möglich. Für RdK eine andere Heldengruppe zu nehmen, schätze ich jedoch als sehr schwierig ein (ich hab das Abenteuer in der Kommentierungsphase gelesen, darf aber natürlich hier nichts Inhaltliches verraten).
Ich sehe es auf der einen Seite auch als Problem, das größte Abenteuer einer Kampagne an den Anfang zu setzen, finde aber die Dramaturgie der drei Bände (unvorhersehbare Katastrophe -> die ersten Aufbaubemühungen in einem politischen Setting -> die Weiterführung des Aufbaus und Vorbereitung aufs angekündigte zweite Finale (Rhazazzor verspricht ja, dass er binnen eines Jahres wiederkehren wird)) eigentlich doch ganz reizvoll. Mit dem recht schwerwiegenden Wehrmutstropfen, dass ich mir immer noch nicht vorstellen kann, wie die HeldInnen, die SidW überlebt haben, danach wirklich Freude an AdA haben werden (ich stimme Saimid da in allen Punkten zu).
Das Problem, wenn man die SidW-Gruppe sterben lässt, ist schlicht und einfach, wo man in so kurzer Zeit eine zweite Gruppe herkriegt, die RdK gewachsen ist – und nicht nur gewachsen ist, sondern auch eine entsprechende Vorgeschichte, also eine entsprechende Einbindung in die Welt mitbringt. Denn natürlich geht RdK u.a. davon aus, dass die HeldInnen die anderen beiden Abenteuer gespielt haben.
Klappen könnte das höchstens, wenn man die ganze Kampagne so anlegt, dass man direkt zwei Gruppen aufbaut, wobei auch die ‘Zweitgruppe’ schon von Anfang an zumindest z.T. in die Ereignisse eingebunden ist. Persönliche Bande zu den SidW-HeldInnen sind hier sicherlich sehr nützlich, und diese zweite Gruppe würde dann nach dem Fall Gareths mit AdA weitermachen.
Auf der anderen Seite finde ich die Idee, einfach SidW alleine zu spielen und die beiden Folgeabenteuer links liegen zu lassen, ziemlich gut. Dann wäre SidW mit der enstprechenden Vorbereitung (Stadt der 1000 Augen, Bis auf die Knochen etc.) wirklich das Ende einer Kampagne – die HeldInnen treten ab, wie es sich gehört. Alles was danach kommt, kann man die SpielerInnen dann auch im Boten lesen oder mit einer anderen, neuen und niedrigstufigeren Gruppe zum Teil am Rande nacherleben lassen; ich glaube eigentlich nicht, dass man dann das Gefühl hat, wirklich was verpasst zu haben (mit der Ausnahme von einigen wenigen Szenen in RdK vielleicht).
Yakuban ay Fasar 05.07.2005, 17:48 Uhr ~ #164 Was das sterben lassen der SidW-Helden angeht (oder zumindest Teilen davon): Zitat von Katharina Klappen könnte das höchstens, wenn man die ganze Kampagne so anlegt, dass man direkt zwei Gruppen aufbaut, wobei auch die ‘Zweitgruppe’ schon von Anfang an zumindest z.T. in die Ereignisse eingebunden ist. Persönliche Bande zu den SidW-HeldInnen sind hier sicherlich sehr nützlich, und diese zweite Gruppe würde dann nach dem Fall Gareths mit AdA weitermachen. Das ist richtig. Wenn man nun in der komfortablen Situation wäre, dass man eine Gruppe hätte, die schon viel erlebt hat, Zitat von Katharina Dann wäre SidW mit der enstprechenden Vorbereitung (Stadt der 1000 Augen, Bis auf die Knochen etc.) wirklich das Ende einer Kampagne – die HeldInnen treten ab, wie es sich gehört. In diesem Fall würde es sich meiner Meinung nach sehr lohnen, eine Zweitgruppe aufzubauen. Wenn man dagegen schon die SidW-Gruppe neu aufbauen musste, wäre der Aufwand wohl eher zu gross; schliesslich ist es schon eine Leistung, eine Gruppe mit einem ordentlichen Hintergrund auszustatten. Meisterinformationen zu BK (anzeigen) In Rausch der Ewigkeit treten die Gezeichneten gemeinsam ab – was oft das Ende der ganzen Gruppe auf einen Schlag bedeutet. Es mag daher angebracht sein, nur einen Teil der SidW-Gruppe abtreten zu lassen, um nicht den Eindruck einer BK Episode II mit Galotta in der Rolle des Borbarad entstehen zu lassen.
05.07.2005, 17:48 Uhr ~ #164
Was das sterben lassen der SidW-Helden angeht (oder zumindest Teilen davon):
Zitat von Katharina Klappen könnte das höchstens, wenn man die ganze Kampagne so anlegt, dass man direkt zwei Gruppen aufbaut, wobei auch die ‘Zweitgruppe’ schon von Anfang an zumindest z.T. in die Ereignisse eingebunden ist. Persönliche Bande zu den SidW-HeldInnen sind hier sicherlich sehr nützlich, und diese zweite Gruppe würde dann nach dem Fall Gareths mit AdA weitermachen.
Das ist richtig. Wenn man nun in der komfortablen Situation wäre, dass man eine Gruppe hätte, die schon viel erlebt hat,
Zitat von Katharina Dann wäre SidW mit der enstprechenden Vorbereitung (Stadt der 1000 Augen, Bis auf die Knochen etc.) wirklich das Ende einer Kampagne – die HeldInnen treten ab, wie es sich gehört.
Dann wäre SidW mit der enstprechenden Vorbereitung (Stadt der 1000 Augen, Bis auf die Knochen etc.) wirklich das Ende einer Kampagne – die HeldInnen treten ab, wie es sich gehört.
In diesem Fall würde es sich meiner Meinung nach sehr lohnen, eine Zweitgruppe aufzubauen. Wenn man dagegen schon die SidW-Gruppe neu aufbauen musste, wäre der Aufwand wohl eher zu gross; schliesslich ist es schon eine Leistung, eine Gruppe mit einem ordentlichen Hintergrund auszustatten.
In Rausch der Ewigkeit treten die Gezeichneten gemeinsam ab – was oft das Ende der ganzen Gruppe auf einen Schlag bedeutet. Es mag daher angebracht sein, nur einen Teil der SidW-Gruppe abtreten zu lassen, um nicht den Eindruck einer BK Episode II mit Galotta in der Rolle des Borbarad entstehen zu lassen.
Galgenkind 05.07.2005, 18:28 Uhr ~ #165 @ Saimid Um deinen Fleiß zu würdigen: Ich habe deinen Beitrag von Vorn nach Hinten durchgelesen und stimme mit dir in fast allen Punkten überein. :) Was ich “nur” ähnlich sehe: Meine Erfahrung zeigt mir, dass es gut möglich ist, AdA mit einem Teil der SidW-Gruppe zu spielen. Die gesamte Gruppenkonstellation würde ich aber schon aus Prinzip nicht beibehalten wollen, um der Bedeutung der Szene mit ein paar Heldentoden gerecht zu werden. Ich habe das Finale (abgesehen von der dramaturgischen Notwendigkeit, s. o.) praktisch gesehen dazu genutzt, um für AdA ungeeignete Helden, bzw. solche, die im Thronsaal ihr Schicksal erfüllen konnten, auszusortieren. Das klingt nun schrecklich pragmatisch und unromantisch, doch reduziere ich es auf das Wesentliche muss ich das so sagen. Zum Hintergrund dieser Vorgehensweise ist anzumerken, dass ich Helden nur in Absprache mit dem Spieler abtreten lasse- das ist bei uns eiserne Regel (ich hatte also bei allen vorsichtig nachgehakt und mich sehr bedeckt gehalten). Vor dem Finale hatten die Spieler mit ihren Chars innerlich abgeschlossen, weil sie 1. nicht wagten, daran zu glauben, Galotta zu überleben und 2. sie schlau genug waren, meine leisen Untertöne zu verstehen. Dadurch wurde ein enormes Heldenpotential freigesetzt, will heißen, sie haben ohne Rücksicht auf das eigene Leben agiert. Und jetzt? Die Alten der gemischten Gruppe kitten SidW mit AdA (über den Stab des Vergessens und NSCs wie von Rommilys und Thorn) und die Neuen sind mindestens genauso wertvoll, denn sie geben entweder politischen Sprengstoff (Rabenmund-Spross) oder reichstreuen Rückhalt (Löwengardistin). Nach meinem persönlichen Empfinden ist das rollenspielerische Potential der Helden meiner Gruppe, die SidW überlebt haben enorm. [Erinnern wir uns: Der artefaktgebundene Magier verlor seinen Stab, der Kämpfer trauert um seine über alles geliebte Zwillingsschwester, ganz zu schweigen von der Bruchlandung.] Fazit: Es ist, je nach Gruppenkostellation, eine gute Option, Helden nach SidW weitermachen zu lassen. Gruß Nicole
05.07.2005, 18:28 Uhr ~ #165
@ Saimid
Um deinen Fleiß zu würdigen: Ich habe deinen Beitrag von Vorn nach Hinten durchgelesen und stimme mit dir in fast allen Punkten überein. :)
Was ich “nur” ähnlich sehe:
Meine Erfahrung zeigt mir, dass es gut möglich ist, AdA mit einem Teil der SidW-Gruppe zu spielen. Die gesamte Gruppenkonstellation würde ich aber schon aus Prinzip nicht beibehalten wollen, um der Bedeutung der Szene mit ein paar Heldentoden gerecht zu werden. Ich habe das Finale (abgesehen von der dramaturgischen Notwendigkeit, s. o.) praktisch gesehen dazu genutzt, um für AdA ungeeignete Helden, bzw. solche, die im Thronsaal ihr Schicksal erfüllen konnten, auszusortieren. Das klingt nun schrecklich pragmatisch und unromantisch, doch reduziere ich es auf das Wesentliche muss ich das so sagen. Zum Hintergrund dieser Vorgehensweise ist anzumerken, dass ich Helden nur in Absprache mit dem Spieler abtreten lasse- das ist bei uns eiserne Regel (ich hatte also bei allen vorsichtig nachgehakt und mich sehr bedeckt gehalten). Vor dem Finale hatten die Spieler mit ihren Chars innerlich abgeschlossen, weil sie 1. nicht wagten, daran zu glauben, Galotta zu überleben und 2. sie schlau genug waren, meine leisen Untertöne zu verstehen. Dadurch wurde ein enormes Heldenpotential freigesetzt, will heißen, sie haben ohne Rücksicht auf das eigene Leben agiert.
Und jetzt? Die Alten der gemischten Gruppe kitten SidW mit AdA (über den Stab des Vergessens und NSCs wie von Rommilys und Thorn) und die Neuen sind mindestens genauso wertvoll, denn sie geben entweder politischen Sprengstoff (Rabenmund-Spross) oder reichstreuen Rückhalt (Löwengardistin). Nach meinem persönlichen Empfinden ist das rollenspielerische Potential der Helden meiner Gruppe, die SidW überlebt haben enorm. [Erinnern wir uns: Der artefaktgebundene Magier verlor seinen Stab, der Kämpfer trauert um seine über alles geliebte Zwillingsschwester, ganz zu schweigen von der Bruchlandung.]
Fazit: Es ist, je nach Gruppenkostellation, eine gute Option, Helden nach SidW weitermachen zu lassen.
Xandros 05.07.2005, 19:17 Uhr ~ #166 Bei mir besteht die Gruppe aus: -Golgarit (geweiht) -Leibwächter -Elementarmagier zu Drakonia -Hexer -Phex-Geweihter Ich hatte vor, diese Gruppe in AdA zu übernehmen, allerdings sollten dabei schon einige sterben, auch wenn sich das wiedermal gnadenlos etc. anhört. Sterben wird auf jeden Fall der Träger Araschars, welches wohl der Leibwächter bekommen wird. Bei den restlichen toten, es sollten 2 oder 3 Helden überleben, bin ich mir noch nicht sicher, da ich das Situationsabhängig gestalten werde, soll heißen, improvisiert. So würde ich es auch anderen empfehlen, die in AdA die Helden beibehalten wollen, denn die Hälfte der Gruppe wird ohnehin ausgetauscht werden müssen, da diese Hälfte dem Tode geweiht ist.
05.07.2005, 19:17 Uhr ~ #166
Bei mir besteht die Gruppe aus:
-Golgarit (geweiht)
-Leibwächter
-Elementarmagier zu Drakonia
-Hexer
-Phex-Geweihter
Ich hatte vor, diese Gruppe in AdA zu übernehmen, allerdings sollten dabei schon einige sterben, auch wenn sich das wiedermal gnadenlos etc. anhört. Sterben wird auf jeden Fall der Träger Araschars, welches wohl der Leibwächter bekommen wird. Bei den restlichen toten, es sollten 2 oder 3 Helden überleben, bin ich mir noch nicht sicher, da ich das Situationsabhängig gestalten werde, soll heißen, improvisiert. So würde ich es auch anderen empfehlen, die in AdA die Helden beibehalten wollen, denn die Hälfte der Gruppe wird ohnehin ausgetauscht werden müssen, da diese Hälfte dem Tode geweiht ist.
Katharina 05.07.2005, 22:18 Uhr ~ #167 Zitat Wenn man dagegen schon die SidW-Gruppe neu aufbauen musste, wäre der Aufwand wohl eher zu gross; schliesslich ist es schon eine Leistung, eine Gruppe mit einem ordentlichen Hintergrund auszustatten. Jepp. Ich bin genau in dieser Situation, und meine Gruppe ist immer noch nicht endgültig gerüstet, um endlich mal mit SidW anfangen zu können. Wenn ich mir jetzt nur vorstelle, das ganze Brimborium nochmal mit ner zweiten Gruppe machen zu dürfen ... nee. (Zumindest hätte ich dann gelernt, dass ich keine Schöne der Nacht fürs Abenteuer zulasse, mit der ich erst zwei aventurische Jahre per Email-Spiel anhandeln muss, um sie überhaupt abenteuertauglich zu machen ;-).) Ansonsten überlege ich auch gerade hin und her, wen von meinen HeldInnen ich im Finale abtreten lassen kann – aber das ist gar nicht so einfach. Gerade wenn man die Gruppe extra für die Kampagne erstellt hat, und sie vor SidW erst ein Abenteuer richtig miteinander gespielt haben (neben zahlreichen Szenarien, die wir eher kürzer abgehandelt haben). Irgendwie käme mir das ein bisschen ‘verschenkt’ vor, immerhin haben sowohl die Spieler als auch ich einiges an Arbeit in diese Charaktere investiert. Das ist eben auch das Problem, wenn das Finale der Kampagne am Anfang und nicht am Ende steht: Wenn die BK-HeldInnen am Ende abtreten, haben sie 7 bis 12 Abenteuer hinter sich, mit denen sie sich Stück für Stück aufs Finale zubewegten. Und das Finale ist dann auch wirklich das Ende – der Kampagne und der Heldengruppe, ein fulminanter Abschluss, für den alles, was danach kommt, eben auch ein echtes Danach in einer neuen Zeit ist. Sehr gerne sterben lassen würde ich den Rondrianer, der wird es mir einfach machen, weil man bei dem eh immer das Gefühl hat, seine oberste Prinzipientreue ist: “vollführe möglichst viele wirklich selbstmörderische Aktionen”. Anders gesagt, es wird so gut wie unmöglich werden, ihn nicht sterben zu lassen. Andererseits wäre der Charakter gerade für RdK sehr passend ... An der Söldnerin hänge ich selber viel zu sehr ;-). An der Hexe hängt ich gar nicht, von daher wäre das vielleicht eine einzigartige Gelegenheit, hehe ... Und der Elementarist wird in AdA auch eher fehl am Platze sein, obwohl man einen Magier wie ihn in RdK vermutlich wieder sehr gut gebrauchen könnte. Naja ... im Moment sieht es eh nicht so aus, als würden wir bald mal zum Spielen kommen. Gruß, Katharina
05.07.2005, 22:18 Uhr ~ #167
Zitat Wenn man dagegen schon die SidW-Gruppe neu aufbauen musste, wäre der Aufwand wohl eher zu gross; schliesslich ist es schon eine Leistung, eine Gruppe mit einem ordentlichen Hintergrund auszustatten.
Wenn man dagegen schon die SidW-Gruppe neu aufbauen musste, wäre der Aufwand wohl eher zu gross; schliesslich ist es schon eine Leistung, eine Gruppe mit einem ordentlichen Hintergrund auszustatten.
Jepp. Ich bin genau in dieser Situation, und meine Gruppe ist immer noch nicht endgültig gerüstet, um endlich mal mit SidW anfangen zu können. Wenn ich mir jetzt nur vorstelle, das ganze Brimborium nochmal mit ner zweiten Gruppe machen zu dürfen ... nee. (Zumindest hätte ich dann gelernt, dass ich keine Schöne der Nacht fürs Abenteuer zulasse, mit der ich erst zwei aventurische Jahre per Email-Spiel anhandeln muss, um sie überhaupt abenteuertauglich zu machen ;-).)
Ansonsten überlege ich auch gerade hin und her, wen von meinen HeldInnen ich im Finale abtreten lassen kann – aber das ist gar nicht so einfach. Gerade wenn man die Gruppe extra für die Kampagne erstellt hat, und sie vor SidW erst ein Abenteuer richtig miteinander gespielt haben (neben zahlreichen Szenarien, die wir eher kürzer abgehandelt haben). Irgendwie käme mir das ein bisschen ‘verschenkt’ vor, immerhin haben sowohl die Spieler als auch ich einiges an Arbeit in diese Charaktere investiert. Das ist eben auch das Problem, wenn das Finale der Kampagne am Anfang und nicht am Ende steht: Wenn die BK-HeldInnen am Ende abtreten, haben sie 7 bis 12 Abenteuer hinter sich, mit denen sie sich Stück für Stück aufs Finale zubewegten. Und das Finale ist dann auch wirklich das Ende – der Kampagne und der Heldengruppe, ein fulminanter Abschluss, für den alles, was danach kommt, eben auch ein echtes Danach in einer neuen Zeit ist.
Sehr gerne sterben lassen würde ich den Rondrianer, der wird es mir einfach machen, weil man bei dem eh immer das Gefühl hat, seine oberste Prinzipientreue ist: “vollführe möglichst viele wirklich selbstmörderische Aktionen”. Anders gesagt, es wird so gut wie unmöglich werden, ihn nicht sterben zu lassen. Andererseits wäre der Charakter gerade für RdK sehr passend ... An der Söldnerin hänge ich selber viel zu sehr ;-). An der Hexe hängt ich gar nicht, von daher wäre das vielleicht eine einzigartige Gelegenheit, hehe ... Und der Elementarist wird in AdA auch eher fehl am Platze sein, obwohl man einen Magier wie ihn in RdK vermutlich wieder sehr gut gebrauchen könnte.
Naja ... im Moment sieht es eh nicht so aus, als würden wir bald mal zum Spielen kommen.
Cyderian 05.07.2005, 22:55 Uhr ~ #168 Tja, das leben und sterben lassen der Helden ist oft nicht ganz so einfach. Meiner Erfahrung als Spieler nach fände ich es extrem unbefriedigend zu “wissen” das mein Held schon am Anfang der Kampagne “todgeweiht” ist. Das ist mir bzw. meiner Spielgruppe bei der BK passiert. O.K. Im Kampf gegen Borbi kann man schon mal draufgehen aber gleich die Ganze Heldengruppe? Im Nachhinein hat unser damaliger Meister seinen Fehler eingesehen und würde es auch gerne ungeschehen sein lassen. Im Vorfeld der Kampagne hab ich mir auch schon meine Gedanken gemacht das es unrealistisch sei wenn alle Helden überleben. Aber ich denke solange die Helden sich geschickt anstellen, gut würfeln und dazu gute Ideen haben warum soll ich dann einen oder mehrere “verrecken” lassen. Wenn die Helden aber meinen hier einen auf “fantastische vier”, oder so ähnlich zu machen, sprich sich von einem Kampf in den anderen stürzen ohne größere Absprache oder Planung bzw. Heilkräuter und Tränke (wobei der Einsatz von Tränken nicht ausarten darf mMn) dann müssen wir als Meister des JdF handeln. Ich hab im Vorfeld meine Spieler schon darauf hingewiesen das mit Verlusten zu rechnen sei und vor der Kampagne eine Zweitgruppe aufgebaut und diese mit div. Persönlichkeiten bekannt gemacht. Falls dann der Fall der Fälle eintritt und einer oder mehrere Helden in Boronsreich fahren hab ich schon die “Nachfolger” in den Startlöchern. Ebenso spiel ich die Kampagne mit einer Heldengruppe durch da ich der Meinung bin das wenn ein Held den Untergang Wehrheims, den Angriff auf Gareth und den Tod Galotta´s miterlebt nicht einfach sagt “Ich brauch mal´ne Auszeit !” Wenn er all das erlebt hat dann macht er sich auch noch auf nach Elenvina um den Adel Rapport zu bringen. So würde ich es auch als Spieler meines Beilunkers machen wenn ich nicht meistern würde. Das JdF ist einfach ein grosses Ding und es verlangt nach grossen Helden die mMn nach der Kampagne bekannter als die G7 sein werden. Und dafür müssen sie auch Leistung bringen. Apropos G7 : Ich werde im Vorfeld des Turniers die “Statue der Gezeichneten” präsentieren. Einfach als Bestätigung der Leistungen der G7. Auch als Anreiz für Spieler und Helden das der Opfermut und Heldentum durch das Reich belohnt wird. Und sei es im Nachleben. Ich wüßte echt nicht was ich aus dem JdF gemacht hätte wenn dieses Forum nicht existieren würde. Hier findet glaube ich jeder Meister die Bausteine die zu “seiner” Kampagne passen. Dank an alle Cyderian
05.07.2005, 22:55 Uhr ~ #168
Tja, das leben und sterben lassen der Helden ist oft nicht ganz so einfach.
Meiner Erfahrung als Spieler nach fände ich es extrem unbefriedigend zu “wissen” das mein Held schon am Anfang der Kampagne “todgeweiht” ist. Das ist mir bzw. meiner Spielgruppe bei der BK passiert. O.K. Im Kampf gegen Borbi kann man schon mal draufgehen aber gleich die Ganze Heldengruppe? Im Nachhinein hat unser damaliger Meister seinen Fehler eingesehen und würde es auch gerne ungeschehen sein lassen.
Im Vorfeld der Kampagne hab ich mir auch schon meine Gedanken gemacht das es unrealistisch sei wenn alle Helden überleben. Aber ich denke solange die Helden sich geschickt anstellen, gut würfeln und dazu gute Ideen haben warum soll ich dann einen oder mehrere “verrecken” lassen. Wenn die Helden aber meinen hier einen auf “fantastische vier”, oder so ähnlich zu machen, sprich sich von einem Kampf in den anderen stürzen ohne größere Absprache oder Planung bzw. Heilkräuter und Tränke (wobei der Einsatz von Tränken nicht ausarten darf mMn) dann müssen wir als Meister des JdF handeln.
Ich hab im Vorfeld meine Spieler schon darauf hingewiesen das mit Verlusten zu rechnen sei und vor der Kampagne eine Zweitgruppe aufgebaut und diese mit div. Persönlichkeiten bekannt gemacht. Falls dann der Fall der Fälle eintritt und einer oder mehrere Helden in Boronsreich fahren hab ich schon die “Nachfolger” in den Startlöchern.
Ebenso spiel ich die Kampagne mit einer Heldengruppe durch da ich der Meinung bin das wenn ein Held den Untergang Wehrheims, den Angriff auf Gareth und den Tod Galotta´s miterlebt nicht einfach sagt “Ich brauch mal´ne Auszeit !” Wenn er all das erlebt hat dann macht er sich auch noch auf nach Elenvina um den Adel Rapport zu bringen. So würde ich es auch als Spieler meines Beilunkers machen wenn ich nicht meistern würde.
Das JdF ist einfach ein grosses Ding und es verlangt nach grossen Helden die mMn nach der Kampagne bekannter als die G7 sein werden. Und dafür müssen sie auch Leistung bringen.
Apropos G7 : Ich werde im Vorfeld des Turniers die “Statue der Gezeichneten” präsentieren. Einfach als Bestätigung der Leistungen der G7. Auch als Anreiz für Spieler und Helden das der Opfermut und Heldentum durch das Reich belohnt wird. Und sei es im Nachleben.
Ich wüßte echt nicht was ich aus dem JdF gemacht hätte wenn dieses Forum nicht existieren würde. Hier findet glaube ich jeder Meister die Bausteine die zu “seiner” Kampagne passen. Dank an alle
Cyderian
Xeledor 06.07.2005, 10:44 Uhr ~ #169 Also ich finde solange sich kein Spieler dermaßen daneben benimmt oder Aktionen bringt die “tod”-sicher in den Tod führen. Vor allem wenn die Aktionen gut beschrieben sind, sehe ich eigentlich keinen Grund irgendwen sterben zu lassen. Und Charaktere zu entwerfen um genau zu wissen, dass sie sterben und zwar nach SidW halte ich auch nicht für so prickelnd. Ich kenne es aus meiner Runde, dass die Helden sich zwar teilweise kannten, teilweise aber auch nur über Ecken bekannt waren und vor allem beim Turnier noch relativ uneins waren (die Gruppe hatte in der Konstellation noch keine Abenteuer erlebt). Doch der Weg zu den Greifen schweißte zusammen und in Werheim hat man gezeigt, was echte Heldenpower ausmacht und die Spieler als sie gesehen hatten, was der Meister vom Stapel lässt, sich nicht mehr scheuten alles zu geben. In Gareth und vor allem vor “der alten Rostbirne” haben sie dann gezeigt, was echte Helden sind und die Spieler hatten vorher das Gefühl, so wir werden sterben, anders kann es nicht sein, aber wie sagen die Ambosszwerge(ein Zwerg war mit von der Partie): “Wenn du 30 Feinde tötest und stirbst, war es ein guter Tod.”. Und nach dem Tod von G. und der Flucht waren Helden, wie Spieler so platt, dass sie froh waren das ihre Helden nur überlebt hatten. Denn unter ihnen waren einige Veteranen des Khomkrieges, während andere den Schrecken der Schwarzen Lande mehrfach gesehen hatte. Deshalb keinen sterben lassen, nur weil man glaubt, dass es unrealistisch oder nicht glaubwürdig erscheinen kann. Die Spieler merken, dass sowieso nicht. Wenn sie bis ans Ende ihrer Kräfte gehen und praktisch Golgari schon auf der Schwinge sitzen, nutzen sie jede Möglichkeit wieder abzuspringen. Da muss man als Meister noch nicht einmal nachhelfen. Egal ob Tod oder Leben. Die Würfel mit euch Xeledor
06.07.2005, 10:44 Uhr ~ #169
Also ich finde solange sich kein Spieler dermaßen daneben benimmt oder Aktionen bringt die “tod”-sicher in den Tod führen.
Vor allem wenn die Aktionen gut beschrieben sind, sehe ich eigentlich keinen Grund irgendwen sterben zu lassen. Und Charaktere zu entwerfen um genau zu wissen, dass sie sterben und zwar nach SidW halte ich auch nicht für so prickelnd.
Ich kenne es aus meiner Runde, dass die Helden sich zwar teilweise kannten, teilweise aber auch nur über Ecken bekannt waren und vor allem beim Turnier noch relativ uneins waren (die Gruppe hatte in der Konstellation noch keine Abenteuer erlebt). Doch der Weg zu den Greifen schweißte zusammen und in Werheim hat man gezeigt, was echte Heldenpower ausmacht und die Spieler als sie gesehen hatten, was der Meister vom Stapel lässt, sich nicht mehr scheuten alles zu geben.
In Gareth und vor allem vor “der alten Rostbirne” haben sie dann gezeigt, was echte Helden sind und die Spieler hatten vorher das Gefühl, so wir werden sterben, anders kann es nicht sein, aber wie sagen die Ambosszwerge(ein Zwerg war mit von der Partie): “Wenn du 30 Feinde tötest und stirbst, war es ein guter Tod.”. Und nach dem Tod von G. und der Flucht waren Helden, wie Spieler so platt, dass sie froh waren das ihre Helden nur überlebt hatten. Denn unter ihnen waren einige Veteranen des Khomkrieges, während andere den Schrecken der Schwarzen Lande mehrfach gesehen hatte.
Deshalb keinen sterben lassen, nur weil man glaubt, dass es unrealistisch oder nicht glaubwürdig erscheinen kann. Die Spieler merken, dass sowieso nicht. Wenn sie bis ans Ende ihrer Kräfte gehen und praktisch Golgari schon auf der Schwinge sitzen, nutzen sie jede Möglichkeit wieder abzuspringen. Da muss man als Meister noch nicht einmal nachhelfen. Egal ob Tod oder Leben.
Die Würfel mit euch
Saimid ibn Omar 06.07.2005, 13:21 Uhr ~ #170 Tulamidische Grüße geehrte Wolkenturmler, ui da hat sich aber bereits wieder ne Menge angesammelt. Ich antworte/kommetniere, jetzt einfach mal ohne besondere Struktur und hoffe es wird nicht alzu konfus. Zunächst möchte ich sagen das es noch einige Beiträge vor meinem gab auf die man wunderbar hätte bezug nehmen können. Das Beispiel das eine Truppe von Melcher Dragendots (wenn auch nicht von Alyas, Hochgeweihte sind immernoch sone andere Geschichte mMn), Galottas Thronsal stürmen sollte halte ich z.B. für ein wirklch sehr gutes Beispiel dafür, welche art von Helden es benötigt um SidW angemessen zu spielen. Das 6000 AP dafür zu wenig sind, dabei kann ich Katharina nur zustimmen. Desweiteren kann ich auch sehr gut verstehen, dass Heldentode ein heißes Eisen sind. (Ich arbeite selber gerade mit einem Spieler an dem Tod eines Helden der seit über 7 Jahren gespielt wurde, sowas ist wirklich VERDAMMT schwer.) Es gab hier auch schon einige Beispiele von denen ich denke das sie sehr gut aufzeigen, dass man bestimmte Helden oder Teile einer Heldengruppe auch nach AdA übernehmen kann. Man sollte halt nur bedenken, dass die neuen Helden zwar glaubhaft SidW spielen können müssen, aber gleichzeitig nach dem AB weder zu mächtig noch zu unpolitisch sein dürfen, dass AdA für sie weder Herausforderung noch sinnvolle Beschäftigung ist. (gerade wenn man auf den Herrn der Rache zurückgreifen müsste wäre es ja auch echt traurig den entsprechenden Helden dann geilch draufgehen zu lassen nimmt man sich damit doch dann viel Rollenspielerisches Potential) Ich fand Galgenkind hat da z.B. einn wirklch tolles Beispiel gegeben wie es funktionieren könnte. Ein Teil der Truppe stirbt, der Rest ist geschwächt und die Neuankömmlinge ergänzen die Gruppe gut um die Politisch/Reichstreu notwendigen Komponenten. Grundsätzlich möchte ich jedoch noch einmal mM vertreten, DAS Helden überhaupt sterben sollten. Nur muss man hier das ganze wirklich gut vorbereiten. Auf keinen Fall darf geschehen, was Cyderian in seinem Beitrag anspricht. Das die Spieler den Eindruck kriegen sie werden ungerechterweise abgemurkst um eine komische “Realismusquote” zu halten und ohne etwas dafür zu können. Xeledor beschrieb im Grund das was ich erreichen möchte viel schöner. Die Spieler sollten mit ihren Helden SELBER den entschluss Fassen sich nun dem Tode zu weihen und für all die Seelen und Leben Gareths sich zu opfern. Die vorgeschaltete Kampagne, für die ich ja ebenfalls vehement plädiere, dient dann wiederum dazu den Helden auch das Material dafür in die Hand zu geben das ihr BEWUSSTES OPFER, Galotta möglicherweise aufhalten kann. Mein Ysilla Magier der mit einer Druidenrache und dem Protectionis Gaius Verteidigung durchbricht war ein Beispiel dafür. Dabei geht es mir um mehr als “nur” Aventurischen Realismus (wenn man das Wort überhaupt so sagen kann). Abermals kann ich nur auf Galgenkind verweisen: “Dadurch wurde ein enormes Heldenpotential freigesetzt, will heißen, sie haben ohne Rücksicht auf das eigene Leben agiert.” Um genau DIESES Potential geht es. Ein Spieler/Held der sich selbst dem Tod weiht muss sich während des gesamten Finales nicht mehr darauf konzentreien wie er “Golgarie wieder von den Schwingen springen kann” (um auf Xeledor Bezug zu nehmen). Ein solcher Spieler kann anfangen den Tod seines Helden zu ZELEBRIEREN. Er kann seine gesammten rollenspielerischen Fertigkeiten dahineinlegen seinen Held einen WIRKLCH WÜRDIGEN ABGANG hinlegen zu lassen. Bye the way Meisterinformationen zu G7 (anzeigen) mich würde sehr Interressieren wie bei euch das BK Finale ablief Cyderian, denn mir fällt eigentlich gar nichts ein wie man das (bzw. mein Finale) überleben sollte. Selbst wenn man sich unter einem 100 Asp Gardium und dem Talisman der Praioskirche gleichzeitig verstecken würde. ^^ Zu Katharina wollte ich noch sagen, dass ich den grundsätlichen Aufbau der Kampagne (erst Katastrophe, dann Wiederaufbau) auch gut versehen kann. Ich denke nur, dass Problem wird offensichtlich wenn man das ganze mal mit einem Film vergleicht. In einem solchen würde die Katastrophe sich nämlcih entweder in der ersten halben Stunde ereignen und dann würde es nachdem die Protagonisten hillflos zuschauen mussten/sich gerade so noch mit heiler Haut retten konnten im egentlichen Film um den “Wiederaufbau part” gehen.... oder...... der Film dreht sich nur um die Katastrope und endet (idR) damit das deren entgültiger Kollaps gerade noch so verhindert werden konnte. Man stelle sich einmal vor (um eines der “Basiswerke” SidW zu verwenden ^^), anch Indipendencday würde der Film noch 4 Stunden weiterlaufen und zeigen wie sich die Protagonisten langsam wieder ihre Häuser und Leben aufbauen...... (und sich dabei böse mit ihren Nachbern streiten, um es mal zu überspitzen). Imgrunde könnte man auch die ganze zeit die selbe Truppe verwenden man müsste halt wahrscheinlich nur das Galotta Finale streichen..... womit sich wiederum die Frage ergeben würde ob das dann nicht wirklich zu frustrierend wäre..... Thematisch wäre es dann auf jedenfall auch geschlossener. Erst vertreibt man Razzazor gerade noch einmal und dann muss man sich um das Reich kümmern und es auf seine Rückkehr vorbereiten. Dazu ne klare fixierung des göttlichen Wirkens auf Boron und fertig. (nagut ich gebe zu dieses Brainstroming ist noch recht unausgegoren). Am Ende wollte ich noch einmal sagen, dass mir antürlcih auch klar ist das meine Vorschläge hier nur frommes Wunschdenken sind. Gerade solche Sachen wie sie hier auch schon beschreiben wurden,“dass man plötzlich noch nen Spieler in RdK reinmogeln muss” sind denk ich Situationen die jeder Spielleiter kennt und wo Spielspass und Pragmatismus über irgendwelchen langen Kampagnenwünschen steht. Man kann SidW auch sicherlich nach vielen Spielarten auch auf anderen wegen als die die ich vertrete zu einem schönen Erlebniss werden lassesn. Was ich hier vorschlage ist nur meine Vorstellung davon wie es möglichst nahe an der “Perfektion”, für mich wäre. Soweit ersteinmal später mehr. Mit freundlichen tulamidischen Grüßen Eike
06.07.2005, 13:21 Uhr ~ #170
ui da hat sich aber bereits wieder ne Menge angesammelt. Ich antworte/kommetniere, jetzt einfach mal ohne besondere Struktur und hoffe es wird nicht alzu konfus.
Zunächst möchte ich sagen das es noch einige Beiträge vor meinem gab auf die man wunderbar hätte bezug nehmen können. Das Beispiel das eine Truppe von Melcher Dragendots (wenn auch nicht von Alyas, Hochgeweihte sind immernoch sone andere Geschichte mMn), Galottas Thronsal stürmen sollte halte ich z.B. für ein wirklch sehr gutes Beispiel dafür, welche art von Helden es benötigt um SidW angemessen zu spielen. Das 6000 AP dafür zu wenig sind, dabei kann ich Katharina nur zustimmen.
Desweiteren kann ich auch sehr gut verstehen, dass Heldentode ein heißes Eisen sind. (Ich arbeite selber gerade mit einem Spieler an dem Tod eines Helden der seit über 7 Jahren gespielt wurde, sowas ist wirklich VERDAMMT schwer.)
Es gab hier auch schon einige Beispiele von denen ich denke das sie sehr gut aufzeigen, dass man bestimmte Helden oder Teile einer Heldengruppe auch nach AdA übernehmen kann.
Man sollte halt nur bedenken, dass die neuen Helden zwar glaubhaft SidW spielen können müssen, aber gleichzeitig nach dem AB weder zu mächtig noch zu unpolitisch sein dürfen, dass AdA für sie weder Herausforderung noch sinnvolle Beschäftigung ist. (gerade wenn man auf den Herrn der Rache zurückgreifen müsste wäre es ja auch echt traurig den entsprechenden Helden dann geilch draufgehen zu lassen nimmt man sich damit doch dann viel Rollenspielerisches Potential)
Ich fand Galgenkind hat da z.B. einn wirklch tolles Beispiel gegeben wie es funktionieren könnte. Ein Teil der Truppe stirbt, der Rest ist geschwächt und die Neuankömmlinge ergänzen die Gruppe gut um die Politisch/Reichstreu notwendigen Komponenten.
Grundsätzlich möchte ich jedoch noch einmal mM vertreten, DAS Helden überhaupt sterben sollten.
Nur muss man hier das ganze wirklich gut vorbereiten. Auf keinen Fall darf geschehen, was Cyderian in seinem Beitrag anspricht. Das die Spieler den Eindruck kriegen sie werden ungerechterweise abgemurkst um eine komische “Realismusquote” zu halten und ohne etwas dafür zu können.
Xeledor beschrieb im Grund das was ich erreichen möchte viel schöner.
Die Spieler sollten mit ihren Helden SELBER den entschluss Fassen sich nun dem Tode zu weihen und für all die Seelen und Leben Gareths sich zu opfern. Die vorgeschaltete Kampagne, für die ich ja ebenfalls vehement plädiere, dient dann wiederum dazu den Helden auch das Material dafür in die Hand zu geben das ihr BEWUSSTES OPFER, Galotta möglicherweise aufhalten kann. Mein Ysilla Magier der mit einer Druidenrache und dem Protectionis Gaius Verteidigung durchbricht war ein Beispiel dafür.
Dabei geht es mir um mehr als “nur” Aventurischen Realismus (wenn man das Wort überhaupt so sagen kann).
Abermals kann ich nur auf Galgenkind verweisen: “Dadurch wurde ein enormes Heldenpotential freigesetzt, will heißen, sie haben ohne Rücksicht auf das eigene Leben agiert.”
Um genau DIESES Potential geht es. Ein Spieler/Held der sich selbst dem Tod weiht muss sich während des gesamten Finales nicht mehr darauf konzentreien wie er “Golgarie wieder von den Schwingen springen kann” (um auf Xeledor Bezug zu nehmen). Ein solcher Spieler kann anfangen den Tod seines Helden zu ZELEBRIEREN. Er kann seine gesammten rollenspielerischen Fertigkeiten dahineinlegen seinen Held einen WIRKLCH WÜRDIGEN ABGANG hinlegen zu lassen.
Bye the way
mich würde sehr Interressieren wie bei euch das BK Finale ablief Cyderian, denn mir fällt eigentlich gar nichts ein wie man das (bzw. mein Finale) überleben sollte. Selbst wenn man sich unter einem 100 Asp Gardium und dem Talisman der Praioskirche gleichzeitig verstecken würde. ^^
Zu Katharina wollte ich noch sagen, dass ich den grundsätlichen Aufbau der Kampagne (erst Katastrophe, dann Wiederaufbau) auch gut versehen kann. Ich denke nur, dass Problem wird offensichtlich wenn man das ganze mal mit einem Film vergleicht. In einem solchen würde die Katastrophe sich nämlcih entweder in der ersten halben Stunde ereignen und dann würde es nachdem die Protagonisten hillflos zuschauen mussten/sich gerade so noch mit heiler Haut retten konnten im egentlichen Film um den “Wiederaufbau part” gehen.... oder...... der Film dreht sich nur um die Katastrope und endet (idR) damit das deren entgültiger Kollaps gerade noch so verhindert werden konnte.
Man stelle sich einmal vor (um eines der “Basiswerke” SidW zu verwenden ^^), anch Indipendencday würde der Film noch 4 Stunden weiterlaufen und zeigen wie sich die Protagonisten langsam wieder ihre Häuser und Leben aufbauen...... (und sich dabei böse mit ihren Nachbern streiten, um es mal zu überspitzen).
Imgrunde könnte man auch die ganze zeit die selbe Truppe verwenden man müsste halt wahrscheinlich nur das Galotta Finale streichen..... womit sich wiederum die Frage ergeben würde ob das dann nicht wirklich zu frustrierend wäre.....
Thematisch wäre es dann auf jedenfall auch geschlossener. Erst vertreibt man Razzazor gerade noch einmal und dann muss man sich um das Reich kümmern und es auf seine Rückkehr vorbereiten. Dazu ne klare fixierung des göttlichen Wirkens auf Boron und fertig. (nagut ich gebe zu dieses Brainstroming ist noch recht unausgegoren).
Am Ende wollte ich noch einmal sagen, dass mir antürlcih auch klar ist das meine Vorschläge hier nur frommes Wunschdenken sind. Gerade solche Sachen wie sie hier auch schon beschreiben wurden,“dass man plötzlich noch nen Spieler in RdK reinmogeln muss” sind denk ich Situationen die jeder Spielleiter kennt und wo Spielspass und Pragmatismus über irgendwelchen langen Kampagnenwünschen steht.
Man kann SidW auch sicherlich nach vielen Spielarten auch auf anderen wegen als die die ich vertrete zu einem schönen Erlebniss werden lassesn.
Was ich hier vorschlage ist nur meine Vorstellung davon wie es möglichst nahe an der “Perfektion”, für mich wäre.
Soweit ersteinmal später mehr.
Mit freundlichen tulamidischen Grüßen
Xandros 06.07.2005, 14:56 Uhr ~ #171 Zum Thema Heldentode: Ich bin sicher, dass ich bei meiner Gruppe nicht wirklich Heldentode bestimmen muss, denn es wird ohnehin Helden geben, die ein hohes Risiko eingehen, und dadurch sterben. Das Problem ist dabei nur, dass der neue Held dieses Spielers (also der Zweitcharakter) sich gut in die Gruppe einfügen muss. Und so etwas kann man nunmal nicht wirklich planen, da ansonsten der Heldentod praktisch vorprogrammiert wäre, und der Spieler mit Sicherheit unzufrieden. Das heißt also, der Spieler müsste seinen Zweitcharakter am besten dann erstellen, wenn sein anderer Held bereits in Borons Hallen verweilt. Dort entsteht dann das Problem, dass dieser neue Charakter nicht die nötigen Verbindungen zu wichtigen Personen hat, dafür aber gut an die restliche Heldengruppe anpassbar ist. Also brauch man ein Mittel, um diesen neuen, und passenden Helden mit den wichtigen Personen und Hintergründen vertraut zu machen. Um das zu erreichen, ist es wohl am Besten geeignet, wenn man die “normale” Heldengruppe während SidW immerwieder von Ereignissen hören lässt, die eine andere Heldengruppe bewirkt hat. Wer genau zu dieser anderen Gruppe gehört, können die Helden nicht erfahren. Somit hat man eigentlich alle Probleme beseitigt, die einem fairen und spontanen Heldentod im Wege stehen.
06.07.2005, 14:56 Uhr ~ #171
Zum Thema Heldentode:
Ich bin sicher, dass ich bei meiner Gruppe nicht wirklich Heldentode bestimmen muss, denn es wird ohnehin Helden geben, die ein hohes Risiko eingehen, und dadurch sterben. Das Problem ist dabei nur, dass der neue Held dieses Spielers (also der Zweitcharakter) sich gut in die Gruppe einfügen muss. Und so etwas kann man nunmal nicht wirklich planen, da ansonsten der Heldentod praktisch vorprogrammiert wäre, und der Spieler mit Sicherheit unzufrieden. Das heißt also, der Spieler müsste seinen Zweitcharakter am besten dann erstellen, wenn sein anderer Held bereits in Borons Hallen verweilt. Dort entsteht dann das Problem, dass dieser neue Charakter nicht die nötigen Verbindungen zu wichtigen Personen hat, dafür aber gut an die restliche Heldengruppe anpassbar ist. Also brauch man ein Mittel, um diesen neuen, und passenden Helden mit den wichtigen Personen und Hintergründen vertraut zu machen.
Um das zu erreichen, ist es wohl am Besten geeignet, wenn man die “normale” Heldengruppe während SidW immerwieder von Ereignissen hören lässt, die eine andere Heldengruppe bewirkt hat. Wer genau zu dieser anderen Gruppe gehört, können die Helden nicht erfahren. Somit hat man eigentlich alle Probleme beseitigt, die einem fairen und spontanen Heldentod im Wege stehen.
Robak 21.09.2005, 17:11 Uhr ~ #172 Ich habe mir in den letzten Stunden den ganzen Tread durchgelesen. Sehr interessante Vorschläge vorallem die Psychologische Lösung. Bei dieser Lösung ist es allerdings recht problematisch wenn die Helden oder die Spieler nicht sonderlich Sprachbegabt sind. Interessant finde ich das in den Hier gesammelten Vorschlägen häufig Blakharaz als “Vernichter” Galottas auftaucht während auf Agrimoth gar nicht eingegangen wird. Blakharaz bekommt von Galotta alles was er will. Galotta ist gerade dabei an seinen Feinden Rache zu nemen. Galotta will das Insanktum des Herrn der Rache pflanzen. Galotta will die Stadt des Lichts vernichten. Blakharaz kann eigentlich sehr zufrieden sein. Agrimoth hingegen wird von Galotta immer nur benutzt. Die Fiegende Festung, ein Meisterwerk Agrimothischen Konstruktionswahns wurde nur geschaffen um das Unheiligtum des Blakharaz nach Gareth tragen auf dieses dort wachsen und gedeihen kann. Agrimoths Magnus Opus muss die Opfer von Galottas Racheplänen vernichten. Agrimoth dürfte sehr sehr sauer sein. Galottas Herrschaft über Heshtotim und Irhalken beruht auf seinem Pakt. Solange dieser existiert ist die Herrschaft unangreifbar. Galottas Herrschaft über die Mächte Agrimoths (den Magnus Opus, große Teile der fliegenden Festung) beruht einzig und allein auf dem Splitter der Dämonenkrone. Dies ist der Schwachpunkt von Galottas Macht und somit der potenzielle Ansatzpunkt der Helden. Alledings bin ich ziemlich sicher das Galotta darauf geachtet hat das ihm dieser Splitter nicht zufällig (z.B. durch einen Schwertheib) vom Kopf fallen kann. Mein Vorschlag: Die Helden berühren Galotta bzw. den Agrimoth-Splitter mit dem Heiligen Ring aus dem Ingerimm Tempel. Damit dürfte Galotta schon besiegt sein. 1. Die gleichzeitige Berührung einen der Heiligsten Reliquien der Ingerimm Kirche und des Agrimothsplitters dürften eine enorme Reaktion auslösen. 2. Galotta ist kein Agrimothpaktierer. Für die Beherrschung der Schwebenden Festung, deren Funktionen hauptsächlich auf Agrimothischem Wirken beruht, benötigt er den Spliter und dessen Macht. Eine -wenn auch nur kurzfristige- Ausschaltung des Splitters würde die Galottas Kontrolle über Festung und Agrimothische Schutzartefakte aufheben. 3. Galotta ist Blakharaz Paktierer. Er möchte Blakharaz höchstes Unheiligtum errichten, er verwendet die Kräfte des Splitters um sich Agrimoths Kräfte zu diesem Zweck zu versichern. Agrimoth ist sicherlich nicht sonderlich begeistert von diesem Mißbrauch seiner Fähigkeiten. Ein kurzfristiger Kontrollverlust über den Agrimothsplitter könnte Ausreichen um den Kontroversen Kräften Agrimoths und Blakharaz Gelegenheit zu geben sich zu bekämpfen. Dies könnte zum Ende der fliegenden Festung führen. 4. Wenn Galotta zu diesem Zeitpunkt seine Perilax Enduriumrüstung trägt, so könnte Galotta auch durch diese Rüstung angegriffen werden. Er muß sich vor der Rüstung schützen indem er sich Paralysiert und von der Rüstung weg teleportiert. Aufgrund der sicher existierenden Teleportationsbariere (Limbus versiegeln) um seinen Thronraum kann er sich nicht aus dem Raum Teleportieren sondern Landet ohne schützende Enduriumrüstung (evtl. auch ohne die anderen Schutzartefakte) im Thronraum. Nun befindet er sich in einer Situation in der er von den Helden besiegt werden kann. Allgemein finde ich das Galotta etwas zu mächtig dargestellt wird. Was er nicht ist: 1. Er ist nicht Borbarad 2. 2. Er ist kein Halbgott. 3. Er ist kein durch Halbgöttliche/Dämonische/Göttliche Macht erschaffenes Wesen wie z.B. A) der Verweser von Warunk (durch Borbarad und Thargunitot) B) die Schlange von Maraskan (durch Enzegesie und Asfaloth) C) Pardona (durch Pyr und den der ohne Namen ist) 4. Er ist kein freier Mann Sein Pakt hat ihn sicherlich mehr von seinem eigenen Willen gekostet als er denkt. (Borbarad mag der einzige sein dessen freier Wille durch einen Pakt nicht halbwegs vernichtet wurde) 5. Er ist nicht das was er von sich glaubt. Er leidet an geradezu krankhaftem Größenwahn.
21.09.2005, 17:11 Uhr ~ #172
Ich habe mir in den letzten Stunden den ganzen Tread durchgelesen.
Sehr interessante Vorschläge vorallem die Psychologische Lösung.
Bei dieser Lösung ist es allerdings recht problematisch wenn die Helden oder die Spieler nicht sonderlich Sprachbegabt sind.
Interessant finde ich das in den Hier gesammelten Vorschlägen häufig Blakharaz als “Vernichter” Galottas auftaucht während auf Agrimoth gar nicht eingegangen wird.
Blakharaz bekommt von Galotta alles was er will.
Galotta ist gerade dabei an seinen Feinden Rache zu nemen.
Galotta will das Insanktum des Herrn der Rache pflanzen.
Galotta will die Stadt des Lichts vernichten.
Blakharaz kann eigentlich sehr zufrieden sein.
Agrimoth hingegen wird von Galotta immer nur benutzt.
Die Fiegende Festung, ein Meisterwerk Agrimothischen Konstruktionswahns wurde nur geschaffen um das Unheiligtum des Blakharaz nach Gareth tragen auf dieses dort wachsen und gedeihen kann.
Agrimoths Magnus Opus muss die Opfer von Galottas Racheplänen vernichten.
Agrimoth dürfte sehr sehr sauer sein.
Galottas Herrschaft über Heshtotim und Irhalken beruht auf seinem Pakt. Solange dieser existiert ist die Herrschaft unangreifbar.
Galottas Herrschaft über die Mächte Agrimoths (den Magnus Opus, große Teile der fliegenden Festung) beruht einzig und allein auf dem Splitter der Dämonenkrone. Dies ist der Schwachpunkt von Galottas Macht und somit der potenzielle Ansatzpunkt der Helden.
Alledings bin ich ziemlich sicher das Galotta darauf geachtet hat das ihm dieser Splitter nicht zufällig (z.B. durch einen Schwertheib) vom Kopf fallen kann.
Mein Vorschlag:
Die Helden berühren Galotta bzw. den Agrimoth-Splitter mit dem Heiligen Ring aus dem Ingerimm Tempel.
Damit dürfte Galotta schon besiegt sein.
1. Die gleichzeitige Berührung einen der Heiligsten Reliquien der Ingerimm Kirche und des Agrimothsplitters dürften eine enorme Reaktion auslösen.
2. Galotta ist kein Agrimothpaktierer.
Für die Beherrschung der Schwebenden Festung, deren Funktionen hauptsächlich auf Agrimothischem Wirken beruht, benötigt er den Spliter und dessen Macht. Eine -wenn auch nur kurzfristige- Ausschaltung des Splitters würde die Galottas Kontrolle über Festung und Agrimothische Schutzartefakte aufheben.
3. Galotta ist Blakharaz Paktierer. Er möchte Blakharaz höchstes Unheiligtum errichten, er verwendet die Kräfte des Splitters um sich Agrimoths Kräfte zu diesem Zweck zu versichern.
Agrimoth ist sicherlich nicht sonderlich begeistert von diesem Mißbrauch seiner Fähigkeiten.
Ein kurzfristiger Kontrollverlust über den Agrimothsplitter könnte Ausreichen um den Kontroversen Kräften Agrimoths und Blakharaz Gelegenheit zu geben sich zu bekämpfen. Dies könnte zum Ende der fliegenden Festung führen.
4. Wenn Galotta zu diesem Zeitpunkt seine Perilax Enduriumrüstung trägt, so könnte Galotta auch durch diese Rüstung angegriffen werden.
Er muß sich vor der Rüstung schützen indem er sich Paralysiert und von der Rüstung weg teleportiert. Aufgrund der sicher existierenden Teleportationsbariere (Limbus versiegeln) um seinen Thronraum kann er sich nicht aus dem Raum Teleportieren sondern Landet ohne schützende Enduriumrüstung (evtl. auch ohne die anderen Schutzartefakte) im Thronraum. Nun befindet er sich in einer Situation in der er von den Helden besiegt werden kann.
Allgemein finde ich das Galotta etwas zu mächtig dargestellt wird.
Was er nicht ist:
1. Er ist nicht Borbarad 2.
2. Er ist kein Halbgott.
3. Er ist kein durch Halbgöttliche/Dämonische/Göttliche Macht erschaffenes Wesen wie z.B.
A) der Verweser von Warunk (durch Borbarad und Thargunitot)
B) die Schlange von Maraskan (durch Enzegesie und Asfaloth)
C) Pardona (durch Pyr und den der ohne Namen ist)
4. Er ist kein freier Mann
Sein Pakt hat ihn sicherlich mehr von seinem eigenen Willen gekostet als er denkt. (Borbarad mag der einzige sein dessen freier Wille durch einen Pakt nicht halbwegs vernichtet wurde)
5. Er ist nicht das was er von sich glaubt.
Er leidet an geradezu krankhaftem Größenwahn.
Saimid ibn Omar 30.09.2005, 14:58 Uhr ~ #173 @ Robak Was nett alles passiert wenn man nett da ist. Wollte nur sagen das ich deinen Vorschlag was Agrimoth betrifft für ziemlich genial halte. :) Das ich da nett selbst drauf gekommen bin ;)...... auf jedenfall eine Lösungsmöglichkeit die ich als SL sofort akzeptieren würde wenn ein Spieler drauf kommen sollste. LG Eike
30.09.2005, 14:58 Uhr ~ #173
@ Robak
Was nett alles passiert wenn man nett da ist. Wollte nur sagen das ich deinen Vorschlag was Agrimoth betrifft für ziemlich genial halte. :)
Das ich da nett selbst drauf gekommen bin ;)...... auf jedenfall eine Lösungsmöglichkeit die ich als SL sofort akzeptieren würde wenn ein Spieler drauf kommen sollste.
Judex 25.02.2006, 00:59 Uhr ~ #174 Er ist tot! Sie haben ihn getötet! Nachdem wir um 17:00 angefangen haben und sich mit später werdender Stunde das Kapitel mehr und mehr seinem Ende zuneigte, haben wir beschlossen, dass eine Unterbrechung weitaus stimmungstötender ist, als die aufkommende Müdigkeit (die die Spieler aber wacker mit Koffein, Musik und Würfelwurf bekämpften), beschlossen wir, das Kapitel durchzuspielen. So gesehen hätte sicher einiges noch hübscher laufen können, doch alles in allem bin ich eigenltich ziemlich zufrieden. Die Gruppe: Efferdin von Woldenheim: Weidener Ritter, der seine Jugend aufgrund komplizierter Umstände in der Al'Anfaner Arena verbrachte. Daher ein Mittelding zwischen klassischem Rondratreuen Krieger und Söldnernatur Ayla von Kurkum: Jüngere Schwester Gilias und Tochter Yppolitas. Kämpft noch immer mit den hohen Erwartungen und hat Angst, mit der von ihrem Aussehen (herrausragendes Aussehen) und ihrer Herkunft aufgebauten Erwartungen nicht mithalten zu können. Trägerin Araschars. Garinja ???: Ifirngeweihte, kämpfte einst in Ifirns Rudel, bis sie vom Schicksal ins Jahr des Feuers geführt wurde. Trägerin des Stabs des Vergessens Seger ???: Der “Schwarze Lande Experte” der Gruppe. Wildnisläufer und Alleskönner. Dadurch jedoch auch weniger spezialisiert als der Rest der Gruppe. Iskir Kjaskarsson: Olporter Magier, Dschinnenbeschwörer und Wettermeister. Hat eine Reihe verheerender Massenvernichtungszauber auf Lager, ansonsten eher ruhig. Isidia Zyla ???: Belhankaner Magierin mit Zweit- und Drittstudium in Punin und Kuslik. Eher von der vorsichtigen Sorte. Nimmt am Finale aufgrund unerwarteter (und -entschuldigter) Abwesenheit der Spielerin nicht teil. Serania war ursprünglich für das Finale eingeplant, leider vergaß ich sie jedoch im Verlaufe der Vorbereitung. Dies ist auch nicht so schlimm, da das (angepasste) zweite Kapitel in meiner Gruppe leider völlig seine Wirkung verfehlte... Den Nachtgreif habe ich nicht übernommen, um die Gruppe zum eingenen Interagieren mit Galotta zu zwingen (ich befürchtete, dass sie sonst zu Statisten verkommen, da sie sich nicht ausreichend in den Vordergurnd spielen). Rotkappenwillenstrunk und Zweikomponentengift befinden sich im Besitz der Helden, ihr Nutzen wird sich im Verlaufe des Finales zeigen Plan B liegt in Form eines Dämonenpaktes in der Schublade bereit... Von den Vorzeichen auf ein nahendes Ende angestachelt betritt die Gruppe nach eiliger Flucht über die Treppe und mittels HARTES SCHMELZE durch die Tür den Thronsaal. Der Vorhang der Heshtotim gleitet zur Seite, der Blick fällt auf den auf seinem Thron sitzenden Galotta. Zu den Klängen von Hans Zimmers “Am I not mercyful” lassen die Helden ihren Blick durch den Thronsaal schweifen und betrachten Galotta vorsichtig, der sie scheinbar schon erwartet hat und dennoch kaum beachtet. Nach langer Beschreibung (SidW gemischt mit dem von Katharina und Coppi ausgearbeitetem Finaleentwurf) und kurzem Dialog ist die Gruppe erst einmal sprachlos – bis zum Schluss haben sie sich auf keinen Plan einigen können. “Was haben sie für einen Plan, Dexter, sie können doch nicht so armselig sein” – Dexter (scheinbar) unter der Kontrolle Galottas, antwortet wahrheitsgemäß, worauf Galotta der Gruppe das Gift entreißt, entkorkt und trinkt – ohne Wirkung. Die Gruppe sieht sich ihres vermeindlich einzigen Trumpfes beraubt und beginnt nervös zu werden. Nachdem einige der Helden nach gelungenen Sinnenschärfeproben das Zeichen Leonardos an der Wand gesehen haben, versuchen sie Zeit zu gewinnen, indem sie Galotta etwas reden lassen. Er erzählt von seiner erfüllten Rache und seinem Triumph während Efferdin versuchen, ihm vorzuhalten, dass es doch mehr im Leben geben müsse. Galotta lacht sie aus, unter ihnen ringt Gareth in den Unwinden um Atem, während Efferdin unruhig auf und ab läuft und versucht, zu Leonardos Schalter zu kommen. Sobald Iskir Galottas Knechtschaft unter den Erzdämonen zu sprechen kommt, beginnt das Aderngeflecht zu pulsieren. “Seht her, da steht der. Einst war er der mächtigste Mann des Reiches und nun ist er nichts weiter als meine Marionette, einzig zu meiner Belustigung und Freude” Galotta lässt Dexter tanzen. “Schon bald wird uns das ganze Reich zu Füßen liegen” “so wie ihr einst Polbarra zu Füßen lagt” kontert Iskir gekonnt, was Galotta mit einem weiteren Zornesausbruch quittiert. Am Ende triumphiere immer er, dessen solle sich die Gruppe sicher sein. “Doch wieso lasst ihr euch dann von einer Frau vom Hofe Hals vertreiben” das saß! Galottas Aderngeflecht flammt auf. Dexter nutzt den Moment, um Galotta die Krone vom Kopf zu stoßen. Sofort springt Efferdin auf den Schalter zu und löst Borbarads Hauch aus, was die Heshtotim verschwinden lässt, während Dexter durch Galotta niedergestreckt wird. Seger und Ayla dringen auf den zornigen Galotta ein. Dieser streckt Efferdin mit einem Fulminictus nieder und weht den Rest der Gruppe mit einem Aeolitus von den Beinen. Lediglich Garinja bleibt stehen und schießt einen Pfeil auf Galotta ab, der ihm jedoch nur einen Kratzer zufügt, auch sie wird mit einem FULMINICTUS kampfunfähig gemacht. Die angreifende Ayla wird Opfer eines HÖLLENPEIN und somit erst einmal kampfunfähig. Iskir sieht sich Galotta fast allein gegenüber und sucht sein Glück im weiteren Dialog, während sich Efferdin mit einem Heiltrank aufpeppelt. Iskir verhöhnt Galotta, dass er es nötig hat, sich vor ihnen zu beweisen, Galotta befiehlt Efferdin, Iskir anzugreifen, was dieser (dank des Rotkappenwillenstrunks) mit einem müden Lächeln beantwortet. “IMPERAVI ANIMAT” spricht Galotta rot vor Wut, was Efferdin (nach einer gelungenen Selbstbeherrschungsprobe mit einem “nicht einmal das könnt ihr, alter Mann beantwortet. Galotta streckt ihn mit einem Fulminictus nieder, wovor Efferdin sich im letzten Moment paralysisert (in der Hoffnung, irgendwie vor Ablauf der Wirkungsdauer geheilt zu werden). Derweil hat sich Ayla in Galottas Rücken aufgerichtet und geht mit Araschar auf Galotta los, während Seger ihn von vorne angeht. Ayla sagt einen Wuchtschlag +2 an (welcher bis 18 gelingt). Offenbar missfält Rondra ihr unehrenhaftes Anschleichen, denn die Spielerin würfelt eine 19. Schweigen am Spielertisch, sie befürchten das Ende der Gruppe. Ayla wird mit einem BRENNE in eine lebendige Fackel verwandelt. Mittlerweile steht lediglich Iskir und Seger mehr schlecht als Recht, Seger hat nicht den Hauch einer Chance, den ARMATRUTZ zu umgehen, als er mit einem mal eine Stimmge in seinem Kopf hört... Er geht (zur Freude aller) den Pakt ein und erwürgt Galotta mit brennenden Händen. Die Flucht durch die Festungung verläuft nach Abenteuer, die verletzten Helden nehmen Efferdin (immer noch paralysiert) mit zur Difarsmandel, von Leonardo geführt. Ein von Iskir mit der Sicherung des Splitters beauftragter Dschinn vergeht bei der Berührung des Splitters. Derweil versucht Garinja, die Feste irgendwo zwischen Neu-Gareth und Alt-Gareth abstürzen zu lassen ”so, dass die Stadt des Lichts nicht getroffen wird“. Die Feste neigt sich nach Westen, gewinnt an Fahrt, die Steuerkugel zerbricht... Garinja stellt entsetzt fest, dass sie nun keine Möglichkeit mehr hat, die Feste daran zu hindern, nicht doch noch ”über das Ziel hinauszustürzen“. Die Helden fliehen und lassen sich von Leonardo zu Difarsmandel führen. Dort macht sich die Gruppe bereit, doch Iskir verpatzt die Probe zum Festhalten und wird aus dem Fluggerät geschleudert. Während der Rest der Gruppe Gareth entgegenfällt, sieht er sich in der abstürzenden Feste nahenden Gardisten gegenüber. Ein mittels ”4*SpoMod Zauberdauerverkürzen“ gerufener Elementargeist lässt auch ihn kontrolliert auf Gareth hinabstürzen, während die Festung im Hintergrund auf die Stadt des Lichts stürzt. Im Nachhinein bin ich ziemlich zufrieden. Das Galotta letzlich doch von Belhalhar getötet wurde und einer der Helden dazu das Werkzeug war, war mehr als ich mir erhofft hatte, wollte ich schließlich keinen Spieler dazu zwingen. Doch als der Spieler Segers auch nach zwei maliger out-game Frage ”du bist dir der Konsequenzen für deinen Helden bewusst und willst es trotzdem tun" nicht davon abzubringen war, stand der Entschluss für mich fest... Im Nachhinein hätte ich die Paktverhandlung mit dem Spieler unter vier Augen gemacht und einigen Helden die Möglichkeit gegeben, sich den Weg durch die Heshtotim zum Schalter zu kämpfen, um ihnen so ein weiteres Erfolgserlebnis zu gönnen. Angesichts der Uhrzeit und der Tatsache, dass das Finale mehr oder weniger improvisiert war (hatte ich nicht erwartet, dass die Gruppe so weit kommt), bin ich jedoch zufrieden damit, wie es gekommen ist. Schade nur, dass das Element des unerkannten Paktierers wenn auch nicht für die Helden, so doch zumindest für die Spieler verloren ist, doch um 5 Uhr morgens alle noch einmal vor die Tür zu schicken erschien mir doch unmenschlich ;-) Das Schicksal Efferdins ist noch ein wenig ungewiss. Eigentlich wäre er tot, doch scheint mir sein Spieler ziemlich an ihm zu hängen und auch sein Tod mehr oder weniger willkürlich. Da durch den Verlust Segers Seele Galotta außerdem sicher nicht in Vergessenheit geraten ist, werde ich mir noch überlegen müssen, was mit Efferdin passiert. Die Entscheidung ist aufgrund seiner Paralyse immer noch offen... irgendwelche Tipps? Über Anmerkungen würde ich mich sehr freuen ;-)
25.02.2006, 00:59 Uhr ~ #174
Er ist tot! Sie haben ihn getötet!
Nachdem wir um 17:00 angefangen haben und sich mit später werdender Stunde das Kapitel mehr und mehr seinem Ende zuneigte, haben wir beschlossen, dass eine Unterbrechung weitaus stimmungstötender ist, als die aufkommende Müdigkeit (die die Spieler aber wacker mit Koffein, Musik und Würfelwurf bekämpften), beschlossen wir, das Kapitel durchzuspielen. So gesehen hätte sicher einiges noch hübscher laufen können, doch alles in allem bin ich eigenltich ziemlich zufrieden.
Die Gruppe:
Efferdin von Woldenheim: Weidener Ritter, der seine Jugend aufgrund komplizierter Umstände in der Al'Anfaner Arena verbrachte. Daher ein Mittelding zwischen klassischem Rondratreuen Krieger und Söldnernatur
Ayla von Kurkum: Jüngere Schwester Gilias und Tochter Yppolitas. Kämpft noch immer mit den hohen Erwartungen und hat Angst, mit der von ihrem Aussehen (herrausragendes Aussehen) und ihrer Herkunft aufgebauten Erwartungen nicht mithalten zu können. Trägerin Araschars.
Garinja ???: Ifirngeweihte, kämpfte einst in Ifirns Rudel, bis sie vom Schicksal ins Jahr des Feuers geführt wurde. Trägerin des Stabs des Vergessens
Seger ???: Der “Schwarze Lande Experte” der Gruppe. Wildnisläufer und Alleskönner. Dadurch jedoch auch weniger spezialisiert als der Rest der Gruppe.
Iskir Kjaskarsson: Olporter Magier, Dschinnenbeschwörer und Wettermeister. Hat eine Reihe verheerender Massenvernichtungszauber auf Lager, ansonsten eher ruhig.
Isidia Zyla ???: Belhankaner Magierin mit Zweit- und Drittstudium in Punin und Kuslik. Eher von der vorsichtigen Sorte. Nimmt am Finale aufgrund unerwarteter (und -entschuldigter) Abwesenheit der Spielerin nicht teil.
Serania war ursprünglich für das Finale eingeplant, leider vergaß ich sie jedoch im Verlaufe der Vorbereitung. Dies ist auch nicht so schlimm, da das (angepasste) zweite Kapitel in meiner Gruppe leider völlig seine Wirkung verfehlte...
Den Nachtgreif habe ich nicht übernommen, um die Gruppe zum eingenen Interagieren mit Galotta zu zwingen (ich befürchtete, dass sie sonst zu Statisten verkommen, da sie sich nicht ausreichend in den Vordergurnd spielen).
Rotkappenwillenstrunk und Zweikomponentengift befinden sich im Besitz der Helden, ihr Nutzen wird sich im Verlaufe des Finales zeigen
Plan B liegt in Form eines Dämonenpaktes in der Schublade bereit...
Von den Vorzeichen auf ein nahendes Ende angestachelt betritt die Gruppe nach eiliger Flucht über die Treppe und mittels HARTES SCHMELZE durch die Tür den Thronsaal. Der Vorhang der Heshtotim gleitet zur Seite, der Blick fällt auf den auf seinem Thron sitzenden Galotta.
Zu den Klängen von Hans Zimmers “Am I not mercyful” lassen die Helden ihren Blick durch den Thronsaal schweifen und betrachten Galotta vorsichtig, der sie scheinbar schon erwartet hat und dennoch kaum beachtet. Nach langer Beschreibung (SidW gemischt mit dem von Katharina und Coppi ausgearbeitetem Finaleentwurf) und kurzem Dialog ist die Gruppe erst einmal sprachlos – bis zum Schluss haben sie sich auf keinen Plan einigen können. “Was haben sie für einen Plan, Dexter, sie können doch nicht so armselig sein” – Dexter (scheinbar) unter der Kontrolle Galottas, antwortet wahrheitsgemäß, worauf Galotta der Gruppe das Gift entreißt, entkorkt und trinkt – ohne Wirkung. Die Gruppe sieht sich ihres vermeindlich einzigen Trumpfes beraubt und beginnt nervös zu werden.
Nachdem einige der Helden nach gelungenen Sinnenschärfeproben das Zeichen Leonardos an der Wand gesehen haben, versuchen sie Zeit zu gewinnen, indem sie Galotta etwas reden lassen. Er erzählt von seiner erfüllten Rache und seinem Triumph während Efferdin versuchen, ihm vorzuhalten, dass es doch mehr im Leben geben müsse. Galotta lacht sie aus, unter ihnen ringt Gareth in den Unwinden um Atem, während Efferdin unruhig auf und ab läuft und versucht, zu Leonardos Schalter zu kommen.
Sobald Iskir Galottas Knechtschaft unter den Erzdämonen zu sprechen kommt, beginnt das Aderngeflecht zu pulsieren. “Seht her, da steht der. Einst war er der mächtigste Mann des Reiches und nun ist er nichts weiter als meine Marionette, einzig zu meiner Belustigung und Freude” Galotta lässt Dexter tanzen. “Schon bald wird uns das ganze Reich zu Füßen liegen” “so wie ihr einst Polbarra zu Füßen lagt” kontert Iskir gekonnt, was Galotta mit einem weiteren Zornesausbruch quittiert. Am Ende triumphiere immer er, dessen solle sich die Gruppe sicher sein. “Doch wieso lasst ihr euch dann von einer Frau vom Hofe Hals vertreiben” das saß! Galottas Aderngeflecht flammt auf.
Dexter nutzt den Moment, um Galotta die Krone vom Kopf zu stoßen. Sofort springt Efferdin auf den Schalter zu und löst Borbarads Hauch aus, was die Heshtotim verschwinden lässt, während Dexter durch Galotta niedergestreckt wird. Seger und Ayla dringen auf den zornigen Galotta ein. Dieser streckt Efferdin mit einem Fulminictus nieder und weht den Rest der Gruppe mit einem Aeolitus von den Beinen. Lediglich Garinja bleibt stehen und schießt einen Pfeil auf Galotta ab, der ihm jedoch nur einen Kratzer zufügt, auch sie wird mit einem FULMINICTUS kampfunfähig gemacht. Die angreifende Ayla wird Opfer eines HÖLLENPEIN und somit erst einmal kampfunfähig.
Iskir sieht sich Galotta fast allein gegenüber und sucht sein Glück im weiteren Dialog, während sich Efferdin mit einem Heiltrank aufpeppelt. Iskir verhöhnt Galotta, dass er es nötig hat, sich vor ihnen zu beweisen, Galotta befiehlt Efferdin, Iskir anzugreifen, was dieser (dank des Rotkappenwillenstrunks) mit einem müden Lächeln beantwortet. “IMPERAVI ANIMAT” spricht Galotta rot vor Wut, was Efferdin (nach einer gelungenen Selbstbeherrschungsprobe mit einem “nicht einmal das könnt ihr, alter Mann beantwortet. Galotta streckt ihn mit einem Fulminictus nieder, wovor Efferdin sich im letzten Moment paralysisert (in der Hoffnung, irgendwie vor Ablauf der Wirkungsdauer geheilt zu werden). Derweil hat sich Ayla in Galottas Rücken aufgerichtet und geht mit Araschar auf Galotta los, während Seger ihn von vorne angeht.
Ayla sagt einen Wuchtschlag +2 an (welcher bis 18 gelingt). Offenbar missfält Rondra ihr unehrenhaftes Anschleichen, denn die Spielerin würfelt eine 19. Schweigen am Spielertisch, sie befürchten das Ende der Gruppe. Ayla wird mit einem BRENNE in eine lebendige Fackel verwandelt. Mittlerweile steht lediglich Iskir und Seger mehr schlecht als Recht, Seger hat nicht den Hauch einer Chance, den ARMATRUTZ zu umgehen, als er mit einem mal eine Stimmge in seinem Kopf hört...
Er geht (zur Freude aller) den Pakt ein und erwürgt Galotta mit brennenden Händen. Die Flucht durch die Festungung verläuft nach Abenteuer, die verletzten Helden nehmen Efferdin (immer noch paralysiert) mit zur Difarsmandel, von Leonardo geführt. Ein von Iskir mit der Sicherung des Splitters beauftragter Dschinn vergeht bei der Berührung des Splitters. Derweil versucht Garinja, die Feste irgendwo zwischen Neu-Gareth und Alt-Gareth abstürzen zu lassen ”so, dass die Stadt des Lichts nicht getroffen wird“. Die Feste neigt sich nach Westen, gewinnt an Fahrt, die Steuerkugel zerbricht... Garinja stellt entsetzt fest, dass sie nun keine Möglichkeit mehr hat, die Feste daran zu hindern, nicht doch noch ”über das Ziel hinauszustürzen“.
Die Helden fliehen und lassen sich von Leonardo zu Difarsmandel führen.
Dort macht sich die Gruppe bereit, doch Iskir verpatzt die Probe zum Festhalten und wird aus dem Fluggerät geschleudert. Während der Rest der Gruppe Gareth entgegenfällt, sieht er sich in der abstürzenden Feste nahenden Gardisten gegenüber. Ein mittels ”4*SpoMod Zauberdauerverkürzen“ gerufener Elementargeist lässt auch ihn kontrolliert auf Gareth hinabstürzen, während die Festung im Hintergrund auf die Stadt des Lichts stürzt.
Im Nachhinein bin ich ziemlich zufrieden. Das Galotta letzlich doch von Belhalhar getötet wurde und einer der Helden dazu das Werkzeug war, war mehr als ich mir erhofft hatte, wollte ich schließlich keinen Spieler dazu zwingen. Doch als der Spieler Segers auch nach zwei maliger out-game Frage ”du bist dir der Konsequenzen für deinen Helden bewusst und willst es trotzdem tun" nicht davon abzubringen war, stand der Entschluss für mich fest... Im Nachhinein hätte ich die Paktverhandlung mit dem Spieler unter vier Augen gemacht und einigen Helden die Möglichkeit gegeben, sich den Weg durch die Heshtotim zum Schalter zu kämpfen, um ihnen so ein weiteres Erfolgserlebnis zu gönnen. Angesichts der Uhrzeit und der Tatsache, dass das Finale mehr oder weniger improvisiert war (hatte ich nicht erwartet, dass die Gruppe so weit kommt), bin ich jedoch zufrieden damit, wie es gekommen ist. Schade nur, dass das Element des unerkannten Paktierers wenn auch nicht für die Helden, so doch zumindest für die Spieler verloren ist, doch um 5 Uhr morgens alle noch einmal vor die Tür zu schicken erschien mir doch unmenschlich ;-)
Das Schicksal Efferdins ist noch ein wenig ungewiss. Eigentlich wäre er tot, doch scheint mir sein Spieler ziemlich an ihm zu hängen und auch sein Tod mehr oder weniger willkürlich. Da durch den Verlust Segers Seele Galotta außerdem sicher nicht in Vergessenheit geraten ist, werde ich mir noch überlegen müssen, was mit Efferdin passiert. Die Entscheidung ist aufgrund seiner Paralyse immer noch offen... irgendwelche Tipps?
Über Anmerkungen würde ich mich sehr freuen ;-)
Asusael 25.02.2006, 09:45 Uhr ~ #175 Tipps zum heilen? Nun, ich weiß jetzt nicht, wie schlecht genau es um Efferdin steht. Ich hatte bei mir jedoch ohnehin eingeplant, dass die Helden nach ihrer Rückkehr nach Gareth von Konzilsmitgliedern, Priestern o.ä. komplett geheilt werden, damit sie in ADA nicht abschwächeln. Auf jeden Fall ist unter den Heilern auch ein Elcarna dabei und man sagt, er habe magische Kräfte. Wenn man es etwas nachhaltiger magt, bieten sich eher Priester an: Der versteinerte Held wird in einen halbzerstörten Tempel gebracht. Es sind jedoch nicht die Priester, sondern hunderte von Garethern die nach und nach vor der Bahre die Heilung ihres Retters erflehen. Währenddessen wird der Held von göttergefälligen Visionen geplagt, so dass die eigentlich tödliche Wunde in einer Queste / einer Glaubensänderung fortgeführt wird. Stimmungsvoll wäre z.B. auch, wenn der Held schon vor Uthars Pforte steht und Bishdariel sagt, dass das Tor noch für ihn verschlossen sei, doch er sehr bald Einlass erhält – Was den Spieler beängstigen dürfte, doch nur ein Ausblick auf das Ende von AdA ist.
25.02.2006, 09:45 Uhr ~ #175
Tipps zum heilen? Nun, ich weiß jetzt nicht, wie schlecht genau es um Efferdin steht. Ich hatte bei mir jedoch ohnehin eingeplant, dass die Helden nach ihrer Rückkehr nach Gareth von Konzilsmitgliedern, Priestern o.ä. komplett geheilt werden, damit sie in ADA nicht abschwächeln. Auf jeden Fall ist unter den Heilern auch ein Elcarna dabei und man sagt, er habe magische Kräfte.
Wenn man es etwas nachhaltiger magt, bieten sich eher Priester an: Der versteinerte Held wird in einen halbzerstörten Tempel gebracht. Es sind jedoch nicht die Priester, sondern hunderte von Garethern die nach und nach vor der Bahre die Heilung ihres Retters erflehen. Währenddessen wird der Held von göttergefälligen Visionen geplagt, so dass die eigentlich tödliche Wunde in einer Queste / einer Glaubensänderung fortgeführt wird.
Stimmungsvoll wäre z.B. auch, wenn der Held schon vor Uthars Pforte steht und Bishdariel sagt, dass das Tor noch für ihn verschlossen sei, doch er sehr bald Einlass erhält – Was den Spieler beängstigen dürfte, doch nur ein Ausblick auf das Ende von AdA ist.
Judex 25.02.2006, 11:07 Uhr ~ #176 Danke Asuel, auch wenn die Frage eigentlich anders gemeint war, sind die Ideen so gut, dass ich sie denke aufgreifen werden. Genau genommen beantwortet sie auch meine eigentliche Frage, ob es nicht zu sehr an meiner Autorität wackelt, wenn ich einen Spieler in der Situation doch nicht sterben lasse. Lasse ich die Gruppe aber um ihn kämpfen und gestalte ich seine Wiedererweckung ausreichen gut aus, wird es schon gut funktionieren. Außerdem ist mMn ein neuer Nachteil wie “Totenangst”, “Prinzipientreue” oder einfach nur eine Aufforderung zu passendem Rollenspiel mit drin. So gesehen ist es eigentlich schade, dass nicht Garinja als Trägerin des Stabs des Vergessens so etwas passiert ist...
25.02.2006, 11:07 Uhr ~ #176
Danke Asuel, auch wenn die Frage eigentlich anders gemeint war, sind die Ideen so gut, dass ich sie denke aufgreifen werden.
Genau genommen beantwortet sie auch meine eigentliche Frage, ob es nicht zu sehr an meiner Autorität wackelt, wenn ich einen Spieler in der Situation doch nicht sterben lasse. Lasse ich die Gruppe aber um ihn kämpfen und gestalte ich seine Wiedererweckung ausreichen gut aus, wird es schon gut funktionieren. Außerdem ist mMn ein neuer Nachteil wie “Totenangst”, “Prinzipientreue” oder einfach nur eine Aufforderung zu passendem Rollenspiel mit drin. So gesehen ist es eigentlich schade, dass nicht Garinja als Trägerin des Stabs des Vergessens so etwas passiert ist...
Katharina 25.02.2006, 12:05 Uhr ~ #177 Du hast ja eh schon einen Regelbruch drin: Der FULMINICTUS wirkt in vollem Maße auch gegen paralysierte Opfer. Das bedeutet aber auch: Wenn der Held jetzt noch nicht tot ist, gibt es auch keinen Grund, warum er sterben sollte, wenn der PARALYSIS endet. Oder habe ich was falsch verstanden? Im Übrigen ist es auch möglich, ihn noch im paralysierten Zustand mittels (um 3 Punkte erschwerten) BALSAM zu heilen.
25.02.2006, 12:05 Uhr ~ #177
Du hast ja eh schon einen Regelbruch drin: Der FULMINICTUS wirkt in vollem Maße auch gegen paralysierte Opfer. Das bedeutet aber auch: Wenn der Held jetzt noch nicht tot ist, gibt es auch keinen Grund, warum er sterben sollte, wenn der PARALYSIS endet. Oder habe ich was falsch verstanden?
Im Übrigen ist es auch möglich, ihn noch im paralysierten Zustand mittels (um 3 Punkte erschwerten) BALSAM zu heilen.
Judex 25.02.2006, 12:43 Uhr ~ #178 @Katharina: Mag wohl sein, ich war mir schon damals etwas unsicher. Allerdings hörte ich im Zusammenhang mit dem FULMINICTUS immer von zahlreichen inneren Verletzungen, die demnach doch wieder physisch sind. Dem ließe sich ja durch ein PARALYS entgegenwirken (oder stellt dieser nur eine “harte Schale um einen weichen Kern” dar?). Vielleicht hat Galotta da aber auch eine ganz besondere Variante in petto gehabt ;-) Im Nachhinein an Situationen rumschrauben finde ich i.A. doof, erst recht, wenn es um so wichtige Dinge wie den Tod eines Charakters geht... Diese ganze Sache um den Tod des Charakters ist aber auch das, was mich am Finale im Nachhinein echt stört, ich glaube ich bin einfach zu gutmütig, um Helden einfach umzubringen (immerhin habe ich sozusagen im Nachhinein“noch zugelassen, dass der Held ”doch noch seinen Paralys-Ring dreht", und das, obwohl ich mir noch nicht mal habe bestätigen lassen, dass er sich über die Wirkung dieses Spruches im Klaren war. Der Ring war nämlich ausdrücklich als letzte Rettung bei einem Sturz ausgeschrieben worden). Zum Zeitpunkt des Todes hatte ich noch den Eindruck, dass ein Ableben eines der Helden Galottas Ende nur mehr würdigt, schließlich erfüllte aber der Pakt diese Funktion, so dass der Tod nur zu erneutem Generierungs- und Steigeraufwand führt und den passenden Charakter mit Pech durch einen weniger geeigneten ersetzt... Am besten kläre ich das noch mal mit dem Spieler unter 4 Augen.
25.02.2006, 12:43 Uhr ~ #178
@Katharina: Mag wohl sein, ich war mir schon damals etwas unsicher. Allerdings hörte ich im Zusammenhang mit dem FULMINICTUS immer von zahlreichen inneren Verletzungen, die demnach doch wieder physisch sind. Dem ließe sich ja durch ein PARALYS entgegenwirken (oder stellt dieser nur eine “harte Schale um einen weichen Kern” dar?). Vielleicht hat Galotta da aber auch eine ganz besondere Variante in petto gehabt ;-) Im Nachhinein an Situationen rumschrauben finde ich i.A. doof, erst recht, wenn es um so wichtige Dinge wie den Tod eines Charakters geht...
Diese ganze Sache um den Tod des Charakters ist aber auch das, was mich am Finale im Nachhinein echt stört, ich glaube ich bin einfach zu gutmütig, um Helden einfach umzubringen (immerhin habe ich sozusagen im Nachhinein“noch zugelassen, dass der Held ”doch noch seinen Paralys-Ring dreht", und das, obwohl ich mir noch nicht mal habe bestätigen lassen, dass er sich über die Wirkung dieses Spruches im Klaren war. Der Ring war nämlich ausdrücklich als letzte Rettung bei einem Sturz ausgeschrieben worden).
Zum Zeitpunkt des Todes hatte ich noch den Eindruck, dass ein Ableben eines der Helden Galottas Ende nur mehr würdigt, schließlich erfüllte aber der Pakt diese Funktion, so dass der Tod nur zu erneutem Generierungs- und Steigeraufwand führt und den passenden Charakter mit Pech durch einen weniger geeigneten ersetzt... Am besten kläre ich das noch mal mit dem Spieler unter 4 Augen.
Gast 26.02.2006, 12:55 Uhr ~ #179 Also, ich wollte hier mal eintragen, wie ich das ganze gemacht habe, also das Finale mit Galotta. Ich werde das hier nicht ganz ausführlich schildern, aber verständlich genug. Vieles ist aus diesem Forum hier zusammengetragen und dann onch ein bisschen erweitert. Aber es ist einmal alles im Überblick und bei meinen Spielern sehr gut angekommen. Die Helden lernen bereits im Verlauf des Abenteuer die Sphinx Serania kennen, diese löst sich auf und kann den Helden im Finale als eine Art Geist helfen. Sie ist durch die Gnade der Götter von ihrem Frevel befreit worden, soll die Helden aber im Kampf gegen den Herrn der Rache unterstützen. Somit hat man als Spielleiter immer eine Arte “Joker”, den man einsetzen kann, was ja sonst in diesem Finale von SidW sogut wie vollkommen fehlt. Serania kann den Helden also in Gedanken Mut zusprechen oder ihnen sagen, was sie tun sollen, denn Galotta kann schon eine große Autorität austrahlen. Im Notfall kann sich die Sphinx manifestieren und helfe, sollte aber besser nicht gemacht werden. Wichtig ist, dass die Helden nach dem Finale das Gefühl haben, sie haben Galotta besiegt! Zwar mit viel göttlicher Hilfe, aber sie haben ihn besiegt! Nun also weiter. Ich habe Galotta im vornherein sehr deutlich als machtvoll und überlegen dargestellt. Er hat eine Vielzahl an Schutzzaubern auf sich gelegt, hat die Dämonenkrone, das Szepter der 1000 Augen und auch noch die Heshtotimgarde. Dem habe ich einige Schutzfaktoren angehängt: -Galotta hat 4 magische Leibwächter (Elfen), die an ihn per Eid gebunden sind und ihn schützen müssen. Diese Elfen werden bereits früher erwähnt und auch in dem Buch “Magische Zeiten, der Scharlachkappentanz”). Eigentlich wurden sie bei “Mehr als 1000 Oger” praktisch vernichtet, aber sie spielen da keine sehr wichtige Rolle, so dass man sie auch ruhig neu einbauen kann. Im Notfall können es ja andere Elfen sein, denn Galotta kann sich ja so viele “machen” wie er will. -Außerdem wird Galotta durch einen Irrhalken namens Therraj-Arraz bschützt. Dieser ist kein normaler Irrhalt, sondern eine Art Ratgeber Galottas. Ein gesandter des Herrn der Rache, der auch aufpasst, dass Galotta tut was man von ihm verlangt. Nun dazu, wie man all diese Schutzmechanismen als Held überwindne soll. Das Finale wurde bei mir so aufgebaut, dass es Stück für Stück Galotta dem Tod näherbringt. Dazu mussten sie auf menschliche, göttliche, dämonische und magische Hilfe zurückgreifen. 1) Araschar löst sich nicht auf, sonder bleibt den Helden noch erhalten. einer von ihnen führt es gegen Galotta, kann ihn aber erst verletzen, sobald er keine Krone mehr trägt. 2) Die Helden lesen bereits im KGIA Dossier, dass die magischen Elfenwächter Galotta wohl nicht freundlich gesinnt sind, aber an ihn gebunden sind. Es wird erwähnt, dass er wahrscheinlich kurzfristig die Kontrolle über sie verliert, sobald man ihn stark reizt! Das ist natürlich dann auch eine Art Todesurteil für den betreffenden Helden 3) Die Helden lesen außerdem Berichte von einem ehemaligen Agenten an Galottas Hof, der schreibt, dass Galotta von etwas verfolgt zu werden scheint. Denn oft sieht man blutige Kinderfußspuren im Palast . Dabei handelt es sich um die Dämonin Heskatet (einfach nachschlagen), die Galotta als Magier für sich haben will. Sie kommt aber nicht an ihn ran, da Galotta mit Krone und Szepter zu stark geschützt ist. Offenbar eines der wenigen Dinge, wovor Galotta Angst hat. 4)Die Dämonin Heskatet nimmt mit den Helden bereits vor dem Finale Kontakt auf. Dort bietet sie ihnen ihre Hilfe an, Galotta zu vernichten, aber sie kann dies nicht alleine, da er zu stark geschützt ist. Die Helden müssen die Krone von seinem Kopf stoßen und seine Konzentration zerstören, indem sie ihn reizen. Dann kann sie sich im Raum der Rache manifestieren und Galotta vernichten. Vielleicht wollen die Helden die Hilfe nicht, man kann es ihnen nicht verübeln. Aber bei Galotta nehmen die Dinge ohnehin ihren Lauf und die Helden werden mit Sicherheit auf das Angebot zurückgreifen, denn das ist ihre einzige Chance. Das sollte der Spielleiter deutlich machen. 5)Die Helden lernen in Gareth kurz vor der Schlacht den Magier Pôlberra kennen. Dieser war früher Galottas Seelendoktor und kann den Helden sagen, wie sie Galotta reizen können. Dazu gibt es unter www.wolkenturm.de eine Spielhilfe, die Pôlberra genauer beschreibt. (“Wie man Galotta tötet”) Dort wird auch der Irrhalk Therraj-Arraz genauer beschrieben. Gegen den Irrhalken erhalten sie von Tyros Prahe, dem Alchemisten, Bannstaub. 6) Der Rotkappenswillentrunk schützt die Helden tatsächlich noch vor Galottas Beherrschungsmagie, aber nicht vor anderen seiner Zauber oder seiner Heshtotimgarde. Das Gift wir Galotta mit einem Lachen in sich hineinschütten, egal was die Helden machen. Und es passiert – nichts. Das Gift hat seine Wirkung vollkommen verfehlt und zeigt einmal mehr Galottas Macht. 7) Die Heshtotimgarde: Nach Abenteuer wird sie durch den Hauch Borbarads vernichtet. Das ist auch in Ordnung so. Nur sollte das keine Automatik von Leonardo sein, sondern ein Mechanismus an einer Statue oder dergleichen, worauf Leonardo die Helden aufmerksam macht. Somit gibt es mehr das Gefühl, die Helden haben die Garde vernichtet. Man sollte hier die Möglichkeit nutzen, ein Gespräch mit einem Heptarchen über Motive und Hintergrund zu bieten. Die Spieler werden es einem Danken. (Dazu ebenfalls auf wolkenturm.de eine Spielhilfe) Also nochmal zusammengefasst wie die Helden vorgehen: 1) Sie nehmen kurz vor betreten des Raums der Rache die Rotkappenwillentrunke. Das Zweikomponentengift haben sie ebenfalls bei sich und wollen Galotta dazu bringen, es zu trinken. 2) Sie haben Araschar bei sich, vor welchem Galotta sogar Angst zeigt. Ansonsten ist er stets beherrscht, arrogant und respekteinflößend. Araschar nutzen sie, sobald Galotta seine Konzentration verliert. 3) Gleichzeitig mit dem Verlust der Konzentration stellen die vier magischen Elfen sich gegen Galotta und attackieren ihn. Er vernichtet eindrucksvoll eine nach der anderen von ihnen. Das ist der Zeitpunkt, wo die Helden schnell den Mechanismus für Borbarads Hauch tätigen sollten und den Bannstaub auf den Irrhalken von Galotta schleudern. Dieser löst sich auf, die Heshtotims werde vernichtet. In diesem Moment hört der Träger Araschars Seranias Stimme, die ihm Mut zuspricht Galotta anzugreifen und seinen Schutz mit Praios Hilfe zu durchbrechen. Der Held tut dies, und prallt am Schutz ab. Galotta sackt kurz in sich zusammen und zerplatzt beinahe vor Wut. Er hetzt Dexter auf die Helden, der aber nicht unter seiner Kontrolle steht und ihm stattdessen die Krone vom Kopf reißt. Galotta vernichtet ihn ebenfalls eindrucksvoll, Serania flüstert wieder in Gedanken, der Held solle es noch einmal tun. Der Held greift an und Araschar fährt tief in Galottas Leib. Er spuckt Blut und geht in die Knie, packt den Helden, der Araschar führt an der Kehle und lässt den Druck in seinen Augen und seinem Kopf so stark anwachsen, dass Blut aus den Augen läuft. Der Held ist tot. Ich denke, ein Heldentod ist hier gerechtfertigt, kann natürlich gestrichen werden. Galotta ist stark verletzt, kann die restlichen Helden aber zurückhalten. Er rappelt sich wieder auf, als dunkler Rauch die Halle erfüllt. Heskatet erscheint. Ein kleines Kind manifestiert sich und läuft auf Galotta zu. Diesen ergreift die Panik, er will aufstehen, aber rutscht auf seinem eigenen Blut aus. Er hechtet zu seiner Krone, da diese ihn vor Heskatet schützt und er erreicht sie auch. Die Helden sollten nun die Aufgabe haben, Galotta von seiner Krone zu trenne, während Heskatet gegen den Heptarchen antritt. Die Dämonin ist sehr mächtig, dennoch ist es eindrucksvoll, wenn der Heptarch sie mit der Dämonen einen Kampf liefert, während die Helden ihm die Krone entreißen wollen. Sie schaffen es letzten Endes, und Galotta verschwindet mit einem Schrei in dem dunklen Rauch. Krone und Szepter zurückgelassen, von ihm selbst keine Spur. Galotta ist besiegt. Wichtig ist es noch, dass nicht ein Held alle utensilien hat. Einer sollte den Bannstaub haben, einer den Mechanismus gegen die Heshtotim betätigen, einer trägt Araschar, einer reizt Galotta, am besten ein redegewandter Charakter. Danach können alle gemeinsam versuchen die Krone zu entwenden. Hoffe das war eine Hilfe, noch ausführlicher wollte ich es nicht machen. Xandros
26.02.2006, 12:55 Uhr ~ #179
Also, ich wollte hier mal eintragen, wie ich das ganze gemacht habe, also das Finale mit Galotta. Ich werde das hier nicht ganz ausführlich schildern, aber verständlich genug. Vieles ist aus diesem Forum hier zusammengetragen und dann onch ein bisschen erweitert. Aber es ist einmal alles im Überblick und bei meinen Spielern sehr gut angekommen.
Die Helden lernen bereits im Verlauf des Abenteuer die Sphinx Serania kennen, diese löst sich auf und kann den Helden im Finale als eine Art Geist helfen. Sie ist durch die Gnade der Götter von ihrem Frevel befreit worden, soll die Helden aber im Kampf gegen den Herrn der Rache unterstützen. Somit hat man als Spielleiter immer eine Arte “Joker”, den man einsetzen kann, was ja sonst in diesem Finale von SidW sogut wie vollkommen fehlt. Serania kann den Helden also in Gedanken Mut zusprechen oder ihnen sagen, was sie tun sollen, denn Galotta kann schon eine große Autorität austrahlen. Im Notfall kann sich die Sphinx manifestieren und helfe, sollte aber besser nicht gemacht werden.
Wichtig ist, dass die Helden nach dem Finale das Gefühl haben, sie haben Galotta besiegt! Zwar mit viel göttlicher Hilfe, aber sie haben ihn besiegt!
Nun also weiter. Ich habe Galotta im vornherein sehr deutlich als machtvoll und überlegen dargestellt. Er hat eine Vielzahl an Schutzzaubern auf sich gelegt, hat die Dämonenkrone, das Szepter der 1000 Augen und auch noch die Heshtotimgarde.
Dem habe ich einige Schutzfaktoren angehängt:
-Galotta hat 4 magische Leibwächter (Elfen), die an ihn per Eid gebunden sind und ihn schützen müssen. Diese Elfen werden bereits früher erwähnt und auch in dem Buch “Magische Zeiten, der Scharlachkappentanz”). Eigentlich wurden sie bei “Mehr als 1000 Oger” praktisch vernichtet, aber sie spielen da keine sehr wichtige Rolle, so dass man sie auch ruhig neu einbauen kann. Im Notfall können es ja andere Elfen sein, denn Galotta kann sich ja so viele “machen” wie er will.
-Außerdem wird Galotta durch einen Irrhalken namens Therraj-Arraz bschützt. Dieser ist kein normaler Irrhalt, sondern eine Art Ratgeber Galottas. Ein gesandter des Herrn der Rache, der auch aufpasst, dass Galotta tut was man von ihm verlangt.
Nun dazu, wie man all diese Schutzmechanismen als Held überwindne soll. Das Finale wurde bei mir so aufgebaut, dass es Stück für Stück Galotta dem Tod näherbringt. Dazu mussten sie auf menschliche, göttliche, dämonische und magische Hilfe zurückgreifen.
1) Araschar löst sich nicht auf, sonder bleibt den Helden noch erhalten. einer von ihnen führt es gegen Galotta, kann ihn aber erst verletzen, sobald er keine Krone mehr trägt.
2) Die Helden lesen bereits im KGIA Dossier, dass die magischen Elfenwächter Galotta wohl nicht freundlich gesinnt sind, aber an ihn gebunden sind. Es wird erwähnt, dass er wahrscheinlich kurzfristig die Kontrolle über sie verliert, sobald man ihn stark reizt! Das ist natürlich dann auch eine Art Todesurteil für den betreffenden Helden
3) Die Helden lesen außerdem Berichte von einem ehemaligen Agenten an Galottas Hof, der schreibt, dass Galotta von etwas verfolgt zu werden scheint. Denn oft sieht man blutige Kinderfußspuren im Palast . Dabei handelt es sich um die Dämonin Heskatet (einfach nachschlagen), die Galotta als Magier für sich haben will. Sie kommt aber nicht an ihn ran, da Galotta mit Krone und Szepter zu stark geschützt ist. Offenbar eines der wenigen Dinge, wovor Galotta Angst hat.
4)Die Dämonin Heskatet nimmt mit den Helden bereits vor dem Finale Kontakt auf. Dort bietet sie ihnen ihre Hilfe an, Galotta zu vernichten, aber sie kann dies nicht alleine, da er zu stark geschützt ist. Die Helden müssen die Krone von seinem Kopf stoßen und seine Konzentration zerstören, indem sie ihn reizen. Dann kann sie sich im Raum der Rache manifestieren und Galotta vernichten.
Vielleicht wollen die Helden die Hilfe nicht, man kann es ihnen nicht verübeln. Aber bei Galotta nehmen die Dinge ohnehin ihren Lauf und die Helden werden mit Sicherheit auf das Angebot zurückgreifen, denn das ist ihre einzige Chance. Das sollte der Spielleiter deutlich machen.
5)Die Helden lernen in Gareth kurz vor der Schlacht den Magier Pôlberra kennen. Dieser war früher Galottas Seelendoktor und kann den Helden sagen, wie sie Galotta reizen können. Dazu gibt es unter www.wolkenturm.de eine Spielhilfe, die Pôlberra genauer beschreibt. (“Wie man Galotta tötet”) Dort wird auch der Irrhalk Therraj-Arraz genauer beschrieben. Gegen den Irrhalken erhalten sie von Tyros Prahe, dem Alchemisten, Bannstaub.
6) Der Rotkappenswillentrunk schützt die Helden tatsächlich noch vor Galottas Beherrschungsmagie, aber nicht vor anderen seiner Zauber oder seiner Heshtotimgarde. Das Gift wir Galotta mit einem Lachen in sich hineinschütten, egal was die Helden machen. Und es passiert – nichts. Das Gift hat seine Wirkung vollkommen verfehlt und zeigt einmal mehr Galottas Macht.
7) Die Heshtotimgarde: Nach Abenteuer wird sie durch den Hauch Borbarads vernichtet. Das ist auch in Ordnung so. Nur sollte das keine Automatik von Leonardo sein, sondern ein Mechanismus an einer Statue oder dergleichen, worauf Leonardo die Helden aufmerksam macht. Somit gibt es mehr das Gefühl, die Helden haben die Garde vernichtet.
Man sollte hier die Möglichkeit nutzen, ein Gespräch mit einem Heptarchen über Motive und Hintergrund zu bieten. Die Spieler werden es einem Danken. (Dazu ebenfalls auf wolkenturm.de eine Spielhilfe)
Also nochmal zusammengefasst wie die Helden vorgehen:
1) Sie nehmen kurz vor betreten des Raums der Rache die Rotkappenwillentrunke. Das Zweikomponentengift haben sie ebenfalls bei sich und wollen Galotta dazu bringen, es zu trinken.
2) Sie haben Araschar bei sich, vor welchem Galotta sogar Angst zeigt. Ansonsten ist er stets beherrscht, arrogant und respekteinflößend. Araschar nutzen sie, sobald Galotta seine Konzentration verliert.
3) Gleichzeitig mit dem Verlust der Konzentration stellen die vier magischen Elfen sich gegen Galotta und attackieren ihn. Er vernichtet eindrucksvoll eine nach der anderen von ihnen. Das ist der Zeitpunkt, wo die Helden schnell den Mechanismus für Borbarads Hauch tätigen sollten und den Bannstaub auf den Irrhalken von Galotta schleudern. Dieser löst sich auf, die Heshtotims werde vernichtet. In diesem Moment hört der Träger Araschars Seranias Stimme, die ihm Mut zuspricht Galotta anzugreifen und seinen Schutz mit Praios Hilfe zu durchbrechen. Der Held tut dies, und prallt am Schutz ab. Galotta sackt kurz in sich zusammen und zerplatzt beinahe vor Wut. Er hetzt Dexter auf die Helden, der aber nicht unter seiner Kontrolle steht und ihm stattdessen die Krone vom Kopf reißt. Galotta vernichtet ihn ebenfalls eindrucksvoll, Serania flüstert wieder in Gedanken, der Held solle es noch einmal tun. Der Held greift an und Araschar fährt tief in Galottas Leib. Er spuckt Blut und geht in die Knie, packt den Helden, der Araschar führt an der Kehle und lässt den Druck in seinen Augen und seinem Kopf so stark anwachsen, dass Blut aus den Augen läuft. Der Held ist tot. Ich denke, ein Heldentod ist hier gerechtfertigt, kann natürlich gestrichen werden. Galotta ist stark verletzt, kann die restlichen Helden aber zurückhalten. Er rappelt sich wieder auf, als dunkler Rauch die Halle erfüllt. Heskatet erscheint. Ein kleines Kind manifestiert sich und läuft auf Galotta zu. Diesen ergreift die Panik, er will aufstehen, aber rutscht auf seinem eigenen Blut aus. Er hechtet zu seiner Krone, da diese ihn vor Heskatet schützt und er erreicht sie auch. Die Helden sollten nun die Aufgabe haben, Galotta von seiner Krone zu trenne, während Heskatet gegen den Heptarchen antritt. Die Dämonin ist sehr mächtig, dennoch ist es eindrucksvoll, wenn der Heptarch sie mit der Dämonen einen Kampf liefert, während die Helden ihm die Krone entreißen wollen. Sie schaffen es letzten Endes, und Galotta verschwindet mit einem Schrei in dem dunklen Rauch. Krone und Szepter zurückgelassen, von ihm selbst keine Spur.
Galotta ist besiegt.
Wichtig ist es noch, dass nicht ein Held alle utensilien hat. Einer sollte den Bannstaub haben, einer den Mechanismus gegen die Heshtotim betätigen, einer trägt Araschar, einer reizt Galotta, am besten ein redegewandter Charakter. Danach können alle gemeinsam versuchen die Krone zu entwenden.
Hoffe das war eine Hilfe, noch ausführlicher wollte ich es nicht machen.
Marcian 26.02.2006, 22:44 Uhr ~ #180 Wirklich schöner Bericht Judex scheint so als ob bei dir alles echt gut gelungen ist obwohl das Finale eher improvisiert abgelaufen ist. Besonders gut gefallen hat mir die Episode um die Amazone da sieht man mal wiederwie oft die Götter ihre Hände im Spiel haben ohne das man das direkt spürt. Ich fände es auch nicht schlecht wenn der Hochgeweihte des Ingerimm-Tempels einem der Charaktere den Ring des Ingerimm schickt, da er der Meinung ist das die Helden den wohl dringender Benötigen als er, da von ihrer Mission mehr Leben abhängen. Ein Spieler hält dannden Ring in der Hand und geht mit diesem auf Galotta und den Agrimothsplitter los. Als Ring und Splitter aufeinander prallen gibt es eine Art Explosion (Ein Ignissphäro/Archosphäro/Aerosphäro) die den Helden sowie Galotta mehrere Meter weit wegschleudert wobei auch die Krone mit dem Splitter vom Kopf Galottas geschleudert wird. Der Krone entledigt und nicht mehr am Steuer fängt die Stadt an zu trudeln hier solllte ein Held einspringen um die Festung von der Stadt weg zu bewegen, während die anderen mit Galotta kämpfen.(ich hate vor hier auch noch einen oder zwei Greifenreiter mitzunehmen) Nach Galottas tot geht eine Welle durch die fliegende Festung und sie nimmt dabei deutlch Schaden und stürzt ab die Helden versuchen sich zu retten wobei ich die Difarsmandel wohl weglassen werde. (Vielleicht stürzen sich meine Helden ja mit den Lederschwingen Leonardos aus einem Turmfenster und segeln zu Boden wobei natürlich eine fliegen Probe fällig wird ich hoffe meine Helden haben die Marmorringe noch denn sonst werden sie alle sterben.) Ich finde auch das der Ring eine zentralere Rolle spielen sollte, da es ja das mächtigste Artefakt des Gegenspielers Agrimoths ist.
26.02.2006, 22:44 Uhr ~ #180
Wirklich schöner Bericht Judex scheint so als ob bei dir alles echt gut gelungen ist obwohl das Finale eher improvisiert abgelaufen ist.
Besonders gut gefallen hat mir die Episode um die Amazone da sieht man mal wiederwie oft die Götter ihre Hände im Spiel haben ohne das man das direkt spürt.
Ich fände es auch nicht schlecht wenn der Hochgeweihte des Ingerimm-Tempels einem der Charaktere den Ring des Ingerimm schickt, da er der Meinung ist das die Helden den wohl dringender Benötigen als er, da von ihrer Mission mehr Leben abhängen.
Ein Spieler hält dannden Ring in der Hand und geht mit diesem auf Galotta und den Agrimothsplitter los. Als Ring und Splitter aufeinander prallen gibt es eine Art Explosion (Ein Ignissphäro/Archosphäro/Aerosphäro) die den Helden sowie Galotta mehrere Meter weit wegschleudert wobei auch die Krone mit dem Splitter vom Kopf Galottas geschleudert wird.
Der Krone entledigt und nicht mehr am Steuer fängt die Stadt an zu trudeln hier solllte ein Held einspringen um die Festung von der Stadt weg zu bewegen, während die anderen mit Galotta kämpfen.(ich hate vor hier auch noch einen oder zwei Greifenreiter mitzunehmen)
Nach Galottas tot geht eine Welle durch die fliegende Festung und sie nimmt dabei deutlch Schaden und stürzt ab die Helden versuchen sich zu retten wobei ich die Difarsmandel wohl weglassen werde.
(Vielleicht stürzen sich meine Helden ja mit den Lederschwingen Leonardos aus einem Turmfenster und segeln zu Boden wobei natürlich eine fliegen Probe fällig wird ich hoffe meine Helden haben die Marmorringe noch denn sonst werden sie alle sterben.)
Ich finde auch das der Ring eine zentralere Rolle spielen sollte, da es ja das mächtigste Artefakt des Gegenspielers Agrimoths ist.
Judex 27.02.2006, 10:11 Uhr ~ #181 Danke für das Lob Marcian! Den Ring hatte meine Gruppe auch, allerdings verlor er stark an Bedeutung, da ich ihn in meiner Vorüberlegung nicht mit auf der Liste hatte und den Weg ohne Gnade gestrichen habe. Wahrscheinlich hätte meine Gruppe ihn aber sowieso vergessen. Die Idee, mit Hilfe des Rings gegen die Krone anzugehen finde ich gut, allerdings muss dann schon ein Spieler selbst drauf kommen. Naja, mit dem Nachtgreif, Araschar, den beiden Tränken, Serania, dem Ring, den Heshtotim, Borbarads Hauch und Dexter hat man eigentlich sowieso schon viel zu viele Elemente, um den Helden noch was zu lassen, von daher reicht es IMO, sie im Hinterkopf zu haben und dann einfach auf die Spieler zu reagieren. Da fällt mir ein – ich habe vergessen, zu erwähnen, wie Araschar verschwindet. Muss ich das wohl auch auf die Zeit nach dem Sturz verschieben... mist!
27.02.2006, 10:11 Uhr ~ #181
Danke für das Lob Marcian! Den Ring hatte meine Gruppe auch, allerdings verlor er stark an Bedeutung, da ich ihn in meiner Vorüberlegung nicht mit auf der Liste hatte und den Weg ohne Gnade gestrichen habe. Wahrscheinlich hätte meine Gruppe ihn aber sowieso vergessen. Die Idee, mit Hilfe des Rings gegen die Krone anzugehen finde ich gut, allerdings muss dann schon ein Spieler selbst drauf kommen.
Naja, mit dem Nachtgreif, Araschar, den beiden Tränken, Serania, dem Ring, den Heshtotim, Borbarads Hauch und Dexter hat man eigentlich sowieso schon viel zu viele Elemente, um den Helden noch was zu lassen, von daher reicht es IMO, sie im Hinterkopf zu haben und dann einfach auf die Spieler zu reagieren.
Da fällt mir ein – ich habe vergessen, zu erwähnen, wie Araschar verschwindet. Muss ich das wohl auch auf die Zeit nach dem Sturz verschieben... mist!
Elwin 27.02.2006, 15:02 Uhr ~ #182 hoho, ich glaube, ich muss auch einen Spielbericht des Kapitels 4 schreiben, da ist es bei uns gestern drunter und drüber gegangen, aber irgendwie war es ein toller Abend. Dadurch dass ich den Helden viel Handlungsfreiheit gelassen habe, sind einige Probleme einfach verpufft, andere haben sich dagegen aufgetan. Ich muss in den nächsten Tagen mal ganz ausführlich auseinandernehmen, was so alles passiert ist und welche Konsequenzen das wohl haben könnte. Ich hätte mir jedenfalls mehrmals gewünscht, dieGesichter meiner Spieler fotographieren zu können... :-) Gruß Chris
27.02.2006, 15:02 Uhr ~ #182
hoho, ich glaube, ich muss auch einen Spielbericht des Kapitels 4 schreiben, da ist es bei uns gestern drunter und drüber gegangen, aber irgendwie war es ein toller Abend.
Dadurch dass ich den Helden viel Handlungsfreiheit gelassen habe, sind einige Probleme einfach verpufft, andere haben sich dagegen aufgetan. Ich muss in den nächsten Tagen mal ganz ausführlich auseinandernehmen, was so alles passiert ist und welche Konsequenzen das wohl haben könnte.
Ich hätte mir jedenfalls mehrmals gewünscht, dieGesichter meiner Spieler fotographieren zu können... :-)
Chris
Judex 28.02.2006, 09:29 Uhr ~ #183 Das macht neugierig, hoffe du kommst wirklich noch dazu.
28.02.2006, 09:29 Uhr ~ #183
Das macht neugierig, hoffe du kommst wirklich noch dazu.
Xandros 18.06.2005, 11:19 Uhr ~ #184 Hi alle. MIch würde ja interessieren, was bei dem großen Galotta Finale passiert, wenn einer der Helden den “TEMPUS STASIS” beherrschen würde. Warum er diesen kann, ist ja erst mal vollkommen egal, wir gehen einfach mal davon aus, DASS er ihn beherrscht. Was kann Galotta also gegen diesen Zauber tun? Im Liber Cantiones steht keine Art, wie man sich ernsthaft dagegen wehren könnte. Die MR ist herzlich egal, ein Gardianum ebenso. Wie steht es mit INVERCANO??? Während dem Stillstand des TEMPUS STASIS könnte ein Held z.B. per Motoricus Galotta seine Amulette entwenden, ihm die Dämonenkrone vom Haupt schlagen, den Schalter für Borbarads Hauch aktivieren und und und. Was also tun, WENN ein Held diese Formel beherrscht? Frage 2: Abgesehen vom TEMPUS STASIS, würde es wohl funktionieren, Galotta mit einem starken Ruck per MOTORICUS seine Schutzamulette zu entziehen? Oder die Krone selbst? Oder aber kann Galotta schnell genug dagegen wirken? Xandros
18.06.2005, 11:19 Uhr ~ #184
Hi alle. MIch würde ja interessieren, was bei dem großen Galotta Finale passiert, wenn einer der Helden den “TEMPUS STASIS” beherrschen würde. Warum er diesen kann, ist ja erst mal vollkommen egal, wir gehen einfach mal davon aus, DASS er ihn beherrscht. Was kann Galotta also gegen diesen Zauber tun? Im Liber Cantiones steht keine Art, wie man sich ernsthaft dagegen wehren könnte. Die MR ist herzlich egal, ein Gardianum ebenso. Wie steht es mit INVERCANO???
Während dem Stillstand des TEMPUS STASIS könnte ein Held z.B. per Motoricus Galotta seine Amulette entwenden, ihm die Dämonenkrone vom Haupt schlagen, den Schalter für Borbarads Hauch aktivieren und und und.
Was also tun, WENN ein Held diese Formel beherrscht?
Frage 2:
Abgesehen vom TEMPUS STASIS, würde es wohl funktionieren, Galotta mit einem starken Ruck per MOTORICUS seine Schutzamulette zu entziehen? Oder die Krone selbst? Oder aber kann Galotta schnell genug dagegen wirken?
Tien Long 18.06.2005, 12:35 Uhr ~ #185 Ic würde sagen das der TEMPUS STASIS nur überraschung bringen würde, und das auch nur wenn die Dämonen ausgeschaltet sind den denen würde ich zugestehen das (wenn sie nicht MANIFESTIERT sind, vielleicht einer oder zwei) zu “magischen Effekten” zu zählen und damit unbeeiflußt zu sein! Was MOTORICUS angeht, würde ich behaupten das G. auch dagegen einen Schutzzauber hat und damit unempfindlich sein wir. Und außerdem würde ich Artefakte auch unter TEMPUS STASIS sich aktivieren lassen. PS mein Meister-dann-PdL-Magier wird den TEMPUS STASIS beherschen, ihn gegen Borbi einsetzen und im nächsten Augenlick für die Helden bewußtlos 20 Schritt weiter erscheinen...
18.06.2005, 12:35 Uhr ~ #185
Ic würde sagen das der TEMPUS STASIS nur überraschung bringen würde, und das auch nur wenn die Dämonen ausgeschaltet sind den denen würde ich zugestehen das (wenn sie nicht MANIFESTIERT sind, vielleicht einer oder zwei) zu “magischen Effekten” zu zählen und damit unbeeiflußt zu sein!
Was MOTORICUS angeht, würde ich behaupten das G. auch dagegen einen Schutzzauber hat und damit unempfindlich sein wir.
Und außerdem würde ich Artefakte auch unter TEMPUS STASIS sich aktivieren lassen.
PS mein Meister-dann-PdL-Magier wird den TEMPUS STASIS beherschen, ihn gegen Borbi einsetzen und im nächsten Augenlick für die Helden bewußtlos 20 Schritt weiter erscheinen...
Ludovigo 18.06.2005, 12:47 Uhr ~ #186 @Xandros: in meiner Runde war es so, dass Galotta im Finale selbst den Tempus,Stasis aktiviert hat, um den Heroen Probleme zu bereiten. Zur einen Frage ist zu sagen, dass der Agrimothsplitter davon NICHT betroffen sein wird, da er als Teil des mächtigsten DSA-Erz Artefakts sich sicherlich nicht von einem (mittlerweile simpel gewordenen) Temporalspruch bändigen lässt. Der Splitter wird also vermutlich seinen Träger direkt verteidigen-vermittels anti-elementarer Combattiveffekten (z.b. Feuerströme, Erzhagel, Luftwirbel, Dornenranken) oder gar direkt den “Tempus,Stasis”-Zaubernden direkt attackieren-mit einem Einblick in Agrimoths Domäne oder dämonischen Einflüsterungen, siehe AdA! Nur der Zauberer/Kristallomant (?) kann sich während der Wirkungsdauer frei bewegen, nur er kann handeln. Ein MOTORICUS auf die Krone ist möglich, alle Arten von Amuletten sind jedoch laut LC genauso wie alle übrigen Gegenstände unbeweglich. Einzig der Fulminictus kann hier Wirkung entfalten. Der Schalter der Borbarads Hauch auslösen würde ist laut LC S. 255 äquivalent zu Türen zu betrachten, er kann also nicht betätigt werden! Antimagie, Gardianum wirkt nicht gegen diesen Temporalzauber, weswegen es für Galotta (der eben “nur” ein mächtiger, mächtiger Schwarzmagier ist) auch keine Möglichkeit gibt GEGEN diesen Zauber zu handeln. Hoffe geholfen zu haben Ludovigo
18.06.2005, 12:47 Uhr ~ #186
@Xandros:
in meiner Runde war es so, dass Galotta im Finale selbst den Tempus,Stasis aktiviert hat, um den Heroen Probleme zu bereiten.
Zur einen Frage ist zu sagen, dass der Agrimothsplitter davon NICHT betroffen sein wird, da er als Teil des mächtigsten DSA-Erz Artefakts sich sicherlich nicht von einem (mittlerweile simpel gewordenen) Temporalspruch bändigen lässt. Der Splitter wird also vermutlich seinen Träger direkt verteidigen-vermittels anti-elementarer Combattiveffekten (z.b. Feuerströme, Erzhagel, Luftwirbel, Dornenranken) oder gar direkt den “Tempus,Stasis”-Zaubernden direkt attackieren-mit einem Einblick in Agrimoths Domäne oder dämonischen Einflüsterungen, siehe AdA!
Nur der Zauberer/Kristallomant (?) kann sich während der Wirkungsdauer frei bewegen, nur er kann handeln. Ein MOTORICUS auf die Krone ist möglich, alle Arten von Amuletten sind jedoch laut LC genauso wie alle übrigen Gegenstände unbeweglich. Einzig der Fulminictus kann hier Wirkung entfalten. Der Schalter der Borbarads Hauch auslösen würde ist laut LC S. 255 äquivalent zu Türen zu betrachten, er kann also nicht betätigt werden!
Antimagie, Gardianum wirkt nicht gegen diesen Temporalzauber, weswegen es für Galotta (der eben “nur” ein mächtiger, mächtiger Schwarzmagier ist) auch keine Möglichkeit gibt GEGEN diesen Zauber zu handeln.
Hoffe geholfen zu haben
Katharina 18.06.2005, 14:23 Uhr ~ #187 Zitat Ein MOTORICUS auf die Krone ist möglich, alle Arten von Amuletten sind jedoch laut LC genauso wie alle übrigen Gegenstände unbeweglich. Die Krone ist ja selber nur eine Atrappe und müsste damit ebenso unbeweglich sein wie der Rest.
18.06.2005, 14:23 Uhr ~ #187
Zitat Ein MOTORICUS auf die Krone ist möglich, alle Arten von Amuletten sind jedoch laut LC genauso wie alle übrigen Gegenstände unbeweglich.
Ein MOTORICUS auf die Krone ist möglich, alle Arten von Amuletten sind jedoch laut LC genauso wie alle übrigen Gegenstände unbeweglich.
Die Krone ist ja selber nur eine Atrappe und müsste damit ebenso unbeweglich sein wie der Rest.
Ludovigo 18.06.2005, 16:38 Uhr ~ #188 @Katharina: stimmt, da hast du recht, aber wenn ein Gegner Galottas schonmal einen derart mächtigen Zauber im Finale gegen Gaius einsetzt, dann kann man dem Spieler zumindest den Erfolg gönnen Galotta die Krone “vom Kopp zu hauen”. Ob es ihm aber wirklich viel bringt, steht auf einem anderen Blatt.... Zusammengefasst: Man kann Galotta und seine Zauberei damit unterbinden, aber nur kurzfristig und zu enormen Kosten. Deswegen: Viel eingesetzte Kraft und Mühe- wenig Nutzen. Ludovigo
18.06.2005, 16:38 Uhr ~ #188
@Katharina:
stimmt, da hast du recht, aber wenn ein Gegner Galottas schonmal einen derart mächtigen Zauber im Finale gegen Gaius einsetzt, dann kann man dem Spieler zumindest den Erfolg gönnen Galotta die Krone “vom Kopp zu hauen”.
Ob es ihm aber wirklich viel bringt, steht auf einem anderen Blatt....
Zusammengefasst:
Man kann Galotta und seine Zauberei damit unterbinden, aber nur kurzfristig und zu enormen Kosten. Deswegen: Viel eingesetzte Kraft und Mühe- wenig Nutzen.
Xandros 18.06.2005, 17:07 Uhr ~ #189 Okay, danke für die Hilfe. Aber im LC steht doch, dass man Gegenstände mittels Motoricus immer noch bewegen kann. Dazu gehören doch dann auch Türen und somit auch der Schalter für Borbarads Hauch oder?
18.06.2005, 17:07 Uhr ~ #189
Okay, danke für die Hilfe. Aber im LC steht doch, dass man Gegenstände mittels Motoricus immer noch bewegen kann. Dazu gehören doch dann auch Türen und somit auch der Schalter für Borbarads Hauch oder?
Coppi 18.06.2005, 20:29 Uhr ~ #190 Kann dieser Zauber nicht gegen den Anwender reflektiert werden? War für mich spontan das Wahrscheinlichste ...
18.06.2005, 20:29 Uhr ~ #190
Kann dieser Zauber nicht gegen den Anwender reflektiert werden? War für mich spontan das Wahrscheinlichste ...
Xandros 19.06.2005, 10:15 Uhr ~ #191 Aber wie soll das denn dann aussehen, wenn er gegen den Anwender reflektiert wird?
19.06.2005, 10:15 Uhr ~ #191
Aber wie soll das denn dann aussehen, wenn er gegen den Anwender reflektiert wird?
Ludovigo 19.06.2005, 11:08 Uhr ~ #192 @Xandros: Ich zitiere aus dem LC S. 255 (Tempus Stasis): “(...) Alle Lebewesen und Gegenstände bis auf den Magier sind (und seine am Leib oder in der Hand getragene Habe) sind an ihrem Ort eingefroren, das Gleiche gillt für fallende oder geworfene Objekte, fliessendes Wasser, Flammen etc. Dies heisst aber auch, dass sich keine Türen öffnen oder Gegenstände anheben lassen.” Deswegen kann der “Borbarads-Hauch-Schalter” auch nicht betätigt werden. @Coppi: LC S. 131 (Invercano Spiegeltrick): “(...) der die Wirkung aller Zauber mit den Merkmalen Form, Eigenschaften und Schaden auf den Angreifer zurückwerfen kann. (...) Die Formel wirkt nicht gegen jegliche Art von Flächeneffekten oder sekundären Auswirkungen (erhöhte TP-Anzahl, die Hiebe eines Radaubesens, die Flammenwolke eines Ignisphaero etc...). ” Deswegen KANN Galotta eben den Tempus Stasis nicht reflektieren, geschweige denn abwehren. Der ultimative Reflexionszauber wirkt nicht gegen den Temporalzauber, zum einen weil er nicht zu den “abwehrbaren” Merkmalen, zum anderen weil er zu den Flächeneffekten/Zonen gehört. Ludovigo (ausnahmsweise mal heute Regelfuchser)
19.06.2005, 11:08 Uhr ~ #192
Ich zitiere aus dem LC S. 255 (Tempus Stasis):
“(...) Alle Lebewesen und Gegenstände bis auf den Magier sind (und seine am Leib oder in der Hand getragene Habe) sind an ihrem Ort eingefroren, das Gleiche gillt für fallende oder geworfene Objekte, fliessendes Wasser, Flammen etc. Dies heisst aber auch, dass sich keine Türen öffnen oder Gegenstände anheben lassen.”
Deswegen kann der “Borbarads-Hauch-Schalter” auch nicht betätigt werden.
LC S. 131 (Invercano Spiegeltrick):
“(...) der die Wirkung aller Zauber mit den Merkmalen Form, Eigenschaften und Schaden auf den Angreifer zurückwerfen kann. (...) Die Formel wirkt nicht gegen jegliche Art von Flächeneffekten oder sekundären Auswirkungen (erhöhte TP-Anzahl, die Hiebe eines Radaubesens, die Flammenwolke eines Ignisphaero etc...). ”
Deswegen KANN Galotta eben den Tempus Stasis nicht reflektieren, geschweige denn abwehren. Der ultimative Reflexionszauber wirkt nicht gegen den Temporalzauber, zum einen weil er nicht zu den “abwehrbaren” Merkmalen, zum anderen weil er zu den Flächeneffekten/Zonen gehört.
(ausnahmsweise mal heute Regelfuchser)
Ludovigo 19.06.2005, 11:16 Uhr ~ #193 @Xandros: sorry, zum Beitrag mit dem Tempus Stasis- du hast ja recht! Ich hab das Bewegen mit Motoricus in deinem obigen Beitrag überlesen-Entschuldigung. Ludo........vigo
19.06.2005, 11:16 Uhr ~ #193
sorry, zum Beitrag mit dem Tempus Stasis- du hast ja recht! Ich hab das Bewegen mit Motoricus in deinem obigen Beitrag überlesen-Entschuldigung.
Ludo........vigo
Yakuban ay Fasar 19.06.2005, 11:46 Uhr ~ #194 Galotta ist ja nicht gerade ein Anfänger; wenn jemand einen Tempus Stasis einsetzen will und sich nicht beeilt (sprich die übliche Zauberdauer aufwendet) so kann Galotta dieses Unterfangen doch mit einem hinreichend starken Fulminictus unterbinden. Er kann auch mit einem eigenen Tempus Stasis kontern... der Effekt dürfte dann sein, dass alle (auch beide Magier) eingefroren sind, und dass derjenige Magier einen Vorteil daraus ziehen kann, der die längere Wirkungsdauer gewählt hat. Abgesehen davon, Borbarads Hauch auszulösen ist doch vorgesehen? Wenn der Hebel betätigt wird, ist es immer noch die Hoheit des Meisters, wie genau sich die Dinge weiterentwickeln. Solange der Tempus Stasis wirkt wird jedenfalls nichts passieren. Was den ganzen Schutzkram angeht, den Galotta trägt: Wenn der Magus dank Tempus Stasis und Motoricus Galotta schwächen kann, wird er von der Stufe ‘unbesiegbar’ auf die Stufe ‘sehr harter Gegner’ herabgestuft. Damit wird er für die Helden ‘bekämpfbar’. Klingt für mich fast glaubhafter als Zweikomponenten-Gift. Einfach auf die Zauberdauer achten, ich denke nicht dass Galotta volle 7.5 Sekunden zuschaut wie jemand etwas tut, gegen das man sich nicht schützen kann...
19.06.2005, 11:46 Uhr ~ #194
Galotta ist ja nicht gerade ein Anfänger; wenn jemand einen Tempus Stasis einsetzen will und sich nicht beeilt (sprich die übliche Zauberdauer aufwendet) so kann Galotta dieses Unterfangen doch mit einem hinreichend starken Fulminictus unterbinden. Er kann auch mit einem eigenen Tempus Stasis kontern... der Effekt dürfte dann sein, dass alle (auch beide Magier) eingefroren sind, und dass derjenige Magier einen Vorteil daraus ziehen kann, der die längere Wirkungsdauer gewählt hat.
Abgesehen davon, Borbarads Hauch auszulösen ist doch vorgesehen? Wenn der Hebel betätigt wird, ist es immer noch die Hoheit des Meisters, wie genau sich die Dinge weiterentwickeln. Solange der Tempus Stasis wirkt wird jedenfalls nichts passieren.
Was den ganzen Schutzkram angeht, den Galotta trägt: Wenn der Magus dank Tempus Stasis und Motoricus Galotta schwächen kann, wird er von der Stufe ‘unbesiegbar’ auf die Stufe ‘sehr harter Gegner’ herabgestuft. Damit wird er für die Helden ‘bekämpfbar’. Klingt für mich fast glaubhafter als Zweikomponenten-Gift. Einfach auf die Zauberdauer achten, ich denke nicht dass Galotta volle 7.5 Sekunden zuschaut wie jemand etwas tut, gegen das man sich nicht schützen kann...
Ludovigo 19.06.2005, 12:22 Uhr ~ #195 @Yakuban: Selbstverständlich ist Galotta kein Anfänger, er ist eben Galotta! ;-) Er handelt selbstverständlich gegen den Zaubernden-auch ganz klar! Nur muss man bedenken, dass er gegen eine ganze Gruppe von Gegnern vorzugehen hat, mit geballter Erfahrung, Macht und eingespielter Koordination. Wer weiss welche Helden Xandros Runde im “Raum der Rache” zu Felde führt? Trotz einem Jahrhundert Erfahrung, trotz Pakt, trotz Spiltter ist er eben NUR ein Mensch! Er kann nicht auf alles gleichzeitig achten, er kann nicht alle seine Gegner im Auge behalten, er muss sich auf bestimmte Dinge konzentrieren-er ist eben keinen Borbarad! Genauso hat ihn meine Runde übrigens besiegt, mit Koordination, Opferbereitschaft und (man verzeihe mir den Anglizismus) Teamwork. Während ihn Rondrianer und Ritter (mit Araschar) relativ frontal angriffen-und durch Combattivzauberei fast beide gestorben wären, haben die beiden Magier (“Gardianum”geschützt) ihn flankiert mit Flammenschwert und Ablenkungsmanövern (“Motoricus”/De-borbaradianisiertem “Brenne toter Stoff” auf den Thron) angegangen. Ich meine dass ihr Sieg auch so hart genug erkämpft war. Man kann gerade den Agrimothsplitter herrlich einbringen, was ich mit einem “Mini-Magnum-Opus des Weltenbrands”;-) auch getan habe-der zerstörte eben den Ring der Flammen. Galotta darf durchaus auch mal mit einem Zauber von der Heldenseite überrascht werden-schliesslich sind das die Guten und diesen Triumph kann man seinen Spielern ruhig mal gönnen-die Spieler/Helden leiden eh genug über/in Gareth. Allerdings würde ich einen Zauber wie den Tempus Stasis keinem meiner Heldenmagier zukommen lassen, der erscheint mir zu mächtig. Es ging ja hier auch eher darum, was wäre wenn........Galotta ihn “abbekommen würde”? Sorry für etwas off-topic, aber so sehe ich die Lage. Sehr interessante Diskussion im Stübchen ;-) ! Da freut sich das Meisterherz! Ludo...vigo
19.06.2005, 12:22 Uhr ~ #195
@Yakuban:
Selbstverständlich ist Galotta kein Anfänger, er ist eben Galotta! ;-)
Er handelt selbstverständlich gegen den Zaubernden-auch ganz klar!
Nur muss man bedenken, dass er gegen eine ganze Gruppe von Gegnern vorzugehen hat, mit geballter Erfahrung, Macht und eingespielter Koordination. Wer weiss welche Helden Xandros Runde im “Raum der Rache” zu Felde führt?
Trotz einem Jahrhundert Erfahrung, trotz Pakt, trotz Spiltter ist er eben NUR ein Mensch! Er kann nicht auf alles gleichzeitig achten, er kann nicht alle seine Gegner im Auge behalten, er muss sich auf bestimmte Dinge konzentrieren-er ist eben keinen Borbarad!
Genauso hat ihn meine Runde übrigens besiegt, mit Koordination, Opferbereitschaft und (man verzeihe mir den Anglizismus) Teamwork.
Während ihn Rondrianer und Ritter (mit Araschar) relativ frontal angriffen-und durch Combattivzauberei fast beide gestorben wären, haben die beiden Magier (“Gardianum”geschützt) ihn flankiert mit Flammenschwert und Ablenkungsmanövern (“Motoricus”/De-borbaradianisiertem “Brenne toter Stoff” auf den Thron) angegangen.
Ich meine dass ihr Sieg auch so hart genug erkämpft war. Man kann gerade den Agrimothsplitter herrlich einbringen, was ich mit einem “Mini-Magnum-Opus des Weltenbrands”;-) auch getan habe-der zerstörte eben den Ring der Flammen.
Galotta darf durchaus auch mal mit einem Zauber von der Heldenseite überrascht werden-schliesslich sind das die Guten und diesen Triumph kann man seinen Spielern ruhig mal gönnen-die Spieler/Helden leiden eh genug über/in Gareth.
Allerdings würde ich einen Zauber wie den Tempus Stasis keinem meiner Heldenmagier zukommen lassen, der erscheint mir zu mächtig.
Es ging ja hier auch eher darum, was wäre wenn........Galotta ihn “abbekommen würde”?
Sorry für etwas off-topic, aber so sehe ich die Lage. Sehr interessante Diskussion im Stübchen ;-) !
Da freut sich das Meisterherz!
Ludo...vigo
Coppi 19.06.2005, 13:34 Uhr ~ #196 Kleiner off-topic-Beitrag zur Regelfuchserei: Was tut ihr denn, wenn solche Diskussionen während der Spielrunde aufkommen? Das war's dann sicher doch erstmal mit dem Rollenspiel. Bei mir agieren dramatische Effekte vor den Regeln. Wenn ich also will, dass irgend etwas Bestimmtes passiert, denke ich mir eine Erklärung aus, warum es passiert. Erklärungen sind etwas anderes als Regeln, sie benötigen keine Zahlen und Festlegungen, weil sie von sich aus logisch sind. Sie lassen sich daher auch nicht durch Regeln widerlegen. Man kann dann wohl sagen, dass ich gegen Regeln “verstoße”. Aber man sollte es meiner Meinung nach so sehen: Eine Rollenspielwelt ist anders als eine Computerwelt, sie ist lebendig und lässt sich nicht mit Nullen und Einsen berechnen. Was dort passiert, ist so individuell, dass Regeln nur eine vage Orientierung bieten können. Ich bin ja ganz froh, dass ich das Abenteuer nicht meistern muss. Aber gerade wenn es ums Finale geht, würde ich zusehen, dass ich überhaupt nicht zum Regelbuch greife, sondern mich auf dramatische Effekte allein beschränke. Da die Helden ohnehin gewinnen, könnte sich dann (außer Galotta) auch niemand beschweren, ungerecht behandelt zu werden. ;-) Das muss natürlich jeder lösen, wie er es selbst am besten findet. Letzten Endes ist es wohl auch schnurz. Aber ich hätte keine Lust, Galotta zeiterstarrt darzustellen, während ihm ein Steppke die Krone vom Kopf schlägt, nur weil die Regeln es zulassen. ;-) Wenn die aventurische Heldengruppe einen Weg sucht, Galotta zu töten, dann sollten sie meiner Meinung nach weniger fragen “Was sagen die Regeln”, sondern “Was sagt die Logik und die Dramatik?” LG off-topic-coppi
19.06.2005, 13:34 Uhr ~ #196
Kleiner off-topic-Beitrag zur Regelfuchserei:
Was tut ihr denn, wenn solche Diskussionen während der Spielrunde aufkommen? Das war's dann sicher doch erstmal mit dem Rollenspiel.
Bei mir agieren dramatische Effekte vor den Regeln. Wenn ich also will, dass irgend etwas Bestimmtes passiert, denke ich mir eine Erklärung aus, warum es passiert. Erklärungen sind etwas anderes als Regeln, sie benötigen keine Zahlen und Festlegungen, weil sie von sich aus logisch sind. Sie lassen sich daher auch nicht durch Regeln widerlegen. Man kann dann wohl sagen, dass ich gegen Regeln “verstoße”.
Aber man sollte es meiner Meinung nach so sehen: Eine Rollenspielwelt ist anders als eine Computerwelt, sie ist lebendig und lässt sich nicht mit Nullen und Einsen berechnen. Was dort passiert, ist so individuell, dass Regeln nur eine vage Orientierung bieten können.
Ich bin ja ganz froh, dass ich das Abenteuer nicht meistern muss. Aber gerade wenn es ums Finale geht, würde ich zusehen, dass ich überhaupt nicht zum Regelbuch greife, sondern mich auf dramatische Effekte allein beschränke. Da die Helden ohnehin gewinnen, könnte sich dann (außer Galotta) auch niemand beschweren, ungerecht behandelt zu werden. ;-)
Das muss natürlich jeder lösen, wie er es selbst am besten findet. Letzten Endes ist es wohl auch schnurz. Aber ich hätte keine Lust, Galotta zeiterstarrt darzustellen, während ihm ein Steppke die Krone vom Kopf schlägt, nur weil die Regeln es zulassen. ;-) Wenn die aventurische Heldengruppe einen Weg sucht, Galotta zu töten, dann sollten sie meiner Meinung nach weniger fragen “Was sagen die Regeln”, sondern “Was sagt die Logik und die Dramatik?”
off-topic-coppi
Ludovigo 19.06.2005, 14:08 Uhr ~ #197 @Katharina: Thread vielleicht in “Maßnahmen gegen Galotta” umbenennen oder zum Finale-Thread hinzufügen? @Coppi: ich weiss ja ,dass du den ollen Gaius als DEINEN Charakterliebling ansiehst, aber dennoch muss auch er sich an gewisse Dinge halten. Das dass jetzt zufällig auf DSA-Regelmechanismen hinausläuft, ist nun ja: Zufall. Aber du musst auch eines bedenken: “Steppke” ist keiner, der es schafft in den “Raum der Rache” vorzudringen. Spieltechnisch sind es Charaktere, die über ein Höchstmaß an Erfahrung verfügen, Speerspitzen des mittelreichischen Heldenwesens, große Heroen und beinahe Legenden. Diese treffen in einem karmatischen Kausalknoten auf die Nemesis des Neuen Reiches- dramaturgisch gesehen in DEM Showdown der Kampagne. Galotta ist Entwickler gildenmagischer Formeln, vollendeter Beherrscher und Beschwörer, Heptarch und Erschaffer einer ganzen Metropole- aber er ist eben ein Erzschurke- ein “Böser” wenn ich es mal so simpel ausdrücken darf. Und man kennt die Regeln und Gesetze der Dramaturgie bei DSA- in Fantasy Rollenrollenspielen schlechthin- am Ende schaffen es die “Guten” doch irgendwie (deshalb spielen/diskutieren wir ja über DSA und nicht über Vampire!). Selbstverständlich wird man als Spielleiter sich hüten derartige Diskussionen am Spieltisch auszutragen, aber wir diskutieren doch hier im Forum. Und wie aus meinem Post (Beitrag Nummer 3) ersichtlich ist, ist Galotta eben nur bewegungslos und nicht gedemütigt(wie ich es aus deinen Sätzen auffasse). Er kann immer noch agieren, bzw. seine Abwehrmechanismen/Artefakte/der Splitter funktionieren weiterhin. Es geht doch hier nur um die Darstellung des Ganzen im spieltechnischen Sinne- in unserer Runde hat niemand Galotta beiläufig bedacht, alle zogen an einem Strang gegen den Heptarchen. Ich finde dass ist die Kernessenz dieses Finales- alle Kräfte zu bündeln, allen Spielergehirnschmalz zusammenzuschmeissen- um gegen Gaius Cordovan Eslam Galotta überhaupt bestehen zu können. Auch wenn man der große Galotta ist, man hat sich dennoch an magische “Gesetze” zu halten- sonst wirkt es auf die Spieler besonders in diesem Falle (Tempus Stasis) sehr frustrierend. Denn wer soll nachher gutgelaunt und unterhalten sein? Die Mitspieler der Runde oder Galotta? Ludo...vigo
19.06.2005, 14:08 Uhr ~ #197
Thread vielleicht in “Maßnahmen gegen Galotta” umbenennen oder zum Finale-Thread hinzufügen?
ich weiss ja ,dass du den ollen Gaius als DEINEN Charakterliebling ansiehst, aber dennoch muss auch er sich an gewisse Dinge halten.
Das dass jetzt zufällig auf DSA-Regelmechanismen hinausläuft, ist nun ja: Zufall.
Aber du musst auch eines bedenken:
“Steppke” ist keiner, der es schafft in den “Raum der Rache” vorzudringen.
Spieltechnisch sind es Charaktere, die über ein Höchstmaß an Erfahrung verfügen, Speerspitzen des mittelreichischen Heldenwesens, große Heroen und beinahe Legenden. Diese treffen in einem karmatischen Kausalknoten auf die Nemesis des Neuen Reiches- dramaturgisch gesehen in DEM Showdown der Kampagne.
Galotta ist Entwickler gildenmagischer Formeln, vollendeter Beherrscher und Beschwörer, Heptarch und Erschaffer einer ganzen Metropole- aber er ist eben ein Erzschurke- ein “Böser” wenn ich es mal so simpel ausdrücken darf.
Und man kennt die Regeln und Gesetze der Dramaturgie bei DSA- in Fantasy Rollenrollenspielen schlechthin- am Ende schaffen es die “Guten” doch irgendwie (deshalb spielen/diskutieren wir ja über DSA und nicht über Vampire!).
Selbstverständlich wird man als Spielleiter sich hüten derartige Diskussionen am Spieltisch auszutragen, aber wir diskutieren doch hier im Forum.
Und wie aus meinem Post (Beitrag Nummer 3) ersichtlich ist, ist Galotta eben nur bewegungslos und nicht gedemütigt(wie ich es aus deinen Sätzen auffasse). Er kann immer noch agieren, bzw. seine Abwehrmechanismen/Artefakte/der Splitter funktionieren weiterhin.
Es geht doch hier nur um die Darstellung des Ganzen im spieltechnischen Sinne- in unserer Runde hat niemand Galotta beiläufig bedacht, alle zogen an einem Strang gegen den Heptarchen. Ich finde dass ist die Kernessenz dieses Finales- alle Kräfte zu bündeln, allen Spielergehirnschmalz zusammenzuschmeissen- um gegen Gaius Cordovan Eslam Galotta überhaupt bestehen zu können.
Auch wenn man der große Galotta ist, man hat sich dennoch an magische “Gesetze” zu halten- sonst wirkt es auf die Spieler besonders in diesem Falle (Tempus Stasis) sehr frustrierend. Denn wer soll nachher gutgelaunt und unterhalten sein?
Die Mitspieler der Runde oder Galotta?
Xandros 19.06.2005, 14:20 Uhr ~ #198 @ Coppi: Gut gesprochen/geschrieben ;) Bei mir in der Gruppe beherrscht übrigens keiner der Helden den Tempus Stasis. Einer meiner eigenen Charakter beherrscht ihn jedoch, und da habe ich mich gefragt, was wäre wenn... Irgendwie hab ich ja bei meinem eigenen Charakter auch schon ein schlechtes Gewissen, da der Zauber so megastark ist, aber die Verlockung war zu groß :). Wenn also ein Held den Tempus Stasis gegen Galotta anwenden würde, würde ich zunächst einmal versuchen, ihn zu unterbrechen. Ansonsten wäre da ja noch die Heshtot Garde, dei mMn tatsächlich nicht an die Zeit gebunden ist und sich immer noch frei bewegen kann (oder übersehe ich da eine kleine Regelbarriere?). Den Erfolg, dass einer der Helden damit Galotta die Krone vom Haupt zieht würde ich ihm gönnen, da die Idee eigentlich ja gar nicht so schlecht wäre. Nun noch eine Frage zum Tempus Stasis: Man kann ja während des Zeitstopps Gegenstände mittels Motoricus bewegen. Angenommen wir nehmen mal die Stelle mit dem Zeitstopp aus dem Film “Tomb Raider”. Wer den Film nicht gesehen hat: Ein Dolch wird auf eine Person geworfen, im Flug aber stoppt die Zeit. Könnte man mittels Motoricus und Dolch eine Person verletzen, oder gildet die “unbewegliche Haut” ebenfalls als eine Art von Paralyis? Ich hoffe mal, dass hat jeder verstanden^^.
19.06.2005, 14:20 Uhr ~ #198
@ Coppi:
Gut gesprochen/geschrieben ;)
Bei mir in der Gruppe beherrscht übrigens keiner der Helden den Tempus Stasis.
Einer meiner eigenen Charakter beherrscht ihn jedoch, und da habe ich mich gefragt, was wäre wenn...
Irgendwie hab ich ja bei meinem eigenen Charakter auch schon ein schlechtes Gewissen, da der Zauber so megastark ist, aber die Verlockung war zu groß :).
Wenn also ein Held den Tempus Stasis gegen Galotta anwenden würde, würde ich zunächst einmal versuchen, ihn zu unterbrechen. Ansonsten wäre da ja noch die Heshtot Garde, dei mMn tatsächlich nicht an die Zeit gebunden ist und sich immer noch frei bewegen kann (oder übersehe ich da eine kleine Regelbarriere?). Den Erfolg, dass einer der Helden damit Galotta die Krone vom Haupt zieht würde ich ihm gönnen, da die Idee eigentlich ja gar nicht so schlecht wäre.
Nun noch eine Frage zum Tempus Stasis:
Man kann ja während des Zeitstopps Gegenstände mittels Motoricus bewegen. Angenommen wir nehmen mal die Stelle mit dem Zeitstopp aus dem Film “Tomb Raider”. Wer den Film nicht gesehen hat: Ein Dolch wird auf eine Person geworfen, im Flug aber stoppt die Zeit.
Könnte man mittels Motoricus und Dolch eine Person verletzen, oder gildet die “unbewegliche Haut” ebenfalls als eine Art von Paralyis?
Ich hoffe mal, dass hat jeder verstanden^^.
Coppi 19.06.2005, 14:25 Uhr ~ #199 Ich glaube, du bist an sich gar nicht anderer Meinung als ich. Mir geht es nur darum, sich Möglichkeiten von Dramatik nicht durch zu viele Regeln zu verbauen. Das hat nicht nur mit Galotta zu tun; ist einfach nur Pech, dass es sich gerade darauf bezieht. Dass ich ihn natürlich gerettet hätte, wenn ich gekonnt hätte, und zugegebenermaßen seinen Besiegern negativ gegenüber stehe, steht damit nicht in Verbindung. ;) Ja, es stimmt natürlich, dass die Helden sich “toll” fühlen sollen, aber wenn sie sich ausschließlich “toll” fühlen, kommt auch keine rechte Dramatik auf. Wenn ein Gruppenmagier so mächtig ist, dass er Galotta in der Zeit einfrieren kann, ist dann das Abenteuer nicht eine gewisse Unterforderung für die Gruppe? Daher bin ich für weniger Regeln und mehr freie Dramatik (die wiederum etwas anderes ist als die “dramatischen Regeln”, dass z. B. *gähn* das “Gute” (was auch immer das sein soll) grundsätzlich gewinnt). LG Coppi
19.06.2005, 14:25 Uhr ~ #199
Ich glaube, du bist an sich gar nicht anderer Meinung als ich.
Mir geht es nur darum, sich Möglichkeiten von Dramatik nicht durch zu viele Regeln zu verbauen. Das hat nicht nur mit Galotta zu tun; ist einfach nur Pech, dass es sich gerade darauf bezieht. Dass ich ihn natürlich gerettet hätte, wenn ich gekonnt hätte, und zugegebenermaßen seinen Besiegern negativ gegenüber stehe, steht damit nicht in Verbindung. ;)
Ja, es stimmt natürlich, dass die Helden sich “toll” fühlen sollen, aber wenn sie sich ausschließlich “toll” fühlen, kommt auch keine rechte Dramatik auf. Wenn ein Gruppenmagier so mächtig ist, dass er Galotta in der Zeit einfrieren kann, ist dann das Abenteuer nicht eine gewisse Unterforderung für die Gruppe?
Daher bin ich für weniger Regeln und mehr freie Dramatik (die wiederum etwas anderes ist als die “dramatischen Regeln”, dass z. B. *gähn* das “Gute” (was auch immer das sein soll) grundsätzlich gewinnt).
Elwin 19.06.2005, 15:18 Uhr ~ #200 ich glaube, wenn einer der Helden aus meiner Gruppe den Tempus Stasis beherrschen würde, dann würde ich das Finale so zulassen, wie es nun mal läuft. Wer diesen Zauber beherrscht, der hat auch das Anrecht darauf, ihn in so einer Situation anzuwenden. Keine Ausflüchte, dann kann Galotta eben nichts dagegen tun. Diese Waffe ist halt zu mächtig, selbst für Galotta... Die Chance allerdings, dass jemand bei mir als Meister den Zauber überhaupt bekommt und entwickelt, ist denkbar gering. Chris
19.06.2005, 15:18 Uhr ~ #200
ich glaube, wenn einer der Helden aus meiner Gruppe den Tempus Stasis beherrschen würde, dann würde ich das Finale so zulassen, wie es nun mal läuft. Wer diesen Zauber beherrscht, der hat auch das Anrecht darauf, ihn in so einer Situation anzuwenden. Keine Ausflüchte, dann kann Galotta eben nichts dagegen tun. Diese Waffe ist halt zu mächtig, selbst für Galotta...
Die Chance allerdings, dass jemand bei mir als Meister den Zauber überhaupt bekommt und entwickelt, ist denkbar gering.
Tien Long 19.06.2005, 19:15 Uhr ~ #201 Tja nur leider kann man ihn am Kusliker Institut erlernen...
19.06.2005, 19:15 Uhr ~ #201
Tja nur leider kann man ihn am Kusliker Institut erlernen...
Asusael 19.06.2005, 19:24 Uhr ~ #202 Falls jemand anstatt Regelrealismus lieber Dramatik haben möchte, ist mir diese Idee gekommen: Held zaubert Temus Statis und alles außer Held und Galotta friert ein. Nette Gelegenheit für einen kurzen Dialog. G: Wollt ihr mich jetzt angreifen, oder wollen wir lieber warten, bis eure Gefährten euch wieder beschützen können? Erklären könnte man es so: Entgegen anders lautenden Gerüchten hat Galotta (am besten via Pakt) das Geheimnis des ewigen Lebens entschlüsslt. Es äußert sich bei ihm durch eine gewisse Imunität gegen Zeit.
19.06.2005, 19:24 Uhr ~ #202
Falls jemand anstatt Regelrealismus lieber Dramatik haben möchte, ist mir diese Idee gekommen:
Held zaubert Temus Statis und alles außer Held und Galotta friert ein. Nette Gelegenheit für einen kurzen Dialog. G: Wollt ihr mich jetzt angreifen, oder wollen wir lieber warten, bis eure Gefährten euch wieder beschützen können?
Erklären könnte man es so: Entgegen anders lautenden Gerüchten hat Galotta (am besten via Pakt) das Geheimnis des ewigen Lebens entschlüsslt. Es äußert sich bei ihm durch eine gewisse Imunität gegen Zeit.
Xandros 19.06.2005, 19:49 Uhr ~ #203 @ Asusael: Das würde auf jeden Fall darstellen, wie mächtig Galotta mittlerweile geworden ist. Es könnte/müsste ja auch so sein, dass der Agrimoth Splitter ihn sogar während des Zeitstillstands schützt. Es könnte ja auch sein, dass der Raum der Rache vor solcherlei Magie geschützt ist. Teleportations- und Temporalmagie meine ich, schließlich will Galotta keinen seiner Gesprächspartner entwischen lassen. Und selbst wenn der Zeitstopp funktioniert (ich wurde mittlerweile soweit überzeugt, dass dies eher unwahrscheinlich ist :)), währe da doch immer noch die Heshtotim Garde
19.06.2005, 19:49 Uhr ~ #203
@ Asusael:
Das würde auf jeden Fall darstellen, wie mächtig Galotta mittlerweile geworden ist.
Es könnte/müsste ja auch so sein, dass der Agrimoth Splitter ihn sogar während des Zeitstillstands schützt. Es könnte ja auch sein, dass der Raum der Rache vor solcherlei Magie geschützt ist. Teleportations- und Temporalmagie meine ich, schließlich will Galotta keinen seiner Gesprächspartner entwischen lassen.
Und selbst wenn der Zeitstopp funktioniert (ich wurde mittlerweile soweit überzeugt, dass dies eher unwahrscheinlich ist :)), währe da doch immer noch die Heshtotim Garde
Coppi 19.06.2005, 23:53 Uhr ~ #204 Die Idee von Asusael finde ich gut. :)
19.06.2005, 23:53 Uhr ~ #204
Die Idee von Asusael finde ich gut. :)
Ritter Rowin von Schwertbergen 20.06.2005, 08:12 Uhr ~ #205 Hallo Leute! Ohne meinem geschätzten Spielleiter Ludovigo zusehr in den Rücken fallen zu wollen finde ich die Idee von Asusael auch gut! Das hätte mir als Spieler sehr zugesagt. Es wäre quasi eine Art “Respektbekundung” von Seiten Galottas für den zaubernden Held. Einen kleinen Disput unter “Kollegen”, die Wirkungsdauer wäre ja sowieso durch den zurückgelegten Weg durch Kholak-Kai und den damit einhergehenden Asp-Einsatz sehr stark begrenzt. Die Idee, den ganzen Raum der Rache vor solcher Magie zu schützen halte ich wiederum nicht für gut, verbaut man so doch eigentlich nur dem Antagonisten G.C.E Galotta selbst einige Möglichkeiten... Ritter Rowin, der mit Araschar den Finalen Stoß ins Herz des Antagonisten setzte bzw. Magus ext. Assan Taldorin, der mit “Brenne toter Stoff” für die nötige Ablenkung sorgte und auch eine der ehemaligen “Formeln der Zeit” beherrscht, sie allerdings niemals gegen Galotta eingesetzt hätte...
20.06.2005, 08:12 Uhr ~ #205
Hallo Leute!
Ohne meinem geschätzten Spielleiter Ludovigo zusehr in den Rücken fallen zu wollen finde ich die Idee von Asusael auch gut! Das hätte mir als Spieler sehr zugesagt. Es wäre quasi eine Art “Respektbekundung” von Seiten Galottas für den zaubernden Held. Einen kleinen Disput unter “Kollegen”, die Wirkungsdauer wäre ja sowieso durch den zurückgelegten Weg durch Kholak-Kai und den damit einhergehenden Asp-Einsatz sehr stark begrenzt. Die Idee, den ganzen Raum der Rache vor solcher Magie zu schützen halte ich wiederum nicht für gut, verbaut man so doch eigentlich nur dem Antagonisten G.C.E Galotta selbst einige Möglichkeiten...
Ritter Rowin, der mit Araschar den Finalen Stoß ins Herz des Antagonisten setzte bzw. Magus ext. Assan Taldorin, der mit “Brenne toter Stoff” für die nötige Ablenkung sorgte und auch eine der ehemaligen “Formeln der Zeit” beherrscht, sie allerdings niemals gegen Galotta eingesetzt hätte...
Tien Long 21.06.2005, 00:11 Uhr ~ #206 G. würde aber die Möglichkeit offen sein den ganzenRaum gegen alle Magie zu schützen, mit dem Protektionis in der Flächen Variante!!
21.06.2005, 00:11 Uhr ~ #206
G. würde aber die Möglichkeit offen sein den ganzenRaum gegen alle Magie zu schützen, mit dem Protektionis in der Flächen Variante!!
Ludovigo 21.06.2005, 11:03 Uhr ~ #207 @Tien Long+Coppi: Wie viel AsP hat in eurem DSA-Universum Galotta eigentlich zur Verfügung? So über 250 AsP? Gut, da halte ich es doch “etwas anders”. Genügt es den nicht schon, daß er hunderte von Golems, Gargylen und einige Dämonenhorden “astral bezahlen” muss? Und eine ganze fliegende Stadt für ca. 50.000 Menschen am fliegen hält? Ist er denn nicht schon ausreichend gegen Zauberei geschützt? (Invercano-Schutzbrosche, Armatrutz, Aurapanzer etc...) Ist es da noch notwendig, ihn derart abzusichern, dass er egal was die Heldengruppe tut, immer nur süffisant lächelnd drüber hinwegsehen kann? Ich sehe es eben anders! Ich sehe Galotta eben als mächtigsten Gildenmagier, Forscher, exquisiten Magietheoretiker mit gewaltigen Möglichkeiten aber EBEN als Erben Borbarads, nicht als gleichwertigen Ersatz. Und auch solche Genies sollten in Aventurien nicht auf alles vorbereitet sein, so dass es hier überhaupt noch zu einer spannenden Auseinandersetzung kommen kann. Galotta ist kein Halbgott, zumindest mMn. @Tien Long: Die “Protectionis” -Zone (LC. Seite 213) würde aber auch ihn selbst etwas am Zaubern hindern....... Bei mir trug Galotta einen Ring mit “Protectionis” der jeden seiner Zauber (Matrixgeberartefakt) mit dem “Protectionis” kombinierte und so magische Schutzschilde durchschlugen liess. @Rowin: Der “Last des Alters” ist keine Formel der Zeit und war es auch nach DSA3 nie! (Youngster ;-) ) Ludo...vigo
21.06.2005, 11:03 Uhr ~ #207
@Tien Long+Coppi:
Wie viel AsP hat in eurem DSA-Universum Galotta eigentlich zur Verfügung? So über 250 AsP? Gut, da halte ich es doch “etwas anders”. Genügt es den nicht schon, daß er hunderte von Golems, Gargylen und einige Dämonenhorden “astral bezahlen” muss? Und eine ganze fliegende Stadt für ca. 50.000 Menschen am fliegen hält?
Ist er denn nicht schon ausreichend gegen Zauberei geschützt? (Invercano-Schutzbrosche, Armatrutz, Aurapanzer etc...) Ist es da noch notwendig, ihn derart abzusichern, dass er egal was die Heldengruppe tut, immer nur süffisant lächelnd drüber hinwegsehen kann?
Ich sehe es eben anders! Ich sehe Galotta eben als mächtigsten Gildenmagier, Forscher, exquisiten Magietheoretiker mit gewaltigen Möglichkeiten aber EBEN als Erben Borbarads, nicht als gleichwertigen Ersatz.
Und auch solche Genies sollten in Aventurien nicht auf alles vorbereitet sein, so dass es hier überhaupt noch zu einer spannenden Auseinandersetzung kommen kann.
Galotta ist kein Halbgott, zumindest mMn.
@Tien Long:
Die “Protectionis” -Zone (LC. Seite 213) würde aber auch ihn selbst etwas am Zaubern hindern.......
Bei mir trug Galotta einen Ring mit “Protectionis” der jeden seiner Zauber (Matrixgeberartefakt) mit dem “Protectionis” kombinierte und so magische Schutzschilde durchschlugen liess.
@Rowin:
Der “Last des Alters” ist keine Formel der Zeit und war es auch nach DSA3 nie! (Youngster ;-) )
Coppi 21.06.2005, 13:10 Uhr ~ #208 @ Ludovigo Ich habe weiterhin nicht von Regeln gesprochen, sondern von Erzähldramatik. Daher sind die Versuche, meine Aussagen auf Regeln “festzunageln”, zwecklos und treffen nicht den Punkt dessen, was ich eigentlich sagen wollte. Und dass gerade ich Galotta nicht als Halbgott sehe, sondern sehr viel differenzierter und menschlicher, als er womöglich auch nur geplant war, müsste eigentlich irgendwann einmal deutlich geworden sein, immerhin ist das nicht der erste Beitrag, den ich über ihn verfasse. Ich bin sogar eine Verfechterin der “Nicht-Übermensch-Theorie”. Im Übrigen sind mir seine spieltechnischen Werte gut bekannt. Ich habe mehrfach betont, dass ich Galotta in mehreren Hinsichten für sehr schwach halte, was auch in dem Dokument, das Katharina und ich zusammen gestellt haben, ausführlich erwähnt ist. Wer übermächtig ist, ist sicherlich nicht Galotta. Es muss dann wohl so sein, dass er dann noch möglichst unwürdig stirbt und dabei auch noch möglichst unterlegen erscheint, damit die Helden dabei umso strahlender wegkommen. Ich muss ja sagen, einerseits kann ich dieses Vorgehen sogar verstehen. Diesde fantastische Welt muss wohl offenbar so funktionieren, dass die “Guten” auch immer die “Tollen” sind und die “Bösen” auch immer die “Dummen”. Mich würde das nicht zufrieden machen, aber wenn es andere zufrieden macht, warum nicht. Ich hoffe, dieser Post hat niemanden gekränkt. Ich bin ein wenig frustriert, weil ich gehofft hatte, dass man mich versteht und feststelle, dass das offenbar doch nicht der Fall ist. ;) LG Coppi
21.06.2005, 13:10 Uhr ~ #208
@ Ludovigo
Ich habe weiterhin nicht von Regeln gesprochen, sondern von Erzähldramatik. Daher sind die Versuche, meine Aussagen auf Regeln “festzunageln”, zwecklos und treffen nicht den Punkt dessen, was ich eigentlich sagen wollte.
Und dass gerade ich Galotta nicht als Halbgott sehe, sondern sehr viel differenzierter und menschlicher, als er womöglich auch nur geplant war, müsste eigentlich irgendwann einmal deutlich geworden sein, immerhin ist das nicht der erste Beitrag, den ich über ihn verfasse. Ich bin sogar eine Verfechterin der “Nicht-Übermensch-Theorie”.
Im Übrigen sind mir seine spieltechnischen Werte gut bekannt.
Ich habe mehrfach betont, dass ich Galotta in mehreren Hinsichten für sehr schwach halte, was auch in dem Dokument, das Katharina und ich zusammen gestellt haben, ausführlich erwähnt ist. Wer übermächtig ist, ist sicherlich nicht Galotta.
Es muss dann wohl so sein, dass er dann noch möglichst unwürdig stirbt und dabei auch noch möglichst unterlegen erscheint, damit die Helden dabei umso strahlender wegkommen.
Ich muss ja sagen, einerseits kann ich dieses Vorgehen sogar verstehen.
Diesde fantastische Welt muss wohl offenbar so funktionieren, dass die “Guten” auch immer die “Tollen” sind und die “Bösen” auch immer die “Dummen”. Mich würde das nicht zufrieden machen, aber wenn es andere zufrieden macht, warum nicht.
Ich hoffe, dieser Post hat niemanden gekränkt. Ich bin ein wenig frustriert, weil ich gehofft hatte, dass man mich versteht und feststelle, dass das offenbar doch nicht der Fall ist. ;)
Ritter Rowin von Schwertbergen 21.06.2005, 13:43 Uhr ~ #209 Zitat: “Es gibt keine Edit-Funktion”... Habs auch gemerkt, allerdings zu spät... grummelgrummelausserdemhaterjetztdasmerkmaltemporalgrummelgrummel...
21.06.2005, 13:43 Uhr ~ #209
Zitat: “Es gibt keine Edit-Funktion”... Habs auch gemerkt, allerdings zu spät... grummelgrummelausserdemhaterjetztdasmerkmaltemporalgrummelgrummel...
Ludovigo 21.06.2005, 13:56 Uhr ~ #210 @Coppi: Ich kenne deine Texte, deine Auffasungen zu Galotta. Ich weiss wie du ihn in deinen (literarischen) Werken und Geschichten darstellst- und vor allem wie beeindruckend und virtuos du schreibst. Allerdings darfst du dabei auch nicht die Spielwelt und vor allem die Spieler vergessen. Niemand kann am Spieltisch den werten Gaius so darstellen, wie du es möchtest ,Coppelia. Und ich spreche auch nicht von Erzähldramaturgik deiner sicherlich “galottagefärbten” Welt (was keinesfalls negativ gemeint ist!). Sondern ich spreche vom Spielen der “Schlacht in den Wolken”-ihrer Umsetzung am Spieltisch. Du hast selbst gesagt, daß du dieses Abenteuer niemals leiten würdest, ich habe es dagegen getan. Auch dieses ist nicht als Negation, gar Geringschätzung deiner Fähigkeiten gemeint Galotta einzubringen- nur es ist und bleibt eben ein Unterschied es in einer “Art Romanform” oder im gegenseitigen Zusammenspiel in der DSA-Runde zu tun. Galotta unwürdig sterben? Das habe ich meiner Runde nicht erlebt- oder hast du davon bisher etwas gehört? Galotta interagierte mit den Helden, sprach Überraschendes (dert oft angeprangerte Nahema-Komplex!), war aber ein “Bösewicht”. Man verzeihe mir diesen simplen und abgekauten Ausdruck, aber er ist doch die Quintessenz seiner Handlungen. Ich habe in meiner Runde Mitspieler, die Galotta seit dem Abenteuer “Mehr als 1000 Oger” (so um 1989 gespielt) kennen, sich schon mit unterschiedlichen Helden während ihrer DSA-Karriere mit IHM unterhalten haben. Es kam keinem Spieler, aber so vor, dass er irgendwie “unwürdig” gestorben wäre. Und Coppi: Warum sollten sich meine Spieler toll fühlen? Weil Gareth in Trümmern liegt, die Stadt des Lichts zerstört ist, das “Licht” verschwunden ist, ihre langjährigen Gefährten (Charaktere unserer Runde, die teilweise von 2000-2005 bespielt wurden) gefallen sind??? Nein, die haben am Ende von SidW andächtig und ruhig dagesessen und staunend das abstürzende Kholak-Kai vor ihren inneren Augen gesehen (untermalt von Eric Fishs Gesang im Hintergrund-“Otherside”). Niemand hat die Arme in die Höhe gerissen und gejubelt oder geschrien: “Toll, Galotta, die Rostbirne ist tot!”. Rowin, der junge Rittersmann, zögerte momentelang sogar Galotta den Todesstoss zu versetzen....bis er murmelte “er ist zu gefährlich um ihn am Leben zu lassen...” und ihm mit blutverkrusteten Händen Araschar ins Herz stiess. Das nenne ich kein unwürdiges Ende für einen Heptarchen. (Gut, über das Star Wars III Zitat sah ich hinweg, aber es passte ja auch) Und so regelversessen bin ich erst recht nicht, Coppi, glaub es mir! ;-) Ach ja: Kränken will ich dich keinesfalls und zwischen anderer Meinung sein und den anderen nicht zu verstehen gibt es für mich einen grossen Unterschied. Ludo...vigo
21.06.2005, 13:56 Uhr ~ #210
Ich kenne deine Texte, deine Auffasungen zu Galotta. Ich weiss wie du ihn in deinen (literarischen) Werken und Geschichten darstellst- und vor allem wie beeindruckend und virtuos du schreibst.
Allerdings darfst du dabei auch nicht die Spielwelt und vor allem die Spieler vergessen.
Niemand kann am Spieltisch den werten Gaius so darstellen, wie du es möchtest ,Coppelia. Und ich spreche auch nicht von Erzähldramaturgik deiner sicherlich “galottagefärbten” Welt (was keinesfalls negativ gemeint ist!).
Sondern ich spreche vom Spielen der “Schlacht in den Wolken”-ihrer Umsetzung am Spieltisch.
Du hast selbst gesagt, daß du dieses Abenteuer niemals leiten würdest, ich habe es dagegen getan.
Auch dieses ist nicht als Negation, gar Geringschätzung deiner Fähigkeiten gemeint Galotta einzubringen- nur es ist und bleibt eben ein Unterschied es in einer “Art Romanform” oder im gegenseitigen Zusammenspiel in der DSA-Runde zu tun.
Galotta unwürdig sterben?
Das habe ich meiner Runde nicht erlebt- oder hast du davon bisher etwas gehört? Galotta interagierte mit den Helden, sprach Überraschendes (dert oft angeprangerte Nahema-Komplex!), war aber ein “Bösewicht”.
Man verzeihe mir diesen simplen und abgekauten Ausdruck, aber er ist doch die Quintessenz seiner Handlungen.
Ich habe in meiner Runde Mitspieler, die Galotta seit dem Abenteuer “Mehr als 1000 Oger” (so um 1989 gespielt) kennen, sich schon mit unterschiedlichen Helden während ihrer DSA-Karriere mit IHM unterhalten haben. Es kam keinem Spieler, aber so vor, dass er irgendwie “unwürdig” gestorben wäre.
Und Coppi:
Warum sollten sich meine Spieler toll fühlen? Weil Gareth in Trümmern liegt, die Stadt des Lichts zerstört ist, das “Licht” verschwunden ist, ihre langjährigen Gefährten (Charaktere unserer Runde, die teilweise von 2000-2005 bespielt wurden) gefallen sind??? Nein, die haben am Ende von SidW andächtig und ruhig dagesessen und staunend das abstürzende Kholak-Kai vor ihren inneren Augen gesehen (untermalt von Eric Fishs Gesang im Hintergrund-“Otherside”).
Niemand hat die Arme in die Höhe gerissen und gejubelt oder geschrien: “Toll, Galotta, die Rostbirne ist tot!”.
Rowin, der junge Rittersmann, zögerte momentelang sogar Galotta den Todesstoss zu versetzen....bis er murmelte “er ist zu gefährlich um ihn am Leben zu lassen...” und ihm mit blutverkrusteten Händen Araschar ins Herz stiess.
Das nenne ich kein unwürdiges Ende für einen Heptarchen.
(Gut, über das Star Wars III Zitat sah ich hinweg, aber es passte ja auch)
Und so regelversessen bin ich erst recht nicht, Coppi, glaub es mir! ;-)
Ach ja:
Kränken will ich dich keinesfalls und zwischen anderer Meinung sein und den anderen nicht zu verstehen gibt es für mich einen grossen Unterschied.
Coppi 21.06.2005, 14:12 Uhr ~ #211 Dann hatte ich wohl den falschen Eindruck von dem, was du gemeint hast ... das soll mir ja ab und zu passieren ... -.-* Aber dein Beitrag bringt mich auch zum Grübeln. Ich habe deine anderen nämlich auch gelesen, sogar sorgfältig, und die klangen tatsächlich anders als dieser. Ich habe mir ein paar Mal deinen Spielbericht zu Galottas Tod durchgelesen, und der erschien mir irgendwie stark unterschiedlich zu dem, was du jetzt geschrieben hast; insgesamt sehr viel “heroischer” nämlich. Aber es ist auch möglich, dass ich da selektiv behalten habe. Ich glaube, woran ich mich nämlich am besten erinnere, ist, wie “dein” Ritter den alten Mann getötet hat. Nicht, dass ich das negativ bewerten will, mir hat sich aber damals die Logik nicht erschlossen. Das sieht jetzt schon etwas anders aus, ich verstehe, glaube ich, jetzt besser, warum du diese Methode gewählt hast. Mir würden sich auch derartige Planungsmöglichkeiten mit einer Gruppe nicht bieten; ich habe keine momentan Helden, von denen ich ausgehen kann, daher ist es gut möglich, dass deren Standpunkt bei mir unter den Tisch fällt (was natürlich bei einem Spielleiter nie so sein sollte). Ok, dann bin ich ja froh, dass ich doch verstanden werde! ;) LG Kathrin
21.06.2005, 14:12 Uhr ~ #211
Dann hatte ich wohl den falschen Eindruck von dem, was du gemeint hast ... das soll mir ja ab und zu passieren ... -.-*
Aber dein Beitrag bringt mich auch zum Grübeln. Ich habe deine anderen nämlich auch gelesen, sogar sorgfältig, und die klangen tatsächlich anders als dieser. Ich habe mir ein paar Mal deinen Spielbericht zu Galottas Tod durchgelesen, und der erschien mir irgendwie stark unterschiedlich zu dem, was du jetzt geschrieben hast; insgesamt sehr viel “heroischer” nämlich.
Aber es ist auch möglich, dass ich da selektiv behalten habe. Ich glaube, woran ich mich nämlich am besten erinnere, ist, wie “dein” Ritter den alten Mann getötet hat. Nicht, dass ich das negativ bewerten will, mir hat sich aber damals die Logik nicht erschlossen. Das sieht jetzt schon etwas anders aus, ich verstehe, glaube ich, jetzt besser, warum du diese Methode gewählt hast.
Mir würden sich auch derartige Planungsmöglichkeiten mit einer Gruppe nicht bieten; ich habe keine momentan Helden, von denen ich ausgehen kann, daher ist es gut möglich, dass deren Standpunkt bei mir unter den Tisch fällt (was natürlich bei einem Spielleiter nie so sein sollte).
Ok, dann bin ich ja froh, dass ich doch verstanden werde! ;)
Ludovigo 22.06.2005, 11:18 Uhr ~ #212 nochmal @Coppi: Ja, da hast du wohl Recht. Klingt tatsächlich etwas “heroischer”. War aber im Bezug auf die Art der Auseinandersetzung mit Feuerstürmen, Erzhageln etc...pp. gemeint. Und einen richtigen Spielbericht würde ich meine Finalbeschreibung nicht nennen, gemessen an “Galgenkinds” Ausarbeitung........ Eher eine skizzenhaft Umschreibung des Ganzen. Werte Coppelia, es war eine sehr interessante Diskussion.....leider hatte sie zeitweise nichts mehr mit dem “Tempus Stasis” gegen Galotta zu tun! Ludo...vigo
22.06.2005, 11:18 Uhr ~ #212
nochmal @Coppi:
Ja, da hast du wohl Recht. Klingt tatsächlich etwas “heroischer”.
War aber im Bezug auf die Art der Auseinandersetzung mit Feuerstürmen, Erzhageln etc...pp. gemeint. Und einen richtigen Spielbericht würde ich meine Finalbeschreibung nicht nennen, gemessen an “Galgenkinds” Ausarbeitung........
Eher eine skizzenhaft Umschreibung des Ganzen.
Werte Coppelia, es war eine sehr interessante Diskussion.....leider hatte sie zeitweise nichts mehr mit dem “Tempus Stasis” gegen Galotta zu tun!
Xandros 23.06.2005, 10:01 Uhr ~ #213 @ Ludovigo: Ich denke aber nicht, dass Galotta einfach “nur” ein mächtiger Gildenmagier ist. Er ist eine gebrochene Persönlichkeit, die die Kontrolle über sich selbst bereits verloren hat. Galotta ist der Bote der Lohe, der höchste Diener des Herrn der Rache. Man stelle sich also einmal im Gegenteil vor, dass die Helden vor dem Boten des Lichts stehen, und dieser sterben soll. Ist der Bote des Lichts auch einfach nur ein Praiosgeweihter? Ich auf jeden Fall würde ihm einen würdigen Tod und auch entsprechende Kraft geben. Das gleiche trifft also mMn auf Galotta zu, nur eben noch verstärkt. Er wandelt doch schon eine halbe Ewigkeit über Dere (400 Jahre glaub ich), da ist es doch sehr wahrscheinlich, dass er einiges mehr ist, als “nur” ein Gildenmagier. Galotta ist kein Ersatz für Borbarad, sondern eine vollkommen eigentständige Persönlichkeit. Das was mit Galotta geschehen ist, könnte JEDEM der Helden ebenfalls passieren, deswegen finde ich den Borbarad Vergleich im Bezug auf Galotta nicht wirklich angebracht. Xandros
23.06.2005, 10:01 Uhr ~ #213
@ Ludovigo:
Ich denke aber nicht, dass Galotta einfach “nur” ein mächtiger Gildenmagier ist. Er ist eine gebrochene Persönlichkeit, die die Kontrolle über sich selbst bereits verloren hat. Galotta ist der Bote der Lohe, der höchste Diener des Herrn der Rache. Man stelle sich also einmal im Gegenteil vor, dass die Helden vor dem Boten des Lichts stehen, und dieser sterben soll. Ist der Bote des Lichts auch einfach nur ein Praiosgeweihter? Ich auf jeden Fall würde ihm einen würdigen Tod und auch entsprechende Kraft geben. Das gleiche trifft also mMn auf Galotta zu, nur eben noch verstärkt. Er wandelt doch schon eine halbe Ewigkeit über Dere (400 Jahre glaub ich), da ist es doch sehr wahrscheinlich, dass er einiges mehr ist, als “nur” ein Gildenmagier. Galotta ist kein Ersatz für Borbarad, sondern eine vollkommen eigentständige Persönlichkeit. Das was mit Galotta geschehen ist, könnte JEDEM der Helden ebenfalls passieren, deswegen finde ich den Borbarad Vergleich im Bezug auf Galotta nicht wirklich angebracht.
Ludovigo 23.06.2005, 10:18 Uhr ~ #214 @Xandros: Es sind knapp etwas mehr als einhundert Jahre (das wird dir unsere forumsinterne Galottaexpertin auch gerne bestätigen), die Galotta lebt(e). Der Vergleich mit dem guten Borbel erfolgte aufgrund der von euch postulierten Übermächtigkeit Galottas. Und zum Thema “würdiger Abgang”: lies doch einfach was ich oben geschrieben habe.... Es ist ein Unterschied, wenn ich geschrieben hätte “nur ein Gildenmagier”, ich schrieb aber der “mächtigste Gildenmagier'”. Ad definitionem ist das ein ähem....ziemlich GROSSER Unterschied. Ludo...vigo
23.06.2005, 10:18 Uhr ~ #214
Es sind knapp etwas mehr als einhundert Jahre (das wird dir unsere forumsinterne Galottaexpertin auch gerne bestätigen), die Galotta lebt(e).
Der Vergleich mit dem guten Borbel erfolgte aufgrund der von euch postulierten Übermächtigkeit Galottas.
Und zum Thema “würdiger Abgang”:
lies doch einfach was ich oben geschrieben habe....
Es ist ein Unterschied, wenn ich geschrieben hätte “nur ein Gildenmagier”, ich schrieb aber der “mächtigste Gildenmagier'”.
Ad definitionem ist das ein ähem....ziemlich GROSSER Unterschied.
Yakuban ay Fasar 23.06.2005, 10:24 Uhr ~ #215 Besteht denn neuerdings Einigkeit darüber, wie alt Galotta ist/war? Ich vermeine mich da an mehr als eine kontroverse Diskussion erinnern zu können. Unter einem würdigen Abgang versteht sicher auch jede und jeder etwas anderes ;)
23.06.2005, 10:24 Uhr ~ #215
Besteht denn neuerdings Einigkeit darüber, wie alt Galotta ist/war? Ich vermeine mich da an mehr als eine kontroverse Diskussion erinnern zu können.
Unter einem würdigen Abgang versteht sicher auch jede und jeder etwas anderes ;)
Ludovigo 23.06.2005, 10:29 Uhr ~ #216 @Yakuban: mit dem “Abgang” hast du sicherlich recht. Da ist die Sache so viel unterschiedlicher Gruppen und Runden, man verzeihe mir meinen eher ungeschickten Ton, der mitschwang(auch an Xandros!) . 400 Lebensjahre halte ich aber generell für etwas überzogen- jaja kenne die Diskussion noch. Ludo...vigo
23.06.2005, 10:29 Uhr ~ #216
mit dem “Abgang” hast du sicherlich recht. Da ist die Sache so viel unterschiedlicher Gruppen und Runden, man verzeihe mir meinen eher ungeschickten Ton, der mitschwang(auch an Xandros!) .
400 Lebensjahre halte ich aber generell für etwas überzogen- jaja kenne die Diskussion noch.
Xandros 23.06.2005, 13:53 Uhr ~ #217 Natürlich, 100 Jahre ungefähr waren es :). Bei Nahema waren es 400 Jahre, so steht es auf jeden Fall in irgendeinem Thread vom DSA-Ring.
23.06.2005, 13:53 Uhr ~ #217
Natürlich, 100 Jahre ungefähr waren es :). Bei Nahema waren es 400 Jahre, so steht es auf jeden Fall in irgendeinem Thread vom DSA-Ring.
Saimid ibn Omar 04.07.2005, 18:47 Uhr ~ #218 Tulamidische Grüße Ludovigo, ich wollte dir einfach nur meine VOLLE ZUSTIMMUNG IN ALLEN PUNKTEN aussprechen. Wirklich ohne gezielt gegen jemanden zu sprechen habe ich auch schon immerwieder in DIEVERSEN Foren den Eindruck bekommen das es eine Tendenz gibt Galotta an Macht (nicht in Philosophischer hinsicht, wenn man das so sagen kann @Coppi) soweit aufzuwerten das Borbi ein niemand dagegen ist. Und das AB liefert dafür ja auch z.T. erschreckend viel Material. Das ist meiner Meinung nach schlicht FALSCH FALSCH FALSCH (sry aber darüber ärger ich mich schon seit längerem) und Satinavs Macht ist etwas dem Galotta nicht gewachsen ist und niemals gewachsen sein wird (geworden wäre).Bei einem Tempo Stasis steht er PUNKT. Das einzige was da drüber steht ist ein Splitter des Artefakts, welches vom Mächtigsten der GÖTTTER geschaffen worde. Aber niemals Galotta. Arg das war jetzt schon wieder viel länger als ich wollte, hoffe ich war nicht zu energisch, aber wie gesagt das ärgert mich nun einmal. mit freundlichen Tulamidischen Grüßen Eike
04.07.2005, 18:47 Uhr ~ #218
Tulamidische Grüße Ludovigo,
ich wollte dir einfach nur meine VOLLE ZUSTIMMUNG IN ALLEN PUNKTEN aussprechen.
Wirklich ohne gezielt gegen jemanden zu sprechen habe ich auch schon immerwieder in DIEVERSEN Foren den Eindruck bekommen das es eine Tendenz gibt Galotta an Macht (nicht in Philosophischer hinsicht, wenn man das so sagen kann @Coppi) soweit aufzuwerten das Borbi ein niemand dagegen ist. Und das AB liefert dafür ja auch z.T. erschreckend viel Material.
Das ist meiner Meinung nach schlicht FALSCH FALSCH FALSCH (sry aber darüber ärger ich mich schon seit längerem) und Satinavs Macht ist etwas dem Galotta nicht gewachsen ist und niemals gewachsen sein wird (geworden wäre).Bei einem Tempo Stasis steht er PUNKT. Das einzige was da drüber steht ist ein Splitter des Artefakts, welches vom Mächtigsten der GÖTTTER geschaffen worde. Aber niemals Galotta.
Arg das war jetzt schon wieder viel länger als ich wollte, hoffe ich war nicht zu energisch, aber wie gesagt das ärgert mich nun einmal.
mit freundlichen Tulamidischen Grüßen
Coppi 05.07.2005, 14:25 Uhr ~ #219 Ich kann nur eins sagen: Lasst uns bloß nicht über Galottas genaues Alter diskutieren! Er ist zwischen 74 und etwa 130 Jahren alt geworden, soviel scheint sicher. ;) LG Kathrin
05.07.2005, 14:25 Uhr ~ #219
Ich kann nur eins sagen: Lasst uns bloß nicht über Galottas genaues Alter diskutieren!
Er ist zwischen 74 und etwa 130 Jahren alt geworden, soviel scheint sicher. ;)
Yakuban ay Fasar 05.07.2005, 17:19 Uhr ~ #220 Zitat von Coppi Lasst uns bloß nicht über Galottas genaues Alter diskutieren! Klingt sinnvoll. Zitat von Saimid ibn Omar Das einzige was da drüber steht ist ein Splitter des Artefakts, welches vom Mächtigsten der GÖTTTER geschaffen wurde. Der Erste wird sicher bald sein eigenes, letztes und ewiges Zeitalter einläuten... bis es soweit ist, rate ich allerdings, die Zunge (so man noch eine hat) etwas im Zaum zu halten. Die Priester des Thronräubers reagieren etwas empfindlich und zündeln gerne. Der Splitter ist ein Artefakt, deshalb wird er seine (angenommen: permanente) Wirkung auch wärend eines Tempus Stasis entfalten (da Zauber ja weiterwirken). Was diese Wirkung genau ist sei dahingestellt. Die Tatsache, dass das Artefakt wirkt, hat also meiner Meinung nach wenig damit zu tun, wer es erschaffen hat. Bei Galotta geht es, glaube ich, niemandem darum, ihn mächtiger als Borbarad darstellen zu wollen. Die Ziele der beiden waren unterschiedlich, entsprechend unterschiedlich die Wahl ihrer Mittel und die schlussendlich hervorgebrachten Ergebnisse. Es geht mehr um die Möglichkeiten, gewisse Fähigkeiten von spezifischen Heldengruppen zu neutralisieren, um einen all zu einfachen und deshalb nicht angemessenen Sieg über Galotta zu verhindern. So ein Problem ist der Tempus Stasis, und die Lösung die mir am besten gefällt kommt von Asusael (Beitrag 19): Zitat Held zaubert Temus Statis und alles außer Held und Galotta friert ein. Nette Gelegenheit für einen kurzen Dialog. G: Wollt ihr mich jetzt angreifen, oder wollen wir lieber warten, bis eure Gefährten euch wieder beschützen können? Wie man das nun erklärt ist ja egal (sprich: gar nicht), aber wer hat schon ausprobiert was passiert, wenn zwei Magier gleichzeitig einen Tempus Stasis sprechen?
05.07.2005, 17:19 Uhr ~ #220
Zitat von Coppi Lasst uns bloß nicht über Galottas genaues Alter diskutieren!
Lasst uns bloß nicht über Galottas genaues Alter diskutieren!
Klingt sinnvoll.
Zitat von Saimid ibn Omar Das einzige was da drüber steht ist ein Splitter des Artefakts, welches vom Mächtigsten der GÖTTTER geschaffen wurde.
Das einzige was da drüber steht ist ein Splitter des Artefakts, welches vom Mächtigsten der GÖTTTER geschaffen wurde.
Der Erste wird sicher bald sein eigenes, letztes und ewiges Zeitalter einläuten... bis es soweit ist, rate ich allerdings, die Zunge (so man noch eine hat) etwas im Zaum zu halten. Die Priester des Thronräubers reagieren etwas empfindlich und zündeln gerne.
Der Splitter ist ein Artefakt, deshalb wird er seine (angenommen: permanente) Wirkung auch wärend eines Tempus Stasis entfalten (da Zauber ja weiterwirken). Was diese Wirkung genau ist sei dahingestellt. Die Tatsache, dass das Artefakt wirkt, hat also meiner Meinung nach wenig damit zu tun, wer es erschaffen hat.
Bei Galotta geht es, glaube ich, niemandem darum, ihn mächtiger als Borbarad darstellen zu wollen. Die Ziele der beiden waren unterschiedlich, entsprechend unterschiedlich die Wahl ihrer Mittel und die schlussendlich hervorgebrachten Ergebnisse. Es geht mehr um die Möglichkeiten, gewisse Fähigkeiten von spezifischen Heldengruppen zu neutralisieren, um einen all zu einfachen und deshalb nicht angemessenen Sieg über Galotta zu verhindern.
So ein Problem ist der Tempus Stasis, und die Lösung die mir am besten gefällt kommt von Asusael (Beitrag 19):
Zitat Held zaubert Temus Statis und alles außer Held und Galotta friert ein. Nette Gelegenheit für einen kurzen Dialog. G: Wollt ihr mich jetzt angreifen, oder wollen wir lieber warten, bis eure Gefährten euch wieder beschützen können?
Wie man das nun erklärt ist ja egal (sprich: gar nicht), aber wer hat schon ausprobiert was passiert, wenn zwei Magier gleichzeitig einen Tempus Stasis sprechen?
Xandros 05.07.2005, 19:05 Uhr ~ #221 Das könnte zum Beispiel so erklärbar sein, das die chaotische Präsenz des Agrimothsplitters solche Zaubereien nich funktionieren lässt. Oder eben so, dass Galotta nicht mehr an die Zeit gebunden ist. (ob das nun wirlich stimmt ist doch mMn völlig egal) Es wäre jedenfalls mMn dramaturgisch nicht sehr sinnvoll, einen solchen Zauber funktionieren zu lassen. Ganz egal was Borbarad gemacht hat, da sollte man diese beiden “PErsonen” besser völlig separat betrachten, auch ven der Magnus Opus des Weltenbrandes wohl “etwas” übertrieben ist. Es könnte ja auch das Szepter der 1000 Augen sein, in dem unbekannte Abwehrkräfte gegen solche Zauber liegen, oder Galotta unterbricht den Helden ganz einfach wärend er zaubert. Und wie schon öfters gesagt, falls der Zauber doch klappen sollte, ist da immer noch die Hesthotim Garde.
05.07.2005, 19:05 Uhr ~ #221
Das könnte zum Beispiel so erklärbar sein, das die chaotische Präsenz des Agrimothsplitters solche Zaubereien nich funktionieren lässt.
Oder eben so, dass Galotta nicht mehr an die Zeit gebunden ist. (ob das nun wirlich stimmt ist doch mMn völlig egal)
Es wäre jedenfalls mMn dramaturgisch nicht sehr sinnvoll, einen solchen Zauber funktionieren zu lassen. Ganz egal was Borbarad gemacht hat, da sollte man diese beiden “PErsonen” besser völlig separat betrachten, auch ven der Magnus Opus des Weltenbrandes wohl “etwas” übertrieben ist.
Es könnte ja auch das Szepter der 1000 Augen sein, in dem unbekannte Abwehrkräfte gegen solche Zauber liegen, oder Galotta unterbricht den Helden ganz einfach wärend er zaubert. Und wie schon öfters gesagt, falls der Zauber doch klappen sollte, ist da immer noch die Hesthotim Garde.
Saimid ibn Omar 06.07.2005, 17:52 Uhr ~ #222 Tulamidische Grüße geehrte Wolkenturmler, man errette mich langsam bin ich wirklich verwirrt. Zitat Es geht mehr um die Möglichkeiten, gewisse Fähigkeiten von spezifischen Heldengruppen zu neutralisieren, um einen all zu einfachen und deshalb nicht angemessenen Sieg über Galotta zu verhindern. soweit sind wir ja noch einer Meinung, allein so etwas regelt man, mMn, nicht im Finale von SidW, indem man sich irgendeine offensichtlich aus den Fingern gesogene Begründung einfallen lässt, oder gar ganz auf die Begründung verzichtet und einfach sagt.... ne geht halt nett. Es gibt sicherlich eine ganze Menge Möglichkeiten, so man nur Regelkonform genug ist, Galotta mit 99% Sicherheit ohne größeren Aufwand weg zupusten. Aber wenn es ein Spieler auf solch eine Methode anlegt, dann sollte man das mit ihm außerhalb der Spielsitzung in einem klärendem Gespräch regeln! Ich bin mir sicher wenn der Tempo Stasis für eure Spielwelt einfach eine Nummer zu groß ist, dann wird ein halbwegsvernünftiger Spieler das auch einsehen, EGAL ob man ihn nun in Kuslik lernen kann oder nicht (oder was auch immer die Methode dieses Spielers sein sollte). Aber zu behaupten Galotta würde über diesen Zauber nur noch süffisant lächeln können hat mit dem was du oben schreibst im Grunde nichts mehr zu tun! Konsequent durchgedacht würde das alle Probleme über die hier im Forum über so lange Zeit diskutiert wurden nur noch verstärkt (bzw. wiederholt). Es gibt in SidW doch einen wirklich eigenartigen Bruch in der Darstellung Galottas. Zunächst zieht er wirklich derartige Register an Dämonlogischer Macht das einem die Kinnlade auf der Tischplatte liegen bleibt. Wenn man sich dann vorstellt wer der Mensch sein soll der das vollbracht hat, so muss man sich fragen ob es irgendeine Möglichkeit geben könnte, diesen... ja Halbgott (und ich ziehe hiermit den Vergleich zum guten Borbel ganz bewusst und gerne) aufzuhalten? Dann, im Finale, bricht das Bild jedoch mit einem Schlag völlig ein, wo dieser Galotta einfach zu dämlich ist zu kapieren das man ihn vergiften will und sich noch nicht einmal die Mühe gemacht hat sich auf ein solchen (doch recht vorhersehbaren) Angriff einzustellen, obwohl er doch sonst so übermächtig UND Genial gewesen ist. Coppi und viele andere haben dieses Problem damals doch eigentlich bereits rechtzeitig erkannt und es kritisiert. Ich erinnere nur an den Thread unter der Fragestellung ob Galotta eine Dumpfbacke sei. ^^ Und auch sonst hat doch kaum jemanden das Finale gefallen und seit dem wurde in jetzt ca. 170 Beiträgen!!!!!, im Kern genau wegen diesem Problem, versucht es umzuschreiben. Dabei kam, abermals Coppi, auf die einzige richtige Schlussfolgerung wenn man das Bild, welches anfangs von Galotta gezeichnet wird wirklich umsetzt. Diese Schlussfolgerung lautet dann aber nun auch einmal: Bei dem Tod DIESES Galottas (der selbst für Zeitformeln nur noch ein dämliches Grinsen übrig hat) haben Heldengruppen einfach keinen Platz!!!!! Ich spiele einmal das durch, was Ritter Rowin andeutete, nämlich sein Finalkampf, mit einem solchen Übergalotta mit dem Tempo Stasis in der von euch präferierten Lösung des Grinsegaius (verzeih mir Coppi ^^). Also nachdem Assan Taldorin den Tempo Stasis sprach, sich nen sarkastischen Kommentar eingehandelt hatte, zündet er als nächstes schnell noch (weil ihn das natürlich auch keineswegs entmutigte und zu dem Schluss veranlasste das wo Zeitformeln scheitern seine profan Magie wohl ziemlich wirkungslos sein dürfte) einen Brenne auf Gaius Thron, dieser ist von dieser wirklich sehr viel unvorhersehbaren Taktik als das benutzen einer Zeitformel, sooooo überrascht das er kreischend aufspringt und dem Ritter die nötigen Sekunden verschafft im die Praiosklinge ins Herz zu rammen (und das obwohl man bei ihm als Hüter der LOHE und träger des Splitters des Herrn des Dämonischen FEUERS bei diesem Zauber wenigstens noch halbwegs begründen kann warum er über einen Feuerangriff nur müde lächelt........) Das war natürlich übertrieben und sarkastisch und ich hoffe ich bin niemanden zu nahe getreten, ABER MAL IM ERNST: Findet ihr das WIRKLICH eine gute Lösung? Bin ich der einzige der findet, dass das im Grunde doch genau das selbe wäre (wenn auch nett ganz sooooo schlimm), als wenn Galotta halt son blödes Giftfläschchen trinkt das ihm irgendwelche komischen Abenteurer in die Hand drücken die gerade in seinen Thronsaal eingebrochen sind? Galotta zu jemanden zu machen der selbst über die Formeln der Zeit schmunzelt, kann doch nicht die Lösung sein! ich glaube die Aufgabe des eSeL muss es vielmehr sein in BEIDE Richtungen die Wogen zu glätten und nicht von einem extrem ins andere zu verfallen. Zunächst muss man während SidW deutlich machen, dass was hier abgeht, auch für Galotta das absolute Limit darstellt. Dann macht man während des Finales deutlich, dass jene unglaubliche Kraft die ihm sein Pakt und noch mehr der Splitter, geschaffen durch die Kraft des EINEN, verleiht durch die Zerstörung der Kaisermetropole im wesentlichen gebunden sind. Galottas Leistung besteht dann darin, dass die Helden ihn dennoch nur dann besiegen können wenn sie bereit sind gegen diesen Galotta (dem mächtigsten Gildenmagier, aber eben einem MENSCHEN -schön gesagt Ludovigo- ) z.T. sogar ihr eigenes Leben hinzugeben und ihm alles entgegenzuschleudern was sie sich für dieses Finale erarbeitet haben. Womit man Begründen kann warum gerade DIESE Helden ihn schlagen, Galotta als wahrhaft würdigen Gegner darstellen kann und mit Sicherheit, so behaupte ich, bei den Spielern den Eindruck erwecken kann sich ihren Sieg wirklich sauer verdient zu haben! Allein dafür sollte er wirklich etwas verwundbarer sein als über Zeitformeln nur noch zu schmunzeln.......... Damit wäre ich beim nächsten Punkt. Sagen wir ein Spieler hat sich den Tempo Stasis wirklich unter viel Mühe erarbeitet, möglicherweise gar so versucht eine Waffe gegen die Heptarchen zu bauen, und das alles aus seiner eigenen Initiative heraus (also er greift nicht nur irgendwelchen Stimmungslosen Regellücken ab). Was wäre so schlimm daran wenn er ihn dann auch im Finale benutzt? Erklärt es mir, ich verstehe es wirklich nicht. Es setzt ihn ein und nimmt damit Galotta die Krone oder gewisse Schutzartefakte mittels Motericus vom Leib. Dadurch wäre Gaius noch lange nicht gleich besiegt und ihr habt doch längst genug Möglichkeiten aufgezählt wie man ihm das ganze während des Zaubers erschweren kann so das man verhindert das er die alte Rostbirne einfach weghaut. Dafür haben wir doch dort den Splitter und die Hestohtgarde und ein anderer Held könnte wiederum ein heroisches Ablenkungsmanöver machen müssen um dem Zauberer die Zeit zu erkaufen. Ich fände diese Lösung ehrlichgesagt klasse! So kann man den Helden klar machen das sie Galatto, hier und jetzt, auch etwas entgegenzusetzen haben (und das MÜSSEN sie sollen sie ihn besiegen) und man würde die viele Arbeit des Spielers honorieren und ihm somit erklären wie gerade ER seinen Teil dazu beitragen konnte Gaius zu schlagen. Außerdem kommt da Galotta doch viel besser bei weg als wenn Dexter ihm einfach mit nem Schwert sein Krönchen vom Kopf haut und das hab ich jetzt wirklich schon öfters gelesen. Na ja vielleicht übersehe ich ja etwas wichtiges, in dem Fall bin ich gerne bereit mich zu korrigieren so jemand es mir plausibel zu erklären vermag. Zum Schluss noch etwas was ich nicht verstehe, warum soll es unsinnig sei die dämonalogische Macht und ihren Einfluss auf Aventurien von Galotta und Borbarad zu vergleichen, nur weil sie unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichen Mitteln und Zielen sind? Ich kann doch auch die Militärmacht von Amene Horas und dem Al Anfaner Patriarchen vergleichen, obwohl die mit Sicherheit auch andere Ziele, Mittel und Charaktere haben. Vielleicht begreife ich es ja wenn ich es einfach mal tue! Also: Meisterinformationen zu G7 (anzeigen) Borbarad was ein Halbgott, Alveranier des verbotenen Wissens, profane Magie, Klingen oder Liturgien wären lachhaft gegen ihn gewesen. Er trug die gesamte Dämonenkrone und damit das vollständige Erzartefakt des Namenlosen. Dadurch das er jedoch ein Alveranier war, ward er zugleich Prinzip und eigenständige Persönlichkeit. Dies führte dazu das er als Prinzip gar nicht anders konnte als gewisse Fehler immer wieder zu begehen. Davon war der wichtigste, dass er stets die Welt unterschätzte die er zu gewinnen trachtete. Borbarad kämpfte einen Mehrfrontenkrieg, gegen 7 Erzdämonen um seine Seele, gegen die Gleichgewichtshütenden alten Drachen, gegen Satinav und gegen seine göttlichen Verwandten die ihn von seinem Tun abbringen wollten. Dabei war die Schlacht um Aventurien für ihn nur ein Nebenschauplatz, der allerdings zum Zünglein in der Waage wurde und den er, wie immer, unterschätzte. Galotta hingegen ist der vielleicht genialsten menschlichen Gildenmagier gewesen, der sich, durch Demütigung und sein eigenes Ego gestürzt, dem Erzdämon der Rache verschrieb. Dieser erwählte ihn zu seinem höchsten Diener und machte sich Galottas Genie zu nutzte. Aber erst der Erwerb der Agrimoth Splitters kürte ihn zum Heptarchen und versetzte ihn in die Lage jene Dinge zu vollbringen die nun über das Mittelreich hineinbrechen. Galottas Spezialgebiete sind vor allem die Beherrschung, in der er beinahe als Freizauberer gelten kann aber auch die Erschaffung von Artefakten und dank Pakt und Splitter, beherrscht er auch die entsprechenden Domänen über das Maß hinaus, dass ein gewöhnlicher Sterblicher Magus erreichen könnte. Natürlich verfügt Galotta auch sonst noch über eine Bandbreite anderer, teilweise von ihm erfundener Zauber. Letztlich hat Galotta allerdings vor allen seinen selbstgewählten ehemaligen Prinzipien versagt, und die Aufgabe, diesen Umstand vor seinem eigenen Verstand zu verbergen, ist wohl die größte Leistung, die er konstant vollbringen muss. Ohne seine Pakte und den Splitter ist er immer noch ein wirklich brillanter aber auch alter und kranker Magus, jedoch nicht mehr als das. Mir zumindest hilft dieser Vergleich und die Einsschätzung der beiden ungemein, wenn es darum geht, für mich zu klären zu welchen Dinge Galotta/Borbel in der Lage sind, was sie tun und was sie nicht einmal zu denken wagen würden. ....aber wie gesagt ich bin durchaus lernfähig und bin gerne bereit mich einer Plausiblen Erklärung anzuschließen. Bis jetzt sind mir jedoch immer noch weite Teile der bisherigen Argumentation schleierhaft. Soweit von mir cia Eike
06.07.2005, 17:52 Uhr ~ #222
man errette mich langsam bin ich wirklich verwirrt.
Zitat Es geht mehr um die Möglichkeiten, gewisse Fähigkeiten von spezifischen Heldengruppen zu neutralisieren, um einen all zu einfachen und deshalb nicht angemessenen Sieg über Galotta zu verhindern.
Es geht mehr um die Möglichkeiten, gewisse Fähigkeiten von spezifischen Heldengruppen zu neutralisieren, um einen all zu einfachen und deshalb nicht angemessenen Sieg über Galotta zu verhindern.
soweit sind wir ja noch einer Meinung, allein so etwas regelt man, mMn, nicht im Finale von SidW, indem man sich irgendeine offensichtlich aus den Fingern gesogene Begründung einfallen lässt, oder gar ganz auf die Begründung verzichtet und einfach sagt.... ne geht halt nett.
Es gibt sicherlich eine ganze Menge Möglichkeiten, so man nur Regelkonform genug ist, Galotta mit 99% Sicherheit ohne größeren Aufwand weg zupusten. Aber wenn es ein Spieler auf solch eine Methode anlegt, dann sollte man das mit ihm außerhalb der Spielsitzung in einem klärendem Gespräch regeln! Ich bin mir sicher wenn der Tempo Stasis für eure Spielwelt einfach eine Nummer zu groß ist, dann wird ein halbwegsvernünftiger Spieler das auch einsehen, EGAL ob man ihn nun in Kuslik lernen kann oder nicht (oder was auch immer die Methode dieses Spielers sein sollte).
Aber zu behaupten Galotta würde über diesen Zauber nur noch süffisant lächeln können hat mit dem was du oben schreibst im Grunde nichts mehr zu tun! Konsequent durchgedacht würde das alle Probleme über die hier im Forum über so lange Zeit diskutiert wurden nur noch verstärkt (bzw. wiederholt).
Es gibt in SidW doch einen wirklich eigenartigen Bruch in der Darstellung Galottas.
Zunächst zieht er wirklich derartige Register an Dämonlogischer Macht das einem die Kinnlade auf der Tischplatte liegen bleibt. Wenn man sich dann vorstellt wer der Mensch sein soll der das vollbracht hat, so muss man sich fragen ob es irgendeine Möglichkeit geben könnte, diesen... ja Halbgott (und ich ziehe hiermit den Vergleich zum guten Borbel ganz bewusst und gerne) aufzuhalten?
Dann, im Finale, bricht das Bild jedoch mit einem Schlag völlig ein, wo dieser Galotta einfach zu dämlich ist zu kapieren das man ihn vergiften will und sich noch nicht einmal die Mühe gemacht hat sich auf ein solchen (doch recht vorhersehbaren) Angriff einzustellen, obwohl er doch sonst so übermächtig UND Genial gewesen ist.
Coppi und viele andere haben dieses Problem damals doch eigentlich bereits rechtzeitig erkannt und es kritisiert. Ich erinnere nur an den Thread unter der Fragestellung ob Galotta eine Dumpfbacke sei. ^^
Und auch sonst hat doch kaum jemanden das Finale gefallen und seit dem wurde in jetzt ca. 170 Beiträgen!!!!!, im Kern genau wegen diesem Problem, versucht es umzuschreiben. Dabei kam, abermals Coppi, auf die einzige richtige Schlussfolgerung wenn man das Bild, welches anfangs von Galotta gezeichnet wird wirklich umsetzt.
Diese Schlussfolgerung lautet dann aber nun auch einmal:
Bei dem Tod DIESES Galottas (der selbst für Zeitformeln nur noch ein dämliches Grinsen übrig hat) haben Heldengruppen einfach keinen Platz!!!!!
Ich spiele einmal das durch, was Ritter Rowin andeutete, nämlich sein Finalkampf, mit einem solchen Übergalotta mit dem Tempo Stasis in der von euch präferierten Lösung des Grinsegaius (verzeih mir Coppi ^^).
Also nachdem Assan Taldorin den Tempo Stasis sprach, sich nen sarkastischen Kommentar eingehandelt hatte, zündet er als nächstes schnell noch (weil ihn das natürlich auch keineswegs entmutigte und zu dem Schluss veranlasste das wo Zeitformeln scheitern seine profan Magie wohl ziemlich wirkungslos sein dürfte) einen Brenne auf Gaius Thron, dieser ist von dieser wirklich sehr viel unvorhersehbaren Taktik als das benutzen einer Zeitformel, sooooo überrascht das er kreischend aufspringt und dem Ritter die nötigen Sekunden verschafft im die Praiosklinge ins Herz zu rammen (und das obwohl man bei ihm als Hüter der LOHE und träger des Splitters des Herrn des Dämonischen FEUERS bei diesem Zauber wenigstens noch halbwegs begründen kann warum er über einen Feuerangriff nur müde lächelt........)
Das war natürlich übertrieben und sarkastisch und ich hoffe ich bin niemanden zu nahe getreten, ABER MAL IM ERNST:
Findet ihr das WIRKLICH eine gute Lösung? Bin ich der einzige der findet, dass das im Grunde doch genau das selbe wäre (wenn auch nett ganz sooooo schlimm), als wenn Galotta halt son blödes Giftfläschchen trinkt das ihm irgendwelche komischen Abenteurer in die Hand drücken die gerade in seinen Thronsaal eingebrochen sind?
Galotta zu jemanden zu machen der selbst über die Formeln der Zeit schmunzelt, kann doch nicht die Lösung sein!
ich glaube die Aufgabe des eSeL muss es vielmehr sein in BEIDE Richtungen die Wogen zu glätten und nicht von einem extrem ins andere zu verfallen.
Zunächst muss man während SidW deutlich machen, dass was hier abgeht, auch für Galotta das absolute Limit darstellt. Dann macht man während des Finales deutlich, dass jene unglaubliche Kraft die ihm sein Pakt und noch mehr der Splitter, geschaffen durch die Kraft des EINEN, verleiht durch die Zerstörung der Kaisermetropole im wesentlichen gebunden sind. Galottas Leistung besteht dann darin, dass die Helden ihn dennoch nur dann besiegen können wenn sie bereit sind gegen diesen Galotta (dem mächtigsten Gildenmagier, aber eben einem MENSCHEN -schön gesagt Ludovigo- ) z.T. sogar ihr eigenes Leben hinzugeben und ihm alles entgegenzuschleudern was sie sich für dieses Finale erarbeitet haben. Womit man Begründen kann warum gerade DIESE Helden ihn schlagen, Galotta als wahrhaft würdigen Gegner darstellen kann und mit Sicherheit, so behaupte ich, bei den Spielern den Eindruck erwecken kann sich ihren Sieg wirklich sauer verdient zu haben!
Allein dafür sollte er wirklich etwas verwundbarer sein als über Zeitformeln nur noch zu schmunzeln..........
Damit wäre ich beim nächsten Punkt.
Sagen wir ein Spieler hat sich den Tempo Stasis wirklich unter viel Mühe erarbeitet, möglicherweise gar so versucht eine Waffe gegen die Heptarchen zu bauen, und das alles aus seiner eigenen Initiative heraus (also er greift nicht nur irgendwelchen Stimmungslosen Regellücken ab).
Was wäre so schlimm daran wenn er ihn dann auch im Finale benutzt? Erklärt es mir, ich verstehe es wirklich nicht.
Es setzt ihn ein und nimmt damit Galotta die Krone oder gewisse Schutzartefakte mittels Motericus vom Leib. Dadurch wäre Gaius noch lange nicht gleich besiegt und ihr habt doch längst genug Möglichkeiten aufgezählt wie man ihm das ganze während des Zaubers erschweren kann so das man verhindert das er die alte Rostbirne einfach weghaut. Dafür haben wir doch dort den Splitter und die Hestohtgarde und ein anderer Held könnte wiederum ein heroisches Ablenkungsmanöver machen müssen um dem Zauberer die Zeit zu erkaufen.
Ich fände diese Lösung ehrlichgesagt klasse! So kann man den Helden klar machen das sie Galatto, hier und jetzt, auch etwas entgegenzusetzen haben (und das MÜSSEN sie sollen sie ihn besiegen) und man würde die viele Arbeit des Spielers honorieren und ihm somit erklären wie gerade ER seinen Teil dazu beitragen konnte Gaius zu schlagen. Außerdem kommt da Galotta doch viel besser bei weg als wenn Dexter ihm einfach mit nem Schwert sein Krönchen vom Kopf haut und das hab ich jetzt wirklich schon öfters gelesen.
Na ja vielleicht übersehe ich ja etwas wichtiges, in dem Fall bin ich gerne bereit mich zu korrigieren so jemand es mir plausibel zu erklären vermag.
Zum Schluss noch etwas was ich nicht verstehe, warum soll es unsinnig sei die dämonalogische Macht und ihren Einfluss auf Aventurien von Galotta und Borbarad zu vergleichen, nur weil sie unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichen Mitteln und Zielen sind? Ich kann doch auch die Militärmacht von Amene Horas und dem Al Anfaner Patriarchen vergleichen, obwohl die mit Sicherheit auch andere Ziele, Mittel und Charaktere haben.
Vielleicht begreife ich es ja wenn ich es einfach mal tue! Also:
Borbarad was ein Halbgott, Alveranier des verbotenen Wissens, profane Magie, Klingen oder Liturgien wären lachhaft gegen ihn gewesen. Er trug die gesamte Dämonenkrone und damit das vollständige Erzartefakt des Namenlosen. Dadurch das er jedoch ein Alveranier war, ward er zugleich Prinzip und eigenständige Persönlichkeit. Dies führte dazu das er als Prinzip gar nicht anders konnte als gewisse Fehler immer wieder zu begehen. Davon war der wichtigste, dass er stets die Welt unterschätzte die er zu gewinnen trachtete. Borbarad kämpfte einen Mehrfrontenkrieg, gegen 7 Erzdämonen um seine Seele, gegen die Gleichgewichtshütenden alten Drachen, gegen Satinav und gegen seine göttlichen Verwandten die ihn von seinem Tun abbringen wollten. Dabei war die Schlacht um Aventurien für ihn nur ein Nebenschauplatz, der allerdings zum Zünglein in der Waage wurde und den er, wie immer, unterschätzte.
Galotta hingegen ist der vielleicht genialsten menschlichen Gildenmagier gewesen, der sich, durch Demütigung und sein eigenes Ego gestürzt, dem Erzdämon der Rache verschrieb. Dieser erwählte ihn zu seinem höchsten Diener und machte sich Galottas Genie zu nutzte. Aber erst der Erwerb der Agrimoth Splitters kürte ihn zum Heptarchen und versetzte ihn in die Lage jene Dinge zu vollbringen die nun über das Mittelreich hineinbrechen. Galottas Spezialgebiete sind vor allem die Beherrschung, in der er beinahe als Freizauberer gelten kann aber auch die Erschaffung von Artefakten und dank Pakt und Splitter, beherrscht er auch die entsprechenden Domänen über das Maß hinaus, dass ein gewöhnlicher Sterblicher Magus erreichen könnte. Natürlich verfügt Galotta auch sonst noch über eine Bandbreite anderer, teilweise von ihm erfundener Zauber.
Letztlich hat Galotta allerdings vor allen seinen selbstgewählten ehemaligen Prinzipien versagt, und die Aufgabe, diesen Umstand vor seinem eigenen Verstand zu verbergen, ist wohl die größte Leistung, die er konstant vollbringen muss.
Ohne seine Pakte und den Splitter ist er immer noch ein wirklich brillanter aber auch alter und kranker Magus, jedoch nicht mehr als das.
Mir zumindest hilft dieser Vergleich und die Einsschätzung der beiden ungemein, wenn es darum geht, für mich zu klären zu welchen Dinge Galotta/Borbel in der Lage sind, was sie tun und was sie nicht einmal zu denken wagen würden.
....aber wie gesagt ich bin durchaus lernfähig und bin gerne bereit mich einer Plausiblen Erklärung anzuschließen. Bis jetzt sind mir jedoch immer noch weite Teile der bisherigen Argumentation schleierhaft.
Soweit von mir
cia
Yakuban ay Fasar 06.07.2005, 18:41 Uhr ~ #223 Mit kürzeren Texten kann man die Wahrscheinlichkeit von Tippfehlern verkleinern und gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit, dass der ganze Text gelesen wird, erhöhen. Längere Texte können bisweilen ohne Informationsverlust in kürzere Texte umgewandelt werden. Zitat Sagen wir ein Spieler hat sich den Tempo Stasis wirklich unter viel Mühe erarbeitet, möglicherweise gar so versucht eine Waffe gegen die Heptarchen zu bauen, und das alles aus seiner eigenen Initiative heraus (also er greift nicht nur irgendwelchen Stimmungslosen Regellücken ab). Was wäre so schlimm daran wenn er ihn dann auch im Finale benutzt? Erklärt es mir, ich verstehe es wirklich nicht. Finde ich auch nicht schlimm. Ich habe das bereits in Beitrag 11 erwähnt. Ich finde es auch nicht schlimm wenn er den Tempus Stasis ‘nur mal so’ in Kuslik erlernt hat und dann in der Situation erkennt, dass er damit einen partiellen Erfolg landen könnte. Es geht nur darum, was man Galotta machen lassen könnte, wenn absehbar wäre, dass der geplante Einsatz des Tempus Stasis Galotta unter seinem Wert abtreten lassen würde (sprich: die Diskussion ist hochgradig hypothetisch). Zitat Zum Schluss noch etwas was ich nicht verstehe, warum soll es unsinnig sei die dämonalogische Macht und ihren Einfluss auf Aventurien von Galotta und Borbarad zu vergleichen, nur weil sie unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichen Mitteln und Zielen sind? Ich kann doch auch die Militärmacht von Amene Horas und dem Al Anfaner Patriarchen vergleichen, obwohl die mit Sicherheit auch andere Ziele, Mittel und Charaktere haben. Mein Einwand, man könne Galotta und Borbarad nicht einfach vergleichen, war bezogen auf die Kritik, Galotta (der Mensch) werde viel mächtiger dargestellt als Borbarad (der Halbgott). Ich wollte damit andeuten, dass sich die Macht eines Menschen/Halbgottes nicht allein an den erzielten Effekten ablesen lässt; denn die erzielten Effekte sind abhängig von den verfolgten Zielen. Wenn man nun also im Bezug auf die von Galotta erzielten Effekte den Schluss zieht, Galotta sei mächtiger als Borbarad, so wird man der Sache meiner Meinung nach nicht gerecht. Das liegt nicht zuletzt auch an vielen der Unterschiede, die du im MI-Teil genannt hast.
06.07.2005, 18:41 Uhr ~ #223
Mit kürzeren Texten kann man die Wahrscheinlichkeit von Tippfehlern verkleinern und gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit, dass der ganze Text gelesen wird, erhöhen. Längere Texte können bisweilen ohne Informationsverlust in kürzere Texte umgewandelt werden.
Zitat Sagen wir ein Spieler hat sich den Tempo Stasis wirklich unter viel Mühe erarbeitet, möglicherweise gar so versucht eine Waffe gegen die Heptarchen zu bauen, und das alles aus seiner eigenen Initiative heraus (also er greift nicht nur irgendwelchen Stimmungslosen Regellücken ab). Was wäre so schlimm daran wenn er ihn dann auch im Finale benutzt? Erklärt es mir, ich verstehe es wirklich nicht.
Finde ich auch nicht schlimm. Ich habe das bereits in Beitrag 11 erwähnt. Ich finde es auch nicht schlimm wenn er den Tempus Stasis ‘nur mal so’ in Kuslik erlernt hat und dann in der Situation erkennt, dass er damit einen partiellen Erfolg landen könnte.
Es geht nur darum, was man Galotta machen lassen könnte, wenn absehbar wäre, dass der geplante Einsatz des Tempus Stasis Galotta unter seinem Wert abtreten lassen würde (sprich: die Diskussion ist hochgradig hypothetisch).
Zitat Zum Schluss noch etwas was ich nicht verstehe, warum soll es unsinnig sei die dämonalogische Macht und ihren Einfluss auf Aventurien von Galotta und Borbarad zu vergleichen, nur weil sie unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichen Mitteln und Zielen sind? Ich kann doch auch die Militärmacht von Amene Horas und dem Al Anfaner Patriarchen vergleichen, obwohl die mit Sicherheit auch andere Ziele, Mittel und Charaktere haben.
Mein Einwand, man könne Galotta und Borbarad nicht einfach vergleichen, war bezogen auf die Kritik, Galotta (der Mensch) werde viel mächtiger dargestellt als Borbarad (der Halbgott). Ich wollte damit andeuten, dass sich die Macht eines Menschen/Halbgottes nicht allein an den erzielten Effekten ablesen lässt; denn die erzielten Effekte sind abhängig von den verfolgten Zielen. Wenn man nun also im Bezug auf die von Galotta erzielten Effekte den Schluss zieht, Galotta sei mächtiger als Borbarad, so wird man der Sache meiner Meinung nach nicht gerecht. Das liegt nicht zuletzt auch an vielen der Unterschiede, die du im MI-Teil genannt hast.
Saimid ibn Omar 06.07.2005, 19:56 Uhr ~ #224 Tulamidische Grüße Yakuban Zitat Mit kürzeren Texten kann man die Wahrscheinlichkeit von Tippfehlern verkleinern und gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit, dass der ganze Text gelesen wird, erhöhen. Längere Texte können bisweilen ohne Informationsverlust in kürzere Texte umgewandelt werden. Richtig. Für evtl. Tippfehler bitte ich dich -und alle anderen- um Verzeihung, glaub mir, sollte ich – als Legastheniker- dir wirklich Texte vorlegen die ich einfach nur schnell hingeklatscht hätte, wären sie für dich wahrscheinlich eher unverständlich ^^. Aber auch Gegenthese: Würden die Leute manchmal etwas ausführlicher ihre Darstellungen belegen könnten sie Unmengen an Missverständnissen vermeiden und wiederum sehr viel Zeit sparen. Um es bei einem Beispiel zu belassen: Hättest du ausgeführt was du meinst wenn du sagst das man Borbel/Gaius nett vergleichen soll, hätte auch ich mir Zeit sparen können, den da sind wir offensichtlich einer Meinung nur wirkte das in den Vorherigen Texten nicht so :). Richtig ist auch das die Diskussion hypothetisch ist, bzw. ich auch nicht gegen alle Argumente etwas hatte (du musst dich also keineswegs direkt angegriffen fühlen sollte es dir so vorgekommen sein), aber der grinsende Galotta bleibt eine unangemessene Lösung ebenso, wie sich irgendeine Begründung aus den Fingern zu saugen, nur damit es nicht klappt. Ansonsten werde ich mich erst einmal an deinen Rat halten und nicht allzu viele Informationen über den EINEN verbreiten, sowie mich auch bemühen mich in Zukunft etwas kürzer zu fassen, wenn ich dafür vielleicht gelegentlich etwas genauer ausgeführte Antworten kriege, auf die ich bezug nehmen kann ^^. Soweit von mir cia Eike
06.07.2005, 19:56 Uhr ~ #224
Tulamidische Grüße Yakuban
Zitat Mit kürzeren Texten kann man die Wahrscheinlichkeit von Tippfehlern verkleinern und gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit, dass der ganze Text gelesen wird, erhöhen. Längere Texte können bisweilen ohne Informationsverlust in kürzere Texte umgewandelt werden.
Richtig. Für evtl. Tippfehler bitte ich dich -und alle anderen- um Verzeihung, glaub mir, sollte ich – als Legastheniker- dir wirklich Texte vorlegen die ich einfach nur schnell hingeklatscht hätte, wären sie für dich wahrscheinlich eher unverständlich ^^.
Aber auch Gegenthese: Würden die Leute manchmal etwas ausführlicher ihre Darstellungen belegen könnten sie Unmengen an Missverständnissen vermeiden und wiederum sehr viel Zeit sparen. Um es bei einem Beispiel zu belassen:
Hättest du ausgeführt was du meinst wenn du sagst das man Borbel/Gaius nett vergleichen soll, hätte auch ich mir Zeit sparen können, den da sind wir offensichtlich einer Meinung nur wirkte das in den Vorherigen Texten nicht so :).
Richtig ist auch das die Diskussion hypothetisch ist, bzw. ich auch nicht gegen alle Argumente etwas hatte (du musst dich also keineswegs direkt angegriffen fühlen sollte es dir so vorgekommen sein), aber der grinsende Galotta bleibt eine unangemessene Lösung ebenso, wie sich irgendeine Begründung aus den Fingern zu saugen, nur damit es nicht klappt.
Ansonsten werde ich mich erst einmal an deinen Rat halten und nicht allzu viele Informationen über den EINEN verbreiten, sowie mich auch bemühen mich in Zukunft etwas kürzer zu fassen, wenn ich dafür vielleicht gelegentlich etwas genauer ausgeführte Antworten kriege, auf die ich bezug nehmen kann ^^.
Ludovigo 06.07.2005, 21:49 Uhr ~ #225 @Saimid: Danke fürs Lob, aber zur Ergänzung: der von dir erwähnte Ritter Rowin ist Spieler meiner Gruppe, ebenso besagter Herr Thaldorin. Er hat diesen Beitrag hier über meine “Genehmigung” geschrieben. Niemand hat in unserem Finale den “Tempus Stasis” angewandt- es ging bei des Ritters Beitrag alleine ums hypothetische Fachsimpeln (es kam nie spieletechnisch SO vor). Ansonsten meine ich ,dass es fantastisch realistisch und natürlich bedingt bleiben MUSS, dass auch Erzschurken Heldengruppen unterlegen sein DÜRFEN (wenn man es plausibel innerhalb SEINER DSA-Runde erläutern kann und es einfach “passt”!). Der “Brenne toter Stoff” sollte aufgrund von Rauchentwicklung, bzw. Umweltveränderung einfach ablenkende Funktion haben! Sonst nichts! Und bei dem “süffisant lächeln” als Handlung von Meisterpersonen wie Galotta, möchte ich den Meister mal sehen, der das so seiner Runde präsentiert.......und wie dann darauf reagiert (nach einer sooo mächtigen Temporalformel wohlgemerkt!!!) ! Ludo...vigo
06.07.2005, 21:49 Uhr ~ #225
Danke fürs Lob, aber zur Ergänzung:
der von dir erwähnte Ritter Rowin ist Spieler meiner Gruppe, ebenso besagter Herr Thaldorin. Er hat diesen Beitrag hier über meine “Genehmigung” geschrieben. Niemand hat in unserem Finale den “Tempus Stasis” angewandt- es ging bei des Ritters Beitrag alleine ums hypothetische Fachsimpeln (es kam nie spieletechnisch SO vor).
Ansonsten meine ich ,dass es fantastisch realistisch und natürlich bedingt bleiben MUSS, dass auch Erzschurken Heldengruppen unterlegen sein DÜRFEN (wenn man es plausibel innerhalb SEINER DSA-Runde erläutern kann und es einfach “passt”!).
Der “Brenne toter Stoff” sollte aufgrund von Rauchentwicklung, bzw. Umweltveränderung einfach ablenkende Funktion haben! Sonst nichts!
Und bei dem “süffisant lächeln” als Handlung von Meisterpersonen wie Galotta, möchte ich den Meister mal sehen, der das so seiner Runde präsentiert.......und wie dann darauf reagiert (nach einer sooo mächtigen Temporalformel wohlgemerkt!!!) !
Yakuban ay Fasar 06.07.2005, 22:43 Uhr ~ #226 @Saimid Ich sollte in der Tat bisweilen meine oft etwas wirren Gedanke klarer formulieren. Sei versichert, dass ich mich nicht angegriffen fühle und auch in keinem Augenblick beabsichtigt habe, dich anzugreifen. Insbesondere möchte ich nicht bewirken, deinen Eifer im Schreiben von interessanten und wertvollen Beiträgen zu brechen. Den meisten Tippfehlern beuge ich übrigens vor, indem ich einen Texteditor mit automatischer Rechtschreibkorrektur verwende. Dank meiner Zurückhaltung, mich zu erklären, hast du eine interessante Gegenüberstellung von Borbarad und Galotta verfasst. Ich hoffe das entschädigt unbeteiligte Mitleser für die exzessive Metakommunikation... @Topic In den meisten Fällen dürfte der Tempus Stasis nicht mehr als ein Schritt dazu sein, Galotta zu bezwingen und daher kein Problem. Andererseits ist es auch sehr schön, wenn man dem Magier die Gelegenheit geben kann, ein paar Worte mit Galotta alleine zu tauschen (während alle anderen erstarrt sind; es ist ja nicht so, dass Galotta damit über der Macht des Herrn Satinav steht, vielmehr ist er eben ein sehr kompetenter Gildenmagier). Und das Grinsen passt doch auch, Galotta ist schliesslich der, der zuletzt lacht ;)
06.07.2005, 22:43 Uhr ~ #226
@Saimid
Ich sollte in der Tat bisweilen meine oft etwas wirren Gedanke klarer formulieren. Sei versichert, dass ich mich nicht angegriffen fühle und auch in keinem Augenblick beabsichtigt habe, dich anzugreifen. Insbesondere möchte ich nicht bewirken, deinen Eifer im Schreiben von interessanten und wertvollen Beiträgen zu brechen.
Den meisten Tippfehlern beuge ich übrigens vor, indem ich einen Texteditor mit automatischer Rechtschreibkorrektur verwende.
Dank meiner Zurückhaltung, mich zu erklären, hast du eine interessante Gegenüberstellung von Borbarad und Galotta verfasst. Ich hoffe das entschädigt unbeteiligte Mitleser für die exzessive Metakommunikation...
@Topic
In den meisten Fällen dürfte der Tempus Stasis nicht mehr als ein Schritt dazu sein, Galotta zu bezwingen und daher kein Problem. Andererseits ist es auch sehr schön, wenn man dem Magier die Gelegenheit geben kann, ein paar Worte mit Galotta alleine zu tauschen (während alle anderen erstarrt sind; es ist ja nicht so, dass Galotta damit über der Macht des Herrn Satinav steht, vielmehr ist er eben ein sehr kompetenter Gildenmagier). Und das Grinsen passt doch auch, Galotta ist schliesslich der, der zuletzt lacht ;)
Saimid ibn Omar 06.07.2005, 22:56 Uhr ~ #227 Tulamidische Grüßer geehrter Ludovigo und geehrter Yakuban, (ich werde mich bemühen, mich kurz zu fassen ^^) @Ludovigo Da scheine ich, der ich noch von der Vermeidung von Missverstädnissen schwafle, eines produziert zu haben. Mir war schon bewusst das euer Finale nicht SO gelaufen ist und ich habe auch überhaupt keine Kritik an der Art vorzubringen WIE es gelaufen ist. Die Anmerkung des Ritters und nunmehr Heptarchentöters dienten mir nur als Material für eine sehr sarkastische Darstellung davon, warum ich gegen “Grinsegaius” bin. :) @ Yakuban Diesem Beitrag kann ich mich in eigentlich allen Punkten nur noch anschließen, auch wenn ich immernoch finde , dass die Negativen Seiten von “Grinsegaius” überwiegen. hoffentlich nun knackig kurz genug gewesen ^^ Eike
06.07.2005, 22:56 Uhr ~ #227
Tulamidische Grüßer geehrter Ludovigo und geehrter Yakuban,
(ich werde mich bemühen, mich kurz zu fassen ^^)
@Ludovigo
Da scheine ich, der ich noch von der Vermeidung von Missverstädnissen schwafle, eines produziert zu haben. Mir war schon bewusst das euer Finale nicht SO gelaufen ist und ich habe auch überhaupt keine Kritik an der Art vorzubringen WIE es gelaufen ist. Die Anmerkung des Ritters und nunmehr Heptarchentöters dienten mir nur als Material für eine sehr sarkastische Darstellung davon, warum ich gegen “Grinsegaius” bin. :)
@ Yakuban
Diesem Beitrag kann ich mich in eigentlich allen Punkten nur noch anschließen, auch wenn ich immernoch finde , dass die Negativen Seiten von “Grinsegaius” überwiegen.
hoffentlich nun knackig kurz genug gewesen ^^
Xandros 07.07.2005, 10:49 Uhr ~ #228 Also in den meisten Fällen finde ich den so liebgetauften “Grinsegaius” sehr passend. Es zeigt seine Überlegenheit, die er mMn besitzen sollte. Bei einem Tempus Stasis aber könnte ruhig mal ein “Ich bin beeindruckt” herauskommen, falls Galott nicht mit erstarrt. Ein dauerdämliches Grinsen fände ich auch nicht angebracht, eher ein hämisches, wenn dies denn passt. Zum Beispiel würde es mMn bei der Einnahme des Giftes passen, welches Galotta rein gar nichts ausmacht. Wenn einer der Helden Araschar zieht, können die Augen Galottas schon mal kurz aus den Augenhöhlen hervorkommen und das Grinsen versterben. Allerdings ist Galotta wohl selbstbewusst genug, dass er in den meisten Situationen schnell wieder die Fassung gewinnt. Ausgenommen dürfte wohl der Scharlachkappentanz als Gesprächsthema sein, welcher wohl auch am Besten geeignet ist, um Galotta zu reizen. (Sieh Galottas Ende Thread)
07.07.2005, 10:49 Uhr ~ #228
Also in den meisten Fällen finde ich den so liebgetauften “Grinsegaius” sehr passend. Es zeigt seine Überlegenheit, die er mMn besitzen sollte. Bei einem Tempus Stasis aber könnte ruhig mal ein “Ich bin beeindruckt” herauskommen, falls Galott nicht mit erstarrt. Ein dauerdämliches Grinsen fände ich auch nicht angebracht, eher ein hämisches, wenn dies denn passt. Zum Beispiel würde es mMn bei der Einnahme des Giftes passen, welches Galotta rein gar nichts ausmacht. Wenn einer der Helden Araschar zieht, können die Augen Galottas schon mal kurz aus den Augenhöhlen hervorkommen und das Grinsen versterben. Allerdings ist Galotta wohl selbstbewusst genug, dass er in den meisten Situationen schnell wieder die Fassung gewinnt. Ausgenommen dürfte wohl der Scharlachkappentanz als Gesprächsthema sein, welcher wohl auch am Besten geeignet ist, um Galotta zu reizen. (Sieh Galottas Ende Thread)
Ludovigo 07.07.2005, 11:40 Uhr ~ #229 @Saimid: Ritter Rowin würde sich nicht selbst als “Heptarchentöter” benennen, dazu ist er einfach zu wenig arrogant- bzw. würde er dann seine eigene Leistung insgesamt als zu hoch einschätzen. Die gesamte Heldengruppe hat diese Auseinandersetzung für sich entschieden, weswegen ihnen allen zusammen der Ruhm (der Schrecken des zerstörten Gareth überwiegt jedoch) gehört. Es ist mir als Spielleiter sehr aufgefallen, dass die Runde den Sieg über Galotta nicht begrüsst, bzw. gefeiert hat (siehe meine obigen Beiträge) sondern eher ungläubig mit der Situation Gareths nach dem Absturz Kholak-Kais umging. Das sagt aus, dass das Ende Galotta nicht zu einer Feierlaune verkommt sondern dass es nun darum geht ein ganzes (enthauptetes) Reich “aus der Asche” zu heben. Ludo...vigo
07.07.2005, 11:40 Uhr ~ #229
Ritter Rowin würde sich nicht selbst als “Heptarchentöter” benennen, dazu ist er einfach zu wenig arrogant- bzw. würde er dann seine eigene Leistung insgesamt als zu hoch einschätzen.
Die gesamte Heldengruppe hat diese Auseinandersetzung für sich entschieden, weswegen ihnen allen zusammen der Ruhm (der Schrecken des zerstörten Gareth überwiegt jedoch) gehört.
Es ist mir als Spielleiter sehr aufgefallen, dass die Runde den Sieg über Galotta nicht begrüsst, bzw. gefeiert hat (siehe meine obigen Beiträge) sondern eher ungläubig mit der Situation Gareths nach dem Absturz Kholak-Kais umging.
Das sagt aus, dass das Ende Galotta nicht zu einer Feierlaune verkommt sondern dass es nun darum geht ein ganzes (enthauptetes) Reich “aus der Asche” zu heben.
Ritter Rowin von Schwertbergen 07.07.2005, 23:02 Uhr ~ #230 Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen. ;-)
07.07.2005, 23:02 Uhr ~ #230
Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen. ;-)
Judex 07.07.2005, 23:59 Uhr ~ #231 Abgesehen dafür, dass ich wohl etwas zu spät komme, um noch neues zu obigen Beiträgen zu sagen (ich kann denen nämlich auch nur noch zustimmen), möchte ich Saimid ibn Omar für seinen langen Beitrag danken. Abgesehen von seinem speziell auf dieses Problem (TEMPUS STASIS) bezogene Antwort hat er mir nämlich auch bei meiner Vorstellung des Finales geholfen. Bisher hatte ich Coppis und Katharinas Version betreffend immer einige Bedenken, wie meine Gruppe auf DIESEN Galotta reagieren würde, nachdem er vorher durch die fliegende Festung als Wesen mit fast göttlicher Macht dargestellt wird. Obwohl die Macht tatsächlich von dem Pakt ausgeht, war ich mir nicht sicher, wie meine Gruppe darauf reagieren würde, doch mittlerweile habe ich eine bessere Vorstellung davon (und kann es dann auch besser verkaufen), also danke nochmal... Ich hoffe nur, dass es bei mir auch nur annäherd so gut wird, wie es etwa in Galgenkinds Beitrag anklang (davon abgesehen, dass ich erstmal hoffe, dass wir überhaupt so weit kommen,...)
07.07.2005, 23:59 Uhr ~ #231
Abgesehen dafür, dass ich wohl etwas zu spät komme, um noch neues zu obigen Beiträgen zu sagen (ich kann denen nämlich auch nur noch zustimmen), möchte ich Saimid ibn Omar für seinen langen Beitrag danken. Abgesehen von seinem speziell auf dieses Problem (TEMPUS STASIS) bezogene Antwort hat er mir nämlich auch bei meiner Vorstellung des Finales geholfen.
Bisher hatte ich Coppis und Katharinas Version betreffend immer einige Bedenken, wie meine Gruppe auf DIESEN Galotta reagieren würde, nachdem er vorher durch die fliegende Festung als Wesen mit fast göttlicher Macht dargestellt wird. Obwohl die Macht tatsächlich von dem Pakt ausgeht, war ich mir nicht sicher, wie meine Gruppe darauf reagieren würde, doch mittlerweile habe ich eine bessere Vorstellung davon (und kann es dann auch besser verkaufen), also danke nochmal...
Ich hoffe nur, dass es bei mir auch nur annäherd so gut wird, wie es etwa in Galgenkinds Beitrag anklang (davon abgesehen, dass ich erstmal hoffe, dass wir überhaupt so weit kommen,...)
Turm-Dschinni 31.05.2006, 10:47 Uhr ~ #232 Huiii, ich höre und gehorche! Die Beiträge Nr. 185 bis 233 wurden soeben aus dem Thema Tempus Stasis gegen Galotta? hierhin ausgelagert. Macht 219 Wunschpunkte, bitte!
31.05.2006, 10:47 Uhr ~ #232
Huiii, ich höre und gehorche! Die Beiträge Nr. 185 bis 233 wurden soeben aus dem Thema Tempus Stasis gegen Galotta? hierhin ausgelagert. Macht 219 Wunschpunkte, bitte!
Gwenselah 07.05.2006, 16:58 Uhr ~ #233 Hallo zusammen, da unsere Gruppe kurz vor der Erstürmung Kholak-Kais steht und ich nach einer, von den Helden, herbeigeführten Bezwingung Golattos suche bitte ich die Wolkentürmler bei einer zum Brainstorming: Meine Gedanken sind schon sehr explizit. Ich werde dem Magier seinen Stab nehmen und wie im Abenteuer beschrieben von Galotta zerbrechen lassen. Dieser Stab ist aber neben dem arkanen “Arbeitsgerät” auch ein karmaler Gegenstand, berührt von Boron. Der Magier ist auch sehr affin zu dem Gott des Todes und sogar ein Akkoluth des Puniner Zweiges. Nun stelle ich mir vor wie Galotta den Stab zerbricht und dem Spieler des Magiers das Herz blutet, aber was nun? Die Bezwingung Galottas soll an dieser Stelle einsetzen. Was könnte passieren, dass den Rotkappentrunk bzw. das Zweikomponentengift erstetzt und auf die Freisetzung der karmalen Kraft des Stabes zurückzuführen ist? Vielleicht ein Wunder Borons, doch will mir partout nichts sinnvolles einfallen. Oder hat auch die freigesetzte arkane Kraft Auswirkungen auf Galotta und die Helden? Es wäre auch möglich, den Magier hier heldenhaft sterben zu lassen im Gegenzug für die Bezwingung Galottas und das Leben der anderen Helden. Gwenselah, für jede Idee dankbar :)
07.05.2006, 16:58 Uhr ~ #233
da unsere Gruppe kurz vor der Erstürmung Kholak-Kais steht und ich nach einer, von den Helden, herbeigeführten Bezwingung Golattos suche bitte ich die Wolkentürmler bei einer zum Brainstorming:
Meine Gedanken sind schon sehr explizit. Ich werde dem Magier seinen Stab nehmen und wie im Abenteuer beschrieben von Galotta zerbrechen lassen. Dieser Stab ist aber neben dem arkanen “Arbeitsgerät” auch ein karmaler Gegenstand, berührt von Boron. Der Magier ist auch sehr affin zu dem Gott des Todes und sogar ein Akkoluth des Puniner Zweiges.
Nun stelle ich mir vor wie Galotta den Stab zerbricht und dem Spieler des Magiers das Herz blutet, aber was nun?
Die Bezwingung Galottas soll an dieser Stelle einsetzen. Was könnte passieren, dass den Rotkappentrunk bzw. das Zweikomponentengift erstetzt und auf die Freisetzung der karmalen Kraft des Stabes zurückzuführen ist?
Vielleicht ein Wunder Borons, doch will mir partout nichts sinnvolles einfallen.
Oder hat auch die freigesetzte arkane Kraft Auswirkungen auf Galotta und die Helden?
Es wäre auch möglich, den Magier hier heldenhaft sterben zu lassen im Gegenzug für die Bezwingung Galottas und das Leben der anderen Helden.
Gwenselah, für jede Idee dankbar :)
Ludo...vigo 07.05.2006, 17:50 Uhr ~ #234 @Endkampf mit magischen Effekten: www.wolkenturm.de/index.php?page=tee_thread&file=782&folder=jdf @Endkampf/Ideensammlung: www.wolkenturm.de/index.php?page=tee_thread&file=202&folder=jdf @Magierstab: Wenn es sich um karmale Effekte handelt, die bei der Zerstörung des Stabs wirksam werden, halte ich es mit einem Zitat von Didi Hallervorden: “Ich brauche mehr Details!” i. Bezug auf “von Boron berührt!” Zu magischen Effekten siehe oben! Also Gwenselah, mehr Infos zum Stab..... *helfen wollend* Ludo...vigo
07.05.2006, 17:50 Uhr ~ #234
@Endkampf mit magischen Effekten:
www.wolkenturm.de/index.php?page=tee_thread&file=782&folder=jdf
@Endkampf/Ideensammlung:
www.wolkenturm.de/index.php?page=tee_thread&file=202&folder=jdf
@Magierstab:
Wenn es sich um karmale Effekte handelt, die bei der Zerstörung des Stabs wirksam werden, halte ich es mit einem Zitat von Didi Hallervorden:
“Ich brauche mehr Details!”
i. Bezug auf “von Boron berührt!”
Zu magischen Effekten siehe oben!
Also Gwenselah, mehr Infos zum Stab.....
*helfen wollend*
Katharina 07.05.2006, 19:38 Uhr ~ #235 Vielleicht: Galotta schläft ein? ;-), tut mir leid, bin heute für nichts Konstruktives zu gebrauchen.
07.05.2006, 19:38 Uhr ~ #235
Vielleicht: Galotta schläft ein?
;-), tut mir leid, bin heute für nichts Konstruktives zu gebrauchen.
Gwenselah 08.05.2006, 00:54 Uhr ~ #236 @Ludo: Die Threads kenn ich und habe sie auch über lange Strecken mitverfolgt. :) Ich werd auch einige Dinge einsetzen, nur glaub ich das meine Spieler die tiefenpsychologische Methode nicht hinbekommen werden. Den juckts zusehr in den Fingern. ;) Aber dir als bekennenden High-Fantasy Anhänger fällt da bestimmt was ein *hoff*! Zum Stab: Boron hat den Stab mit karmalen Kräften ausgestattet, die dem Magier ähnliche Effekte wie mit Araschar ermöglichen (Kampffähigkeiten aufwerten, Verletzlichkeiten hinzufügen, Untote exorzieren usw.), doch nicht ganz so effizient. Die Wirkungsdauer ist auf einen Kampf verkürzt. Der Stab lädt sich mit karmaler Kraft nach Göttergefälligkeit (also nach meiner Maßgabe ;) ) auf. Aktivieren kann er den Stab nur mit gelungenen Liturgiekenntnisproben. Nichts desto trotz ist der Stab ein karmales Artefakt großer Macht. Hintergrund war, dass der Magier 2 Mitspieler, vermittels Balsam, Golgaries Schwingen entrissen hat. Er hat eine sehr “anmahndende” Vision Borons erhalten die ihn dazu veranlasste zum Akkoluthen zu werden. Ich hatte ihm den Stab in weiser Voraussicht auf SidW an die Hand gegeben und sehe nun die beste Einsatzmöglichkeit und die gleichzeitiger Herausnahme dieses mächtigen Artefakts. @Katharina: Die Idee hatte ich auch, hab mich aber nicht getraut sie zu posten ;) Obwohl, so ein kurzes Nickerchen, in denen die Helden gewisse Vorbereitungen treffen können (Dexter retten, Heshtotim aufreiben)... Hmm, kommts mir nur so vor oder wirkt es lächerlich, wenn G.C.E wegnickt? ^^ Vollkommene Dunkelheit wäre noch eine mögliche Auswirkung. Oder absolute Stille... aber Golatta ist ja schon nahezu Freizauberer, sodass ihn das nicht wirklich stören würde, wohl eher meinen Gruppenmagier. Gwenselah, ergänzend
08.05.2006, 00:54 Uhr ~ #236
@Ludo:
Die Threads kenn ich und habe sie auch über lange Strecken mitverfolgt. :)
Ich werd auch einige Dinge einsetzen, nur glaub ich das meine Spieler die tiefenpsychologische Methode nicht hinbekommen werden. Den juckts zusehr in den Fingern. ;)
Aber dir als bekennenden High-Fantasy Anhänger fällt da bestimmt was ein *hoff*!
Zum Stab:
Boron hat den Stab mit karmalen Kräften ausgestattet, die dem Magier ähnliche Effekte wie mit Araschar ermöglichen (Kampffähigkeiten aufwerten, Verletzlichkeiten hinzufügen, Untote exorzieren usw.), doch nicht ganz so effizient. Die Wirkungsdauer ist auf einen Kampf verkürzt. Der Stab lädt sich mit karmaler Kraft nach Göttergefälligkeit (also nach meiner Maßgabe ;) ) auf. Aktivieren kann er den Stab nur mit gelungenen Liturgiekenntnisproben.
Nichts desto trotz ist der Stab ein karmales Artefakt großer Macht.
Hintergrund war, dass der Magier 2 Mitspieler, vermittels Balsam, Golgaries Schwingen entrissen hat. Er hat eine sehr “anmahndende” Vision Borons erhalten die ihn dazu veranlasste zum Akkoluthen zu werden. Ich hatte ihm den Stab in weiser Voraussicht auf SidW an die Hand gegeben und sehe nun die beste Einsatzmöglichkeit und die gleichzeitiger Herausnahme dieses mächtigen Artefakts.
@Katharina: Die Idee hatte ich auch, hab mich aber nicht getraut sie zu posten ;)
Obwohl, so ein kurzes Nickerchen, in denen die Helden gewisse Vorbereitungen treffen können (Dexter retten, Heshtotim aufreiben)...
Hmm, kommts mir nur so vor oder wirkt es lächerlich, wenn G.C.E wegnickt? ^^
Vollkommene Dunkelheit wäre noch eine mögliche Auswirkung.
Oder absolute Stille... aber Golatta ist ja schon nahezu Freizauberer, sodass ihn das nicht wirklich stören würde, wohl eher meinen Gruppenmagier.
Gwenselah, ergänzend
Quendan von Silas 08.05.2006, 06:43 Uhr ~ #237 Ja, es würde lächerlich wirken, wenn Galotta ein kurzes Nickerchen machen würde. ;-)
08.05.2006, 06:43 Uhr ~ #237
Ja, es würde lächerlich wirken, wenn Galotta ein kurzes Nickerchen machen würde. ;-)
Ludo...vigo 08.05.2006, 07:40 Uhr ~ #238 @BoronsZauberstab: Dann ordnen wir doch mal Gedankengänge.....;-) der Stab ist sowohl karmal als auch astral aufgeladen. Du benötigst bei dessen Zerstörung einen “Knalleffekt” der wohl aufzeigen soll, daß Galotta angreifbar ist. Wie wäre dies zu bewerkstelligen? Bei einem solch famosen Astralkarmalstück schreits ja geradezu nach 'Nebeneffekten und optischen Schmankerln, kombiniert mit unangenehmen Parenthesen für Galotta.... Zudem gilts im Zweiten Teil der Kampagne erneut ne Stabqueste hinter sich zu bringen....(soll der Zaubererer deiner Runde überleben?dein momentaner Stand?) Galotta reisst selbstherrlich den Stab an sich und zerbricht diesen recht locker überm Knie....wobei er wohl nicht damit gerechnet hätte, dass aus dem Stab hunderte Rabenfedern hervorschiessen und er von einer karmalastralen Eruption getroffen wird, die ihn mitsamt Thron nach hinten reisst und schrittlange Sprünge durchs Gestein des Raums der Rache wirft....(Fantastisch-Offensive Variante, Knall-Effekt!) oder aus dem zerbrochenen Stab flattern durchscheinende Rabenkörper aus boronsschwarzem Nebel auf und schiessen wie eine Eruption in den Leib des Rundenmagiers (und statten ihn mit rundengemäßen Fähigkeiten für den Kampf gg. Gaius aus!). Dieser blickt überrascht auf und schaut die Recken an: “DAS hätte ich jetzt nicht erwartet! An Euch ist mehr, als ich dachte! Ich sollte vorsichtiger sein!” (Defensiv-beeindruckende Variante, Stärkung des Gruppengefühls und der Motivation) ....dies mal als erster Vorstoss Gwenselah! Ludo...vigo
08.05.2006, 07:40 Uhr ~ #238
@BoronsZauberstab:
Dann ordnen wir doch mal Gedankengänge.....;-)
der Stab ist sowohl karmal als auch astral aufgeladen. Du benötigst bei dessen Zerstörung einen “Knalleffekt” der wohl aufzeigen soll, daß Galotta angreifbar ist. Wie wäre dies zu bewerkstelligen? Bei einem solch famosen Astralkarmalstück schreits ja geradezu nach 'Nebeneffekten und optischen Schmankerln, kombiniert mit unangenehmen Parenthesen für Galotta....
Zudem gilts im Zweiten Teil der Kampagne erneut ne Stabqueste hinter sich zu bringen....(soll der Zaubererer deiner Runde überleben?dein momentaner Stand?)
Galotta reisst selbstherrlich den Stab an sich und zerbricht diesen recht locker überm Knie....wobei er wohl nicht damit gerechnet hätte, dass aus dem Stab hunderte Rabenfedern hervorschiessen und er von einer karmalastralen Eruption getroffen wird, die ihn mitsamt Thron nach hinten reisst und schrittlange Sprünge durchs Gestein des Raums der Rache wirft....(Fantastisch-Offensive Variante, Knall-Effekt!)
oder
aus dem zerbrochenen Stab flattern durchscheinende Rabenkörper aus boronsschwarzem Nebel auf und schiessen wie eine Eruption in den Leib des Rundenmagiers (und statten ihn mit rundengemäßen Fähigkeiten für den Kampf gg. Gaius aus!). Dieser blickt überrascht auf und schaut die Recken an: “DAS hätte ich jetzt nicht erwartet! An Euch ist mehr, als ich dachte! Ich sollte vorsichtiger sein!” (Defensiv-beeindruckende Variante, Stärkung des Gruppengefühls und der Motivation)
....dies mal als erster Vorstoss Gwenselah!
Robak 08.05.2006, 12:01 Uhr ~ #239 Ich würde einfach auf das dämliche Zerbrechen des Stabes verzichten. Was soll das den? Es dient nur dazu zu zeigen wie mächtig Galotta ist, als ob die Helden das nach der Zerstörung Wehrheims nicht wüssten. Genauso wie der große Heiltrank beim Turnier und Galottas eingeschränkter Armatrutz steht auch das Zerbrechen des Stabes im Widerspruch zu den bisherigen Setzungen. Der Stab ist Unzerstörbar. Wenn Galotta ihn zerstören will – wozu es keinen Grund gibt – dann sollte er so vorgehen wie es das Regelwerk vorsieht. Entweder er spricht einen Destructibo der genau dafür da ist oder er beschwört einen Darahei und läßt diesen den Stab zerbrechen. Auch eine Brenne Toter Stoff Variante Agrimothfeuer(statt Drachenfeuer) könnte vom Träger des Agrimothsplitters gesprochen möchtig genug sein den Stab zu vernichten. Aber wenn Galotta mit KK 11? versucht den Stab über dem Knie zu zerbrechen dann ist das einfach schlechter Stil. Den es gilt Galotta ist nicht Borbarad. Gruß Robak
08.05.2006, 12:01 Uhr ~ #239
Ich würde einfach auf das dämliche Zerbrechen des Stabes verzichten.
Was soll das den?
Es dient nur dazu zu zeigen wie mächtig Galotta ist, als ob die Helden das nach der Zerstörung Wehrheims nicht wüssten.
Genauso wie der große Heiltrank beim Turnier und Galottas eingeschränkter Armatrutz steht auch das Zerbrechen des Stabes im Widerspruch zu den bisherigen Setzungen.
Der Stab ist Unzerstörbar.
Wenn Galotta ihn zerstören will – wozu es keinen Grund gibt – dann sollte er so vorgehen wie es das Regelwerk vorsieht.
Entweder er spricht einen Destructibo der genau dafür da ist oder er beschwört einen Darahei und läßt diesen den Stab zerbrechen. Auch eine Brenne Toter Stoff Variante Agrimothfeuer(statt Drachenfeuer) könnte vom Träger des Agrimothsplitters gesprochen möchtig genug sein den Stab zu vernichten.
Aber wenn Galotta mit KK 11? versucht den Stab über dem Knie zu zerbrechen dann ist das einfach schlechter Stil.
Den es gilt Galotta ist nicht Borbarad.
Gruß Robak
Ludo...vigo 08.05.2006, 12:14 Uhr ~ #240 @Robak: “Den es gilt Galotta ist nicht Borbarad.”(Zitat von Robak) Tja...das Zitat kenne ich, stammt auch (zumindest hier im Forum!) von mir selbst. Gwenselah geht es hier aber im Thread darum, die Situation zu schildern WENN Galotta dies tut....also trägt obiger Beitrag nicht allzuviel Konstruktives zur Thematik bei. Ludo...vigo
08.05.2006, 12:14 Uhr ~ #240
@Robak:
“Den es gilt Galotta ist nicht Borbarad.”(Zitat von Robak)
Tja...das Zitat kenne ich, stammt auch (zumindest hier im Forum!) von mir selbst.
Gwenselah geht es hier aber im Thread darum, die Situation zu schildern WENN Galotta dies tut....also trägt obiger Beitrag nicht allzuviel Konstruktives zur Thematik bei.
Gwenselah 08.05.2006, 16:19 Uhr ~ #241 @Robak: In so einer Szene sind Regeln sogut wie egal. Und so selten unsere Helden an solch imposanten geschichtlichen Kausalknoten teilnehmen, umso heftiger ist der Gegner. So wie Galotta beschrieben wird, ist er nahezu ein Freizauberer, also warum nicht eine Kombo aus Motoricus und Destructibo zaubern um den Stab zu zerbrechen. Es sieht halt nur so aus als würde er das Ding über seinem Knie zerbrechen. @Ludo: YEAH! Sehr gut, nun läuft der Film im Kopf wieder. Dein Offensiver Ansatz gefällt mir sehr gut und ich bin geneigt den herzunehmen. :) Der defensive ist mir irgendwie nicht ganz geheuer, einen Spieler zu empowern damit ein Finale siegreich zu Ende gehen kann finde ich nicht sehr gut und ich glaube das sehen die Spieler ähnlich. Aber ich kam dadurch auf eine andere Idee: Könnten die Seelen Galottas und Linnerts (so heißt der Magier) nicht ähnlich wie in AdA Meisterinformationen zu AdA (anzeigen) kurzfristig ins Nirgendmeer entrückt werden? Dort könnte der Magier versuchen Galotta am zurückreisen in seinen Körper zu hindern. Der Rest der Gruppe könnte sich an den Heshtotim zu schaffen machen oder Bekanntschaft mit den magischen Artefakten Galottas machen, die er bei sich trägt. Auf jeden Fall ist Galotta solange abgelenkt wie ihn Linnert am zurückreisen hindern kann. Knifflig, stell ich mir aber auch ganz reizvoll vor. Zitat von Ludo...vigo (soll der Zaubererer deiner Runde überleben?dein momentaner Stand?) Hmm, jain. :) Ich habe das Gefühl, dass der Spieler sich satt gespielt hat an Linnert. Einen würdigen Abgang möchte ich ihm gönnen, werde das aber mit dem Spieler nochmal vorher klären. Falls er Linnert abtreten lassen möchte, würde ich ein Duell Galotta vs. Linnert im Nirgendmeer nach der Zerstörung des Stabes ausspielen. Wenn das so geschehen sollte, wird er zu einem Heiligen der Boronkirche werden. (der Heilige Linnert, *süß* :) Ein geweihter Golgarit ist auch noch in der Gruppe, der seine Heldentat bezeugen und auch die Stabqueste auf sich nehmen kann. Ansonsten präferiere ich den offensiven Ansatz! *BOOM!* Und dann schau ma mal wers überlebt. ;) Thanks a lot Ludo! Wenn noch mehr aus dir heraussprudelt, dann immer her damit. Sonnige Grüße, Gwenselah
08.05.2006, 16:19 Uhr ~ #241
@Robak: In so einer Szene sind Regeln sogut wie egal. Und so selten unsere Helden an solch imposanten geschichtlichen Kausalknoten teilnehmen, umso heftiger ist der Gegner. So wie Galotta beschrieben wird, ist er nahezu ein Freizauberer, also warum nicht eine Kombo aus Motoricus und Destructibo zaubern um den Stab zu zerbrechen. Es sieht halt nur so aus als würde er das Ding über seinem Knie zerbrechen.
YEAH! Sehr gut, nun läuft der Film im Kopf wieder.
Dein Offensiver Ansatz gefällt mir sehr gut und ich bin geneigt den herzunehmen. :)
Der defensive ist mir irgendwie nicht ganz geheuer, einen Spieler zu empowern damit ein Finale siegreich zu Ende gehen kann finde ich nicht sehr gut und ich glaube das sehen die Spieler ähnlich. Aber ich kam dadurch auf eine andere Idee:
Könnten die Seelen Galottas und Linnerts (so heißt der Magier) nicht ähnlich wie in AdA
kurzfristig ins Nirgendmeer entrückt werden?
Dort könnte der Magier versuchen Galotta am zurückreisen in seinen Körper zu hindern. Der Rest der Gruppe könnte sich an den Heshtotim zu schaffen machen oder Bekanntschaft mit den magischen Artefakten Galottas machen, die er bei sich trägt. Auf jeden Fall ist Galotta solange abgelenkt wie ihn Linnert am zurückreisen hindern kann.
Knifflig, stell ich mir aber auch ganz reizvoll vor.
Zitat von Ludo...vigo (soll der Zaubererer deiner Runde überleben?dein momentaner Stand?)
(soll der Zaubererer deiner Runde überleben?dein momentaner Stand?)
Hmm, jain. :)
Ich habe das Gefühl, dass der Spieler sich satt gespielt hat an Linnert. Einen würdigen Abgang möchte ich ihm gönnen, werde das aber mit dem Spieler nochmal vorher klären.
Falls er Linnert abtreten lassen möchte, würde ich ein Duell Galotta vs. Linnert im Nirgendmeer nach der Zerstörung des Stabes ausspielen. Wenn das so geschehen sollte, wird er zu einem Heiligen der Boronkirche werden. (der Heilige Linnert, *süß* :)
Ein geweihter Golgarit ist auch noch in der Gruppe, der seine Heldentat bezeugen und auch die Stabqueste auf sich nehmen kann.
Ansonsten präferiere ich den offensiven Ansatz! *BOOM!* Und dann schau ma mal wers überlebt. ;)
Thanks a lot Ludo!
Wenn noch mehr aus dir heraussprudelt, dann immer her damit.
Sonnige Grüße,
Gwenselah
Judex 08.05.2006, 18:19 Uhr ~ #242 Die Sache mit dem Nirgendmeer finde ich problematisch, weil du dann kurz vor dem Finale einen Teil der Gruppe des Raumes verweisen müsstest oder einige Spieler immer Pause hätten. Das wäre dramaturgisch gesehen einfach Unsinn. Ansonsten finde ich Ludovigos Ideen ganz gut, wenn ich mir die ganze Sache mit dem Stab irgendwie nicht schmeckt: Man hat schon eine praiotische Superwaffe und den SdV, zudem hast du noch einen Golgarit. Stiehlst du nicht gerade letzterem die Show, wenn ein Magier auch noch mit der Macht seines Gottes ausgerüstet Galotta so einen empfindlichen Schlag verpasst? Zumindest bei mir wussten die Magier sich auch anders ins Finale einzubringen und wie es immer so schön heißt soll man ja bemüht sein “jedem Spieler seine Szene” zu verschaffen.
08.05.2006, 18:19 Uhr ~ #242
Die Sache mit dem Nirgendmeer finde ich problematisch, weil du dann kurz vor dem Finale einen Teil der Gruppe des Raumes verweisen müsstest oder einige Spieler immer Pause hätten. Das wäre dramaturgisch gesehen einfach Unsinn.
Ansonsten finde ich Ludovigos Ideen ganz gut, wenn ich mir die ganze Sache mit dem Stab irgendwie nicht schmeckt: Man hat schon eine praiotische Superwaffe und den SdV, zudem hast du noch einen Golgarit. Stiehlst du nicht gerade letzterem die Show, wenn ein Magier auch noch mit der Macht seines Gottes ausgerüstet Galotta so einen empfindlichen Schlag verpasst? Zumindest bei mir wussten die Magier sich auch anders ins Finale einzubringen und wie es immer so schön heißt soll man ja bemüht sein “jedem Spieler seine Szene” zu verschaffen.
Gwenselah 08.05.2006, 21:50 Uhr ~ #243 @Judex: Nunja, ich glaube ich würde auch so denken, wenn ich die entsprechende Gruppe nicht kenne. Der Magier hat diesen Stab schon um einiges länger, da gab es den Golgariten noch nicht. Auch wurde die Macht des Stabes Stück für Stück enthüllt und mit karmaler Kraft angefüllt. Araschar ist zu dieser Zeit auch entrückt und der SdV leer. Des Raumes verwiesen wird bei uns niemand, Unsinn hin oder her. Wenn dann mal 5 KR hier und mal 5 KR da gespielt, das Mitfiebern ist genauso packend. Jeder Spieler bekommt seine Szene und diese wird die des Magiers sein. Ich suche halt nach konstruktiven Vorschlägen, wie man diese effektvoll anreichern kann. ;) Und irgendwie bin ich ganz froh, die Möglichkeit mit dem Rotkappenwillenstunk und dem 2Komponentengift durch diese Szene ersetzen zu können. Der Golgarit kommt mit Sicherheit auch nicht zu kurz genau wie der Rest. :P Aber irgendwo hast Du auch wieder Zweifel an meinem Plan geweckt. Hmm, also doch die offensive Variante!? Ganz weg lassen? Gwenselah, hadernd
08.05.2006, 21:50 Uhr ~ #243
@Judex:
Nunja, ich glaube ich würde auch so denken, wenn ich die entsprechende Gruppe nicht kenne. Der Magier hat diesen Stab schon um einiges länger, da gab es den Golgariten noch nicht. Auch wurde die Macht des Stabes Stück für Stück enthüllt und mit karmaler Kraft angefüllt.
Araschar ist zu dieser Zeit auch entrückt und der SdV leer.
Des Raumes verwiesen wird bei uns niemand, Unsinn hin oder her. Wenn dann mal 5 KR hier und mal 5 KR da gespielt, das Mitfiebern ist genauso packend.
Jeder Spieler bekommt seine Szene und diese wird die des Magiers sein. Ich suche halt nach konstruktiven Vorschlägen, wie man diese effektvoll anreichern kann. ;) Und irgendwie bin ich ganz froh, die Möglichkeit mit dem Rotkappenwillenstunk und dem 2Komponentengift durch diese Szene ersetzen zu können.
Der Golgarit kommt mit Sicherheit auch nicht zu kurz genau wie der Rest. :P
Aber irgendwo hast Du auch wieder Zweifel an meinem Plan geweckt. Hmm, also doch die offensive Variante!?
Ganz weg lassen?
Gwenselah, hadernd
Ludo...vigo 09.05.2006, 17:41 Uhr ~ #244 @BOOM-Effekt!: Galotta muss ja nicht mitsamt Thron umgeworfen und wie ein betrunkener Adept zu Boden rollen......... Sondern diese Eruption könnte ja einfach nur aufzeigen, dass Galotta zwar von magisch/karmalen Effekten betroffen wird...sich aber durchaus (aufgrund seiner diversen Sicherheitsvorkehrungen) auch mal defensiv verhalten muss. - Kurzum: Die Runde gewinnt Zeit (mehere Aktionen, ca 6-10) zum “Zauber vorbereiten” und Artefakte-Einsatz. Denn danach wird Galotta ne Antwort parat haben. Den Schlusskampf kann man niemandem vorschreiben...da ist jeder SL und jede DSA-Runde gefragt. @Gwenselah: Dann lass den guten Linnert abtreten, alleine den Ausflug ins Nirgendmeer (der ja irgendwie auch nur der Limbus ist) würde ich durch eine eher karmal-astrale Auseinandersetzung IM Raum der Rache ersetzen. Vielleicht gelingt es, nach einem heiteren Zaubergefecht, Linnert ja auch schlussendlich irgendwie an die Trümmer seines zersplitterten Stabes zu gelangen und den bereits schwer angeschlagenen Galotta damit zu durchbohren, während er selbst durch zahlreiche Verwundungen niedergestreckt am Boden liegt.....vielleicht noch die Trümmer des Stabes eine letzte, borongefällige MAGIERRACHE (Gildenäquivalent zur DRUIDENRACHE) erlauben... Linnert speist den letzten Zauber seines Lebens mit seiner Lebenskraft um Galotta damit niederzustrecken und so seine Gefährten (und Gareth) zu retten...vergehend in sanft dahingehenden Rabenfedern...... Damit vielleicht? Ludo...vigo
09.05.2006, 17:41 Uhr ~ #244
@BOOM-Effekt!:
Galotta muss ja nicht mitsamt Thron umgeworfen und wie ein betrunkener Adept zu Boden rollen.........
Sondern diese Eruption könnte ja einfach nur aufzeigen, dass Galotta zwar von magisch/karmalen Effekten betroffen wird...sich aber durchaus (aufgrund seiner diversen Sicherheitsvorkehrungen) auch mal defensiv verhalten muss.
- Kurzum:
Die Runde gewinnt Zeit (mehere Aktionen, ca 6-10) zum “Zauber vorbereiten” und Artefakte-Einsatz. Denn danach wird Galotta ne Antwort parat haben.
Den Schlusskampf kann man niemandem vorschreiben...da ist jeder SL und jede DSA-Runde gefragt.
@Gwenselah:
Dann lass den guten Linnert abtreten, alleine den Ausflug ins Nirgendmeer (der ja irgendwie auch nur der Limbus ist) würde ich durch eine eher karmal-astrale Auseinandersetzung IM Raum der Rache ersetzen.
Vielleicht gelingt es, nach einem heiteren Zaubergefecht, Linnert ja auch schlussendlich irgendwie an die Trümmer seines zersplitterten Stabes zu gelangen und den bereits schwer angeschlagenen Galotta damit zu durchbohren, während er selbst durch zahlreiche Verwundungen niedergestreckt am Boden liegt.....vielleicht noch die Trümmer des Stabes eine letzte, borongefällige MAGIERRACHE (Gildenäquivalent zur DRUIDENRACHE) erlauben...
Linnert speist den letzten Zauber seines Lebens mit seiner Lebenskraft um Galotta damit niederzustrecken und so seine Gefährten (und Gareth) zu retten...vergehend in sanft dahingehenden Rabenfedern......
Damit vielleicht?
Gwenselah 09.05.2006, 20:23 Uhr ~ #245 @Ludo: Damit auf jeden Fall! Ich bekomm gerade ne Gänsehaut. :) Die letzte Variante gefällt mir ausgenommen gut, sogar sehr gut und ich bin selbst wieder inspiriert. Vielen Dank für die großartige Hilfe! Ende Mai denke ich werden wir wieder spielen und dann gibts auch den exklusiv Finalspielbericht für dich Ludo. ;) Gwenselah, verbeugend
09.05.2006, 20:23 Uhr ~ #245
Damit auf jeden Fall! Ich bekomm gerade ne Gänsehaut. :)
Die letzte Variante gefällt mir ausgenommen gut, sogar sehr gut und ich bin selbst wieder inspiriert. Vielen Dank für die großartige Hilfe!
Ende Mai denke ich werden wir wieder spielen und dann gibts auch den exklusiv Finalspielbericht für dich Ludo. ;)
Gwenselah, verbeugend
Keideran Labharion 09.05.2006, 21:34 Uhr ~ #246 Mir gefällt die Idee einer verzögerten Wirkung: Der Stab zerstört, keine karmalen Effekte, kurz gesagt: Alles kacke. Aber Borons Kraft wirkt nun mal schleichend und nicht pompös (nichts gegen Ludos schöne Knalleffektbilder, aber in meiner Meinung geht der Schweigsame subtiler vor als der Götterfürst). Lass die Helden gegen Galotta antreten und fast scheitern. Lass Linnert alles geben im magischen Duell – und versagen. Doch während Galotta zu dem Sterbenden schreitet, um dessen Seele seinem Herrn zu opfern, geschieht das Wunder: Die Schatten im Raum der Rache scheinen dunkler zu werden, die Geräusche leiser. Die Bruchstücke des Magierstabes gleiten unmerklich zusammen und das wieder zusammen gefügte Artefakt – nicht mehr magisch, aber eine ‘zweite Weihe’ erhalten – kehrt zurück in Linnerts Hand. Dieser macht vielleicht eine leichte Metamorphose durch: die Haare werden schwarzglänzend wie Rabenfedern, ein großer Schatten gleich der Erscheinung Golgaris legt sich um seinen Leib, seine Stimme ist nur noch ein Flüstern, doch alles durchdringend. Schließlich holt er zum letzten Schlag aus. Ein allerletzter Zauber gleich der DRUIDENRACHE – oder ein geflüstertes “Du schuldest der Welt noch einen Tod”, während den Verhüllten Meister Galotta die verweigerten Lebensjahre einholen. Die falsche Dämonenkrone zersplittert, der Dämonenkaiser stirbt. Und dann vergeht auch Linnert, mit einen letzten Blick auf die Gefährten, ein seliges Lächeln auf den Lippen, die Augen voller Zuversicht und mutspendend. Der Stab mag zurückbleiben und den Gefährten als Wegweiser auf der Queste um den Stab des Vergessens dienen, ehe er auch diese letzte Aufgabe erfüllt hat und sich in [Anzahl Helden] Rabenfedern verwandelt (evtl. mit kleinen karmalen Fähigkeiten). Linnert selbst sollten die Helden in Borons Hallen wiederbegegnen. Dort erleben sie noch einmal die Szene im Raum der Rache, werden wieder mit Linnert vereint, der sie zu Coran / Zyriak führt. Nur mal so als erweiternde Anregungen. :-)
09.05.2006, 21:34 Uhr ~ #246
Mir gefällt die Idee einer verzögerten Wirkung: Der Stab zerstört, keine karmalen Effekte, kurz gesagt: Alles kacke. Aber Borons Kraft wirkt nun mal schleichend und nicht pompös (nichts gegen Ludos schöne Knalleffektbilder, aber in meiner Meinung geht der Schweigsame subtiler vor als der Götterfürst).
Lass die Helden gegen Galotta antreten und fast scheitern. Lass Linnert alles geben im magischen Duell – und versagen. Doch während Galotta zu dem Sterbenden schreitet, um dessen Seele seinem Herrn zu opfern, geschieht das Wunder: Die Schatten im Raum der Rache scheinen dunkler zu werden, die Geräusche leiser. Die Bruchstücke des Magierstabes gleiten unmerklich zusammen und das wieder zusammen gefügte Artefakt – nicht mehr magisch, aber eine ‘zweite Weihe’ erhalten – kehrt zurück in Linnerts Hand. Dieser macht vielleicht eine leichte Metamorphose durch: die Haare werden schwarzglänzend wie Rabenfedern, ein großer Schatten gleich der Erscheinung Golgaris legt sich um seinen Leib, seine Stimme ist nur noch ein Flüstern, doch alles durchdringend.
Schließlich holt er zum letzten Schlag aus. Ein allerletzter Zauber gleich der DRUIDENRACHE – oder ein geflüstertes “Du schuldest der Welt noch einen Tod”, während den Verhüllten Meister Galotta die verweigerten Lebensjahre einholen. Die falsche Dämonenkrone zersplittert, der Dämonenkaiser stirbt. Und dann vergeht auch Linnert, mit einen letzten Blick auf die Gefährten, ein seliges Lächeln auf den Lippen, die Augen voller Zuversicht und mutspendend.
Der Stab mag zurückbleiben und den Gefährten als Wegweiser auf der Queste um den Stab des Vergessens dienen, ehe er auch diese letzte Aufgabe erfüllt hat und sich in [Anzahl Helden] Rabenfedern verwandelt (evtl. mit kleinen karmalen Fähigkeiten). Linnert selbst sollten die Helden in Borons Hallen wiederbegegnen. Dort erleben sie noch einmal die Szene im Raum der Rache, werden wieder mit Linnert vereint, der sie zu Coran / Zyriak führt.
Nur mal so als erweiternde Anregungen. :-)
Ludo...vigo 11.05.2006, 10:58 Uhr ~ #247 @Keidi: ALTER ANGEBER!;-) Auch sehr stimmungsvoll und ausgezeichnet nutzbar für dich Gwenselah! Und die Idee/ die Lesart von Borons weniger impulsiver Art (kombiniert mit zartem Knalleffekt!) liest sich wie ne Eins! Hätte ich nen Hlg. Linnert in der Spielrunde....ich würde Keidis Szene 1:1 übernehmen! Grandios! Ludo...vigo
11.05.2006, 10:58 Uhr ~ #247
@Keidi:
ALTER ANGEBER!;-)
Auch sehr stimmungsvoll und ausgezeichnet nutzbar für dich Gwenselah!
Und die Idee/ die Lesart von Borons weniger impulsiver Art (kombiniert mit zartem Knalleffekt!) liest sich wie ne Eins! Hätte ich nen Hlg. Linnert in der Spielrunde....ich würde Keidis Szene 1:1 übernehmen! Grandios!
Keideran Labharion 11.05.2006, 14:02 Uhr ~ #248 Danke für das Lob. :-) Aber warum fällt mir das immer ein, wenn ich das Abenteuer schon zweimal geleitet habe? Kreativer Verzögerungseffekt, so nennt man das wahrscheinlich. *lach*
11.05.2006, 14:02 Uhr ~ #248
Danke für das Lob. :-)
Aber warum fällt mir das immer ein, wenn ich das Abenteuer schon zweimal geleitet habe? Kreativer Verzögerungseffekt, so nennt man das wahrscheinlich. *lach*
pissang@in.tum.de 11.05.2006, 17:44 Uhr ~ #249 @Keidi & Ludo: BRRR *tränenWegWisch* Wie ihr Euch die Bälle zuspielt ist mehr als traumhaft! Ich denke ich werde Euer geniales Machwerk zu 100% so spielen, es ist einfach rundrum rund! ;) Und Linnert in AdA als Hilfsgeist zu nutzen ist wirklich schön. Auch sein (Ex)Spieler wird sich sicher über solch eine Szene freuen. Dank Euch beiden! Spielbericht folgt, wie versprochen! Gwenselah, begeistert
11.05.2006, 17:44 Uhr ~ #249
@Keidi & Ludo:
BRRR *tränenWegWisch*
Wie ihr Euch die Bälle zuspielt ist mehr als traumhaft!
Ich denke ich werde Euer geniales Machwerk zu 100% so spielen, es ist einfach rundrum rund! ;)
Und Linnert in AdA als Hilfsgeist zu nutzen ist wirklich schön. Auch sein (Ex)Spieler wird sich sicher über solch eine Szene freuen.
Dank Euch beiden!
Spielbericht folgt, wie versprochen!
Gwenselah, begeistert
Gwenselah 11.05.2006, 17:46 Uhr ~ #250 @Windfeder: Änderst du bitte mal meinen Namen im Post darüber zu Gwenselah. Irgendwie ist bei mir standardmäßig die Mail-Addi im Namensfeld angegeben. Danke ;)
11.05.2006, 17:46 Uhr ~ #250
@Windfeder:
Änderst du bitte mal meinen Namen im Post darüber zu Gwenselah.
Irgendwie ist bei mir standardmäßig die Mail-Addi im Namensfeld angegeben.
Danke ;)
Ludo...vigo 11.05.2006, 19:02 Uhr ~ #251 @Gwenselah: Vielzuviel des Lobs! Man hilft doch gerne.... bin gespannt auf den Spielbericht! (Viel Spass beim Finale....ich fands auch gut damals!) Ludo...vigo
11.05.2006, 19:02 Uhr ~ #251
Vielzuviel des Lobs! Man hilft doch gerne.... bin gespannt auf den Spielbericht!
(Viel Spass beim Finale....ich fands auch gut damals!)
Gwenselah 29.05.2006, 21:52 Uhr ~ #252 Puh geschafft! Leider war es schon morgens um 4 als die Helden den Raum der Rache erreichten, aber die Angst hielt sie einigermaßen wach. ;) Ich habe mit Linnerts (Hellsichtsmagier) Spieler vor dem Finale gesprochen und er freute sich auf einen gehaltvollen Abgang des Magiers. Folgendermaßen lief das Finale also schließlich ab: Der Magier Linnert, der Elf Talorion, der Golgarit Boromeo und der Adlige Leonardo von Wertlingen “stürmen” also den Raum der Rache. Nachdem Galotta sie gebührend empfangen und seine Trophäe Dexter Nemrod sie mit einem mehrmaligen “Verbeugt Euch vor dem Imperator!” begrüßte, fror ausnahmslos allen 4 Spielern das Gesicht ein. So standen die Helden sicherlich ein paar Minuten einfach nur da und glotzten ohne zu wissen was sie sagen sollten. Eine knisternde Spannung hatte sich über den Raum gelegt. Der Magier fand als erstes seine Stimme und seinen Mut wieder und fing an mit Galotta darüber zu diskutieren, dass dieser nie Kaiser werden würde und die Magierphilosophie ihn erst recht nicht zu einem Gott machen würde. Irgendwann wurde es Galotta zu bunt, nachdem der Magier sich natürlich stur weigerte unter ihm zu dienen, zerbrach er den Magierstab Linnerts und schleuderte ihn mit einem Fulminuctus durch den Raum. Nun war der Wille der Spieler gebrochen, die Helden sprachen mit dem Mut der Verzweiflung. Als nächstes bot der Bote der Lohe unserem Adligen von Wertlingen die Baronie Greifenfurt nebst zusätzlichen Grafentitel unter seiner Herrschaft an. Dieser überlegte sogar eine ganze Weile, lehnte aber schließlich wenig wortreich ab. Ähnliches probierte Galotta beim Elfen und beim Golgariten. Der Golgarit lehnte stur ab, der Elf bat darum näher treten zu dürfen und alle Helden nahmen jetzt den Rotkappenwillenstrunk zu sich. Galotta fragte nach dem interessanten Trank und erlaubte Talorion großzügig näher zu treten. Nur eine Armlänge von seinem Gesicht entfernt schüttete Talorion den zweiten Teil des Zweikomponentengiftes ins Gesicht des Imperators. Ohne Wirkung, Galotta wischte das mit einem Ärmel ab und bedachte den Elfen mit einem Höllenpein. Nun kam der Magier wieder ins Spiel, er zeigte Galotta auf, dass er sie nicht mehr beherrschen könne was Galotta erstaunt ausprobierte und erfolglos aufgeben musste. Nun verletzte er den Magier tödlich, der Golgarit versuchte ihn zu retten indem er Galotta sagte, dass der Magier ihm Nahema beschaffen könne. Leider konnte der Golgarit keine weiteren glaubhaften Argumente vorbringen. Nun hatte der Elf eine gute Idee. Als Galotta ein letztes Mal fragte, wer nun sterben oder ihm folgen wolle, kniete Talorion nieder und schwor ihm zu folgen und küsste seine Hand. Der Bote der Lohe befahl dem Elfen nun als Zeichen seiner Treue den ehemaligen Reichsgroßgeheimrat Dexter Nemrod zu töten. Ohne zu zögern schnitt er ihm die Kehle durch. Wieder waren alle geschockt. Nun setzte sich der Elf neben den Thron Galottas und küsste die Stelle auf Gaöottas Robe mit der er das 2KompGift von seinem Gesicht wischte. Talorion schlich um den Thron um Galotta einen Treuekuss zu geben, was dieser gern von einem Elfen zuließ und somit das Gift auf den Lippen hatte. “Ihr werdet sterben!”, waren sofort die Worte des Elfen. Galotta tötete ihn im Handumdrehen. Leonardo der Mechanikus hatte nun seinen Auftritt und ließ die Heshtotim aufgrund seines Pesthauchs vergehen. Nun wirkte die Macht Borons, einerseits weil Galotta eines seiner Artefakte zerbrach (den Magierstab mit zu diesem Zeitpunkt 30 gespeicherten Karmapunkten) und andererseits wegen der Borongefälligkeit der Gruppe. Schwarze Rabenfedern schwebten sanft im Raum, Linnert erwachte ein letztes Mal zum Leben, seine Haare färbten sich schwarz und seine Haut wurde blasser. Der Magierstab fügte sich wieder zusammen und rutschte auf den Magier zu, der ihn aufnahm und aufstand. Auch der Elf erwachte nun wieder zum Leben mit Rabenfedern auf seinen Augen. “Was in allen Niederhöllen geht hier vor sich?”, schrie Galotta aufgeregt und verwirrt. Nun war die Zeit der Helden gekommen. Sie fanden Worte um ihr eingedelltes Ego wieder auszubeulen und Galotta zu beschimpfen. Der Magier trat langsam auf Galotta zu, dessen Gesicht Entsetzen und Furcht zeigte. Aus affekt wirkte er zwecklose Beherrschungsmagie. Magister Magnus Linnert Gesse wirkt nun den letzten Zauber seines Lebens, indem er Galotta sanft an der Wange berührte und sprach: “Memora Falsifir! Ein normaler Mensch sollst du sein Galotta, nicht mehr Wissen was dich ausmacht, und wie ein normaler Mensch wirst du sterben!” Linnert opferte jeglichen Rest seiner Lebens- und Astralenergie um den Zauber gelingen zu lassen. Galotta fiel die Krone vom Kopf da er schlagartig um Jahre alterte. Nun wirkte der kleine Rest des Zweikomponentengiftes auf den Lippen Galottas, da sein Körper geschwächt ist und starb vor den Augen der Helden. Linnert war nur noch ein Häufchen Staub, sein weißer Magierstab lag unbeschädigt vor Galotta. Nemrod verabschiedete sich nun auch noch mit letzter Kraft von den Helden. Trauerstimmung. Talorion wünschte seinem Gefährten Linnert noch eine gute Reise und steuerte die Fliegende Festung anschließend mitten in die Stadt des Lichts. Imho die gemeinste Szene überhaupt, aber deswegen auch so schön. ;) Das Finale hatte definitv mehr Potential, aber wir wollten nicht aufhören, da wir sonst mehrere Monate hätten warten müssen. Trotz allem war es wirklich spannend und mitreißend, immerhin eine Stunde lang. Übrigens wurde nur eine Probe gewürfelt, der Memorabia. Vielen Dank noch einmal für Eure Hilfe Ludo und Keideran, Gwenselah
29.05.2006, 21:52 Uhr ~ #252
Puh geschafft! Leider war es schon morgens um 4 als die Helden den Raum der Rache erreichten, aber die Angst hielt sie einigermaßen wach. ;)
Ich habe mit Linnerts (Hellsichtsmagier) Spieler vor dem Finale gesprochen und er freute sich auf einen gehaltvollen Abgang des Magiers.
Folgendermaßen lief das Finale also schließlich ab:
Der Magier Linnert, der Elf Talorion, der Golgarit Boromeo und der Adlige Leonardo von Wertlingen “stürmen” also den Raum der Rache. Nachdem Galotta sie gebührend empfangen und seine Trophäe Dexter Nemrod sie mit einem mehrmaligen “Verbeugt Euch vor dem Imperator!” begrüßte, fror ausnahmslos allen 4 Spielern das Gesicht ein.
So standen die Helden sicherlich ein paar Minuten einfach nur da und glotzten ohne zu wissen was sie sagen sollten. Eine knisternde Spannung hatte sich über den Raum gelegt.
Der Magier fand als erstes seine Stimme und seinen Mut wieder und fing an mit Galotta darüber zu diskutieren, dass dieser nie Kaiser werden würde und die Magierphilosophie ihn erst recht nicht zu einem Gott machen würde.
Irgendwann wurde es Galotta zu bunt, nachdem der Magier sich natürlich stur weigerte unter ihm zu dienen, zerbrach er den Magierstab Linnerts und schleuderte ihn mit einem Fulminuctus durch den Raum. Nun war der Wille der Spieler gebrochen, die Helden sprachen mit dem Mut der Verzweiflung.
Als nächstes bot der Bote der Lohe unserem Adligen von Wertlingen die Baronie Greifenfurt nebst zusätzlichen Grafentitel unter seiner Herrschaft an. Dieser überlegte sogar eine ganze Weile, lehnte aber schließlich wenig wortreich ab. Ähnliches probierte Galotta beim Elfen und beim Golgariten. Der Golgarit lehnte stur ab, der Elf bat darum näher treten zu dürfen und alle Helden nahmen jetzt den Rotkappenwillenstrunk zu sich.
Galotta fragte nach dem interessanten Trank und erlaubte Talorion großzügig näher zu treten. Nur eine Armlänge von seinem Gesicht entfernt schüttete Talorion den zweiten Teil des Zweikomponentengiftes ins Gesicht des Imperators. Ohne Wirkung, Galotta wischte das mit einem Ärmel ab und bedachte den Elfen mit einem Höllenpein.
Nun kam der Magier wieder ins Spiel, er zeigte Galotta auf, dass er sie nicht mehr beherrschen könne was Galotta erstaunt ausprobierte und erfolglos aufgeben musste.
Nun verletzte er den Magier tödlich, der Golgarit versuchte ihn zu retten indem er Galotta sagte, dass der Magier ihm Nahema beschaffen könne. Leider konnte der Golgarit keine weiteren glaubhaften Argumente vorbringen.
Nun hatte der Elf eine gute Idee. Als Galotta ein letztes Mal fragte, wer nun sterben oder ihm folgen wolle, kniete Talorion nieder und schwor ihm zu folgen und küsste seine Hand. Der Bote der Lohe befahl dem Elfen nun als Zeichen seiner Treue den ehemaligen Reichsgroßgeheimrat Dexter Nemrod zu töten. Ohne zu zögern schnitt er ihm die Kehle durch. Wieder waren alle geschockt.
Nun setzte sich der Elf neben den Thron Galottas und küsste die Stelle auf Gaöottas Robe mit der er das 2KompGift von seinem Gesicht wischte. Talorion schlich um den Thron um Galotta einen Treuekuss zu geben, was dieser gern von einem Elfen zuließ und somit das Gift auf den Lippen hatte.
“Ihr werdet sterben!”, waren sofort die Worte des Elfen. Galotta tötete ihn im Handumdrehen.
Leonardo der Mechanikus hatte nun seinen Auftritt und ließ die Heshtotim aufgrund seines Pesthauchs vergehen.
Nun wirkte die Macht Borons, einerseits weil Galotta eines seiner Artefakte zerbrach (den Magierstab mit zu diesem Zeitpunkt 30 gespeicherten Karmapunkten) und andererseits wegen der Borongefälligkeit der Gruppe. Schwarze Rabenfedern schwebten sanft im Raum, Linnert erwachte ein letztes Mal zum Leben, seine Haare färbten sich schwarz und seine Haut wurde blasser. Der Magierstab fügte sich wieder zusammen und rutschte auf den Magier zu, der ihn aufnahm und aufstand. Auch der Elf erwachte nun wieder zum Leben mit Rabenfedern auf seinen Augen.
“Was in allen Niederhöllen geht hier vor sich?”, schrie Galotta aufgeregt und verwirrt.
Nun war die Zeit der Helden gekommen. Sie fanden Worte um ihr eingedelltes Ego wieder auszubeulen und Galotta zu beschimpfen. Der Magier trat langsam auf Galotta zu, dessen Gesicht Entsetzen und Furcht zeigte. Aus affekt wirkte er zwecklose Beherrschungsmagie.
Magister Magnus Linnert Gesse wirkt nun den letzten Zauber seines Lebens, indem er Galotta sanft an der Wange berührte und sprach: “Memora Falsifir! Ein normaler Mensch sollst du sein Galotta, nicht mehr Wissen was dich ausmacht, und wie ein normaler Mensch wirst du sterben!”
Linnert opferte jeglichen Rest seiner Lebens- und Astralenergie um den Zauber gelingen zu lassen. Galotta fiel die Krone vom Kopf da er schlagartig um Jahre alterte. Nun wirkte der kleine Rest des Zweikomponentengiftes auf den Lippen Galottas, da sein Körper geschwächt ist und starb vor den Augen der Helden.
Linnert war nur noch ein Häufchen Staub, sein weißer Magierstab lag unbeschädigt vor Galotta.
Nemrod verabschiedete sich nun auch noch mit letzter Kraft von den Helden. Trauerstimmung.
Talorion wünschte seinem Gefährten Linnert noch eine gute Reise und steuerte die Fliegende Festung anschließend mitten in die Stadt des Lichts.
Imho die gemeinste Szene überhaupt, aber deswegen auch so schön. ;)
Das Finale hatte definitv mehr Potential, aber wir wollten nicht aufhören, da wir sonst mehrere Monate hätten warten müssen. Trotz allem war es wirklich spannend und mitreißend, immerhin eine Stunde lang. Übrigens wurde nur eine Probe gewürfelt, der Memorabia.
Vielen Dank noch einmal für Eure Hilfe Ludo und Keideran,
Ludo...vigo 01.06.2006, 10:06 Uhr ~ #253 @Gwenselah: Netter Finalbericht! Auch eine schöne Lösung für die Magierrache....stimmungsvoller Einsatz des “Memorabia”....nett! Und übrigens: Keine Ursache für die Hilfe! ;-) Ludo...vigo
01.06.2006, 10:06 Uhr ~ #253
Netter Finalbericht!
Auch eine schöne Lösung für die Magierrache....stimmungsvoller Einsatz des “Memorabia”....nett!
Und übrigens: Keine Ursache für die Hilfe!
;-)
Turm-Dschinni 01.06.2006, 12:35 Uhr ~ #254 Huiii, ich höre und gehorche! Die Beiträge Nr. 234 bis 254 wurden soeben aus dem Thema [SidW] Galottas Tod und der Magierstab hierhin ausgelagert. Macht 434 Wunschpunkte, bitte!
01.06.2006, 12:35 Uhr ~ #254
Huiii, ich höre und gehorche! Die Beiträge Nr. 234 bis 254 wurden soeben aus dem Thema [SidW] Galottas Tod und der Magierstab hierhin ausgelagert. Macht 434 Wunschpunkte, bitte!
Asusael 30.09.2006, 12:15 Uhr ~ #255 Wir haben länger nicht gespielt, deswegen geht es mit meinem Bericht erst jetzt weiter, dafür kommt auch ein größerer Ballen, weil es um die Zusammenfassung von vier Spielabenden geht. Nun denn: —- Ankunft in Gareth —- Nach kurzem Überlegen (u.a. wer eigentlich Regent ist…), entscheidet man sich der Regentin Bericht zu erstatten. Als Reichsritter, die Kunde bringen werden sie auch rasch zum Thronsaal vorgelassen, wo Emer mit dem Kanzler und Melwyn sie empfängt. Herbei können die Helden eindrucksvoll erleben, dass ein Regent nicht die Macht eines Kaisers hat: Kanzler Hartuwal ordnet die Verlagerung des Regierungssitzes an, Emer zieht darauf mit den Helden als Begleitung in die Alte Residenz. Während des Umzugsdurcheinander suchen die Helden die Zentralregistratur auf und bemächtigen sich der Galotta-Akte – ich habe hierzu die Infos aus Borbarads Erben zerstückelt und mit Bemerkungen Nemrods versehen, so dass die Spieler auch eine kleine Akte in die Hände bekamen. —- Von Emer werden die Helden mit großen Vollmachten ausgestattet: Sie bekommen die Verfügungsgewalt über die Ressourcen Gareths. Nur ist meinen Helden noch nicht ganz klar, was und wie sie jetzt überhaupt machen sollen. Also kümmert man sich erstmal um den eigenen Kram, das heißt man geht den Hinweis von Leonardo nach. Tja, Leonardos Gehilfe sitzt im Turm und ist von Hass zerfressen, vor allem seine Rachephantasien von einem brennenden Gareth macht den Helden angst. Kaya versucht sich in Psychologie, scheitert jedoch, also wenden sich die Helden an ihren „Profigefangenbefrager“ (und der Meister bekommt Angst wegen dem, was in Kapitel 1 passiert ist) Azzan. Diesen mussten sie aber erst aus dem Konvent holen, wo er in flammenden Reden die Magier zum Kampfe bringen will. Hierbei lass ich Azzan gehörig schwitzen, geb den anderen Spielern Rollen von Magiern die für und wider Widerstand sind, doch letztendlich schlägt sich Azzan gut. Nach diesem Triumph wird er also zum Schuldturm geschleppt und schafft es dort rasch, Nestel zur Kooperation zu bewegen – indem er ihm verspricht, ihm bei seiner Rache zu helfen. So gelangen die Helden in den Besitz des Adlers und Nestel wird nach seiner Hilfe wieder in den Turm geworfen. (Wobei es Azzan aufrichtig Leid tut, dass er ein Versprechen brechen muss). Hm, so ganz bekomm ich es ab hier nicht mehr die Chronologie der Aktionen bis zur Schlacht auf die Reihe, passiert ist aber u.a. folgendes: Zordan wollte seine Besitztümer in Sicherheit bringen, das wollte ich ihm erschweren, also stand just in dem Moment als er mit seiner schweren Truhe die Heldenvilla verließ, ein komplettes Regiment Bürgerwehr auf der Straße, um von den Helden das Kämpfen beigebracht zu bekommen – ich dachte, ich könnte ihn so in einen moralischen Konflikt manövrieren. Doch was macht de Kerl? Gibt den Bürgern brav 2 Stunden Unterricht und lässt sich dann von ihnen eine Kutsche organisieren, mit der er seine Schätze aus der Stadt rausbringen kann. So nach und nach lernen meine Helden auch die Macht, die ihnen in die Hände gelegt wurde, zu nutzen. So wird die örtlichen Alchimisten geplündert (vornehmlich Heiltränke), Thorben deckt sich und die Gruppe in Kaiser Retos Waffenkammer ein (was solls, die ist eh bald Geschichte), man nimmt auch am „Rat der Helden“ teil, hier hält man sich vornehmlich an Melwyn und Elcarna, letzterer heilt Kaya auch vom Schlachtfeldfieber (was die Spielerin aber am nächsten Abend wieder vergessen hat). Kaya selbst wurde zum Führer des Adlers bestimmt (sie hat den höchsten Mechanik-Wert), einen großen Teil ihrer Zeit übt sie nun, das Ding zu fliegen (auch Thorben und Azzan üben sehr fleißig). Achso: als Zordan ein Wäldchen nahe Gareth erreicht hat, wo er seinen Schatz vergraben kann, stößt er dort auf den Bürgermeistergehilfen. Mit einem grandiosen Dolchwurf macht er der Taube den Garaus und ist etwas später mit der Garde und Ludalf im Gepäck bei Bürgermeister Trautman. Auch Tyros Prahe kann geholfen werden: Zordan organisiert mit seinen Unterweltkontakten die Horuschenkerne, allein beim Museum übertreiben sie es ein bisschen, indem sie mit einen Mal ALLES dort für die Schlacht requirieren wollen. Ich lasse daraufhin den Museumsleiter an einen veritablen Herzschlag sterben, worauf die Helden sich besinnen und nur die Schuppen mitnehmen. Der Tempelbesuch bei Ingerimm gelingt eindrucksvoll: Ich lass die Priesterin sehr traurig wirken, die Helden erkennen, welches Opfer sie gibt und verlassen beeindruckt mit dem Ring (den Kaya an sich nimmt) den Tempel. Der Besuch beim Borontempel gelingt nicht so toll: Leider kommt die Gruppe rasch auf den Gedanken, dass die Person mit der größten Boronaffinität die Reichsregentin ist, also sollte sie auch den Stab führen. Kurz: Rhazzazor sei nicht das Problem der Helden…wenn die wüssten! Insgesamt überfordern die zahllosen Möglichkeiten die Spieler ein wenig, sie helfen hier und da ein wenig, überlassen die Strategie zur Verteidigung jedoch den anderen Ratsmitgliedern und konzentrieren sich vornehmlich auf ihre Mission. (Trotzdem waren das zwei Spielabende) —- So kommt der Tag X. Die Helden warten mit dem Adler in den Parkanlagen Zentralgareths, bei ihnen sind die vier mutigsten Stadtgardisten, die treten sollen und auf Azzans ausdrücklichen Wunsch noch zwei Heilmagier. Der Feind brandet über Gareth hinweg, um sie herum brechen Kämpfe aus, die Helden warten, sind dann doch ein bisserl ungeduldig und steigen mit dem Adler auf – zu einem Zeitpunkt, wo die Luft vor Feinden wimmelt. Als erstes fliegt ein Karakil mit einer Feuerschale unter sich auf den Adler zu. Kaya schafft eine gute Mechanikprobe und der Karakil fliegt genau zwischen Ballon und Schiff hindurch, wobei sich die Schale von ihm abrollt und mitsamt dem Öl auf die am Boden gebliebenen fällt (auch auf die „Magierartillerie“ auf die Azzan ebenfalls bestanden hatte). Der nächste Angriff geschieht durch den Enterversuch durch ein feindliches Luftschiff. Ein harter Kampf gegen eine feindliche Übermacht, bei der die Helden zeigen, dass sie an ihren Aufgaben gewachsen sind: Das feindliche Schiff wird geentert und zum Absturz gebracht. Die dritte Hürde sind Gargyle (mit denen meine Helden so manches traumatisches Erlebnis teilten), auch hier obsiegen die Helden. So sind sie über die feindliche Armada hinweggestiegen und steuern Kholak-Kai an, welches den Stadtrand Gareths gerade passiert. Sie nähern sich und nähern sich und sehen dann die Irrhalken! Ein einzelner fliegt gemütlich auf den Adler zu, bleibt stehen und grinst die Helden an, diese starren zurück, er fliegt etwas höher zum Ballon und grinst die Helden an, diese starren zurück, er fährt seine Krallen aus und erhebt seine Pranken, die Helden starren zurück, dann zerfetzt er den Ballon, die Helden fallen (Man war das köstlich, von den Spielern kam echt keine Reaktion!). Sie fallen also. Man schafft es die Seile zu kappen und sich an den Ballon selbst zu hängen. Man landet schwer beim Wehrheimer Tor, von wo aus man sich nach Süden durchschlägt. Beim Tempelplatz vor der alten Residenz toben schwerste Kämpfe, die Helden huschen hier ein wenig hin und her, versprechen Hilfe zu holen, vergessen das wieder und schlagen sich weiter zu den Akademien durch (man erhofft sich von den Magiern eine neue Flughilfe). Währenddessen beschreib ich, wie Emer hoch zu Roß gen Gebeinfelder reitet und Ludalf daraufhin die Verteidigung der Tempel aufgibt, um die Regentin zu schützen – aber wie gesagt, die Helden meinen Rhazzazor wäre nicht ihr Problem. Man kämpft sich durch Seitengassen gegen Maraskanische Klischeeschwertschwinger bis zum Hesindetempel durch. Hier werden sofort alle verfügbaren Magier zu einer Krisensitzung abgezogen, um den Helden zu Helfen. Man einigt sich darauf mit 15 Magiern im Unitatio den Beleman (Elementarherr) zu rufen, dies soll geschehen beim Observatorium. Die Magier zaubern vor sich hin (dauert ja eine Stunde) die Helden warten, dann kommt Rhazzazor und seine Trabanten, und die Trabanten spüren die Anballung der Macht und stürzen sich auf das offene Observatorium. Die Helden reagieren, wollen sich schützend vor die beiden Konzilsmagier stellen, die als einzige die Beschwörung aktiv durchführen können. Ich frag nach, ob sie das wirklich wollen und schildere die beiden Drachen im Sturzflug, jeder Held überlegt für sich und gibt dann seine Position an. Resultat: Alle stehen NEBEN den Konzilsmagiern um auf die Drachen zu hauen, wenn sie sich auf die Magier stürzen. Drachen stürzen, jagen dabei einmal durch den Unitatiokreis, hinterlassen blutige Klumpen an der gegenüberliegenden Wand und heben wieder ab. Die Helden begreifen, dass ihre Aktion nicht soo klug war und machen sich umso grimmiger zum Kampf bereit, denn die Drachen wollen noch mal Sturzfliegen. Dazu lässt es aber der Meister nicht kommen, wohlwissend, was die Helden noch erwarten wird. Ein Drache bekommt ein Geschütz ab, der andere wird vom fliegenden Thomeg Atherion kurz verwirrt, der Artillerieschütze waren natürlich die Zwerge und der Hass zwischen beiden Rassen wird wohl auf Gegenseitigkeit beruhen, denn die Drachen stürzen sich nun auf diese. Atherion landet verletzt und überlässt Azzan seinen Teppich. Bedauernd stellen die Helden fest, dass er nur eine Person tragen kann und immer gelenkt werden muss. Elcarna tritt aus dem Unitatiokreis hervor und übergibt Azzan die gesammelte Astralkraft (100ASP). Azzan beschließt darauf, die anderen Schwarzmagier zu finden, in der Hoffnung, dass sie bereit und in der Lage sind, feindliche Flugdämonen unter ihre Kontrolle zu zwingen und so den Helden eine Flugmöglichkeit zu eröffnen. Er fliegt los, der Rest bleibt erstmal zurück. Er fliegt über das Südtor, wo das Entsatzheer Ludalfs von schwarzem Drachenfeuer niedergestreckt daliegt. Weiter südlich erblickt er den Borontempel, wo gerade Priester rausgeschliffen und gepfählt wird, in der Nähe entdeckt er Pölberra beim zuschauen. Azzan landet. (ich hab Polberra schon mal auftauchen lassen und zudem Hinweise auf eine Verbindung zwischen ihn und Galotta in die Akten einfließen lassen, genutzt hat es nichts) Auch hier gerät Azzan nur in Rage, weil Pölberra beim Boronpriesterabschlachten tatenlos zuschaut. Dann wird Bruder Styogmar herausgeschliffen, ein spannender Moment für den Spielleiter, wird Azzan sich der Übermacht alleine entgegenwerfen, damit die Gruppe so über Stygi ins Storieboard reingegängelt werden können? Azzan fliegt ganz stylisch auf die feindlichen Söldner zu und vertreibt sie alle durch einen Horriphobus. Styogmar erzählt, er habe den ganzen Tag nach den Helden schicken lassen, sie müssen sofort alle herkommen, der Stab des Vergessens sei noch in seiner Obhut, nur sie können ihn in den Kampf führen. Azzan holt die anderen. —- Dann steht Styogmar vor den Helden, spricht, dass er wüsste, dass einer unter ihnen auserwählt sei, den Stab zu führen, er wüsse nur nicht wer, sie sollen entscheiden. (Tatsache ist, dass keiner der Helden so richtig passt, ich will aber keinen in eine Rolle reingängeln. Ergo ist der beste „Auserwählte der, der bereit ist, von sich aus den Stab zu nehmen“ ich warne die Spieler auch, dass das Ganze nicht ganz Spurlos am Charakter vorbeigehen wird) Dementsprechend folgt eine lange Diskussion. Zuerst will keiner. Dann fasst Azzan sich ein Herz, sein Spieler erklärt auch, dass er bereit sei, eine Glaubenswandlung seines Chars durchzuspielen. Ich sage, dass ich ihm das natürlich zutraue, jedoch ist sein Char so schon komplex genug und man solle doch erstmal schauen, ob sich nicht einer der Zwölfgöttergläubigen durchringen kann. Kayas Spielern lehnt rundheraus ab, sie fühlt sich für so was für zu unerfahren, dergleichen Thorben, zumal er bereits Araschar hat und so schon unter der Knute eines Gottes steht. Schließlich erklärt sich Zordan bereit. —- Also auf auf zur Nekropole. Hier geht es bereits heiß her, wenn es auch Rhazzazor erst beim Eintreffen der Helden gelingt zu landen. Azzan bleibt erstmal ein wenig auf seinem Teppich zurück. Throben stellt sich zu Emer und ihrer Leibgarde während Zordan und Kaya von der Seite an Rahzzazor heranpirschen. Es folgt ein harter Kampf, in der Emers Leibgarde Mann für Mann dezimiert wird, während Rhazzazor einmal eine uncoole Rolle machen muss, um Zordan loszuwerden, der an ihm hochklettern wollte. Das Finale sieht so aus: Zordan ist an der hinteren Flanke Rhazzazors hochgeklettert und hat nun gut 10 Schritt giftige Dämpfe ausströmenden Drachenleib zwischen sich und dem Kopf. Kaya ist die letzte Schildwache Emers, Azzan ist ebenfalls bei Emer, um sie durch einen Gardianum zu schützen, der genau einen Flammenatem abhält, Throben liegt in seinem Blut. Kaya und Azzan werden weggeschleudert, Zordan kommt nicht weiter voran, da stößt Emer zu, wird gefressen, Zordan erreicht den Kopf, Rhazzazor flieht. —- Nun werden die Greifen gerufen und es geht hinauf zur Schlacht in den Wolken. Der Kampf gegen die Irrhalken ist wahrhaft heroisch, Thorben auf Obaran ist ein wahrhaftiger Irrhalkenschlächter. Azzan und Kaya sind eher Opfer und müssen von den Greifen geschützt werden. Zordan und sein Greif übertreffen sich gegenseitig in Tollkühnheit, indem sie sich gegen eine wahre Übermacht behaupten. Insgesammt spiel ich nur etwa 6-7 Kampfrunden aus, die reichen jedoch dramaturgisch völlig aus. Dann werden die Helden abgesetzt. Obaran heilt die Helden mit seinem Blut ein wenig und stürzt sich dann mit seinen Geschwistern wieder in die Schlacht (Nebenbei hab ich übrigens zwei Greifen zu Weibchen gemacht – aus statistischen Gründen). —- Hier ist unser Spielabend beendet. (In 10 Minuten spielen wir weiter) Die Helden haben das Gift, das Schwert Araschar und einen mit AE vollgepumpten Magier, mal schauen, was sie daraus machen. Zordans Spieler sagte mir zumindest, dass er sogar eine Idee hätte. Oh und Zordans Spieler macht sich Gedanken darüber, was die Festung macht, wenn Galotta stirbt, er rechnet mit einem Absturz. —- Ähnm, ich hatte mir gedacht, dass es doch irgendwie blöd sein muss, zuerst mannigfaltigen Höhepunkten ausgesetzt sein zu müssen und dann Such-den-Schwarzmagier zu spielen. Also anhand derBaupläne konnten die Helden rasch feststellen, wo sich Galotta wohl aufhalten wird. Und dank des Rings der Flammen ist an ein heimliches Vorgehen nicht zu denken: Da der Ring vor den Unelementen schützt, die Festung aus Unelementen nur so besteht, führt der Ring einen beständigen Kampf gegen die Festung, dies äußert sich in einen anfangs 20 Schritt umfassenden (und später merklich schrumpfenden) Umkreis, an dessen Rändern der Kampf zwischen Elementen und Unelementen tobt. So ziehen die Helden selbst quasi eine Spur der Verwüstung hinter sich her. Wachen und Höflinge, die auftauchen, waren zu beeindruckt (bzw eingeschüchtert) von diesem Schauspiel, als dass sie sich den Helden wirklich in die Quere stellten. Einem einzelnen Magier mussten sie Respekt einbläuen. Sie entschieden sich für den Weg ohne Gnade, weil sie am Ende der Sternentreppe schlimmstes befürchteten – und sie trauten den Frieden nicht, der ihnen der Ring schenkte. Nun gut, dank des Ringes konnten sie die Fallen nicht wirklich würdigen, dafür schrumpfte die Wirkung des Ringes rasend, so dass bei den letzten beiden Fallen (ich hab nur die vier im Buch beschriebenen genommen) der eine oder andere Held auch kurz außerhalb des Wirkungsradius gelang. Dann standen sie vor dem Portal zum Raum der Rache. Ich wollte mit dieser schonenden Gangart zum einen erreichen, dass das Finale nicht unnötig hinausgezögert wird, und zum anderen die Kräfte der Helden zu schonen, denn da sowohl ich als auch sie nicht wirklich wissen, wie sie Galotta besiegen sollen, sollen sie dabei wenigstens im Vollbesitz ihrer Kräfte sein. —- Der Showdown beginnt ganz nach Drehbuch. Die Helden reden mit Galotta, und es gelingt ihnen sogar intuitiv seine Schwachstelle (dass er sich den Dämonen unterworfen hat) anzusprechen und machen ihn so wütend. Aber die Helden wollen gar nicht reden, die wollen kämpfen, sie fordern ihn auf, seine Heshtothgarde zurückzupfeifen, und in einem Duell (4 gegen 1) zu zeigen, wie mächtig er wirklich sei, Galotta kontert, dass er mit der Zerstörung Gareths was Besseres zu tun hat und seine Garde das ruhig übernehmen könnte. Zordan versucht es mit einer List: Als Galotta fragt, wie bitteschön die Helden gedenken ihn zu töten, antwortet dieser „Eigentlich mit Gift“ und zückt das Flächchen. Er gibt an, dass er aber nun glaube, dass es gegen ihn nichts nutze. Eigentlich wollte ich das Gift wirklich Giftig sein lassen und gespannt beobachten, wie die Helden versuchen es dem Erzmagier einzuflößen. Sie sind aber in ihrem Reden momentan frech bis respektlos und das kann ich den Würmern nicht durchgehen lassen, sie dürfen ja gleich Galotta töten, aber bitte mit Respekt. Also entreißt Galotta ihnen das Gift und beweist durch trinken seine Giftimmunität – Respekt wieder hergestellt. Dann kommt Leonardos Auftritt und es geht los. Galotta versucht Massenbeherrschung, die Helden widerstehen. Ich hab das so geregelt: der Rotkappenwillenstrunk gibt einen 10 MR-Punkte dazu, bei vielen Aktionen müssen die Helden nun eine MR-Probe ablegen, gelingt sie, bleiben sie Herr ihres Geistes, Mißlingt sie versinken sie kurzweilig in einen inneren Kampf gegen Galottas Herrschaft. Zum Glück der Helden gelingt ihnen während des Kampfes alle MR-Proben, was die Sache für sie ungeheuer erleichtert. Zordan rennt auf Galotta los und bekommt einen Fulminictus zu spüren, der ihn für den Rest des Kampfes außer Gefecht setzt. Kaya rennt auf Galotta los und bekommt das Armatrutz-Gardianum-Schild zu spüren, dann flammt auch in ihren Kopf ein Fulminictus auf, der allerdings schwächer ausfällt, sie bleibt stehen und bei dem durch Schmerzen krümmen, merkt sie, dass sie auf langsame Weise den Schild durchdringen kann. Thorben war kurz hin und her gerissen zwischen Zordan helfen und sich auf Galotta stürzen, entscheidet sich dann für letzteres und bekommt das Armatrutz-Gardianum-Schild zu spüren. Azzan überlegt noch, welchen Zauber er Galotta entgegenwerfen will. Kaya durchdringt den Schild (der etwa 1 Schritt Radius um Galotta hat und via Artefakt an den Thron gebunden ist) zielt auf Galotta, schlägt zu und wird von Dexters Schwert pariert (der in meiner Version einfach nur noch ein hirnloser Zombie ist). Dexter treibt sie zurück, Thorben kommt zur Hilfe und gemeinsam ringen sie Dexter nieder. Azzan hat sich mittlerweile für einen Motorricus auf die Krone entschieden. Galotta kontert mit einem Motoricus auf Azzans Stab. Galotta erringt Azzans Stab (den er nicht zerbricht, ich mein wenn Rhazzazor so was macht, OK, aber warum sollte Galotta einen mächtigen magischen Überskniebrecher beherrschen????), daraufhin bricht Azzans Motoricus ab (Hausregel: Ohne Stab Zaubern +7) und die Krone poltert ins Niemandsland auf den Boden. Azzan stürzt auf die Krone zu. Währenddessen stürzen Thorben und Kaya auf Galotta zu, sie verletzen ihn, und Araschar beweist, dass es auch gegen Galotta eine wirkungsvolle Waffe ist. Das merkt auch Galotta und spricht ein Weiches Erstarre auf Thorben, der daraufhin unbeweglich in der Luft eingeschlossen ist und zu ersticken droht. Azzan setzt sich die Krone auf den Kopf, was nichts nützt. Kaya trifft Galotta erneut und bekommt einen Eisenrost zu spüren, sie zieht ihren Dolch und rammt ihn in Galottas Unterleib, dieser umklammert sie und spricht einen Höllenpein auf sie, sie windet sich auf dem Boden. Azzan versucht es nun mit einem Fulminictus, der am Schild scheitert. Galotta will die Situation auskosten, und lächelt triumphierend, er will einen ganz besonderen Zauber auf seinen letzten Widersacher sprechen – und er hat die Zeit ihn vorzubereiten. Derweil versucht Azzan erneut einen Fulminictus, in der Hoffnung, dass der Schild ja irgendwann mal zusammenbrechen muss. Derweil bietet die sich vor Schmerz windende Kaya all ihre Kräfte auf, um mit ihrem Dolch die Ferse Galottas zu durchschneiden. Galotta taumelt nach fone, ist nicht mehr durch sein Schild geschützt und Azzans Fulminictus reißt ihn wieder zurück. Damit hat Galotta in der Summe über 50 Lebenspunkte verloren – egal wie mächtig er sein mag, mehr hat auch er nicht – er stirbt! Die Festung stürzt ab, Kaya will die Festung in das ländliche Gebiet von Rosskuppeln lenken, Zordan widerspricht, er schlägt Neu-Gareth vor, weil dort nur wenig Menschen leben – so wird’s gemacht (was will ein Meister mehr??). Die Helden fliehen (Azzan nimmt natürlich die Krone mit) sie stoßen auf Leonardo, der sie zu seinem Fluggerät führen will. Soweit kommt es aber nicht, denn direkt vor den Helden bricht die Festung entzwei, der Teil auf dem die Helden sinkt schneller, so können die Helden einen Blick an den dröhnend an ihnen vorbeiziehenden Samen von Blakharaz werfen. Dann kommen die Greifen und retten die Helden – Azzan fliegt auf dem Teppich. Alle landen in den zentralen Parkanlagen Gareths (warum sollten Greifen versteckt in einer Mulde landen, nein offen und aufrichtig, so dass ganz nebenbei noch möglichst viele Bürger davon Zeuge werden, wer sie denn gerettet hat). Die Greifen verabschieden sich (sind eh nur noch vier), nehmen Araschar mit und das Abenteuer ist vorbei. —- Ich bin ganz zufrieden mit dem Verlauf des Finalkampfes. Freilich war es so nur eine fast gewöhnliche Hau-den-Schwarzmagier-zu-Klump-Sache, und Galotta wirkte vielleicht auch nicht soo mächtig, wie man ihn darstellen könnte. Aber hey, auch er ist nur ein Mensch, und damit recht leicht besiegbar. Die Helden werden noch gegen einen Heptarchen kämpfen, auf den das nicht zutrifft. Und dieser Kampf muss ganz dramaturgisch diesen übersteigen; außerdem waren die Helden dieses Mal gepuscht bis hinten gegen, das nächste Mal wird das Gegenteil der Fall sein.
30.09.2006, 12:15 Uhr ~ #255
Wir haben länger nicht gespielt, deswegen geht es mit meinem Bericht erst jetzt weiter, dafür kommt auch ein größerer Ballen, weil es um die Zusammenfassung von vier Spielabenden geht. Nun denn:
—-
Ankunft in Gareth
Nach kurzem Überlegen (u.a. wer eigentlich Regent ist…), entscheidet man sich der Regentin Bericht zu erstatten. Als Reichsritter, die Kunde bringen werden sie auch rasch zum Thronsaal vorgelassen, wo Emer mit dem Kanzler und Melwyn sie empfängt. Herbei können die Helden eindrucksvoll erleben, dass ein Regent nicht die Macht eines Kaisers hat: Kanzler Hartuwal ordnet die Verlagerung des Regierungssitzes an, Emer zieht darauf mit den Helden als Begleitung in die Alte Residenz. Während des Umzugsdurcheinander suchen die Helden die Zentralregistratur auf und bemächtigen sich der Galotta-Akte – ich habe hierzu die Infos aus Borbarads Erben zerstückelt und mit Bemerkungen Nemrods versehen, so dass die Spieler auch eine kleine Akte in die Hände bekamen.
Von Emer werden die Helden mit großen Vollmachten ausgestattet: Sie bekommen die Verfügungsgewalt über die Ressourcen Gareths. Nur ist meinen Helden noch nicht ganz klar, was und wie sie jetzt überhaupt machen sollen. Also kümmert man sich erstmal um den eigenen Kram, das heißt man geht den Hinweis von Leonardo nach. Tja, Leonardos Gehilfe sitzt im Turm und ist von Hass zerfressen, vor allem seine Rachephantasien von einem brennenden Gareth macht den Helden angst. Kaya versucht sich in Psychologie, scheitert jedoch, also wenden sich die Helden an ihren „Profigefangenbefrager“ (und der Meister bekommt Angst wegen dem, was in Kapitel 1 passiert ist) Azzan. Diesen mussten sie aber erst aus dem Konvent holen, wo er in flammenden Reden die Magier zum Kampfe bringen will. Hierbei lass ich Azzan gehörig schwitzen, geb den anderen Spielern Rollen von Magiern die für und wider Widerstand sind, doch letztendlich schlägt sich Azzan gut. Nach diesem Triumph wird er also zum Schuldturm geschleppt und schafft es dort rasch, Nestel zur Kooperation zu bewegen – indem er ihm verspricht, ihm bei seiner Rache zu helfen. So gelangen die Helden in den Besitz des Adlers und Nestel wird nach seiner Hilfe wieder in den Turm geworfen. (Wobei es Azzan aufrichtig Leid tut, dass er ein Versprechen brechen muss). Hm, so ganz bekomm ich es ab hier nicht mehr die Chronologie der Aktionen bis zur Schlacht auf die Reihe, passiert ist aber u.a. folgendes:
Zordan wollte seine Besitztümer in Sicherheit bringen, das wollte ich ihm erschweren, also stand just in dem Moment als er mit seiner schweren Truhe die Heldenvilla verließ, ein komplettes Regiment Bürgerwehr auf der Straße, um von den Helden das Kämpfen beigebracht zu bekommen – ich dachte, ich könnte ihn so in einen moralischen Konflikt manövrieren. Doch was macht de Kerl? Gibt den Bürgern brav 2 Stunden Unterricht und lässt sich dann von ihnen eine Kutsche organisieren, mit der er seine Schätze aus der Stadt rausbringen kann. So nach und nach lernen meine Helden auch die Macht, die ihnen in die Hände gelegt wurde, zu nutzen. So wird die örtlichen Alchimisten geplündert (vornehmlich Heiltränke), Thorben deckt sich und die Gruppe in Kaiser Retos Waffenkammer ein (was solls, die ist eh bald Geschichte), man nimmt auch am „Rat der Helden“ teil, hier hält man sich vornehmlich an Melwyn und Elcarna, letzterer heilt Kaya auch vom Schlachtfeldfieber (was die Spielerin aber am nächsten Abend wieder vergessen hat). Kaya selbst wurde zum Führer des Adlers bestimmt (sie hat den höchsten Mechanik-Wert), einen großen Teil ihrer Zeit übt sie nun, das Ding zu fliegen (auch Thorben und Azzan üben sehr fleißig). Achso: als Zordan ein Wäldchen nahe Gareth erreicht hat, wo er seinen Schatz vergraben kann, stößt er dort auf den Bürgermeistergehilfen. Mit einem grandiosen Dolchwurf macht er der Taube den Garaus und ist etwas später mit der Garde und Ludalf im Gepäck bei Bürgermeister Trautman. Auch Tyros Prahe kann geholfen werden: Zordan organisiert mit seinen Unterweltkontakten die Horuschenkerne, allein beim Museum übertreiben sie es ein bisschen, indem sie mit einen Mal ALLES dort für die Schlacht requirieren wollen. Ich lasse daraufhin den Museumsleiter an einen veritablen Herzschlag sterben, worauf die Helden sich besinnen und nur die Schuppen mitnehmen. Der Tempelbesuch bei Ingerimm gelingt eindrucksvoll: Ich lass die Priesterin sehr traurig wirken, die Helden erkennen, welches Opfer sie gibt und verlassen beeindruckt mit dem Ring (den Kaya an sich nimmt) den Tempel. Der Besuch beim Borontempel gelingt nicht so toll: Leider kommt die Gruppe rasch auf den Gedanken, dass die Person mit der größten Boronaffinität die Reichsregentin ist, also sollte sie auch den Stab führen. Kurz: Rhazzazor sei nicht das Problem der Helden…wenn die wüssten!
Insgesamt überfordern die zahllosen Möglichkeiten die Spieler ein wenig, sie helfen hier und da ein wenig, überlassen die Strategie zur Verteidigung jedoch den anderen Ratsmitgliedern und konzentrieren sich vornehmlich auf ihre Mission. (Trotzdem waren das zwei Spielabende)
So kommt der Tag X. Die Helden warten mit dem Adler in den Parkanlagen Zentralgareths, bei ihnen sind die vier mutigsten Stadtgardisten, die treten sollen und auf Azzans ausdrücklichen Wunsch noch zwei Heilmagier. Der Feind brandet über Gareth hinweg, um sie herum brechen Kämpfe aus, die Helden warten, sind dann doch ein bisserl ungeduldig und steigen mit dem Adler auf – zu einem Zeitpunkt, wo die Luft vor Feinden wimmelt. Als erstes fliegt ein Karakil mit einer Feuerschale unter sich auf den Adler zu. Kaya schafft eine gute Mechanikprobe und der Karakil fliegt genau zwischen Ballon und Schiff hindurch, wobei sich die Schale von ihm abrollt und mitsamt dem Öl auf die am Boden gebliebenen fällt (auch auf die „Magierartillerie“ auf die Azzan ebenfalls bestanden hatte). Der nächste Angriff geschieht durch den Enterversuch durch ein feindliches Luftschiff. Ein harter Kampf gegen eine feindliche Übermacht, bei der die Helden zeigen, dass sie an ihren Aufgaben gewachsen sind: Das feindliche Schiff wird geentert und zum Absturz gebracht. Die dritte Hürde sind Gargyle (mit denen meine Helden so manches traumatisches Erlebnis teilten), auch hier obsiegen die Helden. So sind sie über die feindliche Armada hinweggestiegen und steuern Kholak-Kai an, welches den Stadtrand Gareths gerade passiert. Sie nähern sich und nähern sich und sehen dann die Irrhalken! Ein einzelner fliegt gemütlich auf den Adler zu, bleibt stehen und grinst die Helden an, diese starren zurück, er fliegt etwas höher zum Ballon und grinst die Helden an, diese starren zurück, er fährt seine Krallen aus und erhebt seine Pranken, die Helden starren zurück, dann zerfetzt er den Ballon, die Helden fallen (Man war das köstlich, von den Spielern kam echt keine Reaktion!). Sie fallen also. Man schafft es die Seile zu kappen und sich an den Ballon selbst zu hängen. Man landet schwer beim Wehrheimer Tor, von wo aus man sich nach Süden durchschlägt. Beim Tempelplatz vor der alten Residenz toben schwerste Kämpfe, die Helden huschen hier ein wenig hin und her, versprechen Hilfe zu holen, vergessen das wieder und schlagen sich weiter zu den Akademien durch (man erhofft sich von den Magiern eine neue Flughilfe). Währenddessen beschreib ich, wie Emer hoch zu Roß gen Gebeinfelder reitet und Ludalf daraufhin die Verteidigung der Tempel aufgibt, um die Regentin zu schützen – aber wie gesagt, die Helden meinen Rhazzazor wäre nicht ihr Problem. Man kämpft sich durch Seitengassen gegen Maraskanische Klischeeschwertschwinger bis zum Hesindetempel durch. Hier werden sofort alle verfügbaren Magier zu einer Krisensitzung abgezogen, um den Helden zu Helfen. Man einigt sich darauf mit 15 Magiern im Unitatio den Beleman (Elementarherr) zu rufen, dies soll geschehen beim Observatorium. Die Magier zaubern vor sich hin (dauert ja eine Stunde) die Helden warten, dann kommt Rhazzazor und seine Trabanten, und die Trabanten spüren die Anballung der Macht und stürzen sich auf das offene Observatorium. Die Helden reagieren, wollen sich schützend vor die beiden Konzilsmagier stellen, die als einzige die Beschwörung aktiv durchführen können. Ich frag nach, ob sie das wirklich wollen und schildere die beiden Drachen im Sturzflug, jeder Held überlegt für sich und gibt dann seine Position an. Resultat: Alle stehen NEBEN den Konzilsmagiern um auf die Drachen zu hauen, wenn sie sich auf die Magier stürzen. Drachen stürzen, jagen dabei einmal durch den Unitatiokreis, hinterlassen blutige Klumpen an der gegenüberliegenden Wand und heben wieder ab. Die Helden begreifen, dass ihre Aktion nicht soo klug war und machen sich umso grimmiger zum Kampf bereit, denn die Drachen wollen noch mal Sturzfliegen. Dazu lässt es aber der Meister nicht kommen, wohlwissend, was die Helden noch erwarten wird. Ein Drache bekommt ein Geschütz ab, der andere wird vom fliegenden Thomeg Atherion kurz verwirrt, der Artillerieschütze waren natürlich die Zwerge und der Hass zwischen beiden Rassen wird wohl auf Gegenseitigkeit beruhen, denn die Drachen stürzen sich nun auf diese. Atherion landet verletzt und überlässt Azzan seinen Teppich. Bedauernd stellen die Helden fest, dass er nur eine Person tragen kann und immer gelenkt werden muss. Elcarna tritt aus dem Unitatiokreis hervor und übergibt Azzan die gesammelte Astralkraft (100ASP). Azzan beschließt darauf, die anderen Schwarzmagier zu finden, in der Hoffnung, dass sie bereit und in der Lage sind, feindliche Flugdämonen unter ihre Kontrolle zu zwingen und so den Helden eine Flugmöglichkeit zu eröffnen. Er fliegt los, der Rest bleibt erstmal zurück. Er fliegt über das Südtor, wo das Entsatzheer Ludalfs von schwarzem Drachenfeuer niedergestreckt daliegt. Weiter südlich erblickt er den Borontempel, wo gerade Priester rausgeschliffen und gepfählt wird, in der Nähe entdeckt er Pölberra beim zuschauen. Azzan landet. (ich hab Polberra schon mal auftauchen lassen und zudem Hinweise auf eine Verbindung zwischen ihn und Galotta in die Akten einfließen lassen, genutzt hat es nichts) Auch hier gerät Azzan nur in Rage, weil Pölberra beim Boronpriesterabschlachten tatenlos zuschaut. Dann wird Bruder Styogmar herausgeschliffen, ein spannender Moment für den Spielleiter, wird Azzan sich der Übermacht alleine entgegenwerfen, damit die Gruppe so über Stygi ins Storieboard reingegängelt werden können? Azzan fliegt ganz stylisch auf die feindlichen Söldner zu und vertreibt sie alle durch einen Horriphobus. Styogmar erzählt, er habe den ganzen Tag nach den Helden schicken lassen, sie müssen sofort alle herkommen, der Stab des Vergessens sei noch in seiner Obhut, nur sie können ihn in den Kampf führen. Azzan holt die anderen.
Dann steht Styogmar vor den Helden, spricht, dass er wüsste, dass einer unter ihnen auserwählt sei, den Stab zu führen, er wüsse nur nicht wer, sie sollen entscheiden. (Tatsache ist, dass keiner der Helden so richtig passt, ich will aber keinen in eine Rolle reingängeln. Ergo ist der beste „Auserwählte der, der bereit ist, von sich aus den Stab zu nehmen“ ich warne die Spieler auch, dass das Ganze nicht ganz Spurlos am Charakter vorbeigehen wird) Dementsprechend folgt eine lange Diskussion. Zuerst will keiner. Dann fasst Azzan sich ein Herz, sein Spieler erklärt auch, dass er bereit sei, eine Glaubenswandlung seines Chars durchzuspielen. Ich sage, dass ich ihm das natürlich zutraue, jedoch ist sein Char so schon komplex genug und man solle doch erstmal schauen, ob sich nicht einer der Zwölfgöttergläubigen durchringen kann. Kayas Spielern lehnt rundheraus ab, sie fühlt sich für so was für zu unerfahren, dergleichen Thorben, zumal er bereits Araschar hat und so schon unter der Knute eines Gottes steht. Schließlich erklärt sich Zordan bereit.
Also auf auf zur Nekropole. Hier geht es bereits heiß her, wenn es auch Rhazzazor erst beim Eintreffen der Helden gelingt zu landen. Azzan bleibt erstmal ein wenig auf seinem Teppich zurück. Throben stellt sich zu Emer und ihrer Leibgarde während Zordan und Kaya von der Seite an Rahzzazor heranpirschen. Es folgt ein harter Kampf, in der Emers Leibgarde Mann für Mann dezimiert wird, während Rhazzazor einmal eine uncoole Rolle machen muss, um Zordan loszuwerden, der an ihm hochklettern wollte. Das Finale sieht so aus: Zordan ist an der hinteren Flanke Rhazzazors hochgeklettert und hat nun gut 10 Schritt giftige Dämpfe ausströmenden Drachenleib zwischen sich und dem Kopf. Kaya ist die letzte Schildwache Emers, Azzan ist ebenfalls bei Emer, um sie durch einen Gardianum zu schützen, der genau einen Flammenatem abhält, Throben liegt in seinem Blut. Kaya und Azzan werden weggeschleudert, Zordan kommt nicht weiter voran, da stößt Emer zu, wird gefressen, Zordan erreicht den Kopf, Rhazzazor flieht.
Nun werden die Greifen gerufen und es geht hinauf zur Schlacht in den Wolken. Der Kampf gegen die Irrhalken ist wahrhaft heroisch, Thorben auf Obaran ist ein wahrhaftiger Irrhalkenschlächter. Azzan und Kaya sind eher Opfer und müssen von den Greifen geschützt werden. Zordan und sein Greif übertreffen sich gegenseitig in Tollkühnheit, indem sie sich gegen eine wahre Übermacht behaupten. Insgesammt spiel ich nur etwa 6-7 Kampfrunden aus, die reichen jedoch dramaturgisch völlig aus. Dann werden die Helden abgesetzt. Obaran heilt die Helden mit seinem Blut ein wenig und stürzt sich dann mit seinen Geschwistern wieder in die Schlacht (Nebenbei hab ich übrigens zwei Greifen zu Weibchen gemacht – aus statistischen Gründen).
Hier ist unser Spielabend beendet. (In 10 Minuten spielen wir weiter) Die Helden haben das Gift, das Schwert Araschar und einen mit AE vollgepumpten Magier, mal schauen, was sie daraus machen. Zordans Spieler sagte mir zumindest, dass er sogar eine Idee hätte. Oh und Zordans Spieler macht sich Gedanken darüber, was die Festung macht, wenn Galotta stirbt, er rechnet mit einem Absturz.
Ähnm, ich hatte mir gedacht, dass es doch irgendwie blöd sein muss, zuerst mannigfaltigen Höhepunkten ausgesetzt sein zu müssen und dann Such-den-Schwarzmagier zu spielen. Also anhand derBaupläne konnten die Helden rasch feststellen, wo sich Galotta wohl aufhalten wird. Und dank des Rings der Flammen ist an ein heimliches Vorgehen nicht zu denken: Da der Ring vor den Unelementen schützt, die Festung aus Unelementen nur so besteht, führt der Ring einen beständigen Kampf gegen die Festung, dies äußert sich in einen anfangs 20 Schritt umfassenden (und später merklich schrumpfenden) Umkreis, an dessen Rändern der Kampf zwischen Elementen und Unelementen tobt. So ziehen die Helden selbst quasi eine Spur der Verwüstung hinter sich her. Wachen und Höflinge, die auftauchen, waren zu beeindruckt (bzw eingeschüchtert) von diesem Schauspiel, als dass sie sich den Helden wirklich in die Quere stellten. Einem einzelnen Magier mussten sie Respekt einbläuen. Sie entschieden sich für den Weg ohne Gnade, weil sie am Ende der Sternentreppe schlimmstes befürchteten – und sie trauten den Frieden nicht, der ihnen der Ring schenkte. Nun gut, dank des Ringes konnten sie die Fallen nicht wirklich würdigen, dafür schrumpfte die Wirkung des Ringes rasend, so dass bei den letzten beiden Fallen (ich hab nur die vier im Buch beschriebenen genommen) der eine oder andere Held auch kurz außerhalb des Wirkungsradius gelang. Dann standen sie vor dem Portal zum Raum der Rache.
Ich wollte mit dieser schonenden Gangart zum einen erreichen, dass das Finale nicht unnötig hinausgezögert wird, und zum anderen die Kräfte der Helden zu schonen, denn da sowohl ich als auch sie nicht wirklich wissen, wie sie Galotta besiegen sollen, sollen sie dabei wenigstens im Vollbesitz ihrer Kräfte sein.
Der Showdown beginnt ganz nach Drehbuch. Die Helden reden mit Galotta, und es gelingt ihnen sogar intuitiv seine Schwachstelle (dass er sich den Dämonen unterworfen hat) anzusprechen und machen ihn so wütend. Aber die Helden wollen gar nicht reden, die wollen kämpfen, sie fordern ihn auf, seine Heshtothgarde zurückzupfeifen, und in einem Duell (4 gegen 1) zu zeigen, wie mächtig er wirklich sei, Galotta kontert, dass er mit der Zerstörung Gareths was Besseres zu tun hat und seine Garde das ruhig übernehmen könnte. Zordan versucht es mit einer List: Als Galotta fragt, wie bitteschön die Helden gedenken ihn zu töten, antwortet dieser „Eigentlich mit Gift“ und zückt das Flächchen. Er gibt an, dass er aber nun glaube, dass es gegen ihn nichts nutze. Eigentlich wollte ich das Gift wirklich Giftig sein lassen und gespannt beobachten, wie die Helden versuchen es dem Erzmagier einzuflößen. Sie sind aber in ihrem Reden momentan frech bis respektlos und das kann ich den Würmern nicht durchgehen lassen, sie dürfen ja gleich Galotta töten, aber bitte mit Respekt. Also entreißt Galotta ihnen das Gift und beweist durch trinken seine Giftimmunität – Respekt wieder hergestellt.
Dann kommt Leonardos Auftritt und es geht los. Galotta versucht Massenbeherrschung, die Helden widerstehen. Ich hab das so geregelt: der Rotkappenwillenstrunk gibt einen 10 MR-Punkte dazu, bei vielen Aktionen müssen die Helden nun eine MR-Probe ablegen, gelingt sie, bleiben sie Herr ihres Geistes, Mißlingt sie versinken sie kurzweilig in einen inneren Kampf gegen Galottas Herrschaft. Zum Glück der Helden gelingt ihnen während des Kampfes alle MR-Proben, was die Sache für sie ungeheuer erleichtert. Zordan rennt auf Galotta los und bekommt einen Fulminictus zu spüren, der ihn für den Rest des Kampfes außer Gefecht setzt. Kaya rennt auf Galotta los und bekommt das Armatrutz-Gardianum-Schild zu spüren, dann flammt auch in ihren Kopf ein Fulminictus auf, der allerdings schwächer ausfällt, sie bleibt stehen und bei dem durch Schmerzen krümmen, merkt sie, dass sie auf langsame Weise den Schild durchdringen kann. Thorben war kurz hin und her gerissen zwischen Zordan helfen und sich auf Galotta stürzen, entscheidet sich dann für letzteres und bekommt das Armatrutz-Gardianum-Schild zu spüren. Azzan überlegt noch, welchen Zauber er Galotta entgegenwerfen will. Kaya durchdringt den Schild (der etwa 1 Schritt Radius um Galotta hat und via Artefakt an den Thron gebunden ist) zielt auf Galotta, schlägt zu und wird von Dexters Schwert pariert (der in meiner Version einfach nur noch ein hirnloser Zombie ist). Dexter treibt sie zurück, Thorben kommt zur Hilfe und gemeinsam ringen sie Dexter nieder. Azzan hat sich mittlerweile für einen Motorricus auf die Krone entschieden. Galotta kontert mit einem Motoricus auf Azzans Stab. Galotta erringt Azzans Stab (den er nicht zerbricht, ich mein wenn Rhazzazor so was macht, OK, aber warum sollte Galotta einen mächtigen magischen Überskniebrecher beherrschen????), daraufhin bricht Azzans Motoricus ab (Hausregel: Ohne Stab Zaubern +7) und die Krone poltert ins Niemandsland auf den Boden. Azzan stürzt auf die Krone zu. Währenddessen stürzen Thorben und Kaya auf Galotta zu, sie verletzen ihn, und Araschar beweist, dass es auch gegen Galotta eine wirkungsvolle Waffe ist. Das merkt auch Galotta und spricht ein Weiches Erstarre auf Thorben, der daraufhin unbeweglich in der Luft eingeschlossen ist und zu ersticken droht. Azzan setzt sich die Krone auf den Kopf, was nichts nützt. Kaya trifft Galotta erneut und bekommt einen Eisenrost zu spüren, sie zieht ihren Dolch und rammt ihn in Galottas Unterleib, dieser umklammert sie und spricht einen Höllenpein auf sie, sie windet sich auf dem Boden. Azzan versucht es nun mit einem Fulminictus, der am Schild scheitert. Galotta will die Situation auskosten, und lächelt triumphierend, er will einen ganz besonderen Zauber auf seinen letzten Widersacher sprechen – und er hat die Zeit ihn vorzubereiten. Derweil versucht Azzan erneut einen Fulminictus, in der Hoffnung, dass der Schild ja irgendwann mal zusammenbrechen muss. Derweil bietet die sich vor Schmerz windende Kaya all ihre Kräfte auf, um mit ihrem Dolch die Ferse Galottas zu durchschneiden. Galotta taumelt nach fone, ist nicht mehr durch sein Schild geschützt und Azzans Fulminictus reißt ihn wieder zurück. Damit hat Galotta in der Summe über 50 Lebenspunkte verloren – egal wie mächtig er sein mag, mehr hat auch er nicht – er stirbt! Die Festung stürzt ab, Kaya will die Festung in das ländliche Gebiet von Rosskuppeln lenken, Zordan widerspricht, er schlägt Neu-Gareth vor, weil dort nur wenig Menschen leben – so wird’s gemacht (was will ein Meister mehr??). Die Helden fliehen (Azzan nimmt natürlich die Krone mit) sie stoßen auf Leonardo, der sie zu seinem Fluggerät führen will. Soweit kommt es aber nicht, denn direkt vor den Helden bricht die Festung entzwei, der Teil auf dem die Helden sinkt schneller, so können die Helden einen Blick an den dröhnend an ihnen vorbeiziehenden Samen von Blakharaz werfen. Dann kommen die Greifen und retten die Helden – Azzan fliegt auf dem Teppich. Alle landen in den zentralen Parkanlagen Gareths (warum sollten Greifen versteckt in einer Mulde landen, nein offen und aufrichtig, so dass ganz nebenbei noch möglichst viele Bürger davon Zeuge werden, wer sie denn gerettet hat). Die Greifen verabschieden sich (sind eh nur noch vier), nehmen Araschar mit und das Abenteuer ist vorbei.
Ich bin ganz zufrieden mit dem Verlauf des Finalkampfes. Freilich war es so nur eine fast gewöhnliche Hau-den-Schwarzmagier-zu-Klump-Sache, und Galotta wirkte vielleicht auch nicht soo mächtig, wie man ihn darstellen könnte. Aber hey, auch er ist nur ein Mensch, und damit recht leicht besiegbar. Die Helden werden noch gegen einen Heptarchen kämpfen, auf den das nicht zutrifft. Und dieser Kampf muss ganz dramaturgisch diesen übersteigen; außerdem waren die Helden dieses Mal gepuscht bis hinten gegen, das nächste Mal wird das Gegenteil der Fall sein.
B 27.07.2007, 18:02 Uhr ~ #256 am anfang des freds war davon die rede warum dexter das komplizierte gift ansetzt, wenn er was weiß, als das er galotta gleich (also vor dem ogersturm) töten läßt: erklärung: er weiß nichts, bekommt aber von nahema den rat, was gegen den burschen zu unternehmen, da sie das schicksal schon vorrausahnt. er weiß nicht, ob ihr zu trauen ist, ergo er wählt die komplizierte variante. meinung dazu?
27.07.2007, 18:02 Uhr ~ #256
am anfang des freds war davon die rede warum dexter das komplizierte gift ansetzt, wenn er was weiß, als das er galotta gleich (also vor dem ogersturm) töten läßt:
erklärung: er weiß nichts, bekommt aber von nahema den rat, was gegen den burschen zu unternehmen, da sie das schicksal schon vorrausahnt. er weiß nicht, ob ihr zu trauen ist, ergo er wählt die komplizierte variante.
meinung dazu?
rillenmanni 15.11.2007, 14:43 Uhr ~ #257 Freunde des Spielberichts! Am Wochenende des 3./4.11. haben wir nach 21 vollen Spieltagen binnen 34 Monaten und einer Woche endlich SidW beendet. Daraufhin war ich höchst erleichtert, nicht jedoch so richtig glücklich. […] 4) Der Robak-Trick – Der Ring der Flammen (der ja eigtl ein Reif ist) Robak hatte hier im Forum einst eine wunderbare Idee geäußert: Benutze ING-Artefakt mit AGR-Splitter. Die Idee ist, Galotta durch das Zusammenbringen von Ring und Splitter entweder komplett auszuschalten oder aber entscheidend zu schwächen, so daß die Charaktere unerwartet Gutes aus ihrer Präsentiertellersituation machen können. Den Ring mußte ich den Charakteren förmlich aufbinden, hierzu nutzte ich den Umstand, daß bald Hinz und Kunz von ihrem Vorhaben wußten, in die Festung einzusteigen. Nichts mit Träumen und Prophezeiungen des klerikalen Personals, sondern dessen kühle Berechnung: Wenn die da reingehen, dann sollen sie die dickst möglichen Wummen mitnehmen! Nun ja, vielleicht hätte ich das Personal noch ganz direkt sagen lassen sollen, daß man den Ring auch mit dem Splitter benutzen kann, denn der Ring sah sich während des Finales stiefmütterlich behandelt. ... 5) Keidis Kniff – Borbarads Hauch Diese Alchemie ist grundnotwendig, um die Heshtotim-Massen aus dem Spiel zu nehmen. Nur leider degradiert das Abenteuer die Charaktere bei der Anwendung des Hauchs zu Zuschauern, indem der kühle Leonardo Galöttchen den Stinkefinger zeigt und auf den Knopf drückt. Hier ist Keidis Idee, statt dessen die Helden machen zu lassen, natürlich eine eigtl naheliegende und doch grandiose Idee. Dazu benötigen die Aktivposten in spe natürlich im Vorfeld klare Hinweise. In meinem Fall brachte Spektabilität Prishya einen merkwürdigen Fund von ihrer Analysetour der Festung nördlich von Gareth mit: Ihre Reisegruppe war während des OCULUS entdeckt und in einen Kampf verwickelt worden. Einer der feindlichen Söldner starb an einer giftigen Rauchwolke bzw pervertierter Luft, die plötzlich aus der Gürtelschnalle aufstieg (und nicht zufällig Leonardos Zeichen trug). Der Rauch zeigte zuletzt noch einen Schriftzug, “Der Herr der Rache haucht Borbarads Hauch”. Nachricht und Schnalle rückten somit in der Besprechung in Gareth in den Aufmerksamkeitsfokus, und nach langer Diskussion entschloß man sich, diese Hinweise eher als eine Hilfestellung denn eine Falle Leonardos zu interpretieren. Nachdem man dann noch einen Blick durch Galottas Augen hatte werfen können, ahnte man (aber mehr auch nicht), was es mit der Blakharaz-Statue im Raum Galottas auf sich haben könne. […] Der Adler Das wiederum hat den Spielern Spaß bereitet! Ich hatte Nestel in Kapitel1 ja noch nicht eingeführt, also mußte er in Kapitel4 auch nicht das rachsüchtige Opfer des Scharlachkappentanzes mimen. Statt dessen hatte Nestel durch den Fall Wehrheims die Hoffnung an die Rückkehr oder Lauterbarkeit des Herrn verloren und hatte seinem Leben in der Nacht vor Eintreffen der Helden ein Ende gesetzt (Überdosis Schlafmittel im Bett, optional ein Abschiedsbrief). Die Helden wußten von Nestel durch Leonardo und suchten ihn über den Umweg der Mechanikergilde (oder ähnlich) auf. Da Nestel nicht öffnete und nicht auftauchen wollte, stand ein Einbruch in seine klitzekleine zweistöckige Wohnung an. Dort fand man den Toten und durch Beharrlichkeit auch ein Geheimfach in der Wand hinter einem Holzstich, der ein ganz merkwürdiges, beinahe unbeschreibbares Konstrukt zeigte – den Adler. Hinter der Wand war ein großer Schlüssel mit einer “42” versteckt. Investigative Tätigkeit führte schließlich zu den Stoerrebrandt-Lagerhäusern und somit zu einem Haufen Kisten mit keinen Sinn ergeben wollendem Inhalt. Klug, wie Helden nun einmal sind, setzten sie Albraxens Zwerge an die Aufgabe, nur mit Hilfe des Holzstichs als Anleitung dem Inhalt der Kisten einen Sinn zu geben. ... Zum Glück habe ich den alten Havena-Abenteuerband Tödlicher Wein vorrätig, dort findet sich ein Detailplan des Adlers nebst Flugregeln. Albrax & Co werkelten also mit Eifer und hatten den Adler 36 Stunden vor Eintreffen der Festung flugfähig: “Fertig! Also, durch das Erwärmen der Luft muß die nach oben und macht dadurch in die Säcke da voll. Das kennen wir, warme Luft will immer nach oben. Und hier außen an der Seite sind noch Windmühlen. Damit wird wohl die Luft verdroschen, damit sie gefälligst Platz macht. Die Windmühlen kann man mit den Pedalen da bewegen.” Ein Testflug der drei Magier – die Zwerge trauten sich nicht – mit Sicherheitsleine war denn auch erfolgreich. Klug, wie die Helden nun einmal bleiben, sagten sie zu den Zwergen: “Baut doch noch einen!” – Und die Zwerge: “Jawohl, aber dann größer, dicker und mit Wummen!” Und so bauten die Zwerge also bis zur Dunkelheit des 29.PER den Adler2, etwas größer, stabiler, mit vier statt zwei “Windmühlen” und zwei Hornissen. […] Etc pp. Dies waren einige Auszüge, Appetithäppchen, aus meinem ausführlichen Spielbericht zu Kapitel4. Ich habe Katharina bereits die Datei gesendet und hoffe, daß sie sie bald hier zur Verfügung stellen wird. Danach wünsche ich eine erbauliche Lektüre, und Kommentare sind natürlich immer gern gesehen. (Leider ist es ja seit Schließund des Teestübchens auch im JdF-Forum recht still geworden.)
15.11.2007, 14:43 Uhr ~ #257
Freunde des Spielberichts!
Am Wochenende des 3./4.11. haben wir nach 21 vollen Spieltagen binnen 34 Monaten und einer Woche endlich SidW beendet. Daraufhin war ich höchst erleichtert, nicht jedoch so richtig glücklich.
[…]
Robak hatte hier im Forum einst eine wunderbare Idee geäußert: Benutze ING-Artefakt mit AGR-Splitter. Die Idee ist, Galotta durch das Zusammenbringen von Ring und Splitter entweder komplett auszuschalten oder aber entscheidend zu schwächen, so daß die Charaktere unerwartet Gutes aus ihrer Präsentiertellersituation machen können.
Den Ring mußte ich den Charakteren förmlich aufbinden, hierzu nutzte ich den Umstand, daß bald Hinz und Kunz von ihrem Vorhaben wußten, in die Festung einzusteigen. Nichts mit Träumen und Prophezeiungen des klerikalen Personals, sondern dessen kühle Berechnung: Wenn die da reingehen, dann sollen sie die dickst möglichen Wummen mitnehmen! Nun ja, vielleicht hätte ich das Personal noch ganz direkt sagen lassen sollen, daß man den Ring auch mit dem Splitter benutzen kann, denn der Ring sah sich während des Finales stiefmütterlich behandelt. ...
Diese Alchemie ist grundnotwendig, um die Heshtotim-Massen aus dem Spiel zu nehmen. Nur leider degradiert das Abenteuer die Charaktere bei der Anwendung des Hauchs zu Zuschauern, indem der kühle Leonardo Galöttchen den Stinkefinger zeigt und auf den Knopf drückt. Hier ist Keidis Idee, statt dessen die Helden machen zu lassen, natürlich eine eigtl naheliegende und doch grandiose Idee. Dazu benötigen die Aktivposten in spe natürlich im Vorfeld klare Hinweise. In meinem Fall brachte Spektabilität Prishya einen merkwürdigen Fund von ihrer Analysetour der Festung nördlich von Gareth mit: Ihre Reisegruppe war während des OCULUS entdeckt und in einen Kampf verwickelt worden. Einer der feindlichen Söldner starb an einer giftigen Rauchwolke bzw pervertierter Luft, die plötzlich aus der Gürtelschnalle aufstieg (und nicht zufällig Leonardos Zeichen trug). Der Rauch zeigte zuletzt noch einen Schriftzug, “Der Herr der Rache haucht Borbarads Hauch”. Nachricht und Schnalle rückten somit in der Besprechung in Gareth in den Aufmerksamkeitsfokus, und nach langer Diskussion entschloß man sich, diese Hinweise eher als eine Hilfestellung denn eine Falle Leonardos zu interpretieren. Nachdem man dann noch einen Blick durch Galottas Augen hatte werfen können, ahnte man (aber mehr auch nicht), was es mit der Blakharaz-Statue im Raum Galottas auf sich haben könne.
Das wiederum hat den Spielern Spaß bereitet! Ich hatte Nestel in Kapitel1 ja noch nicht eingeführt, also mußte er in Kapitel4 auch nicht das rachsüchtige Opfer des Scharlachkappentanzes mimen. Statt dessen hatte Nestel durch den Fall Wehrheims die Hoffnung an die Rückkehr oder Lauterbarkeit des Herrn verloren und hatte seinem Leben in der Nacht vor Eintreffen der Helden ein Ende gesetzt (Überdosis Schlafmittel im Bett, optional ein Abschiedsbrief). Die Helden wußten von Nestel durch Leonardo und suchten ihn über den Umweg der Mechanikergilde (oder ähnlich) auf. Da Nestel nicht öffnete und nicht auftauchen wollte, stand ein Einbruch in seine klitzekleine zweistöckige Wohnung an. Dort fand man den Toten und durch Beharrlichkeit auch ein Geheimfach in der Wand hinter einem Holzstich, der ein ganz merkwürdiges, beinahe unbeschreibbares Konstrukt zeigte – den Adler. Hinter der Wand war ein großer Schlüssel mit einer “42” versteckt. Investigative Tätigkeit führte schließlich zu den Stoerrebrandt-Lagerhäusern und somit zu einem Haufen Kisten mit keinen Sinn ergeben wollendem Inhalt. Klug, wie Helden nun einmal sind, setzten sie Albraxens Zwerge an die Aufgabe, nur mit Hilfe des Holzstichs als Anleitung dem Inhalt der Kisten einen Sinn zu geben. ... Zum Glück habe ich den alten Havena-Abenteuerband Tödlicher Wein vorrätig, dort findet sich ein Detailplan des Adlers nebst Flugregeln.
Albrax & Co werkelten also mit Eifer und hatten den Adler 36 Stunden vor Eintreffen der Festung flugfähig: “Fertig! Also, durch das Erwärmen der Luft muß die nach oben und macht dadurch in die Säcke da voll. Das kennen wir, warme Luft will immer nach oben. Und hier außen an der Seite sind noch Windmühlen. Damit wird wohl die Luft verdroschen, damit sie gefälligst Platz macht. Die Windmühlen kann man mit den Pedalen da bewegen.” Ein Testflug der drei Magier – die Zwerge trauten sich nicht – mit Sicherheitsleine war denn auch erfolgreich. Klug, wie die Helden nun einmal bleiben, sagten sie zu den Zwergen: “Baut doch noch einen!” – Und die Zwerge: “Jawohl, aber dann größer, dicker und mit Wummen!” Und so bauten die Zwerge also bis zur Dunkelheit des 29.PER den Adler2, etwas größer, stabiler, mit vier statt zwei “Windmühlen” und zwei Hornissen.
Etc pp. Dies waren einige Auszüge, Appetithäppchen, aus meinem ausführlichen Spielbericht zu Kapitel4. Ich habe Katharina bereits die Datei gesendet und hoffe, daß sie sie bald hier zur Verfügung stellen wird. Danach wünsche ich eine erbauliche Lektüre, und Kommentare sind natürlich immer gern gesehen. (Leider ist es ja seit Schließund des Teestübchens auch im JdF-Forum recht still geworden.)
Mordekai 15.11.2007, 15:06 Uhr ~ #258 Grüße, vielen Dank für den Bericht. Stehe mit meiner Gurkentruppe selbst gerade vor dem großen Finale, ein paar Deiner Ideen werde ich bestimmt einfließen lassen. Also, ich bin auf jeden Fall gespannt auf die Fortsetzung. Falls ich neben Uni etc. Zeit finde, werde ich demnächst selbst einen SidW. Spielbericht posten... mal schauen. Briederchen Mordekai
15.11.2007, 15:06 Uhr ~ #258
vielen Dank für den Bericht. Stehe mit meiner Gurkentruppe selbst gerade vor dem großen Finale, ein paar Deiner Ideen werde ich bestimmt einfließen lassen.
Also, ich bin auf jeden Fall gespannt auf die Fortsetzung.
Falls ich neben Uni etc. Zeit finde, werde ich demnächst selbst einen SidW. Spielbericht posten... mal schauen.
Briederchen Mordekai
rillenmanni 15.11.2007, 15:28 Uhr ~ #259 Hui! Das ging schnell! Ich hatte mit einem weiteren Lebenszeichen nicht vor Ablauf eines Monats gerechnet. ... =)
15.11.2007, 15:28 Uhr ~ #259
Hui! Das ging schnell! Ich hatte mit einem weiteren Lebenszeichen nicht vor Ablauf eines Monats gerechnet. ... =)
thorsten 22.11.2007, 09:42 Uhr ~ #260 Hier regt sich ja doch noch was...:) Nun bei mir hat das Finale nicht so super geplappt. Das Ab war entgegen dem vielfältigen Geunke in den Foren grandios, auch Wehrheim. Die Vorbereitung in Gareth war auch stimmig und die Helden kamen von sich aus auf die Idee mit dem Adler. Sie haben sich im Stile von das dreckige Dutzend einen Trupp Verrückter zusammengestellt und geplant zeitig mit einer Kommandoaktion per Adler in die Festung einzudringen um Galotta zu töten. Sie hatten zuvor reichlich Interaktion, auch mit Polberra bezüglich Psychonummer). Ich hatte vor die Gruppe egal wie sie herangehen wollen nicht zu behindern, d.h. Rotkappentrank, Psychokrieg, Kampf, was auch immer, sie sollten alle Optionen haben. Nun der Adler, sie segelten also nach oben und beteiligten sich erfolgreich in der Luftschlacht, stiegen höher und stießen auf den ersten Irrhalk. Dieser flatterte genüßlich neben dem BAllon her und verhöhnte die Helden. Dann schmiß er einen Schwung Federn in den Ballon, pffffffff... Die Helden hatten die Superidee die Scharlatanin mit “Ohne NAdel...” die Löcher flicken zu lassen und stiegen weiter Richtung Festung. Mehrere ZAunpfähle des Meisters bezüglich Heißluftballonschiff und darüber fliegendem Dämon mit Feuer und Klauen ignorierten sie, also kappte der Asquarant die Seile und der Adler stürzte ab. Die Helden überlebten dank “Einmalparalü” Ringen welche sie von Melwyn hatten, die Crew jedoch war tot. Hier das erste Problem, die Spieler empfanden den Absturz des Adlers bei 20 Irrhalken als meisterliche Gängelung und murrten. ... Dann in der Festung kam es zur JAmes Bond mäßigen Zusammenkunft zwischen Galotta und den Helden. Der Superirrhalk räkelte sich neben ihm und 50 Heshtotim sahen zu. Die Helden zogen Ploberras Psychokiste durch und machten das echt gut. Das Gespräch mit Galotta und Dämon zog sich über eine Stunde, Galotta sah die Scherben seines Weges und befahl Dexter (da die HElden sich entweder nicht trauten oder Mitleid hatten) seinem Leben ein Ende zu setzen. Folge: die Spieler fühlten sich um ihr Finale betrogen (“wir hätten doch das Gift nehmen sollen...”). Daher mein Tipp: Setzt die Priorität auf des Spass der Spieler, als ich hier von der Psychoidee las, fand ich sie auch gut aber die Spieler meinten sie hätten lieber statt dem Zweihänder ne Couch mitbringen sollen. Ihnen hat das gewisse etwas im Finale gefehlt und wenn es nur der Todesstoß gewesen wäre. NAja, liegt hinter uns, die Kampagne kommt (überarbeitet) super an und jetzt haben sie gerade von sich aus Answin das Schwert gegeben und glauben er pilgert damit nach Rommilys um sich bei Rohaja zu entschuldigen... Muahahahahaha Ich bin auf jeden FAll bereit mich hier noch weiter einzubringen, falls noch andere Foristen herumgeistern. Mag aber Kaffee lieber als Tee, Gruß, thorsten
22.11.2007, 09:42 Uhr ~ #260
Hier regt sich ja doch noch was...:)
Nun bei mir hat das Finale nicht so super geplappt.
Das Ab war entgegen dem vielfältigen Geunke in den Foren grandios, auch Wehrheim. Die Vorbereitung in Gareth war auch stimmig und die Helden kamen von sich aus auf die Idee mit dem Adler.
Sie haben sich im Stile von das dreckige Dutzend einen Trupp Verrückter zusammengestellt und geplant zeitig mit einer Kommandoaktion per Adler in die Festung einzudringen um Galotta zu töten.
Sie hatten zuvor reichlich Interaktion, auch mit Polberra bezüglich Psychonummer).
Ich hatte vor die Gruppe egal wie sie herangehen wollen nicht zu behindern, d.h. Rotkappentrank, Psychokrieg, Kampf, was auch immer, sie sollten alle Optionen haben.
Nun der Adler, sie segelten also nach oben und beteiligten sich erfolgreich in der Luftschlacht, stiegen höher und stießen auf den ersten Irrhalk. Dieser flatterte genüßlich neben dem BAllon her und verhöhnte die Helden. Dann schmiß er einen Schwung Federn in den Ballon, pffffffff...
Die Helden hatten die Superidee die Scharlatanin mit “Ohne NAdel...” die Löcher flicken zu lassen und stiegen weiter Richtung Festung. Mehrere ZAunpfähle des Meisters bezüglich Heißluftballonschiff und darüber fliegendem Dämon mit Feuer und Klauen ignorierten sie, also kappte der Asquarant die Seile und der Adler stürzte ab. Die Helden überlebten dank “Einmalparalü” Ringen welche sie von Melwyn hatten, die Crew jedoch war tot.
Hier das erste Problem, die Spieler empfanden den Absturz des Adlers bei 20 Irrhalken als meisterliche Gängelung und murrten.
Dann in der Festung kam es zur JAmes Bond mäßigen Zusammenkunft zwischen Galotta und den Helden. Der Superirrhalk räkelte sich neben ihm und 50 Heshtotim sahen zu.
Die Helden zogen Ploberras Psychokiste durch und machten das echt gut. Das Gespräch mit Galotta und Dämon zog sich über eine Stunde, Galotta sah die Scherben seines Weges und befahl Dexter (da die HElden sich entweder nicht trauten oder Mitleid hatten) seinem Leben ein Ende zu setzen.
Folge: die Spieler fühlten sich um ihr Finale betrogen (“wir hätten doch das Gift nehmen sollen...”).
Daher mein Tipp: Setzt die Priorität auf des Spass der Spieler, als ich hier von der Psychoidee las, fand ich sie auch gut aber die Spieler meinten sie hätten lieber statt dem Zweihänder ne Couch mitbringen sollen. Ihnen hat das gewisse etwas im Finale gefehlt und wenn es nur der Todesstoß gewesen wäre.
NAja, liegt hinter uns, die Kampagne kommt (überarbeitet) super an und jetzt haben sie gerade von sich aus Answin das Schwert gegeben und glauben er pilgert damit nach Rommilys um sich bei Rohaja zu entschuldigen...
Muahahahahaha
Ich bin auf jeden FAll bereit mich hier noch weiter einzubringen, falls noch andere Foristen herumgeistern.
Mag aber Kaffee lieber als Tee,
Gruß, thorsten
rillenmanni 22.11.2007, 11:39 Uhr ~ #261 Zitat Die Helden zogen Ploberras Psychokiste durch und machten das echt gut. Das Gespräch mit Galotta und Dämon zog sich über eine Stunde, Galotta sah die Scherben seines Weges und befahl Dexter (da die HElden sich entweder nicht trauten oder Mitleid hatten) seinem Leben ein Ende zu setzen. Folge: die Spieler fühlten sich um ihr Finale betrogen (“wir hätten doch das Gift nehmen sollen...”). Wie ging es denn weiter, nachdem Dexter Galottas Leben ein Ende gesetzt hatte? – Wenn es tatsächlich gar keine Äktschn gibt, dann macht sich wahrscheinlich tatsächlich eine gewisse Enttäuschung breit. Insofern bieten sich zwei Dinge an: 1) Der Superirrhalk will sich im Anschluß an den Helden rächen, und es kommt zum Kampf auf Leben und Tod, während die Festung gerade ihren Abgang macht. 2) Der Superirrhalk will nicht zulassen, daß Dexter Galotta umbringt, und nun beginnt ein zähes Ringen um Galottas Tod. (Und danach muß den Superirrhalk noch immer um die Ecke bringen.)
22.11.2007, 11:39 Uhr ~ #261
Zitat Die Helden zogen Ploberras Psychokiste durch und machten das echt gut. Das Gespräch mit Galotta und Dämon zog sich über eine Stunde, Galotta sah die Scherben seines Weges und befahl Dexter (da die HElden sich entweder nicht trauten oder Mitleid hatten) seinem Leben ein Ende zu setzen. Folge: die Spieler fühlten sich um ihr Finale betrogen (“wir hätten doch das Gift nehmen sollen...”).
Wie ging es denn weiter, nachdem Dexter Galottas Leben ein Ende gesetzt hatte? – Wenn es tatsächlich gar keine Äktschn gibt, dann macht sich wahrscheinlich tatsächlich eine gewisse Enttäuschung breit. Insofern bieten sich zwei Dinge an:
1) Der Superirrhalk will sich im Anschluß an den Helden rächen, und es kommt zum Kampf auf Leben und Tod, während die Festung gerade ihren Abgang macht.
2) Der Superirrhalk will nicht zulassen, daß Dexter Galotta umbringt, und nun beginnt ein zähes Ringen um Galottas Tod. (Und danach muß den Superirrhalk noch immer um die Ecke bringen.)
Mordekai 22.11.2007, 11:46 Uhr ~ #262 Eine Frage bleibt mir aber noch, denn in einer Woche gehts los in die Fliegende Festung: War Galotta am Ende reumütig und verzweifelt, ich bin eher davon ausgegangen, dass man ihn dahin bringt, sich zornig über alles (eben auch über Blakharaz) hinwegzusetzen, so dass sich der Erzdämon schließlich nimmt, was ihm schon längst gehört. Stichwort Zornesadern (übrigens eine der genialsten Ideen bisher). Was ich jedenfalls genau so machen werde, ist die völlige Freiheit der Spieler, mehrere Möglichkeiten geben und sich auf alles gut vorbereiten und dann zurücklehnen und reagieren. P.S. Bin übrigens sehr positiv überrascht, dass es noch Bewegung im Forum gibt. Grüße, Briederchen Mordekai
22.11.2007, 11:46 Uhr ~ #262
Eine Frage bleibt mir aber noch, denn in einer Woche gehts los in die Fliegende Festung:
War Galotta am Ende reumütig und verzweifelt, ich bin eher davon ausgegangen, dass man ihn dahin bringt, sich zornig über alles (eben auch über Blakharaz) hinwegzusetzen, so dass sich der Erzdämon schließlich nimmt, was ihm schon längst gehört. Stichwort Zornesadern (übrigens eine der genialsten Ideen bisher).
Was ich jedenfalls genau so machen werde, ist die völlige Freiheit der Spieler, mehrere Möglichkeiten geben und sich auf alles gut vorbereiten und dann zurücklehnen und reagieren.
P.S. Bin übrigens sehr positiv überrascht, dass es noch Bewegung im Forum gibt.
Grüße, Briederchen Mordekai
thorsten 22.11.2007, 13:18 Uhr ~ #263 Galotta erkannte seinen Irrweg und sagte sich von Blakaraz los, daraufhin forderte der durch den “Superirrhalk” die Helden dazu auf den alten MAnn zu töten, nur so könnten sie die Festung aufhalten, die HElden wollten aber nicht Werkzeug des Dämons sein und haben ewig gezögert... ...als das Zögern allmählich peinlich wurde, hab ich mit der Dexteraktion die Notbremse gezogen, dann kam der Abgang des großen Alten und die Flucht von der Festung. Meiner Meinung nach waren die Spieler selbst schuld aber das mag ja keiner hören...:) Letztlich ist BKL ja mehr an Galottas Seele asl an dessen Leben interessiert, die Stadt des Lichts ging auch so kaputt. Ich glaub es waren einfach alle a bisserl im Finale überfordert aber es war trotzdem nicht schlecht. Am schwierigsten fand ich die Flucht aus der Festung. Meine “letzterWunschbeimDschinn” Idee war auch nicht toll aber die Starwars Rettungskapsel wurde schon beim Start in Yol Ghurmak abgeschossen :) Gruss thorsten
22.11.2007, 13:18 Uhr ~ #263
Galotta erkannte seinen Irrweg und sagte sich von Blakaraz los, daraufhin forderte der durch den “Superirrhalk” die Helden dazu auf den alten MAnn zu töten, nur so könnten sie die Festung aufhalten, die HElden wollten aber nicht Werkzeug des Dämons sein und haben ewig gezögert...
...als das Zögern allmählich peinlich wurde, hab ich mit der Dexteraktion die Notbremse gezogen, dann kam der Abgang des großen Alten und die Flucht von der Festung.
Meiner Meinung nach waren die Spieler selbst schuld aber das mag ja keiner hören...:)
Letztlich ist BKL ja mehr an Galottas Seele asl an dessen Leben interessiert, die Stadt des Lichts ging auch so kaputt.
Ich glaub es waren einfach alle a bisserl im Finale überfordert aber es war trotzdem nicht schlecht.
Am schwierigsten fand ich die Flucht aus der Festung. Meine “letzterWunschbeimDschinn” Idee war auch nicht toll aber die Starwars Rettungskapsel wurde schon beim Start in Yol Ghurmak abgeschossen :)
Gruss thorsten
Katharina 23.11.2007, 17:56 Uhr ~ #264 Die vollständige Version von Magnus' Spielbericht habe ich heute im Download-Thread bereitgestellt; dazu außerdem noch zwei Spielberichte, die von Sebastian Homuth bereitgestellt wurden.
23.11.2007, 17:56 Uhr ~ #264
Die vollständige Version von Magnus' Spielbericht habe ich heute im Download-Thread bereitgestellt; dazu außerdem noch zwei Spielberichte, die von Sebastian Homuth bereitgestellt wurden.
rillenmanni 23.11.2007, 21:19 Uhr ~ #265 Huhu, vielen Dank, Katharina, für das Bereitstellen der Datei. Aber bzgl der beiden anderen Spielberichte bin ich leicht verwirrt, da Du Sebastian genannt hast: Als Mailadresse ist nämlich Kirsten Lieke angegeben.
23.11.2007, 21:19 Uhr ~ #265
Huhu,
vielen Dank, Katharina, für das Bereitstellen der Datei. Aber bzgl der beiden anderen Spielberichte bin ich leicht verwirrt, da Du Sebastian genannt hast: Als Mailadresse ist nämlich Kirsten Lieke angegeben.
Katharina 24.11.2007, 00:02 Uhr ~ #266 Ähm, ja, das ist auch richtig. Genaugenommen hat Sebastian die beiden Dateien bereitgestellt, Autorin ist aber seine Spielerin Kirsten.
24.11.2007, 00:02 Uhr ~ #266
Ähm, ja, das ist auch richtig. Genaugenommen hat Sebastian die beiden Dateien bereitgestellt, Autorin ist aber seine Spielerin Kirsten.
Mordekai 07.12.2007, 01:19 Uhr ~ #267 Mokoscha mit Euch, meine Gruppe hat am Sonntag doch tatsächlich den alten Galotta vernichten können und ganz im Ernst: Ich werde ihn vermissen. Da sich die fünf vollends auf den “Adler” eingeschossen haben, segelten sie damit erst hoch, als die Festung schon über Rosskuppel schwebte, ich konnte sie daher nicht abstürzen lassen, ohne das M.O. zu vollenden, denn vorher hätten sie es nicht geschafft. Also haben die Greifen das von Irrhalken beschädigte Gerät besucht und die Helden von Bord geholt, worauf einige dramatische Szenen in den Wolken folgten. Lediglich unser Fasarer Schwarzmagus Rohal (jip, so heißt der) hatte doch erhebliche Probleme damit, auf dem Rücken eines Dieners von Gevatter Praios zu sitzen und klammerte sich (trotz karmalem Band) krampfhaft fest. Araschar habe ich meinem Praios sehr verbundenen Krieger Bernhelm von Greifenklau gelassen, da er nach G.s Ende einen gloriosen Heldentod sterben würde und das doch am besten mit dieser geheiligten Waffe. Also schlichen sie z.T. verkleidet durch die Gänge und haderten mit dem Zeitdruck von unten und damit, dass sie zwar viele Möglichkeiten von verschiedenen NSCs (z.B. Pôlberra, danke nochmal für die geniale Spielhilfe) bekommen , sich jedoch nicht wirklich abgesprochen hatten, bevor sie in den Raum der Rache kamen. Sie waren so sehr auf das Ziel konzentriert, dass sie den Weg dahin kaum bedachten. Kurz und bündig kamen sie an den Golems und den Fallen (Weg ohne Gnade) vorbei und kamen zu dem Heptarchen... Nach anfänglichem Staunen und dem Überwinden von Todesangst und Respekt (leider) verwickelten sie Galotta in ein Gespräch, provozierten ihn und hofften auf die Abkehr von BLK, doch die ließ auf sich warten. Da sie sich kaum abgesprochen hatten (was sie später auch verärgert zur Kenntnis nahmen), übertrieben sie es z.T. mit ihren Provokationen und verärgerten den Dämonenkaiser, worauf sie schließlich zwei FULMINICTUS ernteten. Um diesem Schauspiel ein Ende zu bereiten, trat schließlich der (vorher flüsternde) Theraj-Arraz hervor und drohte, die Helden zu massakrieren, während Galotta sich gegen die Schmerzen zu wehren versuchte, die ihm die dämonischen Adern beifügten (er hat sich doch zu einigen unüberlegten Äußerunge hinreißen lassen). Der Phexgeweihte Borgtorg von Dunkelfels erkannte das Zeichen Leonardos rechtzeitig an der BLK-Statue (“Der Herr der Rache haucht Borbarads Hauch”) und schlitterte zwischen den von einem göttlichen Donnerschlag des Trollzacker Korgeweihten Timpeltu Klombatsch verwirrten Heshtotim auf dem spiegelglatten Boden dorthin. Falkolas Berentorist, Haudrauf-Krieger aus Wehrheim (etwas wütend ob der Zerstörung seiner Heimatstadt) stellte sich dem Nachtgreifen und Rohal versuchte, neben den Thron zu gelangen, um sich die Krone samt Splitter unter den Nagel zu reißen. Bernhelm schaffte es mit Seranias Hilfe (die ich hier noch einmal als geläuterte Seele habe auftauchen lassen), hinter den Irrhalken Richtung Thron, nur um dort von Dexter Nemrof empfangen zu werden. Da allerdings allesamt durch Eisengolems und AGR-Fallen kurz vor ihrem Ableben standen, entschied ich mich für die Variante, das Dexter durch den Trank nicht von G. beherrscht war und dieser stieß dem verdutzten Galotta die Krone vom Kopf, worauf Bernhelm Araschar seiner (von mir zugedachten) Bestimmung zuführte und damit des Heptarchen Brust spaltete, nachdem dieser Dexter Nemrod mit einem HÖLLENPEIN ausschaltete. Mit dem letzten Atemzug zauberte Galotta einen HERZSCHLAG RUHE auf seinen Henker, worauf beide verstarben. Der von Falkolas und Timpeltu in Schach gehaltene Theraj-Arraz zog sich ob des Todes seines Herren/Dieners zurück und von den Heshtotim waren nur noch verklebte Klumpen geblieben. Rohal schnappte sich den Splitter und verbarg ihn erst einmal unter agrimothischem Gestein. Dies alles verlief recht hektisch. Unter ihnen steuerte die Fliegende Festung auf Alt-Gareth zu und Faklolas fasste sich ein Herz und versuchte, diese auf die Villen Neu-Gareths zu lenken. Der FF-Patzer folgte natürlich prompt und somit hatte ich den perfekten Grund, Kholok-Kai auf die Stadt des Lichtes stürzen zu lassen... Die Flucht gestaltete sich einfach auf Grund der PARALÜ-Ringe ( die Difarsmandel halte ich einfach für unangebracht und ziemlich dämlich) und die Helden stürzten in die Villa Trautmann Karfencks. Alles in allem muss ich sagen, dass es zwar möglich ist, das Ende Galottas zufriedenstellend zu gestalten, doch war es bisher meine größte Herausforderung (auch an die Spieler), an der ich leider gescheitert bin. Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, wie grottenschlecht es gelaufen wäre, hätte ich lediglich mit dem Gift und dem regelunkonformen ARMATRUTZ gearbeitet. Somit war es trotz alledem ein spannendes Finale.
07.12.2007, 01:19 Uhr ~ #267
Mokoscha mit Euch,
meine Gruppe hat am Sonntag doch tatsächlich den alten Galotta vernichten können und ganz im Ernst: Ich werde ihn vermissen.
Da sich die fünf vollends auf den “Adler” eingeschossen haben, segelten sie damit erst hoch, als die Festung schon über Rosskuppel schwebte, ich konnte sie daher nicht abstürzen lassen, ohne das M.O. zu vollenden, denn vorher hätten sie es nicht geschafft. Also haben die Greifen das von Irrhalken beschädigte Gerät besucht und die Helden von Bord geholt, worauf einige dramatische Szenen in den Wolken folgten. Lediglich unser Fasarer Schwarzmagus Rohal (jip, so heißt der) hatte doch erhebliche Probleme damit, auf dem Rücken eines Dieners von Gevatter Praios zu sitzen und klammerte sich (trotz karmalem Band) krampfhaft fest.
Araschar habe ich meinem Praios sehr verbundenen Krieger Bernhelm von Greifenklau gelassen, da er nach G.s Ende einen gloriosen Heldentod sterben würde und das doch am besten mit dieser geheiligten Waffe.
Also schlichen sie z.T. verkleidet durch die Gänge und haderten mit dem Zeitdruck von unten und damit, dass sie zwar viele Möglichkeiten von verschiedenen NSCs (z.B. Pôlberra, danke nochmal für die geniale Spielhilfe) bekommen , sich jedoch nicht wirklich abgesprochen hatten, bevor sie in den Raum der Rache kamen. Sie waren so sehr auf das Ziel konzentriert, dass sie den Weg dahin kaum bedachten.
Kurz und bündig kamen sie an den Golems und den Fallen (Weg ohne Gnade) vorbei und kamen zu dem Heptarchen...
Nach anfänglichem Staunen und dem Überwinden von Todesangst und Respekt (leider) verwickelten sie Galotta in ein Gespräch, provozierten ihn und hofften auf die Abkehr von BLK, doch die ließ auf sich warten. Da sie sich kaum abgesprochen hatten (was sie später auch verärgert zur Kenntnis nahmen), übertrieben sie es z.T. mit ihren Provokationen und verärgerten den Dämonenkaiser, worauf sie schließlich zwei FULMINICTUS ernteten.
Um diesem Schauspiel ein Ende zu bereiten, trat schließlich der (vorher flüsternde) Theraj-Arraz hervor und drohte, die Helden zu massakrieren, während Galotta sich gegen die Schmerzen zu wehren versuchte, die ihm die dämonischen Adern beifügten (er hat sich doch zu einigen unüberlegten Äußerunge hinreißen lassen). Der Phexgeweihte Borgtorg von Dunkelfels erkannte das Zeichen Leonardos rechtzeitig an der BLK-Statue (“Der Herr der Rache haucht Borbarads Hauch”) und schlitterte zwischen den von einem göttlichen Donnerschlag des Trollzacker Korgeweihten Timpeltu Klombatsch verwirrten Heshtotim auf dem spiegelglatten Boden dorthin. Falkolas Berentorist, Haudrauf-Krieger aus Wehrheim (etwas wütend ob der Zerstörung seiner Heimatstadt) stellte sich dem Nachtgreifen und Rohal versuchte, neben den Thron zu gelangen, um sich die Krone samt Splitter unter den Nagel zu reißen.
Bernhelm schaffte es mit Seranias Hilfe (die ich hier noch einmal als geläuterte Seele habe auftauchen lassen), hinter den Irrhalken Richtung Thron, nur um dort von Dexter Nemrof empfangen zu werden. Da allerdings allesamt durch Eisengolems und AGR-Fallen kurz vor ihrem Ableben standen, entschied ich mich für die Variante, das Dexter durch den Trank nicht von G. beherrscht war und dieser stieß dem verdutzten Galotta die Krone vom Kopf, worauf Bernhelm Araschar seiner (von mir zugedachten) Bestimmung zuführte und damit des Heptarchen Brust spaltete, nachdem dieser Dexter Nemrod mit einem HÖLLENPEIN ausschaltete.
Mit dem letzten Atemzug zauberte Galotta einen HERZSCHLAG RUHE auf seinen Henker, worauf beide verstarben.
Der von Falkolas und Timpeltu in Schach gehaltene Theraj-Arraz zog sich ob des Todes seines Herren/Dieners zurück und von den Heshtotim waren nur noch verklebte Klumpen geblieben.
Rohal schnappte sich den Splitter und verbarg ihn erst einmal unter agrimothischem Gestein.
Dies alles verlief recht hektisch. Unter ihnen steuerte die Fliegende Festung auf Alt-Gareth zu und Faklolas fasste sich ein Herz und versuchte, diese auf die Villen Neu-Gareths zu lenken. Der FF-Patzer folgte natürlich prompt und somit hatte ich den perfekten Grund, Kholok-Kai auf die Stadt des Lichtes stürzen zu lassen...
Die Flucht gestaltete sich einfach auf Grund der PARALÜ-Ringe ( die Difarsmandel halte ich einfach für unangebracht und ziemlich dämlich) und die Helden stürzten in die Villa Trautmann Karfencks.
Alles in allem muss ich sagen, dass es zwar möglich ist, das Ende Galottas zufriedenstellend zu gestalten, doch war es bisher meine größte Herausforderung (auch an die Spieler), an der ich leider gescheitert bin.
Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, wie grottenschlecht es gelaufen wäre, hätte ich lediglich mit dem Gift und dem regelunkonformen ARMATRUTZ gearbeitet.
Somit war es trotz alledem ein spannendes Finale.
thorsten 07.12.2007, 07:03 Uhr ~ #268 Das wichtigste ist doch, dass Du und vor allem Deine Spieler zufrieden waren, was bei mir nach der Psychotour nur bedingt der Fall war. Würde ich es nochmal machen, würde ich eher die klassische “magebashing” Methode favourisieren. Gruss, thorsten
07.12.2007, 07:03 Uhr ~ #268
Das wichtigste ist doch, dass Du und vor allem Deine Spieler zufrieden waren, was bei mir nach der Psychotour nur bedingt der Fall war. Würde ich es nochmal machen, würde ich eher die klassische “magebashing” Methode favourisieren.
Gruss, thorsten
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